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Aktuelles

Aktuelles

Anerkennungsjahr in der KiTa!

19.01.2018

Ein Platz bleibt frei – vielleicht für Sie als Erzieher(in) im Anerkennungsjahr in einer städtischen Kindertageseinrichtung? Foto: Stadt Jülich

Sie machen die Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher und suchen eine Stelle für Ihr Anerkennungsjahr? Dann bewerben Sie sich bei der Stadt Jülich!

Wer erwarten, dass Sie die theoretische Prüfung als Erzieherin / Erzieher bestanden haben bzw. voraussichtlich bestehen werden. Einsatzbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Teamfähigkeit sind Voraussetzung.

Sie werden im Team im Gruppendienst arbeiten mit Kindern im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren. Unsere Einrichtungen arbeiten mit verschiedenen pädagogischen Schwerpunkten und Sie erhalten Einblick in die Umsetzung der Konzeption.

Sie erhalten eine Vergütung nach dem Praktikantentarifvertrag.

Sie sind interessiert? Dann finden Sie weitere Informationen zu einer Bewerbung unter



Kino: Paddington 2

18.01.2018

Fotos: © Studiocanal

Animation, Family Entertainment, Komödie | Großbritannien, Frankreich 2017 | Regie: Paul King | Darsteller: Hugh Bonneville, Sally Hawkins, Julie Walters, Hugh Grant, Brendan Gleeson | FSK: o.A. | 22. & 23.01.2018 | Einlass: 16.30 Uhr | Beginn: 17.00 Uhr | Laufzeit: 95 Minuten | Prädikat: besonders wertvoll | Filmtipp der FBW Jugend Jury | Eintritt: 3,50 € | KuBa-Kino

Der liebenswerte Bär Paddington mit Schlapphut und Dufflecoat hat nicht nur bei Familie Brown ein Zuhause gefunden, er ist auch in der Nachbarschaft ein geschätztes Mitglied: Höflich, zuvorkommend und immer fröhlich – außerdem lieben alle seine Marmeladenbrote, ohne die er nie das Haus verlässt. Als der 100. Geburtstag von Tante Lucy ansteht, sucht Paddington nach einem geeigneten Geschenk. Fündig wird er im Antiquitäten-Laden des liebenswerten Mr. Gruber, das allerlei Schätze birgt: Ein einzigartiges Pop-up-Bilderbuch hat es Paddington angetan. Allerdings muss der kleine, tollpatschige Bär dafür ein paar Nebenjobs antreten – das Chaos ist vorprogrammiert. Und dann wird das Buch auch noch gestohlen! Paddington und die Browns folgen den Spuren des Diebs, der ein Meister der Verkleidung zu sein scheint...

Der niedliche Bär mit dem Faible für Orangenmarmelade, der im Winter 2014/2015 die Herzen von über zwei Millionen Kinobesuchern in Deutschland erobert hat, kehrt zurück mit einem neuen, warmherzigen Abenteuer auf die hiesigen Leinwände zurück.



Kino: Der Mann aus dem Eis

18.01.2018

Foto copyright: © Port-au-Prince

Abenteuer, Drama | Deutschland, Italien, Österreich 2017 | Regie: Felix Randau | Darsteller: Jürgen Vogel, André Hennicke, Susanne Wuest, Franco Nero, Sabin Tambrea, Martin Schneider, Paula Renzler, Nora Pider, Ann-Birgit Höller | FSK: ab 12 | 22. & 23.01.2018 | Beginn: 20.00 Uhr | Einlass: 19.30 Uhr | Laufzeit: 96 Minuten | Eintritt: 6.00 € / 5.50 € ermäßigt | KuBa-Kino

Vor 5.300 Jahren in der Jungsteinzeit. Eine Großfamilie lebt friedlich an einem Bach in den Ötztaler Alpen. Ihrem Anführer Kelab obliegt es, den heiligen Schrein zu verwahren. Während Kelab auf der Jagd ist, wird seine Siedlung überfallen und die gesamte Sippe ermordet, darunter auch Kelabs Frau und sein Sohn. Auch das Heiligtum der Gemeinschaft wird geraubt. Getrieben von Schmerz und Wut hat Kelab nur noch ein Ziel – Vergeltung!

Kelab folgt den Spuren der Täter. Auf seiner Odyssee durch das Gebirge ist er den Gefahren der Natur ausgesetzt. Ein tragischer Irrtum macht ihn selbst zum Gejagten. Schließlich steht Kelab nicht nur den Mördern seiner Familie, sondern auch sich selbst gegenüber. Wird er seinem Drang nach Rache nachgeben und selbst vom Opfer zum Täter? Oder gelingt es ihm, den ewigen Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen?

Warum dieser Mann unterwegs war, was ihn antrieb und warum er dort sterben musste, davon handelt der erste Spielfilm, der sich mit Ötzis Schicksal beschäftigt und an Originalschauplätzen in den Südtiroler Alpen gedreht wurde. Mit emotionaler Wucht erzählt Autor und Regisseur Felix Randau den ersten ungeklärten Mordfall der Menschheitsgeschichte. DER MANN AUS DEM EIS ist ein archaisches Drama über die elementaren Gefühle, die uns Menschen antreiben. Der preisgekrönte Kameramann Jakub Bejnarowicz überzeugt erneut mit seiner besonderen Handschrift und fängt in spektakulären Cinemascope Bildern die gewaltigen Naturpanoramen der Alpen für die große Kinoleinwand ein.

Jürgen Vogel erweckt diesen Menschen aus der Steinzeit, eindrucksvoll zum Leben. In weiteren Rollen sind Susanne Wuest, André M.Hennicke, Sabin Tambrea, Martin Augustin Schneider, Violetta Schurawlow und eine Legende des italienischen Kinos, Franco Nero zu sehen. Zusammen mit einem Sprachforscher hat Felix Randau eine Urform der rätischen Sprache entwickelt, in der die Figuren miteinander kommunizieren. Einzigartig ist, dass die Dialoge im Film nicht übersetzt werden und dennoch für die Zuschauer weltweit verständlich sind.



Parken während Karnevalsveranstaltungen

17.01.2018

Die Stadt Jülich weist darauf hin, dass auch während der Karnevalsveranstaltungen in Jülich die Straßenverkehrsordnung (StVO) einzuhalten ist. Besonders ist dabei darauf zu achten, dass keine Feuerwehrzufahrten zugeparkt und auch entsprechende Rettungswege freigelassen werden.

Dies wird seitens des Ordnungsamtes sporadisch kontrolliert und entsprechend verwarnt. Sollten Rettungswege zugeparkt sein, werden die falschgeparkten Fahrzeuge abgeschleppt.

Alle Verkehrsteilnehmer werden um Kenntnisnahme und Beachtung der bestehenden Parkregelungen gebeten.



Stadt Jülich und innogy überreichen innogy-indeland Klimaschutzpreis (2)

17.01.2018

Gruppenfoto der Preisträger des Klimaschutzpreises 2017 (Stadt Jülich / Gisa Stein)    

Der innogy-indeland Klimaschutzpreis 2017 würdigt Initiativen, die sich auf besondere Weise für den Umwelt- und Klimaschutz in einer Kommune einsetzen. Energie einsparen, Umweltbeeinträchtigungen reduzieren, die Qualität von Luft und Wasser verbessern, Lebensräume erhalten oder zur Umweltbildung beitragen: Klimaschutz erstreckt sich auf viele Gebiete. Entsprechend vielfältig waren die Ideen.

Jetzt hat die Stadt Jülich drei Preisträger ausgewählt. Die Urkunde und Schecks über das Preisgeld von insgesamt 2.500 Euro wurden von Bürgermeister Axel Fuchs gemeinsam mit Jens Bröker, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH und Sarah Thießen, Kommunalbetreuerin der innogy, übergeben.

Erster Preisträger waren Schüler der Schirmerschule. Ihr eingereichtes Projekt „Ein zweites Leben für alte Computer" wurde mit 1.250 Euro belohnt. Die Schülerinnen und Schüler hatten brauchbare Bauteile von alten, ausgemusterten PCs wiederverwendet und daraus insgesamt 16 neue Geräte zusammengebaut. Auch die technisch nicht mehr nutzbaren Teile wurden auf kreative Weise verarbeitet und in künstlerisch-kreative und praktische Objekte verwandelt.

Mit einem Preisgeld von 750 Euro und dem zweiten Preis wurde die Kindertagesstätte (Kita) Purzelbaum aus Broich ausgezeichnet. Die Kita hatte das Projekt „Jülich summt" initiiert und damit stadtweit auf das Problem des Bienensterbens aufmerksam gemacht. Jülicher Bürger und Unternehmen wurden dazu aufgerufen, Freiflächen bienenfreundlich zu bepflanzen und Interessierte mit einem Wettbewerb zum Mitmachen motiviert.

Der dritte Preis ging an den Sportverein SC Jülich 1910/97. Der Verein will auf dem Vereinsgelände energiesparende LED-Leuchten sowie Bewegungsmelder einbauen und dadurch eine dem Bedarf angepasste und klimaschonende Beleuchtung schaffen. Für ihr Projekt erhielt die Gruppe 500 Euro.



Stadt Jülich und innogy überreichen innogy-indeland Klimaschutzpreis (2)

17.01.2018

Schüler der Schirmerschule zeigen Bürgermeister Fuchs ihre selbstgebauten Kunstwerke aus alten Computerteilen (Stadt Jülich / Gisa Stein)   Alte Computerteile wurden von den Schülern der Schirmerschule in neue und kreative Kunstwerke verwandelt (Stadt Jülich / Gisa Stein)

Bürgermeister Axel Fuchs dankte allen Initiativen für ihr großes Engagement. Er sagte: „Die Motivation und Kreativität, mit der sich die Gruppen für den Klima- und Umweltschutz in unserer Stadt einsetzen, ist vorbildlich. Ich freue mich auf viele weitere Projekte".

"Mit dem innogy-indeland-Klimaschutzpreis werden herausragende Initiativen für den Klimaschutz mit großem bürgerlichem Engagement gewürdigt. Durch die Schaffung von Bewusstsein für nachhaltiges Handeln wird auch ein wichtiger Beitrag zum Strukturwandel und den Zukunftsraum indeland geleistet", freut sich ebenfalls Jens Bröker von der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH.

Sarah Thießen stellte fest: „Ich bin immer wieder überrascht, wie vielfältig umweltbewusstes Verhalten auch schon bei den kleinsten Bürgern einer Stadt in puncto Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sein kann."



Jülicher Künstler – Jülicher Kunst: Wege zur Geschichte und Forschung

17.01.2018

Jülicher Künstler haben ein einzigartiges Projekt entwickelt, um mit den Mitteln der Kunst einen Bogen von der Geschichte der Stadt Jülich zur aktuellen Bedeutung als Forschungsstadt zu schlagen.

Unter der Leitung von Peter Schmitz und Guido von Büren hat sich der Initiativkreis „Neue Kunst im öffentlichen Raum" gebildet. Großformatige Skulpturen sollen weit sichtbare städtebauliche Akzente setzen.

An fünf Standorten werden Aspekte von Jülichs Vergangenheit und Zukunft den Einwohnern und Gästen vor Augen geführt, die zugleich einen Parcours vom Brückenkopf an der Rur bis zur Zitadelle und darüber hinaus bis zum TZJ bilden. Durch temporäre künstlerische Aktionen sollen die „Wege zur Geschichte und Forschung" mit Leben gefüllt werden.

Der Initiativkreis, in dem sich zahlreiche Jülicher Vereine, Institutionen und Einzelpersonen zusammengefunden haben, ist zur Umsetzung dieses anspruchsvollen Projektes auf Spenden angewiesen.

Spendenkonto:

Sparkasse Düren

IBAN: DE44 3955 0110 0000 0254 11

Stichwort: Wege zur Geschichte und Forschung

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Weitere Informationen: Initiativkreis „Neue Kunst im öffentlichen Raum" (pdf-Datei)



Kreis Düren sucht Bewerber für Amt als Jugendschöffen

17.01.2018

Kreis Düren. Das Jugendamt des Kreises Düren wird alle fünf Jahre vom Präsidenten des Landgerichts Aachen beauftragt, eine Vorschlagsliste für Jugendschöffen zusammenzustellen. Aus diesem Grund sucht der Kreis Düren engagierte Bewerberinnen und Bewerber, die als Jugendschöffinnen und -schöffen tätig sein wollen. Die Jugendschöffen werden für die Dauer von fünf Jahren gewählt.

Schöffen sind ehrenamtliche Richter mit gleichem Stimmrecht wie die an der Hauptverhandlung teilnehmenden Berufsrichter. Sie nehmen an allen während der Hauptverhandlung zu erlassenden Entscheidungen des Gerichts teil.

Für das Schöffenamt kann sich jeder Deutsche bewerben, der zu Beginn der Amtsperiode (1.1.2019) mindestens 25 Jahre und noch nicht 70 Jahre alt ist, sofern er bei Aufstellung der Vorschlagsliste im Kreisgebiet Düren wohnt und die deutsche Sprache ausreichend beherrscht. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat läuft, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (zum Beispiel Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer und Strafvollzugsbedienstete) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.

Schöffen sollten über soziale Kompetenz verfügen, also das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet. Schöffen in Jugendstrafsachen sollten erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sein, um eine Sichtweise in Strafverfahren einbringen zu können, die zu einem besseren Verständnis der Tat und der begleitenden Umstände führen können. Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und - wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes - gesundheitliche Eignung.

Bewerberinnen und Bewerber, die genannten Kriterien erfüllen, werden gebeten, sich bis zum 31. März 2018 beim Amt für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren des Kreises Düren, Bismarckstraße 16, 52351 Düren, um dieses Amt zu bewerben. Bewerbungsformulare und Informationen können unter www.schoeffenwahl.de heruntergeladen oder per E-Mail (t.mohr@kreis-dueren.de) angefordert werden.

Für Rückfragen steht Thomas Mohr im Kreishaus unter der Rufnummer 02421/22-1524 oder per E-Mail (t.mohr@kreis-dueren.de) zur Verfügung.



Internationale Kochgruppe sucht Verstärkung

16.01.2018

Viermal im Jahr treffen sich 12 bis 15 Teilnehmer aus verschiedenen Kulturkreisen, um gemeinsam zu kochen und über die kulturellen Hintergründe zu erzählen. Rezepte aus verschiedenen Ländern wurden bereits ausprobiert. Nun ist die Gruppe auf der Suche nach Köchinnen oder Köchen, die ihre Heimatrezepte mit der Gruppe ausprobieren möchten. Alle Rezepte sollen später in einem Rezeptbuch zusammengefasst werden. Es fehlen unter anderem noch Beiträge aus Italien, Portugal, Japan, Spanien, Griechenland und Polen.

Die Gruppe trifft sich drei- bis viermal im Jahr. Ein oder zwei Köche übernehmen die Federführung. Das heißt, sie wählen die Rezepte aus, machen den Einkauf und leiten die anderen beim Kochen an. Die Kosten werden auf alle Teilnehmer des Abends umgelegt. Im Tagespflegehaus der Caritas am Altenzentrum St. Hildegard, Merkatorstr. 32 stehen die Küche samt Speiseraum zur Verfügung. Das nächste Kochtreffen findet dort am Mittwoch 28.03.2018 um 17 Uhr. Alle weiteren Mittwochs-Termine des Jahres werden dann gemeinsam vereinbart.

Interessierte können sich bei Frau Keil vom Seniorenbeirat melden unter Telefon 02461-1513.



Eingeschränkte Servicezeit im Einwohnermeldeamt

12.01.2018

Aufgrund einer Umstellung der Datenbank ist das Einwohnermeldeamt am Freitag, den 19.01.2018, nur bis 11:00 Uhr geöffnet.

Am Montag, den 22.01.2018, ist das Einwohnermeldeamt erst ab 9:00 Uhr geöffnet.

Aufgrund der o.g. Umstellung kann es möglicherweise zu Verzögerungen in der Bearbeitung kommen. Daher werden Sie gebeten, Ihre Vorsprache an diesen Tagen zu überdenken und gegebenenfalls zu einem anderen Zeitpunkt Ihre melde- und passrechtlichen Angelegenheiten zu klären. Darüber hinaus wird auf die Möglichkeit der Terminvergabe wird verwiesen.



Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Jülich

12.01.2018

Im Jülich Magazin Nr. 1 vom 12.01.2018 wurden folgende Amtlichen Bekanntmachungen veröffentlicht:

  • Bekanntmachung der Stadt Jülich über die öffentliche Auslegung des Planentwurfs zur Änderung des Flächennutzungsplans „Ausweisung von Konzentrationszonen für Windenergieanlagen"
  • Anmeldung zu den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen der Stadt Jülich
  • Beschleunigte Zusammenlegung Untere Rur (Öffentliche Bekanntmachung der Bezirksregierung Köln)

Die Bekanntmachungen können mit folgendem Link aufgerufen werden:



Konzert: LINIE 418 & FORGER

12.01.2018

"Irgendwann ist irgendwann zu spät!" Genau deshalb haben sich Line 418 als Ziel gesetzt, das jugendliche Lebensgefühl und das „Hier und Jetzt", dass sie verkörpern, nach außen zu tragen, ihren Zuhörern zugänglich zu machen, um die Schönheit des Augenblicks zum Ausdruck zu bringen.
2014 gründeten Jan (Gesang, Bass), Alex (Schlagzeug, Gesang) und Colin (Gitarre, Gesang) nach dem Namen Ihrer Buslinie das Pop Punk Trio. Der Stil von ihrem Album „Für Immer Line 418" gibt dem Hörer das Gefühl gerade an einer amerikanischen Highschool zu sein und dieser wird auch genau dort abgeholt, nur eben mit deutschen Texten. Durch die schlichte Besetzung und dreistimmigen Gesang, gepaart mit deutschen Texten, erhält ihre Musik eine ganz eigene Dynamik, die nach vorn geht. Direkt in die Fresse, aber auch direkt ins Herz.

Anmutender Garagenpunk trifft auf poppig arrangierte Melodien. Oder kurz geschimpft: Pop-Punk. Das Jülicher Trio Forger kombiniert genau diese beiden Elemente und schwört auf schlichte Eleganz, wenn es um ihre Musik geht. Mit eingängigen Gesanghooks, dreistimmigen Backingvocals, melodiösen Basslines zu energiegeladenen Powerchords und treibenden Schlagzeugrythmen bespielt die jülicher Band seit 2012 zahlreiche Bühnen. Das im April 2017 erschienene Debutalbum „Drunken Pilot" stellt den bisherigen Höhepunkt des Pop-Punk-Trios dar. Gleichzeitig ist die mühevoll produzierte Scheibe eine Dokumentation der musikalischen Evolution der Band innerhalb ihrer ersten fünf Jahre. Elf Songs ganz nach dem Kredo der drei Musiker: Schlicht aber auf den Punkt. Besonders live spürt man schnell, wie sich das Trio mit scheinbar blindem Verständnis durch ihr Set bewegt. Das liegt wohl nicht minder daran, dass Niklas (Bass) und Roman (Gitarre & Leadgesang) schon als Schulfreunde die gleiche Leidenschaft zur selben Musik teilten und jede freie Minute zum Schreiben eigener Songs nutzten, um ihren Idolen wie den Ramones oder Green Day nachzueifern. So wurde der Grundstein für Forger bereits einige Jahre vor der eigentlichen Entstehung der Band gelegt, bis 2011 Tom (Schlagzeug) als letztes fehlendes Puzzleteil hinzukam und die Gruppe mit seiner Energie und seinem Know-how perfekt ergänzte. Forger funktionieren „einfach" - mit Groove und Tightness im Schlepptau.

Konzert 19|01

KuBa Jülich | 20 Uhr | Einlass: 19 Uhr | Eintritt: 5 € | KuBa Mitglieder und Inhaber der Ehrenamtskarte NRW: 4 €



Präsentation des Masterplans Brainergy-Park Jülich

11.01.2018

  

Am 10.01.2018 wurde der Masterplan Brainergy-Park Jülich den Vertretern aus Politik, Forschung und Wirtschaft vorgestellt.

Die drei Partnerkommunen Jülich, Niederzier und Titz beabsichtigen, im interkommunalen Gewerbegebiet Brainergy-Park Jülich, ein rund 7 ha großes Spezialgebiet zu entwickeln, in dem schwerpunktmäßig die Themenfelder „Neue Energien" und „Energiewende" abgebildet werden sollen. Im Herzen dieser Fläche soll ein rund 7.500 m² großer Zentralbau entstehen, der das Areal nach dem neuesten Stand der Wissenschaft mit Wärme, Energie, Kälte und Internet versorgen und darüber hinaus Gründern und Unternehmen aus der Energiebranche attraktive Unternehmensflächen offerieren soll.

Der Bürgermeister der Stadt Jülich Axel Fuchs, stellte heraus, dass durch die erfolgreiche und vorbildhafte interkommunale Zusammenarbeit der Partnerkommunen Jülich, Niederzier und Titz sowie die Einbindung der Fachhochschule Aachen, des Forschungszentrums Jülich und des DLRs die realistische Chance zur Realisierung eines deutschlandweit einzigartigen Gewerbegebietes bestehe.

Weitere Informationen:

Entwicklungsgesellschaft Campus Merscher Höhe mbH oder www.seg-juelich.de



„Technik trifft Senioren“ - Exkursionen für technisch Interessierte

08.01.2018

Ein Mitarbeiter der Stadtwerke erklärt anschaulich, wie das Wasser in einem geschlossenen System aufbereitet wird. Stadt Jülich / Elisabeth Fasel-Rüdebusch

Technische Großanlagen und industrielle Produktionsstätten in der Region Jülich und Umgebung sind Ziel einer Exkursionsreihe, die in loser Folge in 2018 stattfinden wird. Das Angebot richtet sich an technisch interessierte Seniorinnen und Senioren. Organisator der Exkursionen und Gruppenführungen ist Bernd Ritschel, der seit vielen Jahren in ehrenamtlichen Seniorenprojekten der Stadt aktiv ist.

Die Anfahrten zu den Besichtigungen werden mit Privat-PKWs oder dem ÖPNV organisiert. Anfallende Fahrtkosten werden unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aufgeteilt. Pro Veranstaltung wird eine Aufwandsentschädigung von 1,- € erhoben. Abweichende Startzeiten und Teilnehmergebühren sowie Anzahl der Plätze werden pro Angebot gesondert aufgeführt.

Am 31.01.2018 um 10 Uhr ist das Ziel der Milchhof Gut Waldeck der Familie Flatten, in Jülich-Koslar. Sie erhalten einen Einblick in das Leben auf dem Bauernhof mit Rindern und Milchkühen, in die Arbeit mit hochmoderner Melktechnik und werden über das hochwertige, leckere und natürliche Produkt Milch informiert. Hier entsteht eine Kostenbetrag von 5,- € pro Teilnehmer. Es können 20 Interessierte teilnehmen.

Am 21.02.2018 um 10 Uhr steht die Besichtigung des Wasserwerks Jülich in der Römerstraße auf dem Plan. Ein Mitarbeiter der Stadtwerke erklärt anschaulich, wie das Wasser in einem geschlossenen System aufbereitet wird. Das kleine Wasserwerk kann von 12 Teilnehmern besucht werden.

Am 25.04.2018 geht es dann nach Weisweiler zur Müllverbrennungsanlage. Diese Exkursion startet bereits um 09:00 Uhr am Parkplatz KUBA, Bahnhof Jülich. Bei der Führung durch die Anlage werden Fragen rund um die MVA Weisweiler beantwortet: Was passiert in einer Müllverbrennungsanlage? Wie wird der Müll gewogen und kontrolliert? Was geschieht im Müllbunker? Wie läuft der Verbrennungsprozess ab? Wie funktioniert die aufwändige Filtertechnik? Zusätzlich gibt es umfassende Informationen rund um das Thema Müll und Abfall. Hier können 30 Interessierte teilnehmen.

Anmeldungen erbeten bis jeweils 14 Tage vor dem Termin bei Bernd Ritschel, Tel.: 02461 54728, Mobile: 0157 54297338, E-Mail: ritschel.bernd@t-online.de

Evtl. Mitfahrgelegenheiten und Abfahrtzeiten werden bei Anmeldung besprochen.

Die Exkursionsreihe ist ein Angebot im Rahmen der ehrenamtlichen Projekte des Amtes für Familie, Generationen und Integration der Stadt Jülich.



Verkehrszähmer-Projekt für Eltern und Kinder erfolgreich

05.01.2018

Aufkleber für die Autos

Morgens auf dem Schulweg zur GGS Jülich-West leuchtet es auf vielen Bürgersteigen und schließlich auf dem Schulhof der Grundschule. Grund ist die verkehrsgerechte, leuchtend helle Kleidung vieler Kinder. Die richtige Kleidung bei Dunkelheit im Straßenverkehr war eines von mehreren Themen, die im Rahmen des Verkehrszähmer-Projektes an der GGS Jülich-West besprochen wurden. In dem Projekt werden die Kinder altersgerecht auf die eigenständige, sichere Bewältigung des Schulweges vorbereitet. Und nun tragen viele Schülerinnen und Schüler stolz ihre Warnwesten oder Sicherheitskragen.

Der große Ansporn sicher und sichtbar auf dem Schulweg unterwegs zu sein, ist die Belohnung mit einem Zauberstern für das richtige Verkehrsverhalten. Im Klassenverband werden die durch den eigenständig zurückgelegten Schulweg erworbenen Zaubersterne mit einer gemeinsamen Aktivität belohnt.

Um das direkte Umfeld der Schule für Kinder sicherer zu machen, wurden im Umkreis Elternhaltestellen eingerichtet. Viele Eltern haben sich durch die Kinder anstecken lassen und fahren mit ihren Autos die ausgewiesenen „Hol- und Bringzonen" an, so dass die Schülerinnen und Schüler von dort aus den restlichen Schulweg zu Fuß gehen können. Das Anerkennen der Haltepunkte seitens der Eltern trägt maßgeblich zur Entschärfung der Verkehrssituation vor der Schule und damit zur Sicherheit der Schulkinder bei.

Etliche Autos tragen inzwischen den Aufkleber des Verkehrszähmers und zeigen damit in aller Öffentlichkeit, dass die Autofahrer durch ein regelgerechtes Verhalten vor der Schule das Sicherheitsbedürfnis respektieren.

Die Nachbereitung des Projektes ergab, dass die Kinder der 1. und 2. Schuljahre sehr eifrig ihre Eltern über ein kindgerechtes und sicheres Fahren informiert haben. Die steigende Anzahl der Aufkleber beweist es.

Auch für die 3. und 4. Schuljahre, die im Sachunterricht das richtige Verhalten im Straßenverkehr bereits erlernt hatten, erwies sich das Verkehrszähmer-Projekt als eine willkommene Auffrischung.

Die Grundschule Jülich-West wird das Verkehrszähmer-Projekt fest im Schulprogramm installieren, so dass die Schulkinder auch künftig sicher und fit zur Schule kommen.

Die Verkehrsberuhigung vor den Jülicher Grundschulen durch Elternhaltestellen wurde im Rahmen der Landeskampagne „Mehr Freiraum für Kinder. Ein Gewinn für alle!" für den gesamtstädtischen Bereich konzipiert und steht kurz vor der Umsetzung.

Für Fragen zur Kampagne steht Elisabeth Fasel-Rüdebusch vom Amt für Familie, Generationen und Integration unter Telefon 02461 – 63411 gerne zur Verfügung.



Entwurf der Haushaltssatzung 2018

03.01.2018

Der Entwurf der Haushaltssatzung 2018 einschließlich der Anlagen und der Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes bis 2023 kann über folgenden Link aufgerufen werden:



Stadt Jülich engagiert sich gegen Rassismus (1)

02.01.2018

ECCAR-Präsident Benedetto Zacchiroli (Mitte) überreicht im Rathaus von Nancy die Aufnahmeurkunde an die Vertreterin der Stadt Jülich (Beatrix Lenzen, links) und den Vertreter der belgischen Stadt Gent (Gianni Cacciatore, rechts). Foto: ECCAR

Im Herbst des Jahres wurde die Stadt Jülich aufgenommen in die Europäische Städtekoalition der UNESCO gegen Rassismus (ECCAR). Der Integrationsrat hatte den Antrag an den Stadtrat gestellt, der ECCAR beizutreten und somit als „Ort der Vielfalt" gemeinsam mit vielen europäischen Städten und Hauptstädten ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung zu setzen. In Jülich leben mehr als 120 Nationalitäten und beweisen tagtäglich, dass ein Zusammenleben der verschiedenen Kulturen in gegenseitigem Respekt möglich ist. In Zeiten des stärker werdenden Rechtspopulismus ist es Politik und Verwaltung in Jülich ein starkes Anliegen, gegen Rassismus und Diskriminierung und für Toleranz aktiv zu sein. Mitte Oktober tagten der Lenkungsausschuss und die Mitgliederversammlung der ECCAR auf Einladung des Bürgermeisters im Rathaus der französischen Stadt Nancy. Die Stadt Jülich durfte sich mit ihrem lang jährigen Engagement für Vielfalt und Toleranz und ihren Anstrengungen zur Integration Zugewanderter dem Gremium der ECCAR präsentieren. Beeindruckt nahmen die Mitglieder der ECCAR als auch ihr Präsident, Benedetto Zacchiroli (Vertreter der italienischen Stadt Bologna), wahr, dass die im Vergleich zu den anderen Mitgliedsstädten der ECCAR doch kleine Stadt Jülich sehr viel zu bieten hat.

Doch was genau ist die „Europäische Städtekoalition gegen Rassismus"?

Die „Europäische Städtekoalition gegen Rassismus" wurde am 10. Dezember 2004 in Nürnberg auf Initiative der UNESCO mit dem Ziel gegründet, ein internationales Netzwerk von Städten zu schaffen, die sich gemeinsam für eine wirkungsvolle Bekämpfung von Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit einsetzen.

Der „10-Punkte-Aktionsplan zur Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung auf kommunaler Ebene in Europa" gilt seither als Handlungsleitfaden für alle Mitglieder und ist Grundlage der Zusammenarbeit.



Stadt Jülich engagiert sich gegen Rassismus (2)

02.01.2018

Die „Internationale Städtekoalition gegen Rassismus", heute: „Internationale Koalition inklusiver und nachhaltiger Städte", wurde am 30. Juni 2008 in Nantes (Frankreich) aus der Taufe gehoben und setzt sich aus regionalen Koalitionen zusammen. Diese bestehen in Europa, Asien und Pazifikraum, Afrika, Lateinamerika und Karibik, Kanada, im arabischen Raum und den Vereinigten Staaten von Amerika.

Internationale Konventionen, Empfehlungen und Erklärungen müssen von den einzelnen Staaten ratifiziert und umgesetzt werden. Gleichzeitig ist es aber wichtig auf kommunaler Ebene, die Akteure vor Ort einzubeziehen, um sicherzustellen, dass diese internationalen und nationalen Instrumente angewandt werden. Kommunen sind der Schlüssel zur Entwicklung effektiver Synergien. Dies umso mehr, als in Zeiten fortschreitender Globalisierung und Urbanisierung ihnen eine immer wichtigere Rolle bei der Durchsetzung der Menschenrechte zukommt.

Als neues Mitglied kommt nun Arbeit zu auf die Stadt Jülich. Die Federführung für die Mitgliedschaft in der ECCAR hat das Amt für Familie, Generationen und Integration. Es gilt in den nächsten Jahren den 10-Punkte-Aktionsplan mit Inhalten zu füllen, Maßnahmen zu entwickeln und die Umsetzung des Aktionsplanes zu beginnen. Von besonderer Bedeutung ist, die Bevölkerung mit allen Ebenen und Gremien in der Stadtgesellschaft in diesen Prozess einzubeziehen. Denn eines steht fest: Der Kampf gegen Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit kann nur gemeinsam mit allen hier Lebenden gefochten und gewonnen werden.

Informationen sind zu erhalten im Amt für Familie, Generationen und Integration unter Tel. 0 24 61 63 239 (Beatrix Lenzen) oder E-Mail BLenzen@juelich.de



Laudatio Bürgermeister Fuchs anlässlich der Verleihung des Ehrenringes der Stadt Jülich an Dr. Peter Nieveler (1)

18.12.2017

Laudatio Bürgermeister Fuchs, anlässlich der Verleihung des Ehrenringes der Stadt Jülich an Dr. Peter Nieveler, am Donnerstag, 14.12.2017, 18.00 Uhr, Schlosskapelle

Es gilt das gesprochene Wort!

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich begrüße Sie herzlich hier in der Schlosskapelle zur Sondersitzung des Rates.

Ich habe heute die ehrenvolle Aufgabe, einen ganz besonderen Jülicher Bürger mit dem Ehrenring der Stadt Jülich auszuzeichnen. Zu seinen Ehren sind zahlreiche Gäste der Einladung in die Schlosskapelle gefolgt. Lieber Herr Dr. Nieveler, ich begrüße Sie sehr herzlich. Ebenso herzlich heiße ich die Familie, allen voran Sie, sehr geehrte Frau Nieveler, willkommen.

Ein besonderer Gruß gilt den anwesenden Trägerinnen und Trägern des Ehrenringes und der Ehrenmedaille der Stadt Jülich sowie den Damen und Herren des Rates der Stadt Jülich.

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Ehrenring der Stadt Jülich kann an Personen verliehen werden, die besondere Verdienste auf politischem, wirtschaftlichem, sozialem, kulturellem, heimatpflegerischem und sportlichem Gebiet sowie auf dem Gebiet der Kommunalverwaltung für die Stadt Jülich erworben haben. Sie, sehr geehrter Herr Dr. Nieveler haben auf mehreren der genannten Gebiete besondere Verdienste vorzuweisen.

Als Laudator ist es meine ehrenvolle Aufgabe, Ihnen, verehrte Gäste, die Persönlichkeit unseres neuen Ehrenringträgers näher zu bringen.

In Jülich sind Sie, lieber Herr Dr. Nieveler, bekannt wie der sprichwörtliche „bunte Hund". In Anbetracht Ihrer unzähligen Aktivitäten ist das nicht verwunderlich. Sie sind eben ein waschechter Muttkrat. Auch wenn Sie nicht in Jülich geboren wurde.

Ihr Geburtsort ist Eschweiler. Dort erblickten Sie am 6. Mai 1935 das Licht der Welt.

Aufgewachsen sind Sie in Jülich.

Die Zerstörung unserer Stadt im Jahr 1944 haben Sie als damals neunjähriger miterlebt. Zwar habe ich viele Erzählungen und Berichte aus dieser Zeit gehört und gelesen, dennoch habe ich nur eine vage Vorstellung, wie sich das angefühlt haben muss. Als Kind mitten im Krieg aufzuwachsen muss eine prägende Erfahrung sein.

Ich kann nur vermuten, dass sich mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges im September 1945 nach und nach so etwas wie Normalität entwickelte. Besonders beachtlich finde ich, dass Ihre Eltern Ihnen ab dem Jahr 1946 den Besuch des Staatlichen Gymnasiums Jülich ermöglichten. Das war sicher nicht selbstverständlich in diesen schwierigen Zeiten.

1955 machten Sie dann Ihr „altsprachliches" Abitur. Sie gehörten zum 50. Abiturjahrgang. Aus diesem Anlass wurde bei einem großen Ehemaligentreffen ein Verein der Ehemaligen gegründet, dem Sie beitraten. Dem Nachfolgeverein, heute „Förderverein Gymnasium Zitadelle" sind Sie bis heute treu geblieben. Vor diesem Hintergrund passt es hervorragend, dass wir heute hier in „Ihrer Schule" feiern.



Laudatio Bürgermeister Fuchs anlässlich der Verleihung des Ehrenringes der Stadt Jülich an Dr. Peter Nieveler (2)

18.12.2017

Ihre Eltern legten offensichtlich großen Wert auf eine bestmögliche Ausbildung ihrer Kinder und so begannen Sie 1955 Ihr Studium. An der Universität Köln studierten Sie die Fächer Deutsch, Latein und Philosophie und legten 1962 das 1. Staatsexamen ab. Sie promovierten mit dem germanistisch-philosophischen Thema „Goethes Morphologie und die Metaphysik des Thomas von Aquin. Eine ideengeschichtliche Untersuchung".

Als Dr. phil. und frischer Studienreferendar heirateten Sie, damals 27 Jahre alt, noch im gleichen Jahr die Lehrerin Elfriede Bremen. Stolze 55 Jahre ist das nun her. Wahrlich ein Bund fürs Leben!

Mit den Töchtern Angela, Christina und Cordula entstand eine große Familie.

Nach dem Studium wurden Sie 1964 Studienassessor am Mädchengymnasium. Dieser Schule blieben Sie über Ihr gesamtes Berufsleben treu. 1985 wurden Sie stellvertretender Schulleiter und füllten diese Funktion 12 Jahre lang aus. Der Begriff „Ihre Schule" ist in Ihrem Falle also zweideutig.

Nun könnte ich erzählen, dass Sie im Jahr 1997 in den wohlverdienten Ruhestand gingen. Aber wer Sie kennt weiß: das stimmt so nicht.

Also „wohlverdient", das stimmt auf jeden Fall, denn Sie haben Ihren Beruf mit Leib und Seele ausgefüllt. Aber, „Ruhe"? Ich glaube dieses Wort kommt in Ihrem eigentlich sehr umfangreichen Wortschatz nicht vor.

Vielmehr haben Sie nach Ihrer Pensionierung die Dinge noch intensiver betrieben, die vorher Ihre Freizeit ausfüllten.

Da wäre der Bereich der Politik zu nennen. Zu Zeiten des Bürgermeisters Karl Knipprath traten Sie 1972 in die CDU ein. Interessanterweise kurz nachdem Sie bei der Bundestagswahl Willy Brandt gewählt hatten. 1984 wurden Sie Sachkundiger Bürger im Kulturausschuss. Als Kandidat für die Kommunalwahl wurden Sie erstmals 1989 aufgestellt und gewannen Ihren Wahlkreis „Südliche Stadtteile" auf Anhieb.

Schnell übernahmen Sie in der Jülicher Politik verantwortliche Positionen. Sie waren Mitglied im Wahlprüfungsausschuss und wurden Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Heimatpflege. Im Jahr 1992 wählte die CDU-Fraktion Sie als Nachfolger von Peter Capellmann zum Fraktionsvorsitzenden.

Bei der Wahl im Jahr 1994 holten Sie wieder die Mehrheit in den südlichen Stadtteilen und die CDU wurde stärkste Kraft im Jülicher Stadtrat. Der von diesem Stadtrat neu gewählte ehrenamtliche Bürgermeister hieß: Dr. Peter Nieveler.

Gemeinsam mit dem damaligen Stadtdirektor Stommel führten Sie Jülich durch aufregende Zeiten. Planung und Durchführung der Landesgartenschau und die Fortsetzung der Innenstadtsanierung waren markante Themen in diesen Jahren.

Zur Wahl 1999 war die GO geändert worden. Die Doppelspitze aus Stadtdirektor und Bürgermeister wurde abgeschafft. Sie, lieber Herr Dr. Nieveler, waren damit der letzte ehrenamtliche Bürgermeister unserer Stadt. Erstmalig wurde ein hauptamtlicher Bürgermeister direkt gewählt. Herr Stommel gewann als parteiloser Kandidat diese Wahl und wurde erster hauptamtlicher Bürgermeister unserer Stadt.



Laudatio Bürgermeister Fuchs anlässlich der Verleihung des Ehrenringes der Stadt Jülich an Dr. Peter Nieveler (3)

18.12.2017

Sie verabschiedeten sich aus Ihren politischen Ämtern.

Was aber nicht heißt, dass Sie sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hätten. Zum Ende des Jahres 1999 übernahmen Sie die ehrenamtliche Geschäftsführung des Brückenkopf-Parks und damit die Verantwortung für die Umgestaltung der Landesgartenschau 1998 in einen bewirtschafteten Freizeitpark.

Herr Bülles, damals schon Mitarbeiter des Parks begrüßte Sie ‑ wahrscheinlich mit süffisantem Lächeln ‑ und den Worten:

„Schön, dass einer derjenigen, die dem Park im Aufsichtsrat so manches eingebrockt haben jetzt selber kommt um die Suppe auszulöffeln."

Und das haben Sie dann auch getan. In diesen ersten Jahren nach der Landesgartenschau habe sie jede Menge Grundlagenarbeit für den Erhalt des Parks geleistet. Dabei haben Sie dank Ihrer hervorragenden Kontakte und der sehr guten Vernetzung in Jülich und der Region für den Park so manche Tür geöffnet. Oft reichten „schöne Grüße von Dr. Nieveler" schon aus um als Mitarbeiter des Parks zunächst unerreichbare Ansprechpartner dann doch ans Telefon zu bekommen.

Als Geschäftsführer des Brückenkopf-Parks haben Sie Ihre Mitarbeiter gerne auch mal „aufs Eis geschickt". Das meine ich durchaus wörtlich. Als die Eisbahn unter dem Zelt der Hauptbühne eröffnet wurde, sollte für die Pressefotos eigentlich der Chef aufs Eis. Der Mann mit Hut blieb aber lieber hinter der Bande auf sicherem Boden stehen und schickte den anderen Mann mit Hut, Hajo Bülles, mit Schlittschuhen vor die Bande aufs Eis.

Schon damals haben Sie die Notwendigkeit eines wetterunabhängigen Angebotes erkannt und thematisiert. Es sollte noch viele Jahre dauern, bis dieses mit dem JUFA realisiert werden konnte.

2003 haben Sie die Leitung dann an Frau Dr. Esser als hauptamtliche Geschäftsführerin übergeben.

Endlich Zeit für den wohlverdienten Ruhestand... nicht für Herrn Dr. Nieveler. Er war und ist schließlich ein Vereinsmensch.

Ich frage mich ob Sie, lieber Herr Dr. Nieveler, auf Anhieb wissen, in wie vielen Vereinen Sie Mitglied sind. Mir jedenfalls ist es nicht gelungen, das herauszufinden.

Ich will mich an einer Aufzählung versuchen, die aber mit Sicherheit unvollständig bleiben wird.

Ich fange einfach mal mit den Karnevalsgesellschaften an. Zum einen, weil es ein Thema ist, das mir sehr liegt, zum anderen, weil es gleich mehrere sind.

Bei der Karnevalsgesellschaft Ulk Selgersdorf sind Sie seit Jahrzehnten aktiv. In den 80ern waren Sie der Prinz im Dreigestirn – Dr. Nieveler in Strumpfhosen – das war sicher ein herrliches Bild. Auch im Herrenballett haben Sie mitgetanzt. Als Präsident, Senatspräsident und mittlerweile Ehrensenatspräsident haben Sie Verantwortung für den Verein übernommen. In solcher Funktion steht man dann auch schon mal gemeinsam mit Guido Cantz, Manni Baur oder Wicky Junggeburth auf der Bühne.

Dieses jahrzehntelange Engagement haben Ihre Vereinskollegen im vergangenen Jahr mit einer Urkunde gewürdigt, in der die nach nunmehr 50 Jahren erfolgreiche Integration eines Muttkrats in Selgersdorf festgehalten wurde.



Laudatio Bürgermeister Fuchs anlässlich der Verleihung des Ehrenringes der Stadt Jülich an Dr. Peter Nieveler (4)

18.12.2017

Darüber hinaus sind Sie außerdem Ehrensenator bei der Fidelitas Bourheim, Senator bei mehreren anderen Karnevalsgesellschaften und seit 2002 Träger des Hexenturmordens der Historischen Gesellschaft Lazarus Strohmanus Jülich.

Feste feiern kann man auch zu anderen Zeiten im Jahr. Bei der St. Katharina Schützenbruderschaft in Selgersdorf waren Sie langjähriges Vorstandsmitglied und bereits Mitte der 70er Jahre Schützenkönig.

Fussball ist ein weiteres Thema, dass Ihnen, wie auch mir, sehr am Herzen liegt. Ich habe mir sagen lassen, dass Sie, genau wie ich, zum 1. FC Köln „halten" oder sollte ich besser sagen „mit ihm leiden"? Aber wir Köln-Fans sind ja Kummer gewohnt und werden auch diesmal durchhalten. Auch im Fußballverein Jülich 1910 waren Sie sehr aktiv. Insbesondere an der Neugründung des Vereins im Jahr 1997 waren Sie maßgeblich beteiligt. Es wird kaum jemanden verwundern, dass Sie beim Fußballverein SV Selgersdorf 1910 e.V. Mitglied sind und auch dort einige Zeit Vorsitzender waren.

Sie, lieber Herr Dr. Nieveler, sind in zahlreichen Vereinen aktiv, die sich mit unserer Geschichte beschäftigen.

Mit großem Engagement haben Sie zur Gründung der Gesellschaft gegen das Vergessen und für die Toleranz beigetragen. Als Vorsitzender des Vereins konnten Sie am 02.12.2001 im Beisein des damaligen Ministerpräsidenten und Schirmherrn, Wolfgang Clement, das Jülicher Mahnmal zum Gedenken an die in der Shoa umgekommenen Jülicher Mitbürger jüdischen Glaubens der Öffentlichkeit übergeben.

Eine wichtige Grundlage für alle, die sich für die regionale Geschichte interessieren ist das Jülicher Stadtarchiv. Folgerichtig sind Sie Gründungsmitglied im „Freundeskreis Stadtarchiv Jülich" und waren erster Vorsitzender.

In verschiedenen Funktionen sind Sie aktives Mitglied im Jülicher Geschichtsvereins, Koslarer Geschichtsverein, Bürgerbeirat Historische Festungsstadt Jülich, Förderverein Festung Zitadelle, in der Josef-Kuhl-Gesellschaft und im Förderverein Kommende Siersdorf e.V. .

Das Museum Zitadelle Jülich unterstützen Sie als Mitglied des Fördervereins Museum Jülich ebenso wie als gern gesehener Gast bei Museumsveranstaltungen oder durch von Ihnen geleitete Führungen.

Großes Interesse zeigen Sie auch im Bereich Kunst. Dass Sie Mitglied im Kunstverein Jülich e.V. sind, brauche ich eigentlich nicht ausdrücklich zu erwähnen. Bei Vernissagen und Ausstellungen sind Sie häufig zu Gast.

Hinzu kommen Mitgliedschaften im Brückenkopfverein ebenso wie in verschiedenen sozialen Vereinen und schulischen Fördervereinen.



Laudatio Bürgermeister Fuchs anlässlich der Verleihung des Ehrenringes der Stadt Jülich an Dr. Peter Nieveler (5)

18.12.2017

Diese Aufzählung ist ja an sich schon beeindruckend. Dazu muss man aber auch noch wissen, dass Sie, lieber Herr Dr. Nieveler, Dinge entweder ganz oder gar nicht tun. Bezogen auf Ihre Vereinsmitgliedschaften bedeutet das, dass Sie nicht einfach nur zahlendes Mitglied sind. Die Teilnahme an den jeweiligen Mitgliederversammlungen ist sozusagen eine Selbstverständlichkeit. Überhaupt unterstützen Sie unzählige Veranstaltungen der Vereine mit Ihrer Anwesenheit. Ich vermute, dass dies auch Ihnen je nach Anlass, Wetter und persönlicher Befindlichkeit nicht immer leicht fällt. Ist es Pflichtgefühl oder der Wille das Engagement der Veranstalter mit Ihrer Anwesenheit zu würdigen? Jedenfalls sind Sie fast immer dabei. In vielen Vereinen haben Sie darüber hinaus verschiedene Ämter übernommen und waren oder sind dadurch tragendes Mitglied dieser Vereine.

Aus der streng katholischen Erziehung durch Ihre Eltern und Ihrem ohnehin großen Engagement für die Gemeinschaft resultiert wohl auch Ihr Einsatz für die Kirche vor Ort. Die Kirche St. Stephanus in Selgersdorf ist Ihnen wohl vertraut. An der Fusion von 14 ehemalig selbständigen Pfarreien zur Pfarrei Heilig Geist im Jahr 2013 waren Sie aktiv beteiligt. Lange Zeit waren Sie stellvertretender Kirchenvorstandsvorsitzender. Wenn ich richtig informiert bin, war das der ehrenamtliche Posten, den Sie zuletzt abgegeben haben.

Wann immer möglich nehmen Sie an Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag, zur Erinnerung an die Zerstörung Jülichs im Jahr 1944 oder zum Gedenken an die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden teil. Sie gehörten zu den Ersten, die zum 70. Jahrestag der Zerstörung unserer Stadt eine größere Veranstaltung angeregt und mit geplant haben.

Bei vielen Gelegenheiten konnte und kann man Sie als Redner erleben. Ihre Vorträge über die Jülicher Geschichte sind immer wieder ein Erlebnis. Als studierter Lehrer haben Sie ja von der Pike auf gelernt, vor einer Gruppe von Menschen zu reden. Allerdings liegt das längst nicht jedem Lehrer so sehr im Blut, wie Ihnen. Mich jedenfalls fesseln Sie mit Ihren lebhaften und detailreichen Schilderungen immer wieder aufs Neue.

Neben dem gesprochen gilt auch dem geschriebenen Wort Ihre Leidenschaft. Ihren Schulen haben Sie mehrfach ausführliche Schriften gewidmet.

So ist zum Beispiel in der Schriftenreihe "Forum Jülicher Geschichte" der Josef-Kuhl-Gesellschaft im Jahr 2016 das Buch "125-jährige Geschichte des Mädchengymnasiums Jülich" erschienen. Dass die Jahrbücher des MGJ ebenso wie die Schulzeitung der Zitadelle Texte von Ihnen enthalten versteht sich von selbst.

Zahlreiche Vereinschroniken, Texte zu kulturellen, schulischen, kunstgeschichtlichen, regional-, heimat- und kirchengeschichtlichen Themen haben Sie verfasst.

Ihr jüngstes Werk, dass Sie gemeinsam mit dem Autorenteam Wolfgang Gunia, Harald Koch und Horst Zimmermann verfasst haben, trägt den Titel „Jülich gestern – Jülich heute" und wurde gerade vom Bürgerbeirat „Historische Festungsstadt Jülich" herausgegeben. Es wird sicher unter manchem Jülicher Weihnachtsbaum zu finden sein.



Laudatio Bürgermeister Fuchs anlässlich der Verleihung des Ehrenringes der Stadt Jülich an Dr. Peter Nieveler (6)

18.12.2017

Sie, lieber Herr Dr. Nieveler, sind ein Mensch, der extrem kommunikativ ist. Mit Ihrer sehr offenen und direkten Art kann allerdings nicht jeder umgehen. Vielen Menschen wiederum kommt gerade diese Art sehr entgegen, denn man weiß bei Ihnen immer woran man ist. Ich habe Sie stets als streitbaren, verlässlichen und großzügigen Menschen erlebt. Auch wenn meine Zeit im Amt noch recht kurz ist, weiß ich doch aus eigener Erfahrung ebenso wie von Mitarbeitern und meinem Vorgänger, dass auch diese die Zusammenarbeit mit Ihnen stets als vertrauensvoll, respektvoll und angenehm empfunden haben.

Besonderen Menschen gesteht man auch gewisse Eigenheiten zu.

So habe ich erfahren, dass Parkscheine nicht gerade Ihre Sympathie genießen. Sie suchen lieber den Kontakt zu Knöllchen. Man könnte auch sagen, Sie parken wo und wie Sie wollen. Mir als Bürgermeister soll das recht sein. Die Stadtkasse freut sich über jede Einnahme.

Auf die Frage: „Wie geht es Ihnen?" antworten Sie meist etwas grimmig: „Ich bin eben ene aale Mann." oder in Kurzform einfach nur: „Schlecht.". Wenn diese Antwort kommt, ist das eigentlich immer ein gutes Zeichen. Erst wenn das nicht kommt, fange ich an, mir Gedanken zu machen.

Vorhin habe ich es schon erwähnt, der Schwerpunkt lag bei Ihrer Schulbildung und Ihrem Studium im altsprachlichen Bereich. In Ihren verschiedenen Funktionen waren Sie aber auch immer wieder vor die Herausforderung gestellt sich mit Englisch oder Französisch zu verständigen. Wer jetzt meint, dazu wären Sie auf die Hilfe anderer angewiesen, der irrt. Sie wissen sich jederzeit zu helfen. So wurde mir eine kleine Geschichte zugetragen von einer gemeinsamen Reise, die den damaligen Bürgermeister Dr. Nieveler mit dem damaligen Stadtdirektor Stommel nach Frankreich führte. Am morgendlichen Frühstückstisch fehlte die Butter. Ein kleines Problem, dass Sie gegenüber der französischen Gastgeberin ganz weltmännisch mit dem freundlichen Satz lösten: „Madame, jett beur please."

Ihre drei Töchter haben über die Jahre eigene Familien gegründet und so füllen immer wieder die zahlreichen Enkelkinder Ihr Haus. Man sagte mir, Sie kochen dann gerne für die ganze große Familie. Nach kurzem Nachdenken wurde das „gerne" dann ein wenig in Frage gestellt...

Häufig erledigen Sie die notwendigen Einkäufe und bringen dabei regelmäßig einen Blumenstrauß für Ihre Frau mit. Ich sollte mir überlegen das zukünftig auch so zu halten, es scheint einer langen und – soweit ich das beurteilen kann – glücklichen Ehe sehr zuträglich zu sein.

Heute habe ich die Freude, Ihnen, liebe Frau Nieveler einen Blumenstrauß zu überreichen. Schließlich wissen wir alle, dass hinter jedem großen Mann eine starke Frau steht. Sie haben Ihren Mann zu vielen Gelegenheiten begleitet und ihm stets den Rücken frei gehalten. Auch Ihnen gebührt unser aller Respekt und ein Stückchen Ehrenring gilt auch Ihnen.



Laudatio Bürgermeister Fuchs anlässlich der Verleihung des Ehrenringes der Stadt Jülich an Dr. Peter Nieveler (7)

18.12.2017

Bevor ich Ihnen, lieber Herr Dr. Nieveler nun den Ehrenring der Stadt Jülich verleihen darf, wünsche ich Ihnen für Ihre persönliche Zukunft, sicher auch im Namen aller Anwesenden, von Herzen Gesundheit und alles das, was Ihnen persönlich wichtig ist.

„Es gehört oft mehr Mut dazu,

seine Meinung zu ändern,

als ihr treu zu bleiben."

Friedrich Hebbel (1813-1863), deutscher Dramatiker

Herzlichen Glückwunsch!



Neuer Wegweiser für Seniorinnen und Senioren in Jülich

13.12.2017

Titelbild Wegweiser für Seniorinnen und Senioren in Jülich

In Jülich leben zur Zeit mehr als 7.300 Bürgerinnen und Bürger, die älter als 65 Jahre sind.

Der Anteil der älteren Bevölkerung in Jülich an der Gesamtbevölkerung steigt dabei in den kommenden Jahren kontinuierlich an.

Deshalb ist es der Stadt Jülich ein wichtiges Anliegen, ältere Menschen und auch deren Angehörige mit allen Informationen rund um altersgerechtes Wohnen und pflegerische Angebote zu versorgen, denn wir wollen, dass sie ein möglichst sorgen- und beschwerdefreies Leben im Alter führen können.

Wo gibt es Beratungsstellen zu finanziellen oder pflegerischen Fragen? Wie kann die eigene Wohnung barrierefrei gestaltet werden? Wo gibt es eine passende Einrichtung, in der im Falle von Pflegebedürftigkeit ein würdevolles Wohnen möglich ist?

Auf all diese Fragen gibt der neue Wegweiser für Seniorinnen und Senioren in Jülich erste Antworten und Hinweise für weitere Informationen.

Das Interesse an allen Fragen rund um das Älterwerden in Jülich ist groß. Deshalb haben wir den Wegweiser wieder neu aufgelegt, damit alle Adressen, Daten und Fakten möglichst aktuell sind.

Der neue Wegweiser ist ab sofort an der Infotheke des Neuen Rathauses und des Alten Rathauses, in der Stadtbücherei, den Seniorenwohnanlagen und an vielen weiteren Stellen in der Stadt Jülich erhältlich.

Ebenfalls finden Sie den neuen Seniorenwegweiser im Internet auf der Homepage der Stadt Jülich in der Rubrik „Bildung, Gesellschaft, Soziales" unter der Überschrift „Senioren" als PDF-Dokument zum herunterladen und als interaktives FlipBook zur Wiedergabe auf PCs, Tablet-PCs und Smartphones.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Frank Muckel, Amt für Familie, Generationen und Integration, Tel: 02461 63-238 und fmuckel@juelich.de.



Rentenstelle in der Stadtverwaltung Jülich wieder besetzt

30.11.2017

Die Rentenstelle in der Stadtverwaltung Jülich ist künftig

Dienstags, 8 bis 16 Uhr,

wieder besetzt. Allerdings ist eine Vorsprache nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich.

Die Terminabsprache erfolgt über die Tel.-Nr. 63 221.



Rede von Bürgermeister Axel Fuchs zur Gedenkminute anlässlich der Zerstörung Jülichs 16. November 1944 am 16.11.2017, 15.25 Uhr, Schlossplatz (1)

22.11.2017

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Ich begrüße Sie zur heutigen Gedenkveranstaltung.

Wir haben uns heute Nachmittag hier versammelt, um eines einschneidenden Ereignisses in der Geschichte unserer Stadt zu gedenken: der nahezu vollständigen Zerstörung Jülichs am 16. November 1944 – heute vor 73 Jahren.

Damals wurde durch alliiertes Luftbombardement innerhalb einer halben Stunde die innerstädtische Bebauung nahezu vollständig zerstört. Jülich hatte scheinbar aufgehört zu existieren.

Aber die Erinnerung an dieses für unsere Stadt so schreckliche Ereignis müssen wir in Bezug setzen zu den vorangegangenen Taten des verbrecherischen NS-Systems, dass auch in Jülich tief verwurzelt war. Auch hier wurden jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger verfolgt und deportiert. Das Mahnmal auf dem Propst-Bechte-Platz erinnert uns eindrucksvoll an diese Menschen.

Auch in Jülich wurden Zwangsarbeiter in der Industrie eingesetzt. Bereits im September bzw. Oktober 1944 gab es schwere Luftangriffe auf Jülich. Fatalerweise kostete das Bombardement auf das Reichsbahnausbesserungswerk Jülich-Süd hunderte Zwangsarbeiter das Leben.

Mit dem nahezu flächendeckenden Bombardement am 16. November 1944 kehrte der Krieg, der 1939 von Deutschland ausgegangen war, mit aller Gewalt nach Jülich zurück. Die deutschen Stellungen in und um Jülich blieben bis zum Februar 1945 hart umkämpft. Erst dann gelang es den US-amerikanischen Bodentruppen die Rur zu überqueren und damit Jülich einzunehmen. Das mit den Luftangriffen verfolgte Ziel, einen leichteren Übergang über die Rur zu ermöglichen, war mit großen Verlusten erreicht worden.

Die nach Hause zurückkehrenden Jülicherinnen und Jülicher fanden ihre – unsere Stadt völlig zerstört vor. Etwa 97% der Häuser waren unbewohnbar. Mit großer Anstrengung gelang es diese, unsere Stadt wieder aufzubauen. – Trümmerfrauen -

73 Jahre sind seit diesem einschneidenden Ereignis vergangen. Nur wenige Menschen können noch aus eigener Erinnerung davon berichten. Umso wichtiger wird die gemeinsame Erinnerung an den 16. November 1944. Wir müssen uns erinnern und damit unseren Teil dazu beitragen, dass Geschichte sich nicht wiederholt.

Frieden ist keine Selbstverständlichkeit – auch wenn mancher das nach so langer friedlicher Zeit in unserem Lande meint.

Die Flüchtlinge, die auch unsere Stadt erreichen, zeigen uns ganz konkret, dass in vielen Ländern dieser Welt auch heute Krieg und Gewalt herrschen. Mit Sorge beobachte ich die Veränderungen im Parteiensystem in unserem Land. Populistische und europakritische Tendenzen gefährden das friedliche Zusammenleben in Deutschland und Europa. Bei aller berechtigten Kritik an der europäischen Union bleibt die Grundidee eines vereinten Europas alternativlos.



Rede von Bürgermeister Axel Fuchs zur Gedenkminute anlässlich der Zerstörung Jülichs 16. November 1944 am 16.11.2017, 15.25 Uhr, Schlossplatz (2)

22.11.2017

Auch am 73. Jahrestag der Zerstörung Jülichs setzen wir mit der heutigen Gedenkveranstaltung ein Zeichen gegen das Vergessen und die Gleichgültigkeit. Dieses Mahnmal möge für uns immer wieder Anlass sein, über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bewusst nachzudenken und durch unser persönliches Verhalten zum Frieden beizutragen.

Wir gedenken der Menschen, die in den beiden Weltkriegen ihr Leben verloren.

Wir gedenken der Überlebenden, die so schreckliches erlebt haben. Wir gedenken der Menschen und Opfer, die damals und heute überall auf der Welt von Krieg, Vertreibung und von der Zerstörung ihrer Heimat betroffen sind.

Ich bitte Sie nun um eine Schweigeminute.

DANKE!



„Glück kennt keine Behinderung“

21.11.2017

Glück kennt keine Behinderung (Foto: Jenny Klestil Photography)

Seit nunmehr 35 Jahren engagiert sich in Jülich der Arbeitskreis für ein inklusives Jülich (AKI) für die Belange und Bedürfnisse von Menschen mit Handicap. Gemeinsam mit Politikern setzen sich die im AKI vertretenen Organisationen der Behindertenselbsthilfe und Behindertenhilfe ein für eine barrierefreie Stadt und ein inklusives Gemeinwesen.

Inklusion ist ein gemeinsamer gesellschaftlicher Prozess, in dem es gilt, nicht nur äußerliche, physische Schranken abzubauen sondern auch gedankliche Barrieren zu verändern. 35-Jahre aktives Handeln für Verbesserungen für Menschen mit Handicap – das ist wahrlich ein Grund zu feiern! Am 8. Dezember lädt der AKI ab 17:30 Uhr ein zur Ausstellungseröffnung „Glück kennt keine Behinderung". Die Fotografin Jenny Klestil zeigt mit ihren Portraits von Menschen mit dem Extra-Chromosom, dass ein Leben voller Freude und Zufriedenheit mit Down-Syndrom möglich ist. Einfühlsam zeigen ihre Bilder Menschen so wie sie sind, als Teil einer Familie, selbstbewusst, das Leben umarmend und von dem Wunsch erfüllt, einfach und selbstverständlich ein Teil unserer Gesellschaft zu sein. 900 Familien haben bislang an dem Projekt mitgewirkt. Die Wanderausstellung ist zu sehen vom 08.12.17 bis 19.01.2018 zu den Öffnungszeiten im oberen Foyer des Neuen Rathauses. Fotografin Jenny Klestil lädt Menschen mit dem Extra-Chromoson ein, sich mit ihrer Familie oder auch mit ihren Freunden gemeinsam am 08.12.17 portraitieren zu lassen. Das Fotoshooting findet statt von 14:30 Uhr bis 16 Uhr im oberen Foyer des Neuen Rathauses, Raum 100, Große Rurstr. 17 in Jülich.

Anmeldung zum Fotoshooting erfolgt über E-Mail : klestil@glueckkenntkeinebehinderung.de oder www.facebook.com/jennyklestilphotography

Informationen zur Ausstellung sind zu erhalten im Amt für Familie, Generationen & Integration (Beatrix Lenzen), Tel.-Nr. 0 24 61 63 239 oder E-Mail: BLenzen@juelich.de



Spielzeit Wissen & Weisheit (1)

09.10.2017

Bürgermeister Axel Fuchs, Dezernentin Doris Vogel und Amtsleiter Christoph Klemens (v.l.n.r.) präsentieren die neue Kulturbroschüre.  Foto: Stadt Jülich / Stein

Wissen und Weisheit heißt die neue Spielzeit. Und spielt mit diesen beiden Begriffen, die das Leben der Menschen in unterschiedlicher Weise leiten. Das Wissen bedeutet durch eigene Erfahrung oder durch Lernen Kenntnis von „etwas" zu erlangen, sodass zuverlässige Aussagen gemacht werden können. Ein Baum ist eine große Pflanze mit Stamm, Ästen, Zweigen und Blättern oder Nadeln, die viele Meter hoch wächst. Die Weisheit geht einen Schritt weiter, sie meint das Verständnis von Zusammenhängen in Natur, Leben und Gesellschaft sowie die Fähigkeit, bei Problemen und Herausforderungen die jeweils sinnvollste Handlungsweise zu identifizieren. Weisheit hat den Wald im Blick, nicht nur die Bäume.

Passend zu diesem Thema startet die Reihe am Fr. 20.10.2017 in der Stadthalle Jülich mit Dürrenmatts Physikern in der Inszenierung des Rheinischen Landestheaters Neuss. Drei Morde geschehen kurz nacheinander. Ort des Verbrechens ist die private Nervenheilanstalt der ehrenwerten Dr. Mathilde von Zahnd. Möbius, ein genialer Physiker, hat sich dort zurückgezogen und spielt den Wahnsinnigen, um die Welt vor seinen Entdeckungen zu schützen. Außer ihm befinden sich noch zwei weitere scheinbar Irre in der Anstalt, die sich für Isaac Newton und Albert Einstein halten. In Wahrheit aber sind beide Agenten konkurrierender Geheimdienste...

Friedrich Dürrenmatt stellt die Frage nach der Verantwortung des Wissenschaftlers. Egal, wie er sich entscheidet, ob er der Politik zu Diensten ist oder nicht, die Katastrophe nimmt ihren Lauf.

Die Reihe wird am Fr. 01.12.2017 mit der Komödie Raus aus dem Swimmingpool, rein in mein Haifischbecken des Landestheaters Detmold in der Stadthalle Jülich fortgesetzt.



Spielzeit Wissen & Weisheit (2)

09.10.2017

Für den Milchschaumschläger wandert die Theaterreihe zum ersten Mal in den Kulturbahnhof. Das DasDa Theater aus Aachen präsentiert die Komödie von Moritz Netenjakob am So. 25.02.2018 ab 18 Uhr. Daniel, der von seinen 68er-Eltern zu extremer Toleranz gegenüber fremden Kulturen erzogen wurde, erfüllt sich einen alten Traum und eröffnet ein Café. Jetzt hat er nur noch ein einziges Problem: die Realität.

Am Fr. 20.04.2018 gastiert das Grenzlandtheater mit dem Klassiker Cyrano de Bergerac in der Stadthalle und zum Abschluss der Theaterreihe zeigt das Grenzlandtheater die Komödie Winterrose am Fr. 08.06.2018 in der Stadthalle. „Winterrose" ist ein bezauberndes Kammerspiel und beschäftigt sich mit der Frage, ob man dem Schicksal durch Zufälligkeiten, oder ob man dem Zufall durch Schicksalhaftigkeit auf die Sprünge helfen kann, wenn es um die Liebe geht.

Weiter im Programm ist die Opernfahrt, in diesem Jahr zu den lustigen Weibern von Windsor, ein Figurentheaterabend für Erwachsene, das ausgezeichnete Kinderprogramm wird ebenso fortgesetzt wie die Reihe „Junges Theater" in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Zitadelle. Schauen sie rein in das Heft und besuchen Sie die Kulturveranstaltungen – danach wissen sie mehr und ihre Chance selbst „weiser geworden zu sein" ist sicherlich gestiegen...



Neubau Brücke „Im Knüppelchen“

28.09.2017

Die Brücke zur Straße „Im Knüppelchen" muss aufgrund ihres baulichen Zustandes und der Beschränkung auf 12 t erneuert werden.

Der Baubeginn ist am 04.10.2017. Die Dauer der Arbeiten wird ca. vier Monate in Anspruch nehmen. Für den Pkw-Verkehr ist die Anfahrt über die Anliegerstraße der Wymarstraße zur Fronhofstraße vorgesehen.

Auf der Wymarstraße wird der Verkehr einspurig mittels Ampel geregelt.

Es wird um Beachtung und Verständnis für die vorübergehenden Erschwernisse gebeten.



Verschimmeltes Brot im Schwanenteich entsorgt

28.09.2017

Foto: Stadt Jülich    Foto: Stadt Jülich     

Heute wurden Brötchen, diesmal sogar verschimmelt und mit Plastiktüte, in den Schwanenteich geworfen. Unabhängig davon, dass die Tiere mit Brot nicht artgerecht gefüttert werden und durch das Plastik auch zu Tode kommen können, ist hier der Tatbestand einer Gewässerverunreinigung gegeben und gemäß STGB eine Straftat. Die Entfernung des Brotes inkl. Plastikmüll durch Mitarbeiter des Bauhofes kostete ca. 100,-- Euro, die bei Auffinden des Verursachers diesem in Rechnung gestellt werden.

Täglich werden Wasservögel, Nutrias, Fische etc. am Schwanenteich, in der Promenade oder an der Rur mit Brotresten gefüttert. Viele füttern die Tiere zusammen mit ihren Kindern/Enkeln, weil es so niedlich ist. Andere füttern aus falsch verstandener Tierliebe oder weil sie übrig gebliebenes Brot nicht wegwerfen möchten. Immer wieder landen auch ganze Brote oder Brötchen im Wasser. Und mittlerweile werden die Tiere fast stündlich mit Brot „bombardiert".

Brot ist keine Nahrung für Enten oder andere Tiere. Die nicht gefressenen Brotreste sinken auf den Gewässergrund. Das sich zersetzende Brot verbraucht den im Wasser vorhandenen Sauerstoff. Dadurch können sich gefährliche Bakterien vermehren, die als Nervengift wirken und z.B. für Enten tödlich sein können. Zusätzlich düngt das gefressene Brot über den Kot der Enten das Wasser. Das biologische Gleichgewicht im Gewässer wird empfindlich gestört und kann im schlimmsten Fall sogar umkippen.

Zudem lockt das am Ufer liegengebliebene Brot Ratten an.

Das Füttern der Tiere mit Brot – und wie hier sogar mit verschimmeltem Brot und Plastik – hat überhaupt nichts mit Tierliebe zu tun. Und es wird nicht nur den Tieren, sondern auch dem Gewässer geschadet.

Foto: Stadt Jülich



Ständiges Ärgernis in Jülich: Parken auf den Gehwegen

07.07.2017

Der ruhende Verkehr wird nicht nur tagsüber, sondern auch frühmorgens, spätabends und am Wochenende kontrolliert. Dabei wird nicht nur in Jülich selber, sondern auch in den Stadtteilen eine Kontrolle durch die Überwachungskräfte des Ordnungsamtes durchgeführt. So wird z.B. das Parken in der Fußgängerzone unter Berücksichtigung der Be- und Entladezeiten ebenso überprüft wie das Parken auf den Gehwegen oder in engen Straßen.

In Jülich hat sich das „kurze" Parken auf den Gehwegen, die nicht dafür freigegeben wurden, immer mehr eingebürgert. Ohne Rücksicht darauf, ob Fußgänger noch am PKW (oder auch LKW) vorbei kommen, werden die Gehwege teilweise oder auch komplett zugestellt. Mal geschieht das für wenige Minuten, mal bleibt der Wagen auch länger dort stehen.

Die Fußgänger sind immer wieder gezwungen auf die Fahrbahn auszuweichen. Gerade Kinder, Eltern mit Kinderwagen, Senioren mit Rollatoren oder Rollstuhlfahrer werden rücksichtslos und ohne schlechtes Gewissen der Gefährdung durch den Straßenverkehr ausgesetzt.

Zusätzlich wird durch das Parken der PKW´s der Untergrund der Gehwege, die nicht für diese Belastungen ausgelegt sind, zerstört und führt zu teilweise massiven Schäden. Ein sichtbarer Schaden ist das Anheben der Gehwegplatten, die somit zu Stolperfallen und damit einer weiteren Gefahr für die Fußgänger werden.

Jeder Autofahrer wird auch wieder Fußgänger. Und als Fußgänger werden Sie es zu schätzen wissen, dass Sie nicht wegen eines auf dem Gehweg abgestellten Fahrzeugs auf die Straße ausweichen müssen. Mit ein wenig Rücksichtnahme und gesundem Menschenverstand sollte sich dieses Problem von selbst erledigen.



Impressionen Tour de France 02.07.2017

04.07.2017

Die Bilder können mit folgendem Link aufgerufen werden: http://de.calameo.com/books/004709549c5798c525618

Bildrechte: Stadt Jülich/Stein



Solarkataster zeigt das Sonnenenergiepotenzial aller Jülicher Dächer

18.05.2017

Ausschnitt aus dem Jülicher Solarkataster; Stadt Jülich /tetraeder.solar

(Bild: Ausschnitt aus dem Jülicher Solarkataster; Stadt Jülich/tetraeder.solar)

Neuer online Service der Stadt Jülich gestartet

Hauseigentümer und Unternehmen in Jülich können ab sofort auf einfache Weise erfahren, ob ihr Dach für die Erzeugung von Strom und Wärme aus Sonnenenergie geeignet ist. Auf der Internetseite www.solare-stadt.de/juelich können Interessierte mit wenigen Klicks das solare Potenzial für jedes Haus im Jülicher Stadtgebiet ermitteln. Mit Hilfe eines ebenfalls enthaltenen Wirtschaftlichkeitsrechners wird zudem eine individuelle Anpassung der Anlage an das eigene Nutzerprofil ermöglicht.

„Die Größe der Solaranlage muss vor allem zum Eigenverbrauch passen. Denn ob ein Gebäude vorwiegend geschäftlich tagsüber – oder privat in den Morgen- und Abendstunden genutzt wird, hat großen Einfluss auf die Dimensionierung und Ausrichtung der Solaranlage. Wenn der selbst erzeugte Strom direkt im Gebäude genutzt werden kann, lohnt sich eine Photovoltaikanlage oft schon nach wenigen Jahren" verrät Sebastian Ross, der als Klimaschutzmanager der Stadt mit dem Solarkataster einen weiteren Baustein des Jülicher Klimaschutzkonzepts umgesetzt hat.

Für das Solarkataster wurden im gesamten Stadtgebiet mehr als 27.000 Gebäude mit einer Dachfläche von fast 1,8 km² automatisiert erfasst und hinsichtlich des Solarpotenzials bewertet. „Fast die Hälfte aller Jülicher Dächer ist für Photovoltaik geeignet" zeigt sich Bürgermeister Axel Fuchs von dem Ergebnis erfreut. „Für mich ist das Solarkataster daher ein wichtiger Schritt, um auch die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu erreichen, die von dem großen Solarpotenzial auf ihren Dächern bisher nichts geahnt haben".

Bürgermeister Fuchs und Herr Ross bedanken sich bei den Stadtwerken Jülich (SWJ), die das Jülicher Solarkataster langfristig unterstützen. „Ich bin mir sicher, dass dieses neue Angebot stark nachgefragt wird", weiß Ulf Kamburg, SWJ-Geschäftsführer. „Die Stadtwerke Jülich unterstützen die Energiewende und möchten die Jülicher Solarpotenziale gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern nutzen".



„Spazierengehen im Jülicher Norden“

03.05.2017

Im Jülicher Nordviertel wird ab Mai eine geführte Spazierganggruppe für Seniorinnen und Senioren angeboten. Das Angebot richtet sich an ältere Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit (mit und ohne Mobilitätshilfen), an Angehörige mit ihren zu Pflegenden und weitere Interessierte. Die Gruppe macht Spaziergänge mit individueller Geschwindigkeit. Zwei Seniorenbegleiterinnen betreuen die Gruppe und können individuelle Unterstützung geben. Sie gehören zum Team der ehrenamtlichen Demenzlotsen der Stadt Jülich. Im Vordergrund steht die Freude an Bewegung in Gemeinschaft und an der frischen Luft. Die geführten Spaziergänge stehen unter einem Thema wie zum Beispiel die Jahreszeiten oder interessante Orte im Jülicher Norden, zu denen es Geschichten zu erzählen gibt. Geselligkeit und Unterhaltung gehören zum Spazierengehen dazu. Nebenbei wird das Gedächtnis trainiert. Der Spaziergang beginnt im Stadtteilzentrum Nordviertel und endet dort mit einem gemeinsamen Ausklang bei einer kleinen Erfrischung. Bei sehr schlechtem Wetter findet ein alternatives Unterhaltungsprogramm im Stadtteilzentrum statt. Die Spazierganggruppe trifft sich ab Mittwoch, dem 10. Mai wöchentlich jeweils um 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr im Stadtteilzentrum Nordviertel, Nordstr. 39. Die Räume sind barrierefrei zugänglich. Kostenlose Parkmöglichkeit ist vorhanden. Pro Teilnehmer wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 5 Euro/je Spaziergang erhoben. Informationen sind zu erhalten im Amt für Familie, Generationen und Integration unter Tel. 0 24 61 63 239 (Beatrix Lenzen) oder E-Mail BLenzen@juelich.de



Verwendung des Wappens von Jülich

28.04.2017

Oftmals muss von der Stadt Jülich festgestellt werden, dass das Stadtwappen in vielfältiger Art und Weise unberechtigt verwendet wird. Egal für welchen Anlass oder Zweck, sei es zum Aufdruck auf Papier oder Kleidungsstücken, Verwendung im Netz oder zu Werbezwecken etc., ist eine Erlaubnis zunächst bei der Stadt zu beantragen. Der Antrag wird geprüft und ein Bescheid nach Sachlage erteilt.

Hierzu folgende Ausführungen:

Nach § 14 Abs. 2 Gemeindeordnung führen die Gemeinden ihre Wappen. Das Gemeindewappen ist entsprechend § 12 BGB geschützt.

Will ein Dritter das Wappen einer Gemeinde führen oder verwenden, so bedarf er hierzu der Genehmigung der Gemeinde.

Die Gemeinden können den Gebrauch des Wappens durch Dritte genehmigen, einschränken oder verbieten. Benutzt Jemand ohne Genehmigung das Stadtwappen, so macht er sich gem. § 14 Markengesetz wegen unbefugter Verwendung von Hoheitszeichen schadenersatzpflichtig. Ein entsprechender Antrag unter Darlegung und Darstellung der beabsichtigten Verwendung ist zu stellen bei dem Amt für Rats- und Rechtsangelegenheiten.

Auch die Verwendung des geschützten Logo's der Stadt Jülich ist genehmigungspflichtig. Hierfür ist der Antrag zu stellen beim Bürgermeisterbüro.



Jülicher Skyline-Aufkleber jetzt „ergraut“

27.04.2017

Manuela Nauß-Heeger ist eine der ersten Autofahrerinnen mit dunklem Fahrzeug, auf dem der neue Aufkleber in hellgrau zur Geltung kommen kann. Foto: Stadt Jülich/Gisa Stein

Seit Anfang des Jahres gibt den Jülicher Auto-Aufkleber – die Skyline der Stadt samt Schriftzug. Ab sofort sind diese auch in hellgrau und in der Buchhandlung Fischer erhältlich.

Seit vielen Wochen erfreut er sich großer Beliebtheit, der neue Aufkleber der Stadt Jülich, der die Silhouette der markantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigt. An der Rückseite des Fahrzeugs angebracht, demonstrieren bereits viele Menschen auch außerhalb der Stadtgrenzen ihre Heimatverbundenheit mit Jülich.

Ab sofort sind die Skyline-Aufkleber nun nicht nur in schwarz, sondern auch in hellgrau in der Tourist-Information und in der Buchhandlung Fischer in zwei Varianten und Größen zu je 3,95 Euro erhältlich, die nicht nur auf Fahrzeugen angebracht werden können, sondern auf allen glatten Flächen im Innen- und Außenbereich. Ob auf Briefkästen oder Abfalltonnen, Wohnwagen, Taschen oder Fenstern – wo immer dokumentiert werden soll, dass man zur Stadt Jülich steht, kann dieser angebracht werden.

Zu sehen sind natürlich als markante Umrisse am Horizont der Hexenturm, die Zitadelle, die Zuckerfabrik, Propsteikirche, das Forschungszentrum, das Alte Rathaus oder auch der Solarturm.



Wer hat dem Maulwurf auf den Kopf gemacht?

26.04.2017

In drei Jahren Wickelzeit verbraucht ein Kind durchschnittlich eine Tonne Windeln. Zum Glück wollen die Kleinen dann irgendwann wie die Großen auf die Toilette gehen. Dann beginnt das Kapitel "Sauberkeitserziehung", das viel Geduld erfordert.

Aber wann ist der richtige Zeitpunkt dafür? Und was können Eltern tun, wenn es nicht sofort klappt und ihre Geduld auf eine harte Probe gestellt wird? Die Referentin Maria Schür gibt Informationen rund um die Abläufe im Körper unserer Kinder. Tipps für die "Sauberkeitserziehung" sollen an diesem Abend helfen, Fragen zu klären. Im Austausch mit anderen Eltern wollen wir Unsicherheiten nehmen und uns auf den stressfreien Weg zur trockenen Hose machen.

In Kooperation mit der VHS Jülicher Land veranstalten die Jülicher Familienzentren diesen Themenabend. Er ist für Jülicher Familien kostenlos und findet am Dienstag, 30.05.2017 von 15:00 bis 16:30 Uhr in der Kita „Unterm Regenbogen" in Jülich Koslar statt. Anmeldungen sind bis Mi., 24.05. unter 02461/51207 oder per mail: regenbogen@kita-koslar.de möglich.  



Überwachung des ruhenden Verkehrs in Jülich und den Stadtteilen

13.04.2017

  

Der ruhende Verkehr wird seit einigen Jahren nicht nur tagsüber, sondern auch frühmorgens, spätabends und am Wochenende kontrolliert. Dabei wird nicht nur in Jülich selber, sondern auch in den Stadtteilen eine Kontrolle durch die Überwachungskräfte des Ordnungsamtes durchgeführt. So wird z.B. das Parken in der Fußgängerzone unter Berücksichtigung der Be- und Entladezeiten ebenso überprüft wie das Parken auf den Gehwegen oder in engen Straßen.

Gerade das Parken auf Gehwegen, die nicht dafür freigegeben wurden, hat sich in Jülich immer mehr eingebürgert. Ohne Rücksicht darauf, ob Fußgänger, Senioren mit Rollatoren oder auch Rollstuhlfahrer noch am PKW (oder auch LKW) vorbei kommen, werden die Gehwege zugestellt. Mal geschieht das für wenige Minuten, mal bleibt der Wagen auch länger dort stehen. Das ist nicht nur ein Ärgernis für die eigentlichen Nutzer der Gehwege.

Durch das Parken der PKW´s wird der Untergrund der Gehwege, die nicht für diese Belastungen ausgelegt sind, zerstört und führt zu teilweise massiven Schäden. Ein sichtbarer Schaden ist das Anheben der Gehwegplatten, die zu Stolperfallen für die Fußgänger und regelmäßig durch den städtischen Bauhof repariert werden.

Aber auch wenn das Fahrzeug am Straßenrand geparkt wurde, ist auf folgendes zu achten:

Das Parken in engen Straßenstellen ist nach §12 StVO untersagt. Es muss eine Fahrbahnrestbreite von mindestens 3 m verbleiben. Nur dann ist es z.B. den Einsatzkräften der Feuerwehr möglich, die Straße zügig zu passieren.

Eine rücksichts- und gedankenlos zugeparkte Straße kostet den Rettungsdiensten wertvolle Zeit.

Und: Es trifft nicht immer nur den Nachbarn. Irgendwann kann man selber der Hilfesuchende sein, der vielleicht überlebt hätte, wenn die Einsatzkräfte nicht nur durch falsch geparkte PKW´s aufgehalten und eine Minute früher am Einsatzort eingetroffen wären.



Terminsprechstunde für Schwerbehindertenberatung ab März im Stadtteilzentrum Nordviertel

15.02.2017

Regelmäßig bietet Bernhard Schüller monatlich in einer offenen Sprechstunde in der CDU-Geschäftsstelle die Schwerbehindertenberatung an.

Für Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund komplexer Fragen in der offenen Sprechstunde nicht ausreichend beraten werden können, bietet Bernhard Schüller nun ab März ein Mal monatlich mittwochs eine Terminsprechstunde im Stadtteilzentrum Nordviertel, Nordstr. 39, an.

Die Terminsprechstunde findet statt nach v o r h e r i g e r telefonischer Terminvereinbarung unter Tel.: 02463 7969444.

Informationen zu den Beratungsangeboten für die Jülicher Bürgerinnen und Bürger im Stadtteilzentrum Nordviertel sind zu erhalten im Amt für Familie, Generationen und Integration unter Tel. 0 24 61 63 239 (Beatrix Lenzen) oder E-Mail BLenzen@juelich.de



Vorsprachen Rentenstelle Stadt Jülich

30.01.2017

Es wird darauf hingewiesen, dass Vorsprachen bei der Rentenstelle ab sofort nur noch nach vorheriger telefonischer Vereinbarung möglich sind.

Die Telefonnummer von Frau Richert lautet: 02461 / 63-216



Das wird gefeiert!

15.11.2016

Sportbotschafter Per Christian Münstermann (Mitte) träumt vom gelben Trikot und freut sich deshalb auf den 2. Juli 2017. Dann rollt die Tour de France durch den Kreis Düren. Die Bürgermeister Ralf Claßen (l.), Axel Fuchs (2.v.r.) und Jürgen Franzen (r.) fiebern dem Tag ebenso entgegen wie Landrat Wolfgang Spelthahn (Bild: Kreis Düren)

Die Tour de France führt am 2. Juli 2017 durch Jülich!

Von Titz aus führt der Streckenverlauf durch Mersch, dann auf die L241 über den Kreisverkehr in die Innenstadt. Entlang der Großen Rurstraße fährt der Tross weiter Richtung Aachen. Nach insgesamt 206 Kilometern endet die Etappe im belgischen Lüttich.

„Ich freue mich, dass die Tour durch die historische Festungsstadt Jülich geht," freut sich Bürgermeister Axel Fuchs. „Das wird mit einem bunten Rahmenprogramm gefeiert! Jülich ist Teil des weltgrößten Radsportereignisses!"

Mit dem heutigen Tag starten die Planungen rund um das wohl einzigartigste Ereignis in 2017.



Kontrollen in der Innenstadt

21.10.2016

Die Stadt Jülich möchte darauf hinweisen, dass ab sofort Kontrollen hinsichtlich der Einhaltung der „ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung" durchgeführt werden. Diese werden notwendig, da die Anzahl der Verstöße zugenommen hat und das Stadtbild hierunter leidet.

Die Kontrollen werden sowohl in der Innenstadt als auch in den Stadtteilen durchgeführt. Kontrolliert werden u.a. das Wegwerfen oder Liegenlassen vom Müll, das Wildpinkeln, das Nicht-Anleinen von Hunden, das Liegenlassen von Hundekot oder das Parken auf Grünflächen.

Die Überwachungskraft kann sich durch Dienstausweis ausweisen und ist befugt, Personalien festzustellen und Verwarnungsgelder zu kassieren.

Es ist beabsichtigt, in den ersten Wochen Verstöße zunächst ohne Verwarnungsgelder zu ahnden und mündliche Verwarnungen zu erteilen. Nach einer Übergangsfrist ist jedoch mit der Erteilung von Verwarnungsgeldern zu rechnen.

Die Bemessung der Verwarnungsgelder für Verstöße auf öffentlicher Fläche kann der Auflistung entnommen werden:

Art der Ordnungswidrigkeit (Rechtsgrundlage): Betrag

Wildpinkeln (§ 3 Nr. 3 S. 2 ordnungsbeh. VO): 25 €

Zigarettenkippe wegwerfen (§ 4 (1) ordnungsbeh. VO): 25 €

Kaugummi ausspucken (§ 4 (1) ordnungsbeh. VO): 25 €

Aschenbescher ausleeren (§ 4 (1) ordnungsbeh. VO): 25 €

Ausspucken (§ 4 (1) ordnungsbeh. VO): 25 €

Verpackungsmüll (Pappbecher/-teller, Zigarettenschachtel, Tüte, Dosen, Glasflaschen,

Plastikflaschen, Verpackungsmaterial, Kaugummipapier) sowie Zeitung liegen lassen (§ 4 (1) ordnungsbeh. VO): 25 €

Lebensmittelreste (Pommes, Pizza,...) liegen lassen (§ 4 (1) ordnungsbeh. VO): 25 €

Taschentuch wegwerfen (§ 4 (1) ordnungsbeh. VO): 25 €

Parken auf Grünflächen (§ 8 (3) ordnungsbeh. VO): 25 €

Hundekot liegen lassen (§ 10 (3) ordnungsbeh. VO): 25 €

Nicht-Anleinen von Hunden (§ 11 (1) ordnungsbeh. VO) :25 €



Tag der offenen Türe im Familienzentrum integrative Kita Purzelbaum

11.10.2016

Das Familienzentrum integrative Kita Purzelbaum, Kapellenstraße 4, 52428 Jülich - Broich lädt am Mittwoch, 26.10.2016 herzlich ein zum Tag der offenen Tür.

In der Zeit von 9.00 Uhr – 11.30 Uhr und 14.30 Uhr – 15.30 Uhr sind wir für Sie da.

Verbringen Sie einen schönen, vielseitigen Tag mit uns.

Schnuppern sie in den (heil)- pädagogischen Alltag unserer Kita und erleben Sie Inklusion.

Informieren Sie sich über die therapeutischen Angebote und die tiergestützte Pädagogik in unserer Einrichtung. Der Elternbeirat und unser Förderverein informieren über ihre Projekte.

Als Familienzentrum schaffen wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern vielfältige Angebote zur Familienbildung - und Unterstützung. Informationen zu unseren Angeboten liegen aus.



Kreis Düren warnt Bevölkerung im Notfall auch über die NINA-App (Teil 1)

06.09.2016

Das Amt für Bevölkerungsschutz der Kreisverwaltung Düren hat eine neue Mitarbeiterin: NINA. Ein hübscher Namen, vor allem aber eine Abkürzung, die für Notfall-Informations- und Nachrichten-App steht. NINA ist eine kostenlose, bundesweite Warn-App, die auf keinem Mobiltelefon fehlen sollte. Kreiert wurde sie vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK).

Warn-App macht auf neue Nachrichten aufmerksam

Dank Push-Funktion stößt NINA zu jeder Tages und Nachtzeit einen Warnton aus, um ihren Nutzer auf eingehende Gefahrennachrichten aufmerksam zu machen. NINA kann aber auch so eingestellt werden, dass sie nur vor Gefahren am aktuellen Aufenthaltsort warnt, behält auf Wunsch aber auch andere Orte im Blick, die dem Gerätenutzer wichtig sind. Der jeweilige Warnbereich kann auch auf einer Karte räumlich dargestellt werden. Neben der Warnfunktion gehören Hinweise zum richtigen Verhalten in der konkreten Gefahrensituation und allgemeine Notfalltipps zum NINA-Service. So kann der NINA-Nutzer sich und andere wirkungsvoll schützen, wenn Gefahr im Verzug ist.

Appell: NINA auf jeden Fall installieren

"Der Siegeszug der Smartphones ermöglicht es uns, einen Großteil der 260.000 Menschen im Kreis Düren auf direktem Weg über Unglücksfälle zu informieren. Wer ein Gerät hat, der sollte die kostenlose NINA-App auf jeden Fall installieren, denn im Notfall zählt jede Minute. Mit dem NINA-Service lassen sich im Ernstfall Schäden mindern oder sogar ganz vermeiden", unterstreicht Landrat Wolfgang Spelthahn den Nutzen von NINA. Die App informiert auch über Warnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwassergefahren.

Rettungsleitstelle versendet Warnhinweise

NINA wird technisch vom Modularen Warn-System (MoWaS) unterstützt. Das ist das zentrale, satellitengestützte System von Bund und Ländern, um die Bevölkerung vor Gefahren zu warnen. In NRW sind mittlerweile alle Leitstellen der Kreise und kreisfreien Städte mit ihm ausgestattet worden. So kann nun auch die Rettungsleitstelle des Kreises Düren die Bevölkerung im Kreis Düren gezielt über Ausnahmesituationen informieren: Etwa über die bevorstehende Entschärfung eines Blindgängers, einen Chemieunfall in einer Fabrik, einen großflächigen Stromausfall, über ein bevorstehendes Hochwasser und vieles mehr. Dank NINA kommen alle Warnmeldungen gezielt in die Jackentasche. NINA kann für die Betriebssysteme iOS (ab Version 7.0) und Android (ab Version 4) genutzt werden. Die App ist erhältlich über iTunes und Google play Store.



Kreis Düren warnt Bevölkerung im Notfall auch über die NINA-App (Teil 2)

06.09.2016

Sirenen übernehmen wieder die Weckfunktion

Ein Revival erleben die Sirenen, deren Niedergang mit dem Ende des Kalten Krieges begann. Das fehlende Feindbild und die Alarmpiepser für Feuerwehrleute ließen sie verstummen. Mittlerweile hat ein Umdenken stattgefunden. Sirenen werden wegen ihrer Weckfunktion wieder geschätzt. Wer die Sirene hört, schaltet den Lokalfunk ein oder nutzt das Internet - idealerweise die NINA-App - um sich über den Grund für die Warnung zu informieren. In den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sollen alle Sirenen künftig viermal jährlich zur Probe heulen. Dabei erklingen sie mit allen Signalen, gleichzeitig erfolgt ein entsprechender Hinweis über NINA. Der Probealarm wird zuvor aber auch über die Medien angekündigt.

Sirenenkommunikation und Verhaltensempfehlungen

Besteht eine wirkliche Gefahr für die Bevölkerung, dann tönen die Sirenen eine Minute lang mit auf- und abschwellendem Ton. Wenn die Gefahr vorüber ist, geben die Sirenen mit einem einminütigen gleichbleibenden Dauerton Entwarnung. In einem Faltblatt des Amtes für Bevölkerungsschutz des Kreises Düren wird die Sirenen-Kommunikation erläutert. Verhaltensempfehlungen runden das Informationsangebot ab.

Weitere Informationen über



Wildes Parken rund um die VHS Jülicher Land gefährdet Menschenleben

05.07.2016

VHS-Leiter Günter Vogel verweist auf die ausreichende Beschilderung der Feuerwehrzufahrt vor dem Gebäude. Foto: Stadt Jülich/Stein Mit bereiten Linien und dicken Steinen wurden die Parkplatzmarkierungen auf dem Schulhof des ehemaligen Realschulgebäudes am Aachener Tor vorgenommen. Foto: Stadt Jülich/Stein

Tag für Tag dasselbe Bild: in der Sackgasse vor und auf dem Schulhof des ehemaligen Realschulgebäudes am Aachener Tor parken Fahrzeuge, wo zahlreiche Schilder es ausdrücklich verbieten. Derzeit werden die Sperrflächen zur besseren Wahrnehmung neu markiert. VHS-Leiter Günter Vogel hofft, dass dann das „wilde Parken" ein Ende hat.

Bis vor wenigen Tagen sorgten am ehemaligen Realschulgebäude am Aachener Tor regelwidrig abgestellte Fahrzeuge immer wieder für jede Menge Aufregung und Ärger. Jetzt verdeutlichen neue Markierungen und aufgestellte Findlinge die vorhandenen Regelungen. Zwar wiesen Schilder sowohl auf ein Privatgelände, als auch auf die Feuerwehrbewegungsflächen hin, beachtet wurden diese jedoch vielfach nicht. Auch wenn sich für die Fahrzeugführenden zunächst nicht die Notwendigkeit ergibt, weiträumige Flächen auf dem ehemaligen Realschulgelände frei zu halten, sind doch die Hinweisschilder zu beachten. Hintergrund der strengen Regelung ist die Tatsache, dass Feuerwehrfahrzeuge das Schulgebäude rundum erreichen können müssen. „Im Ernstfall zählt jede Minute, da kann es manchmal zu spät sein, wenn die Feuerwehr erst blockierende Fahrzeuge zur Seite räumen muss, um die Brandstelle zu erreichen", so VHS-Leiter Günter Vogel, der das „wilde Parken" auf dem Schulhofgelände besorgt betrachtet.

Nachdem zunächst aufgestellte kleinere Findlinge als Begrenzung mehrfach verschoben wurden, wurden nun größere Steine platziert und vor allem die ausschließlich für städtisches Personal ausgewiesenen Parkflächen eindeutig, strahlend weiß und unübersehbar markiert. Wer die VHS Jülicher Land besucht, findet jedoch auch abseits des gesperrten Schulhofes mehrere VHS-Besucher-Parkplätze markiert. Ein Behindertenstellplatz ist ebenfalls gebäudenah ausgewiesen. Die Stadt weist darauf hin, dass in Zukunft von dem Recht Gebrauch gemacht werden soll, die widerrechtlich abgestellten Fahrzeuge abschleppen zu lassen.



Parken im Wendehammer

20.05.2016

Aus gegebenem Anlass wird darauf hingewiesen, dass das „mittige" Parken in einem Wendehammer unzulässig ist. Das Parken im Wendehammer ist, insoweit kein Haltverbot durch Verkehrszeichen besteht, am rechten Fahrbahnrand zulässig.

Die Einhaltung der vorgenannten Regelung wird künftig verstärkt kontrolliert und die Nichtbeachtung verwarnt.



Im Mai fällt der Startschuss für die „Altengerechte Quartiersentwicklung Jülich Nordviertel“ (1)

09.05.2016

Ab Mai startet das Amt für Familie, Generationen und Integration in die Umsetzungsphase des neuen Projektes „Altengerechte Quartiersentwicklung Jülich Nordviertel". Stützpunkt der Quartiersentwicklung ist das am 20. Februar neu eröffnete „Stadtteilzentrum Nordviertel" an der Nordstraße 39. Hier finden nun Angebote für im Nordviertel lebende Seniorinnen und Senioren statt. „Anfang Mai beginnen wir mit einem vierzehntägig stattfindenden Nachbarschaftscafé mit dem Titel „Kaffeeklatsch – ich bringe meinen Nachbarn mit". Dieses Angebot richtet sich an Menschen gleich welchen Alters, die im Nordviertel zu Hause sind und an einem Austausch mit den Nachbarn interessiert sind", sagt Beatrix Lenzen, Projektleiterin der Quartiersentwicklung. Mitte Mai findet auch zum ersten Mal das monatliche Frühstück für Seniorinnen und Senioren „Gemeinsam und nicht einsam" statt. Ältere Bewohnerinnen und Bewohner des Nordviertels können beim gemeinsamen Frühstück Geselligkeit erleben. Geplant ist, Gäste einzuladen, die zu interessanten Themen einen kleinen Vortrag halten. Themenvorschläge können zukünftig gerne von den Frühstücksteilnehmern angeregt werden. „Im Juni möchten wir mit einem wöchentlichen Mittagstisch für ältere Menschen im Nordviertel beginnen, denn gemeinsam schmeckt es in der Regel besser", so Beatrix Lenzen. „Gemeinsames Zubereiten und Kochen einer Mittagsmahlzeit – das sieht unser Konzept vor und dafür suchen wir Menschen, die Freude am Kochen haben und sich gerne ehrenamtlich einbringen möchten." Eingeladen zum gemeinsamen Mittagessen sind ältere Bewohnerinnen und Bewohner des Nordviertels.



Im Mai fällt der Startschuss für die „Altengerechte Quartiersentwicklung Jülich Nordviertel“ (2)

09.05.2016

Ein weiteres Angebot wurde von Bewohnern des Nordviertels angeregt: regelmäßig soll ein Spieleabend stattfinden für Erwachsene jeden Alters, die sich für Kartenspiele und Brettspiele begeistern können. „Ich freue mich, wenn wir dafür vollständige Brettspiele gespendet bekommen", wünscht sich Beatrix Lenzen. Über die Angebote des Stadtteilzentrums informiert ein Faltblatt, welches ab Ende April an die Haushalte von Seniorinnen und Senioren verteilt wird. Gleichzeitig wird eine erste schriftliche Befragung dieser Haushalte durchgeführt. Anhand eines Fragebogens können sich ältere Menschen im Nordviertel dazu äußern, welche Themen sie interessieren im Rahmen der Quartiersentwicklung und ob zum Beispiel ihre Wohnsituation altersgemäß ist. Verbesserungsvorschläge für das Wohnviertel können ebenfalls mitgeteilt werden. „Ein wichtiger Bestandteil der Quartiersentwicklung ist die Einbeziehung der Menschen, die im Nordviertel leben, ihre Ideen und Wünsche bilden die Diskussionsbasis für den gemeinsamen Entwicklungsprozess", erläutert die Quartiersentwicklerin Beatrix Lenzen.

Im Stadtteilzentrum Nordviertel gibt es seit März zusätzlich Beratungsangebote, die allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt zur Verfügung stehen. Mittwochs ist von 10 – 11 Uhr der Reparaturdienst von Senioren-helfen-Senioren telefonisch und vor Ort erreichbar. Die Ehrenamtlichen Demenzlotsen beraten donnerstags von 16:30 – 18 Uhr zum Thema Demenz und freitags bietet im Stadtteilzentrum die Selbsthilfekontaktstelle des Paritätischen Düren ihre Beratung an.

Informationen zu den Angeboten und zur Quartiersentwicklung sind zu erhalten im Amt für Familie, Generationen und Integration unter Tel.: 0 24 61 63 239 oder E-Mail: BLenzen@juelich.de



Die Abfall-App

09.05.2016

Seit 2014 gibt es eine Abfall-App für Jülich. Sie wird vom Zweckverband Entsorgungsregion West (ZEW) zur Verfügung gestellt und gibt Informationen zu folgenden Bereichen der Abfallentsorgung:

  • Alle Abholtermine für Abfälle am Wohnort
  • Rat und Hilfe, wohin mit welchem Abfall im „Ratgeber"
  • Standorte und Standzeiten des Schadstoffmobils
  • Öffnungszeiten und Kosten für die Entsorgung am Entsorgungslogistikcenter der AWA GmbH z.B. in Alsdorf-Warden
  • Neuigkeiten zum Thema Abfall unter „Aktuelles"
  • Persönliche Ansprechpartner unter „Service"

Die Übernahme der Abfuhrtermine in den eigenen Kalender ist möglich. Die App ist kostenlos und kann unter http://zew-entsorgung.de/der-zweckverband/die-abfall-app herunter geladen werden.



Reparaturdienst "Senioren helfen Senioren" berät zu handwerklichen Fragen

18.04.2016

„Jeden Mittwoch treffen wir uns im Stadtteilzentrum und warten auf telefonische Reparaturanfragen. Da meistens alle Helfer anwesend sind, können wir in dieser Zeit auch gerne beraten, wie kleine Reparaturen selbst behoben werden können", sagt Franz-Josef Nyholt. Er sitzt am Telefon, nimmt die Aufträge entgegen und gibt sie an die Handwerker weiter. Die anderen Herren fachsimpeln in dieser Zeit über die durchgeführten Reparaturen und so entstand die Idee, in dieser Stunde auch Beratungen rund um kleine Reparaturen im Haus anzubieten. Manchmal reicht ja schon der richtige Tipp, wie man einen verstopften Abfluss verhindert, welche Sparglühlampe das wärmste Licht spendet oder was bei der Renovierung der Wohnung bedacht werden muss. Die Helfer verfügen über langjähriges, zum Teil berufliches Handwerker-Wissen, das sie gerne an alle Jülicher weitergeben.

Daher startet nun jeden Mittwoch von 10 – 11 Uhr ein neues Angebot in Form einer Beratungsstunde „Mach es selber...." im Stadtteilzentrum Nordviertel, Nordstr. 39. Hier erhalten Ratsuchende Tipps und Tricks rund um Kleinreparaturen. Gerne kann man sich über das Servicetelefon 02461-63289 dazu anmelden.

Der Reparaturdienst wurde vor fünf Jahren von der Stadt Jülich ins Leben gerufen und hat in dieser Zeit zahllose Reparaturen durchgeführt. Informationen zum Projekt erhalten Sie beim Amt für Familie, Generationen und Integration unter Telefon 02461-63411.



Wenn der Wasserhahn tropft ….

13.04.2016

Bereits seit knapp vier Jahren bieten die Helfer des Reparaturdienstes ihre Unterstützung bei Kleinstreparaturen im Haushalt an. Rund 150 Anfragen werden im Jahr gestellt - vom Austausch eines Leuchtmittels über das Leimen und Reparieren von Holzmöbeln bis zum tropfenden Wasserhahn ist alles dabei. Und die vierzehn Damen und Herren setzen vieles daran, dass die Reparaturen zeitnah ausgeführt werden. Ab November trifft sich der Handwerkerkreis im Stadtteilbüro im Nordviertel, Nordstr. 39. Hier sind sie nun auch besser persönlich erreichbar, da das Ladenlokal barrierefrei ist und es vor dem Haus kostenfreie Parkplätze gibt. Immer mittwochs von 10 – 11 Uhr sind die Helfer am Servicetelefon unter der Nummer 63289 erreichbar. Die Telefonnummer bleibt auch im Stadtteilbüro weiterhin gültig. Die handwerklichen Dienste werden ehrenamtlich und kostenfrei durchgeführt. Für Fahrtkosten wird eine Pauschale von 5,- € erhoben. Materialkosten werden selbst getragen. Begleitet wird der Reparaturdienst vom Amt für Familie, Generationen und Integration.



Dörfliche Hilfe-Netzwerke bieten ehrenamtlich und kostenfrei Nachbarschaftshilfe an

11.04.2016

Zahlreiche Helferinnen und Helfer bieten ein breit gefächertes Angebot rund um haushaltsnahe Dienste und Pflege an, wie kleine Reparaturen, Einkäufe, Beratung rund um Pflege, Hilfe bei Computerproblemen und vieles mehr. Bei Bedarf werden passende Hilfsdienste empfohlen. Anfragen werden persönlich am Telefon entgegen genommen:

Bourheim

montags und donnerstags, von 9-12 Uhr, 0157-52738262 - Frau Fücker

Daubenrath

dienstags von 11-12 Uhr, 0157-52738263 - Frau Reisten und Herr Neuenhoff

Welldorf/Güsten/Serrest

mittwochs von 10-11 Uhr, 01575-2738261 - Frau Bäumker

Darüber hinaus ist bei jeder Telefonnummer ein Anrufbeantworter eingerichtet, so dass Anfragen jederzeit möglich sind. Alle Anrufe werden zeitnah abgehört.



Bürgerbus in Jülich

24.03.2016

Mit den nachfolgenden Links können Sie eine Übersicht

sowie

als pdf-Dateien aufrufen!



Seniorenbeirat der Stadt Jülich informiert: Notfallkarten wieder erhältlich

21.03.2016

Da die im Jahre 2012 angeschafften Notfallkarten alle vergriffen sind, und immer wieder danach gefragt wird, hat der Seniorenbeirat die Notfallkarten neu angelegt.

Diese enthalten die wichtigsten Daten für Rettungskräfte und Ersthelfer wie z.B. Name, Wohnort, frühere Erkrankungen, körperliche Behinderungen, einzunehmende Medikamente usw.

Die Blanko-Exemplare liegen zur kostenlosen Mitnahme aus im

Neuen Rathaus der Stadt Jülich Touristinformation Stadtteilzentrum, Nordstraße 39

Für Rückfragen stehen Ihnen seitens des Seniorenbeirats Frau Keil, Tel. 02461-1513 und seitens der Stadt Jülich Frau Tonic-Cober, Tel. 02461 – 63 268, jederzeit gerne zur Verfügung.



Fahrräder gesucht

28.01.2016

Liebe Jülicherinnen und Jülicher,

unsere Flüchtlinge benötigen Fahrräder, um zur Schule oder zur Arbeit zu gelangen.

Um den Bedarf zu decken, bitten wir um Ihre Mithilfe.

Wenn Sie Fahrräder haben, die Sie nicht mehr brauchen, nehmen wir diese gerne entgegen.

Bitte wenden Sie sich an Frau Beger unter der Nummer 02461 – 63 218.

Ihr Sozialamt der Stadt Jülich



Kehren in Jülich – eine Pflicht auch für die Bürger

21.09.2015

Immer wieder bemängeln Jülicher Bürgerinnen und Bürger, dass die Gehwege/Straßen nicht ausreichend durch die Stadt gesäubert werden. Doch nicht nur die Stadt ist hier in der Pflicht, sondern auch die Jülicher selber. Und das wird nur zu gerne „vergessen".

Die „Satzung über die Straßenreinigung und die Erhebung von Straßenreinigungsgebühren (Straßenreinigungs- und Gebührensatzung) vom 27.07.1978" gibt hierzu Auskunft:

Die Reinigung aller Gehwege innerhalb der geschlossenen Ortslagen obliegt den Eigentümern der an die Straße angrenzenden und durch sie erschlossenen Grundstücke (§ 2 Abs. 1). Jeder hat also vor seiner eigenen Türe zu kehren. In den Stadtteilen ist dies meist eine Selbstverständlichkeit. In der Innenstadt wird dagegen allseits davon ausgegangen, dass hier die Stadt in der Pflicht sei. Doch auch die Bewohner der Innenstadt müssen ihre Gehwege säubern:

Durch die unterschiedliche Pflasterung, Pflanzbeete oder sonstige Markierungen werden in der Raderstraße, Grünstraße (von Einmündung Gerberstraße bis Kleine Rurstraße), Baierstraße, Kapuzinerstraße und Stiftsherrenstraße die Bereiche der Gehwege angezeigt, die zu reinigen sind.

Auf dem Marktplatz, Kirchplatz (ohne Grundstück der Propstei-Pfarrkirche) und in der Kölnstraße (vom Markt bis Einmündung Schloßstraße/Poststraße), Düsseldorfer Straße (von Einmündung Schirmerstraße bis Markt), Marktstraße und Kleine Rurstraße ist ein 2 m breiter Streifen entlang der Hausfront zu säubern.

Zur Reinigung der Gehwege gehört auch die Beseitigung von Unkraut, das sich zwischen den Gehwegplatten, an Hausfronten oder in der Gosse festsetzt.

Viele Vermieter übertragen diese „Kehrpflicht" – zu der übrigens auch der Winterdienst gehört – auf ihre Mieter. Entsprechende Regelungen sind in den jeweiligen Mietverträgen/Hausordnungen zu finden und zu beachten.

Die o.g. Satzung kann im Internet unter http://www.juelich.de/oeffentlichesicherheitundordnung eingesehen werden.



Wenn die Feuerwehr ausrückt zählt jede Sekunde

01.08.2014

Vertreter der Feuerwehr der Stadt Jülich sind bei Probefahrten mit den Einsatzfahrzeugen teilweise gefährliche Parksituationen aufgefallen, die es den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr fast unmöglich machen, die Straße zu passieren. Daher möchte die Stadt Jülich zum wiederholten Male alle Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam machen, dass eine zügige Durchfahrt der Einsatzkräfte lebensnotwendig sein kann.

 Das Parken in engen Straßenstellen ist gem. § 12 StVO untersagt; es ist eine Mindestbreite für den Fahrbahnverkehr von 3,10m einzuhalten. Das Ordnungsamt wird künftig verstärkt auf die vorliegende Problematik achten.

Die Stadt Jülich bittet Sie hiermit im Interesse der eigenen Sicherheit auf Ihr Parkverhalten zu achten.

Auch Ihr Leben könnte gefährdet sein!



Anerkennungsjahr in der KiTa!

Kino: Paddington 2

22. & 23. Januar, 17 Uhr, Kuba

Kino: Der Mann aus dem Eis

22. & 23. Januar, 20 Uhr, Kuba

Parken während Karnevalsveranstaltungen

Stadt Jülich und innogy überreichen innogy-indeland Klimaschutzpreis (2)

Klimaschützergruppen erhalten Preisgelder von 2.500 Euro

Stadt Jülich und innogy überreichen innogy-indeland Klimaschutzpreis (2)

Klimaschützergruppen erhalten Preisgelder von 2.500 Euro

Jülicher Künstler – Jülicher Kunst: Wege zur Geschichte und Forschung

Kreis Düren sucht Bewerber für Amt als Jugendschöffen

Internationale Kochgruppe sucht Verstärkung

Kooperation aus Seniorenbeitrat und Integrationsbeirat besteht seit sechs Jahren

Eingeschränkte Servicezeit im Einwohnermeldeamt

Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Jülich

Jülich Magazin Nr. 1 vom 12.01.2018

Konzert: LINIE 418 & FORGER

19. Januar, 20 Uhr, Kuba

Präsentation des Masterplans Brainergy-Park Jülich

„Technik trifft Senioren“ - Exkursionen für technisch Interessierte

Verkehrszähmer-Projekt für Eltern und Kinder erfolgreich

Entwurf der Haushaltssatzung 2018

Stadt Jülich engagiert sich gegen Rassismus (1)

Aufnahme in die Europäische Städtekoalition der UNESCO gegen Rassismus

Stadt Jülich engagiert sich gegen Rassismus (2)

Laudatio Bürgermeister Fuchs anlässlich der Verleihung des Ehrenringes der Stadt Jülich an Dr. Peter Nieveler (1)

Es gilt das gesprochene Wort!

Laudatio Bürgermeister Fuchs anlässlich der Verleihung des Ehrenringes der Stadt Jülich an Dr. Peter Nieveler (2)

Es gilt das gesprochene Wort!

Laudatio Bürgermeister Fuchs anlässlich der Verleihung des Ehrenringes der Stadt Jülich an Dr. Peter Nieveler (3)

Es gilt das gesprochene Wort!

Laudatio Bürgermeister Fuchs anlässlich der Verleihung des Ehrenringes der Stadt Jülich an Dr. Peter Nieveler (4)

Es gilt das gesprochene Wort!

Laudatio Bürgermeister Fuchs anlässlich der Verleihung des Ehrenringes der Stadt Jülich an Dr. Peter Nieveler (5)

Es gilt das gesprochene Wort!

Laudatio Bürgermeister Fuchs anlässlich der Verleihung des Ehrenringes der Stadt Jülich an Dr. Peter Nieveler (6)

Es gilt das gesprochene Wort!

Laudatio Bürgermeister Fuchs anlässlich der Verleihung des Ehrenringes der Stadt Jülich an Dr. Peter Nieveler (7)

Es gilt das gesprochene Wort!

Neuer Wegweiser für Seniorinnen und Senioren in Jülich

Rentenstelle in der Stadtverwaltung Jülich wieder besetzt

Rede von Bürgermeister Axel Fuchs zur Gedenkminute anlässlich der Zerstörung Jülichs 16. November 1944 am 16.11.2017, 15.25 Uhr, Schlossplatz (1)

Rede von Bürgermeister Axel Fuchs zur Gedenkminute anlässlich der Zerstörung Jülichs 16. November 1944 am 16.11.2017, 15.25 Uhr, Schlossplatz (2)

„Glück kennt keine Behinderung“

Arbeitskreis für ein inklusives Jülich feiert sein 35-jähriges Bestehen mit Fotoausstellung im Jülicher Rathaus

Spielzeit Wissen & Weisheit (1)

Das neue Spielzeitprogramm des Kulturbüros ist erschienen

Spielzeit Wissen & Weisheit (2)

Das neue Spielzeitprogramm des Kulturbüros ist erschienen

Neubau Brücke „Im Knüppelchen“

Bauarbeiten beginnen am 4. Oktober und dauern voraussichtlich 4 Monate

Verschimmeltes Brot im Schwanenteich entsorgt

Ständiges Ärgernis in Jülich: Parken auf den Gehwegen

Impressionen Tour de France 02.07.2017

Solarkataster zeigt das Sonnenenergiepotenzial aller Jülicher Dächer

Neuer online Service der Stadt Jülich gestartet

„Spazierengehen im Jülicher Norden“

Ein Angebot für ältere Menschen zur Bewegungsförderung

Verwendung des Wappens von Jülich

Jülicher Skyline-Aufkleber jetzt „ergraut“

Beliebtes Souvenir ab sofort in erweiterter Auflage erhältlich

Wer hat dem Maulwurf auf den Kopf gemacht?

Themennachmittag zum Thema „ Wie unterstütze ich mein Kind beim Trocken werden?“

Überwachung des ruhenden Verkehrs in Jülich und den Stadtteilen

Terminsprechstunde für Schwerbehindertenberatung ab März im Stadtteilzentrum Nordviertel

Einmal monatlich (mittwochs) - Vorherige telefonische Terminvereinbarung erforderlich

Vorsprachen Rentenstelle Stadt Jülich

Das wird gefeiert!

Die Tour de France führt am 2. Juli 2017 durch Jülich!

Kontrollen in der Innenstadt

Tag der offenen Türe im Familienzentrum integrative Kita Purzelbaum

26. Oktober, Kapellenstraße 4, Broich

Kreis Düren warnt Bevölkerung im Notfall auch über die NINA-App (Teil 1)

Kreis Düren warnt Bevölkerung im Notfall auch über die NINA-App (Teil 2)

Wildes Parken rund um die VHS Jülicher Land gefährdet Menschenleben

Feuerwehrzufahrt und Sackgasse werden unerlaubterweise zugeparkt

Parken im Wendehammer

Im Mai fällt der Startschuss für die „Altengerechte Quartiersentwicklung Jülich Nordviertel“ (1)

Im Mai fällt der Startschuss für die „Altengerechte Quartiersentwicklung Jülich Nordviertel“ (2)

Die Abfall-App

Reparaturdienst "Senioren helfen Senioren" berät zu handwerklichen Fragen

Wenn der Wasserhahn tropft ….

Reparaturdienst bietet ehrenamtliche Hilfe an

Dörfliche Hilfe-Netzwerke bieten ehrenamtlich und kostenfrei Nachbarschaftshilfe an

Bürgerbus in Jülich

Haltestellen und Fahrpreise

Seniorenbeirat der Stadt Jülich informiert: Notfallkarten wieder erhältlich

Fahrräder gesucht

Kehren in Jülich – eine Pflicht auch für die Bürger

Wenn die Feuerwehr ausrückt zählt jede Sekunde

Falschparker verzögern die Rettung

Elektronische Verfahrensabwicklung gemäß Artikel 8 EG-Dienstleistungsrichtlinie (EU-DLR)
Elektronischer Zugang zur Stadtverwaltung Jülich gemäß Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG)
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