06.09.2002
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Elektromagnetische Felder von Mobilfunkanlagen Informationen für alle Haushalte
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Mobilfunknetze überall - das ist der Trend. Aber damit verbunden sind bei vielen Menschen auch Ängste vor gesundheitlichen Gefahren. Die Wissenschaft gibt auf die Frage nach der Gesundheitsgefahr durch Mobilfunkstrahlung keine klaren Antworten. Um die potenziellen Gesundheitsrisiken möglichst gering zu halten ist es notwendig, dass Vorsorge, Transparenz und Koordination beim Bau neuer Sendeanlagen gewährleistet werden. Im Sinne der Vorsorge sollten Feldstärken auch unterhalb der Grenzwerte so weit wie möglich vermieden oder verringert werden. Die Zahl der Mobilfunkstandorte in Nordrhein-Westfalen wird sich durch die Einführung der neuen UMTS-Technik in den nächsten Jahren verdoppeln. Aufgrund der Angst vor Elektrosmog wächst der Widerstand gegen neue Sendeanlagen. Mobilfunkbetreiber suchen bei der Auswahl der Standorte nun das Gespräch mit den Beteiligten. Um die Bürgerinnen und Bürger, die Kommunen sowie die Umweltbehörden in Nordrhein-Westfalen über die tatsächlich vorhandenen Belastungen sowie mögliche Minderungsmaßnahmen zu informieren, führt das Umweltministerium eine systematische Untersuchung der elektromagnetischen Felder von Mobilfunkbasisstationen in Modellregionen durch. Im ersten Teilprojekt wurde der "Einfluss von Grenzwertverschärfungen auf die Gesamtimmission" anhand von Modellberechnungen durch das Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik in Kamp-Lintfort untersucht. Die Studie nennt mögliche Maßnahmen zur Feldstärkereduzierung und beschreibt deren Auswirkungen auf die Gesamtimmission sowie die Struktur der Mobilfunknetze. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass die Strahlenbelastung insgesamt sinkt, wenn möglichst viele und möglichst hohe Antennen betrieben werden. Dadurch könnte die abgestrahlte Leistung jeder einzelnen Anlage reduziert werden. Die Studie stellt außerdem verschiedene Senderkonzepte gegenüber und gibt damit wertvolle Informationen, um Vorsorgeaspekte beim Aufbau der Mobilfunknetze zu berücksichtigen. (Quelle: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (extern)) Die Studie können Sie hier einsehen und ausdrucken (PDF-File; 1,4 MB; 72 Seiten) (extern) |






