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Mehr Freiraum für Kinder

Logo Mehr Freiraum für KinderIm April 2016 erhielt die Stadt Jülich die Zusage, dass sie in der zweiten Runde der Kampagne „Mehr Freiraum für Kinder" berücksichtigt wurde.

Gemeinsam mit 12 weiteren Gemeinden erhält sie für ein Jahr eine individuelle Unterstützung bei der Gestaltung von Lebensräumen für Kinder im öffentlichen Stadtraum.

Die Kampagne „Mehr Freiraum für Kinder – Ein Gewinn für alle!" hat zum Ziel, die eigenständige Mobilität von Kindern als Grundbedingung für die sichere Teilnahme am Verkehr zu fördern. Kinder, die sich eigenständig in ihrem Quartier bewegen können, stärken ihre Bewegungskompetenzen und wachsen gesund auf. Dabei stehen nicht nur die Sicherheit der Alltagswege im Vordergrund, sondern auch die Freiräume, die miteinander vernetzt und mit einem hohen Aufforderungscharakter dazu beitragen, dass Kinder sich vermehrt draußen aufhalten und bewegen.

Mehr Freiraum für KinderDie Kampagne fasst die Definition von „Kindern" sehr weit: Es geht sowohl um Kinder der verschiedenen Altersgruppen als auch um Jugendliche und junge Erwachsene. Die hohe Übereinstimmung mit dem Ziel der fahrrad- und fußgängerfreundlichen Kommunen bedarf der Verknüpfung der beiden Strategieansätze. Im Rahmen der Kampagne sollen die bereits vorhandenen verschiedenen Projekte und Vorhaben der unterschiedlichen Fachplanungen und Ämter zusammengeführt zur Darstellung gebracht werden. Es gilt, in ihrer Zusammenschau die vielen positiven Ansätze in einer Kommune zu stärken, konzeptionell zusammenzuführen und das Augenmerk auf Kinder explizit zu integrieren. Über den Zeitraum der Kampagne hinaus sind Strukturen zu schaffen, die eine Kooperation verschiedener Fachämter sichern und so die Fortführung des Handlungsfeldes „Mehr Freiraum für Kinder" verstetigen – und somit langfristig zu guten Bedingungen des gesunden Aufwachsens von Kindern beitragen.

Mehr Freiraum für KinderDie Stadtentwicklung in Jülich hat – wie überall – den Nebeneffekt, dass Spielräume verloren gehen und Kinder immer mehr aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden. Der städtische Raum wird immer dichter bebaut, der Verkehr nimmt zu – zulasten der Spielflächen.

Bisher bestehen bei der Stadt Jülich verschiedene Ansätze für die Beteiligung von Kinder und Jugendlichen bei der Planung und Gestaltung des Straßenraumes. Bisher fehlt ein ganzheitliches Konzept. Dies gilt es zu entwickeln mit den Zielen,

  • die Raumnutzung für Kinder noch systematischer in die Stadtplanung einzubeziehen,
  • bei Neubebauungen zu prüfen, welche Auswirkung dies für Kinder hat,
  • zu prüfen, wo Ersatz geschaffen werden kann
  • „Klimaschonende Mobilität" stärker in den Fokus nehmen, damit Kinder und Jugendliche sich sicher und selbstständig durch das Stadtgebiet bewegen können und damit unabhängig vom PKW der Eltern sind.

Die Umsetzung der Kampagne ist eine Querschnittsaufgabe. Die Federführung liegt beim Amt für Familie, Generationen und Integration.

Insgesamt sind folgende Ämter beteiligt:

  • Dezernat IV mit Schulamt, Sozialamt und Amt für Familie, Generationen und Integration mit
    • Fachbereich Offene Kinder- und Jugendarbeit
    • Fachbereich Schulsozialarbeit
    • Fachbereich Spielplatzbedarfsplanung
    • Jugendparlament
    • Fachbereich Kindergärten
  • Ordnungsamt, Tiefbauamt, Klimaschutz, Planungsamt, Stadtmarketing und die Stadtentwicklungsgesellschaft.

Es gibt bereits gute Vernetzungen zu einzelnen Themen:

  • Bei der Spielplatzbedarfsplanung besteht eine Zusammenarbeit mit der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG), dem Tiefbauamt und dem Ordnungsamt.
  • In Kooperation von Ordnungsamt und Polizei wird das Konzept „Sicherer Schulweg" regelmäßig überarbeitet. Bei den turnusgemäß durchgeführten Verkehrsschauen stehen das Thema „Sicherheit von Kindern/Jugendlichen" und die Beobachtung der Verkehrssituationen vor Schulen und Kindergärten auf der Tagesordnung.
  • Der städtische Klimaschutzmanager arbeitet mit den Schulen und Kitas im Rahmen des Projektes „Aktiv fürs Klima" zusammen. Hier kann das Thema „Klimaschonende Mobilität" stärker in den Blick genommen werden.

Mehr Freiraum für KinderIm Rahmen der Kampagne gilt es Strukturen zu schaffen und zu verankern, die einen kontinuierlichen Austausch der Ämter gewährleisten. Je nach Thema und Anlass werden weitere Ämter und Fachbereiche punktuell in die Aktivitäten einbezogen. Das dient neben dem Erfahrungsaustausch auch der Reduzierung des bürokratischen und Zeit-Aufwandes sowie der Kosteneinsparung bei gemeinsamen Aktionen.

Informationen zur Kampagne finden Sie unter www.mehr-freiraum-fuer-kinder.de.

Ansprechpartnerin bei der Stadt Jülich:
Elisabeth Fasel-Rüdebusch
Telefon: 02461 63-411
E-Mail: EFasel@juelich.de

Quelle Bilder: Arbeitskreis Verkehrssicherheit beim Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW

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Letzte Änderung dieser Seite: 31.07.2017 | © 2017