Krieg und Frieden - Die Zitadelle Jülich von 1929 bis 1956
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Die Ausstellung „Krieg + Frieden“ zeigt die Geschichte der Zitadelle Jülich von 1929 an, über die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs, bis zum Jahr 1956.
Nach der langjährigen militärischen Besatzung durch belgische und französische Truppen wird 1929 erstmals eine zivile Nutzung der Zitadelle möglich. Mit der Machtübernahme der NSDAP 1933 gerät die Festungsanlage wieder in militärische Hände. In der Endphase des Zweiten Weltkrieges ist Jülich ein strategisch wichtigen Standort und Kampfschauplatz, um den noch nach der fast völligen Zerstörung durch den Luftangriff am 11. November 1944 noch drei Monate erbittert gekämpft wurde. Der demonstrative Besuch von Winston Churchill nach der Einnahme durch die Alliierten im Februar 1945 unterstreicht die damalige militärische Bedeutung. |
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Nach Kriegsende stellten die Kasematten der Zitadelle noch bis 1956 dringende Notunterkünfte für Verwaltung, Handwerksbetriebe und zurückkehrende Einwohner dar.
An verschiedenen Stationen kann der Besucher anhand von Fotografien der Originalschauplätze und Momentaufnahmen die chronologischen Ereignisse in der Zitadelle mitverfolgen. Originale Ausstellungsobjekte ermöglichen tieferen Einblick auch in die menschlichen und emotionalen Stimmungen während der Geschehnisse. |
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Die Zitadelle Jülich von 1929 bis 1956
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Parallel wird in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Festung Zitadelle Jülich e.V. und dem Gymnasium Zitadelle der Stadt Jülich der Graphikzyklus von Otto Dix Der Krieg gezeigt.








