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Jahresbericht 2003
Verantwortlich für Text und Gestaltung: Christa Bartel


Vorwort

Wenn man die Leistungsbilanz der Stadtbücherei betrachtet, dann war das Jahr 2003 ein sehr erfolgreiches Jahr: über 88.000 Besucher und abermals höhere Ausleihzahlen als im Vorjahr, ein umfangreiches und gut besuchtes Veranstaltungsprogramm für Kinder und volles Haus bei den Abendveranstaltungen für Erwachsene, eine mit Landesmitteln aufgebaute neue Elternbibliothek in der Kinderbücherei, die regen Anklang findet und eine weitere Verbesserung des Kundenservice durch das Angebot des WWW-OPAC, der den Nutzern die Möglichkeit bietet, von zu Hause aus Bestandsrecherchen durchzuführen, Einsicht in das Nutzerkonto zu nehmen, Medien zu verlängern und vorzubestellen. Im deutschen Leistungsvergleich der Bibliotheken "BIX" erreichte die Stadtbücherei bereits zum zweiten Mal den 5. Platz in NRW in der entsprechenden Größenordnung (Städte von 30.000 - 50.000 Einwohnern). Infopoint, ein zentrales Angebot für Ausbildung, Studium und Beruf, wurde auf den Weg gebracht und 8.174 Besucher nutzten die Informationsmöglichkeiten der drei Internet-PCs in der Stadtbücherei. Das war die Schokoladenseite 2003 - doch es gab auch herbe Rückschläge: Kürzung des Buchetats, Reduzierung des Personals um 29 % und in Folge dessen die Schließung eines Öffnungstages. Seit diesen Einschnitten ist zwar die Ausleihzahl der Medien konstant geblieben, jedoch die Anzahl der Besucher nimmt deutlich ab. Fakt ist, dass die finanzielle Lage der Stadt Jülich zum Sparen zwingt und auch die Stadtbücherei ihren Anteil dazu beitragen muss. Um den Zuschussbedarf zu senken, wurden zwei Modelle durchdacht:

  1. Abbau des Romanbuchbestands der Erwachsenenbücherei und Konzentration auf das Angebot von Kinder- und Jugendbüchern.
  2. Erhaltung des Angebots einer Erwachsenen- und Kinderbücherei unter Anhebung der eigenen Einnahmen, damit auf diesem Weg der Zuschussbedarf gesenkt werden kann.
Ein Arbeitskreis, der sich aus Vertretern der Ratsfraktionen, der Verwaltung und Fachleuten zusammensetzte, erarbeitete eine Lösung, die einerseits den Zuschussbedarf reduzieren, aber andererseits das Angebot einer Kinder- und Erwachsenenbibliothek ermöglichen soll. Diesen Vorschlag übernahm im Dezember 2003 der Ausschuss für Soziales, Schule, Kultur und Sport und gab ihn als Beschluss an die Entscheidungsträger weiter. Das Team der Stadtbücherei ist motiviert, auch mit den reduzierten Ressourcen gute Arbeit zu leisten und im Rahmen des Möglichen die Wünsche und Bedürfnisse der Jülicher Bürgerinnen und Bürger zu erfüllen. 

Die wesentlichen Kenndaten
Stadtbücherei Jülich
im Kulturhaus am Hexenturm
2002 2003
Öffnungstage / Öffnungsstunden 246 / 1.277 233 / 1.237
Anzahl der Praktikanten und Auszubildenden 7 6
Besucher 86.778 88.581
Aktive Leser/innen (mindestens 1 Ausleihe im Jahr) 4.320 4.016
Medienbestand 41.396 42.508
Medienanzahl pro Einwohner 1,2 1,2
Anzahl der neu eingearbeiteten Medien
    (Neukauf und Geschenke)
2.884 2.824
Medienanschaffungsetat (in €)
    davon Zuwendungen des Landes
49.590
9.095
21.243
6.000
Medienausgabe pro Einwohner/in (in €) 1,45 0,62
Eigene Einnahmen der Stadtbücherei (in €) 34.020 39.671
Kostendeckungsgrad 14,4 % 17,6 %
Medienausleihen 143.502 147.835
Ausleihe über Fernleihe 294 265
Blockausleihen an Kindergärten und Schulen
    mit Anzahl der Titel
198
2.480
152
2.624
Internetsitzungen 3.651 8.174
Medienausleihe pro Einwohner/in 4,2 4,3
Ausgaben pro Einwohner/in (in €) 8,7 7,5
Zuschußbedarf pro Einwohner/in (in €) 7,5 6,3
Anzahl der Veranstaltungen
    mit Teilnehmer/innen
98
2.030
81
1.551
Einwohnerzahl Ende November 2002: 34.245
Einwohnerzahl Ende Dezember 2003: 34.085


Fakten

2003 . . .

  • wurde über die Stadtbücherei 80-mal in der Jülicher Presse berichtet.
  • recherchierten Nutzer/Innen 8.174-mal an den Internet-PCs der Stadtbücherei.
  • fand auf Grund der Ereignisse eine Umfrage statt, in der sich 1200 Jülicher Bürgerinnen und Bürger für den Erhalt der Stadtbücherei in bisheriger Form aussprachen.
  • konnte der OPAC (elektronischer Katalog der Stadtbücherei) ins Netz gestellt werden und ist seitdem online abrufbar.
  • suchten 88.581 Besucher die Stadtbücherei auf (und damit weiterhin das Kulturinstitut in Jülich mit den meisten Besuchern).
  • feierte der Förderverein Stadtbücherei Jülich e.V. sein 20jähriges Bestehen.
  • sind trotz Personalrückgang, Reduzierung der Öffnungszeiten und Haushaltssperre die Besucherzahlen und Ausleihzahlen der Stadtbücherei gestiegen.
  • belegte die Stadtbücherei Jülich im BIX, der Rankingliste der Öffentlichen Bibliotheken in Deutschland, in der entsprechenden Größenordnung den 5. Platz von NRW.
  • lernten bei 37 Führungen 760 Kinder und Jugendliche die Stadtbücherei kennen.
  • wurden von Mitarbeitern der Stadtbücherei und Mitgliedern des Förderverein Stadtbücherei Jülich e.V. 427 Stunden für Veranstaltungen und Führungen aufgewendet.
  • war der Samstag mit 168 Ausleihen pro Stunde der bestgenutzte Ausleihtag der Woche.
  • war die tatkräftige Unterstützung des Förderverein Stadtbücherei Jülich e.V. ganz besonders wichtig. Durch Spenden für Bestseller und andere Bücher konnten trotz Haushaltssperre zumindest die wichtigsten Titel gekauft werden.
  • hatte eine Leserin die großartige Idee, sich zu ihrem Geburtstag Spenden für den Förderverein der Stadtbücherei zu wünschen. 900 € kamen auf diese Weise für neue Bücher zusammen.

Projekte 2003

Abenteuer im Kopf - Leseförderung für junge Familien

Zu den wichtigsten Aufgaben der Stadtbücherei gehört die Leseförderung. Der Treffpunkt Leserabe, der Jungen und Mädchen von vier bis acht Jahren anspricht, gehört bereits seit 11 Jahren zur Programmarbeit der Stadtbücherei. Mit Bilderbuchkino, Vorlesen, Basteln und Spielnachmittagen werden Vorschul- und Grundschulkinder spielerisch mit dem Buch vertraut gemacht. Doch es reicht nicht aus, nur die Kinder anzusprechen. In den vielen Jahren praktischer Erfahrung mit der Leseerziehung hat die Stadtbücherei festgestellt, dass nachhaltige Erfolge nur in Zusammenarbeit mit den Erwachsenen zu erzielen sind. Wenn das Buch- und Informationsangebot für die Eltern und Erwachsenen stimmt, dann nehmen diese ihre Kinder mit auf die Reise in die Bücherwelt und vermitteln ihre Lesekompetenz an ihre Kinder weiter. Deshalb gehören insbesondere junge Familien schon lange zu den Hauptzielgruppen der Stadtbücherei. Mit Unterstützung von 6.000 € Sondermittel des Ministeriums für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen konnte folgerichtig das Ziel umgesetzt werden, einen Sonderbereich für Eltern und Kind einzurichten. Abenteuer im Kopf wurde dieses Projekt benannt. Der Titel zeigt den Reichtum und die unerschöpflichen Möglichkeiten auf, die durch die Fähigkeit des Lesens verwirklicht werden können. Lesen ist eine elementare Notwendigkeit für jeden Menschen in der Bildungsgesellschaft. Wer liest, muss denken, muss Bilder im Kopf erzeugen, muss lernen, Tatsachen zu hinterfragen. Lesen bietet die Basisqualifikation für das lebenslange Lernen, die grundsätzliche Voraussetzung für den Wissenserwerb und die Befähigung zur kompetenten Nutzung der neuen Medien. Für insgesamt rund 12.000 € wurden vielfältige Medien und neue Möbel für den Ausbau einer Elternbibliothek gekauft. Gleich im Eingangsbereich befinden sich Spiel- und Bastelbücher für Eltern und Kinder, Lern-CD-Roms und DVD-Spielfilme, Videos, Kassetten und Audio-CDs für Kinder und für die Eltern Erziehungsratgeber und viele andere Anregungen, die das Familienleben bereichern.

Neu im Angebot sind Bilder- und Kinderbücher in englischer Sprache. So findet das neue Schulfach "Englisch" in der Grundschule auch in der Bibliothek seinen Niederschlag, und die Kinder erhalten die Möglichkeit, das Gelernte mit Vergnügen in der Freizeit zu vertiefen.

Einrichtung eines WWW-OPAC

Was lange währt, wird endlich gut. Bereits im Jahr 2002 wurde das Projekt Einrichtung eines WWW-OPAC beantragt und genehmigt. Auch die Finanzierung dieses Projektes wurde mit 60 % vom Land NRW bezuschusst. Seit Juli 2003 ist der OPAC (elektronischer Katalog der Stadtbücherei) im WWW abrufbar (http://buecherei.juelich.de/). Die Kunden der Stadtbücherei können jetzt von zu Hause aus per Internet den Bestand recherchieren, Einblick in ihr Konto nehmen und Bücher verlängern oder vorbestellen. Das Angebot der Bibliothek wird damit noch kundenfreundlicher, und besonders auswärtige Benutzer werden so manchen Euro Fahrtkosten sparen können.

Infopoint

Abiturienten, Auszubildende, Studenten und Berufssuchende finden in der Stadtbücherei viele Tipps und Hilfestellungen, Anregungen und Grundmaterialien für Bewerbungen, Jobsuche oder auch zur Unterstützung ihrer Ausbildung. Bisher waren diese Medien verstreut in den unterschiedlichsten Gruppen zu finden. 2003 wurde damit begonnen, alle Medien zum Thema Ausbildung, Studium und Berufswahl zentral an einem Ort zusammenzuführen und in diesem Bereich mit dem Namen "Infopoint" für junge Menschen anzubieten. Hier finden sich Hinweise für das Studium im In- und Ausland, Hochschulführer, Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten und zur Ausbildungsförderung. Ebenso Ratgeber zur Berufswahl, Ausbildungs- und Praktikumssuche sowie Anleitungen zu Bewerbungs- und Vorstellungsgesprächen. Gleichzeitig gehört ein PC zum Angebot, ausgerüstet mit der kleinen Version von Microsoft-Office, so dass direkt an Ort und Stelle Bewerbungen oder Briefe geschrieben bzw. Berufs- oder Ausbildungsrecherchen am PC durchgeführt werden können. Der Bereich "Infopoint" soll 2004 weiter ausgebaut werden. Geplant ist die Integration aller Medien, die dem Abiturtraining dienen, und die Zusammenführung des Abiturwissens zu den wichtigsten Fächern. 


Die Stadtbücherei im statistischen Überblick

Bestandsstatistik

Bestand 2002  2003 
Sachbücher*/Zeitschriftenabos 17.731  18.165 
Romane 8.533  8.811 
Kinder- und Jugendbücher 9.804  9.801 
Tonträger insgesamt
    aufgeteilt nach Kassetten / Audio-CDs
2.867 
1.577 / 1.290
3.065 
1.533 / 1.532
Videos 810  804 
CD-Roms + DVDs insgesamt
    aufgeteilt nach CD-Roms / DVDs
824 
636 / 188
1007 
670 / 337
Spiele 175  189 
Medienkombinationen, Dia-Reihen u.a. 652  666 
Bestand insgesamt 41.396  42.508 
* davon 684 Nachschlagewerke (Präsenzbestand)

Gesamtbestand
 
 

Ausleihstatistik

Ausleihen 2001 2002 2003 Umsatz 02/03
Sachbücher 31.494  33.100  32.947  1,9 / 1,8
Zeitschriften und Zeitungen 9.048  9.102  8,839  5,8 / 5,6
Romane 24.023  24.901  25.511  2,9 / 2,9
Kinder- und Jugendbücher 40.965  43.731  46.059  4,5 / 4,7
Kassetten und Audio-CDs 20.719  21.008  19.981  7,3 / 6,5
Videos 7.542  6.528  4.999  8,1 / 6,2
CD-Roms und DVDs
    davon DVDs
3.073  3.552  7.991
5.442
4,3 / 7,9
16,1
Spiele 1.271  1.244  1.227  7,1 / 6,5
Ausleihen insgesamt 138.135  143.208  147.835  3,5 / 3,5

Ausleihen

Auswärtiger Leihverkehr 2002 2003
Passiver Leihverkehr (nehmender LV) 294 Fälle  265 Fälle 
Aktiver Leihverkehr (gebender LV) 9 Fälle  7 Fälle 

Benutzer- und Besucherstatistik, Neuanmeldungen

  2001 2002 2003 Änderungen 2002/2003
Entleiher* 4.037  4.320  4.016  –7,0 % 
Neuanmeldungen 1.131  1.121  1.119  –0,2 % 
Besucher 81.202  86.778  88.202  +2,0 % 
*   Leserinnen und Leser, die mindestens einmal im Jahr Medien entliehen haben

Zusammensetzung nach Alter (Stand Dez.02/Dez.03):
Alters-
gruppen
Entleiher
2002
Entleiher
2003
Neuanmeldungen
2002
Neuanmeldungen
2003
01 - 12    1.011    954   401   347
13 - 18    832    779   142   130
19 - 25    418    368   102   120
26 - 45 1.245 1.170   333   367
46 - 60    477    442     76     91
61 - 99    285    230     59     58
Institutionen      52      73       8       6
Summe 4.320 4.016 1.121 1.119

Ausleihen

Neuanmeldungen

Erläuterungen zu den Statistiken

Anmerkungen zur Bestandsstatistik:
Der Gesamtbestand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.112 Titel erhöht: der Buchbestand ist um 709 Titel gewachsen und der Medienbestand um 403. Insgesamt wurden 2.824 Titel neu eingearbeitet, davon entfielen 300 Titel auf den rotierenden DVD-Pool. Die Zahl der neu eingearbeiteten Titel erscheint sehr hoch in Anbetracht der Tatsache, dass der größte Teil des Buchetats der Bücherei 2003 gar nicht zur Verfügung stand. Das liegt daran, dass die Stadtbücherei sehr viele Geschenke von Jülicher Bürgerinnen und Bürger erhalten hatte, insbesondere gut erhaltende Taschenbücher und Romane. Die Anschaffungspolitik der Stadtbücherei zielt auf den Ausbau der zusätzlich kostenpflichtigen Medien (DVD, Video, CD-Rom) um die Einnahmen zu steigern. Die größte Nachfrage besteht zur Zeit nach DVDs, während die Nachfrage nach Videos und CD-Roms rückläufig ist.
Der bereits 2002 gekürzte Zeitschriftenetat wurde für das Haushaltsjahr 2004 nochmals halbiert, so dass den vorangegangenen 14 Kündigungen im Jahr 2002 noch weitere 18 Kündigungen in 2003 folgen mussten. Mit der Aktion “Jülicher Ärzte und Geschäftsleute sponsern Zeitschriften für die Stadtbücherei” konnten so viele Sponsoren gewonnen werden, dass ein Grundbestand von rund 50 Zeitschriften und Zeitungen auch weiterhin angeboten werden kann. 24 Zeitschriftenabonnements erhält die Stadtbücherei als Geschenke.

Anmerkungen zur Ausleihstatistik:
Trotz Sparmaßnahmen, Personalreduzierung und Kürzung der Öffnungszeiten erzielte die Stadtbücherei 2003 noch höhere Ausleihzahlen als im Vorjahr, insgesamt 4.627 mehr als 2003. Mit 4,7 erreichten den höchsten Umsatz die Kinder- und Jugendbücher im Buchbereich. 152 Blockausleihen mit 2.624 Titeln fanden den Weg in die Schulen und Kindergärten. Die gute Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen konnte in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut werden. Den höchsten Umsatz im Medienbereich erzielten mit 16,1 DVDs. Einerseits sind die Kosten für DVD-Player stark gesunken und andererseits ist das Angebot auch für die zahlreichen ausländischen Nutzer attraktiv, da die meisten Filme auch auf englisch, französisch, spanisch oder italienisch abspielbar sind. Ganz besonders großer Beliebtheit erfreuten sich die Hörbücher (auf CD). Auf Anregung des Kulturausschusses baute die Stadtbücherei diesen Bestand gezielt aus, damit auch ältere und sehbehinderte Menschen am aktuellen Buchmarkt partizipieren können.

Anmerkungen zur Benutzer- und Besucherstatistik:
Die nochmals gestiegenen Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr manifestieren den Trend zur direkten Vor-Ort-Nutzung in der Bibliothek. Mit dazu bei trägt das Angebot der Internet-PCs, die es ermöglichen, Kurzinformationen in gedruckter Form mitzunehmen. Bei den Besucherzahlen zeigten sich aber auch die Auswirkungen der reduzierten Öffnungstage seit Oktober 2003: im Vergleich zu den drei Monaten des Vorjahres (Oktober, November, Dezember) sanken die Besucherzahlen deutlich. Die Anzahl der aktiven Entleiher hat um 7 % abgenommen, während die Neuanmeldungen fast konstant geblieben sind. Rückläufig (-7 %) ist auch der Anteil der neu angemeldeten Kinder und Jugendlichen. Da die Ausleihen dieser Nutzergruppe jedoch gestiegen ist, liegt die Vermutung nahe, dass durch die intensivere Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten auch die Bücher verstärkt über diese Institutionen die Kinder erreichten. Im Gegensatz zu Kindern und Jugendlichen sind in der Altersgruppe 19 bis 60 Jahren die Neuanmeldungen um 9,7 % gestiegen. Insbesondere die Studenten der Fachhochschule scheinen zunehmend die Stadtbücherei als Informations- und Freizeitquelle zu entdecken.


Personal, Aus- und Fortbildung

Der Stellenplan des Haushaltsplanes der Stadt Jülich weist in der Stadtbücherei 4,25 Stellen aus. Tatsächlich sind jedoch zur Zeit nur 3,73 Stellen besetzt, davon 1,2 mit Dipl. Bibliothekarinnen. Da bereits im Vorjahr auf Grund der knappen Personalressourcen (5,24 Stellen) nicht alle wichtigen Aufgaben erfüllt werden konnten, mussten Ende das Jahres weitere Änderungen vorgenommen werden. Der Anteil der direkten Dienstleistungen am Kunden ist von 30 % auf 40 % gestiegen. Infolge des Wegfalls einer ganzen Assistentinnenstelle (der einzigen Ganztagsstelle in der Stadtbücherei) wurden ab Oktober die Öffnungszeiten um 4 Stunden auf 22 Öffnungsstunden in der Woche gekürzt, der Donnerstag als Öffnungstag entfiel. Der Stellenabbau traf die Stadtbücherei bei der Umstellung des Sachbuchbestands von der alten auf die neue ASB (Allgemeine Systematik für Öffentliche Bibliotheken). Diese Umstellung ist zwingend notwendig, wenn die Stadtbücherei weiterhin die Fremdleistungen der EKZ (Einkaufszentrale für Bibliotheken) nutzen will. Auf diese Fremdleistungen ist die Stadtbücherei bei der Einarbeitung neuer Bücher angewiesen, da die Einarbeitung des Neubestandes mit dem reduzierten Personal nicht zu leisten ist. Es muss ein Weg gefunden werden, wie diese einmalige Aufgabe möglichst zügig durchgeführt werden kann. Um das knappe Personal so effizient wie möglich einzusetzen, müssen Prioritäten gesetzt werden. Die Leseförderung bleibt auch weiterhin eine wichtige Aufgabe. Die besten Ergebnisse werden in enger Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen erzielt. So gehören Führungen, Bibliotheksunterricht und Zusammenstellung von Bücherkisten auch weiterhin zur Programmarbeit der Bibliothek. Da diese Aufgaben sehr zeitaufwendig sind, muss die Anzahl der Angebote reduziert werden. Mit 1,2 Bibliothekarinnen können nicht wie bisher rund 40 Führungen im Jahr durchgeführt werden.

Fortbildung

Die Fortbildungsquote der Büchereiangestellten lag mit einem Wert von 2,5 im Jahr 2002 über dem Durchschnitt von 1,5 des BIX (Bibliotheksindex). 2003 wurde die Teilnahme an Fortbildungen eingeschränkt, um mit dem reduzierten Personalstand den Betrieb an Ausleih- und Infotheke aufrecht erhalten zu können. Auch von der Stadtbücherei wurden Weiterbildungskurse angeboten. An den Internet-Einführungskursen nahmen 24 Nutzer teil.

Ausbildung

Die Stadtbücherei ist für viele Schülerinnen und Schüler, Studenten und Auszubildende ein begehrter Ausbildungsbetrieb. Auf Grund der beschränkten Personalressourcen können in Zukunft jedoch keine Anfragen mehr für Kurzpraktika berücksichtigt werden. Der Personaleinsatz für Kurzpraktikanten ist hoch, und bei dem ständigen Wechsel der Teilzeitkräfte ist die notwendige konstante Betreuung der Praktikanten nicht mehr gewährleistet. Die Auszubildende für den Beruf Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste in der Stadtbücherei befindet sich im 3. Ausbildungsjahr und wird voraussichtlich im Juli 2004 die Abschlussprüfung absolvieren. 2003 wurden insgesamt 5 Praktikanten/innen aus folgenden Schulen und Betrieben ausgebildet:

  • Zwei Praktikanten der DAA (Deutsche Angestellten-Akademie) absolvierten ein Berufspraktikum im Rahmen ihrer Ausbildung für die Dauer von zwei Monaten.
  • Eine Schülerin der Hauptschule Kalverbenden (Aachen) absolvierte ein dreiwöchiges Berufsfindungspraktikum.
  • Eine Schülerin der Hauptschule Jülich führte ein dreiwöchiges Schülerbetriebspraktikum durch.
  • Ein Student der Fachhochschule Köln absolviert bis Ende Januar 2004 sein Praktikumssemester in der Stadtbücherei Jülich.

Finanzen

Die schwierige Finanzlage der Stadt Jülich machte im Jahr 2003 die Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes bis zum Jahr 2007 erforderlich. Von den damit verbundenen Kürzungsmaßnahmen war auch die Stadtbücherei betroffen. Überproportional im Vergleich zu anderen Institutionen war bei der Bücherei die Reduzierung des Personals um 29 %. Die Einsparungen durch den Personalabbau werden sich erst 2004 auswirken: Der Ansatz der Personalkosten 2003 betrug 212.950 €, der Ansatz 2004 beträgt 173.600 €. Der Zuschussbedarf konnte im Vergleich zum Vorjahr um 17 % (42.839 €) gesenkt werden. Dies wurde u.a. erreicht durch die höheren Einnahmen, die im Wesentlichen von erwachsenen Nutzern geleistet wurden. Die Erhöhung der Jahresgebühr um 71 % im November 2003 wird sich erst 2004 auswirken. Der Rückgang der Nutzer als Folge der höheren Gebühren wird vermutlich relativ gering ausfallen, wenn nicht gleichzeitig das Angebot reduziert wird. Die sinkende Aktualität des Bestandes auf Grund der Haushaltssperre 2003 machte sich inzwischen bemerkbar. Bis auf Projektmittel (Elternbibliothek) und Bestseller, finanziert durch Spenden, konnten 2003 keine neuen Buchtitel gekauft werden. Die Gesamtkosten reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um 13,5 % (40.283 €). 90 % der Gesamtkosten waren fixe Kosten, also Personalkosten und für die Erhaltung des Betriebs unverzichtbare sächliche Ausgaben wie EDV-Support, Materialkosten, Reinigungskosten etc. Für variable Kosten verblieb ein Rest von 10 % (25.645 €). Davon betrug der Anteil für Medienerwerb 21.243 € (83 %). Die Ausgaben für den Erwerb der zusätzlich kostenpflichtigen Medien (Video, DVD, CD-Rom) wurden durch die Einnahmen wieder gedeckt. Die Einnahmen an den Internet-PCs waren rückläufig, da die Infotheke nur noch sporadisch besetzt werden konnte. Ansonsten waren die eigenen Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 17 % (5.651 €) gestiegen. Der Kostendeckungsgrad konnte 2003 auf 17,6 % gesteigert werden. Doch nicht alle Gewinne lassen sich in Zahlen ausdrücken. So ist die Stadtbücherei für die Geschäftswelt in der Innenstadt insgesamt gewinnträchtig, denn mit über 88.000 Besuchern im Jahr ist sie für die Stadt Jülich ein wichtiger “weicher Standortfaktor”. Etwa 39 % der Besucher stammen aus der Umgebung Jülichs.

Die Stadtbücherei wurde 2003 mit folgenden Zuschüssen gefördert:
Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport (MSWKS)
Zuschuss für Projekt Abenteuer im Kopf
6.000 €
Förderverein Stadtbücherei Jülich e.V.  1.894 €
Sparkasse Düren 247 €

Der Förderverein Stadtbücherei Jülich e.V. unterstützte die Bibliothek außerdem durch Sachleistungen und Personaleinsatz.

Entwicklung der eigenen Einnahmen in den letzten 3 Jahren:
Einnahmeart 2001 2002 2003
Leserentgelte 17.666 19.790 25.014
Säumnisentgelte 9.186 9.938 10.771
Sonstige Einnahmen 3.022 4.292 3.886
Summe 29.878 34.020 39.671

Einnahmen und Ausgaben im Vergleich (Vermögens- und Verwaltungshaushalt):
  2001 2002 2003
Einnahmen 40.790 43.115 45.671
Ausgaben 291.627 299.078 258.795
Zuschußbedarf 250.857 255.063 213.124
Kostendeckungsgrad 14 % 14,4 % 17,6 %


Öffentlichkeitsarbeit und Programmarbeit

Ziel der Veranstaltungsarbeit der Stadtbücherei ist die Förderung der Leseerziehung und Lesefreude sowie die Vermittlung des sinnvollen und kritischen Umgangs mit den Neuen Medien. Hauptansprechpartner sind Kinder bis zu 12 Jahren. Mit einem interessanten Angebot lässt sich diese Zielgruppe gezielt lenken und motivieren. Die wichtigsten Partner bei dieser Aufgabe sind die örtlichen Schulen, Kindergärten und das Elternhaus. Mit dem geringen Haushaltsansatz von 1000 € im Jahr lassen sich allerdings nur zwei bis drei Veranstaltungen finanzieren. Im Jahr 2003 wurden jedoch insgesamt 44 Veranstaltungen und 37 Führungen angeboten. Das Büchereipersonal und Fördervereinsmitglieder investierten 146 Arbeitsstunden in die Veranstaltungsarbeit. Der Förderverein Stadtbücherei Jülich beteiligte sich an der Finanzierung von Einzelveranstaltungen und bezahlte die Honorarkraft für die Vorlesestunden und das Bilderbuchkino. Der Aufgabenbereich Öffentlichkeits- und Veranstaltungsarbeit ist besonders arbeitsintensiv und kann deshalb in Zukunft nur durch Unterstützung von Ehrenamtlern oder Honorarkräften im gleichen Umfang wie bisher aufrecht erhalten bleiben.

Bilanz der Veranstaltungs- und Programmarbeit (Auswahl):

Leseförderung

  • Der Treffpunkt Leserabe wurde von der Honorarkraft Bettina Burauel durchgeführt, die vom Förderverein Stadtbücherei Jülich finanziert wurde. Im Januar und Februar wurde 5-mal das Bilderbuchkino im Hexenturm angeboten, bei dem Kinder von 4 bis 8 Jahren spielerisch mit interessanten Bilderbüchern per Diareihe vertraut gemacht wurden. Von März bis Dezember fanden insgesamt 16 Vorlesestunden für die gleiche Altersgruppe statt, die von 162 Kindern besucht wurden. Das Gelesene wurde anschließend beim Malen, Basteln oder Spielen vertieft.
  • Mister X stellte neue Gesellschaftsspiele vor. Beim Testen mit Kindern im Alter von 10 bis 14 Jahren halfen Mitglieder des Fördervereins.
  • 37 Führungen wurden für Kindergartengruppen und Schulklassen durchgeführt. Neben 18 Grundschulklassen besuchten 3 Realschulklassen und je 2 Klassen des Gymnasiums und der Sonderschule die Bibliothek. Insgesamt 760 Kinder und Jugendliche wurden als Teilnehmer bei den Führungen gezählt.
  • 152 Bücherkisten mit 2.624 Buchtiteln oder anderen Medien packten die Büchereiangestellten für Schulen und Kindergärten ein. In der Klasse oder in der Kindergartengruppe wurden die entliehenen Titel von vielen Kindern betrachtet oder gelesen.
  • Der Kinderbuchautor Andreas Fischer-Nagel begeisterte in einer Kombination von Diavortrag und Lesung vier Schulklassen mit der Vorstellung seiner Sachkinderbücher.
Veranstaltungen für Erwachsene
  • Zu seinem 20jährigen Bestehen lud der Förderverein der Stadtbücherei den Schriftsteller Norbert Scheuer aus der Eifel ein, der aus seinem Buch "Flussabwärts" las. Musikalisch eingerahmt wurde die Lesung von dem Konzertgitarristen Julio Almeida.
  • Neues vom Buchmarkt stellte Kirsten Hattinger zum 10. Mal (diesmal in Kooperation mit der VHS) vor. Der Förderverein übernahm wie jedes Jahr die Versorgung der Gäste mit Getränken. Etwa zwei Drittel der 70 Zuhörer/Innen bilden inzwischen ein Stammpublikum.
  • Engel in der Literatur: Texte zusammengestellt von Margret Hanuschkin und die musikalische Begleitung durch das Jülicher Blockflötenensemble "Il Flauto Dolce" bildeten den Abschluss der Veranstaltungen des Jahres. Auch diese literarische Veranstaltung wurde von über 70 Gästen besucht.
Internet
  • Auf 6 Internet-Einführungskursen erfuhren 24 Nutzer die ersten wichtigen Schritte für den sinnvollen Umgang mit dem Internet. Das von Dipl. Bibliothekar Werner Wieczorek erarbeitete und aktualisierte Skript bot eine gute Grundlage auch über den Einführungskurs hinaus.
  • 8.174 mal benutzten Büchereibesucher die drei Internet-PCs der Stadtbücherei zu Recherchezwecken. Die größte Nutzergruppe bildeten Kinder und Jugendliche, wie die folgende Tabelle zeigt:
  • 1 - 18 Jahre 19 - 38 Jahre 39 - 55 Jahre ab 55 Jahre Summe
    3.628 3.557 781 208 8.174

     


  • Etwa 1.200 Visits pro Monat verzeichneten die Internetseiten der Stadtbücherei . Über die Homepage (http://www.juelich.de/stabue/) sind in ständig aktualisierter Überarbeitung folgende Angebotslisten abrufbar: CD-Roms, DVDs, Videos, Hörbücher. Über Serviceseiten können u.a. Anschaffungswünsche oder Fernleihwünsche abgeschickt werden.
  • Der WWW-OPAC konnte im Juli 2003 in Betrieb gehen. Immer mehr Kunden nutzen die Möglichkeit der interaktiven Angebote von zu Hause aus.
Buchausstellungen
  • Der deutsche Jugendliteraturpreis und Bestseller des Buchmarktes - der Kauf und die anschließende Präsentation dieser Titel ermöglichte die Leserin Elisabeth Vietzke, die sich zu ihrem Geburtstag Spenden für die Stadtbücherei gewünscht hatte. Mit dem Ertrag von 900 € konnte dieses Angebot für Kinder und Erwachsene verwirklicht werden.
  • Novitäten des Buchmarktes - Buchausstellung begleitend zur Literaturvorstellung von Kirsten Hattinger. Die Titel wurden finanziert vom Förderverein Stadtbücherei Jülich.

Die Stadtbücherei in der Jülicher Tagespresse

  • In 80 Artikeln der Jülicher Tages- und Wochenpresse wurde oft in Wort und Bild über Veranstaltungen, Leistungen und politisches Geschehen der Stadtbücherei berichtet. Ein herzliches Dankeschön an die Presse für die umfangreiche und freundliche Berichterstattung.
Veröffentlichungen der Stadtbücherei
  • Jahresbericht 2002. März, 2003
  • Surfen im Internet: ein Skript für Einsteiger. Juli, 2002
  • Was gibt es Neues auf dem Buchmarkt? Hattinger-Literaturliste. Oktober, 2002
  • Neues aus der Stadtbücherei Nr. 12. Informationen für Freunde und Förderer der Stadtbücherei. Dezember, 2003
  20 Jahre Förderverein Stadtbücherei Jülich e.V.
  • Die Schwierigkeiten der Stadtbücherei im vergangenen Jahr wurden durch den tatkräftigen Einsatz des Fördervereins Stadtbücherei Jülich ein wenig abgemildert. Mit Spenden für Bücher und andere Medien konnten trotz Haushaltssperre zumindest die wichtigsten Titel auch weiterhin beschafft werden. Der Förderverein feierte 2003 sein 20jähriges Bestehen und hat sich in dieser Zeit als ein unverzichtbares, wichtiges Standbein für die Stadtbücherei erwiesen. Zum Geburtstag erhielt der Verein von der SPD-Fraktion ein großes Bücherpaket mit Wunschtiteln von Büchereinutzern geschenkt.
 

Welche Ziele wurden 2003 erreicht?

  • Der OPAC (elektronische Katalog) der Stadtbücherei ist seit Juli 2003 im Internet abrufbar. Damit konnte das Serviceangebot der Bibliothek wesentlich verbessert werden.
  • Die intensive Leseförderung insbesondere für Vorschul- und Grundschulkinder wurde auch 2003 mit Erfolg weitergeführt. 25 Veranstaltungen und 37 Führungen, die von 1.133 Kindern besucht wurden, sind das stolze Ergebnis.
  • Da nachhaltige Leseerziehung nur in enger Kooperation mit dem Elternhaus erfolgreich sein kann, wurde mit Projektmitteln des Landes eine Elternbibliothek aufgebaut. Die Anregungen und Ratgeber für Eltern wurden in die Kinderbücherei integriert. Steigende Ausleihzahlen insbesondere in diesem Bereich zeigen, dass entsprechender Bedarf vorhanden war und ist.
  • Mit dem Aufbau des Infopoints für Ausbildung, Studium und Beruf wurde begonnen und auch der dazugehörige PC-Arbeitsplatz wurde eingerichtet.
  • Die eigenen Einnahmen konnten um 17 % gesteigert werden.
  • Nicht erreicht wurde die Steigerung des Medienumschlags auf den Faktor 4 (erreicht: 3,5). Zwar erhielt die Bestandspflege und -umarbeitung Priorität, doch der Personalabbau und die hohe Krankenrate verhinderten die dringend notwendige Aktualisierung des Bestandes.
  • Die Vorbereitungen für die Einführung eines Qualitätsmanagements zur Steigerung der Arbeitseffizienz musste abgebrochen werden, da der plötzliche Personalabbau eine sofortige Umstrukturierung des Personaleinsatzes erforderlich machte.

Ziele 2004

  • Fortführung der Leseförderung mit dem Schwerpunkt auf Vorschulkinder in enger Kooperation mit den Kindergärten am Ort. Dieses Ziel wird unterstützt durch die Beteiligung der Stadtbücherei an dem Gemeinschaftsprojekt Kinder-lese-leicht, dass 2004 von 11 Bibliotheken der Region gemeinschaftlich verwirklicht werden soll.
  • Entwicklung und Einsatz neuer Führungskonzepte für Grundschulkinder (evtl. unterstützt durch eine Fachkraft auf Werkvertragsbasis).
  • Gezielter Bestandsausbau der kostenpflichtigen Medien, um eine weitere Verbesserung der eigenen Einnahmen zu erzielen.
  • Umstellung des Sachbuchbestands auf die neue ASB (Allgemeine Systematik für Öffentliche Bibliotheken). Die Umstellung ist zwingend notwendig, da sonst die Fremdleistungen der EKZ nicht voll genutzt werden können. Ohne Fremdleistungen ist die Einarbeitung der neu gekauften Medien mit dem reduzierten Personalstand nicht mehr leistbar. Die Umarbeitung des gesamten Sachbuchbestands ist eine einmalige Zusatzaufgabe, die auch nur mit zusätzlichen Hilfskräften geleistet werden kann.


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Letzte Änderung dieser Seite: 04.01.2005 | Drucken | Sitemap | Kontakt | Impressum | © 2010