Mersch
Wappen Mersch![]() |
Das Wappen zeigt im oberen Teil des Schildes einen schwarzen Löwen im goldenen Feld und im unteren Teil eine silberne Meerjungfrau, in der Hand einen goldenen Spiegel haltend. |
Ortsvorsteher Heinrich Schaaf Zur Brauerei 7 52428 Jülich Tel.: 02461 52521 |
| Daten/Fakten | |
| Einwohner: | 777 (31. Dezember 2007) |
| Eingemeindung in die Stadt Jülich: | 1. Januar 1972 |
| Postleitzahl | D-52428 |
| Telefonvorwahl: | 02461 |
| Geographische Koordinaten: | 50° 58' N, 6° 23' O |
| Lage im Jülicher Land |
| Mersch liegt nördlich der Stadt Jülich nahe der BAB A 44. Es ist umgeben im Westen von Broich, im Norden von Sevenich, im Osten von Serrest und im Südosten von Pattern. |
| Geschichte |
| Der Ortsname Mersch entspringt dem Wort "Maar" (mit Wasser gefüllte, kreisförmige Vertriefung). Mersch ist aus 2 Siedlungskernen entstanden, dem Dorf Kerzich oder Kirzenich (der Name wird seit dem 16. Jahrhundert nicht mehr erwähnt) und Mersch. Kirzenich wird 1071/75 in einer Urkunde des Erzbischofs Anno II von Köln genannt. Mersch wurde Anfang des 16. Jahrhunderts erstmals genannt. Die Umgebung von Mersch war ein Hochmoor, durch das die einzige direkte Straße nach Köln führte. Die Merscher Hauptstraße ist die "Alte Reichsstraße". Sie ist eine Erinnerung daran, dass die Reichsstraße 1 (Aachen - Königsberg) durch das Jülicher Land und durch Mersch führte. Diese folgte in großen Teilen dem Verlauf einer uralten Handelsroute, von der belgischen Nordseeküste bis in die russische Stadt Nowgorod. |
| Verwaltungszuordnung |
| Bis zum Ende des Heiligen römischen Reiches deutscher Nation zählte Mersch zum Amt Jülich. In französischer Zeit kurzfristig Kanton und Mairie. Als Teil der preußischen Rheinprovinz kam Mersch zu Jülich und wurde 1867 Bürgermeisterei. |
| "Merscher Höhe" |
| Die "Merscher Höhe" südlich von Mersch war der Ausgangspunkt bei den Eroberungen der Zitadelle von Jülich in den Jahren 1610 sowie 1621/22. |
| Sendestelle "Merscher Höhe" |
| 1956 wurde für die Deutsche Welle eine Sendeanlage mit bis zu 103 m hohen Antennenträgern nahe Mersch errichtet. Von dieser Anlage senden nunmehr über 100 Anbieter ihre Radioprogramme in alle Welt. |
| Vereine |
| Karnevalsgesellschaft "Bretzelbäckere" Mersch-Pattern e. V.; Kraftsport-Club Pattern-Mersch e. V.; Löschgruppe Mersch der Freiwilligen Feuerwehr Jülich; SV Mersch 1924 e.V.; St. Sebastianus Schützenbruderschaft Mersch-Pattern e.V.; TTC Mersch-Pattern e. V.(www.juelich.de/Vereine) |
| Sehenswürdigkeiten | ||
St. Agatha zu Mersch - Ansicht von Südosten |
Die Kirche Sankt Agatha war ursprünglich eine von Güsten abhängige Kapelle und erhielt um 1550 Pfarrechte. Die Kirche wurde im 15. Jahrhundert gebaut, 1913 erweitert und verändert und nach Kriegszerstörung 1946/47 nach Originalplänen wieder aufgebaut. | St. Agatha zu Mersch - Ansicht von Südwesten |
| Der Hochaltar ist ein Werk der Antwerpener Schule und um 1520 entstanden. Der Mittelteil des Altars stellt die Kreuzigung figürlich dar und die Flügel zeigen Bilder des Martyriums der Hl. Agatha. | ||







