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Merzenhausen

Amtswappen Merzenhausen

Grafik: Wappen Merzenhausen


In Rot ein silberner (weißer) Balken (Urkunde von 1388).
  Ortsvorsteher

Michael Frey (UWG JÜL)
Prämienstraße 54
52428 Jülich

Tel.: 02461 50122


Daten/Fakten:
Einwohner: 403 (Stand: 31.12.2007)
Eingemeindung in die Stadt Jülich: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 52428
Telefonvorwahl: 02461
Geographische Koordinaten: 50° 56`N, 6° 17´O
Lage im Jülicher Land: Merzenhausen liegt westlich der Stadt Jülich.
Es ist umgeben im Osten von Koslar, im Norden von Barmen und im Westen von Ederen/Freialdenhoven.

Geschichte:

Merzenhausen wird erstmals 1307 urkundlich erwähnt. Seinen Namen verdankt der Ort seiner Lage am Merzbach. Eine adlige Familie von Merzenhausen wird im 14. Jahrhundert mehrfach erwähnt. Die Burg Merzenhausen ist nicht erhalten. Ihr Standort ist unbekannt. Vermutlich befand sie sich am Nordostrand des Dorfes in der Nähe des Merzbaches. Ein weiterer Standort wird am heutigen Lambertusweg vermutet.

Merzenhausen ist ein Straßendorf. Das Erscheinungsbild der heutigen Prämienstraße (bis zur kommunalen Neugliederung Hauptstraße) wird durch Hofanlagen der Renaissance, des Barocks und des Historismus bestimmt. Acht dieser Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Ältestes Bauwerk des Dorfes ist der Hubertushof, ein vierflügeliger Gutshof im Stil der Renaissance aus der Zeit um 1600. Merzenhausen gilt heute noch mit 10 selbständigen Höfen und dem Landhandel am Bahnhof als Zentrum der Landwirtschaft.

Der Bahnhof der Jülicher Kreisbahn, die 1908 bis 1912 zwischen Jülich und Puffendorf mit einer Gesamtstrecke von 15,22 Kilometern ausgebaut wurde, wird seit der Einstellung des Personenverkehrs 1971 nicht mehr genutzt. Heute ist hier ein Unternehmen der Landesprodukte, bzw. des Landhandels angesiedelt.


Verwaltungszuordnung:

Bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gehörte Barmen zum Dingstuhl Barmen Koslar, in französischer Zeit zur Mairie Barmen, Kanton Linnich. Als Teil der preußischen Rheinprovinz gehörte Merzenhausen zur Bürgermeisterei Barmen, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts selbständig und gehörte bis zur kommunalen Neugliederung zum Amt Koslar.


Sonstiges:

Das "Institut für Chemie und Dynamik der Geosphäre - Agrosphäre (ICG-IV)" des Forschungszentrums Jülich betreibt bei Merzenhausen einen 7,5 Hektar großen Feldversuchsstandort zur Durchführung realitätsnaher Freilandstandorte. Das Projekt wurde im Sommer 2006 abgeschlossen.

2007 wurde der Windpark Merzenhausen ans Netz genommen. Seit 10 Jahren besteht hier der Modellflugplatz der Jülicher Modellflieger.


Vereine:

St. Hubertus-Schützengilde Merzenhausen 1903 e. V.; Sportverein 1963 Merzenhausen e. V.; Tischtennisverein 48 Merzenhausen

Sehenswürdigkeiten:

Bild: Hubertushof
Hubertushof
Bild: Merzbach
Merzbach
Bild: Hof Armbruster
Hof Armbruster
 




Treffpunkt Leserabe

30.5.2012 für Kinder von 4 - 6 Jahren, Stadtbücherei

Kino im Kuba: The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten

28. Mai, 20 Uhr

Kino im Kuba: Die Piraten – Ein Haufen merkwürdiger Typen

28. Mai, 17.00 Uhr

Sitzung des Bürgerausschusses

30. Mai, 18.00 Uhr, Kleiner Saal im Neuen Rathaus

Informationsveranstaltungen zu Landschaftsplänen

6. Juni, 19 Uhr, Bürgersaal des Rathauses Titz

Elektronische Verfahrensabwicklung gemäß Artikel 8 EG-Dienstleistungsrichtlinie (EU-DLR)
Elektronischer Zugang zur Stadtverwaltung Jülich gemäß Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG)
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