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Tiefernst und stumm ist hier die Welt...

Die Preußische Rheinprovinz im Blick der Düsseldorfer Malerschule

Ausstellung im Pulvermagazin der Zitadelle


Carl Gustav Rodde, Felsige Landschaft mit Kühen, mit Unterstützung des Restaurierungsförderprogramms 2015 des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen



Am 9. März 1819 wurde durch König Friedrich Wilhelm III. von Preußen per Erlass die Kunstakademie in Düsseldorf als nun königliche Kunstakademie neueröffnet. Rasch etablierte sich hier eine prosperierende Kunstausbildungsstätte, die ein wichtiger Bestandteil der preußischen Kulturpolitik in den neu hinzugewonnenen Ländern am Rhein darstellte. Mit Carl Friedrich Lessing und Johann Wilhelm Schirmer wurde seit den späten 1820er Jahren die Landschaftsmalerei ein besonderes Charakteristikum der Düsseldorfer Malerschule. Zahlreiche Künstler entdeckten die heimische Landschaft der Preußischen Rheinprovinz als Quelle für ihre Kompositionen. Die so entstandenen Ansichten geben heute tiefe Einblicke in das Erscheinungsbild der damals häufig ärmlichen Gegenden, wie es Caspar Scheuren auf dem Blatt „Eifel“ seiner Serie von Rheinlandschaften aus dem Jahr 1862 treffend beschreibt: „Tiefernst und stumm und kalt ist hier die Welt... In diesen öden unfruchtbaren Weiten“.

Cover
In der Ausstellung sind Gemälde aus dem Restaurierungsförderprogramm 2013-2016 des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen zu sehen.

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Letzte Änderung dieser Seite: 07.07.2016 | © 2016