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Zirkusprojekt

"Wir sind die Zirkuskünstler unseres Lebens" hieß es schon zweimal für rund 100 Jugendliche und junge Erwachsene in Jülich. Im PZ des Gymnasiums Zitadelle boten sie eine hinreißende Show mit Jonglage, Akrobatik und Feuerspielerei.

Grafik: Menschen jonglieren auf großen Bällen In Workshops konnten Behinderte und Nichtbehinderte ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten trainieren.

Unterstützt wurden sie dabei von den Artisten des Circus Zappelino der Gesamtschule Köln-Holweide.

Das 1. Zirkusprojekt in Jülich wurde vom Landschaftsverband Rheinland-Programm "ambulant vor stationär im Freizeitbereich" finanziell gefördert.

Es steht für eine neue und innovative Idee, die Begegnung behinderter und nichtbehinderter Menschen zu fördern und zu unterstützen.


"Das Leuchtturmprojekt sollte Anstoß sein, um einen dauerhaften integrativen Zirkus zu etablieren, denn dieses Beispiel zeigt, wie Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung funktionieren kann." erläutert Dietmar Mauermann.

Initiatoren des Zirkusprojektes sind Beate Wirth-Weigelt, Schirmerschule und Sprecherin des Arbeitskreises Integration, Dietmar Mauermann, Heilpädagogisches Zentrum, Resi Holzgreve, Förderverein Stephanusschule sowie Katarina Esser, Amt für Kinder, Jugend und Sozialplanung.

"Ich habe den Traum, mit dem Umzug der Schirmerschule in die neuen Räumlichkeiten an der Linnicher Straße ein dauerhaftes Zuhause für den Zirkus zu schaffen", hofft Beate Wirth-Weigelt. Die Teilhabe und die Teilnahme von Menschen mit Behinderungen und ohne Behinderungen zu fördern, steht bei den Initiatoren ganz vorn.

Die Lebensqualität für alle Jugendlichen – ob mit oder ohne Handicap - zu erhöhen und die Freizeitmöglichkeiten auszubauen ist ein weiterer Schritt in Richtung echte Integration.

Kontakt: Geschäftsführung des AKI (Arbeitskreis Integration), Katarina Esser, Tel: 63-236, KEsser@juelich.de.

Bild: Brückenkopf Jülich, Luftaufnahme von Dr. Eckardt Bild: Jülich mit Zitadelle, Luftaufnahme von Dr. Eckardt
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