BILDGEWALTIG

Fotos der Zerstörung Jülichs - Museum Zitadelle

ÜBERLEBEN IN JÜLICH

Fotos zu Kriegsende und Neubeginn - Förderverein Festung Zitadelle Jülich e. V.

Ausstellungen im Schlosskeller der Zitadelle

bis 20. Dezember 2020

Die Bombardierung Jülichs am 16. November 1944 und der folgende, mehr als dreimonatige Artilleriebeschuss gehören zu den einscheidensten Ereignissen der Geschichte unserer Stadt. Der vom faschistischen Deutschland heraufbeschworene Weltkrieg kehrte mit aller Härte nach Deutschland zurück: „Die einst so stolze Stadt war wüst und leer“. Jülich gelangte dadurch ebenso wie Düren oder der Hürtgenwald zu trauriger Berühmtheit. Dies wird in zeitgenössischen Fotografien deutlich, die den Krieg, die Zerstörung und das Leben in den Trümmerlandschaften nach Kriegsende dokumentieren. Bedeutende Fotografinnen und Fotografen hielten das zerstörte Jülich in Bildern fest. Zu nennen sind die Amerikanerin Margaret Bourke-White, die die Zerstörung in eindrucksvollen Luftbildern festhielt, oder der Deutsche Hermann Claasen, der symbolträchtige Bilder, etwa des zerstörten Hexenturms, schuf. Diese Fotografien geben uns heute eine Vorstellung von der Wucht des Krieges, regen aber auch dazu an, die Frage nach dem fotografischen Blick zu diskutieren. Daher zeigt das Museum Zitadelle die Ausstellung „BILDGEWALTIG“, in der zahlreiche, aussagekräftige Bilder mit historischen Erläuterungen zu sehen sein werden.

Seit dem 31. Mai ist auch die Ausstellung "ÜBERLEBEN IN JÜLICH - Fotos zu Kriegsende und Neubeginn" des Fördervereins Festung Zitadelle e. V. im Schlosskeller zu sehen. Diese Fotoausstellung wurde mit Unterstützung der Stadt Jülich bisher im Jülicher Straßenraum gezeigt und vermittelte so den direkten Kontrast der Fotos der zerstörten Innnenstadt mit den heute vorhandenen Gebäuden. Die Ausstellung leistet einen wichtigen und anschaulichen Beitrag zu der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, die Geschehnisse vor 75 Jahren kritisch zu reflektieren und im allgemeinen Bewusstsein zu halten.


Die Ausstellung Bildgewaltig ist Teil des Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramms Zwischen >Führer< und Freiheit - Bombenkrieg und >Befreiung< an der Rur von Museum Zitadelle Jülich, Stadt- und Kreisarchiv Düren und VHS Jülicher Land.


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