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Pressemitteilungen


01.10.2026 | Pressestelle (allgemein)

Mehr als ein Dienstleister im OP

Fünf Männer stehen in einem Raum, einer hält einen Blumenstrauß
Das Krankenhausdirektorium mit (von links) Tim Balz-Herrmann,
Stefan Kück, Stephan Demus und Dr. Michael Lörken begrüßte
den neuen Chefarzt Peter Nießen.
Foto: C. Lammertz / ZieL.media

Peter Nießen ist neuer Chefarzt der Anästhesie im Krankenhaus Jülich

Nach 25 Jahren am selben Krankenhaus noch einmal etwas Neues beginnen? Ja, denn für Peter Nießen ist der Wechsel nach Jülich der nächste logische Schritt. Seit 2001 arbeitete der 54-Jährige am Marien-Hospital in Birkesdorf, seit 2007 als Oberarzt und seit 2016 als leitender Oberarzt und Vertreter des Chefarztes. Jetzt übernimmt er die Leitung der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin im Krankenhaus Jülich.

Geschäftsführer Stefan Kück, der ärztliche Direktor Dr. Michael Lörken, Pflegedirektor Stephan Demus und der kaufmännische Direktor Tim Balz-Herrmann hießen den neuen Chefarzt herzlich willkommen. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Ihnen. Wir wissen, dass wir von Ihnen nicht nur eine positive Entwicklung unserer Anästhesie erwarten können, sondern auch wichtige Impulse für die medizinische Strategie unseres Krankenhauses“, sagte Kück.

Noch stärker selbst gestalten

Dass Nießen seinem bisherigen Arbeitgeber ein Vierteljahrhundert treu geblieben ist, hat viel mit seinem Verständnis von guter Zusammenarbeit zu tun. „Mir war immer wichtig, dass ich in einem Arbeitsumfeld tätig bin, wo ich den medizinischen Anspruch habe und das menschlich passende Umfeld“, sagt er. Bei-des habe er auch in Jülich wiedergefunden: eine professionelle und wertschätzende Gesprächskultur und ein sehr interessantes medizinisches Spektrum. Nach vielen Jahren als leitender Oberarzt, in denen er Strukturen aufgebaut, Verantwortung übernommen und neue Entwicklungen begleitet hat, möchte Nießen als Chefarzt nun noch stärker selbst gestalten.

„Aufbruchstimmung ist ansteckend“

Auch sein erster Eindruck vom Krankenhaus hat ihn in seiner Entscheidung bestärkt: „Was ich bei meinen ersten Kontakten hier im Haus erlebt habe, ist eine ganz große Aufbruchstimmung. Und die ist ansteckend.“ Er spricht von hochqualifizierten und motivierten Mitarbeitern in Medizin und Pflege und von einer großen Energie, die Strukturen weiter zu modernisieren und im Sinne der Patienten zu optimieren. Besonders reizt ihn das Zusammenspiel mit den anderen Fachbereichen des Hauses. Die Orthopädie und Unfallchirurgie behandelt Patienten vom Kindesalter bis in die Geriatrie, hinzu kommt das breite operative Spektrum der Allgemeinchirurgie. Ein Schwerpunkt Nießens ist die perioperative Medizin. Dabei geht es darum, Patienten bereits vor einem Eingriff umfassend vorzubereiten, sie während der Operation zu versorgen und auch danach individuell zu begleiten. Vorerkrankungen und Medikamente spielen dabei ebenso eine Rolle wie das passende Narkoseverfahren, die Schmerztherapie oder eine eventuell notwendige intensivmedizinische Überwachung. „Wir sind mehr als nur der Dienstleister im OP“, betont Nießen. Die Anästhesie könne direkten Einfluss darauf nehmen, wie gut und wie schnell sich ein Patient nach einer Operation erholt. Dazu setzt er unter anderem auf die ultraschallgesteuerte Regionalanästhesie, mit der Schmerzen gezielt behandelt und Patienten möglichst schnell wieder mobil gemacht werden können.

Verantwortung für Intensiv- und Notfallmedizin

Auch die Intensivmedizin gehört zu seinen Schwerpunkten. Nießen hebt die moderne Ausstattung der Jülicher Intensivstation und das engagierte Team hervor. Voranbringen möchte er unter anderem die Qualitätssicherung bei der Behandlung von Sepsis. Große Bedeutung hat für ihn zudem die Notfallmedizin. Das Krankenhaus Jülich trägt Verantwortung für die beiden Notarztstandorte Jülich und Linnich. Perspektivisch möchte Nießen mehr eigene Ärzte für diese Aufgabe qualifizieren und damit den Anteil eigener Kräfte in den Notarztdiensten erhöhen.

In der Region zu Hause

Peter Nießen kommt aus Alsdorf und lebt dort bis heute. Nach seinem Medizinstudium an der RWTH Aachen arbeitete er kurz als Arzt im Praktikum in Linnich, bevor er 2001 nach Birkesdorf wechselte. Auch zu Hause ist Medizin ein großes Thema. Nießens Frau ist ebenfalls Krankenhausärztin. Das Paar hat vier Kinder: Ein Sohn arbeitet bereits als Arzt, zwei weitere Kinder studieren Medizin, eines Psychologie. Aber es gibt auch anderes als Medizin: Nießen spielt leidenschaftlich Tennis und Gitarre, liest gerne, geht ins Theater – und kann bei Arbeiten an Haus und Garten gut abschalten.

 Krankenhaus Jülich: https://www.krankenhaus-juelich.de/

 

 

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19. & 20.10.2026, jeweils 17 Uhr, Kulturbahnhof Jülich

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19. & 20.10.2026, jeweils um 20 Uhr, Kulturbahnhof Jülich

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01.10.2026 | Pressestelle (allgemein)

Mehr als ein Dienstleister im OP

Fünf Männer stehen in einem Raum, einer hält einen Blumenstrauß
Das Krankenhausdirektorium mit (von links) Tim Balz-Herrmann,
Stefan Kück, Stephan Demus und Dr. Michael Lörken begrüßte
den neuen Chefarzt Peter Nießen.
Foto: C. Lammertz / ZieL.media

Peter Nießen ist neuer Chefarzt der Anästhesie im Krankenhaus Jülich

Nach 25 Jahren am selben Krankenhaus noch einmal etwas Neues beginnen? Ja, denn für Peter Nießen ist der Wechsel nach Jülich der nächste logische Schritt. Seit 2001 arbeitete der 54-Jährige am Marien-Hospital in Birkesdorf, seit 2007 als Oberarzt und seit 2016 als leitender Oberarzt und Vertreter des Chefarztes. Jetzt übernimmt er die Leitung der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin im Krankenhaus Jülich.

Geschäftsführer Stefan Kück, der ärztliche Direktor Dr. Michael Lörken, Pflegedirektor Stephan Demus und der kaufmännische Direktor Tim Balz-Herrmann hießen den neuen Chefarzt herzlich willkommen. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Ihnen. Wir wissen, dass wir von Ihnen nicht nur eine positive Entwicklung unserer Anästhesie erwarten können, sondern auch wichtige Impulse für die medizinische Strategie unseres Krankenhauses“, sagte Kück.

Noch stärker selbst gestalten

Dass Nießen seinem bisherigen Arbeitgeber ein Vierteljahrhundert treu geblieben ist, hat viel mit seinem Verständnis von guter Zusammenarbeit zu tun. „Mir war immer wichtig, dass ich in einem Arbeitsumfeld tätig bin, wo ich den medizinischen Anspruch habe und das menschlich passende Umfeld“, sagt er. Bei-des habe er auch in Jülich wiedergefunden: eine professionelle und wertschätzende Gesprächskultur und ein sehr interessantes medizinisches Spektrum. Nach vielen Jahren als leitender Oberarzt, in denen er Strukturen aufgebaut, Verantwortung übernommen und neue Entwicklungen begleitet hat, möchte Nießen als Chefarzt nun noch stärker selbst gestalten.

„Aufbruchstimmung ist ansteckend“

Auch sein erster Eindruck vom Krankenhaus hat ihn in seiner Entscheidung bestärkt: „Was ich bei meinen ersten Kontakten hier im Haus erlebt habe, ist eine ganz große Aufbruchstimmung. Und die ist ansteckend.“ Er spricht von hochqualifizierten und motivierten Mitarbeitern in Medizin und Pflege und von einer großen Energie, die Strukturen weiter zu modernisieren und im Sinne der Patienten zu optimieren. Besonders reizt ihn das Zusammenspiel mit den anderen Fachbereichen des Hauses. Die Orthopädie und Unfallchirurgie behandelt Patienten vom Kindesalter bis in die Geriatrie, hinzu kommt das breite operative Spektrum der Allgemeinchirurgie. Ein Schwerpunkt Nießens ist die perioperative Medizin. Dabei geht es darum, Patienten bereits vor einem Eingriff umfassend vorzubereiten, sie während der Operation zu versorgen und auch danach individuell zu begleiten. Vorerkrankungen und Medikamente spielen dabei ebenso eine Rolle wie das passende Narkoseverfahren, die Schmerztherapie oder eine eventuell notwendige intensivmedizinische Überwachung. „Wir sind mehr als nur der Dienstleister im OP“, betont Nießen. Die Anästhesie könne direkten Einfluss darauf nehmen, wie gut und wie schnell sich ein Patient nach einer Operation erholt. Dazu setzt er unter anderem auf die ultraschallgesteuerte Regionalanästhesie, mit der Schmerzen gezielt behandelt und Patienten möglichst schnell wieder mobil gemacht werden können.

Verantwortung für Intensiv- und Notfallmedizin

Auch die Intensivmedizin gehört zu seinen Schwerpunkten. Nießen hebt die moderne Ausstattung der Jülicher Intensivstation und das engagierte Team hervor. Voranbringen möchte er unter anderem die Qualitätssicherung bei der Behandlung von Sepsis. Große Bedeutung hat für ihn zudem die Notfallmedizin. Das Krankenhaus Jülich trägt Verantwortung für die beiden Notarztstandorte Jülich und Linnich. Perspektivisch möchte Nießen mehr eigene Ärzte für diese Aufgabe qualifizieren und damit den Anteil eigener Kräfte in den Notarztdiensten erhöhen.

In der Region zu Hause

Peter Nießen kommt aus Alsdorf und lebt dort bis heute. Nach seinem Medizinstudium an der RWTH Aachen arbeitete er kurz als Arzt im Praktikum in Linnich, bevor er 2001 nach Birkesdorf wechselte. Auch zu Hause ist Medizin ein großes Thema. Nießens Frau ist ebenfalls Krankenhausärztin. Das Paar hat vier Kinder: Ein Sohn arbeitet bereits als Arzt, zwei weitere Kinder studieren Medizin, eines Psychologie. Aber es gibt auch anderes als Medizin: Nießen spielt leidenschaftlich Tennis und Gitarre, liest gerne, geht ins Theater – und kann bei Arbeiten an Haus und Garten gut abschalten.

 Krankenhaus Jülich: https://www.krankenhaus-juelich.de/

 

 

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