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18.02.2021 | Pressestelle (allgemein)

Vier von sechs weiteren Sternen strahlen im Kreis Düren

Der Aufsichtsrat der Zukunftsagentur qualifiziert Strukturwandelprojekte weiter, gleich vier haben ihren Standort vor Ort

(ZRR) Sechs weitere Sterne hat der Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier im Rahmen seiner ersten Sitzung im neuen Jahr am 12. Februar 2021 an Strukturwandelprojekte vergeben. Drei Projekte aus dem SofortprogrammPLUS (damit jetzt insgesamt: 60) und drei aus dem Starterpaket Kernrevier (damit jetzt insgesamt: acht) erhielten den zweiten Stern, der sie als „tragfähige Vorhaben“ qualifiziert. Die Entscheidung über vorliegende Bewerbungen um den dritten Stern soll möglichst kurzfristig fallen, um diese Projekte schneller weiterzuqualifizieren.

Vier Projekte, die ihren Hauptsitz im Kreis Düren haben oder an denen Partner aus dem Kreis Düren beteiligt sind, haben die Aufsichtsratsmitglieder mit jeweils einem zweiten Stern gewürdigt:

Im SofortprogrammPLUS:

  • „Inkubator Nachhaltige Elektrochemische Wertschöpfungsketten (iNEW) 2.0“ (Jülich, Aachen)
  • „GründerHUB: Digitale Plattform der GründerRegion Aachen“ (online; Kooperation von Partnern in den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg sowie der Städteregion Aachen) 

Im Starterpaket Kernrevier:

  • „Weiterentwicklung Freizeitzentrum Indemann“ (Inden)
  • „Mobilitätsstationen Merzenich“ (Merzenich)

„Das war ein guter Start ins neue Jahr: Der Aufsichtsrat konnte mehrere Projekte mit zweiten Sternen versehen, sodass die Umsetzung dieser Vorhaben näher rückt. Das ist eine sehr gute Nachricht für unsere Region. Sie hat nicht nur die Chance, sich neu zu erfinden, sie hat auch zukunftsweisende, tragfähige Ideen für künftige Wertschöpfung und Arbeitsplätze", resümierte Wolfgang Spelthahn, Landrat des Kreises Düren und selbst Aufsichtsratsmitglied, die Auftaktsitzung.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Christoph Dammermann, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen: „Wir setzen das Sterneverfahren mit großem Engagement fort und freuen uns, dass sich immer mehr Strukturwandelprojekte im Rheinischen Revier aus den unterschiedlichsten Themenfeldern weiterentwickeln. Ich bin sicher, dass wir in Nordrhein-Westfalen bei der konkreten Umsetzung der Projekte in diesem Jahr ein großes Stück vorankommen werden.“

Das vom Forschungszentrum Jülich koordinierte Projekt „Inkubator für Nachhaltige Elektrochemische Wertschöpfung (iNEW) 2.0“ fokussiert die Erforschung, Weiterentwicklung und Implementierung von fortgeschrittenen Elektrolyse-Technologien für P2X-Anwendungen. Dies ermöglicht, grünen Wasserstoff effizient zu erzeugen und CO₂ im Kreis zu führen: eine Ausgangsbasis, um das Rheinische Revier zur Innovationsregion mit zukunftsfähigen Arbeitsplätzen zu machen. „iNEW“ gehört dem Zukunftsfeld – die Bezeichnung meint Ressorts, denen die verschiedenen Strukturwandelprojekte thematisch zugeordnet sind – „Energie und Industrie“ an.

Der „GründerHUB“ hingegen bewegt sich im Zukunftsfeld „Innovation und Bildung“. Dieses Strategie- und Managementprojekt will über eine Open-Source-Plattform rein digital neu gegründete und bestehende Betriebe im Revier bedarfsgerecht mit branchen- und regionalspezifischen Informationen versorgen. Ziel ist auch, Gründungshemmschwellen zu senken, was perspektivisch zu mehr Ansiedlungen im Revier führen kann.

Im Rahmen des Starterpakets Kernrevier geht es in Inden darum, das „Freizeitzentrum Indemann“ weiterzuentwickeln und dadurch touristische Standortfaktoren in der Tagebaufolgelandschaft zu verbessern. Von vernetzter Mobilität über urbane Logistik bis zu Überlegungen zum autonomen Fahren und einem eigenen Flugplatz reicht das Plankonzept der „Mobilitätsstationen Merzenich“. Das Projekt strebt an, einen Vorzeige-Mobilitätsknoten zu entwickeln. 

Hintergrund zum „Sterneverfahren“

Ein dreistufiges Verfahren qualifiziert eingereichte Projektskizzen im SofortprogrammPLUS und im Starterpaket Kernrevier. Ziel ist, aussichtsreiche Strukturwandelprojekte auszuwählen und weiterzuqualifizieren. Nachdem der Aufsichtsrat auf Grundlage qualifizierter Empfehlungen über die Vergabe von Sternen (mehr zur Unterscheidung der Stufen unten) entschieden hat, übernehmen die jeweilig zuständigen Bewilligungsbehörden – etwa die Bezirksregierung Köln – die Antragsprüfung und Entscheidung.

Erster Stern: „substanzielle Projektidee“

Der erste Stern wird vergeben, wenn die Projektskizze die Ziele des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen und des Wirtschafts- und Strukturprogramms adressiert. Dies bedeutet, dass das Vorhaben konkrete Perspektiven für die Entstehung neuer Wertschöpfung und Beschäftigung im Revier bietet.

Zweiter Stern: „tragfähiges Vorhaben“

Der zweite Stern wird vergeben, wenn die Projektskizze als antragsreif und förderwürdig eingeschätzt werden kann. Das heißt: Es muss unter anderem eine Ausgaben- und Finanzierungsplanung vorliegen, und die Projektmeilensteine müssen klar definiert sein. Projektskizzen sind förderwürdig, wenn sie zum Beispiel potenziell einen Beitrag zur Umsetzung des Strukturwandelprozesses leisten.

Dritter Stern: „Zukunftsprojekt des Strukturwandels im Rheinischen Revier“

Der dritte Stern wird vergeben, wenn für das Vorhaben ein Förderzugang, beispielweise im Rahmen eines Bundesprogramms, erfolgreich identifiziert werden konnte.

Die Listen aller Projekte, die weitere Sterne erhalten haben, finden Sie auf unserer Website unter dem Menüpunkt Projekte [https://www.rheinisches-revier.de/projekte] 

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18.02.2021 | Pressestelle (allgemein)

Vier von sechs weiteren Sternen strahlen im Kreis Düren

Der Aufsichtsrat der Zukunftsagentur qualifiziert Strukturwandelprojekte weiter, gleich vier haben ihren Standort vor Ort

(ZRR) Sechs weitere Sterne hat der Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier im Rahmen seiner ersten Sitzung im neuen Jahr am 12. Februar 2021 an Strukturwandelprojekte vergeben. Drei Projekte aus dem SofortprogrammPLUS (damit jetzt insgesamt: 60) und drei aus dem Starterpaket Kernrevier (damit jetzt insgesamt: acht) erhielten den zweiten Stern, der sie als „tragfähige Vorhaben“ qualifiziert. Die Entscheidung über vorliegende Bewerbungen um den dritten Stern soll möglichst kurzfristig fallen, um diese Projekte schneller weiterzuqualifizieren.

Vier Projekte, die ihren Hauptsitz im Kreis Düren haben oder an denen Partner aus dem Kreis Düren beteiligt sind, haben die Aufsichtsratsmitglieder mit jeweils einem zweiten Stern gewürdigt:

Im SofortprogrammPLUS:

  • „Inkubator Nachhaltige Elektrochemische Wertschöpfungsketten (iNEW) 2.0“ (Jülich, Aachen)
  • „GründerHUB: Digitale Plattform der GründerRegion Aachen“ (online; Kooperation von Partnern in den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg sowie der Städteregion Aachen) 

Im Starterpaket Kernrevier:

  • „Weiterentwicklung Freizeitzentrum Indemann“ (Inden)
  • „Mobilitätsstationen Merzenich“ (Merzenich)

„Das war ein guter Start ins neue Jahr: Der Aufsichtsrat konnte mehrere Projekte mit zweiten Sternen versehen, sodass die Umsetzung dieser Vorhaben näher rückt. Das ist eine sehr gute Nachricht für unsere Region. Sie hat nicht nur die Chance, sich neu zu erfinden, sie hat auch zukunftsweisende, tragfähige Ideen für künftige Wertschöpfung und Arbeitsplätze", resümierte Wolfgang Spelthahn, Landrat des Kreises Düren und selbst Aufsichtsratsmitglied, die Auftaktsitzung.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Christoph Dammermann, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen: „Wir setzen das Sterneverfahren mit großem Engagement fort und freuen uns, dass sich immer mehr Strukturwandelprojekte im Rheinischen Revier aus den unterschiedlichsten Themenfeldern weiterentwickeln. Ich bin sicher, dass wir in Nordrhein-Westfalen bei der konkreten Umsetzung der Projekte in diesem Jahr ein großes Stück vorankommen werden.“

Das vom Forschungszentrum Jülich koordinierte Projekt „Inkubator für Nachhaltige Elektrochemische Wertschöpfung (iNEW) 2.0“ fokussiert die Erforschung, Weiterentwicklung und Implementierung von fortgeschrittenen Elektrolyse-Technologien für P2X-Anwendungen. Dies ermöglicht, grünen Wasserstoff effizient zu erzeugen und CO₂ im Kreis zu führen: eine Ausgangsbasis, um das Rheinische Revier zur Innovationsregion mit zukunftsfähigen Arbeitsplätzen zu machen. „iNEW“ gehört dem Zukunftsfeld – die Bezeichnung meint Ressorts, denen die verschiedenen Strukturwandelprojekte thematisch zugeordnet sind – „Energie und Industrie“ an.

Der „GründerHUB“ hingegen bewegt sich im Zukunftsfeld „Innovation und Bildung“. Dieses Strategie- und Managementprojekt will über eine Open-Source-Plattform rein digital neu gegründete und bestehende Betriebe im Revier bedarfsgerecht mit branchen- und regionalspezifischen Informationen versorgen. Ziel ist auch, Gründungshemmschwellen zu senken, was perspektivisch zu mehr Ansiedlungen im Revier führen kann.

Im Rahmen des Starterpakets Kernrevier geht es in Inden darum, das „Freizeitzentrum Indemann“ weiterzuentwickeln und dadurch touristische Standortfaktoren in der Tagebaufolgelandschaft zu verbessern. Von vernetzter Mobilität über urbane Logistik bis zu Überlegungen zum autonomen Fahren und einem eigenen Flugplatz reicht das Plankonzept der „Mobilitätsstationen Merzenich“. Das Projekt strebt an, einen Vorzeige-Mobilitätsknoten zu entwickeln. 

Hintergrund zum „Sterneverfahren“

Ein dreistufiges Verfahren qualifiziert eingereichte Projektskizzen im SofortprogrammPLUS und im Starterpaket Kernrevier. Ziel ist, aussichtsreiche Strukturwandelprojekte auszuwählen und weiterzuqualifizieren. Nachdem der Aufsichtsrat auf Grundlage qualifizierter Empfehlungen über die Vergabe von Sternen (mehr zur Unterscheidung der Stufen unten) entschieden hat, übernehmen die jeweilig zuständigen Bewilligungsbehörden – etwa die Bezirksregierung Köln – die Antragsprüfung und Entscheidung.

Erster Stern: „substanzielle Projektidee“

Der erste Stern wird vergeben, wenn die Projektskizze die Ziele des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen und des Wirtschafts- und Strukturprogramms adressiert. Dies bedeutet, dass das Vorhaben konkrete Perspektiven für die Entstehung neuer Wertschöpfung und Beschäftigung im Revier bietet.

Zweiter Stern: „tragfähiges Vorhaben“

Der zweite Stern wird vergeben, wenn die Projektskizze als antragsreif und förderwürdig eingeschätzt werden kann. Das heißt: Es muss unter anderem eine Ausgaben- und Finanzierungsplanung vorliegen, und die Projektmeilensteine müssen klar definiert sein. Projektskizzen sind förderwürdig, wenn sie zum Beispiel potenziell einen Beitrag zur Umsetzung des Strukturwandelprozesses leisten.

Dritter Stern: „Zukunftsprojekt des Strukturwandels im Rheinischen Revier“

Der dritte Stern wird vergeben, wenn für das Vorhaben ein Förderzugang, beispielweise im Rahmen eines Bundesprogramms, erfolgreich identifiziert werden konnte.

Die Listen aller Projekte, die weitere Sterne erhalten haben, finden Sie auf unserer Website unter dem Menüpunkt Projekte [https://www.rheinisches-revier.de/projekte] 

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