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Aktuelles


17.11.2020 | Pressestelle (allgemein)

Vorsorge gegen Überflutung:  

Bild: Das Neue Rathaus am Schwanenteich
Das Neue Rathaus am Schwanenteich

Funktionierende Straßenabläufe

Im Stadtgebiet Jülich sorgen rund 6.100 Straßenabläufe (Gullys) dafür, dass das Oberflächenwasser der Straßen schadlos abgeleitet werden kann. Im Frühjahr und im Herbst sowie nach Bedarf werden die Abläufe vom städtischen Bauhof gereinigt.

Sowohl bei der planmäßigen als auch bei der bedarfsorientierten Reinigung zeigt sich immer wieder, dass die Straßenabläufe zur Abfallentsorgung genutzt werden. So finden sich neben Restmüll auch Rückstände von Baumaterialien aller Art, wie Mörtel- und Farbreste sowie Essensreste, insbesondere Fette. Auch das Einkehren von Laub in die Rostanlagen ist leider häufig zu beobachten.

Diese unsachgemäße Nutzung hat erhebliche negative Auswirkungen:

Durch feste Abfallstoffe können sich die Einsatzeimer und Ablaufroste so zusetzen, dass nur noch wenig bis kein Oberflächenwasser abfließen kann. Die Folge einer eingeschränkt funktionierenden Oberflächenwasserbeseitigung sind Überflutungen von Aliegergrundstücken.

Flüssige Abfallstoffe, die entweder nach Abkühlung (Frittierfette) oder einer kurzen Zeitspanne (Mörtel) erhärten, verstopfen die Zulaufleitungen, die nur mit erheblichen Aufwendungen wieder beseitigt werden können. Daneben bieten Essensreste in der Kanalisation die geeignete Grundlage für eine Rattenpopulation.

Die Abfallentsorgung über Straßenabläufe birgt neben den betrieblichen Problemen auch strafrechtliche Aspekte. In Straßen, die im Trennsystem (zwei Kanäle) entwässern, wird das Niederschlagswasser über einen Regenwasserkanal direkt in ein Gewässer eingeleitet. So kann Abwasser, das in einen Straßenablauf geschüttet wird, direkt in ein Gewässer gelangen. Damit ist der Straftatbestand nach § 324 Strafgesetzbuch (StGB), eine Gewässerverunreinigung, erfüllt.

In Straßenabläufe gehören auf keinen Fall:

  • Laub, Kehrgut
  • Müll
  • Abwasser, der berühmte Putzeimer
  • Essensreste, teils mit Plastiktellern
  • Bauabfälle, Mörtelreste, Reste der Wandfarbe
  • Zigarettenkippen und -schachteln
  • Hundekotbeutel, gefüllt

Es wird um Beachtung gebeten, damit die Straßenentwässerung problemlos funktionieren kann.

Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses

9. Dezember 2020, 18 Uhr, Kulturmuschel im Stadtgarten des Brückenkopf-Parks Jülich

Sitzung des Wahlprüfungsausschusses

9. Dezember 2020, 17.30 Uhr, Kulturmuschel im Stadtgarten des Brückenkopf-Parks Jülich

Das erste „Türchen“ feierlich erleuchtet

Stadtwerke Jülich investieren in „smarte“ Installation

Digitales Wissen für Ältere: Digitaler Engel führt Tour online in Jülich fort

Video-Veranstaltung informiert am 16.12.2020 zum Thema: Kommunikation im Internet

Verschärfung der Corona-Regeln

Treffen von maximal fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt

Gestalten Sie das moderne Stadtbild einer historischen Stadt!

Amtsleitung für das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt gesucht

Erfolgreiche Sprengung der Bombe

Evakuierung beendet

Dave Davis: Ruhig, Brauner!

Demokratie ist nichts für Lappen **Verschoben**

Jülicher Integrationsrat hat sich konstituiert

25.11.2020

Servicebüro der VHS Jülicher Land geschlossen

Terminvereinbarung möglich


17.11.2020 | Pressestelle (allgemein)

Vorsorge gegen Überflutung:  

Bild: Das Neue Rathaus am Schwanenteich
Das Neue Rathaus am Schwanenteich

Funktionierende Straßenabläufe

Im Stadtgebiet Jülich sorgen rund 6.100 Straßenabläufe (Gullys) dafür, dass das Oberflächenwasser der Straßen schadlos abgeleitet werden kann. Im Frühjahr und im Herbst sowie nach Bedarf werden die Abläufe vom städtischen Bauhof gereinigt.

Sowohl bei der planmäßigen als auch bei der bedarfsorientierten Reinigung zeigt sich immer wieder, dass die Straßenabläufe zur Abfallentsorgung genutzt werden. So finden sich neben Restmüll auch Rückstände von Baumaterialien aller Art, wie Mörtel- und Farbreste sowie Essensreste, insbesondere Fette. Auch das Einkehren von Laub in die Rostanlagen ist leider häufig zu beobachten.

Diese unsachgemäße Nutzung hat erhebliche negative Auswirkungen:

Durch feste Abfallstoffe können sich die Einsatzeimer und Ablaufroste so zusetzen, dass nur noch wenig bis kein Oberflächenwasser abfließen kann. Die Folge einer eingeschränkt funktionierenden Oberflächenwasserbeseitigung sind Überflutungen von Aliegergrundstücken.

Flüssige Abfallstoffe, die entweder nach Abkühlung (Frittierfette) oder einer kurzen Zeitspanne (Mörtel) erhärten, verstopfen die Zulaufleitungen, die nur mit erheblichen Aufwendungen wieder beseitigt werden können. Daneben bieten Essensreste in der Kanalisation die geeignete Grundlage für eine Rattenpopulation.

Die Abfallentsorgung über Straßenabläufe birgt neben den betrieblichen Problemen auch strafrechtliche Aspekte. In Straßen, die im Trennsystem (zwei Kanäle) entwässern, wird das Niederschlagswasser über einen Regenwasserkanal direkt in ein Gewässer eingeleitet. So kann Abwasser, das in einen Straßenablauf geschüttet wird, direkt in ein Gewässer gelangen. Damit ist der Straftatbestand nach § 324 Strafgesetzbuch (StGB), eine Gewässerverunreinigung, erfüllt.

In Straßenabläufe gehören auf keinen Fall:

  • Laub, Kehrgut
  • Müll
  • Abwasser, der berühmte Putzeimer
  • Essensreste, teils mit Plastiktellern
  • Bauabfälle, Mörtelreste, Reste der Wandfarbe
  • Zigarettenkippen und -schachteln
  • Hundekotbeutel, gefüllt

Es wird um Beachtung gebeten, damit die Straßenentwässerung problemlos funktionieren kann.

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