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Hochbauamt | -Energiebericht Gymnasium Zitadelle-

Die Stadt Jülich hat 1998 im Gymnasium die Fensteranlagen erneuert und im Jahr 2000 die 27 Jahre alte Nachtspeicherbeheizung durch eine Warmwasserheizungsanlage ersetzt.
Lediglich die elektrische Fußbodenbeheizung im historischen Altbau und im PZ wurde unter
Berücksichtung des Einbaus eines BHKW`s beibehalten.

  Bild: Zitadelle Jülich

 


Eckdaten:

 

Gebäudenutzflächen (Hauptgebäude mit PZ, Turnhalle, Institut):
~ 9.700 m²
Fensterflächen:
~ 2.400 m²
k-Wert Fenster
1,3 W/m²K
Block-Heiz-Kraftwerk (BHKW)
65 kWel / 110 kWtherm
Brennwertkessel:
575 kWtherm
Niedertemperaturkessel
285 kWtherm
Gebäudeleittechnik
Einzelraumregelung




 

Energiebilanz (Heizung und Haushaltsstrom):

Der Energieeinsatz zur Beheizung des Gymnasiums wurde durch den Einbau der neuen Fensteranlagen und Einbau einer dem Stand der Technik entsprechenden Beheizung mittels BHKW, Brennwerttechnik und Gebäudeleittechnik von durchschnittlich 1.492 MWh noch in den Jahren 1997 bis 1999 auf durchschnittlich 1.232 MWh in den Jahren 2001 und 2002 gesenkt.

Dieses entspricht zunächst einmal einer tatsächlichen Energieeinsparung von rd. 17,4% aufgrund der besseren Wärmedämmung und des nun regelbaren Energieeinsatzes.

In den Jahren 1997 - 1999 lag der Haushaltsstromverbrauch durchschnittlich bei rd. 415.000 kWh. Dieser durchschnittliche Wert wurde durch diese Maßnahme auch nicht berührt. Durch das thermisch geführte BHKW jedoch hat die Stadt Jülich hiervon rd. 225.000 kWh/a selbst erzeugt, d.h., die Wärmeanforderung des Gebäudes wurde gleichzeitig zur Stromerzeugung mitgenutzt.


Schadstoffbilanz:

Die Emissionswerte einzelner Energieträger und Endenergien sind schwierig in exakte Zahlen zu fassen. So haben die ursprünglichen Energieträger alleine schon eine unterschiedliche chemische Zusammensetzung sowie verschiedene Anteile an Schadstoffen und mineralischen Beimengungen. Ebenfalls schwanken die Heizwerte je nach Herkunft und auch die Form der Gewinnung und Umwandlung des ursprünglichen "Energieguts" zum "verbrennbaren Material" ist nicht immer gleich. Genauso ist die Heizenergieherstellung (eigentlich -umwandlung) davon abhängig, ob sie in einem Atom-, Steinkohle-, Heizkraftwerk usw. erfolgt. Alle diese Faktoren führen in der Fachliteratur zu immer wieder unterschiedlichen Zahlen.

Alleine durch den Einbau des BHKW`s wurde eine Verringerung der Schadstoffemissionen (CO2, SO2, NOx und Staub) beim Haushaltsstrom in der Zitadelle von gut einem Drittel erreicht.


Bei der Beheizung wurde durch beide Baumaßnahmen eine noch wesentlich deutlichere Verringerung erreicht. Die Werte liegen hier zwischen 83 und 94%. Diese überdeutliche Verringerung berücksichtigt die enorme Wirkungsgraderhöhung der Anlage, da das BHKW bei der Wärmeerzeugung gleichzeitig Strom produziert bzw., dass die Abwärme des BHKW`s zur Beheizung genutzt wird.

In der Gesamtbilanz Haushaltsstrom, Heizstrom und Erdgasbeheizung wurden die tatsächlichen Werte in den Jahren 1997-1999 für

Kohlendioxid von 3.294 t/a auf 904 t/a,
Schwefeldioxid von 2470 kg/a auf 435 kg/a und
Stickoxide von 2.436 kg/a auf 689 kg/a

in den Jahren 2000-2001 reduziert, also eine Schadstoffverringerung zwischen 72 und 82%.

Zusammenfassung:

Die Umsetzung der Maßnahmen Fenster- und Heizungserneuerung ist in ökologischer und finanzieller Hinsicht ein Erfolg. Hervorzuheben bleibt an dieser Stelle, dass die Stadt Jülich hiermit als moderne Forschungsstadt einen erheblichen Beitrag zur Verringerung des Schadstoffausstoßes geleistet hat.






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