Prima Klima für Jülich und die Welt. Energie, Umwelt, Klimaschutz

Sanierung der bestehenden Straßenbeleuchtung durch Einsatz energieeffizienter LED-Technik in 18 Straßen im Stadtgebiet Jülich

Projekt und Ziele

Bereits seit vielen Jahren engagiert sich die Stadt Jülich in den Bereichen Energieeinsparung, Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Dazu sind bereits eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet worden, die langfristig zur Senkung des CO2-Ausstoßes führen sollen. Mit dem Beitritt zum Klimabündnis hat sich die Stadt Jülich darüber hinaus das Ziel gesetzt zur CO2-Reduzierung aktiv beizutragen und die Emissionen alle fünf Jahre um 10 % zu reduzieren. Bezogen auf das Jahr 1990 wird bis 2030 eine Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen angestrebt.

Um eine aktive Rolle beim Klimaschutz einnehmen zu können, wurde Anfang des Jahres 2011 im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative" des Bundesumweltministeriums ein Förderantrag zur Sanierung der bestehenden Straßenbeleuchtung durch Einsatz energieeffizienter LED-Technik in 18 Straßen im Stadtgebiet Jülich eingereicht.

Förderung

Ab dem 01.01.2011 trat die novellierte „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) in Kraft. Hiernach wird nunmehr u.a. auch die Sanierung der Straßenbeleuchtung bei Einbau von LED-Leuchten und geeigneter Steuer- und Regelungstechnik mit 40 % der Investitionskosten gefördert. Voraussetzung hierfür ist jedoch die Reduzierung der CO2-Emissionen um mindestens 60 %.

Da eine solche Reduzierung der CO2-Emissionen bei der städtischen Straßenbeleuchtung lediglich in den Bereichen, in denen noch die alten Quecksilberdampflampen (HQL) Verwendung finden, erreicht werden kann, wurde in Zusammenarbeit mit der Stadtwerke GmbH geprüft, in welchen Bereichen die Voraussetzungen für eine Bezuschussung gegeben sind. Da die Stadtwerke GmbH bereits in den vergangenen Jahren im Rahmen der laufenden Unterhaltung und Instandsetzung in sehr vielen Bereichen die energieintensiveren HQL- Leuchten durch die energiegünstigeren NAV- Leuchten ersetzt haben, ergaben sich nach der Ermittlung lediglich 18 Straßenzüge mit insgesamt 216 Leuchten, in denen der Ersatz der HQL- Leuchten durch LED-Leuchten die Vorgabe einer 60 % -igen CO2-Reduzierung erfüllt.

Mit Umsetzung der Maßnahme werden, je nach Straßenzug, CO2-Reduzierungen zwischen 64 % und 70 % sowie voraussichtliche Einsparungen von Energiekosten in Höhe von jährlich insgesamt rd. 16.000,- € erzielt werden können.

Mit Zuwendungsbescheid vom 04.08.2011 wurde dem Antrag der Stadt Jülich auf Förderung der Maßnahme „Sanierung der bestehenden Straßenbeleuchtung durch Einsatz energieeffizienter LED-Technik in 18 Straßen im Stadtgebiet Jülich" BMU entsprochen. Die Maßnahme mit einem Investitionsvolumen von rd. 202.000,- € wird unter dem Förderkennzeichen 03KS2435 vom BMU mit 40 % gefördert und vom Projektträger Jülich betreut. Die Zeitraum zur Umsetzung der Maßnahme ist vom 01.09.2011 bis zum 31.08.2012 festgelegt. Mit der Umsetzung der Maßnahme hat die Stadt Jülich die Stadtwerke Jülich GmbH beauftragt.

Kontakt

Für Fragen zum Projekt stehen die Mitarbeiter Herr Helgers (Tel. 02461/63-274 RHelgers@juelich.de) sowie Herr Ervens (Tel. 02461/63-265 HGErvens@juelich.de) zur Verfügung.

Partner des Projektes:

  LogoProjektträger Jülich Forschungszentrum JülichLogo Stadtwerke JülichLogo Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, NKI

 

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