Herzlich Willkommen in Jülich. Bildung, Gesellschaft, Soziales

Checkpoints Jülich - Ausstellung im öffentlichen Raum

Werkstatt Vielfalt - Projekte für eine lebendige Nachbarschaft

Checkpointszum Vergrößern anklicken!

Die Robert-Bosch-Stiftung fördert völker- und generationsübergreifende Aktionen. Sie will das Verständnis zwischen den Generationen fördern und richtet sich an Jugendliche aus unterschiedlichen Kulturen und sozialen Hintergründen.

Junge Menschen in Deutschland wachsen in einer Gesellschaft auf, die so bunt und vielfältig ist wie nie zuvor. Kontakte zwischen Menschen aus unterschiedlichen sozialen, kulturellen oder religiösen Milieus sind von grundlegender Bedeutung für das gegenseitige Verständnis und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Hier setzen die Projekte der »Werkstatt Vielfalt« an: Sie bauen Brücken zwischen Lebenswelten. Sie tragen zu einer lebendigen Nachbarschaft in der Gemeinde oder im Dorf bei. Sie sorgen dafür, dass Vielfalt zur Normalität wird.

2015 wurde die Projektidee „Checkpoints Jülich" in die »Werkstatt Vielfalt« aufgenommen. Neben der finanziellen Förderung für ein Jahr Laufzeit gibt es Tipps von Fachleuten, Erfahrungsaustausch mit anderen Projekten und Anregungen zur Weiterentwicklung des Programms. In Jülich arbeiten fünf Jugendgruppen mit insgesamt 37 Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 15 Jahren im Projekt mit.

Der Ausgangspunkt:

Treffpunkte von Jugendlichen haben oftmals einen schlechten Ruf und es entstehen Konflikte mit der Nachbarschaft. (eigene Fotos)

Mit der Beteiligung an der Werkstatt Vielfalt möchten die Jugendlichen das ändern. Sie erhoffen sich eine größere Akzeptanz zwischen den Generationen.

Sie setzen sich damit auseinander, welche Bedeutung die Treffpunkte für sie haben, warum sie so wichtig sind. Mit kreativen Methoden artikulieren sie ihre Wünsche und Bedürfnisse zu den Treffpunkten. Sie entwickeln (neue) Vorstellungen und Ideen, was den Treffpunkt attraktiver machen könnte. Sie arbeiten daran, ihre Aussagen in ein Bild zu verpacken, das außergewöhnlich, spannend, witzig interessant oder auf irgendeine Art unterhaltsam ist.

Sie dokumentieren fotografisch die Ergebnisse ihre Arbeit. Aus den Fotos werden 3x2 m große Bildtafeln zusammengestellt beispielsweise als Collage. Mit ihren Bildtafeln möchten die Jugendlichen eine emotionale Botschaft aussenden, die den Betrachter erreicht.

Die Bildtafeln werden im öffentlichen Raum ausgestellt. Die passenden Orte werden in Jülich gesucht, wenn die ersten Bildtafeln erstellt sind.

Beispiele für Bildtafeln gibt es bereits in anderen Städten wie an der Rheinpromenade in Düsseldorf oder an der Olef-Mauer im Eifelort Schleiden.

Projektleitung:
Elisabeth Fasel-Rüdebusch
Amt für Familie, Generationen und Integration
Telefon: 02461 – 63411
E-Mail: EFasel@juelich.de
Projektmitarbeiterinnen:
Sarah Böhnke, Martina Gödde, Anja Laux, Yvonne Töpfer, Nadja Veger

Das Projekt wurde aus Mitteln der Robert-Bosch-Stiftung gefördert.

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