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Solarkataster und Gründachkataster zeigen das Potential aller Jülicher Dächer

Weitreichende Neuerungen für das Solarpotentialkataster –
Benutzerfreundlichkeit steigt, individuelle Anpassungen möglich

Was gibt es Neues in 2024?

Das neue Berechnungstool wird vollständig mobilfähig (responsiv) und durch das neue Design noch nutzerfreundlicher. Das Lastprofil kann individuell und interaktiv im Tagesverlauf angepasst werden. Außerdem können in das Lastprofil verschiedene Verbraucher (z. B. E-Autos, E-Bikes, Wärmepumpe, benutzerdefinierter Verbraucher) mit einbezogen werden. So kann die Auslegung einer PV-Anlage noch detaillierter und individueller erfolgen.

Darüber hinaus wird der Modulplatzierer erweitert. Neben der manuellen Belegung von PV-Modulen ist es dann auch möglich, die Solarthermie-Module manuell auf der Dachfläche zu platzieren. (Quelle: tetraeder.solar gmbh)

Die Umstellung erfolgt im Laufe des Januars. Das Portal ist auch in dieser Zeit wie gewohnt nutzbar.

Hauseigentümer und Unternehmen in Jülich können mit Hilfe des Solar- und Gründachkatasters auf einfache Weise erfahren, ob ihr Dach für die Erzeugung von Strom und Wärme aus Sonnenenergie und/oder für eine Dachbegrünung geeignet ist.

Auf der Internetseite www.solare-stadt.de/juelich können Interessierte mit wenigen Klicks das solare Potenzial sowie das Gründachpotential für jedes Haus im Jülicher Stadtgebiet ermitteln. Der ebenfalls enthaltene Wirtschaftlichkeitsrechner ermöglicht zudem eine individuelle Anpassung der Anlage an das eigene Nutzerprofil.

„Die Größe der Solaranlage muss vor allem zum Eigenverbrauch passen. Denn ob ein Gebäude vorwiegend geschäftlich tagsüber – oder privat in den Morgen- und Abendstunden genutzt wird, hat großen Einfluss auf die Dimensionierung und Ausrichtung der Solaranlage. Wenn der selbst erzeugte Strom direkt im Gebäude genutzt werden kann, lohnt sich eine Photovoltaikanlage oft schon nach wenigen Jahren“ verrät Sebastian Ross, der als Klimaschutzmanager der Stadt mit dem Solarkataster einen weiteren Baustein des Jülicher Klimaschutzkonzepts umgesetzt hat.

Für das Solarkataster wurden im gesamten Stadtgebiet mehr als 27.000 Gebäude mit einer Dachfläche von fast 1,8 km² automatisiert erfasst und hinsichtlich des Solarpotenzials bewertet. "Fast die Hälfte aller Jülicher Dächer ist für Photovoltaik geeignet" zeigt sich Bürgermeister Axel Fuchs von dem Ergebnis erfreut. „Für mich ist das Solarkataster daher ein wichtiger Schritt, um auch die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu erreichen, die von dem großen Solarpotenzial auf ihren Dächern bisher nichts geahnt haben".

Bürgermeister Fuchs und Herr Ross bedanken sich bei den Stadtwerken Jülich (SWJ), die das Jülicher Solarkataster langfristig unterstützen. "Ich bin mir sicher, dass dieses neue Angebot stark nachgefragt wird", weiß Ulf Kamburg, SWJ-Geschäftsführer. "Die Stadtwerke Jülich unterstützen die Energiewende und möchten die Jülicher Solarpotenziale gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern nutzen".

Bei weiteren Fragen zum Thema "Solarpotential- und Gründachpotentialkataster" wenden Sie sich gerne an:

Eva Strehl
Klimaschutzmanagerin der Stadt Jülich
E-Mail: EStrehl@juelich.de
Telefon: 02461 63-267

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