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Aktuelles

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Wahl von Schöffen

23.02.2018

In diesem Jahr findet die Wahl der Schöffen für Strafkammer und Schöffengericht für die Amtsperiode 2019 – 2023 statt. Die Stadt Jülich muss mindestens 24 Schöffen für die Strafkammer und 4 Schöffen für das Schöffengericht benennen.

Aufgabe der Schöffinnen und Schöffen ist es, als Laienrichter neben dem hauptamtlichen Richter Recht zu sprechen. Eine Schöffin oder ein Schöffe muss keine juristische Vorbildung haben. Allerdings verlangt das verantwortungsvolle Schöffenamt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes körperliche Eignung.

Ferner müssen Schöffinnen und Schöffen die deutsche Staatsangehörigkeit haben, mindestens 25 Jahre alt, nicht älter als 70 Jahre sein und im Stadtgebiet der Stadt Jülich ihren Wohnsitz haben. Außerdem müssen sie gesetzlich in der Lage sein, ein öffentliches Amt zu bekleiden. Bis zum 30.06.2018 müssen Vorschlagslisten für die Schöffenwahl erstellt werden. Über die Aufnahme in diese Vorschlagsliste entscheidet der Rat der Stadt Jülich. Hierzu bedarf es der Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder des Rates der Stadt Jülich, mindestens jedoch der Hälfte der gesetzlichen Zahl der Mitglieder des Stadtrates. In dieser Vorschlagsliste sollen alle Gruppen der Bevölkerung nach Geschlecht, Alter, Beruf und sozialer Stellung angemessen Berücksichtigung finden.

Beim Amtsgericht Jülich tritt im Herbst 2018 ein Ausschuss zusammen, der die Schöffinnen und Schöffen aus den Vorschlagslisten wählt.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich bis zum 15.05.2018 bei der Stadtverwaltung Jülich, Ordnungsamt, Zimmer 8, schriftlich oder persönlich zu bewerben.

Das für die Bewerbung erforderliche Formular können Sie an o.g. Stelle erhalten oder über die Internetseite www.schoeffen-nrw.de herunterladen.

Folgende Angaben sind erforderlich: Vor- und Zuname, Geburtsname, wenn er anders als der Familienname lautet, Geburtstag und –ort, Beruf (bei Bediensteten des öffentlichen Dienstes möglichst unter Angabe des Tätigkeitsbereiches), Anschrift.

Für Rückfragen steht Frau Berens, Ordnungsamt Stadt Jülich, Zimmer 8, Tel.: (02461) 63-309 gerne zur Verfügung.



Kino: Das Leuchten der Erinnerung

22.02.2018

Foto copyright: © Concorde Filmverleih GmbH

Tragikomödie | Italien, USA 2017 | Regie: Paolo Virzi | Darsteller: Donald Sutherland, Helen Mirren, Janel Moloney, Joshua Mikel, Kirsty Mitchell | FSK: ab 12 | 26. & 27.02.2018 | Beginn: 20.00 Uhr | Einlass: 19.30 Uhr | Laufzeit: 113 Minuten | Eintritt: 6.00 € / 5.50 € ermäßigt | KuBa-Kino

Ella und John sind schon viele Jahre verheiratet. Sie sind alt geworden, beide sind nicht mehr wirklich gesund, ihr Leben wird mittlerweile von Arztbesuchen und den Ansprüchen ihrer erwachsenen Kinder bestimmt. Um ein letztes richtiges Abenteuer zu erleben, machen die beiden ihr Oldtimer-Wohnmobil namens „The Leisure Seeker" flott und verlassen stillschweigend ihr Zuhause in Wellesley, Massachusetts. Verärgert und besorgt versuchen die Kinder, sie zu finden, aber John und Ella sind schon unterwegs auf einer Reise, deren Ziel nur sie selber kennen: die US-Ostküste hinunter, bis zum Hemingway-Haus in Key West. Nachts sehen sie sich ihre Vergangenheit auf einem Diaprojektor an, tags begegnen sie dem gegenwärtigen Amerika in amüsanten oder riskanten Situationen. Mit Furchtlosigkeit, Witz und einer unbeirrbaren Liebe zueinander liefern sich die beiden einem Roadtrip aus, bei dem zunehmend ungewiss wird, wohin er sie führt.

Mit DAS LEUCHTEN DER ERINNERUNG ist es Regisseur Paolo Virzì gelungen, zwei Schauspiellegenden für seinen ersten englischsprachigen Film zu gewinnen. Oscar®-Preisträgerin Helen Mirren und der zweifache Golden Globe®-Gewinner Donald Sutherland zeigen in der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Michael Zadoorian auf berührende Weise, dass eine Reise alles verändern kann.



„Immer ein glückliches Händchen“ (1)

22.02.2018

Aus den Händen von Bürgermeister Axel Fuchs (4.v.r.) erhielt Swen Henseler (3.v.r.) seine Bestellungsurkunde im Beisein von Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar (r.), Dezernent Richard Schumacher (l.), Ordnungsamtleiter Hans Pinell (2.v.r.)  sowie Jürgen Hürtgen und Dr. Ralf Kunkel (2.u.3.v.l.) von der Feuerwehr Jülich. Foto: Stadt Jülich/Stein

„Auf gute Zusammenarbeit und immer ein glückliches Händchen", wünschte Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar dem frisch in sein Amt eingeführten Swen Henseler. Dieser hatte wenige Minuten zuvor aus den Händen von Bürgermeister Axel Fuchs seine Bestellungsurkunde in Empfang nehmen dürfen.

„Das ist ein denkwürdiger Tag heute und jetzt geht es geordnet weiter", erklärte Fuchs bei der Übergabe der wichtigen Urkunde auf der Feuerwache gemeinsam mit Dezernent Richard Schumacher und Ordnungsamtsleiter Hans Pinell. Dr. Ralf Kunkel, der nach dem Abschied von Udo Diß die kommissarische Wehrleitung bis zur jetzigen Bestellung von Swen Henseler übernommen hatte, gratulierte ebenso wie Jürgen Hürtgen als Leiter der hauptamtlichen Wache.

„Es gibt viel zu tun und ich freue mich, dass die Stadt Jülich nun vernünftig aufgestellt ist für die wichtigen Aufgaben heute und in der Zukunft", so Axel Fuchs. Als Kreisbrandmeister gratulierte Karlheinz Eismar, der betonte, „dass wir alle für dieselbe Sache stehen" und versprach Unterstützung und gute Kooperationen mit der Kreisbehörde.



„Immer ein glückliches Händchen“ (2)

22.02.2018

Swen Henseler selber war die Freude über die Ernennung anzusehen. „Die Arbeit der Feuerwehr fand ich schon als Kind toll." Sein Onkel Wilfried Henseler, der bereits 1964 in die Feuerwehr eingetreten ist, habe ihn bereits in jungen Jahren inspiriert und für die Feuerwehr begeistert, so dass Swen Henseler bereits 1989 als 13-Jähriger Mitglied der Jugendfeuerwehr wurde. Seine Laufbahn krönt er nunmehr als Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Jülich und ist damit für über 300 Einsatzkräfte samt Jugendfeuerwehr und Ehrenabteilung zuständig – nicht zu vergessen die knapp 35 Einsatzfahrzeuge. „Ich freue mich, die Aufgaben gemeinsam mit meinen Kollegen angehen zu können", so Henseler, der stolz ist auf „seine" Feuerwehr mit vielen engagierten Leuten. „Wir leben und arbeiten in einer schwierigen Zeit, in der das Ehrenamt vielerorts zurückgeht – auch bei der Feuerwehr Jülich." Er hofft, dass sich vielleicht auch andere Kinder und Jugendliche - so wie er einst - von jemandem inspirieren lassen zum Einstieg in die Jugendfeuerwehr. „Aber auch interessierte Erwachsene sind jederzeit als Quereinsteiger herzlich willkommen", weist er darauf hin, dass unter www.feuerwehr-juelich.de jederzeit Anmeldeformulare angefordert werden können, Informationen erhältlich sind und Fragen beantwortet werden.



Weltspieletag auf der Schlossplatzwiese

22.02.2018

Dreißig Jülicher Einrichtungen für Kinder planen seit Dezember 2017 ein großes Familienfest auf der Schlossplatzwiese. Viele Attraktionen sind bereits fest eingeplant und ein buntes Bühnenprogramm zusammengestellt. So lädt der Mitmach-Circus Ciocco zum Staunen ein, kreative Angebote warten auf kleine Künstler, die Aktivitäten rund um den Klimaschutz sprechen junge Forscher an. Musik, Tanz, eine Hüpfburg sowie Bewegungs- und Wahrnehmungsparcours runden das Programm ab und bieten viele Möglichkeiten für Bewegung, Spiel und Spaß. Auf der Bühne zeigen Kinder ihre Talente.

Als Abschluss der Pfingstferien findet das Fest am Samstag, 26. Mai von 14 bis 18 Uhr statt.

Bis auf Getränke, Kaffee und Kuchen sind alle Angebote kostenfrei. Das Backmobil der innogy verteilt kostenlose Waffeln.

Das Fest wird erstmalig durchgeführt und die Organisatoren wünschen sich, dass viele Kinder kommen. Die Erwachsenen können sich über die zahlreichen Angebote informieren oder einfach bei einem Kaffee die tolle Atmosphäre auf dem Schlossplatz genießen.

Informationen zum Weltspieletag erhalten Sie beim Amt für Familie, Generationen und Integration, Elisabeth Fasel-Rüdebusch, Telefon: 02461-62411, E-Mail: EFasel@juelich.de



Barbara Ruscher: Ekstase ist nur eine Phase

22.02.2018

Mit ihrem neuen Programm erobert die scharfsinnige Kabarett-Lady Barbara Ruscher charmant und intelligent nun auch die letzten Tabus unserer Zeit. Sowohl die FIFA mit dem Großprojekt WM 2022 in Katar („Beckenbauer hat keine Sklaven gesehen, die Inklusion ist gelungen! Sehbehinderte Funktionäre sind voll integriert!") als auch das globale Erotik-Phänomen „Fifty Shades of Grey" („S-M ist normal geworden, selbst der Papst sagt, leichte Schläge sind erlaubt."). Der nahtlose Wechsel vom Politischen ins Erotische gelingt ihr ebenso charmant wie die Kunst, die Welt nicht moralinsauer, aber wunderbar ätzend zu spiegeln.

Ekstase findet Ruscher in allen Bereichen: im modernen Verhältnis der Geschlechter, aber auch bei Massentierhaltung, beim Datenklau im Punktesammeln, bei der Billigproduktion und der Wahl von Ernährungskonzepten („Der Pavian ernährt sich überwiegend vegan – dann guckt mal, wie sein Hintern aussieht") – all das wird von ihr souverän als Stand-up und am Klavier, getextet und gedichtet, lakonisch und bissig präsentiert.

Barbara Ruscher ist bekannt aus Sendungen wie „Satiregipfel" (ARD), „Ladies Night" (WDR/ARD), „Spätschicht" (SWR), „Markus Lanz" (ZDF) etc. und Finalistin bei zahlreichen Kabarett- und Comedypreisen sowie als bisher einzige weibliche solistische Preisträgerin der Kabarett-Bundesliga (2012).

Wer sie nicht gesehen hat, hat wirklich etwas verpasst! Am Freitag, den 02. März 2018 um 20 Uhr haben Sie im Jülicher Kulturbahnhof dazu die Gelegenheit. Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen und online unter wwww.juelich.de/kabarett.



Milchschaumschläger

21.02.2018

Am Sonntag, den 25. Februar 2018 um 18 Uhr präsentiert das Das Da Theater aus Aachen im Rahmen der Theaterreihe „Wissen & Weisheit" die Komödie „Milchschaumschläger" von Moritz Netenjakob im Kulturbahnhof Jülich.

Nach den großen Erfolgen von Macho Man und Der Boss folgt nun die Fortsetzung in einer Bühnenfassung von Maren Dupont: Milchschaumschläger. Der dritte Teil zur Geschichte von Daniel, der von seinen 68er-Eltern zu extremer Toleranz gegenüber fremden Kulturen erzogen wurde, ist eigenständig - man muss die vorigen Teile nicht gesehen haben, um der Handlung folgen zu können.

Daniel erfüllt sich einen alten Traum und eröffnet ein Café. Jetzt hat er nur noch ein einziges Problem: die Realität. Schon der Weg zur Eröffnung ist mit guten Ratschlägen und Katastrophen gepflastert. Aber das Schlimmste soll erst noch kommen: Gäste! Sie bleiben zu Hause, wenn sie kommen sollen, und wenn sie da sind, bestellen sie, was sie wollen – aber nicht, was auf der Karte steht. Das Chaos ist perfekt. Nach wenigen Wochen droht Daniel nicht nur die Zahlungsfähigkeit zu verlieren, sondern auch den Verstand!

Spiegel-Bestsellerautor Moritz Netenjakob verwandelt seine eigenen Erfahrungen als Café-Betreiber in ein Feuerwerk aus Gags, absurden Situationen und wunderbaren Charakteren. Am Ende möchte man in diesem Café einfach nur Stammgast sein. Karten erhalten sie in der Buchhandlung Fischer oder online unter www.juelich.de/theater

Bildrechte zur Verfügung gestellt vom Das Da Theater aus Aachen



Kultur im Alter – Kunst vor unserer Haustür

21.02.2018

Bereits zum 16. Mal findet das Semester der Akademie 60+ - „Kultur im Alter – Kunst vor unserer Haustür" statt. Viele Künstlerinnen und Künstler sowie Autodidakten, Handwerkerinnen und Handwerker werden in ihren Ateliers besucht.

Im 16sten Semester wird folgendes angeboten:

28.02. Collagen und Materialbilder mit Mirjana Stein-Arsic

21.03. Ausstellung „Farbwelten" von Ursula Schregel

11.04. „Der Komponist Franz Schubert" mit Piedro Obiera

18.04. Besuch des Baudenkmals Ordenskommende Siersdorf mit Guido von Bueren

16.50. Edelstahl-Skulpturen im Atelier von Bert Conrads

30.05. Besuch der Malerin und Bildhauerin Inge von Mueller

Auskunft über dieses Projekt erteilt das Amt für Familie, Generationen und Integration der Stadt Jülich, Frau Claudia Tonic-Cober, Telefon 02461-63268 und die Projektverantwortliche Marlies Keil, Telefon 02461-1513



„Sie geben der Stadt ein Gesicht und Herz“ (1)

20.02.2018

Erste Ehrenamtskarten feierlich übergeben

Jülich. Wer sich ehrenamtlich und freiwillig engagiert, tut viel für andere, für die Gemeinschaft und für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Engagierte geben reichlich: Zeit, Zuwendung, Kompetenzen und oft genug auch Geld. Dieser hohe Einsatz ist nicht selbstverständlich und verdient Anerkennung. Deshalb gibt es jetzt die Ehrenamtskarte in Jülich. Mit ihr sagen Landesregierung, Städte, Gemeinden und Kreise besonders Engagierten Dankeschön. Die Ehrenamtskarte hat einen praktischen Nutzen: Sie ermöglicht ihren Inhaberinnen und Inhabern Vergünstigungen in vielen öffentlichen und privaten Einrichtungen.

Im Kulturbahnhof überreichte Bürgermeister Axel Fuchs nun in einer Feierstunde die ersten in Jülich ausgegebenen Ehrenamtskarten. „Etwas für sich mit anderen für alle tun - das verstehen wir in Jülich unter bürgerschaftlichem Engagement", so Fuchs, der mit der Einrichtung einer Stelle für Bürgerschaftliches Engagement in der Verwaltung den Grundstein dafür legte, dass dieses in den Blick genommen und entsprechend seiner Bedeutung gewürdigt wird. „In über 250 Vereinen, Organisationen und Einrichtungen wird ehrenamtliche Arbeit geleistet. Wir wissen nicht genau, wie viele Ehrenamtler für Jülich aktiv sind. Es gibt nicht einmal eine grobe Schätzung. Aber gerade das sagt eine Menge über die vielen Facetten der freiwilligen Arbeit in unserer Stadt aus", so Fuchs weiter.

Gemeinsam mit Anne Gatzen als stellvertretende Leiterin des Amtes für Stadtmarketing und Inhaberin ebendieser neu geschaffenen Stelle für Bürgerschaftliches Engagement, überreichte er Ehrenamtskarten an Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Vereine, Organisationen und Einrichtungen aus den Bereichen Soziales (Kindergarten und Schule), Seniorenbereich, Kultur, Gesundheit, Sport, Freizeit, Feuerwehr und Rettungsdienst, Migration und Jugendarbeit. Als Bürgermeister würdigte er die Geehrten als „unermüdliche Antreiber, die das Vereinsleben am Laufen halten, die Möglichmacher vom Dienst, die Multiplikatoren, die mit Herz und Verstand Wirkenden, die Ideengeber, die Zeitschenker, die Sinn-Stifter, die Sprach-Mittler, die Problemlöser, die Mutmacher, die Freizeitgestalter, die Lebensretter, die Wunscherfüller, kurz - die Kümmerer".

Jede Stadt brauche ihre Bürgerinnen und Bürger, um Aufgaben nicht bloß zu erfüllen, sondern im buchstäblichen Sinne mit Leben zu füllen, mit Ideen anzureichern, ihnen ein Gesicht und ein Herz zu geben. In allen Ausprägungen des Ehrenamtes gebe es eine Gemeinsamkeit: Ehrenamt helfe dem Einzelnen, aber auch der Gemeinschaft. „Wer hilft, der übernimmt Verantwortung für unser Zusammenleben", so Fuchs der stolz darauf ist, „dass allein mit diesen Antragstellern über 16.825 ehrenamtliche Stunden im Jahr für Jülich gewürdigt werden. Die neue Ehrenamtskarte ist ein modernes Ehrenzeichen."



„Sie geben der Stadt ein Gesicht und Herz“ (2)

20.02.2018

Er sei außerordentlich froh, dass der Rat der Stadt Jülich die Einführung der Ehrenamtskarte beschlossen habe. Mit dieser Karte kommen engagierte Bürgerinnen und Bürger künftig kostenfrei in den Brückenkopf-Park und ins Museum und ins Theater. Und sie kommen günstiger in Veranstaltungen des Kulturbahnhofes. Darüber hinaus gibt es in ganz Nordrhein-Westfalen mehr als 3800 Vergünstigungen, die mit der Ehrenamtskarte in Anspruch genommen werden können. „Mindestens ebenso wichtig wie die tatsächliche Ersparnis ist die Botschaft, die mit der Karte verbunden ist: Sie verschafft die Gelegenheit, jenen Menschen etwas zurückzugeben, die völlig freiwillig und zum Teil seit Jahrzehnten den Menschen in unserer Stadt so viel geben", dankte er. Sein Dank galt auch den Jülicher Einrichtungen, die als Kooperationspartner der Ehrenamtskarte diese Anerkennung in besonderer Weise ermöglicht.

Weitere Informationen rund um die Ehrenamtskarte gibt es bei Anne Gatzen unter 02461-63415 oder per Email agatzen@juelich.de sowie im Internet unter www.juelich.de/ehrenamtskarte.

Im Kulturbahnhof überreichte Bürgermeister Axel Fuchs in einer Feierstunde die ersten Ehrenamtskarten an Jülicher Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler. Foto: Stadt Jülich/Stein



Herzogstadt touristisch präsentieren

16.02.2018

Jülich bei der 13. Touristikmesse Niederrhein in Kalkar vertreten

Jülich. Auch in diesem Jahr öffnet die beliebte Touristikmesse Niederrhein am 3. und 4. März 2018 zum 13. Mal ihre Pforten für alle Urlaubs- und Freizeit-Interessierten. Mehr als 15.000 Besucher finden alljährlich den Weg in die Kalkarer Messehallen, um vor Ort Ideen und Anregungen für den nächsten Urlaub, einen Kurztrip oder regelmäßige Freizeitaktivitäten zu sammeln.

Wenn es um Urlaub und Freizeit geht, ist die Stimmung meist gut und entspannt. Und genau so erleben es die vielen Tausend Besucher der Touristikmesse Niederrhein und der Gesundheitsmesse Niederrhein in Kalkar. Auf gut 10.000 m² Ausstellungsfläche präsentieren sich rund 230 Anbieter aus den Bereichen Tourismus- und Fremdenverkehr, Reisebüros, Reiseveranstalter, Hotellerie und Unterkünfte, Wassersport, Caravaning, Camping und natürlich: Fahrrad. Für jeden Freizeit- und Urlaubsgeschmack ist etwas dabei.

Auch die Stadt Jülich ist zum dritten Mal dabei, um sich zu präsentieren. Schon von weitem locken großformatige Bilder von Zitadelle und Forschungszentrum, FH-Studenten und Lazarus-Brauchtum die Messebesucher an, um mit den Mitarbeiterinnen der Stadt Jülich ins Gespräch zu kommen über die zahlreichen touristischen Attraktionen, die alljährlich viele Besucher nach Jülich locken. Manche Besucher kennen die Herzogstadt bereits, haben sie schon besucht oder einen Besuch der Herzogstadt ins Auge gefasst. Vor allem die Möglichkeiten, die Region an der Rur mit dem Fahrrad zu erkunden, ist alljährlich von großem Interesse, aber auch organisierte Gästeführungen durch die Zitadelle sowie Veranstaltungen im Brückenkopf-Park.

Herzogstadt touristisch präsentieren

Auf der Touristikmesse Niederrhein präsentiert sich auch in diesem Jahr die Stadt Jülich mit ihren touristischen Attraktionen. Foto: Stadt Jülich/Stein



Rathaus fest in Narrenhand

09.02.2018

Ausgelassene Stimmung herrschte zum Karnevalsauftakt auch im Jülicher Rathaus. Prinzessin Margot I. (Dreßen) von der KG Ulk Selgersdorf (m.) erhielt aus den Händen von Bürgermeister Axel Fuchs (l.) den symbolischen Rathausschlüssel und übernahm damit gemeinsam mit den vielen mitfeiernden Närrinnen und Narren die Herrschaft über das Rathaus. Der Personalrat der Stadtverwaltung hat unter Leitung von Jürgen Hennes (r.) die närrische Sause vorbereitet und überreichte zahlreiche Orden an die vielen Karnevalsgesellschaften, die mit ihren Darbietungen für ein jeckes Programm und gute Stimmung sorgten.

 

Karneval im Rathaus

Bürgermeister Axel Fuchs (l.) übergab Prinzessin Helga I., KG Ulk Selgersdorf (m.) den symbolischen Rathausschlüssel gemeinsam mit Jürgen Hennes (r.), Personalrat der Stadtverwaltung. Foto: Stadt Jülich / Stein

 

Karneval im Rathaus

Die KG Ulk Selgersdorf stürmt das Jülicher Rathaus. Foto: Stadt Jülich / Stein

 

Karneval im Rathaus

Jecke Damen sichern sich um 11.11 Uhr die besten Plätze. Foto: Stadt Jülich / Stein



Wir lernen stricken und üben Deutsch!

07.02.2018

Jülich ist eine bunte Stadt. Mehr als 120 verschiedene Nationalitäten sind hier zu Hause. Viele der Zugewanderten leben im Jülicher Nordviertel. Um die Integration in die Nachbarschaft zu fördern und den Austausch zwischen den Kulturen zu verbessern, startet die städtische Quartiersentwicklerin Beatrix Lenzen gemeinsam mit Strickbegeisterten ein neues Angebot im Stadtteilzentrum Nordviertel. Im Nordviertel leben viele Familien, die in den vergangenen Jahren aus dem Ausland nach Jülich zugewandert sind. Vielfach haben die Frauen nicht die Möglichkeit, an Deutschsprachkursen teilzunehmen, da sie oftmals kleine Kinder versorgen und die Integrationskurse eine entsprechende Präsenz erfordern. Um solchen Frauen dennoch die Möglichkeit des Austauschs mit der deutschen Bevölkerung zu ermöglichen, soll ein Handarbeitskreis aufgebaut werden. Dazu werden Bürgerinnen gesucht, die Freude am Stricken haben und dieses Handarbeiten gerne neu zugewanderten Frauen beibringen möchten. In einer solchen geselligen Runde können die Frauen dann über das gemeinsame Tun erste einfache Deutschkenntnisse erwerben. Im Vordergrund stehen die Freude am Stricken und das Interesse, andere Menschen und Kulturen näher kennen zu lernen. Der Handarbeitskreis soll wöchentlich stattfinden freitags nachmittags im Stadtteilzentrum Nordviertel.

Wer also gerne strickt und dies im Austausch mit anderen tun möchte, kann Kontakt aufnehmen mit der Quartiersentwicklerin im Amt für Familie, Generationen und Integration unter Tel. 0 24 61 63 239 (Beatrix Lenzen) oder E-Mail: BLenzen@juelich.de



Rock für Inklusion – ist ein einmaliges Musikerlebnis im Kulturbahnhof Jülich

07.02.2018

Wenn Menschen mit und ohne Behinderung zusammen los rocken, dann wackeln die Wände und begeistern ihr Publikum.

Die Musikband „Authentics" vom Stammhaus Jülich, Träger stationären und betreuten Wohnens für Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen, macht gerne Musik, und das schon seit über 10 Jahren.

Der Höhepunkt in jedem Jahr ist „Rock für Inklusion" im Kuba Jülich. Denn dort kann Inklusion in Form von Teilhabe, Gleichberechtigung, Chancengleichheit, Barrierefreiheit und Selbstbestimmung erfahren werden. Musik ist das Medium für „Begegnungen", für „Kontaktgestaltung" und für „Momente des Erlebens". Diese Kombination macht diesen Abend zu einer unvergesslichen Veranstaltung, die sich keiner entgehen lassen sollte. Die Authentics spielen neue und alte deutsche Rock- und Popsongs. Mitsingen und Mittanzen ist sehr gewünscht.

Eröffnen wird den Abend die KKrock Band aus Gangelt.

SAMSTAG, 24.02.2018 | KuBa Jülich | Beginn: 18.00 Uhr | Einlass: 17.00 Uhr | Eintritt: 5 € - nur Abendkasse



„Lokale Allianz für eine demenzfreundliche Stadt Jülich“ ist vorbildlich in Deutschland (1)

07.02.2018

„Herausforderung Demenz für die Kommune" – so lautete der Impulsvortrag der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport der Freien Hansestadt Bremen anlässlich der Fachkonferenz „Leben mit Demenz in der Kommune", zu der das Bundesfamilienministerium Ende Januar in Bremen eingeladen hatte. Bundesweit waren Oberbürgermeister, Bürgermeister und Fachleute nach Bremen gereist um dort gemeinsam zwei Tage lang zu diskutieren, was Kommunen dafür tun müssen, damit Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen gut versorgt sind und möglichst umfassend am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Viele gute Praxisbeispiele aus Kommunen wurden vorgestellt. So berichtete Dr. Henning Scherf, Bürgermeister a.D. der Freien Hansestadt Bremen, sehr lebendig über seine mehr als 30 Jahre andauernden Erfahrungen mit dem Leben in einer Wohngemeinschaft für Seniorinnen und Senioren in einem Mehrgenerationenhaus. Sabine Tietjen, bekannte Fernsehmoderatorin, führte durch das Konferenzprogramm und moderierte die Podiumsgespräche. In fünf Fachforen stellten Experten ihre Visionen und Handlungsempfehlungen zu den Themen „Sozialraum für Menschen mit Demenz gestalten", „Stadtplanung und Umweltgestaltung", „Ländliche Räume", „Vernetzung – Kommune und Land als Drehscheibe" und „Sensibilisierung und Partizipation – Bildungsangebote und Engagementmöglichkeiten" immer unter dem Aspekt der Daseinsfürsorge für demenziell veränderte Menschen dar.

Auf Einladung des Bundesministeriums nahm Bürgermeister Axel Fuchs als Experte am Forum „Sozialraum für Menschen mit Demenz gestalten" teil. Bereits seit 2010 widmet sich die Stadt Jülich intensiv der Verbesserung der Lebenssituation von Demenz Betroffener und ihrer Familien. Im Rahmen des von 2014 bis 2016 durch das Bundesfamilienministerium geförderte Projekt „Lokale Allianz für eine demenzfreundliche Stadt Jülich" wurde ein Aktionsbündnis der Akteure aus Medizin, Pflege, Ehrenamt, Selbsthilfe und Beratung vor Ort aufgebaut. Insbesondere die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und aller Bürgerinnen und Bürger Jülichs für das Thema „Demenz" und für die gleichberechtigte und respektvolle Begegnung mit demenziell veränderten Menschen waren und sind ein wichtiges Anliegen der Kommune. Es wurden in Jülich bereits viele verschiedene Berufsgruppen zum Thema „Kommunikation und Umgang bei Demenz" geschult.



„Lokale Allianz für eine demenzfreundliche Stadt Jülich“ ist vorbildlich in Deutschland (2)

07.02.2018

Auch die städtischen Verwaltungsmitarbeiter wurden sensibilisiert für einen verständnisvollen Umgang mit demenziell veränderten Bürgerinnen und Bürgern. Von Demenz Betroffene und ihre Angehörigen finden in Jülich umfassende Beratungsangebote vor. So ist auch das städtische Projekt „Ehrenamtliche Demenzlotsen der Stadt Jülich" ein Erfolgsmodell in der Beratungslandschaft. „Wir erfinden das Rad nicht neu. Wir müssen nur Normalität unter etwas anderen Bedingungen schaffen", sagte Bürgermeister Axel Fuchs, „Wir müssen mutig an das Thema Demenz herangehen und die Enttabuisierung voranbringen. Gesellschaftliche Teilhabe soll Normalität werden und sein. Ein Konzertbesuch ist ein Konzertbesuch. Ob der Besucher demenziell verändert ist oder nicht, darf keine Rolle spielen." Bürgermeister Axel Fuchs sprach in der Expertenrunde sehr deutliche Worte dazu, wie er die Aufgaben einer Kommune in der Daseinsfürsorge für Menschen mit Demenz sieht. Grundsätzlich wird in den Kommunen unterschieden zwischen Pflichtaufgaben, die die Kommune zu erfüllen hat und den sogenannten freiwilligen Aufgaben, zu denen auch der gesamte Bereich der Sozialplanung zählt. In finanziell schwierigen Zeiten sind dadurch die Bereiche der sozialen Aufgaben in Kommunen von Kürzungen bedroht. „So wie die Jugendfürsorge eine Pflichtaufgabe ist, sollte doch auch Daseinsfürsorge für Ältere zur kommunalen Pflichtaufgabe werden und nicht länger eine freiwillige Aufgabe bleiben," sieht Bürgermeister Fuchs hier deutlichen Handlungsbedarf in der Ausstattung der Kommunen. Die Experten und Diskussionsteilnehmer waren sich sehr einig, dass aus der Fachkonferenz heraus eine deutliche Forderung an die Bundesregierung erfolgen muss, hier nachzubessern und die Daseinsfürsorge für alle Lebensbereiche gesetzlich zu verankern.

„Der demografische Wandel führt auch in Jülich in den nächsten Jahrzehnten zu einem Anstieg der von einer Demenz Betroffenen in der Bevölkerung," sieht Bürgermeister Axel Fuchs eine zunehmend zentrale Aufgabe des Gemeinwesens in der Versorgung, Begleitung und Betreuung, aber auch in der gesellschaftlichen Teilhabe demenziell veränderter Menschen in der Mitte der Gesellschaft.



„Lokale Allianz für eine demenzfreundliche Stadt Jülich“ ist vorbildlich in Deutschland (3)

07.02.2018

„Als Sie sich in 2014 für die Teilnahme am Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz" beworben haben, überzeugten Sie als Stadt mit Ihrem Konzept und wie wir heute sehen, überzeugen Sie inzwischen auch mit Ihren ganz konkreten Umsetzungen", so Kornelia Folk, Referentin im Bundesfamilienministerium „Damit sind Sie unter den Kommunen in Deutschland vorbildlich aufgestellt und haben Ihre bisher geleistete Arbeit auf zukunftsfähige Beine gestellt. Deshalb gilt an dieser Stelle mein besonderer Dank Herrn Bürgermeister Fuchs und Ihren Entscheidungsgremien. Den Beschluss zu fassen, eine demenzfreundliche Stadt zu werden, war mutig und klug. Sie haben das Thema für Ihre Stadt frühzeitig erkannt und übernehmen die Verantwortung zum Wohle der in Jülich lebenden Menschen, die mit der Erkrankung Demenz konfrontiert sind. Jülich ist ein herausragendes Beispiel."

Informationen zum Aktionsbündnis „Lokale Allianz für eine demenzfreundliche Stadt Jülich" sind zu erhalten im Amt für Familie, Generationen und Integration, Tel.: 0 24 61 63-239 (Beatrix Lenzen), E-Mail: BLenzen@juelich.de).



Die lustigen Weiber von Windsor

02.02.2018

Heidi Elisabeth Meier (Frau Fluth), Katarzyna Kuncio (Frau Reich) FOTO: Hans Jörg Michel

Am Samstag, dem 10. März 2018 bietet das Kulturbüro eine Opernfahrt zur Deutschen Oper am Rhein nach Düsseldorf an.

Die lustigen Weiber von Windsor, diese Komisch-fantastische Oper von Otto Nicolai (1810–1849) basiert auf William Shakespeares einziger bürgerlichen Komödie gleichen Titels. Shakespeares Lustspiel ist die Story des liebestollen Sir John Falstaff, einem großen Säufer vor dem Herrn, vor dem kein Rockzipfel sicher ist und der von zwei Damen des Kirchspiels Windsor düpiert, genarrt und blamiert wird.

Die Geschichte tauchte Otto Nicolai in eine wunderbare romantische Musik mit einer eingängigen Melodik. Das Werk wurde 1849 am Königlichen Opernhaus in Berlin uraufgeführt. Seine anderen Werke sind in Vergessenheit geraten. Allein in den Jahren 1837 bis 1841 schuf er nicht weniger als fünf italienische Opern.

Nun nahm sich der Regisseur Dietrich W. Hilsdorf der lustigen Weiber an und überraschte mit einer wunderbar romantischen, handwerklich akribischen und einfallsreichen Inszenierung. Hilsdorf verlegt die Handlung in die Entstehungszeit der Oper, die Zeit des Umbruchs, der Revolution, des Vormärz. Dazu baute ihm der Bühnenbildner Dieter Richter ein stimmungsvolles, biedermeierliches Bühnenbild, an dem man sich nicht satt sehen kann. Nicht minder schön sind die eleganten, stilistisch einwandfreien Kostüme von Renate Schmitzer.

Die Kosten für die Anreise im Reisebus und für einen guten Platz im Parkett betragen 60 Euro. Die Fahrt startet am Sa. 10.03.18 ab 17:45 Uhr am Walramplatz. Die Oper beginnt um 19:30, dauert ca. 3 Stunden mit zwei Pausen.

Sie können die Opernkarten ab sofort im Kulturbüro telefonisch unter 02461 63284 oder per Mail kulturbuero@juelich.de reservieren.

Hans-Peter König (Sir John Falstaff), Sami Luttinen (Herr Reich), Damenchor FOTO: Hans Jörg Michel



„Gutes tun und gut darüber sprechen“ (1)

26.01.2018

Im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses fand im Beisein von Bürgermeister Axel Fuchs (3.v.r.) der Neujahrsempfang mit Verleihung des vom Jülicher Verein für Stadtmarketing gestifteten Preises statt. Foto: Stadt Jülich/Stein

In feierlichem Rahmen wurde im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses zum zweiten Mal der vom Verein Stadtmarketing Jülich e.V. gestiftete „Jülicher Stadtmarketing-Preis" verliehen. Gewürdigt wurden bemerkenswerte Aktivitäten zu einer nachhaltigen Steigerung der Attraktivität Jülichs.

Zahlreiche Vertreter aus Verwaltung, Politik, Unternehmen, Schulen, Behörden und Vereinen waren der Einladung des Vereins gefolgt, um zu Beginn des Jahres einen Rückblick auf das vergangene zu halten und zu bewerten. Zudem wurde die Gelegenheit genutzt, um einen Ausblick auf das neue Jahr zu besprechen und Ereignisse zu initiieren.

Die Freude über so zahlreiche Teilnehmer war groß - „das zeichnet sowohl den Verein als auch die Preisträger aus", so Uwe Willner als Kuratoriumsvorsitzender in seiner Begrüßung. Dem schloss sich Bürgermeister Axel Fuchs in seinem Grußwort an. „Allen Unken-Rufen zum Trotz werde ich nicht müde, es immer wieder zu betonen: Jülich hat viel zu bieten. So sehe ich die heutige Veranstaltung und insbesondere die Verleihung des Stadtmarketing-Preises als gute Gelegenheit über die positiven Seiten unserer Stadt zu reden. Mit den diesjährigen Preisträgern werden bemerkenswerte Aktivitäten und die dahinter stehenden Personen gewürdigt und damit auch bekannter gemacht", so Fuchs.

Wolfgang Hommel stellte als Vereinsvorsitzender die letztjährigen Aktivitäten und zukünftigen Ziele des Vereins vor. Dabei betrachtete er wegweisend sowohl die Markenkerne Jülichs als historische Festungs- und moderne Forschungsstadt als auch die Aspekte der Stadtentwicklung. „Die Summe dieser Themen mache den Reiz von Jülich aus und aus all dem Preiswürdiges herauszuschälen war Aufgabe der Mitglieder des Stadtmarketingvereins", so Hommel. Preisträger können Einzelpersonen, aber auch Vereine, Firmen oder Institutionen sein. Vorgeschlagen von Mitgliedern des Stadtmarketingvereins hat die aus Bürgermeister Axel Fuchs, Kuratoriumsvorsitzendem Uwe Willner und Vereinsvorsitzendem Wolfgang Hommel bestehende Jury den Preis in diesem Jahr aus 18 Vorschlägen ausgewählt und geteilt. Dadurch ergibt sich auch ein Überblick über die Bandbreite der preiswürdigen Verdienste. Die Preisvergabe ist Belohnung und Würdigung und zugleich auch immer Vorbild für andere.



„Gutes tun und gut darüber sprechen“ (2)

26.01.2018

Wolfgang Hommel überreichte gemeinsam mit Bürgermeister Axel Fuchs und Dr. Rüdiger Urban als Laudator den ersten Preis an Carlo Aretz als Geschäftsführer des Technologiezentrums Jülich. „Dank Ihnen hat die größte künstliche Sonne der Welt in Jülich sehr schnell ein Dach über dem Kopf bekommen! Während das DLR sonst mit seiner eigenen Bauabteilung hätte bauen müssen, konnte hier das TZJ als Immobilienentwickler und Bauträger fungieren. Seit über zwei Jahrzehnten schon gelingt es Ihnen, mit einem vergleichsweise kleinen Team das TZJ überaus erfolgreich zu führen. Eine hohe durchschnittliche Auslastung von über 97 Prozent spricht für sich, und dann schreiben Sie seit 1998 schwarze Zahlen - das können wahrlich nicht viele Technologiezentren von sich behaupten", so Dr. Urban.

Auch Cornel Cremer als Geschäftsführer des Kulturbahnhofs wurde mit dem Stadtmarketing-Preis 2018 ausgezeichnet. Die Laudatio hielt Bürgermeister Axel Fuchs und betonte, dass „mit dem Geschäftsführer Cornel Cremer der KuBa in den letzten Jahren in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Musik, Kleinkunst und Kino gehören heute ebenso selbstverständlich in den KuBa wie historische Gesellschaften und Brauchtumsveranstaltungen. Zahlreiche Institutionen und Vereine, Menschen aller Altersklassen wollen heute auf den KuBa nicht mehr verzichten."

Die Laudatio auf den dritten Preisträger – das Galeristen-Ehepaar Marita und Georg Loven - übernahm Guido von Büren. Er erklärte, dass „Marita und Georg Loven immer wieder Ausstellungen mit international bekannten Künstlern bereichern und damit die Innenstadt in einem Bereich beleben, der in den vergangenen Jahren mehr und mehr drohte, abgehängt zu werden. Dass dies nicht tatsächlich geschah, ist auch ihrem Wirken zu verdanken. Sie sind der schlagende Beweis dafür, dass mit dem richtigen, hochwertigen Angebot, auch in für den Einzelhandel in den Innenstädten schwierigen Zeiten, Publikum zu generieren ist."

Alle Preisträger zeigten sich erfreut über den verliehenen Preis, der von Pia von Ameln und Sunita Gupta gestaltet wurden in Anlehnung an das bereits vor über 20 Jahren von ihnen entwickelte und seitdem angewendete Logo der Stadt.

Mit einem kurzweiligen Vortrag als Neujahrsrede konnte Landrat Wolfgang Spelthahn einen Akzent setzen. Er würdigte Jülich als „die Stadt mit enormem Potential" mit geschichtlichen Wurzeln und erfolgversprechenden Perspektiven. Ein gutes Stadtmarketing müsse eine Strahlkraft entwickeln – „Gutes zu tun, gut darüber zu sprechen und der Glaube an Innovationen und Wachstum bringen eine Stadt voran – und das nicht nur heute, sondern an 365 Tagen im Jahr. Nur wer investiert, kann ernten!", so Spelthahn.

Bei einem abschließenden Imbiss, den der Stadtmarketingverein und die Stadt Jülich gemeinsam ausrichteten, konnten sich die Preisträger und zahlreichen Gäste in inspirierenden Gesprächen mit persönlichen Ausblicken auf das Jahr 2018 unterhalten und über die Ankündigung freuen, dass diese Veranstaltung in den Folgejahren fortgesetzt werden soll.



Ehrenamtlicher Begleitdienst für ältere Menschen in Jülich startet mit gemeinsamen Kino-Besuchen

26.01.2018

Viele Seniorinnen und Senioren sind sehr mobil und nehmen gerne die kulturellen Angebote wahr, die Jülich ihnen bietet. Doch wie sieht es mit gesellschaftlicher Teilnahme und Teilhabe aus, sollte die gesundheitliche Situation die Mobilität einschränken? Oder wenn die Seniorin oder der Senior nicht (mehr) selbst Auto fährt oder der Partner/ die Partnerin verstorben sind? Mit zunehmender Mobilitätseinschränkung werden die Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe kleiner, der Bewegungsradius nimmt ab und beschränkt sich mitunter auf das nähere nachbarschaftliche Umfeld. Viele ältere Menschen sind in dieser Situation alleine auf sich gestellt und es droht soziale Vereinsamung. Im Rahmen des durch das Land NRW geförderten Projektes „Altengerechte Quartiersentwicklung Jülich Nordviertel" wird nun ein ehrenamtlicher Begleitdienst aufgebaut. Dieser richtet sich primär an Bewohnerinnen und Bewohner des Nordviertels, aber nicht ausschließlich und auch ältere Menschen im sonstigen Kernstadtgebiet dürfen gerne teilnehmen, sofern ausreichende ehrenamtliche Begleiter/innen zur Verfügung stehen

Im Februar startet nun die Reihe „Heute gehen wir ins Kino!" mit ersten gemeinsamen Kino-Besuchen im KuBa Kino im Kulturbahnhof in Jülich. Ältere Menschen, die gerne die ausgewählten Filme in netter Begleitung sehen möchten, können sich gerne in Verbindung setzen mit der zuständigen Quartiersentwicklerin Beatrix Lenzen im Amt für Familie Generationen und Integration.

Geplant sind der Besuch des „Filmfrühstücks" am Donnerstag, 01.02.18 um 9:30 Uhr und der Abendvorstellung am Dienstag, 27.02.18 um 20 Uhr.

Im März sind weitere Kino-Besuche so wie ein gemeinsamer Theater-Besuch geplant.

Informationen zu den Filmen, den Theateraufführungen, den Eintrittsgeldern und zum ehrenamtlichen Begleitdienst erhalten Interessierte im Amt für Familie, Generationen und Integration, Tel. 63239 (Beatrix Lenzen) oder E-Mail: BLenzen@juelich.de



PC-Kenntnisse für Einsteiger

25.01.2018

Der Umgang mit dem Computer kann viel Zeit kosten, weil grundlegende Funktionen nicht bekannt sind. Daher kann es passieren, dass

  • abgespeicherte Dokumente verschwinden
  • die Dateien und Ordner falsch oder gar nicht benannt
  • sind viele längst veraltetet und überholte Dateien auf der Festplatte liegen und die Suche erschweren

In diesem Kurs lernen wir unseren Computer besser kennen:

  • Unterscheid zwischen einem Stand-PC und einem Laptop
  • Die Tastatur kennen lernen mit ihren Besonderheiten
  • Kontexttaste der Maus nutzen und hilfreiche Befehle mit der Tastatur einsetzen
  • Ordnung muss sein: wie Dateien werden organisiert, mit Ordnern und Dateien arbeiten
  • Speichern und/oder Löschen von Dateien
  • Markieren und Kopieren von Dateien
  • Das eine oder andere Nützliche im Umgang mit dem PC ...

Referent: Ludwig Geiger

Ort: Dachsteinhütte, Altenzentrum St. Hildegard, Merkatorstr.31, 52428 Jülich

Kosten: 8,- € pro Kurs (4 Termine)

Begrenzt auf max. 6 Teilnehmer

Bei großem Interesse wird der Kurs wiederholt.

Das eigene Laptop kann mitgebracht werden.

Termine: Di 27.02./Fr 02.03./Fr 09.03./Di 14.03. 2018

Uhrzeit: 10 – 12Uhr

Anmeldungen bitte an: Stadt Jülich, Lisa Fasel-Rüdebusch, Große Rurstr. 17, 52428 Jülich, Telefon: 02461 – 63411 - E-Mail: EFasel@juelich.de

Kurs: PC-Kenntnisse für Einsteiger Datum: 27.2. – 14.03.2018

Kursleiter: Hr. Geiger

Das Angebot wird im Rahmen des Projekts „Senioren ins Netz" der Stadt Jülich, Amt für Familie, Generationen und Integration durchgeführt.



DB-Tickets in Jülich kaufen

24.01.2018

Die Seniorenbeiratsmitglieder Ruth Tavernier-Schwab und Berti Ritschel sowie Geschäftsführerin des Seniorenbeirates Elisabeth Fasel-Rüdebusch freuen sich gemeinsam über den Service des Reisekaufmanns Thorsten Hau (Stadt Jülich, E. Fasel-Rüdebusch)   Thorsten Haus sucht passgenaue, günstige Angebote im Internet. (Stadt Jülich, E. Fasel-Rüdebusch)

Über einen längeren Zeitraum war es nicht möglich, in Jülich Tickets der Deutschen Bahn zu kaufen. Der Jülicher Bahnhof gibt nur Fahrscheine für die Rurtalbahn aus und so musste jeder Reisewillige sein DB-Ticket entweder im Internet kaufen oder aber den Weg nach Aachen und Düren auf sich nehmen. Für etliche Senioren war aber all das keine wirkliche Option und sie wandten sich an den Seniorenbeirat mit der Bitte um Abhilfe. Die Recherche des Seniorenbeirates ergab auch keine einfache Lösung des Problems und die Vorsitzende Ruth Tavernier-Schwab wandte sich an die Mitglieder des Bundestages aus dem Kreis Düren. Aber auch hier wusste man keinen Rat.

Erst eine Anfrage des Seniorenbeiratsmitgliedes Berti Ritschel bei dem Reisebüro HTI brachte die ersehnte Lösung. Thorsten Hau, der Reisekaufmann erklärte sich bereit, Reisewilligen bei dem Ticketkauf behilflich zu sein. In seinem Reisebüro auf der Großen Rurstraße 69a berät er gerne seine Kunden und sucht für sie passgenau das günstigste Ticket. Das Büro liegt verkehrsgünstig gegenüber des Walramplatzes und hat einen barrierefreien Zugang, so dass auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen ohne größere Probleme die Reiseagentur betreten können. Das Ticket wird vor Ort bezahlt und der Kunde kann es sofort mit nach Hause nehmen. Für seine Serviceleistung erbittet er sich eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 10,- €. Das mag sich zunächst viel anhören, bedenkt man aber die Kosten, die für eine Fahrt zum Dürener oder Aachener Bahnhof entstehen und die aufgewendete Zeit, so relativieren sich die Kosten. Auch mag nicht jeder im Internet einkaufen und seine Daten dort preisgeben.

Inzwischen gibt es schon die ersten positiven Rückmeldungen von Kunden, die diesen Service nutzten. „Es hat alles super geklappt, ich wurde gut beraten und komme bestimmt wieder" ist das positive Feedback einer Kundin. Der Seniorenbeirat hofft, dass auch andere Reisewillige von diesem Service profitieren.



Jülicher Künstler – Jülicher Kunst: Wege zur Geschichte und Forschung

17.01.2018

Jülicher Künstler haben ein einzigartiges Projekt entwickelt, um mit den Mitteln der Kunst einen Bogen von der Geschichte der Stadt Jülich zur aktuellen Bedeutung als Forschungsstadt zu schlagen.

Unter der Leitung von Peter Schmitz und Guido von Büren hat sich der Initiativkreis „Neue Kunst im öffentlichen Raum" gebildet. Großformatige Skulpturen sollen weit sichtbare städtebauliche Akzente setzen.

An fünf Standorten werden Aspekte von Jülichs Vergangenheit und Zukunft den Einwohnern und Gästen vor Augen geführt, die zugleich einen Parcours vom Brückenkopf an der Rur bis zur Zitadelle und darüber hinaus bis zum TZJ bilden. Durch temporäre künstlerische Aktionen sollen die „Wege zur Geschichte und Forschung" mit Leben gefüllt werden.

Der Initiativkreis, in dem sich zahlreiche Jülicher Vereine, Institutionen und Einzelpersonen zusammengefunden haben, ist zur Umsetzung dieses anspruchsvollen Projektes auf Spenden angewiesen.

Spendenkonto:

Sparkasse Düren

IBAN: DE44 3955 0110 0000 0254 11

Stichwort: Wege zur Geschichte und Forschung

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Weitere Informationen: Initiativkreis „Neue Kunst im öffentlichen Raum" (pdf-Datei)



Kreis Düren sucht Bewerber für Amt als Jugendschöffen

17.01.2018

Kreis Düren. Das Jugendamt des Kreises Düren wird alle fünf Jahre vom Präsidenten des Landgerichts Aachen beauftragt, eine Vorschlagsliste für Jugendschöffen zusammenzustellen. Aus diesem Grund sucht der Kreis Düren engagierte Bewerberinnen und Bewerber, die als Jugendschöffinnen und -schöffen tätig sein wollen. Die Jugendschöffen werden für die Dauer von fünf Jahren gewählt.

Schöffen sind ehrenamtliche Richter mit gleichem Stimmrecht wie die an der Hauptverhandlung teilnehmenden Berufsrichter. Sie nehmen an allen während der Hauptverhandlung zu erlassenden Entscheidungen des Gerichts teil.

Für das Schöffenamt kann sich jeder Deutsche bewerben, der zu Beginn der Amtsperiode (1.1.2019) mindestens 25 Jahre und noch nicht 70 Jahre alt ist, sofern er bei Aufstellung der Vorschlagsliste im Kreisgebiet Düren wohnt und die deutsche Sprache ausreichend beherrscht. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat läuft, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (zum Beispiel Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer und Strafvollzugsbedienstete) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.

Schöffen sollten über soziale Kompetenz verfügen, also das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet. Schöffen in Jugendstrafsachen sollten erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sein, um eine Sichtweise in Strafverfahren einbringen zu können, die zu einem besseren Verständnis der Tat und der begleitenden Umstände führen können. Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und - wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes - gesundheitliche Eignung.

Bewerberinnen und Bewerber, die genannten Kriterien erfüllen, werden gebeten, sich bis zum 31. März 2018 beim Amt für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren des Kreises Düren, Bismarckstraße 16, 52351 Düren, um dieses Amt zu bewerben. Bewerbungsformulare und Informationen können unter www.schoeffenwahl.de heruntergeladen oder per E-Mail (t.mohr@kreis-dueren.de) angefordert werden.

Für Rückfragen steht Thomas Mohr im Kreishaus unter der Rufnummer 02421/22-1524 oder per E-Mail (t.mohr@kreis-dueren.de) zur Verfügung.



Internationale Kochgruppe sucht Verstärkung

16.01.2018

Viermal im Jahr treffen sich 12 bis 15 Teilnehmer aus verschiedenen Kulturkreisen, um gemeinsam zu kochen und über die kulturellen Hintergründe zu erzählen. Rezepte aus verschiedenen Ländern wurden bereits ausprobiert. Nun ist die Gruppe auf der Suche nach Köchinnen oder Köchen, die ihre Heimatrezepte mit der Gruppe ausprobieren möchten. Alle Rezepte sollen später in einem Rezeptbuch zusammengefasst werden. Es fehlen unter anderem noch Beiträge aus Italien, Portugal, Japan, Spanien, Griechenland und Polen.

Die Gruppe trifft sich drei- bis viermal im Jahr. Ein oder zwei Köche übernehmen die Federführung. Das heißt, sie wählen die Rezepte aus, machen den Einkauf und leiten die anderen beim Kochen an. Die Kosten werden auf alle Teilnehmer des Abends umgelegt. Im Tagespflegehaus der Caritas am Altenzentrum St. Hildegard, Merkatorstr. 32 stehen die Küche samt Speiseraum zur Verfügung. Das nächste Kochtreffen findet dort am Mittwoch 28.03.2018 um 17 Uhr. Alle weiteren Mittwochs-Termine des Jahres werden dann gemeinsam vereinbart.

Interessierte können sich bei Frau Keil vom Seniorenbeirat melden unter Telefon 02461-1513.



„Technik trifft Senioren“ - Exkursionen für technisch Interessierte

08.01.2018

Ein Mitarbeiter der Stadtwerke erklärt anschaulich, wie das Wasser in einem geschlossenen System aufbereitet wird. Stadt Jülich / Elisabeth Fasel-Rüdebusch

Technische Großanlagen und industrielle Produktionsstätten in der Region Jülich und Umgebung sind Ziel einer Exkursionsreihe, die in loser Folge in 2018 stattfinden wird. Das Angebot richtet sich an technisch interessierte Seniorinnen und Senioren. Organisator der Exkursionen und Gruppenführungen ist Bernd Ritschel, der seit vielen Jahren in ehrenamtlichen Seniorenprojekten der Stadt aktiv ist.

Die Anfahrten zu den Besichtigungen werden mit Privat-PKWs oder dem ÖPNV organisiert. Anfallende Fahrtkosten werden unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aufgeteilt. Pro Veranstaltung wird eine Aufwandsentschädigung von 1,- € erhoben. Abweichende Startzeiten und Teilnehmergebühren sowie Anzahl der Plätze werden pro Angebot gesondert aufgeführt.

Am 31.01.2018 um 10 Uhr ist das Ziel der Milchhof Gut Waldeck der Familie Flatten, in Jülich-Koslar. Sie erhalten einen Einblick in das Leben auf dem Bauernhof mit Rindern und Milchkühen, in die Arbeit mit hochmoderner Melktechnik und werden über das hochwertige, leckere und natürliche Produkt Milch informiert. Hier entsteht eine Kostenbetrag von 5,- € pro Teilnehmer. Es können 20 Interessierte teilnehmen.

Am 21.02.2018 um 10 Uhr steht die Besichtigung des Wasserwerks Jülich in der Römerstraße auf dem Plan. Ein Mitarbeiter der Stadtwerke erklärt anschaulich, wie das Wasser in einem geschlossenen System aufbereitet wird. Das kleine Wasserwerk kann von 12 Teilnehmern besucht werden.

Am 25.04.2018 geht es dann nach Weisweiler zur Müllverbrennungsanlage. Diese Exkursion startet bereits um 09:00 Uhr am Parkplatz KUBA, Bahnhof Jülich. Bei der Führung durch die Anlage werden Fragen rund um die MVA Weisweiler beantwortet: Was passiert in einer Müllverbrennungsanlage? Wie wird der Müll gewogen und kontrolliert? Was geschieht im Müllbunker? Wie läuft der Verbrennungsprozess ab? Wie funktioniert die aufwändige Filtertechnik? Zusätzlich gibt es umfassende Informationen rund um das Thema Müll und Abfall. Hier können 30 Interessierte teilnehmen.

Anmeldungen erbeten bis jeweils 14 Tage vor dem Termin bei Bernd Ritschel, Tel.: 02461 54728, Mobile: 0157 54297338, E-Mail: ritschel.bernd@t-online.de

Evtl. Mitfahrgelegenheiten und Abfahrtzeiten werden bei Anmeldung besprochen.

Die Exkursionsreihe ist ein Angebot im Rahmen der ehrenamtlichen Projekte des Amtes für Familie, Generationen und Integration der Stadt Jülich.



Entwurf der Haushaltssatzung 2018

03.01.2018

Der Entwurf der Haushaltssatzung 2018 einschließlich der Anlagen und der Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes bis 2023 kann über folgenden Link aufgerufen werden:



Rentenstelle in der Stadtverwaltung Jülich wieder besetzt

30.11.2017

Die Rentenstelle in der Stadtverwaltung Jülich ist künftig

Dienstags, 8 bis 16 Uhr,

wieder besetzt. Allerdings ist eine Vorsprache nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich.

Die Terminabsprache erfolgt über die Tel.-Nr. 63 221.



Rede von Bürgermeister Axel Fuchs zur Gedenkminute anlässlich der Zerstörung Jülichs 16. November 1944 am 16.11.2017, 15.25 Uhr, Schlossplatz (1)

22.11.2017

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Ich begrüße Sie zur heutigen Gedenkveranstaltung.

Wir haben uns heute Nachmittag hier versammelt, um eines einschneidenden Ereignisses in der Geschichte unserer Stadt zu gedenken: der nahezu vollständigen Zerstörung Jülichs am 16. November 1944 – heute vor 73 Jahren.

Damals wurde durch alliiertes Luftbombardement innerhalb einer halben Stunde die innerstädtische Bebauung nahezu vollständig zerstört. Jülich hatte scheinbar aufgehört zu existieren.

Aber die Erinnerung an dieses für unsere Stadt so schreckliche Ereignis müssen wir in Bezug setzen zu den vorangegangenen Taten des verbrecherischen NS-Systems, dass auch in Jülich tief verwurzelt war. Auch hier wurden jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger verfolgt und deportiert. Das Mahnmal auf dem Propst-Bechte-Platz erinnert uns eindrucksvoll an diese Menschen.

Auch in Jülich wurden Zwangsarbeiter in der Industrie eingesetzt. Bereits im September bzw. Oktober 1944 gab es schwere Luftangriffe auf Jülich. Fatalerweise kostete das Bombardement auf das Reichsbahnausbesserungswerk Jülich-Süd hunderte Zwangsarbeiter das Leben.

Mit dem nahezu flächendeckenden Bombardement am 16. November 1944 kehrte der Krieg, der 1939 von Deutschland ausgegangen war, mit aller Gewalt nach Jülich zurück. Die deutschen Stellungen in und um Jülich blieben bis zum Februar 1945 hart umkämpft. Erst dann gelang es den US-amerikanischen Bodentruppen die Rur zu überqueren und damit Jülich einzunehmen. Das mit den Luftangriffen verfolgte Ziel, einen leichteren Übergang über die Rur zu ermöglichen, war mit großen Verlusten erreicht worden.

Die nach Hause zurückkehrenden Jülicherinnen und Jülicher fanden ihre – unsere Stadt völlig zerstört vor. Etwa 97% der Häuser waren unbewohnbar. Mit großer Anstrengung gelang es diese, unsere Stadt wieder aufzubauen. – Trümmerfrauen -

73 Jahre sind seit diesem einschneidenden Ereignis vergangen. Nur wenige Menschen können noch aus eigener Erinnerung davon berichten. Umso wichtiger wird die gemeinsame Erinnerung an den 16. November 1944. Wir müssen uns erinnern und damit unseren Teil dazu beitragen, dass Geschichte sich nicht wiederholt.

Frieden ist keine Selbstverständlichkeit – auch wenn mancher das nach so langer friedlicher Zeit in unserem Lande meint.

Die Flüchtlinge, die auch unsere Stadt erreichen, zeigen uns ganz konkret, dass in vielen Ländern dieser Welt auch heute Krieg und Gewalt herrschen. Mit Sorge beobachte ich die Veränderungen im Parteiensystem in unserem Land. Populistische und europakritische Tendenzen gefährden das friedliche Zusammenleben in Deutschland und Europa. Bei aller berechtigten Kritik an der europäischen Union bleibt die Grundidee eines vereinten Europas alternativlos.



Rede von Bürgermeister Axel Fuchs zur Gedenkminute anlässlich der Zerstörung Jülichs 16. November 1944 am 16.11.2017, 15.25 Uhr, Schlossplatz (2)

22.11.2017

Auch am 73. Jahrestag der Zerstörung Jülichs setzen wir mit der heutigen Gedenkveranstaltung ein Zeichen gegen das Vergessen und die Gleichgültigkeit. Dieses Mahnmal möge für uns immer wieder Anlass sein, über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bewusst nachzudenken und durch unser persönliches Verhalten zum Frieden beizutragen.

Wir gedenken der Menschen, die in den beiden Weltkriegen ihr Leben verloren.

Wir gedenken der Überlebenden, die so schreckliches erlebt haben. Wir gedenken der Menschen und Opfer, die damals und heute überall auf der Welt von Krieg, Vertreibung und von der Zerstörung ihrer Heimat betroffen sind.

Ich bitte Sie nun um eine Schweigeminute.

DANKE!



Spielzeit Wissen & Weisheit (1)

09.10.2017

Bürgermeister Axel Fuchs, Dezernentin Doris Vogel und Amtsleiter Christoph Klemens (v.l.n.r.) präsentieren die neue Kulturbroschüre.  Foto: Stadt Jülich / Stein

Wissen und Weisheit heißt die neue Spielzeit. Und spielt mit diesen beiden Begriffen, die das Leben der Menschen in unterschiedlicher Weise leiten. Das Wissen bedeutet durch eigene Erfahrung oder durch Lernen Kenntnis von „etwas" zu erlangen, sodass zuverlässige Aussagen gemacht werden können. Ein Baum ist eine große Pflanze mit Stamm, Ästen, Zweigen und Blättern oder Nadeln, die viele Meter hoch wächst. Die Weisheit geht einen Schritt weiter, sie meint das Verständnis von Zusammenhängen in Natur, Leben und Gesellschaft sowie die Fähigkeit, bei Problemen und Herausforderungen die jeweils sinnvollste Handlungsweise zu identifizieren. Weisheit hat den Wald im Blick, nicht nur die Bäume.

Passend zu diesem Thema startet die Reihe am Fr. 20.10.2017 in der Stadthalle Jülich mit Dürrenmatts Physikern in der Inszenierung des Rheinischen Landestheaters Neuss. Drei Morde geschehen kurz nacheinander. Ort des Verbrechens ist die private Nervenheilanstalt der ehrenwerten Dr. Mathilde von Zahnd. Möbius, ein genialer Physiker, hat sich dort zurückgezogen und spielt den Wahnsinnigen, um die Welt vor seinen Entdeckungen zu schützen. Außer ihm befinden sich noch zwei weitere scheinbar Irre in der Anstalt, die sich für Isaac Newton und Albert Einstein halten. In Wahrheit aber sind beide Agenten konkurrierender Geheimdienste...

Friedrich Dürrenmatt stellt die Frage nach der Verantwortung des Wissenschaftlers. Egal, wie er sich entscheidet, ob er der Politik zu Diensten ist oder nicht, die Katastrophe nimmt ihren Lauf.

Die Reihe wird am Fr. 01.12.2017 mit der Komödie Raus aus dem Swimmingpool, rein in mein Haifischbecken des Landestheaters Detmold in der Stadthalle Jülich fortgesetzt.



Spielzeit Wissen & Weisheit (2)

09.10.2017

Für den Milchschaumschläger wandert die Theaterreihe zum ersten Mal in den Kulturbahnhof. Das DasDa Theater aus Aachen präsentiert die Komödie von Moritz Netenjakob am So. 25.02.2018 ab 18 Uhr. Daniel, der von seinen 68er-Eltern zu extremer Toleranz gegenüber fremden Kulturen erzogen wurde, erfüllt sich einen alten Traum und eröffnet ein Café. Jetzt hat er nur noch ein einziges Problem: die Realität.

Am Fr. 20.04.2018 gastiert das Grenzlandtheater mit dem Klassiker Cyrano de Bergerac in der Stadthalle und zum Abschluss der Theaterreihe zeigt das Grenzlandtheater die Komödie Winterrose am Fr. 08.06.2018 in der Stadthalle. „Winterrose" ist ein bezauberndes Kammerspiel und beschäftigt sich mit der Frage, ob man dem Schicksal durch Zufälligkeiten, oder ob man dem Zufall durch Schicksalhaftigkeit auf die Sprünge helfen kann, wenn es um die Liebe geht.

Weiter im Programm ist die Opernfahrt, in diesem Jahr zu den lustigen Weibern von Windsor, ein Figurentheaterabend für Erwachsene, das ausgezeichnete Kinderprogramm wird ebenso fortgesetzt wie die Reihe „Junges Theater" in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Zitadelle. Schauen sie rein in das Heft und besuchen Sie die Kulturveranstaltungen – danach wissen sie mehr und ihre Chance selbst „weiser geworden zu sein" ist sicherlich gestiegen...



Verschimmeltes Brot im Schwanenteich entsorgt

28.09.2017

Foto: Stadt Jülich    Foto: Stadt Jülich     

Heute wurden Brötchen, diesmal sogar verschimmelt und mit Plastiktüte, in den Schwanenteich geworfen. Unabhängig davon, dass die Tiere mit Brot nicht artgerecht gefüttert werden und durch das Plastik auch zu Tode kommen können, ist hier der Tatbestand einer Gewässerverunreinigung gegeben und gemäß STGB eine Straftat. Die Entfernung des Brotes inkl. Plastikmüll durch Mitarbeiter des Bauhofes kostete ca. 100,-- Euro, die bei Auffinden des Verursachers diesem in Rechnung gestellt werden.

Täglich werden Wasservögel, Nutrias, Fische etc. am Schwanenteich, in der Promenade oder an der Rur mit Brotresten gefüttert. Viele füttern die Tiere zusammen mit ihren Kindern/Enkeln, weil es so niedlich ist. Andere füttern aus falsch verstandener Tierliebe oder weil sie übrig gebliebenes Brot nicht wegwerfen möchten. Immer wieder landen auch ganze Brote oder Brötchen im Wasser. Und mittlerweile werden die Tiere fast stündlich mit Brot „bombardiert".

Brot ist keine Nahrung für Enten oder andere Tiere. Die nicht gefressenen Brotreste sinken auf den Gewässergrund. Das sich zersetzende Brot verbraucht den im Wasser vorhandenen Sauerstoff. Dadurch können sich gefährliche Bakterien vermehren, die als Nervengift wirken und z.B. für Enten tödlich sein können. Zusätzlich düngt das gefressene Brot über den Kot der Enten das Wasser. Das biologische Gleichgewicht im Gewässer wird empfindlich gestört und kann im schlimmsten Fall sogar umkippen.

Zudem lockt das am Ufer liegengebliebene Brot Ratten an.

Das Füttern der Tiere mit Brot – und wie hier sogar mit verschimmeltem Brot und Plastik – hat überhaupt nichts mit Tierliebe zu tun. Und es wird nicht nur den Tieren, sondern auch dem Gewässer geschadet.

Foto: Stadt Jülich



Ständiges Ärgernis in Jülich: Parken auf den Gehwegen

07.07.2017

Der ruhende Verkehr wird nicht nur tagsüber, sondern auch frühmorgens, spätabends und am Wochenende kontrolliert. Dabei wird nicht nur in Jülich selber, sondern auch in den Stadtteilen eine Kontrolle durch die Überwachungskräfte des Ordnungsamtes durchgeführt. So wird z.B. das Parken in der Fußgängerzone unter Berücksichtigung der Be- und Entladezeiten ebenso überprüft wie das Parken auf den Gehwegen oder in engen Straßen.

In Jülich hat sich das „kurze" Parken auf den Gehwegen, die nicht dafür freigegeben wurden, immer mehr eingebürgert. Ohne Rücksicht darauf, ob Fußgänger noch am PKW (oder auch LKW) vorbei kommen, werden die Gehwege teilweise oder auch komplett zugestellt. Mal geschieht das für wenige Minuten, mal bleibt der Wagen auch länger dort stehen.

Die Fußgänger sind immer wieder gezwungen auf die Fahrbahn auszuweichen. Gerade Kinder, Eltern mit Kinderwagen, Senioren mit Rollatoren oder Rollstuhlfahrer werden rücksichtslos und ohne schlechtes Gewissen der Gefährdung durch den Straßenverkehr ausgesetzt.

Zusätzlich wird durch das Parken der PKW´s der Untergrund der Gehwege, die nicht für diese Belastungen ausgelegt sind, zerstört und führt zu teilweise massiven Schäden. Ein sichtbarer Schaden ist das Anheben der Gehwegplatten, die somit zu Stolperfallen und damit einer weiteren Gefahr für die Fußgänger werden.

Jeder Autofahrer wird auch wieder Fußgänger. Und als Fußgänger werden Sie es zu schätzen wissen, dass Sie nicht wegen eines auf dem Gehweg abgestellten Fahrzeugs auf die Straße ausweichen müssen. Mit ein wenig Rücksichtnahme und gesundem Menschenverstand sollte sich dieses Problem von selbst erledigen.



Verwendung des Wappens von Jülich

28.04.2017

Oftmals muss von der Stadt Jülich festgestellt werden, dass das Stadtwappen in vielfältiger Art und Weise unberechtigt verwendet wird. Egal für welchen Anlass oder Zweck, sei es zum Aufdruck auf Papier oder Kleidungsstücken, Verwendung im Netz oder zu Werbezwecken etc., ist eine Erlaubnis zunächst bei der Stadt zu beantragen. Der Antrag wird geprüft und ein Bescheid nach Sachlage erteilt.

Hierzu folgende Ausführungen:

Nach § 14 Abs. 2 Gemeindeordnung führen die Gemeinden ihre Wappen. Das Gemeindewappen ist entsprechend § 12 BGB geschützt.

Will ein Dritter das Wappen einer Gemeinde führen oder verwenden, so bedarf er hierzu der Genehmigung der Gemeinde.

Die Gemeinden können den Gebrauch des Wappens durch Dritte genehmigen, einschränken oder verbieten. Benutzt Jemand ohne Genehmigung das Stadtwappen, so macht er sich gem. § 14 Markengesetz wegen unbefugter Verwendung von Hoheitszeichen schadenersatzpflichtig. Ein entsprechender Antrag unter Darlegung und Darstellung der beabsichtigten Verwendung ist zu stellen bei dem Amt für Rats- und Rechtsangelegenheiten.

Auch die Verwendung des geschützten Logo's der Stadt Jülich ist genehmigungspflichtig. Hierfür ist der Antrag zu stellen beim Bürgermeisterbüro.



Überwachung des ruhenden Verkehrs in Jülich und den Stadtteilen

13.04.2017

  

Der ruhende Verkehr wird seit einigen Jahren nicht nur tagsüber, sondern auch frühmorgens, spätabends und am Wochenende kontrolliert. Dabei wird nicht nur in Jülich selber, sondern auch in den Stadtteilen eine Kontrolle durch die Überwachungskräfte des Ordnungsamtes durchgeführt. So wird z.B. das Parken in der Fußgängerzone unter Berücksichtigung der Be- und Entladezeiten ebenso überprüft wie das Parken auf den Gehwegen oder in engen Straßen.

Gerade das Parken auf Gehwegen, die nicht dafür freigegeben wurden, hat sich in Jülich immer mehr eingebürgert. Ohne Rücksicht darauf, ob Fußgänger, Senioren mit Rollatoren oder auch Rollstuhlfahrer noch am PKW (oder auch LKW) vorbei kommen, werden die Gehwege zugestellt. Mal geschieht das für wenige Minuten, mal bleibt der Wagen auch länger dort stehen. Das ist nicht nur ein Ärgernis für die eigentlichen Nutzer der Gehwege.

Durch das Parken der PKW´s wird der Untergrund der Gehwege, die nicht für diese Belastungen ausgelegt sind, zerstört und führt zu teilweise massiven Schäden. Ein sichtbarer Schaden ist das Anheben der Gehwegplatten, die zu Stolperfallen für die Fußgänger und regelmäßig durch den städtischen Bauhof repariert werden.

Aber auch wenn das Fahrzeug am Straßenrand geparkt wurde, ist auf folgendes zu achten:

Das Parken in engen Straßenstellen ist nach §12 StVO untersagt. Es muss eine Fahrbahnrestbreite von mindestens 3 m verbleiben. Nur dann ist es z.B. den Einsatzkräften der Feuerwehr möglich, die Straße zügig zu passieren.

Eine rücksichts- und gedankenlos zugeparkte Straße kostet den Rettungsdiensten wertvolle Zeit.

Und: Es trifft nicht immer nur den Nachbarn. Irgendwann kann man selber der Hilfesuchende sein, der vielleicht überlebt hätte, wenn die Einsatzkräfte nicht nur durch falsch geparkte PKW´s aufgehalten und eine Minute früher am Einsatzort eingetroffen wären.



Kontrollen in der Innenstadt

21.10.2016

Die Stadt Jülich möchte darauf hinweisen, dass ab sofort Kontrollen hinsichtlich der Einhaltung der „ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung" durchgeführt werden. Diese werden notwendig, da die Anzahl der Verstöße zugenommen hat und das Stadtbild hierunter leidet.

Die Kontrollen werden sowohl in der Innenstadt als auch in den Stadtteilen durchgeführt. Kontrolliert werden u.a. das Wegwerfen oder Liegenlassen vom Müll, das Wildpinkeln, das Nicht-Anleinen von Hunden, das Liegenlassen von Hundekot oder das Parken auf Grünflächen.

Die Überwachungskraft kann sich durch Dienstausweis ausweisen und ist befugt, Personalien festzustellen und Verwarnungsgelder zu kassieren.

Es ist beabsichtigt, in den ersten Wochen Verstöße zunächst ohne Verwarnungsgelder zu ahnden und mündliche Verwarnungen zu erteilen. Nach einer Übergangsfrist ist jedoch mit der Erteilung von Verwarnungsgeldern zu rechnen.

Die Bemessung der Verwarnungsgelder für Verstöße auf öffentlicher Fläche kann der Auflistung entnommen werden:

Art der Ordnungswidrigkeit (Rechtsgrundlage): Betrag

Wildpinkeln (§ 3 Nr. 3 S. 2 ordnungsbeh. VO): 25 €

Zigarettenkippe wegwerfen (§ 4 (1) ordnungsbeh. VO): 25 €

Kaugummi ausspucken (§ 4 (1) ordnungsbeh. VO): 25 €

Aschenbescher ausleeren (§ 4 (1) ordnungsbeh. VO): 25 €

Ausspucken (§ 4 (1) ordnungsbeh. VO): 25 €

Verpackungsmüll (Pappbecher/-teller, Zigarettenschachtel, Tüte, Dosen, Glasflaschen,

Plastikflaschen, Verpackungsmaterial, Kaugummipapier) sowie Zeitung liegen lassen (§ 4 (1) ordnungsbeh. VO): 25 €

Lebensmittelreste (Pommes, Pizza,...) liegen lassen (§ 4 (1) ordnungsbeh. VO): 25 €

Taschentuch wegwerfen (§ 4 (1) ordnungsbeh. VO): 25 €

Parken auf Grünflächen (§ 8 (3) ordnungsbeh. VO): 25 €

Hundekot liegen lassen (§ 10 (3) ordnungsbeh. VO): 25 €

Nicht-Anleinen von Hunden (§ 11 (1) ordnungsbeh. VO) :25 €



Kehren in Jülich – eine Pflicht auch für die Bürger

01.09.2016

Immer wieder bemängeln Jülicher Bürgerinnen und Bürger, dass die Gehwege/Straßen nicht ausreichend durch die Stadt gesäubert werden. Doch nicht nur die Stadt ist hier in der Pflicht, sondern auch die Jülicher selber. Und das wird nur zu gerne „vergessen".

Die „Satzung über die Straßenreinigung und die Erhebung von Straßenreinigungsgebühren (Straßenreinigungs- und Gebührensatzung) vom 27.07.1978" gibt hierzu Auskunft:

Die Reinigung aller Gehwege innerhalb der geschlossenen Ortslagen obliegt den Eigentümern der an die Straße angrenzenden und durch sie erschlossenen Grundstücke (§ 2 Abs. 1). Jeder hat also vor seiner eigenen Türe zu kehren. In den Stadtteilen ist dies meist eine Selbstverständlichkeit. In der Innenstadt wird dagegen allseits davon ausgegangen, dass hier die Stadt in der Pflicht sei. Doch auch die Bewohner der Innenstadt müssen ihre Gehwege säubern:

Durch die unterschiedliche Pflasterung, Pflanzbeete oder sonstige Markierungen werden in der Raderstraße, Grünstraße (von Einmündung Gerberstraße bis Kleine Rurstraße), Baierstraße, Kapuzinerstraße und Stiftsherrenstraße die Bereiche der Gehwege angezeigt, die zu reinigen sind.

Auf dem Marktplatz, Kirchplatz (ohne Grundstück der Propstei-Pfarrkirche) und in der Kölnstraße (vom Markt bis Einmündung Schloßstraße/Poststraße), Düsseldorfer Straße (von Einmündung Schirmerstraße bis Markt), Marktstraße und Kleine Rurstraße ist ein 2 m breiter Streifen entlang der Hausfront zu säubern.

Zur Reinigung der Gehwege gehört auch die Beseitigung von Unkraut, das sich zwischen den Gehwegplatten, an Hausfronten oder in der Gosse festsetzt.

Viele Vermieter übertragen diese „Kehrpflicht" – zu der übrigens auch der Winterdienst gehört – auf ihre Mieter. Entsprechende Regelungen sind in den jeweiligen Mietverträgen/Hausordnungen zu finden und zu beachten.

Die o.g. Satzung kann im Internet unter https://www.juelich.de/oeffentlichesicherheitundordnung eingesehen werden.



Wenn die Feuerwehr ausrückt zählt jede Sekunde

01.08.2016

Vertreter der Feuerwehr der Stadt Jülich sind bei Probefahrten mit den Einsatzfahrzeugen teilweise gefährliche Parksituationen aufgefallen, die es den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr fast unmöglich machen, die Straße zu passieren. Daher möchte die Stadt Jülich zum wiederholten Male alle Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam machen, dass eine zügige Durchfahrt der Einsatzkräfte lebensnotwendig sein kann.

 Das Parken in engen Straßenstellen ist gem. § 12 StVO untersagt; es ist eine Mindestbreite für den Fahrbahnverkehr von 3,10m einzuhalten. Das Ordnungsamt wird künftig verstärkt auf die vorliegende Problematik achten.

Die Stadt Jülich bittet Sie hiermit im Interesse der eigenen Sicherheit auf Ihr Parkverhalten zu achten.

Auch Ihr Leben könnte gefährdet sein!



Wildes Parken rund um die VHS Jülicher Land gefährdet Menschenleben

05.07.2016

VHS-Leiter Günter Vogel verweist auf die ausreichende Beschilderung der Feuerwehrzufahrt vor dem Gebäude. Foto: Stadt Jülich/Stein Mit bereiten Linien und dicken Steinen wurden die Parkplatzmarkierungen auf dem Schulhof des ehemaligen Realschulgebäudes am Aachener Tor vorgenommen. Foto: Stadt Jülich/Stein

Tag für Tag dasselbe Bild: in der Sackgasse vor und auf dem Schulhof des ehemaligen Realschulgebäudes am Aachener Tor parken Fahrzeuge, wo zahlreiche Schilder es ausdrücklich verbieten. Derzeit werden die Sperrflächen zur besseren Wahrnehmung neu markiert. VHS-Leiter Günter Vogel hofft, dass dann das „wilde Parken" ein Ende hat.

Bis vor wenigen Tagen sorgten am ehemaligen Realschulgebäude am Aachener Tor regelwidrig abgestellte Fahrzeuge immer wieder für jede Menge Aufregung und Ärger. Jetzt verdeutlichen neue Markierungen und aufgestellte Findlinge die vorhandenen Regelungen. Zwar wiesen Schilder sowohl auf ein Privatgelände, als auch auf die Feuerwehrbewegungsflächen hin, beachtet wurden diese jedoch vielfach nicht. Auch wenn sich für die Fahrzeugführenden zunächst nicht die Notwendigkeit ergibt, weiträumige Flächen auf dem ehemaligen Realschulgelände frei zu halten, sind doch die Hinweisschilder zu beachten. Hintergrund der strengen Regelung ist die Tatsache, dass Feuerwehrfahrzeuge das Schulgebäude rundum erreichen können müssen. „Im Ernstfall zählt jede Minute, da kann es manchmal zu spät sein, wenn die Feuerwehr erst blockierende Fahrzeuge zur Seite räumen muss, um die Brandstelle zu erreichen", so VHS-Leiter Günter Vogel, der das „wilde Parken" auf dem Schulhofgelände besorgt betrachtet.

Nachdem zunächst aufgestellte kleinere Findlinge als Begrenzung mehrfach verschoben wurden, wurden nun größere Steine platziert und vor allem die ausschließlich für städtisches Personal ausgewiesenen Parkflächen eindeutig, strahlend weiß und unübersehbar markiert. Wer die VHS Jülicher Land besucht, findet jedoch auch abseits des gesperrten Schulhofes mehrere VHS-Besucher-Parkplätze markiert. Ein Behindertenstellplatz ist ebenfalls gebäudenah ausgewiesen. Die Stadt weist darauf hin, dass in Zukunft von dem Recht Gebrauch gemacht werden soll, die widerrechtlich abgestellten Fahrzeuge abschleppen zu lassen.



Wahl von Schöffen

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Kino: Das Leuchten der Erinnerung

26. & 27. Februar, jew. 20 Uhr

„Immer ein glückliches Händchen“ (1)

Swen Henseler zum Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Jülich bestellt

„Immer ein glückliches Händchen“ (2)

Swen Henseler zum Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Jülich bestellt

Weltspieletag auf der Schlossplatzwiese

Familien sind am 26. Mai herzlich eingeladen

Barbara Ruscher: Ekstase ist nur eine Phase

Ein bissiges Kabarett mit Gedichten, Texten und Musik

Milchschaumschläger

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Kultur im Alter – Kunst vor unserer Haustür

Kultur im Alter

„Sie geben der Stadt ein Gesicht und Herz“ (1)

Übergabe Ehrenamtskarten

„Sie geben der Stadt ein Gesicht und Herz“ (2)

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Ausgelassene Stimmung herrschte zum Karnevalsauftakt im Jülicher Rathaus.

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Ein Angebot für Strickbegeisterte mit und ohne Migrationshintergrund im Jülicher Nordviertel

Rock für Inklusion – ist ein einmaliges Musikerlebnis im Kulturbahnhof Jülich

24. Februar, 18 Uhr, Kuba

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Preisübergabe beim Neujahrsempfang des Stadtmarketing-Vereins im Neuen Rathaus

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Rentenstelle in der Stadtverwaltung Jülich wieder besetzt

Rede von Bürgermeister Axel Fuchs zur Gedenkminute anlässlich der Zerstörung Jülichs 16. November 1944 am 16.11.2017, 15.25 Uhr, Schlossplatz (1)

Rede von Bürgermeister Axel Fuchs zur Gedenkminute anlässlich der Zerstörung Jülichs 16. November 1944 am 16.11.2017, 15.25 Uhr, Schlossplatz (2)

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