Herzlich Willkommen in Jülich. Rathaus, Bürgerinformationen

Aktuelles

Aktuelles aus der Hotline

23.07.2021

Die Woche neigt sich dem Ende – für viele Jülicher Bürgerinnen und Bürger war sie geprägt von Krisenbewältigung und Aufräumarbeiten. Auch an der Hotline waren zahlreiche Probleme und Sorgen zu besprechen und Hilfsangebote zu koordinieren, die noch vor etwas mehr als einer Woche kaum vorstellbar gewesen waren.

Die Soforthilfe des Landes NRW ist mittlerweile gestartet, so dass viele Hilfegesuche dorthin vermittelt werden können. Alle Informationen dazu findet man auch auf der Homepage der Stadt Jülich unter www.juelich.de. Die ausgefüllten Formulare können per Post an die Stadt Jülich Große Rurstr. 17 in 52428 Jülich oder per Mail an soforthilfe@juelich.de geschickt werden. An der Infotheke des Neuen Rathauses liegen Formulare aus für die Betroffenen, die sich das nicht selber ausdrucken können.

Die Umzugskartons aus der Spende des Jülicher Unternehmens Gissler & Pass werden ab heute von Montag-Freitag 15 - 18 Uhr und Samstag 9 - 12 Uhr im Schulzentrum Linnicher Straße 67 an Hilfsbedürftige in haushaltsüblichen Mengen ausgegeben, am Samstag von 9 - 12 Uhr. Die Stadt Jülich erreichte bereits ein Hilfegesuch der Gemeinde Inden, die mit einem Teil der Spende unterstützt werden kann.

Die Hotline der Stadt Jülich ist in der kommenden Woche täglich von 8 - 12 Uhr unter 02461-63605 oder per Mail unter hotline@juelich.de zu erreichen.

 



Stadtwerke Jülich informieren:

23.07.2021

In der Nacht von Donnerstag (22. Juli) auf Freitag kam es um 0:15 Uhr in Teilen der Jülicher Innenstadt zu einem Stromausfall, informierte die Stadtwerke Jülich GmbH (SWJ). Davon betroffen waren die Bereiche zwischen Hexenturm und Zitadelle, bis hin zum Schlossplatz.

Bei der Störung handelte es sich um einen Schaden an einer Mittelspannungsleitung. Diese verläuft vom Umspannwerk entlang des Rurdamms in Richtung Rurbrücke und Innenstadt.

Die Wiederversorgung der betroffenen Bereiche wurde unmittelbar durch den Bereitschaftsdienst begonnen, um 01:20 Uhr war die akute Störung behoben und die Jülicher hatten wieder Strom.

Die SWJ erläutert, dass der Schaden infolge des Hochwassers im Bereich des Rurdamms entstanden ist. Es wird zu erwarten sein, dass weitere Schäden folgen.



Toni Geiling & das Wolkenorchester: Gedanken wollen fliegen

23.07.2021

Am Samstag, den 31.07.2021 setzt Toni Geiling & das Wolkenorchester dem diesjährigen Kinderkulturpicknick mit dem Kinderlieder- und Familienkonzert für Zuschauer*innen ab 4 Jahren ein musikalisches Ende.

Der Liedermacher Toni Geiling begibt sich mit seinem Konzert „Gedanken wollen fliegen“ in eine fantasievolle Kinderliederwelt und wirbelt die Gedanken des Publikums ordentlich durcheinander. In den Texten kreist ein Rotmilan auf unbekannte Weise, ein Bücherwurm verspeist Gedichtbände und beim Berglied kommt es zur Begegnung mit der dritten Art. Der Multi-Instrumentalist und Sänger spielt dabei selbst auf Gitarre oder Maultrommel und wird mit Kaspar Domke hinter dem Kontrabass und Jon Sanders aus Irland an Mandola oder Ukulele zum Wolkenorchester. Virtuos, verspielt, originell und pointiert wickeln die Musiker das kleine und große Publikum um ihre musikalischen Finger. Natürlich gibt es ausreichend Gelegenheit zum Tanzen, Mitsingen, Lachen und Staunen.

Die Aufführung beginnt um 15 Uhr im Renaissance-Garten der Zitadelle, bei Regen im nahegelegenen pädagogischen Zentrum des Gymnasiums Zitadelle. Dank der Unterstützung der Stadtwerke Jülich sowie des Kultursekretariats Gütersloh NRW ist der Eintritt zu dem Kinderkulturpicknick frei.



Aktuelles aus der Hotline

22.07.2021

Die Anfragen und Angebote an die Hotline der Stadt Jülich rund um das Hochwasser und seine Folgen sind auch heute vielfältig. Es mehren sich Anfragen nach Trocknungsgeräten für Kellerräume. Wer welche zu verleihen hat, kann sich zur Vermittlung bei der Hotline melden. Auf der anderen Seite sind derzeit zwei Stromaggregate im Angebot, die bei Bedarf verliehen werden können. Auch Tätigkeiten wie das Kochen für Betroffene, seelsorgerische Hilfen oder die Vermittlung von Unterkünften gehören zu den Angeboten, die die Hotline erreichen und abgerufen werden.

Die Stadt Jülich kann aus logistischen und personellen Gründen nach wie vor keine Sachspenden sammeln und lagern, sondern nur direkt am Bedarf angepasst vermitteln. Wenn umliegende und stärker betroffene Kommune jedoch Sachspenden annehmen, bietet die Stadt Jülich die ihr gespendeten Umzugskartons gerne zu deren Verpackung an. Diese können dafür und für jeden anderen Zweck ohne vorherige Terminvereinbarung ab morgen Montag-Freitag 15-18 Uhr und Samstag 9-12 Uhr im Schulzentrum Linnicher Str. (Seiteneingang) abgeholt werden.

Groß war die Freude über das Angebot des Freiwilligenzentrums Düren e.V., die Aktion „Dürener Ranzen“ auszuweiten. In diesem Jahr werden auch die vom Hochwasser betroffenen Familien mit allen Schulsachen unterstützt. Allerdings benötigen diese Familien statt der sonst üblichen Sozialbescheide eine Bescheinigung von der Stadt Jülich. Diese wird für die Bewohner der betroffenen Straßenzüge auf Anfrage ausgestellt.

Auch Fragen zu finanziellen Hilfen erreichen die Hotline. Die NRW-Landesregierung will Soforthilfen noch am heutigen Donnerstag beschließen. Danach werden Details zur Auszahlung bekannt gegeben - anspruchsberechtigt ist, wie oder ob man Ansprüche nachweisen muss oder wo man das Antragsformular für die Soforthilfe erhält.

Die bei der Stadt Jülich eintreffenden Spendengelder werden für all die Jülicher Menschen verwendet, für die keine anderweitige finanzielle Hilfe oder Erstattung der Schäden durch Versicherungen möglich ist. Über eine Verteilung wird erst in den kommenden Tagen entschieden werden können, wenn die Höhe des Bedarfs und die Spendensumme exakter ersichtlich werden.

Die Hotline ist weiterhin unter 02461/63605 sowie unter hotline@juelich.de für Hilfsgesuche erreichbar, Hilfsangebote bitte weiterhin nur schriftlich an die Mailadresse. Bitte Telefonunmmer angeben.

Am Freitag, den 23.07.2021, ist die Hotline nur von 8 bis 12 Uhr erreichbar.



Mitteilung des WVER zu den für das kommende Wochenende erneut zu erwartenden Niederschlägen

22.07.2021

(Wasserverband Eifel-Rur) Zum Wochenende hat der DWD erneute Niederschläge vorhergesagt. Diese fallen diesmal jedoch wesentlich geringer aus als beim zurückliegenden Hochwasserereignis. Zudem sind sie örtlich begrenzt.

Der Wasserverband schafft in Abstimmung mit der Bezirksregierung weiterhin durch eine erhöhte Abgabe in seinen Talsperren Platz für den zusätzlich erwarteten Regen – besonders in der Urft- und in der Rurtalsperre. Die Niederschläge können dadurch in Summe vollständig aufgenommen werden.

Oleftalsperre und Wehebachtalsperre haben auch während des Hochwasserereignisses genügend Speichervolumen aufgewiesen. Dies gilt auch jetzt.

An den Gewässern wie Inde und Wurm lässt sich ein starker Rückgang in Richtung der normalen Pegelstände beobachten. Diese Flüsse können nicht durch Talsperren reguliert werden.

Im Rahmen der Vorhersage der Niederschläge werden in Summe keine weiteren Überflutungen erwartet. Es sind jedoch örtliche Starkregenereignisse möglich.

Durch das zurückliegende Extremhochwasser ist es streckenweise zu Beschädigungen des Ufers und des Gewässerbetts gekommen. Dies gilt besonders für das Flussgebiet der Inde und Vicht. Ähnliche Auswirkungen sind für das Flussgebiet der Urft und Olef berichtet worden.

Durch erhöhte Pegelstände kann es vereinzelt zu weiteren Schäden kommen.

Bitte beachten Sie zur weiteren Entwicklung die Informationen auf unserer Homepage www.wver.de. Diese sind über das rote Laufband direkt abrufbar.



Rurbrücke weiterhin gesperrt

22.07.2021

Die Stadt Jülich ist derzeit in ständigem Kontakt mit den Straßenbaulastträgern der derzeit noch gesperrten Brücken.

Aufgrund des hohen Wasserdrucks, Fließgeschwindigkeit und Treibgut, der die Brücken während des Hochwassers ausgesetzt waren, bedarf es einer Überprüfung der Statik. Dies muss durch Fachleute geschehen.

Die Sicherheit der Menschen, die die Brücken nutzen, steht über den sicherlich unangenehmen Wartezeiten. Es wird darüber hinaus an einer Optimierung der Verkehrsführung gearbeitet und gebeten, die angebotenen Alternativrouten zu nutzen.

Die Stadt Jülich hat Verständnis für den mit den Unannehmlichkeiten verbundenen Unmut, bittet jedoch noch um Geduld, bis die abschließenden Untersuchungen durch eigens dafür ausgebildetes Fachpersonal stattgefunden haben.

Aktuell werden benötigte Fahrzeuge und technische Hilfsmittel organisiert, die zur Beurteilung notwendig aber bereits an anderer Stelle im Einsatz sind.



Soforthilfe zur Unwetterkatastrophe in Nordrhein-Westfalen

22.07.2021

Über diesen Link https://www.land.nrw/de/soforthilfe erhalten Sie alle Informationen sowie Anträge für die Soforthilfe

  1. Hilfe für Bürgerinnen und Bürger
  2. Hilfe für gewerbliche Wirtschaft und freie Berufe
  3. Hilfe für Landwirte und land- und forstwirtschaftliche Betriebe
  4. Hilfe für Kommunen


Aktuelles aus der Hotline

21.07.2021

Auch wenn der Pegel der Rur sinkt und schon viele Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser durch viele fleißige Hände erledigt sind - die Hotline der Stadt Jülich hat auch heute zahlreiche Hilfsanfragen und Angebote entgegengenommen. Immer noch sind zahlreiche Keller auszuräumen – manche Teams sind bereits mehrfach im Einsatz gewesen, um betroffenen Menschen in ihren Notlagen zu helfen.

Während es zunächst galt, vielen Menschen mit sich ähnelnden Anliegen zu helfen, sind es heute eher Einzelschicksale, die die Kooperation vieler Beteiligter erforderlich machten. Beispielhaft beschäftigte das Schicksal einer Frau, die im überschwemmten Bad Neuenahr ihre Bleibe und ihr Hab und Gut verloren hat und nun in Jülich eine neue Heimat zu finden versucht.

Die Verteilung der von dem Jülicher Unternehmen Gissler & Pass gespendeten Umzugskartons kann am kommenden Freitag, 23. Juli, beginnen. Montags bis Freitag von 15 bis 18 Uhr sowie Samstag 9 bis 12 Uhr können sich Betroffene dort bis zu 100 Kartons pro Person abholen. Der Eingang zum Gebäude ist der Seiteneingang (hinter der Bushaltestelle am Parkplatz des Schulzentrums). Eine vorherige Anmeldung bei der Hotline ist nicht mehr erforderlich. Sollte sich zeigen, dass die Zeiten nicht ausreichen, werden diese dem Bedarf angepasst.



Hilfe nach dem Hochwasser in Jülich

21.07.2021

Weiterhin werden die Abfälle aus den Überschwemmungsgebieten abgefahren. Schadstoffe (Faben, Lacke etc.) werden aber nicht mitgenommen, sie müssen zum Schadstoffmobil gebracht werden. Heute ist das Schadstoffmobil in Jülich. Standorte und -zeiten auf Seite 11 im Abfall- und Umweltkalender.



Hilfe nach dem Hochwasser in Jülich

21.07.2021

Um die Abfälle der Hochwassergeschädigten abfahren zu können, ist neben dem städtischen Bauhof auch der von der Stadt beauftrage Entsorger eine wesentliche Stütze. Mittlerweile sind drei Sperrmüllfahrzeuge im Einsatz. Die Stadt Jülich dankt dem Entsorgungsunternehmen für die spontane Organisation und den unermüdlichen und aufopfernden Einsatz. Am Donnerstag werden die aus dem Sperrmüll verbleibenden E-Geräte durch ein weiteres beauftragtes Unternehmen abgefahren. Auch diesem Unternehmen, welches ebenfalls spontan eine Sondertour einlegen wird, gilt der besondere Dank der Stadt Jülich.

Die Stadt Jülich bittet um Verständnis, dass zunächst die bisher bereitgestellten und der Stadt Jülich mitgeteilten Abfälle abgeholt werden. Wer erst später seinen Keller ausräumen kann, möge bitte unter 02461/63750 einen Sperrmülltermin und unter 02461/63751 einen E-Schrott-Termin vereinbaren. Fragen zur Abfallentsorgung nimmt die Stadtverwaltung unter 02461/63253 und 63251 entgegen.



Hilfe nach Hochwasser in Jülich

21.07.2021

Auf Grund der Überflutung konnten in einigen Straßen von Kirchberg und Barmen in der vergangenen Woche die Biotonnen nicht geleert werden. Die Leerung wird Donnerstag, 22.07.21, nachgeholt. Die betroffenen Gebiete werden gebeten, sie wie gewohnt zur Abfuhr bereit zu stellen. Die normale Restmüllabfuhr dort erfolgt ebenfalls.



Rurbrücke weiterhin gesperrt

21.07.2021

Es werden zwei Fußgängerbrücken zur Nutzung von Fußgängern und Radfahrern wieder freigeben:

            - die Kirmesbrücke und

            - die Brücke Kirchberger Straße / Herzogin-Jakobe-Straße

UPDATE 13.45 Uhr: Auch der Rurdamm kann wieder genutzt werden.

 

Es wird nachdrücklich darauf hingewiesen, dass die Rurbrücke (Aachener Landstraße/Große Rurstraße) auch für Fußgänger und Fahrradfahrer gesperrt ist. Es wird gebeten auf die sich in unmittelbarer Nähe befindlichen o.g. Fußgängerbrücken auszuweichen.

Die Untersuchung der weiterhin gesperrten Rurbrücke wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Die Stadt Jülich wird sich unverzüglich melden, sobald es neue Erkenntnisse vorliegen.

Es wird nochmal darauf hingewiesen, dass man alternativ über die Autobahn bis zur Anschlussstelle Jülich-Ost (Mersch) oder über die Verlängerung der B 56 Westring bis Altenburg/Jülich-Süd und dann über die L 253 nach Jülich (an der Zuckerfabrik vorbei) gelangen kann.

 



Aktuelle Informationen der Stadtwerke Jülich

20.07.2021

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Jülich begehen zurzeit die rurnahen Straßen zwischen Rübenstraße und Schulzentrum und klingeln an jedem Haus. Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich ausweisen. Sie werden den Anwohnern einige technische Fragen zur Versorgungssituation stellen. Ziel ist es, eine erste Einschätzung zu möglichen Schäden durch Hochwasser an der Versorgungsinstallation zu erfassen. Zudem bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihnen Hilfe bei alltäglichen Bedürfnissen an. Sie können sich gerne auch vorab bei unserer E-Mail-Adresse hochwasser@stadtwerke-juelich.de melden.

Bitte beachten Sie auch: Sollten infolge des Hochwassers Schäden an der Hausinstallation oder der Heizungsanlage aufgetretenen und bereits bekannt sein, müssen Sie ihre Hausinstallation oder Heizungsanlage durch einen Fachbetrieb überprüfen lassen. Gerne vermitteln die Stadtwerke Ihnen entsprechende Kontakte.



Aktuelles aus der Hotline

20.07.2021

Auch heute hat die Hotline der Stadt Jülich alle Hände und Ohren voll zu tun. Derzeit erreichen die Stadt Jülich zahlreiche Sachspendenangebote. Die Hilfsbereitschaft der Menschen – oft auch weit über die Stadtgrenzen hinaus – ist beeindruckend. Die Dankbarkeit über spontan ermöglichte Hilfen vor allem beim Ausräumen überfluteter Kellerräume ist groß. Einige Angebote für Sachspenden konnten bereits erfolgreich an andere Kommunen weitervermittelt werden, da daran derzeit in Jülich kein Bedarf gemeldet wurde und die Not in anderen Städten größer ist.

Sehr groß war die Freude im Rathaus, als eine Mitteilung der Werbegemeinschaft Jülich die Hotline erreichte, dass in den Mitgliedsgeschäften Sammeldosen für die durch das Hochwasser in Not geratene Jülicher Bevölkerung aufgestellt wurden. Auch der REWE-Markt in Jülich hat sich an die Hotline gewandt und um die Genehmigung gebeten, solche Sammeldosen aufstellen zu dürfen. Diese können ab morgen gefüllt werden.

„Wir freuen uns über die Unterstützung aus der Geschäftswelt, die den Spendewilligen auf diesem Weg die Möglichkeit gibt, mit einer Geldspende unkompliziert zu helfen“, so Bürgermeister Axel Fuchs.

Wie bereits gestern verkündet, hat ein Jülicher Unternehmen insgesamt 10.000 Umzugskartons gespendet. Wer solche benötigt, kann sich an die Hotline per Email wenden. Dort wird der Bedarf gesammelt und anschließend die Ausgabe organisiert.

Die Hotline ist weiterhin unter 02461/63605 sowie unter hotline@juelich.de für Hilfsgesuche erreichbar, Hilfsangebote bitte weiterhin nur schriftlich an die Mailadresse.



Brücken gesperrt

20.07.2021

Die Rurbrücke auf der Aachener Landstraße/Große Rurstraße, eine der Hauptzufahrten zur Jülicher Innenstadt, und die Hasenfelder Brücke (Koslar) sind noch gesperrt. Wie lange die Sperrungen noch aufrechterhalten werden müssen, ist derzeit nicht absehbar, da die abschließenden Untersuchungen durch die Straßenbaulastträger noch ausstehen bzw. wegen des zu hohen Wasserstandes noch nicht begonnen werden konnten.

Um den starken Verkehrsandrang aus Richtung Aldenhoven bzw. der Autobahnabfahrt Jülich-West (Koslar) zu entzerren, wird gebeten, die Autobahn zu nutzen und die Autobahnabfahrt Jülich-Ost (Mersch) in Richtung Jülich zu nehmen.

Ortskundige werden gebeten, die Bereiche um die gesperrten Brücken zu meiden und großräumig zu umfahren.



Fundsachen

20.07.2021

Von März bis Juni 2021 wurden mehrere Brillen (u.a. Sonnenbrillen in braun und schwarz), ein Beamer, ein Tablet, ein Ring, ein Impfpass und ein USB-Stick gefunden.

Außerdem wurden im o.g. Zeitraum mehrere Fahrräder, Handys und Schlüssel abgegeben.

Bis 20. Dezember 2021 (je nach Funddatum) können die Fundsachen von den Eigentümern abgeholt werden, danach gehören sie den Findern bzw. kommen zur Versteigerung.

Rechte an den vorbezeichneten Fundsachen sind bis zum Ablauf der Meldefristen bei der Stadt Jülich, Neues Rathaus, Zimmer 8, Tel. (02461) 63-309, E-Mail: fundbuero@juelich.de, Große Rurstr. 17, 52428 Jülich, geltend zu machen.



Stadtwerke Jülich geben Überblick:

20.07.2021

An vielen Fronten ist die Stadtwerke Jülich GmbH (SWJ) während und nach dem verheerenden Hochwasser im Einsatz. Galt es zunächst, dafür zu sorgen, dass Gebäude und Umspannwerke gesichert wurden, ist nun zu prüfen, wie sehr die eigenen Einrichtungen unter dem Starkregen und den Unterspülungen gelitten haben. Rund um die Uhr waren kurzfristig einzelne Störungen, insbesondere beim Strom, zu beheben. Dies ist auch weiter eine wichtige Aufgabe. Aktuell kümmern sich neben den technischen Themen zusätzlich SWJ-Mitarbeiter um Belange der Anwohner in den rurnahen Straßen und bieten ihnen Hilfe bei alltäglichen Bedürfnissen außer Haus, wie Arztbesuchen oder Einkäufen, an.

Gas-, Wasser- und Stromversorgung funktionierte gut

„Obwohl wir im Vergleich zu anderen Städten in Jülich gut weggekommen sind, haben wir doch erhebliche Schäden an unserer Infrastruktur zu verzeichnen“, betont SWJ-Geschäftsführer Ulf Kamburg. „Dennoch hatten wir aufgrund unserer Versorgungsstruktur und wegen des unermüdlichen Einsatzes unseres Fachpersonals keine Probleme bei der Strom-, Gas- und Wasserversorgung. Wir mussten nichts flächendeckend abschalten oder die Versorgung einstellen“, ergänzt Dr. Uwe Macharey, Technischer Leiter. Wobei neben der guten Vorbereitung auch das Überlaufen der Rurtalsperre geringer ausfiel als prognostiziert. Daher wurden die Dämme im Bereich der Rübenstraße und im weiteren Verlauf der Rur bis zum Schulzentrum nicht überspült.

Die SWJ war gemeinsam mit der Stadt Jülich, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerk und der Feuerwehr Teil des Krisenstabs, der seit Mittwochnacht bis zu seiner Auflösung am Freitagmorgen im Dauer-Einsatz war.

Freibad und Hallenbad

Sicherlich den größten offensichtlichen Schaden an den SWJ-eigenen Einrichtungen hat das Freibad am Stadionweg zu verzeichnen. Hier wurden die Bereiche der Liegewiesen und Umkleidekabinen sowie die komplette Technik, inklusive der Pumpen und der Wasseraufbereitung, vom Hochwasser überflutet. Auch das Hallenbad an der Bongardstraße blieb vom Hochwasser nicht verschont. Hier stand ebenfalls die ganze Technik unter Wasser.

Bis auf weiteres ist deshalb kein Betrieb möglich, da neben der offensichtlichen Beschädigung unter anderem keine Wasseraufbereitung und Erwärmung der Becken erfolgen kann. Auch die Wärmelieferungen in Richtung Juliacum und Rathaus sind betroffen.

Gutachter und Beschaffungsherausforderung

In den nächsten Wochen wird die SWJ und - wo erforderlich mit Gutachtern - zunächst einmal eine Bestandsaufnahme machen und die kompletten technischen Anlagen sowie Bäder überprüfen müssen. Es gilt festzustellen, was noch einsatz- oder reparierbar ist. Ein weiteres Thema bei möglichen Reparaturen oder Ersatzkäufen sind die langen Beschaffungszeiten, die derzeit für Chips, Steuer- und Regeltechnik anfallen. Lagen sie schon in den vergangenen Jahren bei durchschnittlich sechs bis acht Monaten, so liegen sie aktuell - aufgrund von weltweiten Lieferproblemen - deutlich darüber.

Eigenes Verwaltungsgebäude und Brunnen

Den Stadtwerken ging es im eigenen Verwaltungsgebäude nicht anders als den übrigen Anwohnern der rurnahen Straßen von der Rübenstraße bis zum Schulzentrum: Der Keller stand unter Wasser und Bodenplatten sind nun beschädigt. Seit Donnerstagabend laufen die Pumpen in allen SWJ Liegenschaften.

Das wertvollste Material für den Glasfaserausbau wurde durch die schnellen Räumaktionen der SWJ-Mitarbeiter gerettet. Dies wird in den nächsten Wochen und Monaten den Jülichern helfen, die auf ihre neuen Glasfaser-Anschlüsse warten, wenn gleich in der aktuellen Situation nur in eingeschränktem Maße Tiefbaumaßnahmen durchgeführt werden können.

Positiv ist, dass trotz des Hochwassers die Wasserqualität, die die SWJ ihren Kunden liefert, jederzeit einwandfrei war und ist, so dass das Trinkwasser nicht abgekocht werden muss. Das verdankt das Unternehmen den drei eigenen Tiefbrunnen. Deren Wasser kommt aus 130 Metern Tiefe und wird von aktuellen Problemen auf der Erdoberfläche nicht beeinflusst.

Umspannwerk

Große Sorgen bereitete der SWJ das eigene Umspannwerk. Dort standen die Anlagen gerade noch über dem Grundwasserspiegel. Teilweise wurden die Bauten vom fließenden Grundwasser unterspült. Dank der Hilfe von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk konnte das Umspannwerk zusätzlich mit Sandsäcken gesichert werden. „Auch hier ist alles gut gegangen; das Umspannwerk konnte durchgängig betrieben werden“, erzählt Uwe Macharey. Dafür müssen dort jetzt auch umfangreiche Prüfungen vorgenommen werden. So gilt es, die Begehbarkeit des Geländes und die Statik des Gebäudes zu prüfen.

Vorbereitung für den Ernstfall

Um für den schlimmsten Fall vorbereitet zu sein, hatte sich die SWJ neben den eigenen Netzersatzanlagen für neuralgische Punkte von der Energieversorgung Oberhausen ein großes Notstromaggregat zur Besicherung der Stromversorgung der Brunnen geliehen. Zwei weitere kamen von den Krefelder Stadtwerken bzw. der Netzgesellschaft Niederrhein.

„Auch wenn unser Umspannwerk durch das Hochwasser hätte abgeschaltet werden müssen, hätten wir so die Jülicher unterbrechungsfrei mit frischem Wasser versorgen können“, berichtet Dr. Uwe Macharey. Zudem wäre eine Notstromversorgung der evakuierten Bürger in den Sammelstellen möglich gewesen. Die gegenseitige Hilfe der Energieversorger trug erheblich dazu bei, mögliche Sorgen in Jülich zu minimieren. „Wir sind Partner in vielen Verbünden und Kooperationen und würden auch helfen, wenn eines der anderen Versorgungsunternehmen ein Problem hätte“, erläutert Ulf Kamburg. „Hier steht man einfach füreinander ein.“

Prüfen, prüfen, prüfen

Alle Strom-, Wasser- und Gas-Leitungen im Bereich der Rur müssen nun auf Dichtigkeit und Beschädigungen untersucht werden. „Das ist schon eine Mammutaufgabe“, erläutern die technischen Fachexperten der SWJ. Denn das Grundwasser war extrem hoch, daher können auch kurz- und mittelfristig noch weitere Schäden auftreten, wenn sich das Wasser zu schnell zurückzieht

Bei der Beseitigung der Schäden an den Straßen entlang der Rur bis zum Schulzentrum ist zu berücksichtigen, dass eine parallele Reparatur an der Rurbrücke zu extremen Behinderungen des Straßenverkehrs führen würde.

Für die SWJ liegen die Prioritäten bei den Prüfungen der rurnahen Leitungen und Anlagen und dem Bäder-Zustand. Außerdem bei den Trocknungsarbeiten der Versorgungseinrichtungen, die unter Wasser standen. Nach diesen Prüfungen wird entschieden, ob ein kurzfristiger Ersatz erforderlich ist.

Zukünftig: Investitionen in noch mehr Sicherheit

Zukünftig soll das Umspannwerk der SWJ mit einer Pumpe ausgestattet werden, die automatisch bei einer bestimmten Wasserhöhe anspringt. Auch werden die Brunnen eine eigene, feste Notstromversorgung bekommen. Durch einen Anschluss an das derzeit im Bau befindliche Umspannwerk auf der Merscher Höhe wird die SWJ die Sicherheit zusätzlich erhöhen können.

„Nach dem Kenntnisstand von heute werden wir unsere zukünftigen Investitionen planen und unsere Betriebsmittel und Anlagen noch sicherer aufstellen“, erklärt Ulf Kamburg. Er rechnet mit großen Investitionen, die durch Folge- und durch Langfristschäden erstehen werden. „Wir haben die Versorgung aufrecht gehalten und werden alles dafür tun, die Versorgungssicherheit zukünftig noch zu verbessern. Dazu ist es aber auch erforderlich, dass die Energiewirtschaftspolitik und Regulierung der Branche einen verlässlichen Rahmen dafür gibt und dass diesbezügliche Kosten anerkannt werden.“

Notfall-Rufnummer und Notfall-Mail

Bei den Stadtwerken rechnet man damit, dass die erheblichen Beschädigungen im rurnahen Bereich verstärkt zu Notfällen führen werden. „Wir sind wachsam und rechnen mit einem deutlichen Anstieg von Störfällen“ schätzt Uwe Macharey. „Wir sind unter der Notfall-Rufnummer 02461 / 625-110 rund um die Uhr erreichbar.“ Falls Bürger einzelne Unterspülungen oder freigelegte Leitungen sehen, wäre es auch hilfreich, eine E-Mail mit Foto und Ortsangabe an hochwasser@stadtwerke-juelich.de zu senden.



Aktuelles aus der Hotline

19.07.2021

Seit dem frühen Morgen klingeln die Telefone an der Hotline, die Anfragen und Angebote entgegennimmt. Zahlreiche Hilfsaktionen konnten bereits vermittelt werden, überwiegend für  das Ausräumen überfluteter Keller.

Nicht alle Hilfsanfragen konnten vermittelt werden.

Konkret gesucht werden weiterhin:

-          ein Trocknungsgerät;

-          eine Rentnerin benötigt eine neue Waschmaschine, Trockner und Gefrierschrank und

-          der Tennisclub Rot-Weiß Jülich kann ab 15 Uhr auf dem Platz helfende Hände zum Befüllen der Container mit Sperrmüll gebrauchen.

Auf der anderen Seite werden Hilfen angeboten, die noch vermittelt werden können

-          Hilfen bei Reinigungs- und Gartenarbeiten

-          Kinderbetreuung

-          Besorgungen mit Pkw

Wer Hilfe braucht, kann sich zwischen 8 und 15.30 Uhr per Telefon unter 02461-63605 oder  per Mail unter hotline@juelich.de  melden; Hilfsangebote bitte nur per Mail, allerdings unter Angabe der Rufnummer.



elabö – zirkus und theater: Schachmatt

19.07.2021

Am Samstag, den 24.07.2021 verwandelt elabö – zirkus und theater mit der Akrobatik- und Theatershow „Schachmatt“ den Renaissance-Garten der Zitadelle zum Schachbrett.

Das Brett steht, die Uhr läuft, das Spiel beginnt: Im Flair eines Stummfilms entführt „Schachmatt“ in die Welt eines Schachspiels, das auf amüsante und zugleich poetische Weise aus dem Ruder läuft. Was mit der Präzision eines akkuraten Schachspielers beginnt, entwickelt sich rasant zu einer artistischen Verfolgungsjagd: Turbulent geht es zu, wenn die Schachfiguren plötzlich zum Leben erwachen, das Schachbrett auf enorme Größen anwächst und der Spieler sich bemüht, trotz allem die Oberhand über seine wirbelige Gegnerin zu behalten. Doch diese wächst ihm mit ihren Späßen und Tricks schon bald über den Kopf …

Mit einer Choreografie aus atemberaubender Hand-auf-Hand-Akrobatik und urkomischem Slapstick-Theater wird in „Schachmatt“ gesprungen, geklettert, manipuliert, balanciert und sich gegenseitig in die Luft katapultiert. Die mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnete Show bringt Jung und Alt zum Lachen und Staunen. Dass sie dabei ganz ohne Worte auskommt, macht das Zuschauen umso spannender!

Die preisgekrönte Show ist für Zuschauer*innen ab 4 Jahren geeignet und beginnt um 15 Uhr im Renaissance-Garten der Zitadelle Jülich, bei Regen im pädagogischen Zentrum des Gymnasiums Zitadelle. Dank der Unterstützung der Stadtwerke Jülich und des Kultursekretariats Gütersloh NRW ist für alle Vorstellungen des Kinderkulturpicknicks der Eintritt frei.



Hilfe nach Hochwasser in Jülich

19.07.2021

Spende von Umzugskartons

Die Firma Gissler & Pass aus Jülich wird ca. 10.000 Umzugskartons spenden. Die Kartons werden derzeit produziert. Weitere Informationen zur zentralen Ausgabe werden zeitnah folgen.

Die Stadt Jülich bedankt sich herzlich für die Unterstützung.

Verwarnungen (Knöllchen)

Verwarnungen, die während der Hochwassertage (15. – 18.07.2021) ausgestellt wurden, werden durch die Stadt Jülich zurückgenommen. Dies erfolgt mit Blick darauf, dass z.B. viele Bürgerinnen und Bürger ihr Auto vor dem Hochwasser in Sicherheit gebracht und Hilfs- und Rettungskräfte zusätzlichen Parkraum kurzfristig in Anspruch genommen haben. Es wird jedoch auch noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass gerade in einer Krisensituation Rettungswege, Feuerwehrzufahrten, Kreuzungsbereiche etc. freizuhalten sind.

Container

Einige Betroffene des Hochwassers haben sich bereits selber um die Organisation von Containern gekümmert, um den Müll schnellstmöglich zu entsorgen. Die Stadt Jülich erklärt sich gegen Vorlage der Originalrechnung und Fotos bereit, die Kosten in diesen Fällen zu erstatten.



Hilfe nach Hochwasser in Jülich

19.07.2021

Der Bauhof der Stadt Jülich konnte dank der Unterstützung durch einen Containerdienst sehr schnell in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten tätig werden und beginnen den abgestellten Sperrmüll zu entsorgen.

In Kirchberg wurde der Müll in einer ersten Runde komplett abgeholt. Auch in Barmen konnten weitestgehend die Müllberge abgeräumt werden.

Für die betroffenen Straßen im Heckfeld (An der Vogelstange etc.) finden allerspätestens am Donnerstag Sperrmüllabfuhren statt. In der Victor-Gollancz-Straße wird heute noch begonnen, den Müll abzufahren.

Lebensmittel etc. (also alles was kein Sperrmüll ist) bitte in blauen Säcken neben den Restmülltonnen zu den regulären Terminen bereitstellen und möglichst erst am Tag der Abfuhr ab 7 Uhr rausstellen. Derzeit werden Müllsäcke von Fremden aufgeschlitzt und durchwühlt. Die Polizei ist bereits informiert.

E-Schrott wird in allen betroffenen Gebieten am Donnerstag abgeholt.



Schnelltests im Forum am Aachener Tor

19.07.2021

Das Jülicher Testzentrum im Forum Am Aachener Tor (ehemaliges Realschulgebäude) bietet in Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst weiterhin kostenlose Bürgertests als Schnelltests an. Aufgrund der deutlich geringeren Nachfrage werden die Öffnungszeiten reduziert. Der Sonntag wurde kaum genutzt und wird daher nicht mehr angeboten.

Das Jülicher Testzentrum im Forum Am Aachener Tor ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

 

dienstags, 15 Uhr – 17 Uhr

freitags, 12.00 Uhr – 15 Uhr

samstags, 8.30 Uhr – 12.30 Uhr

 

Unter https://testzentrum-juelich.de können die Testwilligen die notwendigen Daten eingeben, sich registrieren und erhalten eine Bestätigungsmail mit weiteren Informationen und einen Link, über den sie sich jeweils einen freien Termin selber auswählen können.

Wer keine Möglichkeit hat, die Online-Terminvergabe zu nutzen, kann auch telefonisch einen Termin vereinbaren an der Corona-Hotline der Stadt Jülich,

Tel.: 02461-63605 (Mo.-Fr. 8 - 12 Uhr, außer an Feiertagen)

Auch ein spontaner Test ohne vorherige Terminbuchung ist möglich. Bitte Personalausweis und Krankenversichertenkarte mitbringen. Evtl. kann eine kurze Wartezeit entstehen.

Weitere Informationen auf www.juelich.de/testzentrum.



Hilfe nach Hochwasser in Jülich

18.07.2021

Das Hochwasser hat in Jülich teilweise große Schäden angerichtet. Das Wasser geht immer weiter zurück, aber das ganze Ausmaß der Schäden ist noch nicht absehbar.

Eine Welle der Hilfsbereitschaft zeigt sich in Jülich. Tatkräftig wird in den betroffenen Ortsteilen durch die Rettungskräfte und Nachbarschaftshilfe bei der Beseitigung der Schäden geholfen. „Das ist einfach großartig“, sagt Bürgermeister Axel Fuchs. „Wir sind dankbar für die hohe Spendenbereitschaft, die uns derzeit erreicht. Die Sachspenden müssen jedoch am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet werden und für die darüber hinaus gehende Aufnahme und Lagerung von Sachspenden stehen derzeit keine Kapazitäten zur Verfügung - weder räumlich noch personell.“

Hotline

Die Stadt Jülich beginnt ab Montag, 19. Juli, mit der Ermittlung des Bedarfs. Jeder, der Hilfe braucht, wird gebeten, sich an die Hotline unter der Telefonnummer 02461 – 63 605, hotline@juelich.de, zu wenden. Die Hotline wird von 8 bis 15.30 Uhr besetzt sein.

Es wird gebeten, Hilfsangebote ausschließlich an die Mailadresse hotline@juelich.de zu richten, damit die Telefonleitung frei bleibt für die Hilfesuchenden.

Spenden

Wer Geld für die Unterstützung der Hilfsbedürftigen spenden möchte, nutzt die Bankverbindung der Stadt Jülich: Sparkasse Düren, IBAN: DE44 3955 0110 0000 0254 11, BIC: SDUEDE33XXX. Bitte das Stichwort „Spende Hochwasser“ und für eine Spendenquittung zusätzlich die Adresse angeben.

Sperrmüll

Ein akutes Problem ist derzeit die Abholung des Sperrmülls aus den betroffenen Gebieten. Derzeit wird von der Stadt Jülich die Abholung des Mülls (Sperrmüll, Weißware und Haus- und Biomüll) organisiert. Es wird darum gebeten, vorab nach Möglichkeit die Weißware und größere Elektrogeräte vom sonstigen Müll zu trennen. Auch werden Spezialfirmen für die Entsorgung von ausgelaufenen Öl kontaktiert. Weitere Informationen hierzu werden folgen.

Rurdamm und Brücken

Der Rurdamm ist durch die Wassermassen aufgeweicht und derzeit noch gesperrt. Die Gefahr z.B. von umstürzenden Bäume ist gegeben. Das tatsächliche Ausmaß der Beschädigung an den Brücken kann derzeit nicht eingeschätzt werden. Bitte halten Sie sich vom Rurdamm und Brücken fern.

Der Brückenkopf Park ist derzeit für Besucher geschlossen. Die dort stattfindenden Ferienspiele werden in nicht betroffenen Bereichen fortgesetzt.

Die Stadt Jülich bedankt sich bei allen für die große und selbstlose Hilfsbereitschaft.



Aufruf von Bürgermeister Fuchs

16.07.2021

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nach einer relativ ruhigen Nacht stellt sich die Hochwasserlage in Jülich wie folgt dar:

Der Wasserstand der Rur ist minimal gefallen.

Lt. Meldungen des Wasserverbandes Eifel-Rur wird der Überlauf der Talsperren dazu führen, dass es in Jülich am Morgen, voraussichtlich ab 08.00 Uhr, noch einmal einen Anstieg des Hochwassers geben wird.
Aufgrund vorsichtiger Prognosen fällt dieser wenig extrem aus als zunächst gestern angekündigt.
Die Gefahr ist jedoch noch nicht gebannt und die tatsächliche Entwicklung bleibt abzuwarten.

Die Hilfs- und Rettungsdienste sowie die Stadtverwaltung Jülich und die Stadtwerke sind in unermüdlichem Einsatz um weitergehende Schäden soweit wie es in ihrer Macht steht abzuwenden.

Damit sich die Hilfs- und Rettungskräfte auf ihre wesentlichen Aufgaben konzentrieren können, bitten wir nur in dringlichen Angelegenheiten von einem Notruf Gebrauch zu machen. Um „vollgelaufene Keller“, kleinere Versorgungsprobleme oder ähnliches kann sich leider im Moment noch nicht gekümmert werden.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die eingerichtete Hotline unter Tel.: 02461/63-605.

Seien Sie aber bitte nach wie vor wachsam, begeben Sie sich nicht in Gefahr und suchen Sie die angebotenen Notunterkünfte auf.
Sammelpunkt ist der Parkplatz des real-Marktes an der Leimkaul.

Ich wünsche uns, dass wir auch diese schwierige Situation gemeinsam gut überstehen und insbesondere Personenschäden abgewendet werden können.

Ihr Bürgermeister
Axel Fuchs



Entwarnung in Jülich

16.07.2021

Nach Rücksprache mit dem WVER und dem Kreis Düren ist mit keinen zusätzlichen größeren Wassermengen mehr zu rechnen. Die Evakuierung wurde zwischenzeitlich aufgehoben und die Menschen können wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Die Hotline zum Hochwasser wird um 10.30 Uhr ausgeschaltet.

Bezüglich des weiteren Vorgehens der Feuerwehr sowie Rettungs- und Hilfskräfte ergeht in Kürze eine gesonderte Pressemitteilung.

Ein besonderer Dank gilt jetzt schon allen Helferinnen und Helfers sowie den Hilfs- und Rettungsdiensten.

Die zugegangenen Sachspenden werden in den nächsten Tagen den Betroffenen/Bedürftigen zugänglich gemacht.



Hochwasser

16.07.2021

Es waren anspruchsvolle 48 Stunden. Emotional aufgeladen war die Situation seit dem Donnerstagmittag bis in den späten Nachmittag. „Wir haben uns durch die Nachrichten, die uns erreichten, und zusätzlich die anhaltende Wetterlage große Sorgen um die Menschen gemacht“, sagte Bürgermeister Axel Fuchs rückblickend. Tagsüber wurden bereits über 200 Kubikmeter/sec Fließwasser im Jülicher Teilbereich der Rur gemessen. Angekündigt war für die Abend- und Nachtstunden eine Erhöhung auf mindestens 230 Kubikmeter/sec. „Es war eine glückliche Fügung, als uns die Nachrichten erreichten, dass es ,nur’ 130 Kubikmeter pro Sekunde werden würden. Wir sind erleichtert und froh, dass dieser schlimme Kelch an uns vorbei gegangen ist.“ Beim Besuch der Notunterkünfte erlebten Bürgermeister Axel Fuchs und Dezernent Richard Schumacher ausschließlich dankbare Evakuierte. „Wir haben viel Wertschätzung und Lob erfahren“, sagte Richard Schumacher.

Ein großer Dank gilt allen Helfern: Der freiwilligen Feuerwehr, die 48 Stunden im Dauereinsatz war, dem THW, das Seite an Seite mit uns großartig gearbeitet hat, dem DRK, das für die Verpflegung und Unterbringung gesorgt hat und den vielen, vielen Freiwilligen. „Es war nur ein Aufruf nötig und schon fanden sich fast 200 Menschen auf dem Matthiasplatz ein“, ist der Bürgermeister begeistert. „Das ist einfach großartig. Wir können stolz sein auf unsere Stadt und unsere Zivilbevölkerung.“ Dass diese Krisenlage so reibungslos und geordnet vonstatten gegangen ist, ist nur dadurch möglich, betont Axel Fuchs, weil hinter dem Bürgermeister eine gut funktionierendes, fachübergreifend arbeitendes Verwaltungsteam steht. „Es stand außer Frage, dass sich hier in den 24 Stunden viele freiwillige Kolleginnen und Kollegen zum Einsatz meldeten.“

So einmalig dieses Ereignis war, wird es doch nachwirken. „Wir werden natürlich in die Analyse gehen. Insgesamt gehen wir gestärkt aus der Situation hervor.“ Eine Wiederholung wünsche sich natürlich niemand, aber falls doch „sind wir sicher in der Lage sie zu meistern“, ist Bürgermeister Axel Fuchs überzeugt.

Kritisch merkte Axel Fuchs an, dass es immer wieder Menschen gibt, die sich auch in dieser Situation vor allem durch Schmähungen und falsche Vorwürfe bemerkbar machen. Das Zooteam, das bis tief in die Nacht die Tiere gerettet hat, sah sich den völlig haltlosen Vorwürfen ausgesetzt, sie würden die Tiere ertrinken lassen und die falschen Prioritäten setzen. Wenn sich die Vorwürfe als völlig haltlos erweisen, seien dieselben Leute nicht in der Lage, sich zu entschuldigen. „Das hätte Stil“, schließt der Bürgermeister mit dem Zusatz ab: „Aber das ist wohl zu viel verlangt.“

Insgesamt wünscht Axel Fuchs allen Beteiligten und Betroffenen ein schönes und entspanntes Wochenende.



Information zum weiteren Vorgehen

16.07.2021

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wie die Stadt Jülich bereits mitgeteilt hat konnten wir die Evakuierung in Jülich zwischenzeitlich aufheben. Die Hotline zum Hochwasser ist abgeschaltet.

Aufgrund der aktuellen Hochwasserlage ist es derzeit nicht zweckmäßig seitens der Rettungskräfte mit Pumparbeiten zu beginnen. Daher bittet die Feuerwehr darum, von Anrufen wegen Pumparbeiten abzusehen. Wenn die Pegelstände es zulassen werden die Einsatzkräfte die betroffenen Gebiete systematisch abarbeiten. Hierzu werden die Einsatzkräfte auf Sie zukommen.

Danke für Ihr Verständnis.

Ihre Jülicher Rettungskräfte



Lieber Kollege Jürgen Frantzen,

16.07.2021

Interkommunale Zusammenarbeit bedeutet nicht nur Zusammenarbeit im Brainergy-Park usw., sondern auch in Notzeiten zusammenzustehen und sich unter Freunden zu helfen.

Ich bedanke mich herzlich bei meinem Freund und Bürgermeisterkollegen Jürgen Frantzen und den Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus Titz für die großartige Unterstützung bei der Vorbereitung der Primusschule als Notunterkunft und für die spontan bereitgestellten Spenden (z.B. Matratzen) für die betroffenen Menschen aus Jülich.

Vielen Dank für die tolle Unterstützung in dieser Hochwasserlage.

Mit dankbaren Grüßen

Axel Fuchs

Bürgermeister



Vielen Dank an alle Helfer!

16.07.2021

Im Moment entspannt sich die Hochwasserlage in Jülich deutlich. Die freiwilligen Helfer brauchen sich nicht beim DRK zurückzumelden. Sollte jetzt oder später noch Hilfe benötigt werden, wird sich das DRK melden. Die Kontaktdaten der Helfer liegen vor.

Für die große und selbstlose Hilfsbereitschaft aller Helfer bedanken sich die Stadt Jülich und das DRK herzlich.



Aktualisierung: Hochwassersituation in Jülich

15.07.2021

Ab 20.30 Uhr wird ein Pendelbusverkehr vom Parkplatz Hallenbad (Bongardstraße) zum Parkplatz real (An der Leimkaul) erfolgen.

Ab 24 Uhr ist mit den ersten Auswirkungen der Überflutung zu rechnen.

 



Aktuelles aus der Hotline

UPDATE 23.07.2021, 13 Uhr

Stadtwerke Jülich informieren:

Stromausfall in Jülicher Innenstadt ist behoben

Toni Geiling & das Wolkenorchester: Gedanken wollen fliegen

31. Juli 2021, 15 Uhr

Aktuelles aus der Hotline

UPDATE: 22.07.2021, 14.40 Uhr

Mitteilung des WVER zu den für das kommende Wochenende erneut zu erwartenden Niederschlägen

Niederschläge vom DWD angekündigt

Rurbrücke weiterhin gesperrt

Staus sorgen für Behinderungen und Unmut

Soforthilfe zur Unwetterkatastrophe in Nordrhein-Westfalen

Informationen und Anträge

Aktuelles aus der Hotline

UPDATE 21.07.2021, 15.00 Uhr

Hilfe nach dem Hochwasser in Jülich

Abfälle werden weiter abgefahren

Hilfe nach dem Hochwasser in Jülich

Ein großes Dankeschön an Entsorgungsunternehmen

  • 23  Jul  2021

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    UPDATE: 22.07.2021, 14.40 Uhr

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