Den Menschen mit vielen Brillen sehen
26.02.2026
Es schließt sich ein Kreis. So lässt sich wohl beschreiben, was Dr. Eva-Maria Lukei in die Geriatrie geführt hat. Und sicher ist: Es war ein ungewöhnlicher Weg. Zu ihm gehören Stationen in Kliniken, auch eine Zeit in einer Praxis, Erfahrungen in mehreren Fachbereichen – so wie bei vielen anderen ärztlichen Kolleginnen und Kollegen auch. Zu ihrem Weg gehört aber auch eine Zeit fernab der Medizin. Dr. Eva-Maria Lukei hat dem Abschluss in Humanmedizin ein zweites Studium folgen lassen: Katholische Theologie. Und lange Zeit sah es so aus, als habe sie in der Seelsorge ihre Bestimmung fürs Leben gefunden hätte. Heute ist die 58-Jährige Oberärztin in der Geriatrie und interdisziplinären Altersmedizin des Krankenhauses Jülich. Im Interview erklärt sie, wie es dazu kam und was ihr als Geriaterin in Jülich wichtig ist.
Frau Dr. Lukei, Medizin, dann Theologie und schließlich wieder Medizin – das ist ein außergewöhnlicher Berufsweg.
Dr. Eva-Maria Lukei: Nach meinem Studium der Humanmedizin habe ich mich nicht in der ärztlichen Tätigkeit gesehen. Für mich war damals klar, dass meine Berufung doch eine andere ist, als ich nach dem Abitur gedacht habe. Also habe ich gleich ein Theologie-Studium angeschlossen und dann lange als Pastoralreferentin im Erzbistum Köln gearbeitet. Letztlich habe ich aber keine dauerhafte Perspektive in diesem Beruf gesehen – auch wenn ich unglaublich wertvolle Erfahrungen machen durfte.
Wie ging es dann weiter?
Lukei: Ich bin über einen Auffrischungskurs zurück in die Medizin und habe mich als Fachgebiet für die Neurologie entschieden. Während der Facharztausbildung war ich auch ein Jahr lang in der Psychiatrie in einem Kölner Krankenhaus tätig. Das ebnete mir den Weg in die LVR-Klinik in Langenfeld und in die dortige Gerontopsychatrie, wo ich für gut zehn Jahre auf einer geschlossenen Station mit schwer demenzkranken Patienten gearbeitet habe.
Das ist eine sehr große Herausforderung.
Lukei: Ja, und so ist für mich auch irgendwann der Punkt gekommen, an dem ich gesagt habe: Ich kann das nicht mehr machen. Zum einen, weil die therapeutischen Möglichkeiten für diese Patienten leider sehr begrenzt sind. Zum anderen, weil man mit der Arbeit auf dieser Station in einer ganz anderen Welt war, die mit der, in der wir sonst leben, sehr wenig zu tun hat. Mehr als zehn Jahre in dieser Welt ist schon eine sehr lange Zeit.
Aber die älteren Patientinnen und Patienten haben Sie nicht losgelassen.
Lukei: Ich bin recht schnell auf die Geriatrie als ein Fachgebiet gekommen, das für mich sehr gut passen würde. Ich kann dort mein Interesse für die Arbeit mit Senioren unterbringen, die große Bandbreite des Fachgebiets gefällt mir. Und Kenntnisse in der Psychiatrie sind sicher auch von Vorteil.
Darf man sagen, dass sie mit Ihren ärztlichen Erfahrungen und den Jahren in der Seelsorge prädestiniert sind für die Arbeit in der Geriatrie?
Lukei: Ich kann sagen, dass ich insgesamt sehr vielseitig interessiert und Neuem gegenüber sehr aufgeschlossen bin. Meine Fähigkeiten liegen eher in der Breite als in der Tiefe. Ich denke, dass das für die Arbeit auf einer geriatrischen Station nicht so verkehrt ist. Denn Ziel der Geriatrie ist es, den Menschen sehr umfassend und mit vielen Brillen sehen zu können. Meine Erfahrungen haben mich sicher darin geprägt, genau zu überlegen, was Menschen brauchen.
Was brauchen Ihre Patientinnen und Patienten?
Lukei: Mir ist wichtig, dass wir ganz für unsere Patientinnen und Patienten in der Jülicher Geriatrie da sind. Wenn sie zum Beispiel nach der orthopädischen Versorgung eines Oberschenkelhalsbruchs oder nach einer akuten internistischen Behandlung zu uns kommen, dann wollen wir mit vielen therapeutischen Kolleginnen und Kollegen erreichen, dass sie wieder in einen möglichst selbstständigen Alltag zurückkehren können. Dabei orientieren wir uns selbstverständlich an den Behandlungsschemata und Leitlinien. Aber eine gute und umfassende Betreuung darf aus meiner Sicht immer auch ein bisschen mehr sein.
Können Sie uns ein Beispiel nennen?
Lukei: Ein Schwerpunkt in der Altersmedizin ist die Aktivierung der Patienten. Unsere Physiotherapeutinnen und -therapeuten leisten da eine hervorragende Arbeit. Das „bisschen Mehr“ ist in diesem Fall, dass ich meine Patientinnen und Patienten immer wieder dazu anhalte, darüber hinaus noch eigenständig zu trainieren, auch wenn sie noch die meiste Zeit im Bett liegen. Muskeln verkümmern leider rasend schnell. Nach zehn Tagen Bettlägerigkeit kann ein Mensch bis zu zwei Kilo Muskelmasse verloren haben. Das meiste davon in den Beinen. Das kann fatale Folgen haben, wenn der Alltag wieder gemeistert werden muss. Deshalb zeige ich den Patienten Übungen, die sie leicht ausführen können, und motiviere sie immer wieder, die Krankenhauszeit nicht nur passiv über sich ergehen zu lassen. Ein anderes Beispiel ist, dass wir uns vielleicht ein bisschen mehr als andere die Zeit nehmen, um auch einmal intensiver zu sprechen – mit den Patienten, aber auch mit den Angehörigen, zum Beispiel über das Thema Demenz. Das ist ein Thema, das mit sehr vielen Unsicherheiten und Ängsten verbunden ist. Deshalb ist es für mich selbstverständlich, hier mehr zu geben als die Leitlinien vorsehen.
Krankenhaus Jülich: https://www.krankenhaus-juelich.de/
Fahrrad-Frühjahrs-Check und Codierung
26.02.2026
Die Stabsstelle für Nachhaltigkeit, Mobilität und Klimaschutz freut sich über das Engagement der Vereine Erfindergeist Jülich, Parents for Future Jülich und ProRad Jülich zum Thema „nachhaltige und klimaneutrale Mobilität“ mit dem Fahrrad.
Am Samstag, 28.03., bieten die Vereine bereits zum zweiten Mal von 11 bis 15 Uhr einen kostenlosen Fahrrad-Frühjahrs-Check in der AWO, Marie-Juchacz Weg 2, an. Unterstützt werden sie dabei vom Fahrrad-Reparatur-Mobil des ADAC. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, mit ihren Fahrrädern vorbeizukommen und Unterstützung einzuholen bei kleineren Reparaturen wie etwa dem Austausch oder der Reparatur von Schläuchen und Mänteln, dem Einstellen von Bremsen und Schaltung oder der Ölung einzelner Komponenten. Gerne unterstützen die Vereine an dem Tag auch beim Austausch von Teilen. Hierfür sollten aber die passenden Ersatzteile mitgebracht werden. Letztendlich soll dabei Hilfe zur Selbsthilfe gegeben werden, so dass zukünftig kleinere Wartungs- und Reparaturarbeiten selbständig erledigt werden können. Die Veranstaltung findet analog zu den von Erfindergeist Jülich organisierten Reparatur-Cafés statt.
Zudem steht der ADFC, Kreisgruppe Aachen, an dem Tag für Fahrradcodierungen bereit. Mit einer solchen lässt sich ein Rad jederzeit zweifelsfrei seinem rechtmäßigen Eigentümer zuordnen. Deshalb ist dieser individuelle Code das beste Mittel, um Fahrraddiebe abzuschrecken.
Nähere Informationen dazu findet man hier: https://aachen.adfc.de/artikel/abschreckung-durch-kennzeichnung-die-adfc-fahrradcodierung
Die beteiligten Vereine freuen sich darauf, die Bevölkerung ehrenamtlich dabei zu unterstützen, Fahrräder fit für die Nutzung zu machen.
Ladies Night zum Int. Frauentag
26.02.2026
Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März lädt die Gleichstellungsstelle Jülich gemeinsam mit der Beratungsstelle für Frauen und Mädchen im Kreis Düren, der VHS Jülicher Land, der Gleichstellungsbeauftragten am Forschungszentrum Jülich, der Gleichstellungsstelle Linnich und dem Kulturbüro Jülich am Freitag, 13. März ab 19 Uhr zur Ladies Night in den Kulturbahnhof Jülich ein.
An diesem Abend feiern wir unsere Schwesternschaft: mit guter Musik, ausgelassener Stimmung und jeder Menge Spaß. Für den passenden Sound sorgt DJane Jutta Stoffels, die mit tanzbaren Beats durch die Nacht begleitet.
Ob mit Freundinnen, der Mutter oder der Oma – hier treffen sich Frauen und FLINTA aller Generationen, die gemeinsam feiern, lachen und tanzen möchten.
Der Eintritt an der Abendkasse kostet 10€ inkl. eines Freigetränkes.
Wann: Freitag, 13.3.2026 ab 19 Uhr
Wo: Kneipe im Kulturbahnhof Jülich
Eintritt: 10 € inkl. Freigetränk
Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration
26.02.2026
Am Mittwoch, dem 04.03.2026, 19:00 Uhr, findet im Großen Sitzungssaal des Neuen
Rathauses eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration mit folgender Tagesordnung statt:
A. Öffentlicher Teil
1. Feststellung der anwesenden Mitglieder, der ordnungsgemäß erfolgten Einladung und der Beschlussfähigkeit
2. Kenntnisnahme und Genehmigung der Niederschrift der Sitzung am 18.11.2025
3. Mitteilungen
4. Anfragen
5. Beteiligung an öffentlicher Veranstaltung der Zivilgesellschaft zum "Tag des Grundgesetzes" am 23. Mai 2026
6. Benennung eines/r stellvertretenden Delegierten für den Landesintegrationsrat NRW
7. Benennung von stellvertretenden Vertretern für diverse Arbeitsgruppen
8. Einheitliches Corporate Design für die Ausschüsse für Chancengerechtigkeit und Integration in NRW
9. Fortführung des Austauschformats "Runder Tisch zum Thema Integration" unter der Leitung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration
hier: Entscheidung über weitere Schritte zur Umsetzung der Ergebnisse aus 2025
10. Antrag an den Rat und die Verwaltung zur Errichtung von kleinen öffentlichen Grillplätzen im Stadtgebiet zur kostengünstigen Nutzung
11. Neubesetzung der Arbeitsgruppen
12. Bericht Situation Flüchtlinge
13. Vorschlag zur Änderung § 7 Abs. 2 Hauptsatzung (Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration)
14. Bericht aus dem Landesintegrationsrat NRW
14.1 Bericht aus den Ausschüssen und dem Landesintegrationsrat
15. AG Interkulturelle Öffnung der Verwaltung
hier: Projektstand
16. Nachbarschaftsdialog des Forschungszentrum Jülich
hier: Bericht über die vergangenen Treffen
17. Verschiedenes
B. Nichtöffentlicher Teil
Unterlagen im Ratsinformationssystem:
https://ratsinfo.juelich.de/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZX9NgS4WfRw9hx1Qw7vdAAB6wf4yw3qwAPrDFvkyUVos/Bekanntmachung_Ausschuss_fuer_Chancengerechtigkeit_und_Integration_04.03.2026.pdf
Veranstaltungskalender
26.02.2026
siehe pdf.Datei
Weiblich, anders, wichtig: Warum Gendermedizin nötig ist
26.02.2026
Anlässlich des Int. Frauentages laden die Gleichstellungsstellen Jülich und Linnich gemeinsam mit der Beratungsstelle für Frauen und Mädchen im Kreis Düren, der VHS Jülicher Land und der Gleichstellungsbeauftragten am Forschungszentrum Jülich am Donnerstag, 12. März um 19 Uhr zu einem hybriden Vortrag mit der bekannten Gynäkologin Prof. Dr. Mandy Mangler ein.
Frauen haben bei einem Herzinfarkt andere Symptome als Männer. Die Erkenntnis gehört inzwischen fast schon zum Allgemeinwissen – auch dass Frauen deshalb oft nicht richtig oder zu spät behandelt werden. Aber auch in anderen Bereichen der Medizin wird geschlechterbedingten Unterschieden von Frauen und Männern bislang noch viel zu wenig Rechnung getragen. Leider fehlt die weibliche Perspektive oft gerade auch in der Frauenheilkunde. Wie das sein kann, worin die Problematik genau besteht und was sich in medizinischer Forschung, Lehre und Praxis dringend ändern muss, darum geht es in dem Online-Vortrag mit Prof. Dr. Mandy Mangler.
Prof. Dr. Mandy Mangler ist Chefärztin an zwei Berliner Kliniken für Geburtshilfe und Gynäkologie und lehrt am Studiengang „Hebammenwissenschaft“ der Evang. Hochschule Berlin. Sie ist außerdem bekannt aus dem Tagesspiegel Podcast „Gyncast“. 2024 erschien ihr Buch „Das große Gynbuch“.
Eine kostenlose Teilnahme ist digital über Zoom möglich oder vor Ort in der VHS Jülicher Land (Computerkenntnisse sind in diesem Fall nicht erforderlich). Die Referentin wird online zugeschaltet. Anmeldung unter www.vhs-juelicher-land.de
Anwohner aus Welldorf, Güsten und Serrest sind eingeladen
24.02.2026
Die Stadtwerke Jülich bauen das Glasfaser-Netz in der Stadt nach und nach aus, um immer mehr Menschen Zugang zu schnellem Internet zu verschaffen. Aktuell laufen entsprechende Bauarbeiten in den Stadtteilen Welldorf, Güsten und Serrest. Dort, wo noch keine Kabel verlegt sind, können sich Anwohner aber auch jetzt noch für einen kostenlosen Standard-Glasfaserhausanschluss entscheiden. Er kann bis zu 15 Metern ab der Grundstücksgrenze lang sein. So können rund 3.000 Euro gespart werden. Wie das genau funktioniert, darüber informieren die Stadtwerke und ihr Glasfaser-Kooperationspartner NetAachen bei einer gemeinsamen Veranstaltung.
Interessierte sind dazu am Donnerstag, 26. Februar, von 18 bis 20 Uhr in das Mehrzweckgebäude Güsten (Justinahaus), Justinastraße 2, in Jülich eingeladen. Vertreter der Stadtwerke und von NetAachen erläutern an diesem Abend den aktuellen Stand des Ausbaus sowie den vorgesehenen Ablauf der weiteren Arbeiten. Auch die technischen und vertraglichen Rahmenbedingungen für einen Glasfaserausbau werden erklärt. Teilnehmer können zudem auch individuelle Fragen stellen.
Seit November 2024 kooperieren die Stadtwerke Jülich und NetAachen beim Thema Glasfaser miteinander. Der Lebensversorger kümmert sich dabei vornehmlich um den Ausbau und Betrieb des Glasfasernetzes. NetAachen bringt als Telekommunikationspartner die passenden Produkte und Services ins Haus.
Um die Planungen für den Info-Abend zu erleichtern, bitten die Stadtwerke um Anmeldung per E-Mail an glasfaser@stadtwerke-juelich.de. Kurzentschlossene sind aber ebenfalls willkommen.
Vor dem Justinahaus gibt es einige Parkplätze, die Besucher nutzen können. Teilnehmer werden gebeten, ihre Autos nicht auf dem Parkplatz vor der Feuerwehr abzustellen.
Infos auf: https://portal.stadtwerke-juelich.de/
Ausbau in Welldorf, Güsten und Serrest läuft
24.02.2026
Immer mehr Menschen in Jülich haben Zugang zu schnellem Internet. Die Stadtwerke bauen aktuell das Netz in den Stadtteilen Welldorf, Güsten und Serrest aus. „Die Arbeiten laufen gut und liegen im Zeitplan“, sagt Dr. Uwe Macharey, Technischer Leiter der Stadtwerke. Dort, wo die Bagger bisher noch nicht gerollt sind, können Anwohner aber noch einsteigen und sich mit der Abgabe der Grundstückseigentümererklärung, der sogenannten GEE, einen kostenfreien Glasfaserhausanschluss (bis 15 Meter auf Privatgrund) von den Stadtwerken Jülich sichern.
Grundstückseigentümer müssen Erklärung einreichen
Wichtig für Interessierte ist, dass ohne eine vorliegende Grundstückseigen-tümererklärung kein Anschluss gebaut wird. Diese Erklärung kann ganz einfach online (www.stadtwerke-juelich.de/gee) oder über den folgenden QR-Code ausgefüllt und eingereicht werden.
Interessant für Anwohner anderer Stadtteile: Bisher war eine Einreichung von Grundstückseigentümererklärungen nur für die jeweils aktuellen Glasfaser-Ausbaugebiete möglich, nun sind alle Adressen in Jülich freigeschaltet. Das heißt, nun kann für jedes Objekt aus dem gesamten Stadtgebiet eine GEE eingereicht werden.
„Das bedeutet nicht, dass jemand sofort nach Einreichung der Erklärung auch einen Anschluss erhält“, erläutert Vertriebs- und Marketingleiter Ivan Ardines. Das passiere erst bei entsprechender Ausbautätigkeit im jeweiligen Stadtteil. Aber mit der Freischaltung der GEE-Einreichung für das gesamte Stadtgebiet können Anwohner frühzeitig ihr Interesse an einem Glasfaserhausanschluss bekunden und die Errichtung ihrer kostenlosen Anschlüsse vorbereiten. „Die Menge der eingereichten Grundstückseigentümererklärungen zeigt uns dann auch an, wo das Interesse besonders groß ist“, so Ivan Ardines weiter. Das könne die Planung der nächsten Ausbaugebiete natürlich beeinflussen.
Zum Hintergrund: Die Stadtwerke Jülich kümmern sich um die Planung und den Ausbau des Glasfasernetzes. NetAachen bringt als Telekommunikationspartner die passenden Produkte und Services ins Haus. Mit der GEE erlaubt der Eigentümer, dass sein Gebäude an das Glasfasernetz angeschlossen und die Glasfaser vom Gehweg bis ins Haus verlegt werden darf. Die Erklärung ist notwendig, um einen kostenlosen Glasfaseranschluss zu erhalten.
Anwohner werden informiert
„Wenn wir unseren weiteren Ausbau geplant haben und in einem bestimmten Bereich aktiv werden, werden die Anwohner immer entsprechend benachrichtigt und auch zu einer Informationsveranstaltung eingeladen“, informiert Bernd Pesch, Projektleiter Glasfaserausbau bei den Jülicher Stadtwerken. Auch für die Ortsteile Welldorf, Güsten und Serrest plant der Lebensversorger noch eine weitere Info-Veranstaltung.
Infos auf: https://portal.stadtwerke-juelich.de/
Jülichs historische Schätze entdecken
24.02.2026
Am Tag der Archive 2026 öffnet das Stadtarchiv Jülich seine Türen für eine einzigartige Reise in die Vergangenheit. Unter dem Motto „Jülichs historische Schätze entdecken: Geschichte lebendig erleben im Stadtarchiv!“ lädt das Archiv alle Interessierten ein, die faszinierende Welt der historischen Dokumente und Geschichten hautnah zu erleben.
Im Stadtarchiv Jülich erleben Sie Geschichte zum Anfassen: Die Ausstellung „Geschichte im Zentrum – eine Zeitreise“ präsentiert ausgewählte Schätze aus Archiv und Museum Zitadelle und lädt Sie ein, in die bewegte Vergangenheit Jülichs einzutauchen. Hinter den Kulissen können Sie live erleben, wie Archive arbeiten, um die Akten für die Ewigkeit zu bewahren.
Ein besonderes Highlight ist das Schreiben mit Tinte und Feder – probieren Sie selbst aus, wie unsere Vorfahren ihre Briefe und Urkunden verfassten! Für alle, die ihr Wissen testen möchten, gibt es ein neues Archiv-Spiel, das auf unterhaltsame Weise Einblicke in die Arbeit des Archivs gibt.
Der Förderverein „Freundekreis Stadtarchiv Jülich e.V.“ veranstaltet einen Bücherbasar, bei dem Sie historische und regionale Bücher erwerben und damit die Arbeit des Archivs unterstützen können. Bei Führungen durch die Magazine erklären Ihnen unsere Expertinnen, wie Geschichte bewahrt und zugänglich gemacht wird.
Und wer mehr über die eigene Familiengeschichte oder alte Handschriften erfahren möchte, erhält Tipps zur Schriftenkunde und Familienforschung.
Kommen Sie vorbei – wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Führungen finden jeweils um 11:30, 12:30, 13:30 und 14:30 statt. Um Voranmeldung für die Führungen wird gebeten unter Archiv@juelich.de oder 02461-63533.
Infobox:
Tag der offenen Tür im Stadtarchiv Jülich
7. März 2026, 11:00–15:00 Uhr
Am Aachener Tor 16, 52428 Jülich
https://www.juelich.de/stadtarchiv
Archiv@Juelich.de
Eintritt frei!
Kino: Rental Family
24.02.2026
Komödie, Drama | USA 2025 | FSK: o.A. | 110 Min. | 6.50 Euro / 6.00 Euro erm.
Regie: HIKARI | Darsteller: Brendan Fraser, Takehiro Hira, Mari Yamamoto, Akira Emoto, Shannon Gorman
02. & 03.03.2026, jeweils um 20 Uhr, Kuba
RENTAL FAMILY erzählt die Geschichte eines in Tokio lebenden US-Schauspielers (Oscar®-Preisträger Brendan Fraser), der auf der Suche nach einem Sinn in seinem Leben ist, bis es ihm gelingt, einen ungewöhnlichen Job an Land zu ziehen. Für eine japanische „Rental Family“-Agentur schlüpft er in unterschiedliche Rollen und spielt als Familienmitglied den Sohn, Ehemann oder Vater. Während er mehr und mehr in die Lebenswelten seiner Kunden eintaucht und ihnen hilft ihre familiären Lücken zu füllen, beginnt er echte Bindungen aufzubauen, die die Grenzen zwischen Schauspiel und Realität verschwimmen lassen. In der Auseinandersetzung mit den moralischen Aspekten seines neuen Jobs, entdeckt er den Sinn im Leben, das Gefühl von Zusammengehörigkeit und die Schönheit zwischenmenschlicher Beziehungen neu.
Mehr auf: https://www.kuba-juelich.de/
Mit AMIS schneller wieder fit
24.02.2026
Was tun bei Schmerzen in der Hüfte? Diese Frage treibt viele Menschen um, deren Alltag durch Ver-schleiß im Hüftgelenk beeinträchtigt ist. Wenn die Schmerzen zu belastend werden oder die Bewegungsmöglichkeiten so eingeschränkt, dass Arbeit, Hobbys oder auch alltägliche Beschäftigungen da-runter massiv leiden, kann ein Gelenkersatz die Lösung sein. Das Krankenhaus Jülich gehört zu den spezialisierten Kliniken in der so genannten Hüft-Endoprothetik. Was das Team um Chefarzt Dr. Michael Lörken von anderen unterscheidet, ist die OP-Methode. AMIS heißt das besonders schonende Verfahren, das in Jülich angeboten wird. Was sich hinter der Abkürzung verbirgt und welche Vorteile die Patientinnen und Patienten davon erwarten können, berichtete Dr. Lörken jetzt in einer sehr gut besuchten Jülicher Gesundheitsstunde.
Schmerzen, eingeschränkte Bewegung, reduzierte Gehstrecke, steife Gelenke, Entzündungen – das sind die Symptome der fortgeschrittenen Arthrose (Gelenkverschleiß) im Hüftgelenk. Doch wann ist der Punkt erreicht, an dem der Orthopäde zu einer Operation rät? „Diese Entscheidung können nur Sie treffen“, betonte Dr. Lörken. „Für uns ist ganz klar, dass wir zunächst alle anderen Optionen ausschöpfen. Dazu gehören Gewichtskontrolle und regelmäßige Bewegung, Schmerzmittel, entzündungshemmende und schmerzlindernde Injektionen und Physiotherapie. „Diese so genannten konservativen Behandlungen stehen immer an erster Stelle“, betonte der Chefarzt. Aber: „Sie können Arthrose nicht heilen, sondern nur Beschwerden lindern.“
Muskeln und Sehnen werden nicht durchtrennt
Wenn das alles nicht mehr hilft und der Leidensdruck zu groß wird, komme die endoprothetische OP in Frage, sagte der Chefarzt. Und auch, wenn der Titel der Gesundheitsstunde „Vorteil AMIS – Die besonders schonende Hüft-OP“ lautete, stellt Dr. Lörken klar: „Auch die anderen Verfahren sind nicht falsch oder bringen schlechtere Ergebnisse. AMIS ist aber die einzige wirklich minimalinvasive Methode.“ Das liege daran, dass bei AMIS (Anterior Minimally Invasive Surgery, zu deutsch: vordere minimal-invasive Chirurgie) auf dem Weg zum Hüftgelenk keine Muskeln und keine Sehnen durchtrennt werden müssen. „Bei dieser Methode wählen wir den Zugang von vorne und nicht wie sonst üblich von der Seite oder von hinten“, erklärte der Orthopäde. „Dabei können wir Muskeln und Sehnen zur Seite schieben, was bei den anderen Zugängen nicht möglich ist. Das bedeutet für die Patienten: weniger Schmerzen, schnellere Erholung, weniger Blutverlust, kleinere Narben und ein wesentlich geringeres Risiko für eine Luxation, also ein Auskugeln des neuen Gelenks.“
Warum ist das nicht Standard?
Oft berichteten Patientinnen und Patienten, die mit AMIS operiert wurden, dass sie im Vergleich mit anderen in der Reha schon deutlich weiter und viel fitter sind, sagte Dr. Lörken. Und spätestens an dieser Stelle fragten sich die Besucherinnen und Besucher, warum dann dieses Verfahren nicht längst Standard ist. „In der Schweiz wird kaum noch anders operiert“, berichtete der Chefarzt. „Hier gibt es aber noch nicht so viele Operateure, die das Verfahren beherrschen und dafür zugelassen sind. Es braucht auch die Bereitschaft, auf einem Gebiet, das ich vielleicht schon seit Jahrzehnten beherrsche, noch einmal etwas Neues zu lernen.“
AMIS sei erst durch Fortschritte bei den Gelenkimplantaten und bei den OP-Instrumenten möglich geworden. „Wir gehen durch eine Öffnung von nur fünf bis sechs Zentimetern“, erklärte Dr. Lörken und veranschaulichte das anschließend mit einem Video eines Eingriffs. Zahlreiche Fragen stellten die Besucherinnen und Besucher zu diesem besonderen Einblick, aber auch zu dem „Danach“. Wie lebt es sich mit einem neuen Hüftgelenk? „Viel besser als vorher“, sei die häufigste Antwort, die er von Patientinnen und Patienten höre, sagte Dr. Lörken. Laut Statistiken seien 95 Prozent der Patienten mit künstlichem Gelenk zufrieden und würden den Eingriff jederzeit wiederholen lassen. Dabei spielt sicherlich eine große Rolle, dass viel wieder möglich ist, was vorher einfach nicht mehr ging. Auch der liebgewordene Sport. „Ich würde da nichts verbieten“, betonte der Chefarzt. „Es gibt Sportarten, die besser geeignet sind – Walken, Schwimmen, auch Fahrradfahren und Joggen. Nicht zu empfehlen sind dagegen Kampfsportarten. Aber wenn ich sehe, dass auch über 80-jährige Patienten wieder schmerzfrei auf dem Tennisplatz stehen, dann ist das die beste Antwort auf die Frage, was nach der OP wieder möglich ist.“
Krankenhaus Jülich: https://www.krankenhaus-juelich.de/
Zwischen Blitzlicht und Vergangenheit
23.02.2026
Zwischen Blitzlicht und Vergangenheit: Eine mutige Frau will Modefotografin werden und muss gleichzeitig gegen die Dämonen ihrer Vergangenheit kämpfen.
Samstag, 07.03.2026
11.00 Uhr
Stadtbücherei Jülich
8,00 € - VVK Stadtbücherei Jülich
Im Rahmen des Weltfrauentags liest Bettina Lausen in der Stadtbücherei Jülich aus Ihrem aktuellen historischen Roman „Die Fotografin – Neue Zeiten auf der Kö“.
Düsseldorf 1953: Die 26-jährige Jüdin Zuria lebt in London und ist mit einem Modehausbesitzer verlobt, als ein Brief ihr Leben auf den Kopf stellt: Ihre totgeglaubte Schwester Jalda lebt. Trotz aller Ängste kehrt Zuria in ihre alte Heimat Düsseldorf zurück, um Jalda nach London zu holen. Doch diese hat sich in Deutschland ein Leben als Mannequin aufgebaut und träumt von einer Karriere als Fotomodell. Zuria ersehnt sich, Modefotografin zu werden. Als sie auf ihre Jugendliebe Kurt trifft, steht Zuria vor der Wahl zwischen Sicherheit und Wohlstand in London und einem Neubeginn mit der Chance, ihre wahren Träume zu leben.
Eintrittskarten für diese Kooperationsveranstaltung der Stadtbücherei Jülich und der Gleichstellungsstelle der Stadt Jülich sind ab sofort zum Preis von 8,00 € in der Stadtbücherei Jülich erhältlich bzw. können telefonisch unter 02461/936363 oder per Mail an stadtbuecherei@juelich.de reserviert werden.
Informationsveranstaltung Straßenerneuerung „Gartenweg“ und „Niederfeld“
19.02.2026
In einer Informationsveranstaltung wird die vorgesehene Straßenerneuerung der Straßen „Gartenweg“ und „Niederfeld“ in Kirchbergvorgestellt. Im Rahmen dieser Veranstaltung können auch Fragen gestellt sowie Anregungen und Bedenken vorgebracht werden.
Die Informationsveranstaltung findet am Montag, den 23.02.2026, um 18.00 Uhr im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses (Große Rurstraße 17) in Jülich statt.
Alle Eigentümerinnen und Eigentümer, Anwohnerinnen und Anwohner sowie interessierte Einwohnerinnen und Einwohner sind hierzu herzlich eingeladen.
Jülich als Teil des Klima-Bündnisses
19.02.2026
Jülich gehört seit 1995 zu den über 2.000 Mitgliedern aus 27 Ländern im mitgliederstärksten europäischen Netzwerk für kommunalen Klimaschutz – dem Klima-Bündnis.
Das Bündnis vereint Regionen, Städte und Gemeinden aller Größen, die sich gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft einsetzen. Mit mehr als 35 Jahren Erfahrung bietet das Klima-Bündnis umfangreiches Wissen und vielfältige Instrumente, die im Netzwerk geteilt werden und die Umsetzung zahlreicher Projekte unterstützen.
Ziel aller Mitgliedskommunen ist eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2050 um mindestens 95% gegenüber 1990.
Die Stadt Jülich freut sich sehr über die Zusammenarbeit und bedankt sich für die kontinuierliche Unterstützung. Gemeinsam treiben wir den Klimaschutz in Jülich weiter voran!
https://www.klimabuendnis.org/
Kulturfahrt "Getanzte Bilder"
19.02.2026
Ein Ballettabend, der auf faszinierende Art und Weise bildende Kunst erfahrbar macht. Das können Interessierte am 8. Mai 2026 bei der Kulturfahrt des Kulturbüros der Stadt Jülich erleben. Mit dem Bus geht es zum Theater Mönchengladbach.
Der Abend vereint zwei Choreografien, die auf unterschiedliche Weise von bildender Kunst inspiriert sind. Beide entstanden in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Christopher Benstead, aus dessen Feder auch die fesselnden Ballettmusiken zu Carmen und Mata Hari stammen.
Die erste Choreografie, eine Neukreation, lässt die reizvolle Bildwelt des deutschen Expressionismus aufleben. Intensive Farben, überzeichnete Konturen und markante Formen, wie man sie bei August Macke, Otto Dix, Emil Nolde und vielen anderen findet, zeugen von der subjektiven Sichtweise und des individuellen Erlebens der Künstler. Einige Gemälde haben Robert North zu tänzerischer Interpretation angeregt, zumal sich in den ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts auch der Ausdruckstanz als expressionistische Kunstform entwickelt, etwa bei Mary Wigman, und die eigenen Emotionen in den Mittelpunkt rückt.
Die Idee zu Farbenspiel entstand durch die geometrischen Musterbilder der englischen Malerin Bridget Riley (*1931), die den Betrachter durch kontrastreiche oder subtil abgestufte Farbskalen faszinieren. Diese Choreografie wurde 1983 in London unter dem Titel Colour Moves uraufgeführt und war 2017 in Krefeld und Mönchengladbach in einer Neufassung für großes Orchester zu erleben.
Der Bus fährt pünktlich um 18:00 Uhr vor dem Neuen Rathaus Jülich, Große Rurstraße 17, 52428 Jülich ab. Die Vorstellung beginnt um 19:30 Uhr. Anschließend bringt der Bus die Teilnehmenden wieder zurück nach Jülich.
Tickets sind bis zum 26.03.2026 auf der Internetseite des Kulturbüros unter https://www.juelich.de/kulturbuero und bei der Stadtbücherei Jülich sowie dem Kiosk im Kuba erhältlich (jeweils nur Barzahlung). Es handelt sich dabei um ein Kombiticket für die Busfahrt und die Ballettvorstellung. Die Karten für den Einlass vor Ort werden im Bus ausgegeben.
Kosten für Ticket und Busfahrt pro Person: 48,00 €
Text: Theater Krefeld und Mönchengladbach bearbeitet von Kulturbüro Jülich
Samstag 28. Februar 18 Uhr – Taschenlampenführung im Museum Zitadelle
19.02.2026
Wir schleichen uns durch die dunklen Kasematten der Zitadelle, tasten uns eine dunkle Treppe hoch, passieren eine quietschende alte Tür und … plötzlich stehen wir mitten in Italien! Aus unserem dunklen Versteck schauen wir wie im Scheinwerferlicht auf geheime Treffen am Brunnen, gespenstische Ruinen, dunkle Höhlen und in tiefe Schluchten. Im Schein unserer Taschenlampe werden die gemalten Bilder wieder lebendig und vielleicht kommen wir einer geheimnisvollen Geschichte auf die Spur. Alles was ihr braucht sind feste Schuhe, eine Taschenlampe, eine große Portion Neugier – und natürlich eine Anmeldung im Museum, denn die Plätze für die Erkundungstour für kleinere und größere Abenteurer mit Museumsleiter Marcell Perse sind begrenzt! Die Veranstaltung ist frei, der Museumseintritt ist zu entrichten. Anmeldung unter www.museum-zitadelle/veranstaltungen.
Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses
19.02.2026
Am Mittwoch, dem 25.02.2026, 18:00 Uhr, findet im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses eine öffentliche Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses mit folgender Tagesordnung statt:
A. Öffentlicher Teil
1. Kenntnisnahme und Genehmigung von Niederschriften
1.1 Kenntnisnahme und Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 11.12.2025 17.30
1.2 Kenntnisnahme und Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 11.12.2025
2. Mitteilungen des Bürgermeisters
3. Anfragen
4. Anregung 01/2026 - Tempo 50 im Bereich der Wohnbebauung auf der Merscher Höhe
5. Anträge
5.1 Antrag 04/2026 (B90/DieGrünen) - Fördermittelmanagement
5.2 Antrag 5/2026 (CDU / UWG JÜL) - Allgemeine Vertretung des Bürgermeisters und Anpassung der Hauptsatzung der Stadt Jülich
6. Erlass einer ordnungsbehördlichen Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen aus Anlass des Frühlingsfestes (29.03.), des Weinfestes (12.07.), des Erntedankfestes (27.09) und der Feierlichkeiten Jülich im Advent/Weihnachtsmarkt (06.12.)
7. 2. Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung von Gebühren im Rahmen der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich
8. Jahresbericht der Gleichstellungsstelle für das Jahr 2025
9. Übernahme der Nutzungsgebühren des Jülicher Wassersportvereins, der DLRG sowie der Behinderten Sportgemeinschaft für die Nutzung von Hallenbädern benachbarter Kommunen für das Jahr 2026.
10. Beschluss über den von einer Fachfirma unter Beteiligung des Ordnungsamtes und der Feuerwehr gemäß § 3 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) fortgeschriebene Brandschutzbedarfsplan der Stadt Jülich
11. Änderung der Alttextilsammlung im Stadtgebiet Jülich; Ermächtigung zum Abschluss einer delegierenden öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zur Verwertung von Textilabfällen
12. Einreichungen im Förderangebot "Klimaanpassung im Rheinischen Revier – Attraktives und resilientes Lebensumfeld gemeinsam gestalten" im Rahmen von "REVIER.GESTALTEN"
13. Beteiligung bei Vorhaben über 7 WEA der Firma BMR bei Jülich-Lich Steinstraß
hier: Einvernehmen der Gemeinde gemäß §36 BauGB
14. Beteiligung bei Vorhaben über 4 WEA der Stadtwerke Jülich GmbH bei Jülich-Lich Steinstraß
hier: Einvernehmen der Gemeinde gemäß §36 BauGB
15. Jahresabschluss der Krankenhaus Jülich Service GmbH für das Wirtschaftsjahr 2024
16. Jahresabschluss der Brainergy Park Jülich GmbH für das Wirtschaftsjahr 2024
17. Verschiedenes
B. Nichtöffentlicher Teil
1. Kenntnisnahme und Genehmigung von Niederschriften
1.1 Kenntnisnahme und Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 11.12.2025 17.30
1.2 Kenntnisnahme und Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 11.12.2025
2. Mitteilungen des Bürgermeisters
3. Anfragen
4. Antrag 5/2026 (CDU / UWG JÜL) - Dauerhafte Übertragung der Leitung des Dezernats III sowie des Amtes 66 - Tiefbauamt
5. Ankauf von Grundstücken in Welldorf zur Errichtung eines Feuerwehrgerätehauses und eines Einzelhandelsbetriebs zur Nahversorgung
6. Flächentausch im Bereich Römerstraße
7. Verschiedenes
Unterlagen im Ratsinformationssystem:
Versteigerung von Fundsachen
19.02.2026
Am Samstag, den 07. März 2026, findet ab 11.00 Uhr auf dem Hof der Stadtverwaltung Jülich, Neues Rathaus, Große Rurstraße 17, eine öffentliche Versteigerung von Fundsachen statt. Die Fundsachen werden meistbietend gegen Barzahlung versteigert.
Es werden im wesentlichen Fahrräder versteigert.
„Gemeinsam Nachbarschaft gestalten“
18.02.2026
Die Stadt Jülich lädt alle Bewohnerinnen und Bewohner des Nordviertels herzlich zum nächsten Runden Tisch am Montag, den 23.02.2026, um 18:00 Uhr in das Stadtteilzentrum Jülich-Nordviertel, Nordstraße 39, ein.
Der Runde Tisch ist ein offenes Forum für Austausch und Mitgestaltung. Nachbarinnen und Nachbarn können ihre Ideen, Anliegen und Vorschläge einbringen und gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Quartier an der Weiterentwicklung des Nordviertels arbeiten.
Im Mittelpunkt des Treffens steht ein besonderes Jubiläum: 2026 feiert das Nordviertel 10 Jahre Altengerechte Quartiersentwicklung. Seit Beginn des Projekts sind im Stadtteilzentrum zahlreiche Angebote entstanden, die bis heute erfolgreich durchgeführt werden und das soziale Miteinander im Viertel stärken. Dieses Jubiläum soll am 12.09.2026 mit einem Sommerfest gefeiert werden. Beim Runden Tisch starten die ersten Planungen – Interessierte sind herzlich eingeladen, sich mit Ideen und Engagement einzubringen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu diesem und anderen Angeboten der städtischen Quartiersentwicklung erhalten Sie beim Fachbereich für Quartiersmanagement und Mehrgenerationen unter Tel.: 02461-63211 oder per E-Mail: SHaxha@juelich.de
Gemeinsam geistig aktiv
18.02.2026
Ab Dienstag, den 17. März 2026, startet in Jülich erneut das Gedächtnistraining für Seniorinnen und Senioren. Das Angebot wurde vom Seniorenbeirat der Stadt Jülich ins Leben gerufen und findet in Kooperation mit dem Quartiersmanagement der Stadt Jülich sowie der Seniorenbegleiterin Ute Spradau statt.
Das Gedächtnistraining wird im Stadtteilzentrum Jülich-Nordviertel, Nordstraße 39, durchgeführt. Frau Spradau leitet die Kurse persönlich. Das Training ist in sechswöchige Blöcke gegliedert und findet jeweils dienstags von 15:00 bis 16:00 Uhr statt.
Ziel des Angebots ist es, die geistige Leistungsfähigkeit auf abwechslungsreiche Weise zu fördern und dabei gleichzeitig Raum für Freude, Austausch und Geselligkeit zu schaffen.
Die Teilnahmegebühr beträgt 36 Euro pro Person für einen Kursblock (6 Wochen). Die Gruppengröße ist auf maximal acht Teilnehmende begrenzt; eine Mindestteilnehmerzahl von sechs Personen ist erforderlich. Interessierte Seniorinnen und Senioren können sich direkt bei Ute Spradau anmelden. Sie ist per E-Mail unter Spradau_Ute@web.de oder telefonisch unter 02463-998144 erreichbar.
Lazarus auf dem Marktplatz himmelwärts „gepreckt“
18.02.2026
Unter großer Beteiligung der Jülicher Bevölkerung wurde zwischen zwei Regenschauern bei strahlendem Sonnenschein der Lazarus auf dem Jülicher Marktplatz „gepreckt“ - einer der Höhepunkte des Veilchendienstags-Umzuges der Historischen Gesellschaft Lazarus Strohmanus.
Es war voll auf dem Jülicher Marktplatz, als Bürgermeister Axel Fuchs dort traditionell den Rathausschlüssel symbolisch an David Ningelgen übergab.
Bereits am Morgen startete die Historische Gesellschaft Lazarus Strohmanus Jülich am Hexenturm mit ihrem traditionellen Umzug am Veilchendienstag durch die Jülicher Innenstadt.
Standesgemäß wurde Jörg Bücher als diesjähriger „Pattühm“ zuhause abgeholt und zog anschließend mit der Gesellschaft durch Jülich, wo sich bis zum Abend die Menschen am „Precken“ erfreuten.
Wichtige Station war das große Aufwerfen auf dem neu gestalteten Marktplatz vor der Pasqualini-Statue am Alten Rathaus, wo dem Precken zahlreiche „Jecke“ zujubelten. Auch in vielen der gereimten Verse, die die Lazarusbrüder während des „Preckens“ darboten, fand der Marktplatzumbau samt Pasqualini-Statue umfassende Würdigung.
Der Jülicher Marktplatz war nur eine der vielen Stationen, die die Lazarusbrüder an diesem Tag ansteuerten - mit Gesang und Tanz, den Besen schwingend, selber springend und die Strohpuppe aufwerfend.
Immer wieder kehrten sie in Lokale entlang der Wegstrecke ein, bis schließlich an der Rur unter Trauer und Wehgeschrei - gefolgt von einem Höhenfeuerwerk - die Strohpuppe Lazarus Strohmanus „beerdigt“ wurde.
OHNE DICH, das geht doch nicht!
17.02.2026
Beste Freunde halten zusammen egal was passiert. Davon können sich die kleinen und großen Zuschauer am Freitag, den 27. Februar 2026 um 10:00 Uhr im Kulturbahnhof Jülich überzeugen. Denn dort ist an diesem Tag das Puppenspielerduo „Artisanen“ mit dem Stück „OHNE DICH, das geht doch nicht!“ nach dem Kinderbuch von Smriti Prasadam-Halls & Steve Small zu Gast. Die Puppenspieler erzählen mit viel Herzblut von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen zwei Tieren, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Bär und Eichhörnchen kennen sich gut. Bär weiß immer wo Eichhörnchens Schätze liegen und welche Musik es gar nicht mag. Eichhörnchen kennt Bärs Lieblingsversteck und den Trick, wie man Bär weckt. Sie machen fast alles gemeinsam, obwohl sie so unterschiedlich sind. Das geht lange gut, aber auf einmal ist da ein Knacks. Ein Streit und Stille. Eichhörnchen ist weg und Bär ist allein. Aber ohne einander geht es doch nicht… oder?
Mit feinem Witz und ohne Worte veranschaulichen die Artisanen mit ihrem Stück für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene die Herausforderungen und das Glück von Freundschaft und zeigen auf, dass Unterschiede kein Hindernis sein müssen.
NUR Gruppenanmeldungen sind über das Kulturbüro der Stadt Jülich bei Frau Klingebiel unter 02461/ 63-243 oder unter Kulturbuero@juelich.de möglich.
VVK: Kinder 6 €
Begleitpersonen sind frei.
Alten Dingen wieder neues Leben einhauchen
13.02.2026
Tüftler und Nachhaltigkeitsbegeisterte aufgepasst
Nächster Termin in der Stadtbücherei Jülich:
Samstag, 28.02.2025
10:00 - 12:30 Uhr
Stadtbücherei Jülich
Ein Repair Café ist eine gemeinnützige Initiative, die Menschen zusammenbringt, um gemeinsam defekte oder beschädigte Gegenstände zu reparieren. In einem Repair Café arbeiten Freiwillige eng mit den Besuchenden zusammen, um ihnen bei der Reparatur ihrer Gegenstände zu helfen. Das Hauptziel eines Repair Cafés ist es, die Lebensdauer von Produkten zu verlängern, Ressourcen zu schonen und die Umweltbelastung durch Müll zu reduzieren. Repair Cafés haben sich weltweit verbreitet und sind Teil der Bewegung für eine nachhaltigere und umweltfreundlichere Gesellschaft.
Was wird repariert?
Alle (Haushalts-)gegenstände vom kaputten Teddy bis zum defekten Toaster. Sogar Fahrräder können beim nächsten Termin mitgebracht werden.
Wie geht es?
Am Tag selbst bekommt man in der Reihenfolge des Eintreffens eine Nummer zugeordnet. In dieser Reihenfolge werden die Reparaturen vorgenommen. Bis der eigene Gegenstand an der Reihe ist, kann man zuschauen, mithelfen, bei Getränken und Snacks fachsimpeln oder noch etwas erledigen.
Dann wird der eigene Gegenstand eigenständig mit Unterstützung durch die anwesenden Expert*innen repariert. Dabei erklären die Expert*innen auch einige Grundprinzipien, sodass man für zukünftige Reparaturen gewappnet ist. Sollten Ersatzteile nötig sein, helfen die Expert*innen, die geeigneten Teile zu finden. Einige gängige Ersatzteile sind auch vor Ort vorhanden und können gegen Zahlung des üblichen Einkaufswertes verwendet werden.
Falls noch Fragen offen sind, melden Sie sich gerne per E-Mail an ‚kontakt@erfindergeist.org‘
Jülicher Rathaus erstürmt
12.02.2026
Pünktlich um 11.11 Uhr an Weiberfastnacht war es wieder so weit: zahlreiche Närrinnen und Narren stürmten das Jülicher Rathaus. Bereitwillig übergab Bürgermeister Axel Fuchs den Stadtschlüssel an das Kinderprinzenpaar. Prinz Philipp (Bartscherer), Prinzessin Anastasia (Loyen) sowie die Pagen Felix und Ben (Schröder) von der Jülicher Stadtgarde übernahmen mit Freude die Herrschaft über das Rathaus und feierten mit den Jülicher Jecken. Zahlreiche Jülicher Karnevalsgesellschaften boten mit ihren Gastauftritten im Rathaus beste Unterhaltung. Den Anfang machte die KG Schnapskännchen aus Güsten.
Unter dem Ordensmotto „Fehlt uns auch der Badespaß, beim Pasqualini wird man nass!“ sorgte auch in diesem Jahr der Personalrat mit Unterstützung zahlreicher Kolleginnen und Kollegen für das närrische Programm und das leibliche Wohl der Gäste.
Der neue Seniorenbeirat ist gewählt
11.02.2026
Der Seniorenbeirat der Stadt Jülich startet in eine neue Amtszeit. In der konstituierenden Sitzung am 9. Februar 2026 wurde das neunköpfige Gremium von der Seniorenversammlung offiziell gewählt. Die Mitglieder kommen aus Institutionen, Organisationen und Vereinen in Jülich ebenso wie aus dem Kreis freier Kandidatinnen und Kandidaten. Diese Vielfalt bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen und stärkt die Interessenvertretung der älteren Generation.
Zur Eröffnung der Sitzung begrüßte Bürgermeister Axel Fuchs die Teilnehmenden und hob die Bedeutung dieses Engagements hervor. Er würdigte die Arbeit des Gremiums als wichtigen Beitrag für ein seniorenfreundliches Jülich.
Im weiteren Verlauf wurden die Funktionen innerhalb des Beirats bestimmt. Hannelore Stöber-Steinbrech wurde erneut zur Vorsitzenden gewählt, ihr Stellvertreter bleibt Hermann Uhlenbruck. Mit einem erfahrenen Team setzt der Seniorenbeirat seine Arbeit fort und will sich weiterhin aktiv für die Anliegen der Seniorinnen und Senioren in Jülich einsetzen.
Fragen zum Seniorenbeirat beantwortet der Fachbereich Quartiersmanagement und Mehrgenerationen unter Tel. 02461-63211 oder per E-Mail an SHaxha@juelich.de.
Bildunterschrift:
Gemeinsam für Jülichs Seniorinnen und Senioren: die Mitglieder des neuen Seniorenbeirates mit Bürgermeister Axel Fuchs und Dezernent Thomas Mülheims.
Von links: Jutta Erika Ehrhardt, Barbara Giesen, Heinz Kranefeld, Hermann Uhlenbruck, Hannelore Stöber-Steinbrech, Marliese Felden, Irene Oellers, Doris Forst, Agi Flücken, Bürgermeister Axel Fuchs und Dezernent Thomas Mülheims.
Bild: Stadt Jülich/ S. Haxha
Glasfrei zur Jugenddisco in die Innenstadt
11.02.2026
In diesem Jahr findet die Jugenddisco aufgrund der Umbauarbeiten des Schloßplatzes im Kuba statt. Die Erfahrungen vor dem erstmaligen Glasverbot 2010 in Jülich haben gezeigt, dass der Einsatz von Glasgetränkebehältern an solchen Tagen grundsätzlich mit Gefahren verbunden ist. Durch die hohe Besucheranzahl der Jugendschutzveranstaltung und der umliegenden Gastronomiebetrieben kam es vor 2010, bedingt durch die mitgeführten Glasbehälter und durch die unsachgemäße Entsorgung, zu erheblichem Glasbruch im unmittelbaren Umfeld des Festzeltes und zu teilweisen Verletzungen der Besucher.
Die Glasverbote der letzten Jahre haben sich bewährt. Es gab keine Schnittverletzungen aufgrund von Glasbruch und die Verunreinigungen, insbesondere in der Kölnstraße, in Jülich waren sehr gering.
Um diese positiven Effekte auch für die Veranstaltung in 2026 wieder zu erhalten, hat der Stadtrat den Erlass der „Ordnungsbehördlichen Verordnung für ein Verbot des Mitführens und des Verkaufs von Getränken in Glasbehältern in bestimmten Straßen / Bereichen in der Stadt Jülich am 12.02.2026“ einstimmig beschlossen.
Was bedeutet die Verordnung im Einzelnen?
Durch die Verbote soll sichergestellt werden, dass keine Glasbehälter in den Veranstaltungsbereich und auf die umliegenden Straßen und Plätze gelangen. Es dürfen somit keine Getränke (sowohl alkoholische als auch nicht alkoholische Getränke) in Glasflaschen mitgeführt werden, wenn diese in dem nachgenannten Geltungsbereich der Verordnung konsumiert werden sollen.
Von dem generellen Mitführungsverbot/Verkaufsverbot von Glasgetränkebehältern sind lediglich diejenigen Personen auszunehmen, die Glasbehälter offensichtlich und ausschließlich zum häuslichen Gebrauch mitführen. Damit besteht für Bewohner innerhalb des Verordnungsgebietes die Möglichkeit, Getränke in Glasflaschen nach Hause zu bringen.
Wo gelten die Verbote?
Der räumliche Geltungsbereich dieser Verordnung umfasst den Bereich, der durch die nachfolgend aufgeführten Straßen begrenzt wird:
Römerstraße, Große Rurstraße, Schützenstraße, Schirmerstraße, Düsseldorfer Straße, südlicher Zitadellengraben (von Düsseldorfer Straße bis Kurfürstenstraße), Kurfürstenstraße, Römerstraße.
Neben diesem begrenzten Bereich umfasst diese Verordnung auch die Straßen/Bereiche:
Aachener Straße (ab Ellbachstraße), Düsseldorfer Straße und Propst-Bechte-Platz sowie
den südlichen Zitadellengraben (von Düsseldorfer Straße bis Kurfürstenstraße).
Bahnhofstraße ab Ecke Dürener Straße (Kreuzung Ampelanlage) bis zur Adolf-Fischer-Straße Ecke Kartäuserstraße einschließlich Gelände Busbahnhof.
Wie werden die Verbote überwacht?
Kontrollstellen sind in der Nähe des Veranstaltungszeltes eingerichtet, an denen das Ordnungsamt und die Polizei die Besucher hinsichtlich eventueller Glasflaschen kontrollieren.
Daneben gibt es auch sogenannte „mobile“ Überwachungskräfte, die die Verbote im gesamten Geltungsbereich der Verordnung überwachen.
Welche Konsequenzen hat ein Verstoß gegen die Verordnung?
Wer gegen die Verordnung verstößt, handelt ordnungswidrig. Diese Ordnungswidrigkeit kann bei Fahrlässigkeit mit einer Geldbuße bis 500,- Euro, bei Vorsatz sogar mit einer Geldbuße bis zu 1.000,- Euro geahndet werden.
Mitgeführte bzw. durch Zuwiderhandlung gegen diese Verordnung erlangte Getränke in Glasbehältern werden von den Überwachungskräften eingezogen und entsorgt!
Was ist sonst noch zu beachten?
1. Alkohol
Nach dem Jugendschutzgesetz dürfen
- Bier und Wein von Jugendlichen nur ab 16 Jahren (Ausnahme: 14 – 16-Jährige in Begleitung einer personensorgeberechtigten Person –Eltern/Vormund)
- branntweinhaltige Getränke (z.B. auch Alkopops, alkoholische Mixgetränke, Gin, Rum, Jägermeister, Wodka) nur von Personen ab 18 Jahren verzehrt werden.
2. Rauchen
Nach dem Jugendschutzgesetz dürfen in der Öffentlichkeit nur Personen ab 18 Jahre rauchen
3. Verunreinigungen sowie „wildes Urinieren“
Verunreinigungen jeglicher Art (wie z.B. das Wegwerfen von Plastik- oder Glasflaschen) oder auch „wildes Urinieren“ stellen ebenfalls eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße bis zu 1.000,- € geahndet werden kann.
Ordnungsamt und Polizei überwachen auch diese Verstöße vor Ort.
Jülicher Frühjahrsputz
11.02.2026
Wer einmal darauf achtet, sieht es auch: in Parkanlagen, im Wald, an den Feldrändern und Wegen, überall liegt Müll, mal nur einzelne Verpackungen, mal eine wilde Müllkippe. Gezielt deponiert oder einfach nur fallen gelassen stört das die Natur. Flora und Fauna leiden darunter, Kunststoffabfälle verrotten zu Mikroplastik und gelangen über Bäche und Flüsse in‘s Meer und damit sogar in unsere Nahrung! Deshalb gehört jeglicher Abfall nicht in die Landschaft, sondern in die ordnungsgemäßen Entsorgungswege, wo er schadlos entsorgt wird. Wer Abfall in der Landschaft deponiert und nicht ordnungsgemäß entsorgt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Einen Wegweiser zur korrekten Entsorgung bietet der Abfall- und Umweltkalender der Stadt Jülich unter www.juelich.de/abfallundumwelt. Er liegt ganzjährig an der Pforte des Neuen Rathauses aus.
Um Abfälle aus der Landschaft zu entfernen, veranstaltet die Stadt Jülich am 27.02. und 28.02.2026 einen Frühjahrsputz, die Mitmach-Säuberungs-Aktion, für alle denen die Natur am Herzen liegt. Alle Organisationen, Vereine, Kindergärten, Schulen und Privathaushalte sind eingeladen, hierbei mitzumachen.
Anmeldungen nimmt die Stadtverwaltung bis zum 20.02.2026 unter jzeuner@juelich.de und 02461/63251 entgegen. Handschuhe, Greifzangen und Müllsäcke werden zur Verfügung gestellt.
Kino: Extrawurst
11.02.2026
Komödie | Deutschland 2025 | FSK: ab 6 | 90 Min. | 6.50 Euro / 6.00 Euro erm.
Regie: Marcus H. Rosenmüller | Darsteller: Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst, Gaby Dohm, Milan Peschel
22.02.2026, 17 Uhr und 20 Uhr, Kuba
23.02.2026 bis 27.02.2026, täglich um 20 Uhr, Kuba
Eigentlich ist es reine Formsache: Heribert (Hape Kerkeling), langjähriger Vorsitzender des Tennisclubs Lengenheide, und sein ehrgeiziger Stellvertreter Matthias lassen über die Anschaffung eines Grills für die nächste Vereinsfeier abstimmen. Der hippe Werbetexter Torsten (Christoph Maria Herbst), von Berlin in die Provinz ausgewandert, haut noch einen flotten Spruch raus, damit die dröge Versammlung ein schnelles Ende findet. Da schlägt seine Frau Melanie vor, für ihren Doppelpartner Erol und das einzige muslimische Mitglied des Vereins einen zweiten Grill zu kaufen. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Die gut gemeinte Idee führt Satz für Satz zu einem turbulenten Schlagabtausch, bei dem Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, Gutmenschen und Hardliner frontal aufeinanderprallen. Schnell wird allen klar: Es geht hier um viel mehr als einen Grill.
https://www.kuba-juelich.de/
Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familie, Integration, Soziales, Schule und Sport
11.02.2026
Am Donnerstag, dem 19.02.2026, 18:00 Uhr, findet im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familie, Integration, Soziales, Schule und Sport mit folgender Tagesordnung statt:
A. Öffentlicher Teil
1. Kenntnisnahme und Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 24.11.2025
2. Mitteilungen des Bürgermeisters
3. Anfragen
4. Antrag 03/2026 (SPD) - Parkplatz am Sportplatz Viktoria in Koslar
5. 2. Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung von Gebühren im Rahmen der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich
6. Schließung der Hortgruppe "Kleine Füchse" im Forschungszentrum Jülich
7. Bericht Situation Flüchtlinge
8. Tätigkeitsbericht Jugendtreff "Gleis 13" 2025
9. Tätigkeitsbericht Mobile Offene Jugendarbeit 2025
10. Übernahme der Nutzungsgebühren des Jülicher Wassersportvereins, der DLRG sowie der Behinderten Sportgemeinschaft für die Nutzung von Hallenbädern benachbarter Kommunen für das Jahr 2026.
11. Einreichungen im Förderangebot "Klimaanpassung im Rheinischen Revier – Attraktives und resilientes Lebensumfeld gemeinsam gestalten" im Rahmen von "REVIER.GESTALTEN"
12. Verschiedenes
B. Nichtöffentlicher Teil
1. Kenntnisnahme und Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 24.11.2025
2. Mitteilungen des Bürgermeisters
3. Anfragen
4. Verschiedenes
Unterlagen im Ratsinformationssystem
Umweltbeirat lädt zur öffentlichen Sitzung ein
11.02.2026
Die nächste öffentliche Sitzung des Umweltbeirates der Stadt Jülich findet am 19.02.2026 um 18:00 Uhr im Kleinen Sitzungssaal des Neuen Rathauses statt.
Ein interessanter Tagesordnungspunkt in der Sitzung wird das Thema „Flächenversiegelung“ sein.