„Eine Investition in die Sicherheit und in die Zukunft unserer Stadt“
15.01.2026
Mit einer feierlichen Eröffnungsveranstaltung wurde das erweiterte und teilsanierte Feuerwehrgerätehaus der Löschgruppe Kirchberg offiziell eingeweiht. Nach rund zweijähriger Bauzeit steht der Feuerwehr nun ein modernes, funktionales und zukunftsfähiges Gebäude zur Verfügung. Die Baukosten beliefen sich auf rund 2,03 Millionen Euro.
Im Rahmen der Baumaßnahme entstanden unter anderem eine neue Fahrzeughalle, moderne Umkleide- und Sanitärbereiche, Versammlungs- und Schulungsräume sowie zeitgemäße Aufenthaltsbereiche. Damit wurde das Gerätehaus umfassend an die gestiegenen technischen und organisatorischen Anforderungen des heutigen Feuerwehrdienstes angepasst.
In Vertretung des Bürgermeisters sprach Dezernent Richard Schumacher bei der Eröffnung zu den zahlreichen Gästen aus Politik, Verwaltung, Feuerwehr und Bürgerschaft. In seiner Rede betonte er die besondere Bedeutung des Projektes:
„Heute ist ein ganz besonderer Tag für uns und die Löschgruppe Kirchberg. Wir sind hier heute zusammengekommen, um das sanierte und erweiterte Feuerwehrgerätehaus Kirchberg einzuweihen, welches weit mehr ist als ein reines Bauwerk aus Beton, Stahl und Technik. Wir weihen heute ein neues Feuerwehrgerätehaus ein – ein Haus der Sicherheit, der Gemeinschaft und des ehrenamtlichen Engagements – ein klares Bekenntnis zum Gemeinwohl und zur Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehr.“
Weiter hob Schumacher hervor, dass das Engagement der ehrenamtlichen Feuerwehr höchste Anerkennung verdiene und eine moderne Infrastruktur benötige. Die investierten Mittel seien verantwortungsvoll eingesetzt worden: „Die Gesamtkosten von rund zwei Millionen Euro wurden hier mit Augenmaß, Verantwortung und im Bewusstsein gegenüber den öffentlichen Mitteln investiert. Dieses Gebäude ist eine Investition in die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger – und in die Zukunft unserer Stadt.“
Auch Ortsvorsteher Ralf Pallaß richtete Worte des Dankes an alle Beteiligten. Er würdigte wie seine Vorredner die zahlreichen Fachfirmen sowie die in Kirchberg ansässige Firma Eichhorn, die während der Bauzeit einen Ersatzstandort für die Feuerwehr zur Verfügung gestellt hatte. Die Umbaumaßnahme sei notwendig geworden, so Pallaß, um den gewachsenen technischen Anforderungen gerecht zu werden sowie getrennte Umkleide- und Duschräume und zusätzliche Schulungsräume zu schaffen. Zudem dankte er der Feuerwehr für ihr großes ehrenamtliches Engagement und ihre enge Verbundenheit mit der Kirchberger Bevölkerung.
Wehrleiter Swen Henseler sprach von einem „Riesenprojekt“, das eine große Herausforderung dargestellt habe. Gleichzeitig habe man aus dem Bauprozess wertvolle Erfahrungen für zukünftige Projekte gewinnen können.
Für die Löschgruppe Kirchberg zogen Jens Kick und Marcus Henkel ein positives Fazit: Der Abschluss des Projekts sei sehr zufriedenstellend. Sie dankten der gesamten Mannschaft für ihren Einsatz während der anstrengenden Bauphase. Das Feuerwehrgerätehaus sei für die Kameradinnen und Kameraden nicht nur ein Funktionsort, sondern eine „zweite Heimat“. Nach zwei herausfordernden Jahren seien die Arbeitsbedingungen nun deutlich besser als zuvor.
Die feierliche Einsegnung des Gebäudes übernahm Diakon Achim Voiß. In seiner Ansprache nahm er Bezug auf den Paulusbrief aus der Bibel: „Einer trage des anderen Last.“ Dies bedeute nicht nur zu tragen, sondern auch mitgetragen zu werden. Durch ihre Aufgaben – retten, löschen, bergen und schützen – erfülle die Feuerwehr einen christlichen Auftrag. Im Anschluss segnete er bei einem gemeinsamen Rundgang alle Räumlichkeiten des Gebäudes. Auch die Figur des Heiligen Florian, Schutzpatron der Feuerwehr, wurde gesegnet und erhält einen festen Platz im neuen Gerätehaus.
Mit der Einweihung des erweiterten Feuerwehrgerätehauses setzt die Stadt ein deutliches Zeichen für die Wertschätzung des Ehrenamtes und investiert nachhaltig in die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger.
Demenz verstehen
15.01.2026
Wie entsteht eine Demenz? Können wir der Erkrankung vorbeugen? Wie wird sie diagnostiziert und welche Therapiemöglichkeiten sind bekannt? Diese Fragen werden in der kommenden Jülicher Gesundheitsstunde beantwortet. „Demenz verstehen“ lautet der Titel des Patientenforums, zu dem das Krankenhaus Jülich und die AOK am Montag, 26. Januar, alle Interessierten herzlich einladen. Die Gesundheitsstunde beginnt um 17 Uhr.
Der Titel des Forums ist Programm. Dr. Christian Isensee, Chefarzt der Klinik für Geriatrie und interdisziplinäre Altersmedizin, möchte nachvollziehbar und für den medizinischen Laien verständlich über die Erkrankung informieren, die zu den größten gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart zählt. Dr. Isensee wird über die häufigsten Formen der Demenz berichten, kurz über die Diagnosestellung sprechen und Möglichkeiten der Therapie vorstellen. „Was kann ich tun, um später nicht dement zu werden?“ ist wohl eine der meistgestellten Fragen der jüngeren Generationen mit Blick auf das Alter. Daher wird der Referent auch über den Stand der Forschung in Sachen Demenz-Prävention informieren.
Der Eintritt zum Patientenforum ist frei.
Krankenhaus Jülich: https://www.krankenhaus-juelich.de/
Erste Stolpersteine in Jülich
15.01.2026
Viele Menschen kennen die Stolpersteine bereits aus anderen Städten. Diese Gedenksteine sind 96 x 96 x 100 mm große Messingplatten, gegossen in einem Betonblock, die im Pflaster vor den Wohnhäusern angebracht werden, in denen die Opfer des Nationalsozialismus zuletzt freiwillig lebten. Sie erinnern dort an die verfolgten und ermordeten Menschen.
Mehrere Organisationen und Schulen in Jülich hatten Interesse bekundet, sich an der Verlegung von Stolpersteinen in Jülich zu beteiligen. Nach entsprechendem Antrag der SPD-Fraktion wurde im April 2025 im Ausschuss für Kultur, Dorf- und Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung der Stadt Jülich einstimmig entschieden, auch in Jülich Stolpersteine zu verlegen.
In enger Kooperation mit dem Stadtarchiv haben der Rotary Club Jülich und Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Haus Overbach die Verlegung der ersten Stolpersteine in Jülich mit großem Engagement vorbereitet.
Der Künstler Gunter Demnig wird am Donnerstag, 29. Januar 2026, ab 10.00 Uhr, vor den Häusern Kölnstraße 38, Kölnstraße 30 und Marktstraße 11 die ersten Stolpersteine in Jülich zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus verlegen. Angehörige der Opfer werden ebenfalls anwesend sein.
Am Vorabend Mittwoch, 28. Januar 2026, 18.30 Uhr, wird Herr Demnig in der Schlosskapelle der Zitadelle im Rahmen des Vortrags „Erinnerung im öffentlichen Raum: Künstler Gunter Demnig und sein Lebenswerk ‚Stolpersteine‘“ das Stolpersteinprojekt vorstellen.
Alle Menschen in Jülich sind herzlich eingeladen an diesen Veranstaltungen teilzunehmen.
Die wilden Jahre
14.01.2026
Rheinland 1919. Die Geschwister Thora und Hannes Bernrath entstammen einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie aus Mönchen-Gladbach und stehen einander sehr nah. Sie leben in bewegten Zeiten von Krieg, Revolution und Besatzung. Thora nutzt die neue aufregende Zeit, um ein Schauspielstudium in Düsseldorf zu beginnen, während Hannes, der eigentlich Architektur studieren wollte, nach seiner Rückkehr von der Front orientierungslos ist. Eines Tages wird Hannes wegen Mordverdachts verhaftet, schweigt aber beharrlich...
Dienstag, 27.1.2026, 19 Uhr, VHS Jülicher Land , Kursnummer T02-001,
Weitere Informationen und Anmeldung unter 02461/63201; www.vhs-juelicher-land.de
Filmfrühstück: Die große Stille
14.01.2026
Reservierung erforderlich: 02461-346 643 oder online im Ticketshop | 12 Euro (inkl. Frühstück)
Zum 20-jährigen Jubiläum des deutschen Kinostarts kehrt „Die große Stille“ von Philip Gröning in die Kinos zurück.
Doku | Deutschland, Frankreich, Schweiz 2005 | FSK: ab 0 | 162 Min.
Regie: Philip Gröning
22.01.2026, 9:30 Uhr Frühstück und 10:30 Uhr Filmbeginn, Kuba
Ein Erlebnis der Ruhe – nur im Kino
Vor 20 Jahren öffnete „Die große Stille“ den Blick hinter die Mauern der Grande Chartreuse, dem Mutterkloster des legendären Schweigeordens der Kartäuser. Nach jahrelanger Wartezeit gewährte das Kloster Regisseur Philip Gröning erstmals umfassenden Zugang zum inneren Leben der Gemeinschaft – ein einzigartiger Blick in Rituale, Zeit und Hingabe, radikal ruhig, ohne Kommentar und ohne Musik. Der vielfach preisgekrönte Film kehrt als Jubiläums-Event zurück.
„Die große Stille“ führt in den Alltag der Kartäuser der Grande Chartreuse – ohne erklärende Stimmen, ohne Musik, ohne kommentierende Texte. Der Film vertraut allein auf das, was im Bild geschieht: Arbeit und Gebet, Nacht und Tag, Licht und Dunkel, die Wiederkehr kleiner Gesten. Die Zeit wird zum eigentlichen Handlungsträger. Philip Gröning hält Abstand und Nähe in präziser Balance; seine Bilder geben nichts vor und schaffen Raum für Aufmerksamkeit. Die Regeln des Schweigens, die Konzentration auf das Wesentliche und die geografische Abgeschiedenheit formen ein Leben, das sich jenseits von Beschleunigung und Ablenkung entfaltet. Dieses Kinoerlebnis der Reduktion lädt dazu ein, zu schauen, zu hören – und im gemeinsamen Dunkel des Saals Stille zu erfahren.
Kooperation mit dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Jülich.
Im Anschluss an das Filmfrühstück sind die Gäste herzlich eingeladen zum Gespräch und Gedankenaustausch mit dem Leiter des EEB Jülich Jean Jacques Badji.
Kulturbahnhof Jülich: https://www.kuba-juelich.de/
Kino: Mit Liebe und Chansons
14.01.2026
Drama | Frankreich 2025 | FSK: o.A. | 104 Min. | 6.50 Euro / 6.00 Euro erm.
Regie: Ken Scott | Darsteller: Leïla Bekhti, Jonathan Cohen, Joséphine Japy
19. & 20.01.2026, jeweils um 20 Uhr, Kuba
Paris in den 1960er Jahren: Esther Perez bringt ihr sechstes Kind zur Welt, den kleinen Roland. Er wird mit einer Fehlbildung am Fuß geboren. Die Ärzte sind sich sicher, dass Roland niemals richtig laufen wird. Doch Esther ist eine starke und sture Frau, die ihrem Kopf und vor allem ihrem Herzen folgt. Entgegen aller Ratschläge verspricht sie Roland, dass er an seinem ersten Schultag wie alle anderen Kinder auf eigenen Beinen in die Schule gehen wird. Roland wird ein glücklicher Mensch sein, dem es an nichts mangelt, dafür werde sie schon sorgen. Basta. Und Esther ist eine Mutter, die wahre Wunder vollbringen kann. Alles setzt sie nun daran, ihr Versprechen zu halten und schleppt Roland von Orthopäde zu Heilerin und wieder zurück. Mit unerschütterlichem Optimismus ist sie niemals um eine neue Strategie verlegen, die ihrem Sohn das Glück bescheren kann, auf eigenen Beinen zu stehen, selbst wenn der liebe Gott dabei eine Rolle spielen muss und ihre jüdische Großfamilie dazu verdammt ist, monatelang den heilsamen Klängen französischer Chansons zu lauschen.
MIT LIEBE UND CHANSONS ist die unglaubliche, aber wahre und mit viel Humor erzählte Geschichte von der größten Liebe, die es geben kann: die einer Mutter zu ihrem Kind. Hier gelingt eine großartige Familiensaga über die Hingabe und Kraft, die darin liegt, sich dem Schicksal gemeinsam zu stellen. Eine zutiefst berührende und warmherzige Tragikomödie, die den Pfaden der Liebe folgt und dem Publikum ein wundervolles Kinoerlebnis schenkt.
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Kino: Zoomania 2
14.01.2026
Abenteuer, Animation, Kinder | USA 2025 | FSK: ab 6 | 108 Min. | 17:00 Uhr | 4.00 Euro
Regie: Jared Bush, Byron Howard
19. & 20.01.2026, jeweils 17 Uhr, Kuba
In Walt Disney Animation Studios’ ZOOMANIA 2 geraten die tierischen Detektive Judy Hopps und Nick Wilde auf die rätselhafte Spur eines geheimnisvollen Reptils, das in Zoomania auftaucht und die Metropole völlig auf den Kopf stellt: Gary De’Snake! Um den Fall zu lösen, müssen die beiden, undercover in völlig unbekannte Stadtteile vordringen – und dabei wird ihre wachsende Partnerschaft auf eine harte Probe gestellt. Bei ihren Ermittlungen treffen die beiden auch auf jede Menge neue Charaktere! Neben Gary De‘Snake und Biber Nibbles Maplestick gibt auch Quokka-Therapeutin Dr. Fuzzby ihr tierisches Leinwanddebüt.
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„Menschen & Maschen“ – Handarbeitstreff mit Erzählforum
12.01.2026
Im Rahmen der städtischen Quartiersarbeit startet am 22. Januar im Rochusheim ein neues Begegnungsangebot: „Menschen & Maschen“ – Handarbeitstreff mit Erzählforum. Bis Ende April sind alle Interessierten jeden Donnerstag von 16:00 bis 17:30 Uhr herzlich eingeladen, gemeinsam Zeit zu verbringen. Das Angebot richtet sich an alle Generationen. Willkommen sind nicht nur diejenigen, die gerne stricken oder häkeln, sondern auch alle, die einfach dabei sein möchten – zum Erzählen, Zuhören und Begegnen. Der Austausch miteinander und das gemeinsame Erleben stehen im Mittelpunkt. Kinder können gerne teilnehmen, allerdings nur in Begleitung einer erwachsenen Person.
„Menschen & Maschen“ ist ein offener Treff – eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Treff findet im Rochusheim, An der Lünette 7, statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter der tel. 02461 – 63211 oder per E-Mail an SHaxha@juelich.de.
Kino: Dann passiert das Leben
08.01.2026
Drama | Deutschland 2025 | FSK: ab 6 | 120 Min. | 6.50 Euro / 6.00 Euro erm.
12. & 13.01.2026, jeweils um 20 Uhr, Kuba
Regie: Neele Leana Vollmar | Darsteller: Anke Engelke, Ulrich Tukur, Lukas Rüppel
Hans, der als Schuldirektor kurz vor der Pensionierung steht, bewegt sich für seine Frau Rita eher wie ein Gast in ihrem Leben. Der gemeinsame Sohn ist längst aus dem Haus und die langjährige Ehe der beiden folgt einer eingespielten Routine, bei der Rita den Takt vorgibt. Und wenn es nach ihr geht, gibt es keinen Grund, irgendetwas daran zu ändern. Überhaupt: sie mag keine Veränderungen. Die neuen Fliesen im Bad sind nur der Anfang von etwas, das Rita große Sorgen macht. Auf einmal werden alte Wunden wieder sichtbar. Auf einmal fällt den beiden auf, wie wenig sie über das Leben ihres Sohnes wissen. Auf einmal ist da diese Leere im Leben der beiden. Auf einmal ist nicht mehr klar, ob sie zwei Einzelne oder ein Paar sind. Doch dann passiert das Leben.
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Live-Schalte ans Patientenbett
08.01.2026
Der intensive Austausch mit Kolleginnen und Kollegen ist ein Fundament guter Medizin. Andere Einschätzungen hören, Hinweise aufnehmen, über die beste Therapie beratschlagen – Medizin ist Teamwork. Und wenn sich das Team um weitere Mitspieler ergänzen lässt, können die Patientinnen und Patienten nur profitieren. Das ist das Prinzip einer Entwicklung, die in den vergangenen Jahren immer größere Bedeutung gewonnen hat: Telemedizin. Was lag also näher für das Krankenhaus Jülich und das Krankenhaus Düren, als ihre zum Ende des vergangenen Jahres begonnene Zusammenarbeit um den Aspekt der Telemedizin zu erweitern? Über das speziell für die Intensivmedizin entwickelte Assistenz- und Monitorsystem „Mona“ sind die Intensivstationen der beiden Kliniken jetzt vernetzt. Die Ärzteteams auf beiden Seiten tauschen sich nun regelmäßig über Behandlungsfragen aus und nutzen so einen noch größeren Pool an Wissen und Erfahrung.
Ein breites Fundament von Expertenwissen
„Kollegialer Austausch ist immer hilfreich“, sagt Dr. Christoph Walter, der Ärztliche Direktor des Krankenhauses Jülich. „Mit Mona nutzen wir ein System, das uns nicht nur live ans Patientenbett des jeweils anderen Hauses schaltet, sondern uns auch gleichzeitig alle relevanten Daten wie Vitalwerte, Labordaten oder elektronische Patientenakten zur Verfügung stellt. Das ermöglicht eine sehr effiziente und fundierte Zusammenarbeit.“
Auch Prof. Stefan Schröder, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin im Krankenhaus Düren, ist ein großer Befürworter dieser telemedizinischen Möglichkeiten: „Wie die Kolleginnen und Kollegen in Jülich sind wir schon seit einigen Jahren mit der Uniklinik Aachen telemedizinisch verbunden, um die Behandlung unserer Patientinnen und Patienten auf ein noch breiteres Fundament von Expertenwissen zu stellen. Dass wir jetzt den direkten Draht von Düren nach Jülich und von Jülich nach Düren haben, freut mich sehr.“ Neben den vielfältigen digitalen Funktionen und Features, die das System bietet, sei vor allem der Austausch von Angesicht zu Angesicht sehr positiv, findet Schröder: „Er hat einfach eine andere Qualität, als wenn man kurz zum Telefonhörer greift.“
Die telemedizinische Vernetzung, sind sich Prof. Schröder und seine Jülicher Chefarzt-Kollegin Dr. Sabine Tack einig, erhöhe die Chance, auch schwerste Erkrankungsfälle im Kreis Düren erfolgreich behandeln zu können und die Patientinnen und Patienten nicht an Unikliniken verlegen zu müssen.
Die Kooperationsfelder
Damit passt diese Kooperation in das Konzept, auf dem die noch junge Zusammenarbeit der beiden Häuser in den Bereichen Kardiologie, Geriatrie, Intensivmedizin und Weiterbildung basiert. Ziel sei die bestmögliche Patientenversorgung im Kreis Düren, erklärten die Geschäftsführer Stefan Kück (Jülich) und Joschua Hannemann (Düren). Inhaltlich geht es dabei um schnelle, unkomplizierte und reibungslose Verlegungen von Patientinnen und Patienten etwa aus Jülich in die Dürener Kardiologie oder aus Düren zur Weiterbehandlung in die Jülicher Geriatrie.
Krankenhaus Jülich: https://www.krankenhaus-juelich.de/
Bildunterschrift:
Telemedizinisch verbunden: Das Krankenhaus Jülich (oben) und das Krankenhaus Düren (unten) nutzen „Mona“ schon länger zum Austausch mit der Uniklinik Aachen und jetzt auch zur direkten Kommunikation miteinander. Foto: Christoph Lammertz / Ziel.media
Neues Programm der Gesundheitsstunde
08.01.2026
Das Krankenhaus Jülich und die AOK setzen die erfolgreiche Reihe ihrer Patientenforen fort. Im ersten Halbjahr des neuen Jahres laden sie wieder zur monatlichen Jülicher Gesundheitsstunde ein. Gut verständliche Informationen in kompakter Form und im intensiven Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern – dafür steht die Gesundheitsstunde auch 2026.
Den Anfang macht am Montag, 26. Januar, Dr. Christian Isensee, Chefarzt der Geriatrie, mit seinem Vortrag zum Thema „Demenz verstehen – Formen, Diagnostik, Therapie und Prävention“.
Am Montag, 23. Februar, steht das Forum unter der Überschrift „Vorteil AMIS“. Dr. Michael Lörken, Chefarzt der Chirurgie, und Kenan Safaya, Oberarzt der Chirurgie, berichten über eine besonders schonende Methode des Hüftgelenk-Ersatzes, die in der Region nur in Jülich angeboten wird.
„Unser Bauchgefühl“ ist der Titel der Gesundheitsstunde am Montag, 30. März. Dr. Klaus Friedhoff, Sektionsleiter der Allgemein- und Viszeralchirurgie, und Uwe Domogalski, Leitender Oberarzt der Inneren Medizin und Gastroenterologe, informieren über Reizdarm und andere Erkrankungen des Verdauungstrakts.
Mit dem Thema „Luft nach oben – Moderne Wege in der Asthmatherapie“ geht es am Montag, 27. April, weiter. Referenten sind Dr. Christoph Walter und Abudlbassit Alshian, Chefarzt und Oberarzt der Inneren Medizin. Der Titel des Mai-Forums ist ganz bewusst mit einem Ausrufezeichen versehen.
„Bitte bewegen!“ nennen Dr. Michael Lörken und Dr. Hawraman Mohammed, Oberarzt der Inneren Medizin, ihren Vortrag, in dem sie am Montag, 18. Mai, über den Einfluss von Sport und gesunder Ernährung auf unseren Körper berichten.
„Notfall erkennen – Schnell handeln rettet Leben“ heißt es am Montag, 29. Juni. Referenten sind Dr. Sabine Tack, Chefärztin der Anästhesie, und Ibrahim Habiballah, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme.
Die Jülicher Gesundheitsstunde beginnt immer um 17 Uhr und findet im Gruppenraum der Physiotherapie (Eingang Neusser Straße) statt. Das Krankenhaus Jülich und die AOK freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Der Eintritt zum Patientenforum ist frei.
Krankenhaus Jülich: https://www.krankenhaus-juelich.de/
Öffnungszeiten im Museum Zitadelle und der Landschaftsgalerie
08.01.2026
Ab dem 3. Januar ist das Museum Zitadelle nach der Weihnachtspause wieder geöffnet.
In der Wintersaison ist das Museum bis zum 31. März samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr für einen Besuch offen. Als Angebot an alle Museums-Fans und solche, die es werden wollen, wird die günstige Jahreskarte für 12,-- € für die Museen in der Zitadelle und im Kulturhaus auch 2026 fortgeführt.
Die Landschaftsgalerie ist im Januar und Februar wegen Umbauarbeiten noch geschlossen.
Kulturfahrt
07.01.2026
Ein verhängnisvoller Krieg zwischen zwei Völkern und mittendrin eine Liebesbeziehung mit ungeahnten Folgen – was das für die Leidtragenden bedeutet, können Interessierte bei der Vorführung der Oper „Nabucco“ von Giuseppe Verdi ganz einfach mit dem Bus erleben. Denn am 20. Februar 2026 veranstaltet das Kulturbüro der Stadt Jülich eine Kulturfahrt zur Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf.
Zwei Völker befinden sich im barbarischen Klammergriff des Kriegs, nachdem Nabucco mit seinen Truppen Jerusalem überfallen hat. Der babylonische Herrscher und Zaccaria, der Anführer der Hebräer, weichen in diesem tiefgreifenden Konflikt keinen Zentimeter von ihren konträren Standpunkten ab, während der Alltag des Kriegs immerzu neues Leid zulasten beider Völker bringt. Auch vor den eigenen Familien macht der scheinbar aussichtslose Konflikt nicht Halt: Zaccaria hält Nabuccos Lieblingstochter Fenena als Geisel, während diese längst aus Liebe zu Ismaele die Seite gewechselt hat und unter dem verfeindeten Volk lebt. Nabuccos andere Tochter Abigaille neidet ihrer Schwester das Glück und ihrem Vater den Thron und schmiedet verhängnisvolle Pläne...
Giuseppe Verdi gibt in seiner Erzählung des alttestamentarischen Geschehens vor allem dem Chor Raum zur Entfaltung. Mit unvergleichlicher dramatischer Wucht steht das Kollektiv ein für die Hoffnung, den Zusammenhalt und die Menschlichkeit.
Der Bus fährt pünktlich um 17:15 Uhr vor dem Neuen Rathaus Jülich, Große Rurstraße 17, 52428 Jülich ab. Die Vorstellung beginnt um 19:30 Uhr. Anschließend bringt der Bus die Teilnehmenden wieder zurück nach Jülich.
Tickets sind bis zum 22.01.2026 auf der Internetseite des Kulturbüros unter https://www.juelich.de/kulturbuero , bei der Stadtbücherei Jülich sowie dem Kiosk im Kuba erhältlich (jeweils nur Barzahlung). Es handelt sich dabei um ein Kombiticket für die Busfahrt und die Theatervorstellung. Die Karten für den Einlass vor Ort werden im Bus ausgegeben.
Kosten für Ticket und Busfahrt pro Person: 41,00 €
Text: Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf bearbeitet von Kulturbüro Jülich
Mädchengymnasium Jülich belegt ersten Platz
07.01.2026
- Stadt Jülich und Westenergie zeichnen ehrenamtliches Engagement für Umwelt- und Klimaschutz aus
- Gewinnerprojekte erhalten Preisgeld von insgesamt 2500 Euro
- „Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustür beginnt, zeigen unsere Preisträgerprojekte eindrucksvoll. Wir brauchen Vorbilder, an denen wir uns orientieren können“, sagte Axel Fuchs, Bürgermeister von Jülich.
Nisthilfen bauen, Wasser sparen oder defekte Elektrogeräte reparieren, statt sie wegzuschmeißen – die Möglichkeiten, sich aktiv für den Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen, sind vielfältig. Der Westenergie Klimaschutzpreis fördert bereits seit 30 Jahren das bürgerschaftliche Engagement für Nachhaltigkeit. Der Infrastrukturanbieter und Energiedienstleister prämiert jährlich herausragende Projekte gemeinsam mit seinen Partnerkommunen.
Der erste Platz in Jülich geht an das Mädchengymnasium Jülich für ihr Projekt „Being mindful of oneself and the environment“ und wird mit einem Preisgeld in Höhe von 1250 Euro gefördert. „Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustüre beginnt, zeigen unsere Preisträgerprojekte eindrucksvoll. Wir brauchen Vorbilder, an denen wir uns orientieren können“, sagte Axel Fuchs, Bürgermeister aus Jülich.
Das Gewinner-Projekt fand im Rahmen des Erasmus+ Programms statt und brachte jeweils zehn Schülerinnen aus Irland und zehn Schülerinnen des MGJ zusammen. Gemeinsam beschäftigten sie sich mit nachhaltiger Wasserwirtschaft, horizontaler Bepflanzung (Green Wall) sowie 3D-Druck mit Programmierung. Die Projektleitern Frau Lummerich berichtete, dass sowohl ein einwöchiger Aufenthalt der MGJ-Schülerinnen in Dublin als auch ein Besuch der irischen Schülerinnen in Jülich stattfand, bei dem insbesondere das Thema Nachhaltigkeit stark in den Fokus gerückt wurde. Für den Klimaschutzpreis im kommenden Jahr plant das MGJ bereits ein neues Projekt mit dem Titel „Waste to go“.
Auch die Schirmerschule Jülich mit ihrem Projekt „Vom Müllstrudel der Ozeane zum Müllstrudel in der heimischen Region (Abfallvermeidung)“ haben überzeugt. Sie belegen den zweiten Platz und erhalten 750 Euro. Während der Projektwoche „Plastikmüll im Meer“ setzten sich die Klassen 5 und 6 mit den fünf größten Müllstrudeln in den Ozeanen auseinander. In der Karnevalszeit sowie während des Bundestagswahlkampfs sammelten die Schülerinnen und Schüler große Mengen an Abfällen, analysierten Wurfmaterial und werteten deren Recycling-Codes aus.
Der dritte Platz und 500 Euro gehen an das Klimabündnis Jülich mit einem Modell zur klimafreundlichen Gestaltung der Kölnstraße. Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 2024 präsentierte das Bündnis einen Aktionsstand, an dem die Kölnstraße detailgetreu, unter Einbeziehung der vorhandenen Geschäfte, Parkbuchten und des Straßenverlaufs, dargestellt wurde. Die Besuchenden konnten mithilfe von Spielzeugautos, Fahrrädern, Pflanzen und Verkehrsschildern ihre Vision einer zukünftigen Kölnstraße gestalten.
Lokale Lösungen für die kommunale Gemeinschaft
Der Westenergie Klimaschutzpreis bietet eine Plattform für all jene, die ihre Visionen in die Tat umgesetzt haben. Für den Infrastrukturdienstleister sind kreative Ansätze heute wichtiger denn je. „Die globale Klimakrise braucht auch lokale Lösungen. Oft sind es gerade die Bürgerinnen und Bürger, die hier bahnbrechende Ideen vorantreiben“, sagte Sarah Thießen, Kommunalmanagerin bei Westenergie.
Seit 30 Jahren machen Westenergie und ihre Partnerkommunen im Versorgungsgebiet von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mit dem Klimaschutzpreis vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Die Auszeichnung regt zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt erhielten über 9.000 Projekte die Auszeichnung. Über die Preisträger entscheidet im Vorfeld eine Jury aus Vertretenden der Kommune und Westenergie. Voraussetzung ist, dass jedes eingereichte Projekt allen Bürgerinnen und Bürgern einer Kommune zugutekommt.
Energie. Für Engagierte.
Die Westenergie AG engagiert sie sich in ihren Partnerkommunen für soziale Projekte, Sport, Klimaschutz sowie Kultur und Bildung. Mit Initiativen wie dem Westenergie Klimaschutzpreis setzt sich das Unternehmen für die Menschen vor Ort ein, unterstützt lokale Klima- und Umweltschutzaktivitäten von Bürger*innen, Vereinen, Institutionen und Firmen zum Nutzen der Öffentlichkeit und zum Wohle des Klimas. Das Ziel: gemeinsam nachhaltiger handeln und die Zukunft gestalten – von Osnabrück bis Trier, von Wesel bis Arnsberg. Mit Zuversicht und Entschlossenheit. Eindrücke finden sich auch auf Instagram, Facebook und LinkedIn.
Über die Westenergie AG
Die Westenergie AG mit Sitz in Essen ist der größte regionale Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter in Deutschland und das größte Tochterunternehmen der E.ON SE. Die Verteilnetzbetreiber der Westenergie-Gruppe verantworten ein rund 37.000 Kilometer langes Erdgasnetz. Das von ihnen betreute Stromnetz von circa 196.000 Kilometern Länge würde knapp fünf Mal um die Erde reichen. Mit der Infrastruktur sichert die Westenergie-Gruppe die Versorgung von Millionen Haushalten und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen – nicht nur mit Strom und Gas, sondern auch mit Wasser und Breitbandinternet. Mit etwa 11.000 Mitarbeitenden und rund 1.400 kommunalen Partnerschaften leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung eines klimaneutralen Westens. Zur Westenergie-Gruppe gehören unter anderem die Westnetz GmbH, die Westenergie Netzservice GmbH und die Westenergie Metering GmbH. Weitere Informationen unter: www.westenergie.de
Radservicestation in Kooperation mit dem ADAC
05.01.2026
Die Stadt Jülich erweitert ihr Angebot für Radfahrende: Ergänzend zu den bereits in der Innenstadt installierten Radservicestationen wurde eine weitere Station in der Nähe des Haupteingangs des Brückenkopf-Parks errichtet - für kleinere Reparaturen am Fahrrad, am Kinderwagen, am Rollstuhl oder am Skateboard. Dieser neue Standort entstand in enger Zusammenarbeit mit dem ADAC Nordrhein und dem Brückenkopf-Park.
Die ADAC-Radservicestation wurde durch den ADAC beschafft und installiert. Der auf der Station angebrachte QR-Code, führt Nutzende direkt zur ADAC-Webseite. Hier hat man die Möglichkeit Meldungen zu hinterlassen, die schnelle Reaktionen und Reparaturen der Stele ermöglichen. Zudem können deutschlandweit alle ADAC-Radservicestationen eingesehen werden.
Umweltbeirat lädt zur öffentlichen Sitzung ein
05.01.2026
Die nächste öffentliche Sitzung des Umweltbeirates der Stadt Jülich findet am 08.01.2026 um 18:00 Uhr im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses statt.
Rückbau von Schottergärten
02.01.2026
Datum:Samstag, 17. Januar 2026
Uhrzeit: 10:30 Uhr
Ort: Stadtbücherei Jülich
Eintritt: Kostenlos
Die Biologische Station Düren und Parents for Future Jülich laden herzlich zu einem Vortrag mit der Diplom Biologin Ulrike Löffler von der Biologischen Station Bonn / Rhein-Erft e.V. ein.
Unter dem Thema „Rückbau von Schottergärten - Umwandlung zu vielfältigen Insektenoasen“ werden die ökologischen und klimatischen Vorteile der Bepflanzung und Renaturierung von Schotterflächen beleuchtet.
Vom Schottergarten zur naturnahen Lebensraum
Schottergärten sind nicht nur ein Verlust für die Vielfalt des Lebens, sondern auch ein Schritt rückwärts im Kampf gegen den Klimawandel. Seit 2020 verbietet der Gesetzgeber die übermäßige und unnötige Versiegelung von Flächen rund um unsere Gebäude. Stattdessen gibt es sogar staatliche Förderungen für Flächen, die sich in grüne Refugien verwandeln.
Was erwartet Sie im Vortrag?
- Wie die Verwandlung von trockenen, heißen Flächen in lebendige, naturnahe Lebensräume gelingt.
- Welche ökologischen Vorteile solche grünen Inseln bieten, wie z. B. die Verbesserung des Mikroklimas und die bessere Wasserspeicherung.
- Wie diese Maßnahmen nicht nur uns, sondern auch der Allgemeinheit nützen und zur Artenvielfalt beitragen.
Sternsinger bringen Segen ins Rathaus
02.01.2026
Die Sternsinger der Aktion Dreikönigssingen sind in diesen Tagen wieder unterwegs. Nach ihrem Aussendungsgottesdienst in der Jülicher Sales-Kirche machten sie sich auf den Weg mit Botschaft und Sammelbüchse. Über 50 Sternsinger-Kinder kamen zum schon traditionellen Besuch auch ins Jülicher Rathaus.
Im Großen Sitzungssaal wurden all die kleinen und größeren Sternsinger-Kinder sowie deren Begleitungen durch den Bürgermeister persönlich begrüßt und mit Kakao versorgt, der von Markus Freyaldenhoven und seinem Cateringservice spendiert wurde.
„Ich freue mich, dass Ihr den Segen hier in das Rathaus bringt, in dem so viele Menschen arbeiten“, so Axel Fuchs. „Ich danke Euch für den tollen Einsatz. Wir leben in einem reichen Land. Das von Euch gesammelte Geld hilft Kindern in armen Ländern.“ Die Aktion Dreikönigssingen steht in diesem Jahr unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Trotz aller Fortschritte im Kampf gegen Kinderarbeit bleibt die Realität für viele Kinder hart: Gut 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche in Bangladesch müssen arbeiten – davon sogar 1,1 Millionen unter besonders gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Deshalb stellt die Aktion Dreikönigssingen 2026 das Thema Kinderarbeit in den Fokus und richtet den Blick nach Bangladesch.
Im Eingangsbereich wurde mit Kreide die Markierung „20*C+M+B+26“ angebracht. Der Stern steht für den Stern, dem die Weisen aus dem Morgenland gefolgt sind. Zugleich ist er Zeichen für Christus. Die Buchstaben C+M+B stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus. Die drei Kreuze bezeichnen den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Alles Gute im neuen Jahr!
30.12.2025
Die Stadt Jülich wünscht Gesundheit, Glück und Erfolg im neuen Jahr.
Frohe Weihnachten
23.12.2025
Die Stadt Jülich wünscht ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.
Tierisch motivierend
23.12.2025
Paulus ist ein kleiner Sonnenschein. Steckt er den Kopf durch die Tür, huscht oft direkt ein Lächeln über die Gesichter der Menschen. Der vier Jahre alte Therapiehund ist treuer Begleiter von Helena Fothen und ein verspieltes Kerlchen. Im Pfoten-Umdrehen sorgt Paulus für eine Auflockerung des Krankenhaus-Alltags, indem er Menschen motiviert, sich zu bewegen, mit ihm zu spielen oder sogar untereinander ins Gespräch zu kommen. Paulus öffnet Türen, wo Worte manchmal nicht ausreichen. „Durch sein ruhiges, freundliches Wesen und seine natürliche Empathie bringt er eine besondere Atmosphäre in den klinischen Alltag“, schildert Helena Fothen ihre Erfahrungen aus Einrichtungen des Gesundheitswesens im Rahmen der Ausbildung.
Die sogenannte Tiergestützte Intervention (TGI) ist ein niederschwelliges Angebot der geriatrischen Station im Krankenhaus Jülich für Patientinnen und Patienten. Die Begegnungen mit Therapiehunden können positive Impulse geben, das Wohlbefinden fördern und die Lebensqualität steigern, besonders im Kontakt zu demenziell veränderten Patientinnen und Patienten. Paulus kommt nicht auf „Visite“, denn auch Therapiehunde haben keinen Zutritt zu Patientenzimmern. Doch wer Helena Fothen und Paulus kennenlernen möchte, kann dies in einem besonderen Rahmen und in einem eigenen Raum tun. Paulus ist an zwei festen Tagen pro Woche im Einsatz, allerdings maximal zwei Mal am Tag für jeweils 20 Minuten, damit auch der Therapiehund ausreichend Möglichkeit hat, sich zu erholen. Denn was in der Begegnung mit Menschen so spielerisch rüberkommt, ist auch für Therapiehunde mitunter anstrengende Arbeit. Eine Arbeit, die Spaß macht, aber die Tiere auch nicht überfordern soll. Aus diesem Grund gibt es auch immer eine Aktionsmatte, die zur Bühne für Paulus wird, und einen Ruhekorb, in den er sich bei Bedarf zurückziehen kann.
Im Vorfeld einer TGI kommt zunächst Helena Fothen zu Besuch und informiert sich ein wenig über die Menschen, deren Hobbys und auch Biographien. Sie möchte beispielsweise auch herausfinden, ob die Menschen im Alltag guten Kontakt zu Tieren hatten. „Jede Sitzung wird individuell vorbereitet“, erklärt Helena Fothen. Sie überlegt sich, welche Aufgaben und kleinen Spiele sie aus ihrem riesigen Repertoire herauspickt, die sowohl zu Paulus als auch zu seinem menschlichen Gegenüber passen. Da jedes Treffen auch ein bisschen von der Tagesform aller Beteiligten abhängt, bereitet die Krankenhausseelsorgerin auch alternative Inhalte vor, beispielsweise kleine Rätsel, oder sie bringt wie jetzt in der Weihnachtszeit Liedzettel mit. Die Idee hinter allen „Aufgaben“ ist es, dass dank der tatkräftigen Mithilfe von Paulus Aufmerksamkeit, Konzentration, Kommunikation und auch Körperwahrnehmung angeregt und gefördert werden sollen. Die körperliche und auch kognitive Interaktion mit dem Therapiehund ist in vielen Fällen wie eine kleine Initialzündung. „Ich habe mal eine Frau kennengelernt, die nie gesprochen hat. Bis sie Paulus gesehen hat – und plötzlich darüber berichtete, dass sie auch immer Hunde hatte“, berichtet Helena Fothen.
Es muss bei einem Besuch auch nicht immer das volle Programm abgespult werden. Oft reicht schon ein Blick auf den Therapiehund, ein Streicheln des Fells, eine Berührung, um eine positive Veränderung zu bewirken. „Ich habe schon erlebt, dass sich Paulus und eine Person auf Distanz angeschaut haben. Niemand brauchte etwas zu tun, aber es hat etwas bewirkt. Die Liebe zur Natur und den Geschöpfen ist Teil unserer menschlichen Natur, das steckt tief in uns allen drin“, ist Helena Fothen überzeugt.
Krankenhaus Jülich: https://www.krankenhaus-juelich.de/
Veranstaltungskalender
23.12.2025
siehe pdf.Datei
Wochenmarkt in der Neujahrswoche
23.12.2025
Am Dienstag, den 30.12.2025 werden mehrere Wochenmarkthändler ihre Kunden
vor Silvester noch mit frischer Ware in ausreichender Menge versorgen.
Ob am Samstag, den 03.01.2026 noch vereinzelt Händler zum Jülicher Marktplatz kommen werden, steht noch nicht genau fest.
Ab der 2. Kalenderwoche 2026 finden die Jülicher Wochenmärkte wieder wie gewohnt am Dienstag, Donnerstag & Samstag in regulärer Besetzung statt.
Feuerwehr Jülich unterstützt ukrainische Feuerwehr
22.12.2025
Der Winter naht, und der Krieg in der Ukraine hält weiterhin an. Am meisten leiden die Menschen, die Zivilbevölkerung, die Familien und die Helferinnen und Helfer vor Ort. In dieser schweren Zeit möchte die Stadt Jülich gemeinsam mit dem Koordinator der Ukraine-Hilfe, Mo Khomassi, ein Zeichen der Solidarität und Mitmenschlichkeit setzen.
Die städtische Feuerwehr Jülich hat eine großzügige Sachspende zusammengestellt: Feuerwehrhelme, Schutzanzüge und Handschuhe werden an Einsatzkräfte in der Ukraine übergeben. Diese wichtige Ausrüstung hilft den Feuerwehrleuten vor Ort, Brände zu löschen und Menschen zu retten, oft unter schwierigsten und gefährlichsten Bedingungen.
Der Transport der Spenden wird von der Firma Agilis Jettenders organisiert, die sich ebenfalls in den Dienst der guten Sache stellt und den sicheren Weg der Hilfsgüter in die Ukraine gewährleistet.
„Mit unserem kleinen Beitrag hoffen wir, Großes bewirken zu können.“ sagt Mo Khomassi, Koordinator der Ukraine-Hilfe in Jülich. „Jede Unterstützung zählt, ob groß oder klein, materiell oder ideell. Nur gemeinsam können wir den Menschen vor Ort ein Stück Hoffnung geben.“
Die Stadt Jülich dankt allen Beteiligten, insbesondere der Feuerwehr Jülich und der Firma Agilis Jettenders, für ihr Engagement und ruft dazu auf, die Ukraine-Hilfe weiterhin zu unterstützen.
Fragen hierzu beantwortet gerne der Koordinator-Ukraine Hilfe der Stadt Jülich, Mo Khomassi, Tel.: 0151/52400014.
Jede Hilfe kommt an und macht einen Unterschied.
Wochenmarkt zwischen den Feiertagen
22.12.2025
Am kommenden Samstag, den 27.12 2025 findet auf dem Marktplatz kein Wochenmarkt statt.
Stattdessen werden die Wochenmarkthändler am Dienstag, den 23.12.2025 vor den Weihnachtsfeiertagen ihre Kunden noch mit frischer Ware in ausreichender Menge versorgen.
Die Händler befinden sich von 07:00 Uhr bis 13:00 Uhr wie gewohnt auf dem Marktplatz Jülich.
Die vorbildliche Jülicher Portallösung
18.12.2025
Wohin im Notfall? Diese Frage stand im Mittelpunkt der letzten Gesundheitsstunde, zu der das Krankenhaus Jülich und die AOK in diesem Jahr eingeladen hatten. Ibrahim Habiballah, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme im Jülicher Krankenhaus, berichtete über die unterschiedlichen Anlaufstellen für Menschen mit akuten gesundheitlichen Problemen und stellte die Arbeit der Notaufnahme näher vor.
„Unsere Zentrale Notaufnahme ist die richtige Adresse für schwerwiegende akute Gesundheitsstörungen, die sofort behandelt werden müssen“, erklärte Ibrahim Habiballah und nannte Beispiele: „Schwere Verletzungen nach einem Unfall, schwere Atemnot, Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall oder massive Blutungen. In diesen Fällen wählen Sie bitte sofort die 112! Der Rettungswagen wird Sie dann zu uns bringen.“ Auch wenn es um Erkrankungen geht, die nicht lebensbedrohlich, aber dennoch schwerer und unmittelbar behandlungsbedürftig sind, sind die Patientinnen und Patienten in der Notaufnahme richtig. Die ambulante Notdienstpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung ist hingegen die passende Anlaufstelle bei Erkrankungen, mit denen wir normalerweise zum Haus- oder Facharzt gehen würden. „Wenn deren Praxen nachts oder am Wochenende geschlossen sind, und es nicht bis zum nächsten oder übernächsten Tag Zeit hat, sind die Notdienstpraxen für Sie da“, erläuterte der Chefarzt. So oder so sind die Patientinnen und Patienten in Jülich immer richtig an der gemeinsamen Annahme von Zentraler Notaufnahme und Notdienstpraxis im Krankenhaus. Denn in Jülich arbeiten Krankenhaus und niedergelassene Ärzte in der sogenannten Portalpraxis ganz eng zusammen. Die Räume der ambulanten Notdienstpraxis und die der Notaufnahme liegen nur wenige Meter auseinander. Aus dem gemeinsamen Empfangsbereich werden die Patientinnen und Patienten nach der qualifizierten Ersteinschätzung dorthin weitergeleitet, wo ihnen am besten geholfen werden kann. „Das dauert nur ein bis zwei Minuten“, betonte Ibrahim Habiballah, der von einer vorbildlichen Umsetzung der gewünschten Vernetzung sprach.
Das Manchester-Triage-System
Dass man als Patientin oder Patient der Notaufnahme die Wartezeit mitunter nicht in Minuten, sondern in Stunden zählen muss, bereitet auch dem Chefarzt keine Freude. Aber er nutzte die Gelegenheit, den Besucherinnen und Besuchern der Gesundheitsstunde die Hintergründe zu erläutern: „In der Notaufnahme können und dürfen wir nicht nach dem Prinzip arbeiten: Wer zuerst kommt, wird zuerst behandelt. Bei der Priorisierung richten wir uns nach der Dringlichkeit. Und das machen wir nach einem standardisierten Verfahren, dem Manchester-Triage-System.“ Dieses farbcodierte System stellte Habiballah ausführlich vor: von Blau (geringe Dringlichkeit zum Beispiel bei leichtem Schnupfen) über Grün (zum Beispiel eine Verstauchung) und Gelb (mäßige Atembeschwerden oder Knochenbrüche) bis zu Orange (sehr hohe Dringlichkeit zum Beispiel bei Verdacht auf einen Herzinfarkt) und Rot (unmittelbare Lebensgefahr beispielsweise bei Herzstillstand oder massiven Blutungen). Zur umfassenden Jülicher Lösung, betonte der Chefarzt abschließend, gehöre auch noch das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des Krankenhauses. „Das MVZ ermöglicht für kardiologische und orthopädische Patienten einen nahtlosen Übergang in die fachärztliche Regelversorgung“, erläuterte Habiballah. „So garantieren wir eine durchgängige und qualitativ hochwertige Versorgung.“
Im kommenden Jahr geht die Serie „Jülicher Gesundheitsstunde“ weiter. Die neuen Themen und Termine werden zeitnah bekanntgegeben.
Bildunterschrift:
Chefarzt Ibrahim Habiballah stellte die Jülicher Lösung für eine passgenaue Behandlung von Notfallpatienten vor. Chefarzt Ibrahim Habiballah stellte die Jülicher Lösung für eine passgenaue Behandlung von Notfallpatienten vor. Sebastian Donath vom Mitveranstalter AOK hatte für die Besucherinnen und Besucher anschauliches Infomaterial zur Frage „Ich bin krank! Was nun?“ mitgebracht. Foto: C. Lammertz / Ziel.media vom Mitveranstalter AOK hatte für die Besucherinnen und Besucher anschauliches Infomaterial zur Frage „Ich bin krank! Was nun?“ mitgebracht. Foto: C. Lammertz / Ziel.media
Krankenhaus Jülich: https://www.krankenhaus-juelich.de/
Wichtige Information für die Fahrgäste des Jülicher Bürgerbus e.V.
18.12.2025
Vom 1. Januar bis einschließlich 5. Januar legt der Jülicher Bürgerbus eine Pause ein. Wir bitten um Ihr Verständnis und freuen uns darauf, Sie ab dem 6. Januar wieder wie gewohnt an Ihr Ziel zu bringen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Jülicher Bürgerbus-Team
Bibliothek der Menschen
17.12.2025
Der Fachbereich für Sozialplanung, Demografie, Inklusion und Integration der Stadt Jülich und die Stadtbücherei Jülich sind zu Beginn des Jahres mit der neuen Veranstaltungsreihe „Bibliothek der Menschen gestartet.
Die Organisatorinnen bieten einen besonderen Raum, in dem Menschen zu „lebenden Büchern“ werden und ihre persönlichen Geschichten erzählen. Die „Bibliothek der Menschen“ lädt ein, nicht über andere zu sprechen, sondern mit ihnen — respektvoll, offen und ohne Vorurteile.
Mitte Dezember fand der letzte Termin in 2025 statt. Hierzu kooperierten die Veranstalterinnen mit der städtischen Gleichstellungsbeauftragten, Jessica Fischer.
Das Thema LGBTQIA+ dieser Veranstaltung steht für die Vielfalt geschlechtlicher Identitäten und sexueller Orientierungen. Viele Erfahrungen aus dieser Community sind geprägt von der Kraft der Selbstbestimmung, Mut aber auch von Fragen, Unsicherheiten und gesellschaftlichen Hürden bis hin zu Ablehnung. Umso wertvoller war es, dass Menschen aus der Jülicher Community bereit waren, sich als „lebende Bücher“ zu öffnen und ihre Erfahrungen mit ihrem Selbstfindungsprozess und ihren gesellschaftlichen Erfahrungen mit den Zuhörenden zu teilen.
Eingeladen war als Fachexpertin Hannah Kolbe-Harms von der Fachstelle Sexualität und Vielfalt e.V. mit Sitz in Merzenich. Die Fachstelle Sexualität und Vielfalt engagiert sich für Themen rund um sexuelle Gesundheit und gesellschaftliche Vielfalt. Sie gestalten Räume, in denen sich Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, begegnen und austauschen können. Ihre Expertise liegt insbesondere in den Themenbereichen sexuell übertragbare Infektionen (STIs), Sexualpädagogik und -beratung sowie Fortbildung und Beratung zu queeren Themen. Durch verschiedene Angebote und Projekte möchten sie zudem Menschen in die Lage versetzen, sich mit ihrer eigenen Sexualität auseinanderzusetzen und diese zu gestalten, um mehr sexuelle Selbstbestimmung zu erleben.
Dominik lebt als homosexueller Mann in Jülich. Er engagiert sich seit vielen Jahren in seiner ursprünglichen Heimatregion in der Nähe von Trier in der Jugendarbeit für junge queere Menschen. In seinen Schilderungen erfuhren die Zuhörenden viel darüber, wie es heute jungen Menschen geht, die auf der Suche nach der eigenen Identität einen geschützten Raum brauchen.
Kilian ist junger Transmann und erzählte offen und selbstbewusst von seinem Prozess der Selbstfindung und seinem Coming-Out. Seine Freundin hat diesen Prozess bereits über viele Jahre begleitet und konnte Wertvolles aus Sicht der Partnerin und der Erfahrungen mit Familienangehörigen und Freunden ergänzen. Eine ihrer zentralen Aussagen war, dass in der Liebe der Mensch mit seiner Persönlichkeit im Zentrum steht und nicht die geschlechtliche Identität, die sich äußerlich verändern kann.
Zu Beginn der Veranstaltung waren die drei „lebenden Bücher“ etwas nervös, was für alle Beteiligten nachvollziehbar war. Die Zuhörenden waren sehr wertschätzend und stellten interessierte Fragen. Sie alle zeigten sich sehr beeindruckt von der Offenheit und der Selbstverständlichkeit, mit der sich die Podiumsgäste zu ihren sehr persönlichen Erfahrungen äußerten. Deutlich kam zum Ausdruck, dass es ein immerwährender Prozess ist, sich mit der eigenen Identität zu befassen und es in den Lebensjahren auch ein Ausprobieren gab, bis die drei Menschen bei sich selbst angekommen sind. Sie hatten das Glück, in Familien hineingeboren zu sein, in denen ihnen viel Verständnis und Unterstützung von Eltern und Geschwistern entgegengebracht wurde. Fachexpertin Hannah Kolbe-Harms ergänzte das Gespräch mit hilfreichen Erläuterungen, auch dazu, was aufgrund ihrer Beratungspraxis Menschen an Unterstützung im Selbstfindungsprozess brauchen. Alle Podiumsgäste betonten die besondere Bedeutung eines schützenden Raums für die Community, als Ort der Gemeinschaft und der Selbsthilfe. Informationen zu Beratungsangeboten und queeren Stammtischen finden sich auf der Internetseite der Gleichstellungsstelle unter www.juelich.de/beratungggs.
Beatrix Lenzen, städtische Sozialplanerin, Birgit Kasberg, Leiterin Stadtbücherei und ihre Stellvertreterin Yvonne Schroiff zeigten sich sehr zufrieden mit dieser Veranstaltung und allen vorherigen der Reihe „Bibliothek der Menschen“. Für das kommende Jahr 2026 ist auf jeden Fall eine Fortführung mit weiteren spannenden Themen und interessanten Gästen geplant.
Informationen zur Veranstaltungsreihe „Bibliothek der Menschen“ sind zu erhalten im Fachbereich für Sozialplanung, Demografie, Inklusion und Integration, mit E-Mail an BLenzen@juelich.de und in der Stadtbücherei Jülich, mit E-Mail an Stadtbuecherei@juelich.de.
Realisierungswettbewerb: Neue Landmarke für das Rheinische Revier
16.12.2025
Mit dem geplanten Aussichtsturm auf der Sophienhöhe bekommt das Rheinische Revier ein neues Wahrzeichen. Im Rahmen eines Realisierungswettbewerbs hat die NEULAND HAMBACH GmbH drei Siegerentwürfe prämiert, die nun in die Verhandlungsphase gehen. Der rund 40 Meter hohe Turm soll am höchsten Punkt der Sophienhöhe in der Nähe des Römerturms erreichtet werden und einen Panoramablick über die rekultivierte Landschaft sowie die künftigen Tagebauseen bieten.
„Die Sophienhöhe steht wie kaum ein anderer Ort für den tiefgreifenden Wandel unserer Region. Mit dem Aussichtsturm entsteht ein architektonisches Highlight, welches das Profil der Halde prägen und ein neues Wahrzeichen unserer Region werden kann“, so Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs.
Architektur im Dialog mit der Landschaft
Das Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Thomas Meurer (Frankfurt am Main) bewertete die Beiträge nach gestalterischer, räumlicher und funktionaler Qualität sowie wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien. Im Mittelpunkt standen ein sensibler Umgang mit dem Naturraum, ein reduzierter Materialeinsatz und eine prägnante, wiedererkennbare Formensprache. Der Turm soll den Blick über die Baumwipfel ermöglichen und den Aufstieg durch geschickt gesetzte Blickachsen, Zwischenebenen und Aussichtspodeste zum Erlebnis machen.
„Die drei ausgewählten Entwürfe überzeugen durch ihre architektonische Qualität und ihren klugen Umgang mit dem Landschaftsraum. Sie inszenieren den Weg nach oben und belohnen mit einem eindrucksvollen Blick über die rheinische Bördelandschaft“, sagt Projektmanagerin Marie Schuler.
Die Siegerentwürfe kommen von OKF Architekten, Osnabrück (1. Preis), Pax Brüning Architekten, Hannover (2. Preis) und Rimpau Bauer Derveaux, Berlin (3. Preis). Anerkennungen gingen an Demo Working Group / trako engineering (Köln) und Wannenmacher + Möller (Bielefeld).
Die Preisgerichtssitzung fand am 14. November 2025 in Jülich statt und wurde durch die PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH begleitet. Über 200 Büros haben sich um die Teilnahme am Wettbewerb beworben, 15 davon wurden zur Teilnahme eingeladen. 14 Büros haben einen Entwurf eingereicht.
Teil des Förderprojekts „Naturerlebnis Sophienhöhe“
Der „Aussichtturm Rheinisches Revier“ ist eines von fünf Vorhaben im Projekt „Naturerlebnis Sophienhöhe“, mit dem die rekultivierte, 16 km2 große Halde des Tagebaus Hambach schrittweise für neue Freizeit- und Naherholungsangebote geöffnet werden soll. Ziel ist es, die touristische Attraktivität der Region zu steigern und die Aufenthaltsqualität deutlich zu verbessern.
Für die vorinvestiven Planungen stehen rund 660.000 Euro Fördermittel bereit; begleitende Gutachten – darunter Artenschutz und Baugrund – wurden bereits beauftragt. Den Antrag für die nächste Förderphase will die NEULAND HAMBACH bis Mitte 2026 einreichen. Nach Bewilligung erfolgt die Umsetzung der Maßnahmen schrittweise bis 2029.
Ausstellung Siegerentwürfe
Die prämierten Arbeiten werden vom 12. bis zum 16. Januar 2026 im kleinen Sitzungssaal des Neuen Rathauses in Jülich (Große Rurstraße 17) ausgestellt und sind während der Öffnungszeiten des Rathauses für die Öffentlichkeit zugänglich.
Regelmäßige Spenden seit fast 20 Jahren
16.12.2025
Ein warmes Mittagessen auf dem Tisch, Geld für frische Lebensmittel, ein gefüllter Kühlschrank: All das ist für viele Menschen in Jülich nicht selbstverständlich. Sie können sich solche Dinge nur leisten, da sie von der Tafel unterstützt werden. Rund 1.500 Menschen, denen es finanziell nicht so gut geht, versorgt der Verein zurzeit regelmäßig mit Nahrungsmitteln. Doch um dieses Hilfsangebot leisten und aufrecht erhalten zu können, sind auch die Ehrenamtler der Tafel auf Unterstützung angewiesen. Ein wichtiger Partner sind dabei die Stadtwerke Jülich. Gerade erst hat der Lebensversorger 2.500 Euro an die Tafel gespendet.
Dass die Stadtwerke die Arbeit der Ehrenamtlichen mit regelmäßigen Spenden in der Vorweihnachtszeit fördern, darf wohl getrost als Tradition bezeichnet werden. Schließlich unterstützt das Unternehmen die Tafel bereits seit deren Gründung 2006 und damit mittlerweile seit beinahe 20 Jahren. „Wir sind wirklich froh und dankbar, einen so treuen und verlässlichen Partner an unserer Seite zu haben“, betont die Tafel-Vorsitzende Maria Güldenberg.
Immer da, wenn Hilfe benötigt wird
Die jährlichen Spenden in der Adventszeit helfen den Aktiven der Tafel sowohl in ihrer täglichen Arbeit als auch dabei, den Tafel-Kunden zu Weihnachten eine kleine Freude zu machen. „Aber auch neben diesen regelmäßigen Spenden sind die Stadtwerke immer da, wenn wir Hilfe benötigen“, sagt Maria Güldenberg. So zum Beispiel auch jüngst, als Mitarbeiter des Lebensversorgers mit anpackten, um Weihnachtskisten für Senioren zu packen.
„Für uns ist das eine Herzensangelegenheit“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Ulf Kamburg. „Die Tafel leistet eine wertvolle und sehr wichtige Arbeit für die Menschen in unserer Stadt. Dieses Engagement werden wir von den Stadtwerken auch im 20. Jahr unserer Zusammenarbeit weiterhin gern unterstützen“, kündigt Ulf Kamburg an.
Die diesjährige Spende der Stadtwerke werde in die tägliche Arbeit der Tafel fließen, sagt Maria Güldenberg und erklärt: „Unsere laufenden Kosten werden immer größer - angefangen bei Versicherungen bis hin zu Reparaturen und Anschaffungen. Da können wir jeden Euro gut gebrauchen, um auch weiterhin Jülicher Bürgern unter die Arme greifen zu können, denen es nicht so gut geht.“
Stadtwerke Jülich: https://www.stadtwerke-juelich.de/