Kirchberg

Coat of arms of  Kirchberg

Wappen KirchbergIn Gold (Gelb) und In a field that is divided in gold (yellow) and black, you see a growing black lion with red claws in the upper half and a golden (yellow) key inclined to the left in the lower half.

Municipal administrator

Helmuth Kieven

Am Weiher 2
52428 Jülich-Kirchberg

 

Geografie
Kirchberg ist von verschiedenen Gewässern umgeben. Im Osten fließt die Rur. Im Südosten und Südwesten die Inde.
Im Dorf selbst verläuft der Mühlenteich.
Durch Kiesausbeute sind im Norden einige Baggerseen zwischen dem Ort und Jülich entstanden.
Im Rahmen der Renaturierung des Tagebaus Inden, erfolgt eine Umlegung der Inde. Diese umfließt nunmehr den Tagebau und tritt an der Schophovener Straße, südlich von Kirchberg, wieder in ihr altes Bett.

Lage
Kirchberg liegt zwischen Jülich und dem Braunkohlentagebau Inden. Die südlich gelegenen Dörfer Pattern und Altdorf mussten dem Tagebau weichen und wurden abgebaggert. Eine Umsiedlung erfolgte nach Neu-Pattern bei Aldenhoven bzw. nach Neu Inden-Altdorf.
Im Zuge des Tagebaues wurde die L241 zwischen Kirchberg, Altdorf und Inden abgebaggert.

Zur Geschichte von Kirchberg
Im Zuge der kommunalen Neugliederung wurde am 1. Januar 1972 Kirchberg in die Stadt Jülich eingegliedert.

Kirche
Die katholische Pfarrkirche ist St. Martinus geweiht. Sie wurde 922 zum ersten Mal urkundlich in Kiriberge erwähnt und bestand vermutlich zunächst aus nur einem Schiff, wurde jedoch alsbald mit einem nördlichen Seitenschiff erweitert. Um 1520 erhielt die Kirche einen dreiseitigen geschlossenen Chor und den Westturm. Der Marienaltar in der Kirche ist aus dem Jahre 1660. Der Hochaltar (Dreifaltigkeitsaltar) ist aus dem Jahre 1940. Die Kirche wurde in 1912 bis 1913 erweitert.
Die Kirche erlitt 1944 starke Kriegsschäden, die bis 1950 behoben wurden. In den Jahren 1971 bis 1974 wurde die Kirche grundlegend restauriert.
Eine dreimanualige Orgel ziert den Chorraum.

Weitere Sehenswürdigkeiten
Mit Neubau des Dorfplatzes an der Wymarstraße wurde eine Marienkapelle errichtet. In diesem Bereich stand das sog. „Weitze Kapellche", erbaut 1856 und im 2. Weltkrieg zerstört. Die Donatuskapelle aus dem Jahre 1902 wurde auf den Feldern am Schrickenhof errichtet. Eine weitere Kapelle befindet sich am Schrickenhof, welche 1832 erbaut wurde.

Verkehr
Durch den fortschreitenden Tagebau und Abbau der L 241 erfolgten auch Einschränkungen im ÖPNV. Die Buslinie 294 der Regionalverkehr (RVE) verbindet den Ort mit Jülich bis Eschweiler. Die Jülicher Kreisbahn, mit der Staatsbahnlinie Aachen – Nord über Kirchberg bis Jülich, musste dem veränderten Verkehrsverhalten Rechnung tragen. So wurde der Personenverkehr 1980 und später auch der Güterverkehr eingestellt werden.

Wirtschaft
Der Ort Kirchberg wurde im Wesentlichen durch die Papiererzeugung bestimmt.
Am Ortseingang, von Jülich kommend, sind die Areale der Firma Carl Eichhorn gelegen.
Am Ortsausgang befand sich die Papierfabrik Kirchberg, Krieger, Meuser, im Volksmund die „Achs" genannt. Im Laufe der Zeit wurde die Papiererzeugung eingestellt und das Gelände durch einen Getränkevertrieb genutzt. Heute befindet sich dort die Firma Gissler & Pass mit einem ihrer Standorte für Displaybau und Co-Packing. Sodann befinden sich auf der linken Seite die Firmen Metzeler Plastics GmbH und das Speditions- und Logistikunternehmen Fleck & Schleipen.
Die Firma Siep Kieswerk hat im Mai 2006 wieder ihre Produktion aufgenommen.
Daneben gibt es noch ein Einzelhandelsgeschäft, eine Gaststätte und einen Friseursalon.

Sonstiges
Ein reges Vereinsleben prägt den Ort. Es gibt den „Maiclub Kirchberg 1824 e.V.", den Schützenverein „Sakramentsbruderschaft Kirchberg 1626 e.V.", den Fußballverein „FC Germania 09 Kirchberg".
Weitere Vereine sind: Arbeiterwohlfahrt, Karnevalsverein Blau Weiß Kirchberg, der Verein zur Pflege des heimatlichen Brauchtums e.V. Die Freiwillige Feuerwehr, Löschgruppe Kirchberg, ist hier ebenfalls zu nennen.

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