Otto Dix - Der Krieg
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Otto Dix (1891 – 1968) folgte 1914 freiwillig dem Ruf zu den Waffen. Wie er später berichtete, war der Krieg „eine scheußliche Sache, aber trotzdem etwas Gewaltiges ...Man muß den Menschen in diesem entfesselten Zustand gesehen haben, um wirklich etwas über den Menschen zu wissen.“
Er überlebte den Ersten Weltkrieg, doch die traumatischen Ereignisse beeinflussten sein Lebenswerk entscheidend. 1924 erschien der Zyklus „DER KRIEG“. Die 50 Radierungen gelten als Meisterwerke graphischer Kunst des 20. Jahrhunderts. Ein großartiges, zeitloses Dokument gegen den Krieg, das doch keinen Krieg verhindern konnte. Als Augenzeuge, Handelnder und Leidender stellte Dix in schonungslosem Ausdruck nicht den Kampf selbst dar, sondern die elenden Zustände, die der Krieg hervorruft. So war es zwangsläufig, dass er 1937 von den Nationalsozialisten in der Ausstellung „Entartete Kunst“ wegen „gemalter Wehrsabotage“ diffamiert und 1939 kurzzeitig in Haft genommen wurde. |
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21.04. - 31.10.2005
Zitadelle Jülich Südostturm 1.OG 52428 Jülich Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 14 - 17 Uhr; Sa, So u. Feiertag: 11 - 18 Uhr |
Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Förderverein »Festung Zitadelle Jülich e.V.« und dem Gymnasium Zitadelle der Stadt Jülich, gefördert von der Kultur- und Naturstiftung der Sparkasse Düren.







