Die Bastionen

Bild: Bastion

Mit Geschützen hinter den Brustwehren auf den Wällen und den Bastionen konnten Feinde und Rebellen schon im ursprünglich freien, später befestigten Vorfeld vor den Gräben bekämpft werden.

 

Die Bastion St. Johannes (14) ist über eine Rampe und einen Tunnel (Poterne) zu erreichen (nur bei Führungen). Sie bietet einen Ausblick von der oberen Verteidigungsebene auf den südlichen Wall und die gegenüberliegende Bastion mit ihren Kanonenhöfen sowie auf die Stadt; im Zentrum der Bastion ein vorzüglich restauriertes Pulvermagazin aus napoleonischer Zeit, das für die museale Präsentation der Zitadelle genutzt wird.

Grafik: Bild Bastion JülichZwei schwere Bomben des 2. Weltkriegs haben die Bastion bis zu den Kasematten auf Grabenniveau durchschlagen; ein Trichter wurde abgedeckt und läßt innen den Aufbau der Wälle erkennen. Interessante Ausblicke bietet auch ein geführter Rundgang auf dem Oberwall und - soweit zugänglich - auf den Bastionen St. Salvator (15), Maria Anna (16) und Wilhelmus (17).

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