Die Kehlmauer und die Rurdeiche

Zur Rur hin war der Waffenplatz von einer ca. 2,5 m hohen und ca. 1,25 m starken, mit Schießscharten versehenen Kehlmauer abgeschlossen. Die Fundamente dieser Mauer blieben im Erdreich erhalten. Die heute dort vorhandene Hecke markiert deren ursprünglichen Verlauf. An der nördlichen Wachstube blieb ein Rest dieser Mauer erhalten.

Von dem vor der Hecke entlangführenden Weg aus lohnt sich ein Blick über die Rur. Sie ist ober- und unterhalb der großen Rurbrücke von Deichen gefäßt, die 1806/07 im Zusammenhang mit den Befestigungsanlagen errichtet wurden und integraler Bestandteil derselben sind. Sie ermöglichten es, das Wasser der Rur im Angriffsfall aufzustauen und für die Inondation (Überflutung) der östlichen, südlichen und westlichen Gebiete der Festung Jülich vorzuhalten (siehe Plan); mit dem Deichbau wurde die Rur im Bereich des Brückenkopfes also Bestandteil des Verteidigungskonzepts. Die Rur-Renaturierung mit Anlage der Inseln erfolgte erst 1995.

  • 29  Sep  2022

    Ausgrabungen einmal anders

    Müllaktion im Zitadellengraben

    mehr
  • 29  Sep  2022

    Ein Jahr „nora“: erste Bilanz zur bundesweiten Notruf-App

    Reul: „Mehr als eine Viertelmillion Downloads zeigen, dass wir da einen Nerv getroffen haben.“

    mehr
  • 29  Sep  2022

    Hilfe für die Menschen in der Ukraine

    Zum Herbstbeginn bittet die Stadt Jülich um Geld- und Sachspenden

    mehr
  • 29  Sep  2022

    Kreis Düren: Impfbus fährt weiter

    03. – 09.10.2022

    mehr
  • 29  Sep  2022

    Telefonanlage der Stadtverwaltung Jülich fällt aus

    UPDATE 14.42 Uhr: Die Telefonanlage fällt derzeit noch einmal für ca. eine halbe Stunde aus.

    mehr

Alle Nachrichten
Die Internetpräsenz Juelich.de verwendet Cookies. Weitere Information
OK