Die Kehlmauer und die Rurdeiche

Zur Rur hin war der Waffenplatz von einer ca. 2,5 m hohen und ca. 1,25 m starken, mit Schießscharten versehenen Kehlmauer abgeschlossen. Die Fundamente dieser Mauer blieben im Erdreich erhalten. Die heute dort vorhandene Hecke markiert deren ursprünglichen Verlauf. An der nördlichen Wachstube blieb ein Rest dieser Mauer erhalten.

Von dem vor der Hecke entlangführenden Weg aus lohnt sich ein Blick über die Rur. Sie ist ober- und unterhalb der großen Rurbrücke von Deichen gefäßt, die 1806/07 im Zusammenhang mit den Befestigungsanlagen errichtet wurden und integraler Bestandteil derselben sind. Sie ermöglichten es, das Wasser der Rur im Angriffsfall aufzustauen und für die Inondation (Überflutung) der östlichen, südlichen und westlichen Gebiete der Festung Jülich vorzuhalten (siehe Plan); mit dem Deichbau wurde die Rur im Bereich des Brückenkopfes also Bestandteil des Verteidigungskonzepts. Die Rur-Renaturierung mit Anlage der Inseln erfolgte erst 1995.

  • 23  Nov  2020

    Digitaler Jülicher Festvortrag zum Jahresabschluss 2020

    Erstausstrahlung am 1. Dezember 2020, 18.30 Uhr

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  • 23  Nov  2020

    Weihnachtsbaum geschmückt

    Gestifteter Schmuck verschönert Marktplatz

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  • 19  Nov  2020

    Änderung der Erreichbarkeit

    Bitte Handynummer gegen Festnetznummer austauschen

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  • 19  Nov  2020

    Sitzung des Ausschusses für Kultur, Dorf- und Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung

    26. November 2020, 18 Uhr, Kulturmuschel im Stadtgarten des Brückenkopf-Parks Jülich

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  • 19  Nov  2020

    Sitzung des Integrationsrates

     

    25. November 2020, 19 Uhr, Großer Saal im Neuen Rathaus

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