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NAH – Hilfenetzwerk im Dorf

Alt werden in vertrauter Umgebung

Flyer NAHSelbständig und selbstbestimmt bis ins hohe Alter zu leben und dabei im vertrauten Wohnumfeld zu verbleiben, ist der Wunsch vieler Menschen.

Die Unterstützung durch Freunde, Verwandte, Nachbarn oder Freiwillige allein reicht dafür nicht immer aus. Sie muss ergänzt und gestärkt werden durch Orte der Begegnung, die gesellschaftliche Teilhabe und Engagement ermöglichen sowie durch Angebote der Begleitung, Betreuung und Unterstützung im Alltag.

Mit dem Programm „Anlaufstellen für ältere Menschen“ fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit Projekte, die bestehenden Strukturen sinnvoll zu ergänzen und weiterzuentwickeln. Die Stadt Jülich beteiligt sich mit dem Pilot-Projekt „NAH – Netzwerk ambulante Hilfen“.

Bourheim, Daubenrath, Güsten, Serrest und Welldorf bauen in Kooperation mit dem Amt für Familie, Generationen und Integration ein passgenaues Hilfe-Netzwerk im eigenen Dorf auf und erproben es. Dabei stützt sich das Projekt zunächst auf die Ergebnisse und Empfehlungen aus dem Demografie- und Sozialbericht 2010/2012 sowie der Nahversorgungsanalyse 2010.

Das Hilfe-Netzwerk NAH unterstützt bürgerschaftliches Engagement

  • es koordiniert ehrenamtliche Hilfe
  • es will freiwillige Helferinnen und Helfer mobilisieren
  • das Hilfe-Netzwerk weist keine hierarchische Struktur auf: jeder einzelne entscheidet selbst,

welche Hilfen er wann und wie lange anbietet. Die Bedürfnisse der hilfesuchenden Menschen stehen im Vordergrund. Dadurch entsteht auf allen Seiten das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein.

  • Alle Helferinnen und Helfer sind im Rahmen ihrer Tätigkeiten über die Kommune haftpflicht- und unfallversichert.
  • Das Netzwerk bietet fachliche Begleitung, Fortbildung, Aufwandsentschädigung

Die finanzielle Förderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend endete im November 2016. Hier finden Sie den Abschlussbericht.

Die Hilfenetzwerke sind inzwischen dauerhaft installiert und führen ihre Arbeit auf ehrenamtlicher Ebene mit Unterstützung der Stadtverwaltung fort.

Koordination:
Stadt Jülich – Amt für Familie, Generationen und Integration
Elisabeth Fasel-Rüdebusch
Telefon: 02461  63-411
FAX: 02461 63-362
E-Mail: EFasel@juelich.de

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Letzte Änderung dieser Seite: 01.12.2017 | © 2017