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Interkulturelle Woche 2018

Integrationsrat lädt ein zur Filmvorführung „Rabbi Wolff“ in Kooperation mit dem Kulturbahnhof Jülich

Jährlich wird Ende September deutschlandweit in vielen Kommunen die „Interkulturelle Woche“ veranstaltet. Als in Deutschland einzigartige Plattform für Begegnung, Austausch und Verständigung hat sich die Interkulturelle Woche immer nachdrücklich für eine Verbesserung der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen des Zusammenlebens aller Menschen in Deutschland eingesetzt.

Die Interkulturelle Woche nimmt der Integrationsrat der Stadt Jülich wiederholt zum Anlass, sich einzusetzen für ein offenes, tolerantes und respektvolles Zusammenleben in unserer von Vielfalt geprägten Stadt.

In diesem Jahr lädt der Integrationsrat der Stadt Jülich ein zur Dokumentarfilmvorführung „Rabbi Wolff“ in das KuBa-Kino im Kulturbahnhof Jülich, Bahnhofstr.13 am Mittwoch, dem 26. September 2018 um 20 Uhr. Einlass ist a

William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London – es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff. Mit seiner unkonventionellen Art und seinem herzhaften Lachen begeisterte der Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern die Zuschauer bereits in Britta Wauers Publikumshit Im Himmel, unter der Erde (2011), einem Dokumentarfilm über den Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee. Wauers neuer Film zeigt nun den turbulenten Alltag von Willy Wolff und beleuchtet seine bewegte Vergangenheit: Bevor er Rabbiner wurde, war er politischer Korrespondent in London; als Kind floh er mit seiner Familie aus Nazideutschland.

Rabbi Wolff ist nicht nur das Porträt einer faszinierenden Persönlichkeit – eines tief religiösen Menschen, der sich voller Lebensfreude über Konventionen hinwegsetzt. Der Film führt auch auf mitreißende Weise in die Welt des Judentums ein und präsentiert uns einen ganz besonderen deutschen Lebenslauf (Presseheft zum Dokufilm Rabbi Wolff).

Mit dem Motto „Vielfalt verbindet“ tritt die Interkulturelle Woche auch im Jahr 2018 ein für eine Gesellschaft, deren Vielfalt ihre Stärke ist, in der Konflikte konstruktiv gelöst werden und sie bezieht Position gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus.

"Wir sind Hoffnung. Wir sind Zuflucht. Wir sind Vielfalt."-  ist Wunsch und Realität, Vision und Praxis. Auf jeden Fall verstehen sich und wirken viele Engagierte in diesem Sinn. Nicht die günstigen Wirtschaftsprognosen sind Hoffnung, nicht das Kapital ist Zuflucht. Wir: die Bürger*innen dieses Landes, Zugezogene und Sesshafte, Junge und Alte, Vorsichtige und Wagemutige, wir alle sind Hoffnung oder können es werden. Wir, die Konservativen und Progressiven, die Zaghaften und Ungeduldigen, die Langsamen und die Eiligen, wir alle sind Zuflucht oder können es werden (www.interkulturellewoche.de).

Informationen zur Veranstaltung sind zu erhalten bei der Geschäftsführung des Integrationsrates im Amt für Familie, Generationen und Integration, Beatrix Lenzen, Tel.: 02461 63-239, E-Mail: BLenzen@juelich.de.

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