Projekte
Am Samstag, dem 29.11.2025, fand die erste Weihnachtsdeko-Tauschbörse der Stadtbücherei in Zusammenarbeit mit der Stabstelle Nachhaltigkeit, Mobilität und Klimaschutz statt. Das neu ausprobierte Format bot die Möglichkeit, nicht mehr benötigten Weihnachtsschmuck zu spenden und vielleicht etwas „gebrauchtes Neues“ mitzunehmen.
Bereits im Vorhinein gab es die Möglichkeit, Weihnachtsartikel in der Bücherei abzugeben. Am Aktionstag wurden dann ab zehn Uhr die Türen für den Tausch geöffnet. Der Raum war bunt gefüllt, von Christbaumkugeln, Lichterketten, Kränzen über Weihnachtsfiguren und –anhängern, es gab für alle etwas. Daneben gab es die Gelegenheit, das Repair-Café von Erfindergeist zur Reparatur von defekten Haushaltsgeräten oder auch Lichterketten aufzusuchen. Wer noch Lust und Zeit hatte, konnte sich beim Fröbelstern- und Weihnachtsschachtelfalten kreativ austoben.
Rückblickend war die Tauschbörse ein voller Erfolg - es wurde vieles mitgenommen und getauscht, auch das positive Feedback ermutigt dazu, dieses im nächsten Jahr zu wiederholen.
Die übrig gebliebenen Deko-Artikel können noch während der gesamten Adventszeit aus dem Lesecafé in der Stadtbücherei mitgenommen werden. „Neue“ Weihnachtsartikel werden aber nicht mehr entgegengenommen.

Rund um die Advents- und Weihnachtszeit produzieren wir Deutschen ca. 20 % mehr Müll, als im restlichen Jahr. Die folgenden Tipps für ein ressourcenschonendes und nachhaltiges Weihnachtsfest sollen nicht als Geste mit dem erhobenen Zeigefinger verstanden werden oder gar als Aufruf zum Verzicht, sondern vielmehr sollen sie Anregung und Inspiration sein, wie ein klimafreundliches Weihnachten aussehen kann.
Geschenke
- Wunschzettel schreiben: als Kindheitserinnerung noch bekannt, sind Wunschzettel eine gute Gelegenheit, um unnötiges zu vermeiden und mitzuteilen, was Sie sich wirklich wünschen. Ebenso können Sie Ihre Lieben nach einem Wunschzettel fragen.
- Zeit Verschenken: Eine Einladung zum Essen oder ein Ausflug können manchmal mehr Freude bereiten anstatt teurer Produkte oder Gutscheine, denn wie sagt man so schön „Zeit ist das schönste Geschenk!“
- Ein Gedanke mehr für ein schönes Geschenk: wenn es doch ein Geschenk sein soll, dann zumindest eins was zur beschenkten Person passt. Überlegen Sie deshalb im Vorhinein gut, worüber sich die Person freuen könnte.
- Beachte die Herstellungsweise: wenn es das Geschenk zulässt, achten Sie beim Kauf auf Siegel, die einen nachhaltigen und fairen Produktionsprozess gewährleisten wie z.B. das Fairtrade-Siegel, GEPA oder Oeko-Tex. So tun Sie nicht nur der beschenkten Person etwas Gutes, sondern auch der Umwelt.
- Stöbere im Gebrauchtem: Geschenke müssen nicht zwingend neu gekauft werden, auch Gebrauchtes kann wie neu sein. Ob auf dem Trödelmarkt, im Second-Hand-Geschäft oder auch online auf Ebay & Co finden sich manchmal noch schöne Sachen, die ein zweites Leben verdienen.
- Selbstgemachtes Verschenken: mit etwas Kreativität und Zeit lassen sich viele Weihnachtsgeschenke auch selber machen. Es muss nicht immer gekauft sein, auch selbstgemachte Plätzchen und Pralinen, oder auch handgemachte Körperpflegeprodukte können eine Freude bereiten. Beliebt sind auch selbstgebastelte Foto-Alben und Foto-Kalender.
- Geschenke nachhaltig verpacken:
- Wiederverwendbare Verpackung benutzen z.B. Geschirrtücher, Stoffreste oder Schachteln aus Papier oder Holz, Flaschen oder Gläser
- Kleine Geschenkbeutel selber nähen oder häkeln.
- Altpapier, Zeitungspapier oder Brottüten zum einpacken verwenden (Tipp dabei auf schöne Bilder, Ausschnitte der Zeitung achten).
- Beim Kauf von neuen Geschenkpapier auf das Siegel „Blauer Engel“ achten.
- Zum Verzieren von Geschenken eignen sich Zimtstangen, Tannenzapfen oder-zweige oder getrocknete Orangenscheiben.
Weihnachtsessen
- Achten Sie beim Einkauf so gut es geht auf Bio- oder Fairtrade-Siegel.
- Bei der Planung des Festmahls auf Saisonalität und Regionalität achten, sodass Lebensmittel aus fernen Ländern oder aus dem beheizten Gewächshaus vermieden werden.
- Leitsatz beim Einkauf: „so wenig Verpackung wie möglich“.
- Beim Kauf von Fleisch und Fisch für das Festessen auf Bio/Freilandhaltung (Haltungsstufen 3, 4 und 5) bzw. nicht überfischte Arten achten, sodass man auch dem Tierwohl an Weihnachten gerecht werden kann.
- Wer Lust zum Probieren hat: auch für die vegetarische und vegane Küche gibt es schmackhafte Rezepte, die zu einem Festmahl einladen.
Tannenbaum
Beim Kauf eines Weihnachtsbaums auf Regionalität achten und er sollte möglichst ohne Pestizide angebaut worden sein. Auf der Seite von Robin Wood können Sie sich über Verkaufsstellen informieren, die nachhaltige Weihnachtsbäume anbieten, vielleicht ist ja einer in Ihrer der Nähe dabei.
- Ebenfalls können Sie auf FSC-zertifizierte Nadelbäume achten, sowie auf Naturland- oder Bioland-Siegel.
- Aus ökologischer Sicht rentiert sich ein Plastikbaum erst nach 20 Jahren.
Weihnachtsschmuck
- Weihnachtliche Deko kann sowohl nachhaltig als auch traditionell sein. Dafür eignen sich besonders Naturmaterialien wie Strohsterne, Tannenzapfen, Zweige, Nüsse, Beeren und Moos. Wer nicht auf die bunten Weihnachtskugeln oder –figuren verzichten möchte, sollte Dekoartikel aus Glas oder Holz bevorzugen. Ansonsten gilt wie bei allen Dingen, den Weihnachtsschmuck so lange wie möglich nutzen oder verschenken.
- Wer sich bei der Deko nochmal kreativ austoben möchte, der kann Orangen- und Apfelscheiben trocknen oder bunte Anhänger aus Salzteig fertigen.
- Beim Thema Weihnachtsbeleuchtung bevorzugt Lichterketten mit LED-Lämpchen kaufen, auch diese gibt es heutzutage mit warmen wie mit bunten Lichteffekten. Außerdem sind sie stromsparender und langlebiger. Netzbetriebene Beleuchtung sollte batteriebetriebener Beleuchtung vorgezogen werden, denn die Herstellung und Entsorgung von Batterien und Akkus belastet die Umwelt. Die Beleuchtung sollte bedarfsgerecht an- und ausgeschaltet werden ggf. können Sie hier auf Zeitschaltuhren zurückgreifen, das schont ebenfalls den Geldbeutel.
- Beim Kauf von Kerzen auf das RAL-Gütezeichen achten, das die Einhaltung von gesundheits- und umweltorientierte Grenzwerte sicherstellt. Auf Teelichter sollte verzichtet werden, denn dadurch entstehen große Müllmengen an umweltschädlichen Aluminium. Wenn möglich sind Bienenwachskerzen aus biologischen Anbau die erste Wahl.
Die Ausstellung „Konsum im Wandel“ zeigt auf, wie wir alle einen Beitrag leisten können, um unsere Region, das Rheinische Revier, nachhaltiger und l(i)ebenswerter zu gestalten.
Durch kleine inhaltliche Impulse und spielerische Mitmachaktionen, lädt die Ausstellung dazu ein, unser Verhalten „ein bisschen“ klimafreundlicher zu ändern und macht einfache, nachhaltige Alternativen für unseren Alltag sichtbar.
Ob es nun das Plastiksparen beim nächsten Supermarkteinkauf ist oder es ums Reparieren, Tauschen oder die Second-Hand-Nutzung geht, wir alle können in kleinen Schritten etwas Gutes tun, für uns und unseren Planeten.
Die Ausstellung wurde vom „Projekt MehrWertRevier“ der Verbraucherzentrale NRW konzipiert und in Zusammenarbeit mit der NaMoK-Stabstelle der Stadt Jülich und der Stadtbücherei nach Jülich geholt.
Ab Samstag, den 11. Oktober bis zum 8. November 2025 können die Besucher*innen der Stadtbücherei die Ausstellung kostenlos besuchen.
Öffnungszeiten:
Dienstag 10.00 – 18.00 Uhr
Mittwoch 15.00 – 18.00 Uhr
Freitag 10.00 – 18.00 Uhr

Grafik: Verbraucherzentrale NRW
In Jülich engagieren sich viele Menschen für eine global nachhaltige Entwicklung und leisten einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele, damit alle Menschen hier vor Ort und weltweit, sowie auch die uns folgenden Generationen gut leben können.
Die Stadt Jülich lädt regelmäßig alle Bürgerinnen und Bürger zu einem Nachhaltigkeitsstammtisch ein, um dieses Engagement kennenzulernen, sich auszutauschen und miteinander zu vernetzen.
Der Nachhaltigkeitsstammtisch richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich zu Fragen der globalen Nachhaltigkeit informieren und austauschen möchten. Anmeldung bitte per E-Mail an HLuesgen@juelich.de
Termine 2025:
Dienstag, 02.09.2025, 18 Uhr
Jülich ist eine sehr vielfältige und internationale Stadt. Viele Menschen engagieren sich hier miteinander, füreinander, für eine nachhaltige Entwicklung - in Jülich und weltweit. Dieses Engagement ist von großer Bedeutung, um Herausforderungen wie die Bekämpfung der Klimakrise, die Umsetzung eines verantwortlichen globalen Wirtschaftshandelns oder die Integration Geflüchteter gemeinsam erfolgreich umzusetzen.
Eine Vielzahl von Gruppen, Vereinen, Schulen, Forschungseinrichtungen und auch kommunalen Akteuren setzen sich auf vielfältige Weise für eine gerechtere Welt und eine nachhaltige Entwicklung ein. Sie informieren über entwicklungspolitische Zusammenhänge, ermöglichen interkulturelle Begegnungen, setzen Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz um oder führen Projekte in Ländern des globalen Südens durch.
Einen Überblick über die entwicklungspolitischen Akteure in Jülich bietet die Broschüre Jülich Global bitte Link einfügen, aktuell unter in der Broschüre "Jülich Global". Sie macht das sichtbar, erleichtert die Kontaktaufnahme, ermutigt zur Vernetzung und zur Zusammenarbeit.
Die Stadt Jülich unterstützt die Agenda 2030 der Vereinten Nationen und hat sich der Umsetzung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) auf kommunaler Ebene verpflichtet.
Als Fairtrade-Stadt setzen wir uns für einen global gerechten Handel ein. Diese Themen möchten wir gemeinsam mit den Jülicher Vereinen auch im Sport umsetzen.
Mit einem Fragebogen laden wir Sie ein, Ihre bisherigen Erfahrungen zu Nachhaltigkeit und fairer Beschaffung im Sport mit uns zu teilen und uns Ihre Unterstützungsbedarfe mitzuteilen.
Kontakt:
Frau Lüsgen
Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik
HLuesgen@juelich.de
Tel. 02461 63-284

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