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Stadt-/Schulradeln

Jülich radelt wieder für ein gutes Klima!

Es gilt möglichst häufig das Fahrrad zu nutzen, viele Radkilometer zu sammeln und damit ein Zeichen für die Bedeutung des Radverkehrs zu setzen:

In diesem Jahr nimmt die Stadt Jülich zum wiederholten Male an der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis vom 19. Mai bis 8. Juni teil. Eine Teilnahme am STADTRADELN ist bis zum letzten Tag des dreiwöchigen Aktionszeitraums möglich. 

„In die Pedale treten lohnt sich: Die drei fahrradaktivsten städtischen Teams werden in einem feierlichen Rahmen prämiert.
Anmelden können sich Interessierte schon jetzt unter www.stadtradeln.de/juelich. Los geht´s am 19. Mai 2023 - wir freuen uns auf Ihre Teilnahme“, so die Mobilitätsbeauftragte Claudia Tonić-Cober.

Bei den Wettbewerben Stadtradeln und Schulradeln geht es darum, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Ziel der Wettbewerbe ist es, eine gesunde Abwechslung zum meist bewegungsarmen Arbeits- und Schulalltag zu schaffen. Indem sie vom Auto-(Rück)Sitz auf das Fahrrad umsteigen, leisten Sie einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz und werden gleichzeitig fit gemacht für das Radeln im Alltag. Eltern werden vom Fahrdienst entlastet, während die Kinder als Verkehrsteilnehmende mehr Eigenverantwortung bekommen.

Sie sind eingeladen beim diesjährigen STADTRADELN mitzumachen und, u.a. im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche, viele Fahrradkilometer zu sammeln und vom 06. – 26. September für ein gutes Klima und für die Gesundheit in die Pedale zu treten.  

386 Jülicherinnen und Jülicher beteiligten sich an der Kampagne Stadtradeln und legten gemeinsam 61.747 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Mehr als acht Tonnen CO2 konnten vermieden werden.

Nach drei radreichen Wochen hat das erste Jülicher Stadtradeln am Sonntag, den 9. Juli 2017 die Ziellinie erreicht. Viele Jülicherinnen und Jülicher haben sich unter www.stadtradeln.de angemeldet und ihre Radkilometer registriert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 61.747 km oder rechnerisch 1,5 Erdumrundungen sind zusammengekommen. „Das Ergebnis hat meine Erwartungen deutlich übertroffen", freut sich Klimaschutzmanager Ross, der die Kampagne für die Stadt organisiert. „Das bunte Teilnehmerfeld mit 24 Teams von Jung bis Alt, vom Gelegenheitsradler bis zum Langstreckenpendler, ist ein Querschnitt durch die Gesellschaft. Das zeigt, welche große Bedeutung das Radfahren für viele Menschen hat".

Die mit Abstand größte Gesamtstrecke von 16.434 km legte das 76-köpfige Team des Forschungszentrums Jülich zurück. Für Teamkapitänin Dr. Ellen Kammula von der Stabsstelle Zukunftscampus ist das Stadtradeln ein wichtiger Baustein zur Förderung einer klimaschonenden Mobilität: „Unser Ziel ist es, den Anteil der Radpendler zum Forschungszentrum in Zukunft deutlich zu erhöhen." Dass diese Bemühungen auf fruchtbaren Boden stoßen, beweist ein Mitarbeiter des Forschungszentrums, der seine Dienstreise nach Köln mit dem Fahrrad unternommen hat. Das Team mit den meisten TeilnehmerInnen stellte die „Feuertaube" der Katholischen Pfarrei Heilig Geist, die mit 87 aktiven Radlerinnen und Radlern zum Erfolg des Stadtradelns beigetragen hat.

Neben den Gesamtkilometern und der absoluten Teamgröße wurde beim Jülicher Stadtradeln auch das Team mit den fahrradaktivsten TeilnehmerInnen gesucht. Hier setzten sich die „hoppyradler" mit 512 km pro Person knapp gegen die „Grün-Weißen Blitzradlerinnen" aus Welldorf-Güsten durch, die mit 506 km pro Person ebenfalls ein beachtliches Radpensum abgespult haben. Den dritten Platz in dieser Kategorie nimmt das Team „RSC Welldorf 1998 e. V." mit 470 km pro Kopf ein.

Auch Bürgermeister Fuchs hat in die Pedale getreten und seine Radkilometer beim Stadtradeln registriert: „Es ist für mich selbstverständlich viele Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Für die meist kurzen Strecken innerhalb der Stadt ist das Fahrrad das ideale Fortbewegungsmittel". Dass viele Jülicher dies ähnlich sehen, beweisen die rund 380 Teilnehmer des Stadtradelns, darunter auch 50 Vielfahrer, die pro Woche durchschnittlich 100 km und mehr geradelt sind. Zwei Teilnehmern ist es sogar gelungen, in den drei Wochen mehr als 1.000 km zurückzulegen. Sowohl Langstreckenpendler als auch Gelegenheitsradler sind dabei echte Klimaschützer, denn jeder Kilometer, der mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückgelegt wird, erspart der Umwelt 142 g CO2. Im dreiwöchigen Aktionszeitraum konnten so rund 8.800 kg CO2 vermieden werden.

Für welche Platzierung die Jülicher Kilometer im bundesweiten Stadtradeln-Wettbewerb mit derzeit 610 Städten und Gemeinden am Ende reichen werden, wird sich erst im September entscheiden. Dann ist die Kampagne für 2017 offiziell beendet. Mit Blick auf die aktuelle Tabelle unter www.stadtradeln.de/ergebnisse ist eine Platzierung im Mittelfeld realistisch. „Für das erste Jahr ein tolles Ergebnis", so Klimaschutzmanager Ross, der sich bei allen Teilnehmern und den Sponsoren für das große Engagement bedankt.

Für vier Radlerinnen und Radler wird sich die aktive Teilnahme am Stadtradeln besonders lohnen, denn der Radspezialist Toms Bike Center spendiert einen hochwertigen Kinder-Fahrradanhänger und Aixtra Sport verlost drei Gutscheine für ihr Sportgeschäft. Alle Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

Neben dem Erradeln von möglichst vielen Kilometern waren die Jülicherinnen und Jülicher aufgerufen, über die online-Plattform „RADar!" gut gelöste, gefährliche oder störende Stellen im Jülicher Radverkehr zu melden. Die insgesamt 45 Einträge werden nun von der Verwaltung geprüft und anschließend über die Plattform beantwortet. In den kommenden Wochen werden zudem die ersten Maßnahmen aus dem Förderprogramm „Wettbewerb Radverkehr" umgesetzt: Pedelec-Ladestationen und mehr Radabstellmöglichkeiten am Schlossplatz und dem Fachhochschulcampus sowie eine bessere Rad-Anbindung des Forschungszentrums und des Gewerbegebiets Königskamp sollen dann zu spürbaren Verbesserungen im Radverkehr führen.

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