Entdecken Sie Jülich. Freizeit, Kultur, Tourismus

Touristische Radtouren (überregional)

Wer weite Strecken hinter sich bringen will kann auf drei überregionalen Radwegen das Kreisgebiet von Norden nach Süden oder Osten nach Westen durchqueren.

Ob eine Radtour entlang des Wassers, vorbei an Wasserburgen und –schlössern oder einfach nur durch die Weite der Natur, der RurUfer-Radweg, die Wasserburgenrunde und die Grünroute laden zum entdecken ein.

Die Rur – drei Länder, ein Fluss! Folgen Sie der Rur von Ihrer Quelle bis zum Mündung

Auf einer Strecke von 180 km verläuft der trinationale RurUfer-Radweg von der Quelle in Signal de Botrange (Belgien) über Monschau, Nideggen, Jülich und Heinsberg (Deutschland) bis nach Roermond (Niederlande). Beginnend in dem einzigartigen Ökosystem des Hohen Venns führt Sie der RurUfer-Radweg über die deutsch-belgische Grenze nach Monschau und damit in Richtung des Nationalpark-Eifel. Vorbei an den Rurseen, Heimbach und Düren gelangen Sie schließlich zur historischen Festungsstadt und modernen Forschungsstadt Jülich. Der historische Brückenkopf im Brückenkopf-Park oder die Zitadelle in Jülich sind immer einen Besuch wert und bei einem Abstecher in die Stadt lässt sich bei einem leckeren Eis oder einem kühlen Getränk eine Pause einlegen.

Hinter Jülich gelangen Sie zu dem letzten original erhaltenen Abschnitt der Rur. Es ist der einzig verbliebene Flusslauf in Nordrhein-Westfalen, der noch in seinem ursprünglichen Bett liegt und sich mäandrierend durch die Landschaft zieht. Unmittelbar neben dem Barmener Baggersee gelegen, ist er Teil des Naturschutz- und Landschaftsschutzgebietes Drieschlandschaft. Das Naturschutzgebiet verlassend und die Jülicher Börde durchquerend gelangen Sie in der letzten Etappe nach Roermond. Hier mündet die Rur in die Maas.

Ab Heimbach (bis Linnich) können die Etappen mit der Rurtalbahn verkürzt werden, die entlang der Rur in jeder größeren Ortschaft und Jülich hält.

Einen Einblick bekommen Sie hier

Details zur Strecke
Start: Signal de Botrange, Hohes Venn (B)
Ziel: Roermond (NL)
Länge: ca. 180 Kilometer

Etappe 1: Botrange - Monschau - Simmerath-Rursee
Etappe 2: Simmerath-Rursee – Heimbach
Etappe 3: Heimbach – Nideggen - Düren – Jülich
Etappe 4: Jülich - Linnich – Heinsberg - Roermond

BeschilderungGrafik: Logo RurUferRadweg
Ab der Aussichtsplattform am „Signal de Botrange“ ist der RurUfer-Radweg bis Roermond einheitlich beschildert. Das Logo des RurUfer-Radwegs ist ein geschlängelter blauer Fluss auf grünem Untergrund, in französisch und niederländisch „Roer“ und deutsch „Rur“ ist der Namen des Flusses auf dem Logo enthalten. Für zusätzliche Orientierung dienen die Knotenpunktesysteme der einzelnen Länder, die kleinere Ausflüge abseits der Rur ermöglichen und Sie tiefer in die verschienenen Landschaftsformen eindringen lassen.

Grafik: Bild Rurufer (Copyright: Wirtz)

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum RurUfer-Radweg unter www.rurufer-radweg.de.

Zum RurUfer-Radweg erhalten Sie in jedem Buchfachhandel den Radroutenführer RurUfer-Radweg der Bikeline-Reihe des Verlag Estebauer (ISBN 978-3-85000-179-3, 9,90 €).

Auf den Spuren der Römer durchs Rheinland, von Köln bis Remberg an der niederländischen Grenze

Nachdem die Römer Gallien und Teile Germaniens bis zum Rhein erobert hatte, begannen sie sofort mit dem Aufbau eines leistungsfähigen Straßennetzes. Eine große Ost-West-Verbindung führte von Köln, der Provinzhauptstadt Niedergermaniens, über Jülich bis zur Atlantikküste bei Boulogne-sur-Mer und war Grundlage der Kulturlandschaft der letzten 2000 Jahre. Die ehemalige römische Fernstraße, heute Via Belgica genannt, war bis weit in die Neuzeit ein wichtiger Verkehrs- und Fernhandelsweg.

Im Rahmen des Projektes „Erlebnisraum Römerstraße | Agrippastraße – Via Belgica“ entstand  2014 ein kulturtouristischer Radweg im Rheinland, der von Köln bis Übach-Palenberg führt und die Wege der Römer „erfahrbar“ macht. Auf der Rad- und Wanderroute tauchen die Besucherinnen und Besucher in den Erlebnisraum ein, erfahren Spannendes und Interessantes zu den Straßen, den archäologischen Denkmälern am Wegesrand und den Sehenswürdigkeiten der Umgebung.

In der Innenstadt von Jülich und am ehemaligen Verlauf der Via Belgica gelegen, befindet sich im Museum Zitadelle sowie in der Tourist-Information ein Dokumentations- und Informationszentrum.

Details zur Strecke
Start/Ziel:  Stadt Köln, St. Aposteln (D), alternativ eine der zahlreichen Einstiegsstelen (Mansio) entlang der Strecke

Start/ Ziel: Rimburg (NL-Grenze), alternativ eine der Einstiegsstelen (Mansio) entlang der Strecke
Länge: 80 Kilometer

Beschilderung

Auf dem Abschnitt Köln bis Rimburg (NL) ist die Rad- und Wanderroute Via Blegica einheitlich beschildert. Das Logo ist ein "VIA Erlebnisraum Römerstraße" in weißen Buchstaben auf schwarzem Hintergrund und bezieht sich auf den Namen "Via Belgica" der ehemaligen Heerstraße (1). Ferner weisen kleine Infotafeln den Weg zu den Attraktionen (3).

Hinweissschild 1 ViaBelgica ehemalige Heerstraße Hinweissschild 2 ViaBelgica Hinweis zu Attraktionen Hinweissschild 3 ViaBelgica zu Attraktionen

Rostige Metallschilder mit einer Höhe von 1,80 Meter und einem halben Meter Breite, die mit schwarzen Informationstafeln versehen sind, weisen zudem auf Einstiegsstellen hin oder dienen zur Information zu römischen Hinterlassenschaften in der direkten Umgebung.

Weitere Informationen 

Weitere Informationen zum Erlebnisraum Römerstraße unter www.erlebnisraum-roemerstrasse.de/stationen.

grün statt schwarz – entdecken Sie den Kultur- und Naturraum der Grünmetropole

Wo vor wenigen Jahrzehnten noch Bergbau betrieben und kohlrabenschwarzes Gold gewonnen wurde, breitet sich heute eine grasgrüne Landschaft mit kräftig blauem Himmel aus. Die Grünroute verbindet die Industriedenkmäler mit der neuen Naturverbundenheit der Region und lässt den Radfahrer diese Landschaft ganz neu und aus einer anderen Perspektive entdecken. Das einst zu den größten Steinkohle-Revieren Europas zählende Gebiet beherbergt Relikte aus Bergbauzeiten ebenso wie Überbleibsel einflussreicher Herzöge. Siedlungen von Bergarbeitern, alte Schlösser und Museen passieren Ihren Weg und ehemalige Zechen die heute in erholsame Parklandschaften umgewandelt sind laden zum Verweilen ein. Die Grünroute verläuft durch die drei Länder Deutschland, Niederlande und Belgien, vorbei an Wiesen-, Äcker- und Weidelandschaften und entlang von begrünten und bewaldeten Naherholungsgebieten sowie Wasserläufen, ehemaligen Zechenstandorten und Halden.

Die Sophienhöhen-Route (siehe Routentipps), ist eine von der Grünmetropole empfohlene Neben-Route der Grünroute durch das Jülicher Land.

Neben der Radroute wurde eine Themenroute für Autofahrer erarbeitet. Diese ist durch ein sechseckiges, blau-weißes Logo beschildert.

Details zur Strecke:
Start: Düren (Deutschland)
Ziel: Beringen (Belgien)
Länge: ca. 370 Kilometer
Streckeninfo: Überwiegend ebenes Gelände, asphaltierte oder wassergebundene Oberfläche, überwiegend autofrei

Grafik:Schild GruenrouteBeschilderung:
Ab Düren leitet Sie das grün-weiße und quadratische Logo der Grünroute durch die grenzübergreifenden Regionen der Grünmetropole. Das Zentrum des Logos bilden drei grüne Kreuze auf weißem Hintergrund, der oben und unten durch einen grünen Streifen abgesetzt ist. Auf diesen grünen Streifen ist ein Fahrrad sowie das Wort „route" abgebildet.
Die Schilder sind im Kreisgebiet unter anderem an den Schildern des Knotenpunktsystems angebracht.

Grafik: Bild Grünroute GM2 AlsdorfWeitere Informationen:
Weitere Informationen zur Grünroute unter www.gruenmetropole.de. Zur Grünroute erhalten Sie in jedem Buchfachhandel den Radroutenführer „Grünmetropole - Industriekultur im Grünen zwischen Düren, Aachen, der niederländischen Parkstad Limburg und Hasselt im belgischen Flandern" der Bikeline-Reihe des Verlag Estebauer (ISBN 978-3-85000-347-6, 12,90 €).

Nirgendwo sonst sind derart viele Wasserburgen auf so engem Raum zu finden

Die insgesamt 365 Kilometer lange Route führt Sie nahezu steigungslos am Rande der Eifel durch die wasserburgenreichste Region Europas. Entdecken Sie mit Ihrem Rad die reizvolle Landschaft der Jülicher Börde und der rheinischen Bucht mit zahlreichen Kulturschätzen! An keinem Ort sonst finden Sie derart viele Wasserburgen auf so engem Raum wie in dem Dreieck der Städte Aachen, Köln und Bonn. Über 130 Burgen und Schlösser sind entlang der acht ca. 50 km langen Touren zu entdecken. So trifft man im Durchschnitt alle drei Kilometer auf die Zeitzeugen einer bewegten Geschichte.

Durch das Jülicher Land führen die Route 3: „Wo einst Grafen und Herzöge regierten" (55 km, leichte Steigung bei Alt-Kaster) und Route 4: „Bilder einer Landschaft zwischen Kultur und Industrie" (55 km, keine Steigung).

Details zur Strecke:
Jede Tour beginnt bzw. endet an einem Bahnhof.
Start: je nach Touren-Wahl
Ziel: je nach Touren-Wahl
Länge: ca. 365 Kilometer

Grafik: LogoWasserburgenrouteBeschilderung:
Entlang der verschiedenen Touren sind die Wege mit blauen Schildern und Aufklebern versehen. Auf den Schildern sind die Umrisse eines Wappens, die Silhouette einer Burg mit einem angedeuteten Wassergraben sowie einem Fahrrad abgebildet. Da sich allerdings verschiedene Touren kreuzen können, wird die Fahrt mit einem Radroutenführer empfohlen.

 

 Grafik: Bild Haus Overbach (Copyright Limburg)

Weitere Informationen:
Weitere Informationen zur Wasserburgenroute unter www.wasserburgen.de.

Zur Wasserburgenroute erhalten Sie in jedem Buchfachhandel den Radroutenführer „Wasserburgenroute - Radeln in der rheinischen Bucht“ im Wienand Verlag (ISBN 3-87909-584-1, 12,95 €).

  • 22  Okt  2018

    Sondersitzung des Rates

    23. Oktober, 18 Uhr, Großer Saal im Neuen Rathaus

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  • 19  Okt  2018

    Grenzlandtheater: Der Geizige

    3. November 2018, 20 Uhr, Stadthalle

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  • 19  Okt  2018

    Ich geh mit meiner Laterne ...

    Martinszüge in Jülich

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  • 17  Okt  2018

    Kino: In den Gängen

    22. & 23. Oktober, jew. 20 Uhr, Kuba

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  • 17  Okt  2018

    Kino: National Gallery

    Sonntag 28. Oktober, 14 Uhr, Kuba

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