Herzlich Willkommen in Jülich. Bildung, Gesellschaft, Soziales

Aktuelles

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Veranstaltungen und/oder Hinweise der Gleichstellungsstelle:

Aktionsprogramm Kommune – Frauen in die Politik
Jülich, Linnich und Titz bewerben sich erfolgreich für Förderprogramm

Gemeinsam im Zusammenschluss mit den Kommunen Linnich und Titz hat sich die Stadt Jülich bei dem voll geförderten „Aktionsprogramm Kommune – Frauen in die Politik“ beworben und ist als 1 von 10 bundesweiten Regionen von einer Jury ausgewählt worden. Gefördert wird das Programm vom Bundesgleichstellungsministerium. Es wird von der EAF Berlin - Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V. in Kooperation mit dem Deutschen LandFrauenverband e.V. durchgeführt.

Das Aktionsprogramm nimmt nicht nur die Frauen in den Blick, sondern möchte strukturelle Veränderungen anstoßen, die sich positiv auf die Teilhabe von Frauen und die Akzeptanz und die Attraktivität von Kommunalpolitik auswirken können. Ein Schwerpunkt liegt auf ländlichen Regionen. Die Kommunen werden dabei über eineinhalb Jahre von Januar 2022 bis Sommer 2023 beraten und begleitet und profitieren von einer Vielzahl von Förder- und Vernetzungsaktivitäten. Für die Umsetzung zusätzlicher Maßnahmen, zum Beispiel Öffentlichkeitsarbeit und eigener Veranstaltungen, erhalten die beteiligten Regionen einen finanziellen Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro. Eine lokale Steuerungsgruppe bestehend aus den Bürgermeister/innen, den organisatorischen Ansprechpartnerinnen der Kommunen und politischen Vertreterinnen und Vertretern der Parteien vor Ort wird das Programm eng begleiten.

Weitere Informationen zum Aktionsprogramm und konkreten Angeboten folgen fortlaufend über die Kanäle der Kommunen und unter www.frauen-in-die-politik.com.

Orange Your City - Gegen Gewalt an Frauen 

Orange Your City

 

In diesem Jahr hat sich die Stadt Jülich zum ersten Mal an der weltweiten Aktion "Orange Your City" beteiligt und am 25.11. Farbe gegen Gewalt an Frauen bekannt. Am Abend erstrahlten zahlreiche Gebäude und Geschäfte in Orange und setzten so ein starkes Zeichen! 

Herzlichen Dank an alle, die sich in vielfältiger Art und Weise beteiligt haben! 

Heimwegtelefon bringt dich sicher nach Hause

Das Heimwegtelefon ist ein ehrenamtlicher Service, um Menschen nachts nach Hause zu geleiten. Es geht in erster Linie darum, Sicherheit zu schenken. Durch ein nettes Gespräch haben die Anrufenden das Gefühl, nicht alleine nach Hause zu gehen. Dadurch fühlen sie sich nicht nur wohler, sondern strahlen auch eine größere Sicherheit aus. Das kann im besten Fall zu einer Vermeidung von Überfällen beitragen, weil der*die Anrufer*in aus der typischen Opferrolle herauskommt.

Im Falle einer beunruhigenden Situation benachrichtigen die Ehrenamtlichen den Notdienst und schicken ihn an den Standort der Anrufenden.

Das Heimwegtelefon ist deutschlandweit erreichbar unter 030/12074182 (normaler Mobilfunktarif). Von Sonntag bis Donnerstag zwischen 20 Uhr und 0 Uhr und Freitag und Samstag von 20 Uhr bis 3 Uhr.

 

Neue Handreichung gegen Sexismus am Arbeitsplatz

 

Eine Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat 2019 ergeben, dass mehr als die Hälfte der Befragten schon einmal sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erlebt oder beobachtet hat.

Sexuelle Belästigung, das sind Bemerkungen sexuellen Inhalts, unerwünschte Blicke, Gesten oder Nachpfeifen sowie unerwünschte körperliche Annäherung bzw. Berührungen. Sexuelle Belästigung geschieht unabhängig von der Kleidung, dem Verhalten, der Position, dem Alter oder dem Familienstand der belästigten Person. In den allermeisten Fällen geht es auch nicht um die sexuelle Handlung als solche, sondern um eine Form der Machtausübung und der Demütigung.

Die Initiative „Stärker als Gewalt“ will Arbeitgeber und Führungskräfte darin bestärken, ihre Mitarbeiter*innen vor Sexismus, sexueller Belästigung und Gewalt zu schützen – egal ob an der Kasse, im Büro, in der Videoschalte oder zuhause.

Im Rahmen dieses Projektes ist unter anderem eine Handreichung entstanden, die auf der Seite www.dialogforen-gegen-sexismus.de heruntergeladen werden kann. 

Wichtige Telefonnummern bei Problemen und Konflikten zu Hause

 

              Weitere Beratungsstellen und Hilfehotlines: 

              Übersicht Beratungsangebote

Nordrhein-Westfalen ruft „Hilfetelefon Gewalt an Männern“ ins Leben:

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NordrheinWestfalen hat heute ein Hilfetelefon für von Gewalt betroffene Männer ins Leben gerufen. Unter der Nummer 0800 123 99 00 können sich ab sofort Männer melden, die von verschiedenen Arten von Gewalt betroffen sind – wie häuslicher und sexualisierter Gewalt, aber auch beispielsweise Stalking oder Zwangsheirat. Zusätzlich finden Betroffene auf der Internetseite www.maennerhilfetelefon.de ein digitales Beratungsangebot.

„Mann: Wähle Schutz! Das Hilfetelefon ist deutschlandweit in dieser Form das einzige und erste Beratungsangebot für gewaltbetroffene Männer. Gerade in der aktuellen Situation ist es wichtig, dass auch Männer eine Anlaufstelle haben, an die sie sich wenden können, wenn sie Opfer von Gewalt geworden sind. Das Thema findet in unserer Gesellschaft immer noch wenig Beachtung. Deshalb gehen Nordrhein-Westfalen und Bayern beim Schutz von gewaltbetroffenen Männern voran“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Krisen Hotline für Alleinerziehende

Der Verband allein erziehender Mütter und Väter Landesverband NRW (VAMV NRW) richtet ab Montag, 30. März 2020, eine Krisen-Hotline für Alleinerziehende ein, gefördert vom NRW-Familienministerium. „Alle Familie stehen gerade vor großen Herausforderungen“, sagt Nicola Stroop, Vorstand des VAMV NRW. „Aber Alleinerziehende können die Doppelbelastung aus Existenzsicherung und Kinderbetreuung mit niemanden teilen. Sie müssen viele familiäre Entscheidungen alleine treffen und meist auch das alleinige Familieneinkommen stellen. Sie brauchen jetzt eine zentrale Anlaufstelle für ihre Fragen und Sorgen.“

Krisen-Hotline für Alleinerziehende: 0201/82 774-799

Unter 0201/82774-799 erhalten Alleinerziehende eine psycho-soziale Beratung durch qualifizierte Ansprechpartnerinnen. Sie hören den Alleinerziehenden zu, nehmen ihre Sorgen und Anliegen auf und loten Handlungsoptionen.

Hilfe-Info.de ist die neue Plattform des Bundes für Betroffene von Straftaten

In den letzten Monaten hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz eine zentrale Opferschutzplattform erarbeitet. Die Opferschutzplattform ist unter der Adresse www.hilfe-info.de  online.

Sie bietet Informationen zu allen opferrechtlichen Belangen nach einer Straftat wie den bestehenden Hilfs- und Beratungsmöglichkeiten, Entschädigungsleistungen, aber auch zum Ablauf des Strafverfahrens. Betroffene werden auf weitere Unterstützungsangebote sowie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner hingewiesen.

Ein Wegweiser für Frauen in die Politik

Warum sind Frauen in der Politik noch immer unterrepräsentiert? Gibt es Stellschrauben, mit denen man ansetzen kann? Welche Rahmenbedingungen braucht es, um den Frauenanteil zu erhöhen? Und wie können Frauen, die sich für eine politische Laufbahn entscheiden, gezielt unterstützt und gefördert werden?

Der neue Wegweiser Macht.Mit.Frauen! der Region Aachen gibt Antworten auf diese und weitere Fragen.

Das Buch ist ein Wegweiser für Frauen in die Politik. Es soll ihnen Mut machen, den Weg in die Politik zu gehen und ihr Recht auf gleichberechtigte politische Teilhabe einzufordern. Zugleich soll es Ansporn sein, notwendige weitere Schritte auf dem Weg hin zu Parität auf allen Ebenen der Politik zu gehen. Und es soll Männern wie Frauen zeigen: Politik braucht (mehr) Frauen!

Weitere Infos auf https://regionaachen.de/news/newsdetail/ein-wegweiser-für-frauen-in-die-politik.html 

Kommunalwahl 2020

Wie stehen die Parteien zum Themenkomplex „Gleichstellung“

Am 13. September haben die Bürgerinnen und Bürger von Jülich die Gelegenheit eine neue kommunale Vertretung zu wählen. Mit ihrer Stimme kann die Bürgerschaft bei der Wahl ihren Wünschen und Visionen für die Stadt Jülich Ausdruck verleihen.

Die Corona-Pandemie hat spürbar dazu geführt, dass gleichstellungspolitische Themen bundesweit endlich die Aufmerksamkeit bekommen, die Gleichstellungsbeauftragte schon lange fordern. Eine gesicherte Kinderbetreuung, bezahlbarer Wohnraum, Hilfsangebote bei häuslicher Gewalt, eine nachhaltige Politik und eine geschlechtergerechte Mittelverteilung bilden nur einige der Grundpfeiler für ein gutes Zusammenleben aller Geschlechter in einer Kommune.

Um diesen Themen auch in den städtischen Gremien die notwendige Aufmerksamkeit zu verschaffen ist es unabdingbar, dass sich alle Mitglieder einer Bürgerschaft auch in der kommunalen Vertretung widerfinden können – Frauen und Männer, Menschen jeden Alters, Menschen mit Behinderungen und solche mit Migrationshintergrund, Menschen jeder sexuellen Orientierung. Die Kommunalvertretung als Spiegel der Gesellschaft, in der alle Themen Gehör finden, die die Menschen vor Ort bewegen und in der diese Themen auch von ebendiesen Menschen mitbestimmt werden.

Um den Bürgerinnen und Bürgern eine Orientierung im Themenkomplex „Gleichstellungspolitik“ zu bieten, hat die Gleichstellungsstelle den kandidierenden Parteien Wahlprüfsteine zur Beantwortung zukommen lassen.

Die Fragen decken die Bereiche

-Öffentlicher Raum/Stadtentwicklung

- Kinderbetreuung/Bildung

- Wohnen

- Gewalt

- Repräsentanz von Frauen

- Übergreifendes

ab.

 

Nachfolgend die Antworten der Parteien in ungekürzter Form:

Wahlprüfsteine SPD

Wahlprüfsteine UWG JÜL

Wahlprüfsteine GRÜNE

Wahlprüfsteine FDP

Wahlprüfsteine CDU

 

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