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Mobilität

Die Entwicklung nachhaltiger Mobilität bedeutet, dass diese mit so wenig Aufwand wie möglich und mit so geringen negativen Auswirkungen wie erforderlich, ermöglicht und umgesetzt wird. Ziel ist es, eine energieeffiziente Mobilität, allgemeinverträglich mit möglichst geringen schädlichen Umwelteinflüssen für alle Menschen unserer Stadt zu gestalten.

Aus diesem Grunde wurde ein kommunales Mobilitätsmanagement in der Stadt eingeführt. U. a. soll die Nahmobilität für den Fuß- und Radverkehr, die Anbindung der Stadtteile in die Innenstadt, die Elektromobilität und der öffentliche Personennahverkehr gestärkt werden. Mobilität beginnt im Kopf – Lassen Sie uns gemeinsam umsteigen! 

Kontakt:
Claudia Tonić-Cober
E-Mail: CTonic-cober@juelich.de
Telefon: 02461 63-268

In enger Abstimmung mit der Stadt Jülich bietet Lime E-Scooter für die letzte Meile an, sodass der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) einfach erreicht und das 9-Euro-Ticket besser genutzt werden kann.

Ab Freitag, 8. Juli, lassen sich E-Scooter von Lime auch in Jülich ausleihen. Das Unternehmen startet mit einer Flotte von 250 seiner nachhaltigen E-Scooter, so dass Fahrerinnen und Fahrer die letzte Meile zu den Verkehrsmitteln des ÖPNV mit dem E-Scooter nicht nur zuverlässig und staufrei, sondern auch emissionsfrei zurücklegen können (Video).

„Die Mikromobilität hat längst Einzug auf unseren Straßen gehalten und ihren festen Platz als alternatives Verkehrsinstrument zum Auto eingenommen, jetzt auch in Jülich. Nicht zuletzt die Pandemie und die aktuelle politische Weltlage lassen die Menschen auf Verkehrsinstrumente zurückgreifen, die das eigene Portemonnaie und die Umwelt schonen und den Gesamtenergieverbrauch drastisch reduzieren. Jülich als Stadt der kurzen Wege ist ideal für die elektrischen "Mini-Fahrzeuge", wenn es darum geht die letzte "nie enden wollende" Meile zu bewältigen. Ob in Form des Nahverkehrsmixes zwischen Bahnhof oder Haltestelle und dem Arbeitsplatz oder zum Einkaufen im Supermarkt: der Verkehr auf unseren Straßen, besonders mit Blick auf den anstehenden Brücken-Neubau "Große Rurstraße" wird entlastet, indem er einfach umfahren wird. Sie haben nun die Möglichkeit über einen Zeitraum von einem Jahr herauszufinden, ob sich das Mikro-Fahrzeug für Sie lohnt und ob Sie Freude an der etwas anderen Fortbewegung haben“, sagt Axel Fuchs, Bürgermeister der Stadt Jülich.

„Wir stellen unser Angebot in enger Absprache mit der Stadt Jülich zur Verfügung, um den Menschen eine nachhaltige Mobilitätsoption für die letzte Meile zu bieten, insbesondere als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr mit dem derzeit populären 9-Euro-Ticket. So helfen wir den Städten schrittweise, autospezifische Verkehrsprobleme wie Staus und Luftverschmutzung in den Griff zu bekommen und bieten den Menschen gleichzeitig eine erschwingliche Alternative zur Autonutzung in der Stadt,“ sagt Jashar Seyfi, Deutschlandchef von Lime.

Die Ausleihe eines Lime Scooters kostet 1 Euro zum Entsperren und dann 19 Cent pro Minute. Mit dem Promo-Code HALLOJUELICH winkt allen Neukunden für zwei Wochen ein Rabatt von 50 Prozent bei den ersten fünf Fahrten. Bei Fragen können sich Fahrerinnen und Fahrer jederzeit an den Lime-Kundensupport unter hilfe@li.me wenden.

Lime ist der weltweit führende Anbieter von Mikromobilität. In Deutschland verleiht das Unternehmen per App E-Scooter und E-Bikes in nun über 60 Städten.

Sicherheit
Lime fordert seine Nutzer auf, die Verkehrsregeln einzuhalten, nur auf Straßen sowie Radwegen zu fahren, und stets ordnungsgemäß zu parken. Dafür weist Lime seinen Kunden in der App auf die zulässigen Abstellbereiche hin. Ein Foto vom korrekt geparkten Fahrzeug nach Fahrtende soll ordnungsgemäßes Parken sicherstellen.

Nachhaltigkeit
Lime E-Scooter sind besonders robust mit einer langen Lebensdauer, die bei mindestens fünf Jahren liegt. Lime entwickelt seine Fahrzeuge selbst, wobei austauschbare Bauteile dazu beitragen, deren Lebensdauer zu verlängern.

Ausgemusterte E-Scooter werden entweder gespendet oder recycelt. Lime Fahrzeuge sind so konzipiert, dass sie am Ende ihrer Nutzungsdauer mit den richtigen lokalen Partnern zu fast 100% auf Deponien entsorgt werden können.

Lime's Partnerprogramm für den Nah- & Regionalverkehr
Lime arbeitet jeden Tag daran multimodale, erschwingliche und emissionsfreie Shared-Mobility-Lösungen voranzutreiben. Dabei kann dieses Ziel nur gemeinsam mit starken Partnern im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erreicht werden. Mit der Einführung eines für den ÖPNV maßgeschneiderten Partnerprogramms kann jeder kommunale Verkehrsbetrieb Lime kontaktieren und einen GBFS-Feed (Deep Linking) für seine App anfordern. www.li.me/de-de/about/partners/transit-portal

Medienkontakt Lime
Sarah Schweiger
Unternehmenskommunikation
sarah.schweiger@li.me
Mobil: +49 (0)173 2765491

Über Lime
Lime hat in Deutschland eine Flotte von rund 60.000 E-Scootern und E-Bikes in über 60 Städten. Lime war der erste Anbieter von Mikromobilität, der weltweit erneuerbare Energien für den Betrieb seiner E-Scooter und E-Bikes einsetzte. Auch die Lagerhäuser und Büros in Deutschland werden zu 100 % mit erneuerbaren Energien betrieben. Wer mit Lime fährt, fährt mit erneuerbarer Energie.

Lime will dabei helfen, Städte menschenfreundlich zu gestalten, indem es zuverlässige und nachhaltige Transportmöglichkeiten anbietet. Als weltweit führendes Unternehmen im Bereich Mikromobilität arbeitet Lime mit Städten zusammen, um Elektrofahrräder, E-Scooter und andere Verkehrsmittel für städtische Strecken unter 10 Kilometern bereitzustellen. Lime wurde als “Time100 Most Influential Company” ausgezeichnet und hat als Weltmarktführer bereits mehr als 300 Millionen Fahrten in über 200 Städten auf fünf Kontinenten durchgeführt. Auf diese Weise fördert Lime nachhaltige Alternativen zum Autobesitz. Weitere Informationen unter https://www.li.me/de/.

Das Mobilitätskonzept der Stadt Jülich wurde am 23. Juni 2021 vom Stadtrat beschlossen.

Mit dem Mobilitätskonzept sind die erforderlichen Grundlagen für Maßnahmen geschaffen, die als Handlungsgrundlage für die kommenden Jahre dienen, zu einer Senkung der kommunalen Treibhausgasemissionen beizutragen. Das Konzept enthält Maßnahmen zum Ausbau des Schienenverkehrs und des Busverkehrs ebenso wie Maßnahmen für den Fuß- und Radverkehr. Dabei stellen der Radverkehr und die Anbindung der Stadtteile an die Innenstadt einen besonderen Schwerpunkt dar.

Die Kombination der Maßnahmen führt zu einer spürbaren Entlastung im Straßenverkehr und damit zu einer deutlich verbesserten Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Stadt Jülich. Die Mobilität aller Personengruppen wird erheblich verbessert.

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ruft jährlich einen Wettbewerb für sogenannte Fußverkehrs-Checks aus.

In 2021 haben sich von 42 Bewerbern mit Jülich insgesamt zwölf Kommunen durchgesetzt. Schwerpunkte des Fußverkehrs-Checks sind Stärken-Schwächen-Analysen sowie Maßnahmenpläne, die gemeinsam mit Vertretern verschiedener Interessengruppen erarbeitet wurden. Von Juni bis November 2021 fanden Workshops und Ortsbegehungen statt.

Das Vorgehen und die identifizierten Schwachstellen sind im Bericht und im Maßnahmenkataster nachzulesen. Umsetzungspläne für priorisierte Maßnahmen werden in Kürze vorgestellt.

Im Sinne einer ganzheitlichen Planung von Städtebau, Verkehr und Umwelt soll ergänzend zum integrierten Handlungskonzept, dem Klimaschutzsofortprogramm, dem Mobilitätskonzept und dem Fußverkehrs-Check mit der konzeptionellen Ausarbeitung einer gesamtstädtischen E-Ladesäuleninfrastruktur und eines innerstädtischen Parkraumkonzepts eine Neuordnung des Verkehrs erfolgen, die der kommunalen Mobilitätswende gerecht wird.

Die Ausarbeitung der Konzepte soll in 2022 unter Einbeziehung der Öffentlichkeit erfolgen. Über die Entwicklung wird an dieser Stelle berichtet.

Zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen des städtischen Fuhrparks hat die Stadt Jülich drei Elektrofahrzeuge erworben. Die Verwaltung und der städtische Bauhof ersetzen damit drei konventionelle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Bei den Elektrofahrzeugen handelt sich um zwei Kleinwagen des Modells Renault Zoe sowie um einen Kia E-Niro. Die Maßnahme wird unter dem Förderkennzeichen 03KS8227M im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative zu 50 % vom Bundesumweltministerium gefördert und hat einem Investitionsvolumen von rund 100.000,- €.

Bei den Elektrokleinwagen hat sich die Stadt Jülich bewusst für die Variante mit einer Akkugröße von 22 kWh und damit für die ressourcenschonende, kleinere Variant entschieden. Die Fahrzeuge eignen sich mit ihrer Reichweite von rund 160 Kilometern optimal für die typischerweise kürzeren Dienstfahrten im Stadt- oder Kreisgebiet.

Bei einer Fahrleistung der drei Fahrzeuge von zusammen ca. 28.000 Kilometern im Jahr können gegenüber den abgemeldeten Verbrennungsfahrzeugen jährlich rund vier Tonnen CO2 vermieden werden.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

Förderkennzeichen 03KS8227M

Logo Klimaschutz

Vorstellung des Teams NaMoK (Nachhaltigkeit, Mobilität, Klimaschutz)
19.03.2022, 09:30 Uhr bis 17 Uhr Kölnstraße/Ecke Schloßstraße
18.06.2022, 09:30 Uhr bis 17 Uhr Kölnstraße/Ecke Schloßstraße

Europäische Mobilitätswoche 16. – 22.09.2022

Kommunale Klimaschutzwoche 16. – 22.09.2022

Faire Woche 16. – 30.09.2022

Stadtradeln 06. – 26.09.2022

  • 05  Dez  2022

    „Senioren ins Netz“ jetzt im Quartierszentrum Jülich-Heckfeld

    An der Lünette 7 (Pfarrheim St. Rochus)

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  • 05  Dez  2022

    Aktionsprogramm Kommune – Frauen in die Politik

    Parteiübergreifender Stammtisch für Frauen

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  • 05  Dez  2022

    Alte Bilder, neuer Blick

    Eine Führung im Dialog mit dem Künstler Heiner Altmeppen

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  • 02  Dez  2022

    Bundesweiter Warntag

    Donnerstag, 8. Dezember 2022, 11 Uhr

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