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Förderung der Nahmobilität

Die Angebote „E-Lastenräder & Mitnahmebänke“ werden im Sinne der Förderung der Nahmobilität für eine effiziente-, klima- und ressourcenschonende Mobilität seit 2021 im Stadtgebiet eingesetzt und vielfältig genutzt.

Seit September 2021 können die städtischen E-Lastenräder gebührenfrei gebucht werden.

Voraussetzung ist die Unterzeichnung einer Nutzungsvereinbarung, die gegen Vorlage des Personalausweises bei Amt 56 eingereicht wird. Um vorherige Terminvereinbarung unter Tel. 02461 63-416 wird gebeten.

Vor der ersten Fahrt wird der Interessent in die Nutzung eingewiesen. Unmittelbar nach erfolgter Unterweisung wird dieser als „aktiver" Nutzer freigeschaltet und kann mit dem Buchungsverfahren starten. Abhängig von der Anzahl der Rückmeldungen, werden die Einweisungen in Kleingruppen vorgenommen.

Details über das Prozedere erfahren Sie hier

Mit diesem Projekt wird die Mobilität der Menschen, die in der Stadt und auf den umliegenden Dörfern leben, erleichtert. Oft gestalten sich alltägliche Besorgungen und Termine ohne Auto eher problematisch. Die Bänke, die derzeit an verschiedenen Stellen in den Stadtteilen und in der Innenstadt aufgestellt werden, sind blau angestrichen, damit sie gut erkennbar sind – sowohl für die Wartenden als auch für diejenigen, die Menschen mitnehmen möchten. Jede Bank ist mit dem Schild „Mitnahmebank“ bestückt. Dieses ersetzt den ausgestreckten Daumen des ähnlichen Prinzips „Trampens“. Wer mitgenommen werden möchte, kann dort einfach Platz nehmen und darauf warten, ob jemand anhält und in die gewünschte Richtung fährt. Das Nutzen und Besetzen dieser Bänke ist freiwillig und eigenverantwortlich. Es sind keine Regressforderungen möglich. Kommt der Mitgenommene durch einen Verkehrsunfall zu Schaden, greift die Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters.

In 2022 sollen 12 weitere barrierefreie Haltestellen im Stadtgebiet installiert werden.

Abschließbare Fahrradboxen am Rurtalbahn-Haltepunkt „Forschungszentrum“

Die Stadt Jülich hat im Rahmen des Förderprogramms „Klimaschutz durch Radverkehr“ des Bundesumweltministeriums insgesamt 15 abschließbare Fahrradboxen am Haltepunkt Forschungszentrum aufgestellt. Bei dem Förderprogramm handelt es sich um ein Kooperationsprojekt mit den Stadtwerken Jülich und dem Forschungszentrum Jülich.

Die Radboxen werden entgeltfrei und zunächst unbefristet gegen eine Kaution in Höhe von 100 € an interessierte Bürgerinnen und Bürger überlassen. Die Fahrradboxen ermöglichen ein sicheres Abstellen des Fahrrad- oder Pedelecs. Zielgruppe sind Personen, die den Haltepunkt Forschungszentrum regelmäßig als Ausgangs- oder Zielpunkt mit dem Fahrrad ansteuern, beispielsweise für den Weg von bzw. zum Forschungszentrum, dem Gewerbegebiet Königskamp oder in Richtung Altenburg.

Die Beantragung zur Nutzung der Fahrradbox erfolgt schriftlich über das Antragsformular Fahrradbox.

Die Vergabe der Fahrradboxen erfolgt nach Reihenfolge des Antragseingangs („Windhund-Prinzip“).
Gehen an einem Tag mehr Anträge ein als Fahrradboxen vorhanden sind, entscheidet das Los.

Ist der Antrag erfolgreich gestellt, wird ein Überlassungsvertrag zwischen der Stadt Jülich und dem Nutzer geschlossen (Vertragsmuster).

Die Zahlung der Kaution sowie die Übergabe des Schlüssels erfolgt am Forschungszentrum Jülich. Die Kontaktdaten erhalten Sie mit dem Vertrag.

Aktuell sind alle 15 Fahrradboxen belegt. Freie Boxen werden an dieser Stelle angezeigt. Aus Datenschutzgründen wird keine Warteliste geführt.

Bei Fragen zum Antragsverfahren sowie den Fahrradboxen kontaktieren Sie bitte:

Herrn Sebastian Ross
Klimaschutzmanager Stadt Jülich
Tel.: 02461 69-267
E-Mail: sross@juelich.de

Förderkennzeichen: 03KBR0038A

Logo Förderer

Der Ausbau der barrierefreien Haltestellen in Jülich im Rahmen des ÖPNV/SPNV-Investitionsprogramms des NVR (Nahverkehr Rheinland) wird sukzessive fortgesetzt.

Gemeinsamer Wettbewerbsbeitrag von Stadt, Stadtwerken und Forschungszentrum Jülich erhält 233.000 Euro Fördermittel zur Verbesserung des Radverkehrs

Die Aufgabe des Bundesumweltministeriums war klar umrissen: Wie kann der Jülicher Radverkehr auf modellhafte Weise gestärkt und gleichzeitig eine möglichst hohe Wirkung für den Klimaschutz erzielt werden? Mit einer gemeinsamen Projektskizze haben sich Stadt, Stadtwerke Jülich GmbH (SWJ) und Forschungszentrum Jülich dieser Frage angenommen und wurden dafür im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Klimaschutz im Radverkehr" mit insgesamt 233.000 Euro Fördermitteln belohnt.

In einem zweistufigen Verfahren hat sich die Jury für das Jülicher Maßnahmenpaket entschieden. Es sieht im Kern eine verbesserte Anbindung von Forschungszentrum, Gewerbegebiet Königskamp und Fachhochschulcampus an die Stadt und den geplanten Bahntrassenradweg aus Aachen vor. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Schaffung von Ladeinfrastruktur für E-Bikes und der Errichtung sicherer Radabstellmöglichkeiten. „Diese Maßnahmen sind ein erster wichtiger Schritt, um die Radverkehrsbedingungen in Jülich zu verbessern und mehr Bürgerinnen und Bürger für diese klimafreundliche und gesunde Art der Fortbewegung zu begeistern", sagt Klimaschutzmanager Sebastian Ross, der das Projekt koordiniert.

Dr. Peter Burauel, Leiter der Stabsstelle Zukunftscampus, fasst die Klimaschutz-Potentiale des Projektes zusammen: „Jeden Tag pendeln über 5.000 Menschen auf das Gelände des Forschungszentrums. Wenn es gelingt, den Anteil der regelmäßigen Radpendler zu verdoppeln, können fast eine Million motorisierte Kilometer pro Jahr eingespart werden". Als Anreiz wird die Stadt deshalb die Anbindung des Forschungszentrums und des Gewerbegebiets Königskamp verbessern. Zudem sollen sichere Radabstellanlagen am Haltepunkt Rurtalbahn die Kombination von Bahn und Fahrrad attraktiver machen.

Auch die Jülicher Innenstadt profitiert von dem Maßnahmenpaket. Die Stadtwerke Jülich errichten direkt neben der Touristeninformation am Schlossplatz eine von drei neuen Ladestationen für E-Bike-Batterien. „Wir wollen die Stadt für Bürger und Besucher attraktiver machen. Dazu erweitern wir unser bestehendes Angebot im Bereich der Elektro-Mobilität und sorgen jetzt auch für Lademöglichkeiten von Elektro-Fahrrädern", erläutert Bernd Bölter, zuständig für die Entwicklung der Elektromobilität bei den SWJ. „Wir betreiben schon seit Jahren Ladestationen für Elektro-Autos und unterstützen damit - neben vielen anderen Maßnahmen - den Klimaschutz in Jülich. Das Angebot, jetzt auch E-Bikes in Jülich an mehreren Stationen aufladen zu können, wird sicherlich auch von Rad-Touristen genutzt werden." Abgerundet wird das Maßnahmenpaket mit zwei weiteren E-Bike-Ladestationen auf dem Fachhochschulcampus Jülich sowie dem Gelände des Forschungszentrums. Zusätzlich wird auf dem Schlossplatz ein zentraler Fahrradparkplatz für etwa 30 Räder entstehen.

Ziel des bundesweiten Förderprogramms ist es, modellhafte investive Projekte im Bereich des Fahrradverkehrs voranzubringen und so einen wichtigen Beitrag zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung zu leisten. Die modellhaften Projekte sollen Ansätze zur Stärkung des Radverkehrs etablieren, die individuelle Verkehrsmittelwahl zugunsten des Fahrrads befördern, gleichzeitig die Nutzung von Pkw verringern und durch ihre bundesweite Ausstrahlung zahlreiche Folge- und Nachahmungsvorhaben anregen und dadurch konkrete Treibhausgasminderungen erzielen.

Projektpartner:

Zum Abschluss des gemeinsamen Förderprogramms „Klimaschutz durch Radverkehr“ trafen sich die Projektpartner Stadt Jülich, Stadtwerke Jülich und Forschungszentrum Jülich, um den neuen Radweg an der L253 offiziell einzuweihen. Auf rund 400 Metern Länge schließt der Radweg die Lücke zwischen dem Kreisverkehr am Königskamp und dem Anschluss Leo-Brandt-Straße. Der vorhandene, schmale und baufällige Weg wurde vollständig erneuert und auf rund drei Meter Breite erweitert. Für Fahrradfahrer und Fußgänger steht nun ausreichend Platz zur Verfügung, um ein sicheres Befahren in beide Richtungen zu ermöglichen. Nach Abschluss der vom Forschungszentrum verantworteten Straßenbauarbeiten an der Leo-Brandt-Straße werden Jülichs größter Arbeitgeber sowie die südlichen Stadtteile zukünftig wesentlich besser mit dem Fahrrad zu erreichen sein.

Mit der Fertigstellung des neuen Radwege-Teilstücks an der L253 ist die umfangreichste und letzte der sieben Teilmaßnahmen des Förderprogramms „Klimaschutz durch Radverkehr“ erfolgreich abgeschlossen worden. Im Rahmen der vom Bundesumweltministerium mit bis zu 90 % geförderten Initiative wurden mit Hilfe des Bundeszuschusses sowie eines Eigenanteils von Stadt und Stadtwerken Jülich innerhalb des letzten Jahres rund 270.000 Euro investiert, um Jülich attraktiver für den Radverkehr zu machen und klimafreundliche Mobilität zu stärken.

Zu dem Maßnahmenpaket zählen die Veränderungen an der Dürener Straße, nahe dem Bahnübergang. Das störende Betonpflaster vor der LKW-Wage wurde entfernt und neu asphaltiert, um die Radverkehrssicherheit zu verbessern. Gefährliche Ausweichmanöver auf die Fahrbahn auf Höhe der Lohfeldstraße sind nun nicht mehr erforderlich. Zusätzliche Bordsteinabsenkungen, neue Fahrbahnmarkierungen und Fahrradstreifen machen das Fahrradfahren in diesem Bereich sicherer und komfortabler. Auf großes Interesse gestoßen sind 15 abschließbare Fahrradgaragen, die von der Stadt im Rahmen des Förderprogramms am Haltepunkt Forschungszentrum errichtet wurden und eine sichere Aufbewahrung der Zweiräder ermöglichen.

Bereits im vergangenen Jahr wurde der zentrale Fahrradparkplatz am Schlossplatz in Betrieb genommen und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit. Dank eines Ladeschranks für E-Bike Batterien ist der Schlossplatz im Jülicher Zentrum eine geeignete Anlaufstelle für erschöpfte Fahrrad-Akkus. Weitere Ladestationen wurden von den Stadtwerken auf dem Gelände des Forschungszentrums sowie dem FH-Campus errichtet.

Bürgermeister Fuchs dankte allen beteiligten Akteuren für ihr großes Engagement: „Mit der erfolgreichen Zusammenarbeit zeigen Stadtwerke, Forschungszentrum und Stadtverwaltung einmal mehr, wie sie gemeinsam etwas für Jülich bewegen können.“

Klimaschutzmanager Ross ergänzt „Die Bereitstellung einer guten Infrastruktur für Fahrradfahrer und Fußgänger ist von großer Bedeutung, um klimaschonende Mobilität zu fördern. Die gemeinsame Initiative hat gezeigt, wie mit guten Ideen und einer starken Kooperation größere Fördersummen eingeworben werden können“.

Förderkennzeichen: 03KBR0038A
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