Jülichs historische Schätze entdecken
Geschichte lebendig erleben im Stadtarchiv!
Älteste Urkunde des Stadtarchivs von 1366
Am Tag der Archive 2026 öffnet das Stadtarchiv Jülich seine Türen für eine einzigartige Reise in die Vergangenheit. Unter dem Motto „Jülichs historische Schätze entdecken: Geschichte lebendig erleben im Stadtarchiv!“ lädt das Archiv alle Interessierten ein, die faszinierende Welt der historischen Dokumente und Geschichten hautnah zu erleben.
Was erwartet Sie?
Ausstellung „Geschichte im Zentrum – eine Zeitreise“
Entdecken Sie ausgewählte Schätze aus dem Stadtarchiv und tauchen Sie ein in die bewegte Geschichte Jülichs.
Hinter den Kulissen
Erleben Sie live, wie Archive arbeiten, um die Akten dauerhaft zu bewahren.
Mit Tinte und Feder
Probieren Sie selbst aus, wie unsere Vorfahren geschrieben haben – ein Erlebnis für Groß und Klein!
Neues Archiv-Spiel
Testen Sie Ihr Wissen und Geschick in einem unterhaltsamen Spiel rund um die Arbeit im Archiv.
Bücherbasar des Fördervereins „Freundekreis Stadtarchiv Jülich e.V.“
Stöbern Sie in historischen und regionalen Büchern und unterstützen Sie damit die Arbeit des Archivs.
Archivführungen
Lassen Sie sich von Expertinnen durch die Magazine führen und erfahren Sie, wie Geschichte bewahrt wird.
Beratung zur Schriftenkunde und Familienforschung Sie möchten mehr über Ihre Vorfahren oder alte Handschriften wissen? Unsere Fachleute helfen Ihnen weiter!
Das Stadtarchiv Jülich freut sich auf Ihren Besuch und darauf, gemeinsam mit Ihnen Geschichte lebendig werden zu lassen.
Wann? 7. März 2026, 11:00–15:00 Uhr
Wo? Stadtarchiv Jülich, Am Aachener Tor 16, 52428 Jülich
Eintritt frei!
Führungen finden jeweils um 11:30, 12:30, 13:30 und 14:30 statt. Um Voranmeldung für die Führungen wird gebeten unter Archiv@juelich.de oder 02461-63 533.
Kontakt für Rückfragen: D. Flesch, 02461-63 533, Archiv@juelich.de
Geschichte im Zentrum –
Die Menschen im Fokus
Porträts bekannter und unbekannter Jülicherinnen und Jülicher aus verschiedenen Jahrhunderten (Museum Zitadelle Jülich / Stadtarchiv Jülich)
Die Stadt Jülich hat sich das Motto „Historische Festungsstadt – Moderne Forschungsstadt“ auf die Fahnen geschrieben. Ganz in diesem Sinne haben wir als Stadtarchiv Jülich und Museum Zitadelle gemeinsam einen Blick in unsere Bestände geworfen und eine Ausstellung erarbeitet, in der wir die Jülicherinnen und Jülicher auf eine kleine Zeitreise durch 2000 Jahre Stadtgeschichte mitnehmen. Doch dieses Mal liegt unser Fokus nicht auf den Großereignissen und den berühmten Gestalten der Jülicher Geschichte, sondern auf einzelnen Bürgerinnen und Bürgern in ihrem alltäglichen Leben.
Eine ganze Reihe Einwohnerinnen und Einwohner kommen dabei selbst zu Wort. Ihre Lebensberichte legen eindrücklich Zeugnis ab über das Leben in Jülich durch die Jahrhunderte – mit verschiedenen Höhen und Tiefen. Dabei werden auch gerade diejenigen, die häufig aus dem historischen Blick geraten, zu Wort kommen: Frauen, Randgruppen, Migranten.
Unsere Ausstellung beginnt zur Zeit der Gründung Jülichs als römische Straßenstation und erstreckt sich bis zur Ansiedlung des Forschungszentrums Jülich, der wichtigsten Großforschungseinrichtung in Deutschland.
Kommen Sie uns besuchen im Foyer des Zentrums für Stadtgeschichte, wo ab dem 13. November 2025 die „Geschichte im Zentrum“ steht – es kostet nur Zeit!
Ausstellungseröffnung Donnerstag 13.11.2025, 18.00 Uhr
Ausstellung: „Geschichte im Zentrum“
Stadtarchiv Jülich und Museum Zitadelle Jülich
Foyer des Zentrums für Stadtgeschichte
Am Aachener Tor 16
ab 13.11.2025
Montag–Donnerstag 9.00–17.00 Uhr, Freitag 9.00–14.00 Uhr
Eintritt frei
Umbaumaßnahmen im Stadtarchiv
Das Stadtarchiv Jülich hat für die Jahre 2024 und 2025 Zuschüsse im Rahmen der Regionalen Kulturförderung des LVR erhalten. Gefördert wird eine Klima- und magazintechnische Optimierung der Kellermagazine im Zentrum für Stadtgeschichte. In 2024 wurde mit den umfangreichen Umbaumaßnahmen begonnen. Die erste Fahrregalanlage wurde im April in Betrieb genommen. Sie wird derzeit eingeräumt. Alle Bestände sind wieder frei zugänglich.
Die Baumaßnahme wurde gefördert durch:

Gerüstet für den Ernstfall
Stadtarchiv erhält Archivförderung für Beschaffung des LVR Notfallboxen-Sets
Notfälle treten im Archivalltag auch jenseits der großen Katastrophen, wie etwa dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln 2009, immer wieder auf. Vor allem kleinere Havarien, häufig verursacht durch Wassereinbrüche infolge von Unwettern oder Rohrbrüchen, treffen die Archive immer wieder. Noch im vorigen Jahr war auch das Stadtarchiv Jülich von Wassereinbruch nach Starkregen betroffen. Sollte ein Notfall eintreten hilft der Einsatz von speziellen Archiv-Notfallboxen. Sie enthalten alle Materialien, die für die Erstversorgung von Archivgut nach einem Notfall benötigt werden. Auch das Stadtarchiv Jülich hat in diesem Jahr mit Unterstützung durch die Archivförderung des Landschaftsverbands Rheinland ein Notfallboxen-Set beschafft. „Ich bin sehr erleichtert, dass wir nun bei Schadensereignissen das wichtigste Bergungsmaterial bereits vor Ort haben und so schnell reagieren können“, freut sich Stadtarchivarin Susanne Richter über die Notfallboxen. Für jede Mitarbeiterin wurde außerdem eine ganz persönliche Schutzausrüstung beschafft, damit im Notfall möglichst niemand zu Schaden kommt.
Das Notfallboxen-Set wurde gefördert durch:

Stadtarchiv Jülich erhält Restaurierungsförderung
Das „Sonderprogramm zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert den Erhalt von besonders wertvollem schriftlichen Kulturgut, das aus historischer oder wissenschaftlicher Sicht von überregionaler Bedeutung ist (www.kek-spk.de). Jetzt hat auch das Stadtarchiv Jülich eine Förderzusage in Höhe von 10.000 € erhalten. Flankiert wird diese Förderung durch Mittel in Höhe von 6.000 €, die das Land NRW im Rahmen der Landesinitiative Substanzerhalt (LISE) bewilligt hat. Mit diesen Mitteln werden Akten aus der Zeit zwischen 1907 und 1944 restauriert.
Die Schäden in diesem Bestand entstanden als Folge des Zweiten Weltkrieges. Die Akten wurden bei der Bombardierung im November 1944 verschüttet und erst im Sommer 1945 geborgen. Die besonders stark geschädigten Akten aus der Zeit der Besatzung lagerten von da an eingemauert in einem Kellerraum und wurden erst 1953 wiedergefunden. Bei den Schäden handelt es sich im Wesentlichen um Wasserschäden und deren Folgen, d.h. Schimmelpilz- und Papierzerfall und mechanischen Beschädigungen. Die Restaurierung soll die Auswertung des bislang aufgrund des konservatorischen Zustandes in Teilen kaum genutzten Aktenbestandes ermöglichen. Ziel der Maßnahme ist die dauerhafte Sicherung der Akten und ihre Nutzbarmachung für die Forschung. Schon in wenigen Wochen können die ersten Akten in die Nutzung gegeben werden.
Die Restaurierungsmaßnahme wurde ermöglicht durch:

und der Landesinitiative Substanzerhalt
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