Pressemitteilungen
„Ich war sehr gerne hier“
Geschenke freuen. Geschäftsführer Dr. Niklas Cruse überreichte
ihm ein ganz persönliches Kunstwerk.
Bild: Krankenhaus Jülich
Das Krankenhaus Jülich verabschiedet Chefarzt Dr. Klaus Hindrichs in den Ruhestand
Ein wenig Wehmut war spürbar, als im Spiegelsaal des Krankenhauses Jülich ein Mann verabschiedet wurde, der fast 14 Jahre lang eines der prägenden Gesichter des Krankenhauses war. Viel mehr aber waren Dankbarkeit und große Herzlichkeit die Emotionen, die die Verabschiedung von Dr. Klaus Hindrichs ausmachten. Der Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, der in den zurückliegenden acht Jahren auch Ärztlicher Direktor des Krankenhauses war, tritt in den Ruhestand. Bei seiner Abschiedsfeier wurde deutlich, dass das Krankenhausteam ihn als Mediziner und als Mensch vermissen wird.
„Es fühlt sich heute schwer an“, begann Dr. Klaus Hindrichs seine Abschiedsrede. „Ich war sehr gerne hier und ich habe sehr gerne mit Ihnen allen gearbeitet“, sagte der 66-Jährige und betonte: „Gut und erfolgreich arbeiten kann man nur im Miteinander – und das wurde im Jülicher Krankenhaus immer gelebt.“ Der scheidende Chefarzt bedankte sich dafür bei seinen engen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und beim gesamten Krankenhausteam. Zum Abschied habe er einen großen Wunsch, sagte Dr. Hindrichs: „Als Team sind Sie stark. Bitte behalten Sie das bei!“
Geschäftsführer Dr. Niklas Cruse hatte zuvor den großen Dank des Krankenhauses ausgesprochen. „Wir sind traurig, dass Sie gehen. Aber wir wünschen Ihnen eine wunderbare Zukunft mit viel Zeit für all das, was Sie begeistert“, sagte Dr. Cruse. Er zeichnete kurz den beruflichen Werdegang von Dr. Hindrichs nach, der den Einstieg in die Medizin als Zivildienstleistender fand. Nach einigen Jahren in der Pflege, begann er 1981 sein Medizinstudium in Köln. Der chirurgischen Ausbildung in Leverkusen folgten die Stationen Wermelskirchen und Hagen. 1997 übernahm Dr. Hindrichs die Chefarztposition der Chirurgischen Abteilung im Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach. 2006 ging er, ebenfalls in leitender Position, nach Adenau, bis er schließlich 2010 den Weg ins Krankenhaus Jülich fand.
„Menschlichkeit und der empathische Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Krankenhauses und unseren Patientinnen und Patienten haben Sie immer ausgezeichnet“, sagte Dr. Cruse, bevor er mit einem ganz besonderen Kunstwerk, das viele Lebensinhalte von Dr. Hindrichs wiedergibt, das erste Geschenk überreichte. Dr. Hindrichs durfte sich über viele weitere liebe Abschiedspräsente freuen. Die größte Überraschung war sicherlich ein Gemeinschaftsgeschenk, das zusammen mit einem Arztkittel, der die Unterschriften aller Beteiligten trägt, überreicht wurde: Mit seiner Ehefrau Eve darf der Tierliebhaber, der eine besondere Begeisterung für Elefanten hat, einen Tag lang als Elefantenpfleger im Allwetterzoo Münster arbeiten.
Bleibt nur die Frage, wann er für diese schöne Aufgabe Zeit findet. Denn einen Ruhestand im wahrsten Sinne des Wortes wird es bei Dr. Hindrichs sicher nicht geben. „Ich freue mich vor allem darauf, mehr Zeit mit meiner Frau und mit der Familie verbringen zu können“, sagt der Vater dreier Töchter und Großvater von sieben Enkelkindern. Und selbstverständlich werden seine Hobbys, unter anderem die Fotografie, seine Pferde und der Motorsport, den er seit langem als Rennarzt begleitet, jetzt noch größeren Raum in seinem Leben einnehmen können.
Krankenhaus Jülich: https://www.krankenhaus-juelich.de/
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ihm ein ganz persönliches Kunstwerk.
Bild: Krankenhaus Jülich
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Ein wenig Wehmut war spürbar, als im Spiegelsaal des Krankenhauses Jülich ein Mann verabschiedet wurde, der fast 14 Jahre lang eines der prägenden Gesichter des Krankenhauses war. Viel mehr aber waren Dankbarkeit und große Herzlichkeit die Emotionen, die die Verabschiedung von Dr. Klaus Hindrichs ausmachten. Der Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, der in den zurückliegenden acht Jahren auch Ärztlicher Direktor des Krankenhauses war, tritt in den Ruhestand. Bei seiner Abschiedsfeier wurde deutlich, dass das Krankenhausteam ihn als Mediziner und als Mensch vermissen wird.
„Es fühlt sich heute schwer an“, begann Dr. Klaus Hindrichs seine Abschiedsrede. „Ich war sehr gerne hier und ich habe sehr gerne mit Ihnen allen gearbeitet“, sagte der 66-Jährige und betonte: „Gut und erfolgreich arbeiten kann man nur im Miteinander – und das wurde im Jülicher Krankenhaus immer gelebt.“ Der scheidende Chefarzt bedankte sich dafür bei seinen engen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und beim gesamten Krankenhausteam. Zum Abschied habe er einen großen Wunsch, sagte Dr. Hindrichs: „Als Team sind Sie stark. Bitte behalten Sie das bei!“
Geschäftsführer Dr. Niklas Cruse hatte zuvor den großen Dank des Krankenhauses ausgesprochen. „Wir sind traurig, dass Sie gehen. Aber wir wünschen Ihnen eine wunderbare Zukunft mit viel Zeit für all das, was Sie begeistert“, sagte Dr. Cruse. Er zeichnete kurz den beruflichen Werdegang von Dr. Hindrichs nach, der den Einstieg in die Medizin als Zivildienstleistender fand. Nach einigen Jahren in der Pflege, begann er 1981 sein Medizinstudium in Köln. Der chirurgischen Ausbildung in Leverkusen folgten die Stationen Wermelskirchen und Hagen. 1997 übernahm Dr. Hindrichs die Chefarztposition der Chirurgischen Abteilung im Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach. 2006 ging er, ebenfalls in leitender Position, nach Adenau, bis er schließlich 2010 den Weg ins Krankenhaus Jülich fand.
„Menschlichkeit und der empathische Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Krankenhauses und unseren Patientinnen und Patienten haben Sie immer ausgezeichnet“, sagte Dr. Cruse, bevor er mit einem ganz besonderen Kunstwerk, das viele Lebensinhalte von Dr. Hindrichs wiedergibt, das erste Geschenk überreichte. Dr. Hindrichs durfte sich über viele weitere liebe Abschiedspräsente freuen. Die größte Überraschung war sicherlich ein Gemeinschaftsgeschenk, das zusammen mit einem Arztkittel, der die Unterschriften aller Beteiligten trägt, überreicht wurde: Mit seiner Ehefrau Eve darf der Tierliebhaber, der eine besondere Begeisterung für Elefanten hat, einen Tag lang als Elefantenpfleger im Allwetterzoo Münster arbeiten.
Bleibt nur die Frage, wann er für diese schöne Aufgabe Zeit findet. Denn einen Ruhestand im wahrsten Sinne des Wortes wird es bei Dr. Hindrichs sicher nicht geben. „Ich freue mich vor allem darauf, mehr Zeit mit meiner Frau und mit der Familie verbringen zu können“, sagt der Vater dreier Töchter und Großvater von sieben Enkelkindern. Und selbstverständlich werden seine Hobbys, unter anderem die Fotografie, seine Pferde und der Motorsport, den er seit langem als Rennarzt begleitet, jetzt noch größeren Raum in seinem Leben einnehmen können.
Krankenhaus Jülich: https://www.krankenhaus-juelich.de/
