Herzlich Willkommen in Jülich. Rathaus, Bürgerinformationen

Hilfsangebote

Hier finden Sie Informationen zu Hilfen für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kulturschaffende - Ergänzungen 03.04.2020

Besondere Zeiten erfordern besondere Lösungen. Einige Jülicher Einzelhändler haben sich, bedingt durch die aktuellen Gegebenheiten, Lösungen einfallen lassen, damit Sie als Kunden in der kommenden Zeit nicht auf das gewohnte Angebot verzichten müssen. Bei einigen Geschäften kommt die Ware nun zu Ihnen oder kann von Ihnen abgeholt werden. Ob Kleidung, Eis, Öle, Spielwaren oder Schuhe…

Die Jülicher Werbegemeinschaft hat die Informationen übersichtlich zusammengefasst auf meinjuelich.de

Gerne können Sie dem Stadtmarketing der Stadt Jülich auch Angebote die noch nicht gelistet sind melden. Wenden Sie sich hierzu per E-Mail an stadtmarketing@juelich.de oder telefonisch an 02461 / 63-419. Diese werden dann zeitnah ergänzt.

Zu den Geschäften die regulär geöffnet haben zählen:

  • Lebensmittel-Einzelhändler (inkl. Metzgereien, Bäckereien etc.)
  • Wochenmarkt (dienstags, donnerstags und samstags auf dem Marktplatz)
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Apotheken, Sanitätshäuser und Drogerien
  • Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen
  • Reinigungen und Waschsalons
  • Kioske und Zeitungsverkauf
  • Bau- und Gartenbaumärkten, Tierbedarfsmärkte
  • sowie der Großhandel

Die Öffnung der Geschäfte darf jedoch nur nach den in § 5 Abs. 1- 6 der CoronaSchVO vorgegebenen Regeln erfolgen.

Zudem können Dienstleister und Handwerker weiter ihrer Tätigkeit nachgehen. Hierzu gehören auch Optiker, Hörgeräteakustiker und orthopäd. Schumacher (nur Verkauf von handwerkl. Leistungen und Zubehör) sowie andere Handwerker mit Geschäftslokalen (Rechtsanwälte, Steuerberater, Architekten, Ingenieure und Autowerkstätten). Die Öffnung dieser Geschäfte darf jedoch nur nach den in § 7 Abs. 1-3 der CoronaSchVO vorgegebenen Regeln erfolgen.

Bitte halten Sie sich als Kunde in den Geschäften immer an die vorgegebenen Hygienevorgaben und Abstände! Diese können von Geschäft zu Geschäft variieren, sollten jedoch zusätzlich an den Eingängen der Geschäftslokale nachzulesen sein.

Die zur Eindämmung der Corona-Pandemie erforderlichen Einschränkungen im Alltag von Familien können eine psychische Belastungssituation herbeiführen. Wenn soziale Kontakte eingeschränkt werden und Familien die meiste Zeit auf engstem Raum zusammenleben, kommt es oft zum Lagerkoller. Kinderbetreuung, Home-Office und finanzielle Sorgen führen zu Stress und Überlastung. Streit, Wutausbrüche und Gewalt können die Folge sein.

Gefährdet von häuslicher Gewalt sind insbesondere Frauen und Kinder.

An wen können sich Betroffene wenden?

Beratungsstelle für Frauen und Mädchen im Kreis Düren
Kontaktaufnahme telefonisch unter 02461 – 58282 oder per Email info@frauenberatungsstelle-juelich.de. Infos unter frauenberatungsstelle-juelich.de

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"
Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 beraten und informieren die Mitarbeiterinnen des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen" in 18 Sprachen zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen.

Nummer gegen Kummer
Die "Nummer gegen Kummer" bietet Telefonberatung für Kinder, Jugendliche und Eltern. Das Kinder- und Jugendtelefon ist unter der Rufnummer 116 111 zu erreichen - von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr.

Elterntelefon
Das Elterntelefon richtet sich an Mütter und Väter, die sich unkompliziert und anonym konkrete Ratschläge holen möchten. In ganz Deutschland sind Beraterinnen und Berater unter der kostenlosen Rufnummer 0800 111 0550 montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr und dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr erreichbar.

Krisen Hotline für Alleinerziehende
Unter 0201 - 82774799 erhalten Alleinerziehende täglich von 8:30 – 16:30 Uhr eine psycho-soziale Beratung durch qualifizierte Ansprechpartnerinnen. Sie hören den Alleinerziehenden zu, nehmen ihre Sorgen und Anliegen auf und loten Handlungsoptionen aus.

Hilfetelefon "Sexueller Missbrauch"
Unter der Nummer 0800 22 55 530 ist das Hilfetelefon "Sexueller Missbrauch" montags, mittwochs und freitags von 9 bis 14 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 20 Uhr bundesweit, kostenfrei und anonym erreichbar. Unter www.save-me-online.de ist das Online-Beratungsangebot für Jugendliche des Hilfetelefons erreichbar.

Hilfetelefon „Schwangere in Not“
Schwanger und keiner darf es erfahren? Unter der Nummer 0800 404 0020 ist das Hilfetelefon „Schwangere in Not“ rund um die Uhr für Sie da – bei Bedarf in 18 Sprachen. Erfahrene Beraterinnen stärken Sie und stellen den Kontakt zu einer Schwangerschaftsberatungsstelle her – ohne Ihren Namen zu nennen.

Pflegetelefon
Das Pflegetelefon richtet sich an pflegende Angehörige. Es ist von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 18 Uhr unter der Rufnummer 030 20 179 131 und per E-Mail an info@wege-zur-pflege.de zu erreichen.

Männerberatungsangebote
Auch Männer können Opfer von häuslicher Gewalt werden oder stehen unter hohem emotionalen Druck und haben Angst, die Kontrolle zu verlieren. Beratungsangebote für Männer hat die Gleichstellungsbeauftragte auf ihrer Homepage zusammengetragen.

Die telefonischen Beratungsgespräche sind anonym und vertraulich und möchten Betroffenen konkrete Hilfestellung für ihre individuelle Situation bieten.

In der aktuellen Lage ist jedoch auch eine telefonische Kontaktaufnahme schwieriger, denn die Momente, in denen die Betroffenen alleine sind und heimlich zum Telefon greifen könnten, ergeben sich in sozialer Isolation seltener. Umso wichtiger ist es, dass wir alle aufmerksam bleiben und Betroffene unterstützen!

An alle Bürgermeister- und Ortsvorsteher*innen im Kreis Düren,

die Initiative Sorgekultur kümmert sich seit Jahren um notwendende Maßnahmen für Menschen in allen Kommunen des Kreises. Mit dem Sorgekompass, den qualifizierten ehrenamtlichen Sorgebeauftragten und der telefonischen Erreichbarkeit haben wir Formen geschaffen die unterstützen und in Kooperation mit dem Kreis Düren Netzwerke und Hilfestellungen zu jeder Zeit beinhalten. Auch in Ihrer Gemeinde haben wir die Initiative Sorgekultur Ortsvorstehern und Vereinen vorstellen dürfen.

In der jetzigen Phase pandemischer Auswirkungen sind die qualifizierten Sorgebeauftragten bei Ihnen vor Ort ein wertvoller Bestandteil für die Gesellschaft. Da die Kontakte der Menschen nunmehr erheblich eingeschränkt sind, bieten die jeweiligen Sorgebeauftragten vor Ort ihre Hilfe an. Ob Besorgungen, Einkaufen oder auch ein telefonisches Ohr um der Einsamkeit vorzubeugen. Wir unterstützen, beraten und koordinieren auch für Sie unter der Telefonnummer: 02421 – 500 6710 (die von montags - freitags von 9– 16 Uhr erreichbar sind). Bitte teilen Sie uns jegliche Sorge mit, damit wir auch in diesen Krisenzeiten weitere Hilfen auf- und ausbauen können.

Bei Fragen stehen wir unter der oben angegebenen Telefonnummer zur Verfügung.

Corona-Nachbarschaftshilfe startet am 23. März. Koordination von ehrenamtlichen Einsätzen durch Gemeinde-Sozialarbeiterinnen.

www.caritas-dueren.de Telefon: 02421/481234
E-Mail: nachbarschaftshilfe@caritas-dn.de

Unter dieser Rufnummer erhalten Bürgerinnen und Bürger Rat und Hilfe in Fragen, die nicht direkt medizinischer Natur sind. Das Telefon ist von Montag bis Freitag, in der Zeit von 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr, besetzt. In den übrigen Zeiten kann eine Nachricht hinterlassen werden. Ein Team aus Fachleuten gibt in der Corona-Krise Orientierung, Anregungen oder vermittelt konkrete Hilfen.

Dieses Angebot im Internet: www.caritas-dueren.de

Das Bundesfamilienministerium informiert über Hilfen für Familien.

Informationen zum Notfall-KiZ finden Sie hier:
www.notfall-kiz.de

Eltern und andere Interessierte finden hier Informationen zur Beantragung und können zudem prüfen, ob sie die Voraussetzungen erfüllen:
www.kinderzuschlag.de

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter:
www.infotool-familie.de
www.familienportal.de

Unternehmen-Soforthilfe NRW

Unternehmen-Soforthilfe NRW
0208 / 3000-439
Mo–Fr, 8–18 Uhr

Informationssammlung des Wirtschaftsministeriums:
www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner

Das Bundesministerium der Finanzen informiert:

(Schreiben vom 19.03.2020)

In weiten Teilen des Bundesgebietes sind durch das Coronavirus beträchtliche wirtschaftliche Schäden entstanden oder diese werden noch entstehen. Es ist daher angezeigt, den Geschädigten durch steuerliche Maßnahmen zur Vermeidung unbilliger Härten entgegenzukommen.

Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder gilt daher im Hinblick auf Stundungs- und Vollstreckungsmaßnahmen sowie bei der Anpassung von Vorauszahlungen für Steuern, die von den Landesfinanzbehörden im Auftrag des Bundes verwaltet werden, Folgendes:

  1. Die nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen Steuerpflichtigen können bis zum 31. Dezember 2020 unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Stundung der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fälligen oder fällig werdenden Steuern, die von den Landesfinanzbehörden im Auftrag des Bundes verwaltet werden, sowie Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer stellen. Diese Anträge sind nicht deshalb abzulehnen, weil die Steuerpflichtigen die entstandenen Schäden wertmäßig nicht im Einzelnen nachweisen können. Bei der Nachprüfung der Voraussetzungen für Stundungen sind keine strengen Anforderungen zu stellen. Auf die Erhebung von Stundungszinsen kann in der Regel verzichtet werden. § 222 Satz 3 und 4 AO bleibt unberührt.
    www.bundesfinanzministerium.de

  2. Anträge auf Stundung der nach dem 31. Dezember 2020 fälligen Steuern sowie Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen, die nur Zeiträume nach dem 31. Dezember 2020 betreffen, sind besonders zu begründen.

  3. Wird dem Finanzamt aufgrund Mitteilung des Vollstreckungsschuldners oder auf andere Weise bekannt, dass der Vollstreckungsschuldner unmittelbar und nicht unerheblich betroffen ist, soll bis zum 31. Dezember 2020 von Vollstreckungsmaßnahmen bei allen rückständigen oder bis zu diesem Zeitpunkt fällig werdenden Steuern im Sinne der Tz. 1 abgesehen werden. In den betreffenden Fällen sind die im Zeitraum ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Schreibens bis zum 31. Dezember 2020 verwirkten Säumniszuschläge für diese Steuern zum 31. Dezember 2020 zu erlassen. Die Finanzämter können den Erlass durch Allgemeinverfügung (§ 118 Satz 2 AO) regeln.

  4. Für die mittelbar Betroffenen gelten die allgemeinen Grundsätze.

Dieses Schreiben wird im Bundessteuerblatt Teil I veröffentlicht.

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stellen für viele Unternehmen eine wirtschaftliche Herausforderung dar. 

Als kurzfristige Entlastungsmaßnahme bietet die Stadt Jülich den betroffenen Unternehmen an, die Gewerbe- und Grundsteuerzahlungen vorerst bis zum 30.06.2020 zinslos zu stunden.

Diese Maßnahme soll einen Beitrag dazu leisten, möglichst viele Arbeitsplätze und Existenzen zu erhalten und einen zeitlichen Übergang bis zum Einsetzen von Hilfsmaßnahmen durch Bund und Land ermöglichen.

Unternehmen die von dem Angebot der Stundung Gebrauch machen wollen können dies durch formlose Mail an kaemmerei@juelich.de mit Angabe des Kassenzeichens und einer entsprechenden Begründung (z.B. Umsatzeinbußen aufgrund Schließung etc.).

Nach Eingang der Mail erfolgt zeitnah eine Bestätigung ebenfalls per Mail.

Es wird darauf hingewiesen, dass diese Regelung lediglich für die Grund- und Gewerbesteuer gilt, da hierfür die Zuständigkeit bei der Stadt Jülich liegt. Für alle anderen Steuerarten, wie beispielsweise die Einkommens- oder Körperschaftssteuer, Lohn- und Umsatzsteuer bleibt es bei den zuständigen Ansprechpartnern im örtlichen Finanzamt.

Informationen und Unterstützung für Unternehmen durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie finden Sie unter:
www.bmwi.de

Die Antragsplattform mit allen weiteren Informationen ist freigeschaltet: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
Ab dem 10.7.2020 können die Anträge gestellt werden.

MdB Thomas Rachel informiert die Unternehmen im Kreis Düren am 25.03.2020 wie folgt:

Es ist gestern noch kurzfristig gelungen, dass alle von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen sich die Sozialversicherungsbeiträge für die Monate März und April 2020 stunden lassen können.

Bis spätestens morgen müssen Sie sich formlos unter Bezug auf Notlage durch die Corona-Krise und Paragraf § 76 SGB IV direkt an Ihre jeweils zuständigen Krankenkassen wenden die Ihre Sozialversicherungsbeiträge erhebt, um sich diese für den Monat März stunden zu lassen.

Ein Musterantrag für die Krankenkasse finden Sie hier: Stundung Sozialversicherungsbeiträge

Die Pressemitteilung des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung finden Sie unter: www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/presse/pressemitteilungen/2020/PM_2020-03-25_Beitragsstundungen.pdf

Informationen finden Sie auf der Homepage des Landeswirtschaftsministeriums unter
www.wirtschaft.nrw

Informationen zu Förderprogrammen für durch die Coronakrise existenziell bedrohte Unternehmen finden Sie unter
www.seg-juelich.de/de/coronakrise

Übersicht des Deutschen Tourismusverbands zu Maßnahmen des Bundes und der Länder:
www.deutschertourismusverband.de

Übersicht des Kompetenzzentrums Tourismus über Maßnahmen der Länder:
https://coronanavigator.de

Informationen zum KfW-Programm „Investitionskredit Kommunale und Soziale Unternehmen“:
www.kfw.de

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen informiert unter:
www.wirtschaft.nrw/

(Informationen Städte- und Gemeindebund NRW, 19.03.2020)

Bund und Länder haben im 12. Kulturpolitischen Spitzengespräch am 13.03. Nothilfen für freischaffende Künstlerinnen und Künstler zugesagt. Die Beauftrage für Kultur und Medien der Bundesregierung hat bereits erste Maßnahmen des Bundes angekündigt; über die nähere Ausgestaltung und Umsetzung der Nothilfen liegen dagegen noch keine weiteren Informationen vor. Zielrichtung der Maßnahmen sind Künstler und Kulturschaffende außerhalb der öffentlichen Einrichtungen und Institutionen. Unser Bundesverband, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, hat angekündigt, beispielsweise mit Blick auf Einnahmeausfälle von Volkshochschulen und Musikschulen Gespräche mit der Bundesregierung zu führen, um Möglichkeiten der Unterstützung durch Bund und Länder zu besprechen.

Die angekündigten Hilfen sind wichtig, denn was im Kultur- und Medienbereich an gewachsenen Strukturen einmal wegbricht, lässt sich so schnell nicht wieder aufbauen. Dies hätte kaum vorstellbare Auswirkungen auf die Vielfalt der Kultur- und Medienlandschaft. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Grütters, hat über die aus ihrer Sicht vom Bund zu verfolgenden Unterstützungsmaßnahmen für Selbstständige und Klein- und Kleinstunternehmen in der Kulturszene berichtet.

In ihrem Bereich will die Kulturstaatsministerin des Bundes schon bestehende Programme so schärfen und einsetzen, dass die Maßnahmen sowohl Kultureinrichtungen als auch und insbesondere in Not geratenen Künstlerinnen und Künstlern und anderen in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätigen Freiberuflerinnen und Freiberuflern gezielt zugutekommen. Weiterhin kündigte Staatsministerin Grütters an, bei vom Bund geförderten Projekten und Veranstaltungen, die wegen des Coronavirus abgesagt werden müssen, auf Rückforderungen so weit wie möglich zu verzichten.

Im Einzelnen hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Abfederung der Belastungen Folgendes angekündigt:

  • Sicherheit für verausgabte Fördermittel: Bei einem vorzeitigen Abbruch von geförderten Kulturprojekten und Veranstaltungen aufgrund des neuartigen Coronavirus/COVID-19 ist es im Rahmen einer Einzelfallprüfung nach dem öffentlichen Haushalts- und Zuwendungsrecht möglich, von Rückforderungen für bereits zur Projektdurchführung verausgabter Fördermittel abzusehen. Fördermittel, die infolge ausgefallener Veranstaltungen vom Zuwendungsempfänger aufgrund ersparter Ausgaben nicht benötigt werden, sind grundsätzlich zurückzuerstatten. In Anwendung des geltenden Rechts kann damit sichergestellt werden, dass den begründeten Belangen der Zuwendungsempfänger in der gegenwärtigen Ausnahmesituation Rechnung getragen und es nicht zu unbilligen Härten für diese kommen wird.

  • Schärfung bestehender Programme: Bestehende Förderprogramme der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sollen konsequent so geschärft werden, dass die Maßnahmen sowohl Kultureinrichtungen als auch insbesondere in Not geratenen Künstlerinnen und Künstlern und anderen in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätigen Freiberuflerinnen und Freiberuflern zugutekommen. Sie sollen zu diesem Zweck zielgerichtet eingesetzt werden.

  • Einsatz zusätzlicher Mittel: Über den bestehenden Haushalt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien hinaus setzt sie sich dafür ein, zusätzliche Mittel für Kultur und Medien als Nothilfe zur Verfügung zu stellen, um die bereits entstandenen und noch entstehenden Belastungen zu mindern.

In dem 12. Kulturpolitischen Spitzengespräch haben die Beauftragte für Kultur und Medien des Bundes, die Kultusministerkonferenz und die kommunalen Spitzenverbänden Folgendes verabredet:

  1. Bund, Länder und Kommunen unternehmen bereits jetzt alle Anstrengungen, um den wirtschaftlichen Schaden für die Kultur durch die COVID19-Pandemie abzufedern. Es handelt sich hierbei um eine gemeinsame nationale Kraftanstrengung.

  2. Bund und Länder werden, vergleichbar zu den heute bekannt gegebenen Maßnahmen der Bundesregierung zur Stützung der Konjunktur und der Abfederung wirtschaftlicher Härten aus der COVID19-Pandemie, weitere gezielte Instrumente zur wirtschaftlichen Existenzsicherung kultureller Einrichtungen und Akteure bereitstellen.

    Bund und Länder beabsichtigen, in Abstimmung mit den Kommunen, im erforderlichen Umfang Finanzhilfen und Mittel für Härtefälle, insbesondere für freie Kulturschaffende sowie private Kultureinrichtungen bzw. kulturelle Veranstaltungsbetriebe zur Verfügung zu stellen.

  3. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, sowie der Vorsitzende der Kultur-MK, der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler werden gebeten, sich für entsprechende finanzielle Voraussetzungen einzusetzen und in den nächsten Tagen hierzu entsprechende Abstimmungen herbeizuführen. Die Kulturstiftung des Bundes sowie die Kulturstiftung der Länder sind dabei einzubeziehen.

Die Kulturminister der Länder haben sich im Rahmen der Kulturministerkonferenz auf Maßnahmen zur wirtschaftlichen Unterstützung von Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden zur Abfederung der Folgen der Corona-Pandemie geeinigt.

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen informiert über das Sofortprogramm zur Unterstützung freischaffender Künstlerinnen und Künstler:
www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus

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