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Herzlich Willkommen in Jülich. Rathaus, Bürgerinformationen

Informationen zum Coronavirus (COVID-19)

Hier finden Sie alle städtischen Informationen, Veröffentlichungen und Verlinkungen nach Datum sortiert.

[Kreis Düren] Ein positives Wochenfazit zieht Landrat Wolfgang Spelthahn angesichts der aktuellen Corona-Zahlen für den Kreis Düren und der finanziellen Hilfe, die der Bund für die Kommunen in Aussicht gestellt hat (Videobotschaft).

Aktuell gibt es kreisweit 13 mit dem Virus infizierte Menschen, 549 sind wieder gesund. Seit Beginn der Tests gibt es im Kreis Düren insgesamt 601 Fälle. "Wir müssen trotz der guten Zahlen sehr vorsichtig bleiben", betont Landrat Wolfgang Spelthahn erneut. Die Sicherheit sei trügerisch. "Wir dürfen das, was wir bisher erreicht haben, nun nicht durch Unachtsamkeit aufs Spiel setzen."
Der Landrat zeigt sich zudem erfreut, dass die Kommunen wegen ihrer geringeren Einnahmen und höheren Ausgaben während der Corona-Krise finanziell unterstützt werden sollen. Die Bundesregierung hat dazu ein Milliardenpaket geschnürt, das unter anderem eine Entlastung bei den sogenannten Kosten der Unterkunft (KdU) vorsieht.

Der Bund will die Kommunen bei diesen Unterkunftskosten für Arbeitslose stärker unter-stützen als bisher. Voraussetzung ist eine entsprechende Änderung im Grundgesetz. Im Kreis Düren übernimmt Berlin bislang ca. 44 Prozent der KdU (rd. 23 Millionen Euro) – künftig sollen es knapp 70 Prozent sein (36 Mio.). Der Kreis Düren erhielte also knapp 13 Mio. Euro mehr. Landrat Wolfgang Spelthahn freut sich über die Ankündigung "dieser großen Entlastung". Sollte der Kreis die genannte Summe mehr erhalten, "überlegen wir selbstverständlich zeitnah, wie die 15 Städte und Gemeinden bei uns im Kreis Düren profitieren können". Das finanzielle Wohl der Kommunen liege ihm sehr am Herzen. "Wir werden sehr intensiv prüfen, was möglich ist", so Wolfgang Spelthahn.

Der Landrat zeigte sich überdies zufrieden mit der großen Resonanz auf unseren Aufruf, das Segel für das "Ship of Tolerance" von Kindern neu gestalten zu lassen. Das Schiff liegt im Jülicher Brückenkopfpark und sorgte im vergangenen Jahr als Kunstprojekt für großes Aufsehen. Alle Infos hierzu:bit.ly/Mal-Aktion

Und hier die aktuellen Fallzahlen:
Die derzeit 13 Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 0 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 41); Düren: 4 (168); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 0 (26); Jülich: 3 (99); Kreuzau: 0 (24); Langerwehe: 1 (75); Linnich: 2 (48); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 0 (20); Niederzier: 1 (30); Nörvenich: 1 (15); Titz: 1 (17); Vettweiß: 0 (18) (Stand 16 Uhr). Die Zahl der Todesopfer liegt bei 39.

Am Samstag steht die Corona-Hotline des Kreises Düren von 9-15 Uhr unter 02421/22-1053920 zur Verfügung.

Hinweis: Die nächsten aktuellen Zahlen liefern wir am Montag, 8.6.. Natürlich informieren wir auch früher, wenn es über das Wochenende außergewöhnliche Entwicklungen gibt.

[Kreis Düren] Aktuell sind kreisweit 14 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 548 sind wieder gesund. Der Kreis Düren beklagt allerdings ein weiteres Todesopfer. Gestorben ist eine 77-Jährige, damit erhöht sich die Zahl der Todesopfer auf 39. Insgesamt wurden im Kreis bisher 601 Menschen positiv getestet (plus 1 seit 3.6.).

Landrat Wolfgang Spelthahn spricht den Angehörigen der Verstorbenen sein tief empfundenes Mitgefühl aus.
Der Landrat appellierte erneut, weiterhin strikt alle Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten, um eine Verbreitung des Virus einzudämmen. Am morgigen Freitag bleibt vorsichtshalber eine Kita im Kreis Düren geschlossen, nachdem zwei Kinder Krankheitssymptome zeigten, die nun abgeklärt werden. Das Ergebnis soll am Wochenende vorliegen. Außerdem bestehen derzeit in drei Senioreneinrichtungen im Kreis Düren Besuchsbeschränkungen – ebenfalls Vorsichtsmaßnahmen, nachdem es in den vergangenen Tagen positive Fälle gegeben hat. Die betroffenen Menschen wurden isoliert, ihre Kontaktpersonen ermittelt.

Die 14 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 0 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 41); Düren: 4 (168); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 0 (26); Jülich: 3 (99); Kreuzau: 0 (24); Langerwehe: 1 (75); Linnich: 3 (48); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 0 (20); Niederzier: 1 (30); Nörvenich: 1 (15); Titz: 1 (17); Vettweiß: 0 (18) (Stand 16 Uhr).

Morgen stehen wieder folgende Kontaktmöglichkeiten für Rat und Hilfe zur Verfügung:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920. Heute nahmen 42 Menschen das Angebot wahr.
Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren] Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Kreis Düren liegt aktuell bei 18. Insgesamt wurden 600 Menschen positiv auf das Virus getestet. 544 von ihnen sind inzwischen wieder vollkommen genesen.

Die 18 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 1 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 41); Düren: 6 (168); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 0 (26); Jülich: 2 (98); Kreuzau: 0 (24); Langerwehe: 2 (75); Linnich: 3 (48); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 1 (30); Nörvenich: 1 (15); Titz: 1 (17); Vettweiß: 0 (18) (Stand 16 Uhr). Die Anzahl der Todesopfer beträgt nach wie vor 38.

Morgen stehen wieder folgende Kontaktmöglichkeiten für Rat und Hilfe zur Verfügung:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-1036900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-1036999
Corona-Hotline: 02421/22-1053920
Job-com: 02421/22-156000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-1061214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-1051900

Mehr Infos auf: www.kreis-dueren.de/corona.

[Kreis Düren] Aktuell sind im Kreis Düren 19 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 543 sind wieder gesund. Insgesamt liegt die Zahl der positiven Fälle bei 600 (plus 4 seit 30.5.).

Die 19 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 1 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 41); Düren: 6 (168); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 0 (26); Jülich: 3 (98); Kreuzau: 0 (24); Langerwehe: 2 (75); Linnich: 3 (48); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 1 (30); Nörvenich: 1 (15); Titz: 1 (17); Vettweiß: 0 (18) (Stand 16 Uhr). Die Anzahl der Todesopfer beträgt nach wie vor 38.

Morgen stehen wieder folgende Kontaktmöglichkeiten für Rat und Hilfe zur Verfügung:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920
Job-com: 02421/22-15 60 000

[Kreis Düren] Aktuell (Sonntag, 31. Mai, 10 Uhr) sind im Kreis Düren 15 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 543 sind wieder gesund. Insgesamt liegt die Zahl aller bisherigen positiven Fälle bei 596 (plus zwei seit 29. Mai).

Die 15 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 1 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 41); Düren: 4 (166); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 0 (26); Jülich: 3 (98); Kreuzau: 0 (24); Langerwehe: 1 (74); Linnich: 3 (48); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 1 (30); Nörvenich: 0 (14); Titz: 1 (17); Vettweiß: 0 (18) (Stand 10 Uhr). Die Anzahl der Todesopfer beträgt nach wie vor 38.

Unsere Corona-Hotline steht am Dienstag, 2. Mai, von 8 – 16.30 Uhr unter 02421/22-10 53 920 zur Verfügung.

Hinweis: Die nächsten aktuellen Zahlen veröffentlichen wir am Dienstag, 2. Juni.

Am Dienstag, 2. Juni, stehen wieder folgende Kontaktmöglichkeiten für Rat und Hilfe zur Verfügung:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920
Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren]  Aktuell sind im Kreis Düren noch 13 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 543 sind wieder gesund. Insgesamt liegt die Zahl der positiven Fälle bei 594 (plus 2 seit 28.5.).

Die 13 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 1 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 41); Düren: 3 (165); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 0 (26); Jülich: 3 (98); Kreuzau: 0 (24); Langerwehe: 1 (74); Linnich: 2 (47); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 1 (30); Nörvenich: 0 (14); Titz: 1 (17); Vettweiß: 0 (18) (Stand 16 Uhr). Die Anzahl der Todesopfer beträgt nach wie vor 38.

Unsere Corona-Hotline steht am morgigen Samstag von 9 – 15 Uhr unter 02421/22-10 53 920 zur Verfügung, danach wieder ab Dienstag von 8 – 16.30 Uhr.

Hinweis: Die nächsten aktuellen Zahlen veröffentlichen wir wieder am Pfingstsonntag.

[Kreis Düren] "Die aktuellen Zahlen sehen gut aus", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn in seiner wöchentlichen Video-Botschaft. Der Wert von 0,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen zeige eine klare Tendenz: Die Zahl der Neuinfektionen sinkt im Kreis Düren stetig. "Entgegen der Vermutung, dass dies an einer zu geringen Zahl von Tests liegt, liegt es eher daran, dass jetzt, im späten Frühjahr, weniger Menschen Erkältungssymptome aufweisen", sagt Spelthahn. Allein vom Gesundheitsamt wurden mehr als 16.000 Tests veranlasst. Dazu kommen einige Tausend in Krankenhäusern und Hausarztpraxen. Allein im Mai wurden bislang über 5000 Tests durchgeführt. "Wir wissen, wie zerbrechlich die Situation nach wie vor ist", sagt der Landrat. Immer noch sei Vorsicht geboten. "Wir müssen weiter wachsam bleiben. Es ist noch zu früh, völlige Entwarnung zu geben. Daher verfolgt der Kreis Düren die Linie, behutsam zu lockern, Abstand zu halten und die Hygieneregeln einzuhalten."

Und nun zu den Zahlen:

Im Kreis Düren sind aktuell noch 14 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 540 sind wieder gesund. Insgesamt wurden bislang 592 Menschen positiv auf das Virus getestet (keine Veränderung zu gestern). 56 Menschen befinden sich derzeit noch in Quarantäne.

Die 14 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 2 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 41); Düren: 2 (164); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 0 (26); Jülich: 3 (98); Kreuzau: 0 (24); Langerwehe: 2 (74); Linnich: 3 (47); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 1 (30); Nörvenich: 0 (14); Titz: 0 (16); Vettweiß: 0 (18) (Stand 16 Uhr). Die Anzahl der Todesopfer beträgt nach wie vor 38.

Morgen stehen wieder folgende Kontaktmöglichkeiten für Rat und Hilfe zur Verfügung:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920. Heute suchten 53 Menschen Rat.
Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren] Derzeit sind im Kreis Düren noch 20 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 534 sind wieder gesund. Insgesamt wurden bislang 592 Menschen positiv auf das Virus getestet.

Aufgrund der positiven Entwicklung hinsichtlich der Fallzahlen sowie eines deutlichen Rückgang der eingehenden Anrufe wird die Corona-Hotline des Kreises Düren freitags nur noch bis 15 Uhr geschaltet. Damit gelten folgende Anruf-Zeiten:

Montag – Donnerstag: 8 bis 16.30 Uhr
Freitag: 8 bis 15 Uhr
Samstag: 9 bis 15 Uhr

Die 20 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 3 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 41); Düren: 3 (164); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 0 (26); Jülich: 5 (98); Kreuzau: 0 (24); Langerwehe: 2 (74); Linnich: 5 (47); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 1 (30); Nörvenich: 0 (14); Titz: 0 (16); 

Vettweiß: 0 (18) (Stand 16 Uhr). Die Anzahl der Todesopfer beträgt nach wie vor 38.

Morgen stehen wieder folgende Kontaktmöglichkeiten für Rat und Hilfe zur Verfügung:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920. Heute nahmen 44 Menschen das Angebot wahr.
Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren] Aktuell sind im Kreis Düren noch 23 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 531 sind wieder gesund. Insgesamt wurden bislang 592 Menschen positiv auf das Virus getestet (plus 1 zum Vortag).

Die 23 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 3 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 41); Düren: 4 (164); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 0 (26); Jülich: 6 (98); Kreuzau: 0 (24); Langerwehe: 2 (74); Linnich: 5 (47); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 1 (30); Nörvenich: 0 (14); Titz: 1 (16); Vettweiß: 0 (18) (Stand 16 Uhr). Die Anzahl der Todesopfer beträgt nach wie vor 38.

Morgen stehen wieder folgende Kontaktmöglichkeiten für Rat und Hilfe zur Verfügung:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920. Heute nahmen 50 Menschen das Angebot wahr.
Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren] Inzwischen sind im Kreis Düren 530 Menschen nach einer Corona-Infektion wieder vollkommen gesund. Insgesamt wurden bislang 591 Menschen positiv auf das Virus getestet. 23 Personen sind derzeit noch infiziert.

Die 23 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 3 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 41); Düren: 4 (164); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 0 (26); Jülich: 5 (97); Kreuzau: 0 (24); Langerwehe: 2 (74); Linnich: 5 (47); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 2 (30); Nörvenich: 0 (14); Titz: 1 (16); Vettweiß: 0 (18) (Stand 16 Uhr). Die Anzahl der Todesopfer beträgt nach wie vor 38.

Morgen stehen wieder folgende Kontaktmöglichkeiten für Rat und Hilfe zur Verfügung:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-1036900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-1036999
Corona-Hotline: 02421/22-1053920. Am Samstag nahmen 18 Menschen das Angebot wahr, am heutigen Montag 76.
Job-com: 02421/22-1560000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-1061214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-1051900

Weitere Infos auf: www.kreis-dueren.de/corona.

[Kreis Düren] Im Kreis Düren sind derzeit 26 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt wurden bisher 591 Menschen positiv auf das Virus getestet. 527 von ihnen sind wieder vollkommen genesen.

Die 26 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 3 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 41); Düren: 6 (164); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 0 (26); Jülich: 6 (97); Kreuzau: 0 (24); Langerwehe: 2 (74); Linnich: 5 (47); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 2 (30); Nörvenich: 0 (14); Titz: 1 (16); Vettweiß: 0 (18) (Stand 9 Uhr). Die Anzahl der Todesopfer beträgt nach wie vor 38.

Am Montag stehen wieder folgende Kontaktmöglichkeiten für Rat und Hilfe zur Verfügung:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-1036900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-1036999
Corona-Hotline: 02421/22-1053920
Job-com: 02421/22-1560000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-1061214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-1051900

Mehr Infos auf: www.kreis-dueren.de/corona.

[Kreis Düren] Im Kreis Düren sind derzeit noch 25 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt wurden bisher 589 Menschen positiv auf das Virus getestet. 526 von ihnen sind wieder vollkommen genesen.

Die 25 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 3 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 41); Düren: 5 (163); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 0 (26); Jülich: 7 (97); Kreuzau: 0 (24); Langerwehe: 2 (74); Linnich: 4 (46); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 2 (30); Nörvenich: 0 (14); Titz: 1 (16); Vettweiß: 0 (18) (Stand 16 Uhr). Die Anzahl der Todesopfer beträgt nach wie vor 38.

Am Samstag steht die Corona-Hotline den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Düren wie gewohnt unter 02421/22-10 53 920 von 9-15 Uhr zur Verfügung.

Weitere Infos gibt es auf: www.kreis-dueren.de/corona.

Hinweis: Die nächsten Fallzahlen werden am Sonntag veröffentlicht.

[Kreis Düren] "Die Zahl der positiv Getesteten im Kreis ist stabil geblieben", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn in seiner aktuellen Video-Botschaft. Derzeit sind noch 26 Menschen im Kreisgebiet infiziert. Doch von Entwarnung kann noch keine Rede sein. "Wir sehen, wie fragil das Ganze ist. Der Corona-Ausbruch in einem Logistikzentrum im Kreis Heinsberg hat auch Auswirkungen auf den Kreis Düren. Zehn Menschen, die dort positiv getestet wurden, leben im Kreis", so Spelthahn weiter. Nach wie vor sei also Vorsicht geboten, Abstände und Hygienemaßnahmen müssten unbedingt eingehalten werden. Und das in allen Lebensbereichen.

"Es gibt weitere Lockerungen. Rechtzeitig zur Freibadsaison werden unsere Freibäder wieder geöffnet. Aber auch da gilt: Öffnen unter Vorbehalt. Ganz unbeschwerte Stunden, wie wir sie aus den Freibädern kennen, wird es in nächster Zeit noch nicht geben", so der Landrat. Auch dort gelten die Regeln des Abstands und der Hygiene. "Das wird unser Freizeitverhalten des Sommers prägen." Doch nicht nur dort müssen die Menschen besonders auf die Regeln achten. Das müssen sie vor allem auch in den Krankenhäusern. Denn dort sind wieder Besuche erlaubt. "Es ist schön, dass wir unsere Angehörigen wieder im Krankenhaus besuchen können. Aber auch da bitte ich um Verständnis, dass die Besuche sehr reglementiert ablaufen." Denn es müsse alles dafür getan werden, dass das Virus nicht in eine solche Einrichtung getragen werde.

Und hier die aktuellen Fallzahlen:

Im Kreis Düren sind noch 26 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt wurden bisher 589 Menschen positiv auf das Virus getestet. 525 von ihnen sind wieder vollkommen genesen.

Die 26 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 3 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 41); Düren: 6 (163); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 0 (26); Jülich: 7 (97);

Kreuzau: 0 (24); Langerwehe: 2 (74); Linnich: 4 (46); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 2 (30); Nörvenich: 0 (14); Titz: 1 (16); Vettweiß: 0 (18) (Stand 16 Uhr). Die Anzahl der Todesopfer beträgt nach wie vor 38.

Bitte beachten Sie, dass am morgigen Feiertag keine Fallzahlen veröffentlicht werden. Wie gewohnt erhalten Sie am Freitag wieder aktuelle Informationen.

Mehr Infos auf: www.kreis-dueren.de/corona 

[Kreis Düren] Aktuell sind im Kreis Düren noch 27 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt wurden bisher 589 Menschen positiv auf das Virus getestet. 524 von ihnen sind wieder vollkommen genesen.

Die 27 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:
Aldenhoven: 3 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 41); Düren: 6 (163); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 1 (26); Jülich: 7 (97); Kreuzau: 0 (24); Langerwehe: 2 (74); Linnich: 4 (46); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 2 (30); Nörvenich: 0 (14); Titz: 1 (16); Vettweiß: 0 (18) (Stand 16 Uhr). Die Anzahl der Todesopfer beträgt nach wie vor 38.

Morgen stehen wieder folgende Kontaktmöglichkeiten für Rat und Hilfe zur Verfügung:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-1036900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-1036999
Corona-Hotline: 02421/22-1053920. Heute nahmen 61 Menschen das Angebot wahr.
Job-com: 02421/22-1560000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-1061214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-1051900

Weitere Infos auf: www.kreis-dueren.de/corona

[Kreis Düren] Im Kreis Düren sind derzeit noch 26 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt wurden bisher 587 Menschen positiv auf das Virus getestet. 523 von ihnen sind wieder vollkommen genesen.

Die 26 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 2 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 40); Düren: 6 (163); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 1 (26); Jülich: 6 (96); Kreuzau: 0 (24); Langerwehe: 2 (74); Linnich: 4 (46); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 2 (30); Nörvenich: 1 (14); Titz: 1 (16); Vettweiß: 0 (18) (Stand 16 Uhr). Die Anzahl der Todesopfer beträgt nach wie vor 38.

Morgen stehen wieder folgende Kontaktmöglichkeiten für Rat und Hilfe zur Verfügung:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-1036900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-1036999
Corona-Hotline: 02421/22-1053920
Job-com: 02421/22-1560000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-1061214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-1051900

Weitere Infos auf: www.kreis-dueren.de/corona

[Kreis Düren] Im Kreis Düren sind derzeit noch 29 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt positiv getestet wurden bisher 585 (plus 2). Von ihnen sind 518 Menschen wieder vollkommen genesen.

Die 29 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 3 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 40); Düren: 8 (163); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 1 (26); Jülich: 6 (95); Kreuzau: 0 (24); Langerwehe: 2 (74); Linnich: 5 (46); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 1 (29); Nörvenich: 1 (14); Titz: 1 (16); Vettweiß: 0 (18) (Stand 11 Uhr). Die Anzahl der Todesopfer beträgt nach wie vor 38.

Am Montag stehen wieder folgende Kontaktmöglichkeiten für Rat und Hilfe zur Verfügung:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920
Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren] Das öffentliche Leben verändert sich dieser Tage wieder, ein Stückchen Normalität kehrt zurück in den Alltag der Menschen. Damit sinkt auch spürbar das Informations- und Beratungsbedürfnis. Aus diesem Grund ändert der Kreis Düren die Erreichbarkeit der Corona-Hotline an Sonn- und Feiertagen.

Die gleich zu Beginn der Corona-Krise aufgebaute Corona-Hotline des Kreises Düren wurde gerade in den ersten Wochen und Monaten stark genutzt. Aktuell war die Nachfrage insbesondere am Wochenende allerdings nicht mehr ganz so ausgeprägt. Daher hat sich der Kreis Düren dazu entschlossen, sonntags (und an Feiertagen) keine Hotline mehr zu schalten. An den übrigen Tagen ist die Hotline allerdings wie gewohnt unter 02421/22-1053 920 montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr sowie samstags von 9-15 Uhr erreichbar.

Zudem weist der Kreis Düren darauf hin, dass Corona-Tests ab Montag, 18. Mai, im Testzentrum im Laboratorium in der Nikolaus-Otto-Straße in Düren durchgeführt werden können. Dazu ist eine entsprechende Überweisung des Hausarztes erforderlich. Dieses Testzentrum wird in Absprache mit dem Kreis Düren von der Kassenärztlichen Vereinigung des Kreises Düren betrieben und ersetzt zunächst das Zentrum in Kreuzau-Stockheim. Dieses bleibt allerdings für den Fall der Fälle betriebsbereit.

Und hier die aktuellen Zahlen:

Leider beklagt der Kreis Düren ein weiteres Todesopfer. Gestorben ist eine 91 Jahre alte Frau mit Vorerkrankungen. Landrat Wolfgang Spelthahn drückt den Angehörigen sein tiefes Mitgefühl aus. Derzeit gibt es im Kreisgebiet 28 aktuell Infizierte, 517 Menschen sind wieder gesund. Die Zahl der bisher insgesamt positiv Getesteten liegt bei 583 (plus 8 zu gestern).

Die 28 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 3 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 40); Düren: 8 (163); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 1 (26); Jülich: 6 (95); Kreuzau: 1 (24); Langerwehe: 1 (73); Linnich: 4 (45); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 1 (29); Nörvenich: 1 (14); Titz: 1 (16); Vettweiß: 0 (18) (Stand 16 Uhr). Die Zahl der Todesopfer beträgt 38 (Stand 16 Uhr).

Alle Infos: www.kreis-dueren.de/corona.

[Kreis Düren] Video-Botschaft von Landrat Wolfgang Spelthahn

"Aktuell können wir von einer positiven Entwicklung im Kreis Düren sprechen", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Es gebe derzeit nur noch 25 aktuell infizierte Menschen im Kreisgebiet und 513, die nach einer Corona-Infektion wieder gesund sind. 575 Personen haben sich bisher insgesamt infiziert (plus 1 zu gestern). Zudem erreichte das Kreis-Gesundheitsamt die Nachricht, dass auch die restlichen 70 Schlachthof-Mitarbeiter negativ getestet wurden. Damit sind alle aktuell im Schlachthof arbeitenden rund 150 Beschäftigten nicht mit dem Virus infiziert gewesen.

In einer Video-Botschaft betonte der Landrat, dass es trotz der günstigen Zahlen weiter "absolut notwendig ist", sich an die Abstands- und Hygieneregeln zu halten und dort, wo es geboten ist, Masken zu tragen. Nur dann könnte über weitere Lockerungen nachgedacht werden. Vor allem in den Kitas und Schulen, aber auch in anderen Alltagsbereichen, sei es wünschenswert, so bald wie möglich noch bestehende Einschränkungen aufzuheben, wenn der Gesundheitsschutz gegeben sei. "Eltern und Kinder sind seit Wochen extrem belastet", betonte der Landrat.

Und hier die aktuellen Zahlen:
Die 25 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 2 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 38); Düren: 10 (162); Heim-bach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 1 (26); Jülich: 4 (92); Kreuzau: 1 (24); Langerwehe: 1 (73); Linnich: 2 (43); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 1 (29); Nörvenich: 1 (14); Titz: 1 (16); Vettweiß: 0 (18) (Stand 16 Uhr). Die Anzahl der Todesopfer beträgt nach wie vor 37.

Die Zahlen der einzelnen Kommunen variieren im Vergleich zu den gestern vermeldeten Daten in wenigen Fällen. Dies lässt sich mit Eingabefehlern, die nun behoben sind, begründen. In unserer Datenbank gibt es mittlerweile über 12.000 Datensätze, die seit Wochen jeden Tag von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kreises Düren verarbeitet und eingetragen werden – und nun noch einmal durchforstet wurden. Dabei sind die Fehleingaben aufgefallen und nun bereinigt worden. Wir bitten dies zu entschuldigen.

Morgen stehen wieder folgende Kontaktmöglichkeiten für Rat und Hilfe zur Verfügung:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920. Heute nahmen 91 Menschen das Angebot wahr.
Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren] Die Unterkünfte von Beschäftigten im Dürener Schlachthof sind von Mitarbeitern der Bezirksregierung Köln besucht worden. Das Ergebnis: Die Behörde, die für den Arbeitsschutz zuständig ist, sieht keinerlei Grund für Beanstandungen. Die Wohnbereiche sind so ausgestattet, dass Abstände und Hygienestandards eingehalten werden können.

Am Wochenende waren 73 Mitarbeiter des Schlachthofes Düren auf das Coronavirus getestet worden – alle Proben waren negativ. Am Dienstag wurden weitere rund 70 Mitarbeiter untersucht, die Ergebnisse liegen voraussichtlich morgen vor. Die Tests hatte der Kreis Düren sofort in die Wege geleitet, nachdem in einigen Schlachtbetrieben in NRW eine hohe Zahl an Mitarbeitern positiv auf das Coronavirus getestet worden war.
In diesem Zusammenhang wurden auch die Unterkünfte einiger Schlachthof-Mitarbeiter im Kreis Düren in Augenschein genommen. "Unser oberstes Ziel ist es, die Menschen zu schützen und eine Ausbreitung des Virus so gut es geht zu verhindern", betonte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Die meisten Schlachthofbeschäftigten leben in eigenen Wohnungen und nicht in Sammelunterkünften. Sammeltransporte in Bussen oder ähnlichen Fahrzeugen finden nicht statt.

Und hier die aktuellen Zahlen:

Im Kreis Düren sind derzeit noch 30 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt positiv getestet wurden 574 Menschen. Die Zahl unterscheidet sich zu den bisher vermeldeten 577 Fällen, da dem Kreis Düren zuletzt drei Personen zugeordnet wurden, die jedoch nicht im Kreis mit einem Erst- oder Zweitwohnsitz gemeldet sind. Damit werden sie nicht dem Kreis Düren zugeordnet. Dies wurde nun korrigiert. Von den 574 Menschen sind 507 wieder vollkommen genesen.

Die 30 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 2 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 38); Düren: 13 (161); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 2 (26); Jülich: 4 (92); Kreuzau: 2 (24); Langerwehe: 1 (73); Linnich: 1 (42); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 1 (29); Nörvenich: 1 (14); Titz: 2 (17); Vettweiß: 0 (18) (Stand 16 Uhr). Die Anzahl der Todesopfer beträgt nach wie vor 37.

Morgen stehen wieder folgende Kontaktmöglichkeiten für Rat und Hilfe zur Verfügung:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920. Heute riefen 85 Menschen an.
Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren] Im Kreis Düren sind derzeit noch 33 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt sind es nach wie vor 577. Von ihnen sind 507 Menschen wieder vollkommen genesen.

Die 33 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 3 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 39); Düren: 14 (162); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 2 (25); Jülich: 4 (91); Kreuzau: 2 (24); Langerwehe: 2 (73); Linnich: 2 (44); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 1 (30); Nörvenich: 1 (14); Titz: 1 (17); Vettweiß: 0 (18) (Stand 16 Uhr). Die Anzahl der Todesopfer beträgt nach wie vor 37.

Morgen stehen wieder folgende Kontaktmöglichkeiten für Rat und Hilfe zur Verfügung:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920
Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren] Nachdem in einigen Schlachtbetrieben in NRW eine hohe Zahl an Mitarbeitern positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, hat der Kreis Düren umgehend eine Testung im Dürener Schlachthof veranlasst. Etwa die Hälfte der rund 150 Beschäftigten wurde noch am Samstag untersucht. "Für alle 73 Mitarbeiter fällt das Ergebnis negativ aus", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Die restlichen Mitarbeiter werden morgen auf das Coronavirus getestet. Früher war es nicht möglich, da die Beschäftigten erst am Dienstag wieder zur Arbeit eingeteilt sind. Die Ergebnisse werden voraussichtlich am Mittwoch bzw. Donnerstag vorliegen. "Als wir am Freitagnachmittag von den Fällen hörten, haben wir sofort reagiert", betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. Über das Kreis-Gesundheitsamt seien sofort entsprechende Tests organisiert worden. Die überwiegende Zahl des Schlachthofpersonals lebt in eigenen Wohnungen und nicht in Sammelunterkünften. Im Schlachthof selbst tragen alle Mitarbeiter einen Mund-Nasen-Schutz. "Das ist uns sehr wichtig", unterstreicht Landrat Wolfgang Spelthahn.

Und hier die aktuellen Zahlen:

Im Kreis Düren sind derzeit noch 44 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt sind und waren es bisher 577. Von ihnen sind 496 Menschen wieder vollkommen genesen.

Die 44 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 3 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 39); Düren: 20 (162); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 2 (25); Jülich: 6 (91); Kreuzau: 2 (24); Langerwehe: 2 (73); Linnich: 3 (44); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 2 (30); Nörvenich: 1 (14); Titz: 2 (17); Vettweiß: 0 (18). Die Anzahl der Todesopfer beträgt nach wie vor 37 (Stand 16 Uhr).

[Kreis Düren] Im Kreis Düren sind derzeit noch 44 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt sind und waren es bisher 577. Von ihnen sind 496 Menschen wieder vollkommen genesen.

Die 44 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 3 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 39); Düren: 20 (162); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 2 (25); Jülich: 6 (91); Kreuzau: 2 (24); Langerwehe: 2 (73); Linnich: 3 (44); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 2 (30); Nörvenich: 1 (14); Titz: 2 (17); Vettweiß: 0 (18) (Stand 9 Uhr). Die Anzahl der Todesopfer beträgt nach wie vor 37.

Am Montag stehen wieder folgende Kontaktmöglichkeiten für Rat und Hilfe zur Verfügung:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-1036900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-1036999
Corona-Hotline: 02421/22-1053920
Job-com: 02421/22-1560000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-1061214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-1051900
Mehr Infos auf: www.kreis-dueren.de/corona

[Kreis Düren] Aktuell sind noch 50 Menschen im Kreis Düren mit dem Coronavirus infiziert, 489 sind inzwischen wieder gesund. 576 Personen sind im Kreisgebiet bisher insgesamt positiv getestet worden. Die Zahl der Todesopfer liegt bei 37, nachdem eine 78-jährige Frau gestorben ist.

Die 50 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 4 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 39); Düren: 22 (162); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 2 (25); Jülich: 8 (91); Kreuzau: 2 (24); Langerwehe: 4 (73); Linnich: 2 (43); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 2 (30); Nörvenich: 1 (14); Titz: 2 (17); Vettweiß: 0 (18) (Stand 16 Uhr).

Am Wochenende steht die Corona-Hotline des Kreises Düren von 9 – 15 Uhr unter 02421/22-10 53 920 zur Verfügung. Heute gingen 115 Anrufe ein.
Alle Infos: www.kreis-dueren.de/corona

[Kreis Düren] Video-Botschaft von Landrat Wolfgang Spelthahn und Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes

Landrat Wolfgang Spelthahn hat sich bei allen bedankt, die mit "großer Disziplin" in der vergangenen Wochen dazu beigetragen haben, dass es nun Lockerungen für das Alltagsleben gibt. Gleichzeitig appellierte der Landrat, weiter strikt die Abstandsregeln einzuhalten, Masken zu tragen und die Hygieneempfehlungen zu achten, "damit wir die Lockerungen lange genießen können". Es hänge nach wie vor von uns allen ab, wie sich das Coronavirus weiter verbreitet, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn in einer gemeinsamen Video-Botschaft mit dem Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, Dr. Norbert Schnitzler.

Der Mediziner erklärte, unter welchen Umständen und mit welcher Häufigkeit derzeit im Kreis Düren getestet wird. Nun könnten und sollten sich alle Menschen schon bei leichten Krankheitssymptomen bei ihrem Hausarzt melden, damit dieser einen Test veranlasst. Dr. Schnitzler erläuterte zudem, warum das Berliner Robert Koch-Institut (RKI) mit Blick auf die Verstorbenen im Kreis Düren andere Zahlen nennt als der Kreis Düren. Das RKI beziehe alle Verstorbenen in ihre Statistik ein, die positiv auf das Virus getestet wurden und sterben. Dazu rechnet das RKI auch Menschen, die offensichtlich an anderen Ursachen als Corona verstorben sind, zum Beispiel durch einen Unfall. "Dagegen haben wir bisher nur die Menschen in der Verstorbenen-Statistik geführt, bei denen das Coronavirus zumindest mit zum Tod beigetragen hat", betonte Dr. Norbert Schnitzler.

Deshalb führte der Kreis Düren im Vergleich zum RKI bisher 3 Menschen weniger als Verstorbene. Um die Werte anzugleichen, entschied der Kreis, ab sofort die gleichen Zahlen zu verwenden wie das Robert Koch-Institut.
Da zwei weitere Todesopfer zu beklagen sind, liegt die Zahl der Verstorbenen nun bei 36. Es handelt sich um eine 90-Jährige und eine 78 Jahre alte Frau. "Wir drücken den Angehörigen unser tief empfundenes Mitgefühl aus", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Aktuell sind im Kreis Düren noch 55 Menschen infiziert, 483 sind wieder gesund. Seit Beginn der Tests Ende Februar haben sich insgesamt 574 Menschen mit dem Virus infiziert.

Die 55 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 4 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 39); Düren: 21 (160); Heim-bach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 2 (25); Jülich: 13 (91); Kreuzau: 2 (24); Langerwe-he: 4 (73); Linnich: 3 (43); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 2 (30); Nörvenich: 1 (14); Titz: 2 (17); Vettweiß: 0 (18) (Stand 16 Uhr).

Für Rat und Hilfe stehen folgende Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920. Heute nahmen das Angebot 135 Menschen wahr.
Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

 

[Kreis Düren] Derzeit sind im Kreisgebiet Düren noch 64 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 571 sind bisher insgesamt positiv getestet worden. Somit sind 476 Menschen inzwischen wieder vollkommen genesen. Die Zahl der Todesopfer liegt nach wie vor bei 31.

Die 64 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 4 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 39); Düren: 25 (157); Heimbach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 3 (25); Jülich: 16 (91); Kreuzau: 2 (24); Langerwehe: 4 (73); Linnich: 3 (43); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 1 (20); Niederzier: 2 (30); Nörvenich: 1 (14); Titz: 2 (17); Vettweiß: 1 (18) (Stand 16 Uhr).

Für Rat und Hilfe stehen folgende Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920. Heute gingen 107 Anrufe ein.
Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren] Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen im Kreis Düren hat sich am heutigen Dienstag im Vergleich zum Vortag nicht verändert. Nach wie vor sind 570 Menschen mit dem Coronavirus infiziert bzw. infiziert gewesen. Allerdings gibt es einen weiteren Todesfall zu beklagen. Ein 76 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen ist an einer Corona-Infektion gestorben. Er ist damit das 31. Todesopfer. Landrat Wolfgang Spelthahn spricht der Familie sein herzliches Beileid aus.

Von den insgesamt bisher 570 positiv Getesteten sind 469 Menschen wieder gesund. Somit sind aktuell noch 70 Menschen mit dem Virus infiziert.

Die 70 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 4 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 39); Düren: 29 (157); Heim-bach: 0 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 4 (25); Jülich: 15 (90); Kreuzau: 2 (24); Langerwe-he: 4 (73); Linnich: 3 (43); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 2 (20); Niederzier: 2 (30); Nörvenich: 1 (14); Titz: 2 (17); Vettweiß: 2 (18) (Stand 16 Uhr).

Für Rat und Hilfe stehen folgende Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920. Heute gingen 150 Anrufe ein.
Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Stadt Jülich] Auf Grundlage der vom Land Nordrhein-Westfalen aufgrund der Corona-Pandemie getroffenen Entscheidungen werden die für Schulen in Jülich geltenden Regelungen stetig angepasst. (Stand: 04.05.2020)

Allgemeine Informationen des Schulministeriums

Bildungsportal NRW

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (Coronabetreuungsverordnung - CoronaBetrVO)

Schulen in Jülich
Über die für die jeweilige Schule konkret geltenden Regelungen informieren die einzelnen Schulen auf ihren Internetseiten (Übersicht auf www.juelich.de/schulen) und ihren üblichen Informationskanälen.

Notbetreuung für Schulkinder
Für Kinder, deren Erziehungsberechtigte bzw. Betreuungspersonen unentbehrliche Schlüsselperson sind, wurden Möglichkeiten der Notbetreuung eingerichtet.

Welche Personen nach der geltenden Leitlinie zu den kritischen Infrastrukturen gehören, ein Mustervordruck zur Beantragung der Notbetreuung und weitere Informationen dazu sind zu finden auf der Internetseite des Schulministeriums unter dem Stichwort „Notbetreuung und Ganztag“.

Fragen zu den aktuellen Angeboten der offenen Ganztagsschule und Über-Mittag-Betreuung in Jülich beantwortet das Schulverwaltungsamt, Tel. 02461 / 63-246, gmarx@juelich.de.

Schüler-Spezialverkehr
Aufgrund der besonderen Situation steht der Schülerspezialverkehr nur eingeschränkt zur Verfügung.

Fragen zum Schüler-Spezialverkehr beantwortet das Schulverwaltungsamt, Tel. 02461/63-246, gmarx@juelich.de.

[Kreis Düren] Eine 69 Jahre alte Frau und ein 87 Jahre alter Mann aus dem Kreis Düren sind an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Beide litten unter Vorerkrankungen. Die Gesamtzahl der Todesfälle beläuft sich im Kreis Düren somit aktuell auf 30. "Den Familien wünsche ich in dieser Zeit sehr viel Kraft und Mut und spreche ihnen mein tiefes Mitgefühl aus", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Insgesamt sind bisher 570 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 458 Menschen sind wieder vollkommen gesund. Somit sind aktuell noch 82 Menschen mit dem Virus infiziert.

Die 82 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 5 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 39); Düren: 30 (157); Heimbach: 2 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 4 (25); Jülich: 17 (90); Kreuzau: 2 (24); Langerwehe: 4 (73); Linnich: 4 (43); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 3 (20); Niederzier: 3 (30); Nörvenich: 1 (14); Titz: 4 (17); Vettweiß: 3 (18) (Stand 16 Uhr).

Für Rat und Hilfe stehen folgende Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920. Heute nahmen 135 Menschen das Angebot wahr.
Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren] Im Kreis Düren sind derzeit noch 87 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 453 sind wieder gesund. Bisher wurden im Kreis 568 Personen positiv auf das Virus getestet.

Die 87 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 7 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 39); Düren: 33 (157); Heimbach: 2 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 4 (25); Jülich: 18 (90); Kreuzau: 3 (24); Langerwehe: 4 (73); Linnich: 3 (42); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 3 (20); Niederzier: 2 (29); Nörvenich: 1 (14); Titz: 4 (17); Vettweiß: 3 (18) (Stand 16 Uhr). Die Zahl der Todesopfer liegt weiter bei 28.

Für Rat und Hilfe stehen folgende Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920. Heute nahmen 22 Menschen das Angebot wahr.
Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

Alles Infos: www.kreis-dueren.de/corona

[Kreis Düren] Aktuell sind im Kreis Düren 86 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 452 sind wieder gesund. Insgesamt wurden im Kreisgebiet bisher 566 Personen positiv auf das Virus getestet.

Die 86 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 7 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 39); Düren: 31 (155); Heimbach: 2 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 4 (25); Jülich: 19 (90); Kreuzau: 3 (24); Langerwehe: 4 (73); Linnich: 3 (42); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 3 (20); Niederzier: 2 (29); Nörvenich: 1 (14); Titz: 4 (17); Vettweiß: 3 (18) (Stand 16 Uhr). Die Zahl der Todesopfer liegt weiter bei 28.

Für Rat und Hilfe steht auch am Wochenende die Corona-Hotline von 9 bis 15 Uhr unter 02421/22-10 53 920 zur Verfügung. Am heutigen Samstag nahmen 50 Menschen das Angebot wahr.

[Kreis Düren] Im Kreis Düren sind aktuell noch 90 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt sind und wurden 564 Menschen positiv auf das Virus getestet. 446 von ihnen sind inzwischen wieder vollkommen genesen.

Die 90 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 7 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 39); Düren: 30 (153); Heimbach: 2 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 4 (25); Jülich: 21 (90); Kreuzau: 3 (24); Langerwehe: 4 (73); Linnich: 3 (42); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 3 (20); Niederzier: 4 (29); Nörvenich: 1 (14); Titz: 5 (17); Vettweiß: 3 (18) (Stand 16 Uhr). Die Zahl der Todesopfer liegt unverändert bei 28.

Für Rat und Hilfe steht auch am Wochenende die Corona-Hotline von 9 bis 15 Uhr unter 02421/22-1053920 zur Verfügung. Am Maifeiertag haben 24 Menschen das Angebot wahrgenommen.

Weitere Infos auf: www.kreis-dueren.de/corona

[Kreis Düren] Ein 62 Jahre alter Mann aus dem Kreis Düren ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Der Mann vor vorerkrankt und ist nun das 28. Todesopfer. "Leider hat uns wieder eine traurige Nachricht ereilt", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn, der allen Angehörigen in dieser Zeit viel Kraft und Mut wünscht.

Und hier die aktuellen Zahlen aus dem gesamten Kreisgebiet: Im Kreis sind derzeit 91 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 441 sind wieder genesen. Insgesamt haben sich im Kreis Düren seit Beginn des Tests 560 Personen angesteckt.

Die 91 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 8 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 39); Düren: 29 (151); Heimbach: 2 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 4 (25); Jülich: 22 (89); Kreuzau: 3 (23); Langerwehe: 4 (73); Linnich: 3 (42); Merzenich: 0 (5); Nideggen: 3 (20); Niederzier: 4 (29); Nörvenich: 1 (14); Titz: 5 (17); Vettweiß: 3 (18) (Stand 16 Uhr).

Für Rat und Hilfe steht auch am Feiertag und am Wochenende die Corona-Hotline von 9 bis 15 Uhr unter 02421/22-10 53 920 zur Verfügung.

Schreiben an Einzelhandel Maskenpflicht - Infektionsschutzmaßnahmen im Sinne der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO);
hier: Mund-Nase-Bedeckungspflicht

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemäß Aktualisierung der CoronaSchVO besteht seit dem 27.04.2020 eine Mund-Nase-Bedeckungspflicht in allen Verkaufsgeschäften.

Die Pflicht gilt für alle Personen in den Verkaufsräumen, also auch für das Verkaufspersonal, es sei denn, dieses ist durch andere Schutzeinrichtungen (Plexiglasscheiben etc.) gleich wirksam abgeschirmt.

In § 5 Absatz 4 Satz 1 CoronaSchVO wurden bei den von den Handelseinrichtungen sicherzustellenden Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen auch die neuen Vorgaben nach § 12a Absatz 2, also die Einhaltung der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung aufgenommen. Damit wird verdeutlicht, dass in Verkaufsgeschäften die Einrichtungsverantwortlichen die Einhaltung der Mund-Nase-Bedeckungspflicht durch organisatorische Maßnahmen sicherzustellen haben.

Sie dürfen also künftig Personen, die keine Mund-Nase-Bedeckung tragen, den Zutritt zu Ihrem Geschäft nicht gewähren bzw. müssen die Einhaltung ggf. im Rahmen des Hausrechts verlangen.

Diese Verpflichtung erfordert u.a. mindestens entsprechende deutliche Hinweisschilder und eine Kontrolle inkl. Einschreiten bei Verstößen im Verkaufsgeschäft.

Ausreichend sind Alltagsmasken, sowie Schals oder Tücher, die Mund und Nase so bedecken, dass eine ungehinderte Verbreitung möglicher infektiöser Tröpfchen eingeschränkt wird.

Die Mund-Nase-Bedeckungspflicht gilt nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und für Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Die medizinischen Gründe müssen, soweit sie nicht unmittelbar erkennbar sind, gegenüber den Verantwortlichen der Verkaufsgeschäfte plausibel dargelegt werden.

Die in diesem Schreiben aufgeführten Vorgaben entsprechen den aktuellen Erläuterungen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW zur CoronaSchVO.

Ich hoffe auf Ihr Verständnis, dass die vorgesehenen Regelungen mit großer Disziplin umgesetzt werden müssen, um das öffentliche und soziale Leben und die Wirtschaft in unserem Land schrittweise wieder normalisieren zu können.

Des Weiteren dienen die Vorschriften auch dem Schutz Ihrer Mitarbeiter und gewährleisten damit deren Einsatzfähigkeit.

Auf diesem Wege möchte ich mich auch für Ihr verantwortungsbewusstes Handeln in den letzten Wochen bedanken. Hygiene- und Abstandsregelungen, sowie Zugangskontrollen wurden ernst genommen und mit großem Einsatz umgesetzt.

Daher gehe ich davon aus, dass Sie auch mit der neuen Mund-Nase-Bedeckungspflicht verantwortungsvoll umgehen werden.

Ich weise trotzdem vorsichtshalber darauf hin, dass Verstöße sanktioniert werden können.

Bei Rückfragen können Sie mich selbstverständlich gerne kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
gez. Pinell

Schreiben an Mischbetriebe Einzelhandel-Dienstleistung-Handwerk - Infektionsschutzmaßnahmen im Sinne der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO);
hier: Mund-Nase-Bedeckungspflicht

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemäß Aktualisierung der CoronaSchVO besteht seit dem 27.04.2020 eine Mund-Nase-Bedeckungspflicht in allen Verkaufsgeschäften.

Die Pflicht gilt für alle Personen in den Verkaufsräumen, also auch für das Verkaufspersonal, es sei denn, dieses ist durch andere Schutzeinrichtungen (Plexiglasscheiben etc.) gleich wirksam abgeschirmt.

In § 5 Absatz 4 Satz 1 CoronaSchVO wurden bei den von den Handelseinrichtungen sicherzustellenden Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen auch die neuen Vorgaben nach § 12a Absatz 2, also die Einhaltung der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung aufgenommen. Damit wird verdeutlicht, dass in Verkaufsgeschäften die Einrichtungsverantwortlichen die Einhaltung der Mund-Nase-Bedeckungspflicht durch organisatorische Maßnahmen sicherzustellen haben.

Aufgrund der vergleichbaren Infektionssituation gilt die Mund-Nase-Bedeckungspflicht auch für die den Kunden zugänglichen Räume von Dienstleistern und Handwerkern.

Aufgrund des engen Kundenkontaktes gilt die Pflicht zudem auch bei allen Handwerker- und Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand von 1.5 m zum Kunden nicht eingehalten werden kann.

Sie dürfen also künftig Personen, die keine Mund-Nase-Bedeckung tragen, den Zutritt zu Ihrem Geschäft bzw. Ihren Räumlichkeiten nicht gewähren bzw. müssen die Einhaltung ggf. im Rahmen des Hausrechts verlangen.

Diese Verpflichtung erfordert, soweit keine komplette Eingangskontrolle erfolgt, mindestens entsprechende deutliche Hinweisschilder und eine Kontrolle inkl. Einschreiten bei Verstößen im Verkaufsgeschäft.

Ausreichend sind Alltagsmasken, sowie Schals oder Tücher, die Mund und Nase so bedecken, dass eine ungehinderte Verbreitung möglicher infektiöser Tröpfchen eingeschränkt wird.

Die Mund-Nase-Bedeckungspflicht gilt nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und für Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Die medizinischen Gründe müssen, soweit sie nicht unmittelbar erkennbar sind, gegenüber den Verantwortlichen der Verkaufsgeschäfte plausibel dargelegt werden.

Die in diesem Schreiben aufgeführten Vorgaben entsprechen den aktuellen Erläuterungen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW zur CoronaSchVO.

Ich hoffe auf Ihr Verständnis, dass die vorgesehenen Regelungen mit großer Disziplin umgesetzt werden müssen, um das öffentliche und soziale Leben und die Wirtschaft in unserem Land schrittweise wieder normalisieren zu können.

Des Weiteren dienen die Vorschriften auch dem Schutz Ihrer Mitarbeiter und gewährleisten damit deren Einsatzfähigkeit.

Auf diesem Wege möchte ich mich auch für Ihr verantwortungsbewusstes Handeln in den letzten Wochen bedanken. Hygiene- und Abstandsregelungen, sowie Zugangskontrollen wurden ernst genommen und mit großem Einsatz umgesetzt.

Daher gehe ich davon aus, dass Sie auch mit der neuen Mund-Nase-Bedeckungspflicht verantwortungsvoll umgehen werden.

Ich weise trotzdem vorsichtshalber darauf hin, dass Verstöße sanktioniert werden können.

Bei Rückfragen können Sie mich selbstverständlich gerne kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
gez. Pinell

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an KSpenrath@juelich.de oder ordnungsamt@juelich.de.

[Kreis Düren] "Durch die Lockerungen haben wir ein Stück Leben so wie wir es gewohnt waren zurückgewonnen", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. 80 Prozent der Geschäfte seien wieder geöffnet, Schulen und Kitas würden ganz langsam wieder hochfahren, die Zahlen entwickelten sich grundsätzlich positiv. Und dennoch warnt der Landrat: "Wir dürfen auf keinen Fall sorglos werden und müssen strikt weiter auf Abstände, die Minimierung unserer sozialen Kontakte und die Händehygiene achten."

In einer neuen Videobotschaft bedankt sich Wolfgang Spelthahn bei allen, die verantwortungsvoll und diszipliniert dazu beitragen, dass sich das Virus langsamer verbreitet. "Der derzeitige Kurs stimmt", sagt Wolfgang Spelthahn. Zudem äußert er sich zur Maskenpflicht und zur Frage der Veranstaltungsverbote bis 31. August.

Und hier die aktuellen Zahlen: Im Kreis sind derzeit 107 Menschen aktuell mit dem Coronavirus infiziert, 423 sind wieder genesen. Insgesamt haben sich im Kreis Düren seit Beginn des Tests 557 Personen angesteckt. 27 Menschen sind leider verstorben.

Die 107 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 10 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 39); Düren: 29 (148); Heimbach: 3 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 6 (25); Jülich: 23 (89); Kreuzau: 5 (23); Langerwehe: 5 (73); Linnich: 3 (42); Merzenich: 1 (5); Nideggen: 6 (20); Niederzier: 6 (29); Nörvenich: 1 (14); Titz: 5 (17); Vettweiß: 4 (18) (Stand 16 Uhr).

Für Rat und Hilfe stehen folgende Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920. Am heutigen Mittwoch nahmen 103 Menschen das Angebot wahr.
Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren] Ein 64-jähriger Mann ist im Kreis Düren das 27. Todesopfer, das mit einer Corona-Infektion gestorben ist. Der Mann war schwer vorerkrankt. "Jeder Tag, an dem uns eine weitere Todesnachricht erreicht, ist einer zu viel", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Der Familie spreche er sein Beileid aus.

Insgesamt sind und waren im gesamten Kreisgebiet 551 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 409 sind wieder vollkommen gesund. Aktuell sind noch 115 Menschen mit dem Virus infiziert. "Die Zahlen entwickeln sich positiv. Dennoch sollten weiterhin dringend die geltenden Abstandregeln und Hygienemaßnahmen beachtet werden", sagt Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes. Denn diese Maßnahmen tragen einen wesentlichen Teil dazu bei, dass sich die Werte verbessern.

Die 115 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 13 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 39); Düren: 33 (147); Heimbach: 3 (6); Hürtgenwald: 0 (9); Inden: 6 (25); Jülich: 23 (86); Kreuzau: 6 (23); Langerwehe: 5 (72); Linnich: 3 (42); Merzenich: 1 (5); Nideggen: 7 (20); Niederzier: 6 (29); Nörvenich: 1 (14); Titz: 4 (16); Vettweiß: 4 (18) (Stand 16 Uhr).

Für Rat und Hilfe stehen folgende Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-1036900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-1036999
Corona-Hotline: 02421/22-1053920. Am Dienstag nahmen 113 Menschen das Angebot wahr.
Job-com: 02421/22-1560000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-1061214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-1051900

Mehr Infos auf: www.kreis-dueren.de/corona

[Kreis Düren] Im Kreis Düren sind derzeit noch 126 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Dieser Zahl stehen 397 wieder vollkommen Genesene gegenüber. "Wir sind sehr froh, dass sich die Zahlen nach wie vor so positiv entwickeln", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. In einigen Gemeinden und Städten sind die Zahlen der Infizierten demnach deutlich gesunken, in einigen anderen gibt es aktuell keinen oder nur noch einen positiven Fall. Die bislang gemeldeten Fälle beinhalteten immer auch die Zahlen der schon genesenen Patienten. Vermeldet wurden stets alle jemals positiv getesteten Fälle. Inzwischen sind jedoch die meisten Menschen wieder gesund, daher lohnt ein Blick auf die aktuell positiven Fälle:

Die 126 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:
Aldenhoven: 14; Düren: 33; Heimbach: 4; Hürtgenwald: 0; Inden: 7; Jülich: 27; Kreuzau: 5; Langerwehe: 7; Linnich: 4; Merzenich: 1; Nideggen: 7; Niederzier: 5; Nörvenich: 2; Titz: 5; Vettweiß: 5. Nach wie vor gibt es 26 Todesopfer im gesamten Kreisgebiet (Stand 16 Uhr).

Insgesamt sind im Kreis Düren 549 Menschen (Korrekturwert nach Systemaktualisierung) positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Für Rat und Hilfe stehen folgende Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-1036900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-1036999
Corona-Hotline: 02421/22-1053920. Am Montag nahmen 177 Menschen das Angebot wahr.
Job-com: 02421/22-1560000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-1061214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-1051900

[Kreis Düren] Im Kreis Düren ist eine 81 Jahre alte Frau an den Folgen einer Coronainfektion gestorben. Sie ist damit das 26. Todesopfer. "Wir sprechen der Familie der Verstorbenen unser Beileid aus und wünschen allen Verwandten und Bekannten viel Kraft", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Insgesamt sind und waren im Kreis Düren 550 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 391 von ihnen sind wieder vollkommen genesen, somit sind aktuell noch 133 Menschen positiv (Stand 16 Uhr).

Die 550 positiv Getesteten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 38; Düren: 147; Heimbach: 6; Hürtgenwald: 10; Inden: 25; Jülich: 86; Kreuzau: 23; Langerwehe: 72; Linnich: 42; Merzenich: 5; Nideggen: 20; Niederzier: 28; Nörvenich: 13; Titz: 16; Vettweiß: 19.

Ab Montag stehen wieder folgende Kontaktmöglichkeiten für Rat und Hilfe zur Verfügung:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-1036900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-1036999
Corona-Hotline: 02421/22-1053920. Am heutigen Sonntag nahmen 34 Menschen das Angebot wahr.
Job-com: 02421/22-1560000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-1061214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-1051900

Mehr Infos auf: www.kreis-dueren.de/corona

[Stadt Jülich] Ziel aller Bemühungen ist es, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Nur so bleibt unser Gesundheitssystem in der Lage die erkrankten Menschen gut zu versorgen.

Regelungen gültig ab 27.04.2020:

Vom Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW wurden am 24.04.2020 folgende Regelungen getroffen:

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) in der ab dem 27. April 2020 gültigen Fassung

Verordnung zur Änderung der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (CoronaBetrVO)

 

Regelungen gültig ab 20.04.2020:

Vom Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW wurden am 16.04.2020 folgende Regelungen getroffen:

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Bezug auf Ein- und Rückreisende (CoronaEinreiseVO)

Ergänzende Regelungen der Stadt Jülich vom 17.04.2020 zur Coronaschutzverordnung

Aktuelle Informationen finden Sie auf www.juelich.de/coronavirus.

Sie haben Fragen zum Thema? Wir sind für Sie erreichbar:

Hotline Stadt Jülich
E-Mail: Hotline@juelich.de
Tel.: 02461 63–605

Mo - Fr: 8.00-16.30 Uhr
Sa, So und Feiertage: 9.00-15.00 Uhr

[Kreis Düren] Im Kreisgebiet sind aktuell noch 137 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 384 Personen sind wieder gesund. Insgesamt sind im Kreis Düren bisher 546 Menschen positiv getestet worden (Stand 16 Uhr).

Die 546 positiv Getesteten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:
Aldenhoven: 38; Düren: 146; Heimbach: 6; Hürtgenwald: 10; Inden: 25; Jülich: 83; Kreuzau: 23; Langerwehe: 72; Linnich: 42; Merzenich: 5; Nideggen: 20; Niederzier: 28; Nörvenich: 13; Titz: 16; Vettweiß: 19. Insgesamt 25 Menschen sind am Coronavirus gestorben.

Die Corona-Hotline des Kreises Düren steht auch am Wochenende von 9 bis 15 Uhr unter 02421/22-10 53 920 zur Verfügung. Heute nahmen 40 Menschen das Angebot wahr.

[Kreis Düren] Das vom Kreis Düren in dieser Woche initiierte Masken-Portal wird bereits rege nachgefragt. "Ich freue mich, dass schon viele unsere Homepage genutzt haben, um ihre Angebote zu veröffentlichen", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Ziel des Portals ist es, einen Überblick zu erhalten, wo und zu welchen Bedingungen im Kreisgebiet Mund-/Nase-Bedeckungen erhältlich sind. Unter www.kreis-dueren.de/maskenangebote ist es privaten und kommerziellen Anbietern möglich, sich registrieren zu lassen. Nach einer kurzen Prüfung finden sich die Angebote unter www.kreis-dueren.de/maskenboerse. "Jeder, der einen Mund-/Nasenschutz benutzt, trägt dazu bei, dass sich das Coronavirus langsamer verbreitet", betont Landrat Wolfgang Spelthahn. Er begrüße es deshalb sehr, dass ab kommenden Montag, 27. April, auch in NRW eine Maskenpflicht für öffentliche Verkehrsmittel und bei Einkäufen besteht. Trotz Maske sei es aber weiterhin entscheidend, genügend Abstand zu halten, die sozialen Kontakte auf das erlaubte Minimum zu reduzieren und den Hygieneempfehlungen nachzukommen.

Und hier die aktuellen Zahlen: Im Kreis Düren sind derzeit 139 Menschen infiziert, 378 sind bereits wieder genesen. Bisher haben sich insgesamt 542 Menschen im Kreis Düren mit dem Coronavirus angesteckt (Stand 16 Uhr).

Diese 542 positiv Getesteten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:
Aldenhoven: 38; Düren: 145; Heimbach: 6; Hürtgenwald: 10; Inden: 25; Jülich: 83; Kreuzau: 21; Langerwehe: 72; Linnich: 41; Merzenich: 5; Nideggen: 20; Niederzier: 28; Nörvenich: 13; Titz: 16; Vettweiß: 19. Nach wie vor sind im Kreis Düren 25 Menschen am Coronavirus gestorben.

Die Corona-Hotline des Kreises Düren steht auch am Wochenende von 9 bis 15 Uhr unter 02421/22-10 53 920 zur Verfügung. Heute nahmen 104 Menschen das Angebot wahr.

[Kreis Düren] Insgesamt sind und waren bisher 538 Menschen im Kreis Düren mit dem Coronavirus infiziert. 359 Menschen sind nach einer Infektion wieder genesen. So sind aktuell noch 154 Menschen erkrankt (Stand 16 Uhr).

Die insgesamt 538 positiv Getesteten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:
Aldenhoven: 38; Düren: 143; Heimbach: 6; Hürtgenwald: 10; Inden: 25; Jülich: 83; Kreu-zau: 21; Langerwehe: 72; Linnich: 41; Merzenich: 5; Nideggen: 18; Niederzier: 28; Nörve-nich: 13; Titz: 16; Vettweiß: 19. Nach wie vor sind im Kreis Düren 25 Menschen am Coronavirus gestorben.

Für Rat und Hilfe bestehen folgende Kontaktmöglichkeiten:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-1036900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-1036999
Corona-Hotline: 02421/22-1053920.
Job-com: 02421/22-1560000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-1061214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-1051900
Mehr Infos auf: www.kreis-dueren.de/corona

[Kreis Düren] Video-Botschaft von Landrat Wolfgang Spelthahn

"Das war ein voller Erfolg", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, nachdem er heute Vormittag die letzte Stoffmaske ausgegeben hatte. Nach gut zwei Stunden waren alle Alltagsmasken vergeben. Zahlreiche Menschen nahmen das Angebot wahr, sich eine Maske abzuholen. Die Idee war, dass jeder einen Betrag von mindestens 5 Euro spendet, um einen Mund-/Nasenschutz zu erhalten. Der Bitte kamen alle nach, manche gaben auch mehr. Der Erlös kommt den Tafeln in Düren und Jülich zugute.

"Ich freue mich sehr, dass so viele Menschen die beiden Tafeln mit ihrer Spende unterstützt haben. Sie leisten eine gute und sehr wichtige Arbeit." Beide Vereine können sich nun über einen Betrag von jeweils 5146,83 Euro freuen. Edith Becker, erste Vorsitzende Dürener Tafel e.V., freut sich: "Wir treffen gerade viele Vorkehrungen, damit wir unseren Kunden und Mitarbeitern genügend Schutz bieten können. Dazu werden Masken, Desinfektionsmittel und unter anderem Plexiglasscheiben für unsere Ausgabetheke benötigt. Das Geld können wir gut in diese wichtigen Utensilien investieren", sagt sie. Die Vorsitzende der Jülicher Tafel, Maria Güldenberg, sagt: "Wir freuen uns über jeden Euro und wir können auch jeden Euro gebrauchen. Wir sind total glücklich und dankbar." Die Unkosten seien während der Schließung weitergelaufen. Die beiden Tafeln werden im Mai wieder eröffnen. "Um die Sicherheit für alle zu gewährleisten, haben wir beispielsweise in einen Spuckschutz und Absperrungen investiert, damit die Abstände von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden können", ergänzt Maria Güldenberg.

Die Aktion, die auch in der Kreishaus-Geschäftsstelle in Jülich stattfand und von Bürgermeister Axel Fuchs begleitet wurde, ist also doppelt positiv: Sie dient dem Gesundheitsschutz und einem guten Zweck. "Ich bedanke mich herzlich bei allen, die die Aktion unterstützt haben", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Unterdessen richtet der Kreis Düren auf seiner Homepage ein Portal ein, in dem sich alle registrieren lassen können, die Masken herstellen und anbieten. Ziel ist es, ein Angebot und einen Überblick zu schaffen, wo und zu welchen Konditionen Masken im Kreisgebiet erhältlich sind. Angebote und Kontakte zu den Anbietern werden – nach entsprechender Prüfung - auf der Homepage des Kreises Düren veröffentlicht. Die Adresse lautet: www.kreis-dueren.de/maskenangebote. "Jeder, der einen Mund-/Nasenschutz benutzt, trägt dazu bei, dass sich das Coronavirus langsamer verbreitet", betont Landrat Wolfgang Spelthahn, der es "sehr begrüßt", dass ab 27. April auch in NRW eine Maskenpflicht für öffentliche Verkehrsmittel und den Einzelhandel besteht. 

Und hier die aktuellen Zahlen: Leider muss der Kreis Düren ein weiteres Todesopfer melden. Gestorben ist eine 95-jährige Frau, die unter Vorerkrankungen litt. Damit steigt die Zahl der Opfer auf 25. Von den bisher insgesamt 533 positiven Fällen sind 347 wieder gesund, 161 sind aktuell noch infiziert (Stand 16 Uhr).

Die insgesamt 533 positiv Getesteten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:
Aldenhoven: 36; Düren: 140; Heimbach: 6; Hürtgenwald: 10; Inden: 25; Jülich: 83; Kreuzau: 21; Langerwehe: 72; Linnich: 41; Merzenich: 5; Nideggen: 18; Niederzier: 28; Nörvenich: 13; Titz: 16; Vettweiß: 19.

Für Rat und Hilfe stehen folgende Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920. Heute nahmen 167 Anrufer das Angebot wahr.
Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren] Der Kreis Düren beklagt leider zwei weitere Todesopfer in der Corona-Krise. Gestorben sind ein 66-Jähriger und ein 89 Jahre alter Mann, beide mit Vorerkrankungen. Damit steigt die Zahl der Opfer auf 24. Von den bisher insgesamt 528 positiven Fällen sind 328 wieder gesund, 176 sind aktuell noch infiziert (Stand 16 Uhr).

"Wir sprechen den Familien und Angehörigen unser tief empfundenes Mitleid aus", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.
Die 528 positiv Getesteten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:
Aldenhoven: 36; Düren: 137; Heimbach: 6; Hürtgenwald: 10; Inden: 25; Jülich: 82; Kreuzau: 21; Langerwehe: 72; Linnich: 41; Merzenich: 5; Nideggen: 17; Niederzier: 28; Nörvenich: 13; Titz: 16; Vettweiß: 19.

Für Rat und Hilfe stehen folgende Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920. Heute nahmen 140 Anrufer das Angebot wahr.

Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren] Im Kreis Düren erhöht sich die Zahl der Todesopfer am Montag, 20. April (Stand 16 Uhr), auf 22. Ein 69-jähriger, schwer vorerkrankter Mann ist an den Folgen einer Coronainfektion gestorben.

Die Zahl der Menschen, die im Kreis Düren mit dem Virus infiziert sind und waren steigt damit auf 522. 311 von ihnen sind allerdings wieder völlig genesen, so dass nun noch 189 Menschen positiv getestet sind. Damit die Zahl der Genesenen auch weiterhin höher bleibt als die der Erkrankten, sollten die Abstands- und Hygieneregeln nach wie vor dringend eingehalten werden.

Die bisher insgesamt 522 positiv Getesteten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 35; Düren: 137; Heimbach: 6; Hürtgenwald: 10; Inden: 24; Jülich: 80; Kreuzau: 20; Langerwehe: 71; Linnich: 41; Merzenich: 5; Nideggen: 17; Niederzier: 28; Nörvenich: 13; Titz: 16; Vettweiß: 19.

Für Rat und Hilfe stehen folgende Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-1036900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-1036999
Corona-Hotline: 02421/22-1053920.
Job-com: 02421/22-1560000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-1061214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-1051900

Mehr Infos auf: www.kreis-dueren.de/corona

[Kreis Düren] Die Zahl der am Coronavirus gestorbenen Menschen erhöht sich im Kreis Düren am Sonntag, 19. April, auf 21. Eine 82-Jährige Frau ist am Wochenende an den Folgen einer Infektion gestorben. "Jeder Todesfall trifft uns sehr und ist stets einer zu viel. Wir wünschen allen Angehörigen in dieser Situation sehr viel Kraft", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Insgesamt steigt die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen am Sonntag (Stand 16 Uhr) auf 521. 295 von ihnen sind allerdings wieder völlig genesen, 205 Menschen noch positiv. Der Trend, dass die Zahl der Genesenen höher ist als die der Erkrankten, setzt sich fort. "Wir setzen alles daran, dass dies auch so bleibt", so der Landrat weiter.

Die bisher insgesamt 521 positiv Getesteten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:
Aldenhoven: 35; Düren: 136; Heimbach: 6; Hürtgenwald: 10; Inden: 24; Jülich: 80; Kreuzau: 20; Langerwehe: 71; Linnich: 41; Merzenich: 5; Nideggen: 17; Niederzier: 28; Nörvenich: 13; Titz: 16; Vettweiß: 19.

Ab Montag stehen wie gewohnt folgende Kontaktmöglichkeiten für Rat und Hilfe zur Verfügung:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-1036900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-1036999
Corona-Hotline: 02421/22-1053920. Am heutigen Sonntag nahmen 32 Menschen das Angebot wahr.

Job-com: 02421/22-1560000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-1061214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-1051900
Weitere Infos auf: www.kreis-dueren.de/corona

[Kreis Düren] Die Zahl der seit dem Ausbruch der Pandemie nachweislich Infizierten stieg bis zum heutigen Samstag, 16 Uhr, von 508 am Vortag auf nunmehr 514. Da weitere Patienten völlig genesen sind, sank die Zahl der aktuell Infizierten im Kreis Düren auf 206, die der Gesundeten stieg dagegen auf 288 Personen.

Ein 82-jähriger Mann mit Coronainfektion ist am Wochenende gestorben. Damit stieg die Zahl der Menschen im Kreis Düren, bei deren Tod das Virus eine Rolle spielte, auf nunmehr 20. "Leider ist ein weiterer mit dem Coronavirus infizierter Mensch aus dem Kreis Düren verstorben. Wir sprechen seiner Familie und Angehörigen unser tief empfundenes Mitgefühl aus", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.
Er appellierte zudem einmal mehr an alle Menschen, die persönlichen Begegnungen auf ein absolutes Mindestmaß zu beschränken. Darüber hinaus sollten alle die Abstandsregeln und bekannten Hygienemaßnahmen strikt beherzigen. "Gemeinsam müssen alles dafür tun, dass sich die Verbreitung des Virus verlangsamt", so der Landrat.

Die bisher insgesamt 514 positiv Getesteten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:
Aldenhoven: 32; Düren: 136; Heimbach: 6; Hürtgenwald: 10; Inden: 24; Jülich: 77; Kreuzau: 20; Langerwehe: 71; Linnich: 41; Merzenich: 5; Nideggen: 17; Niederzier: 28; Nörvenich: 13; Titz: 15; Vettweiß: 19.

Bitte vormerken: Der Fernsehsender PRO7 zeigt am morgigen Sonntag (19.4.) um 18.10 Uhr die Sendung "Deutschlands Weg aus der Coronakrise". Für die Dreharbeiten besuchte das Kamerateam auch den Kreis Düren. Im Stationären Abstrichzentrum des Kreises Düren in Kreuzau-Stockheim beobachteten die Mitarbeiter des Senders das dort tätige Team des Deutschen Roten Kreuzes Düren bei der Entnahme von Rachenabstrichen, die anschließend in einem Labor auf Coronaviren hin untersucht werden. Die DRK-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sind dort im Auftrag des Kreises Düren tätig. Wer wissen will, wie die Arbeit vor Ort organisiert ist und welche Herausforderungen dabei bewältigt werden müssen, sollte diesen Beitrag nicht verpassen.

[Stadt Jülich] 

Videobotschaft Axel Fuchs

Ab Montag wird Jülich als Einkaufsstadt unter besonderen Auflagen wieder geöffnet. Den Einzelhandel stützen und damit Jülich als lebens- und liebenswerte Stadt lebendig zu halten, das ist ein gemeinsames Anliegen von Bürgermeister Axel Fuchs, Benjamin Lövenich als Vorsitzender der Werbegemeinschaft Jülich e.V. und Wolfgang Hommel, Stadtmarketing Jülich e.V.

[Kreis Düren] Alle weiteren Infos in dieser Video-Botschaft des Landrates

Spätestens seit Mittwochabend ist klar, wie wichtig sie sind: Schutzmasken, die mit dazu beitragen, dass sich das Coronavirus langsamer verbreitet. Der Kreis Düren lässt in Zusammenarbeit mit der Vettweißer Firma Rompe nun solche Masken produzieren und gibt sie gegen einen Spendenbeitrag von mindestens 5 Euro ab.

"Der Erlös kommt den gemeinnützigen Tafeln in Düren und Jülich zugute", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Die beiden Tafeln versorgen seit Jahren Bedürftige mit Nahrungsmitteln und erfüllen gerade während der Corona-Krise eine wichtige soziale Funktion. "Viele Menschen sind auf die Tafeln angewiesen", sagt der Landrat. "Deshalb ist es mir ein besonderes Bedürfnis, sie zu unterstützen."

Die Masken, in unterschiedlichen Farben gestaltet und nach einer Reinigung wieder nutzbar, dienen im Alltag also dem Gesundheitsschutz und dem guten Zweck. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Mittwoch dringend empfohlen, künftig in allen öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften Schutzmasken zu tragen. "Je mehr Menschen sie benutzen, desto besser", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Wichtig sei, dass nun viele Masken produziert würden, um sie im öffentlichen Alltagsleben zu tragen.

Die Masken des Kreises Düren werden ab kommendem Mittwoch an der Info-Theke im Kreishaus Düren und der Geschäftsstelle in Jülich, natürlich unter Wahrung der Abstandsgebote und Hygienemaßnahmen, ab 8 Uhr abgegeben. Zudem sind die Masken von Mittwoch an beim Dürener Lokal-Anzeiger (Schiffer), Kaiserplatz 14 (montags bis freitags von 9.30 bis 18 Uhr), erhältlich

[Kreis Düren] Der Kreis Düren beklagt zwei weitere Todesopfer in der Corona-Krise. Gestorben sind ein 88-Jähriger und eine 84-Jährige. Damit liegt die Zahl der Verstorbenen bei 19. Von den insgesamt 508 positiven Fällen sind 273 Menschen wieder gesund, 216 sind aktuell infiziert.

"Wir sprechen den Familien und Angehörigen unser tief empfundenes Mitgefühl aus", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn, der erneut appelliert, auch an diesem Wochenende die persönlichen Begegnungen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und die Abstandsregeln sowie Hygienemaßnahmen einzuhalten. "Wir müssen weiter alles daran setzen, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen", so der Landrat.

Die bisher insgesamt 508 positiv Getesteten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:
Aldenhoven: 30; Düren: 134; Heimbach: 6; Hürtgenwald:10; Inden: 24; Jülich: 75; Kreuzau: 20; Langerwehe: 71; Linnich: 41; Merzenich: 5; Nideggen: 17; Niederzier: 28; Nörvenich: 13; Titz: 15; Vettweiß: 19.

Die Corona-Hotline des Kreises Düren steht auch am Wochenende von 9 bis 15 Uhr un-ter 02421/22-10 53 920 zur Verfügung. Heute nahmen 212 Menschen das Angebot wahr.

[Stadt Jülich] Ziel aller Bemühungen ist es, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Nur so bleibt unser Gesundheitssystem in der Lage die erkrankten Menschen gut zu versorgen.

Regelungen gültig ab 20.04.2020:

Vom Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW wurden am 16.04.2020 folgende Regelungen getroffen:

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO)

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (Coronabetreuungsverordnung - CoronaBetrVO)
Anlage 1 zur CoronaBetrVO: Tätigkeitsbereiche für eine erweiterte Notfallbetreuung bis 22. April 2020
Anlage 2 zur CoronaBetrVO: Tätigkeitsbereiche für eine erweiterte Notfallbetreuung ab 23. April 2020

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Bezug auf Ein- und Rückreisende (CoronaEinreiseVO)

Ergänzende Regelungen der Stadt Jülich vom 17.04.2020 zur Coronaschutzverordnung

Aktuelle Informationen finden Sie auf www.juelich.de/coronavirus.

Sie haben Fragen zum Thema? Wir sind für Sie erreichbar:

Hotline Stadt Jülich
E-Mail: Hotline@juelich.de
Tel.: 02461 63–605

Mo - Fr: 8.00-16.30 Uhr
Sa, So und Feiertage: 9.00-15.00 Uhr

[Stadt Jülich] Aufgrund der neuen Entscheidungen der Landesregierung vom 16. April 2020 sind die Regelungen zu Schulen und Not-Betreuung in Überarbeitung. Aktuelle Konkretisierungen erfahren Sie schnellstmöglich hier und über die Informationskanäle der einzelnen Schulen.

Aktuelle Informationen des Schulministeriums finden Sie unter: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html

Schulen geschlossen

Alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen sind seit dem 16.03.2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen.

Für Schülerinnen und Schüler in der dualen Ausbildung sowie in Praktika beschränkt sich die Maßnahme auf den Ausfall des Unterrichts.

Das Schulministerium NRW informiert in den Sprachen Arabisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Türkisch, Kurmanci, Bulgarisch, Rumänisch, Persisch-Farsi.

Schulmails, Übersetzungen und weitere Informationen bietet das Bildungsportal des Landes Nordrhein-Westfalen unter:
https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html

Not-Betreuung

Für Kinder, deren Erziehungsberechtigte bzw. Betreuungspersonen eine unentbehrliche Schlüsselperson sind, gelten wurden Möglichkeiten der Not-Betreuung eingerichtet.

„… Schlüsselpersonen sind Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient.

Dazu zählen insbesondere:

Alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsvorsorge und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Die Unentbehrlichkeit ist der betreffenden Einrichtung gegenüber durch eine schriftliche Bestätigung der jeweiligen Arbeitgeber bzw. Dienstvorgesetzten nachzuweisen. …“

Zur Beantragung einer Notbetreuung finden Sie hier einen Mustervordruck vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/Antrag-auf-Betreuung-eines-Kindes-waehrend-des-Ruhens-des-Unterrichts.pdf

Leitlinie des - MAGS NRW definiert Personal kritischer Infrastrukturen:
https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/ll_kritische_infrastruktur_20_02_15_003.pdf

kein Schülerspezialverkehr

Ab Mittwoch, 18.03. bis zunächst 19.04.2020 gibt es keinen Schülerspezialverkehr, d.h.: die Erziehungsberechtigten bzw. Betreuungspersonen müssen ihr Kind / ihre Kinder selber zur Not-Betreuung bringen bzw. abholen.

weitere Hinweise

Keinesfalls sollte die Betreuung durch Risikogruppen, wie z.B. Großeltern erfolgen. Auch wenn dies aufgrund besonders inniger familiärer Bindungen schwierig ist.

Der Bürgermeister und die Schulleitungen appellieren an die Eigenverantwortung der Erziehungsberechtigten bzw. Betreuungspersonen und stellen auch bei dieser Maßnahme die Verantwortung für die Gesundheit, insbesondere von Risikogruppen, über alles in den Vordergrund.

[Kreis Düren] Video-Botschaft von Landrat Wolfgang Spelthahn und Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes

"Ich bin froh, dass in Berlin und von den Ländern gemeinsam maßhaltende Lockerungen wie zum Beispiel Geschäftsöffnungen beschlossen worden sind", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn und betont: "Bei all unserem Handeln müssen wir immer daran denken, dass die Gesundheit das Allerwichtigste ist".

Diese Sicht gelte natürlich auch mit Blick auf die Veranstaltungsabsagen über den Som-mer, auch wenn sie schmerzhaft seien. Viele große Events seien aber nicht durchführbar, wenn das nach wie vor dringend notwendige Abstandsgebot eingehalten würde. "Insgesamt habe ich den Eindruck, dass die Kontaktsperren weitestgehend sehr diszipliniert eingehalten werden". Nun sei es wichtig, den positiven Trend nicht zu gefährden, sondern weiter daran zu arbeiten, dass sich die Zahlen positiv entwickeln.

Der Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, Dr. Norbert Schnitzler, weist darauf hin, dass man auch während der Corona-Krise bei ernsthaften Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sofort ein Krankenhaus aufsuchen oder den Notruf 112 wählen solle. Viele Patienten scheuten derzeit offenbar Krankenhäuser, da sie fürchten, sich dort zu infizie-ren. "Diese Sorge ist gefährlich und unbegründet", sagt Dr. Schnitzler, allein schon, weil die Krankenhäuser infizierte Patienten strikt isolieren.

Zu den aktuellen Zahlen: Leider sind im Kreis Düren eine 88-jährige Frau und ein 83-jähriger Mann an den Folgen des Coronavirus gestorben. Beide waren vorerkrankt. "Wir sprechen den Familien und Angehörigen unser tief empfundenes Mitgefühl aus", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Damit erhöht sich die Zahl der Todesopfer auf 17.

Nach wie vor ist die Zahl der wieder Genesenen mit 263 höher als die der aktuell Infizierten (219).
Hinweis: In der Video-Botschaft des Landrates und von Dr. Norbert Schnitzler ist von 16 Verstorbenen die Rede, die es zum Zeitpunkt der Aufnahme am Nachmittag auch waren. Ebenso hat es bei den insgesamt positiv Getesteten eine Veränderung gegeben. In der Zwischenzeit haben sich die Zahlen leider erhöht. Sie sind deshalb in unsere aktuelle Berichterstattung eingeflossen.

Die bisher insgesamt 499 positiv Getesteten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:
Aldenhoven: 28; Düren: 134; Heimbach: 4; Hürtgenwald:10; Inden: 24; Jülich: 73; Kreuzau: 19; Langerwehe: 71; Linnich: 41; Merzenich: 5; Nideggen: 16; Niederzier: 28; Nörvenich: 13; Titz: 15; Vettweiß: 18.

Für Rat und Hilfe bestehen folgende Kontaktmöglichkeiten:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920. Am heutigen Donnerstag nahmen 221 Menschen das Angebot wahr.

Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren] Derzeit haben 257 Menschen im Kreis Düren eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden und sind wieder vollkommen gesund. 207 sind aktuell noch infiziert. Die Zahl der Infizierten im gesamten Kreis steigt damit auf 479. Die Zahl der Todesopfer ist nicht weiter angestiegen.

Die 479 bisher positiv getesteten Menschen verteilen sich wie folgt auf die Kommunen des Kreises Düren: Aldenhoven: 24; Düren: 128; Heimbach: 4; Hürtgenwald:10; Inden: 23; Jülich: 72; Kreuzau: 18; Langerwehe: 69; Linnich: 38; Merzenich: 5; Nideggen: 16; Niederzier: 28; Nörvenich: 13; Titz: 15; Vettweiß: 16. Die Zahl der Todesopfer ist hingegen nicht weiter angestiegen. Nach wie vor sind im Kreis Düren 15 Menschen an dem Coronavirus verstorben.

Für Rat und Hilfe bestehen folgende Kontaktmöglichkeiten:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920. Am heutigen Mittwoch nahmen 146 Menschen das Angebot wahr.

Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren]  Die Zahl der Menschen, die eine Corona-Infektion überstanden haben und wieder vollkommen gesundet sind, übersteigt im Kreis Düren erstmals die Zahl der aktuell erkrankten Menschen. 238 Menschen sind wieder vollkommen gesund, 213 hingegen noch mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt steigt die Zahl der positiv getesteten auf 466.

"Nach den Ostertagen erreicht uns endlich eine sehr positive Nachricht. Die Zahl der Gesundeten ist höher als die der aktuell Infizierten. Natürlich hoffen wir, dass dieser Trend sich auf lange Sicht fortsetzt", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Diese Entwicklung zeige, dass die Maßnahmen wie Kontakteinschränkungen und das Runterfahren des gesellschaftlichen Lebens Wirkung zeige. "Es ist sicher zu früh, um von einer Kehrtwende zu sprechen. Aber wir befinden uns mit kleinen Schritten auf dem Weg in die richtige Richtung", so der Landrat weiter.

Die 466 bisher positiv getesteten Menschen verteilen sich wie folgt auf die Kommunen des Kreises Düren: Aldenhoven: 24; Düren: 126; Heimbach: 2; Hürtgenwald:10; Inden: 23; Jülich: 67; Kreuzau: 18; Langerwehe: 67; Linnich: 37; Merzenich: 5; Nideggen: 16; Niederzier: 28; Nörvenich: 13; Titz: 15; Vettweiß: 15. Insgesamt sind bisher 15 Menschen leider verstorben.

Für Rat und Hilfe bestehen folgende Kontaktmöglichkeiten:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920. Am heutigen Dienstag nahmen 226 Menschen das Angebot wahr.

Job-com: 02421/22-15 60 000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren] Insgesamt sind am Ostermontag 218 Menschen im Kreis Düren nach einer überstandenen Corona-Infektion wieder vollkommen gesundet. Somit sind 229 Menschen derzeit noch mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesopfer ist hingegen am Ostermontag nicht weiter angestiegen.

Um die Zahlen der Neuinfektionen so gering wie möglich zu halten, ist es daher nach wie vor sehr wichtig, so viele Kontakte wie möglich zu vermeiden. "Gerade an den Ostertagen ist dies für viele Menschen eine große Herausforderung gewesen, das ist mit sehr bewusst. Dennoch war dieser Schritt wichtig und richtig", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Die 462 bisher positiv getesteten Menschen verteilen sich wie folgt auf die Kommunen des Kreises Düren: Aldenhoven: 24; Düren: 123; Heimbach: 2; Hürtgenwald:10; Inden: 23; Jülich: 67; Kreuzau: 18; Langerwehe: 66; Linnich: 37; Merzenich: 5; Nideggen: 16; Niederzier: 28; Nörvenich: 13; Titz: 15; Vettweiß: 15.

Die Corona-Hotline des Kreises Düren war an den Feiertagen von 9 bis 15 Uhr erreichbar. Am Ostermontag nahmen 50 Menschen das Beratungsangebot wahr. Ab dem morgigen Dienstag ist die Hotline unter 02421/22-10 53 920 wie gewohnt bis Freitag von 8 bis 16.30 Uhr erreichbar, samstags und sonntags von 9 bis 15 Uhr.

Für Rat und Hilfe bestehen wochentags außerdem folgende Kontaktmöglichkeiten:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-1036900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-1036999
Job-com: 02421/22-1560000
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-1061214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-1051900

[Kreis Düren] Der Kreis Düren beklagt zwei weitere Todesopfer wegen des Coronavirus. Gestorben sind eine 97 Jahre alte Frau und ein 84-jähriger Mann. Damit steigt die Gesamtzahl der Verstorbenen auf 15. Aktuell sind 227 Menschen im Kreisgebiet mit dem Virus infiziert, 212 sind bereits wieder gesund. Die Gesamtzahl der positiven Fälle liegt bei 454.

"Wir sprechen den Familien und Angehörigen der Verstorbenen unser tief empfundenes Mitgefühl aus", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, der erneut dazu aufrief, sich an die Kontaktsperre und das Abstandsgebot zu halten. "Sie schützen damit sich und andere."

Die 454 bisher positiv getesteten Menschen verteilen sich wie folgt auf die Kommunen des Kreises Düren: Aldenhoven: 24; Düren: 123; Heimbach: 2; Hürtgenwald: 8; Inden: 20; Jülich: 67; Kreuzau: 18; Langerwehe: 66; Linnich: 37; Merzenich: 5; Nideggen: 16; Nieder-zier: 28; Nörvenich: 13; Titz: 13; Vettweiß: 14.

Die Corona-Hotline des Kreises ist an den Feiertagen sowie Samstag und Sonntag unter 02421/22-10 53 920 von 9 – 15 Uhr erreichbar.

[Kreis Düren] Eine 88 Jahre alte Frau aus dem Kreis Düren, die vom Coronavirus infiziert war, ist gestorben. Damit steigt die Zahl der Opfer, bei deren Tod das Virus zumindest eine Rolle gespielt hat, auf nunmehr 13. "Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt der Familie und den Angehörigen der Verstorbenen", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt des Kreises nun mehr als 5400 Ergebnisse von Abstrichen auf das neue Coronavirus vor. Die Zahl der Menschen aus dem Kreis Düren, die bislang positiv getestet wurden, beträgt aktuell 447. Darunter sind 208, die mittlerweile wieder völlig genesen sind. Die insgesamt 447 positiv getesteten Corona-Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen des Kreises Düren:

Aldenhoven: 24; Düren: 122; Heimbach: 2; Hürtgenwald: 7; Inden: 20; Jülich: 65; Kreuzau: 18; Langerwehe: 64; Linnich: 37; Merzenich: 5; Nideggen: 16; Niederzier: 28; Nörvenich: 13; Titz: 13; Vettweiß: 13.

Landrat Wolfgang Spelthahn bekräftigt erneut seinen Appell an alle, ob jung oder alt, das bisher Erreichte nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen. "Das Coronavirus kennt keine Feiertage! Deshalb gilt – auch wenn das nicht leicht fällt – nach wie vor die Devise: Halten Sie die Kontaktsperre strikt ein, halten Sie den Mindestabstand ein, und nehmen Sie auch die Hygieneempfehlungen weiterhin sehr ernst. Damit schützen Sie Ihr Leben und das anderer Menschen."

Die Corona-Hotline des Kreises ist an den Feiertagen sowie Samstag und Sonntag unter 02421/22-10 53 920 von 9 – 15 Uhr erreichbar.

[Kreis Düren] Auch über die Osterfeiertage halten wir Sie in Sachen Corona täglich auf dem Laufenden: Die Zahl der Menschen im Kreis Düren, die nach einer Corona-Infektion wieder genesen sind, ist am Karfreitag weiter gestiegen und zwar auf 201. Aktuell gibt es im Kreis Düren 224 Infizierte. Die Zahl der an der Infektion gestorbenen Menschen verharrt bei zwölf.
"Es ist sehr erfreulich, dass die Zahl der Genesenen ständig steigt", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Mit Blick auf das zurzeit herrliche Wetter, das die Menschen ins Freie zieht, appelliert er jedoch an alle, sich weiterhin strikt an die Kontaktsperre, das Abstandsgebot und die Hygieneempfehlungen zu halten. "Nach wie vor kommt es auf die Disziplin eines jeden Einzelnen an. Nur wenn sich alle an die Regeln halten, können wir den positiven Trend weiter verstetigen und das Coronavirus eindämmen."

Die insgesamt 437 positiv getesteten Corona-Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen des Kreises Düren:

Aldenhoven: 23; Düren: 116; Heimbach: 2; Hürtgenwald: 6; Inden: 20; Jülich: 65; Kreuzau: 18; Langerwehe: 64; Linnich: 37; Merzenich: 5; Nideggen: 15; Niederzier: 28; Nörvenich: 12; Titz: 13; Vettweiß: 13. Bisher sind 12 Menschen leider verstorben.

Die Corona-Hotline des Kreises ist an den Feiertagen sowie Samstag und Sonntag unter 02421/22-10 53 920 von 9 – 15 Uhr erreichbar.

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[Kreis Düren] Die Zahl der Genesenen steigt. Zur Stunde sind im Kreis Düren seit Ausbruch der Corona-Krise von den insgesamt 413 positiv getesteten Menschen 195 wieder gesund, 206 sind aktuell noch mit dem Virus infiziert.

"Dass immer mehr Menschen ihre Corona-Infektion überwinden, ist sehr erfreulich und macht Mut", sagt Wolfgang Spelthahn. Allerdings unterstreicht der Landrat weiter die Notwendigkeit, sich an die Kontaktsperre, das Abstandsgebot und die Hygieneempfehlungen "dringend zu halten". Nur so könne erreicht werden, dass sich das Coronavirus langsamer verbreite und das Gesundheitssystem nicht überlastet würde.
Daran arbeiten nach wie vor mit Hochdruck seit knapp sechs Wochen zahlreiche hauptberufliche und ehrenamtliche Kräfte beinahe rund um die Uhr. Das Gesundheitsamt des Kreises Düren zum Beispiel fährt seit Wochen ein Zwei-Schicht-System, um unter anderem die mittlerweile knapp 4700 Coronatests im Kreis Düren zu koordinieren, Kontaktpersonen von Infizierten zu ermitteln und zu informieren, Quarantänen zu organisieren oder Bürgern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. "Wir stehen in einem ständigen Kontakt und Austausch mit Ärzten, Krankenhäusern oder Beschäftigten in der Pflege", sagt Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes.

"An dieser Stelle möchte ich allen Beteiligten, die sich seit Wochen weit über das normale Maß hinaus engagieren, einen großen Dank aussprechen", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. "Dieser Einsatz ist alles andere als selbstverständlich."

Die Liste derer, die dazu beitragen, dass sich das Coronavirus langsamer verbreitet, ist lang. Neben den Beschäftigten im Gesundheitsamt und der IT-Abteilung im Kreishaus, die sämtliche Daten aufbereitet, sitzen täglich Mitarbeiter am Bürgertelefon sowie an der Service-Nummer für Unternehmen und beantworten Fragen der Menschen aus dem Kreis Düren. Jeden Tag gehen mehrere Hundert Anrufe ein. So auch bei den Hotlines des Jugendamtes und der Frühen Hilfen sowie der job-com. Ebenso unermüdlich im Einsatz sind die mobilen Teams, die Coronatests zuhause durchführen, und die Kräfte im stationären Abstrichzentrum in Kreuzau-Stockheim. Dazu kommen die Mitarbeiter des Rettungsdienst Kreis Düren (RDKD), des Amtes für Bevölkerungsschutz und der Technischen Einsatzleitung der Feuerwehr, die alle entscheidend in der Krisenbewältigung und des Abstrich-Managements tätig sind.

Sie - und viele weitere ehrenamtliche Helfer – werden weiter im Einsatz sein, um zu koordinieren, zu organisieren und zu informieren - auch über die Osterfeiertage.

Und so sehen die aktuellen Zahlen aus: Die insgesamt 413 positiv getesteten Corona-Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen des Kreises Düren:

Aldenhoven: 22; Düren: 110; Heimbach: 2; Hürtgenwald: 6; Inden: 18; Jülich: 61; Kreuzau: 18; Langerwehe: 60; Linnich: 35; Merzenich: 5; Nideggen: 15; Niederzier: 27; Nörvenich: 10; Titz: 11; Vettweiß: 13. Bisher sind 12 Menschen leider verstorben.

Die Corona-Hotline des Kreises ist an den Feiertagen sowie Samstag und Sonntag unter 02421/22-10 53 920 von 9 – 15 Uhr erreichbar. Heute nahmen 201 Menschen das Angebot wahr.

[Kreis Düren] Die Zahl der bisher positiv getesteten Menschen liegt im Kreis Düren aktuell bei 387. 182 davon sind inzwischen wieder genesen.

"Wir freuen uns sehr, dass immer mehr Menschen wieder gesund werden", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Nach wie vor bleibe es aber das vorrangige Ziel, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Die bisher insgesamt 387 positiv getesteten Corona-Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen des Kreises Düren: Aldenhoven: 22; Düren: 105; Heimbach: 2; Hürtgenwald: 5; Inden: 14; Jülich: 57; Kreuzau: 18; Langerwehe: 50; Linnich: 34; Merzenich: 5; Nideggen: 15; Niederzier: 27; Nörvenich: 10; Titz: 10; Vettweiß: 13.

Für Rat und Hilfe bestehen wochentags folgende Kontaktmöglichkeiten:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Job-com: 02421/22-15 60 000

Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920 (montags bis freitags 8-16.30 Uhr, samstags und sonntags 9-15 Uhr). Heute nahmen 231 Menschen das Angebot wahr.

Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214

Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren] Eines unserer wichtigsten Ziele ist es, vor allem ältere und alte Menschen vor dem Coronavirus zu schützen", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Deshalb sind alle Pflegeeinrichtungen im Kreisgebiet aufgefordert, jeden Bewohner schon bei den leichtesten Symptomen auf das Virus zu testen. "Wir möchten zum Schutz der Menschen so genau wie möglich Klarheit haben, wer möglicherweise infiziert ist", unterstreicht Dr. Nobert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes.

Schon bei einem Verdacht auf das Coronavirus sollen die Heimbewohner isoliert werden. "Es geht vor allem darum, nach wie vor eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern", sagt der Landrat. Alle Pflegekräfte tragen einen Mundschutz, bei bestimmten sensiblen Tätigkeiten eine FFP-2-Maske, die nochmals einen erweiterten Schutz bietet. Positiv getestete Bewohner in den 86 Einrichtungen des Kreises Düren (46 Senioren- und Pflegeheime, 11 Wohngemeinschaften und 29 Einrichtungen für Erwachsene mit Behinderungen) werden isoliert und in besonders geschützten Bereichen untergebracht.

"Wenn auch nur ein positiver Fall vorliegt, werden alle Bewohner und sämtliches Personal, das Kontakt zu dem Patienten hatte, getestet, im Zweifelfalls alle", betont Dr. Norbert Schnitzler. Zudem plant der Kreis Düren, der die Heimaufsicht für die Pflege- und Senioreneinrichtungen im Kreisgebiet führt, sämtliches Pflegepersonal mit Bewohnerkontakt von sich aus einmal auf das Virus zu testen, um einen Gesamtüberblick auch über die Menschen zu erhalten, die möglicherweise infiziert sind, aber keine Symptome zeigen. Sie könnten theoretisch weitere Personen anstecken.

In den insgesamt 86 Einrichtungen des Kreises Düren stehen 3663 Plätze zur Verfügung. Bisher sind in allen Häusern 32 Bewohner und 21 Mitarbeiter positiv getestet worden. 6 Bewohner sind verstorben. Ihr Durchschnittsalter liegt bei 86 Jahren. "Das zeigt eindrücklich, dass ältere und alte Menschen besonders betroffen und deshalb auch besonders schutzbedürftig sind", unterstreicht Dr. Norbert Schnitzler.

"Wir versuchen alles in unserer Macht stehende, um die Zahl der Infizierungen einzudämmen", betont Landrat Wolfgang Spelthahn. Dazu zählen derzeit auch Besuchsverbote für Familien, Angehörige und Freunde sowie die für alle geltenden Kontaktsperren, an die sich auch die Bewohner halten müssen. "Das sind äußerst schmerzhafte Einschränkungen", sagt der Landrat, "aber sie tragen dazu bei, dass sich das Coronavirus langsamer verbreitet und unser gutes Gesundheitssystem aufrecht erhalten wird."

Unterdessen liegt die Zahl der insgesamt positiv getesteten Menschen im Kreisgebiet bei aktuell 366. 174 von ihnen sind wieder gesund.

Auf die Städte und Gemeinden verteilt ergibt sich dieses Bild: Aldenhoven: 20; Düren: 102; Heimbach: 2; Hürtgenwald: 5; Inden: 13; Jülich: 51; Kreuzau: 16; Langerwehe: 49; Linnich: 33; Merzenich: 5; Nideggen: 15; Niederzier: 24; Nörvenich: 10; Titz: 9; Vettweiß: 12.

Für Rat und Hilfe bestehen wochentags folgende Kontaktmöglichkeiten:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0

Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900

Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999

Job-com: 02421/22-15 60 000

Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920 (montags bis freitags 8-16.30 Uhr, samstags und sonntags 9-15 Uhr). Heute nahmen 200 Menschen das Angebot wahr.

Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214

Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Stadt Jülich] Aufgrund der Corona-Pandemie sind zurzeit Veranstaltungen und Versammlungen untersagt. Dazu zählen auch Osterfeuer.

Auch traditionelle Oster- und Brauchtumsfeuer dürfen zurzeit nicht stattfinden. Dies stellt das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz klar. Laut der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO) sind alle Formen von Veranstaltungen und Versammlungen grundsätzlich untersagt.

In vielen Orten werden zu Ostern Feuer als Teil des Brauchtums und jährlicher traditioneller Treffpunkt der Gemeinschaft ausgerichtet. "Brauchtum und Rituale sind wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Sie können gerade in schwierigen Momenten für Zusammenhalt sorgen. Daher fällt es in der aktuellen Zeit schwer, auf diese vertrauten Traditionen zu verzichten. Aber zu unser aller Schutz und zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus ist ein Aussetzen derzeit zwingend geboten", sagte Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz.

Quelle: https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/traditionelle-osterfeuer-duerfen-nicht-stattfinden

[Kreis Düren] Der Kreis Düren muss leider drei weitere durch das Coronavirus bedingte Todesfälle melden. Verstorben sind zwei Männer im Alter von 74 und 79 Jahren sowie eine 80-jährige Frau. Die Zahl der Todesopfer steigt damit auf 12. Aktuell gibt es im Kreis Düren bisher insgesamt 347 positiv getestete Menschen. 152 von ihnen sind inzwischen wieder genesen.

"Den Familien und Angehörigen der drei Verstorbenen gilt unser tief empfundenes Mitgefühl", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Die bisher insgesamt 347 positiv getesteten Corona-Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen des Kreises Düren: Aldenhoven: 20; Düren: 98; Heimbach: 2; Hürtgenwald: 3; Inden: 13; Jülich: 50; Kreuzau: 15; Langerwehe: 47; Linnich: 32; Merzenich: 4; Nideggen: 15; Niederzier: 20; Nörvenich: 10; Titz: 7; Vettweiß: 11.

Für Rat und Hilfe bestehen wochentags folgende Kontaktmöglichkeiten:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Job-com: 02421/22-15 60 000

Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920 (montags bis freitags 8-16.30 Uhr, samstags und sonntags 9-15 Uhr). Heute nahmen 44 Menschen das Angebot wahr.

Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren] Die Zahl der bisher positiv getesteten Menschen liegt im Kreis Düren aktuell bei 352. 163 davon sind inzwischen wieder gesund, so dass es im Kreisgebiet aktuell 189 positive Fälle gibt. "Es ist nach wie vor unser vorrangiges Ziel, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Die bisher insgesamt 352 positiv getesteten Corona-Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen des Kreises Düren: Aldenhoven: 20; Düren: 98; Heimbach: 2; Hürtgenwald: 3; Inden: 13; Jülich: 50; Kreuzau: 15; Langerwehe: 48; Linnich: 32; Merzenich: 5; Nideggen: 15; Niederzier: 22; Nörvenich: 10; Titz: 7; Vettweiß: 12.

Für Rat und Hilfe bestehen wochentags folgende Kontaktmöglichkeiten:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Job-com: 02421/22-15 60 000

Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920 (montags bis freitags 8-16.30 Uhr, samstags und sonntags 9-15 Uhr). Heute nahmen 219 Menschen das Angebot wahr.

Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren] Die Zahl der Corona-Todesopfer ist heute (4.4.) auf 9 gestiegen, nachdem eine 84 Jahre alte Frau aufgrund ihrer Infektion gestorben ist. Zur Stunde gibt es im Kreis Düren bisher insgesamt 341 Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. 132 von ihnen sind inzwischen wieder gesund.Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt der Familie und den Angehörigen der Verstorbenen", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Die bisher insgesamt 341 positiv getesteten Corona-Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen des Kreises Düren: Aldenhoven: 20; Düren: 97; Heimbach: 2; Hürtgenwald: 3; Inden: 13; Jülich: 47; Kreuzau: 15; Langerwehe: 46; Linnich: 32; Merzenich: 4; Nideggen: 14; Niederzier: 20; Nörvenich: 10; Titz: 7; Vettweiß: 11.

Unsere Corona-Hotline steht auch dieses Wochenende wieder von 9 - 15 Uhr unter der Rufnummer 02421/22-10 53 920 für Rat und Unterstützung zur Verfügung. Am heutigen Samstag nahmen 75 Menschen das Angebot wahr.

[Kreis Düren] Der Kreis Düren beklagt zwei weitere Todesopfer in der Corona-Krise. Gestorben sind ein Mann und eine Frau, beide 87 Jahre alt. Damit erhöht sich die Zahl der Verstorbenen auf acht. Insgesamt gibt es zum jetzigen Stand 328 Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. 127 Menschen sind inzwischen wieder gesund.

"Wir sprechen den Angehörigen unser tief empfundenes Mitgefühl aus", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Die bisher insgesamt positiv getesteten Corona-Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen des Kreises Düren: Aldenhoven: 20; Düren: 92; Heimbach: 2; Hürtgenwald: 3; Inden: 13; Jülich: 45; Kreuzau: 13; Langerwehe: 45; Linnich: 31; Merzenich: 4; Nideggen: 13; Niederzier: 20; Nörvenich: 9; Titz: 7; Vettweiß: 11. Für Rat und Hilfe bestehen folgende Kontaktmöglichkeiten: Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0 Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900 Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999 Job-com: 02421/22-15 60 000 Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920 (montags bis freitags 8-16.30 Uhr, samstags und sonntags 9-15 Uhr). Heute nahmen 210 Menschen das Angebot wahr. Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214 Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900.

[Kreis Düren] "Wir alle hoffen, dass sich die Lage sobald wie möglich ändert" Video-Botschaft des Landrats

Nun beginnen die Osterferien, die nicht so sein werden wie sonst. Viele haben sich bestimmt darauf gefreut, in Urlaub zu fahren, was in diesem Jahr leider so nicht möglich ist. "Auch wenn wir hoffen, dass sich die Lage sobald wie möglich ändert: Derzeit können wir leider noch keine Entwarnung geben", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn und warb erneut darum, alle sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Dies könne Menschenleben retten. "Mir ist sehr bewusst, mit welchen Einschränkungen und Entbehrungen die ergriffenen Maßnahmen verbunden sind. Aber unsere Gesundheit muss an allererster Stelle stehen", betont der Landrat, der allen Menschen im Kreis Düren und darüber hinaus eine schöne Ferienzeit wünscht - und vor allem das: "Bitte bleiben Sie gesund!"

[Kreis Düren] Der Kreis Düren beklagt in der Corona-Krise drei weitere Todesopfer. Es handelt sich um zwei 85 und 69 Jahre alte Frauen und einen 86-Jährigen Mann, die alle unter Vorerkrankungen litten. Damit erhöht sich die Zahl der Verstorbenen auf sechs.

"Wir bedauern sehr, dass es zu weiteren Todesfällen gekommen ist und sprechen den Angehörigen unser tief empfundenes Mitgefühl aus", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.
Aktuell sind im Kreis Düren bisher 303 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden (122 davon sind wieder gesund).

Sie teilen sich so auf die Kommunen des Kreises auf: Aldenhoven: 19; Düren: 80; Heimbach: 2; Hürtgenwald: 3; Inden: 13; Jülich: 45; Kreuzau: 13; Langerwehe: 37; Linnich: 31; Merzenich: 3; Nideggen: 12; Niederzier: 20; Nörvenich: 8; Titz: 7; Vettweiß: 10.

Für Rat und Hilfe bestehen folgende Kontaktmöglichkeiten:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Job-com: 02421/22-15 60 000
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920 (montags bis freitags 8-16.30 Uhr, samstags und sonntags 9-15 Uhr). Heute nahmen 233 Menschen das Angebot wahr.
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren] Über 180 Menschen mit medizinischen oder pflegerischen Kenntnissen sind bereit einzuspringen, wenn die Krankenhäuser im Kreis Düren angesichts der Corona-Herausforderung Unterstützung benötigen (Stand 1. April). Die Freiwilligen, die dem Aufruf von Landrat Wolfgang Spelthahn vom 27. März gefolgt sind, haben sich mit Angaben zu ihrer Berufsausbildung und -erfahrung sowie möglichen Einsatzzeiten eingeschrieben. Die breitgefächerte Berufspalette reicht von Pflegern und Sanitätern bis zu Medizinstudenten und Ärzten.

Somit hat die Rettungsdienst Kreis Düren AöR nun einen Pool von Freiwilligen, deren Einsatzspektrum sie gut einschätzen kann. Die RDKD steht in engem Austausch mit den Krankenhäusern im Kreis Düren und kann nun gezielt Freiwillige ansprechen, wenn eines der Häuser Unterstützung benötigen sollte. Die Onlinedatenbank, in die sich Freiwillige eintragen können, ist über diesen Link https://kreis-dueren.de/medpersonal zu erreichen.

Im Kreis Düren sind aktuell 282 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 101 Menschen von den ehemals Erkrankten gelten als wieder gesund. Die bisher insgesamt positiv getesteten Corona-Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen des Kreises Düren: Aldenhoven: 19; Düren: 78; Heimbach: 2; Hürtgenwald: 3; Inden: 11; Jülich: 45; Kreuzau: 12; Langerwehe: 26; Linnich: 31; Merzenich: 3; Nideggen: 10; Niederzier: 18; Nörvenich: 8; Titz: 6; Vettweiß: 10.

Alle Kontakte und Angebote auf einen Blick:

Für Rat und Hilfe bestehen folgende Kontaktmöglichkeiten:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0

Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900

Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999

Job-com: 02421/22-15 60 000

Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920 (montags bis freitags 8-16.30 Uhr, samstags und sonntags 9-15 Uhr).

Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214

Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

[Kreis Düren] Der Alltag der meisten Familien steht derzeit völlig Kopf. Nicht nur Kitas und Schulen sind geschlossen, auch das private Umfeld hat sich verändert. Spielplätze dürfen nicht mehr genutzt, Sportvereine nicht mehr besucht werden. Das ist für viele Familien eine ungewohnte Situation, die - auch durch die räumliche Nähe - Stress- und Konfliktpotential birgt. Die meisten Familien werden diese Ausnahmesituation gut bewältigen. Sollten dennoch Probleme auftreten, dann ist das Jugendamt des Kreises Düren stets erreichbar und unterstützt gerne.

"Trotz der Schließung der Kreisverwaltung für den Publikumsverkehr, ist das Jugendamt nach wie vor montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr telefonisch und per E-Mail zu erreichen. Auch unser Bereitschaftsdienst wurde für den Abend und die Nacht sowie für das Wochenende aufgestockt", sagt Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren.

Für die Themen Kinderschutz, Erziehungshilfen und Betreuung ist eine Erreichbarkeit stets gewährleistet. Neben den pädagogischen Fachkräften der Sozialen Dienste steht täglich ein Team von drei Mitarbeitern bereit, um in akuten Situationen den Kinderschutz zu gewährleisten. "Jede Meldung zu einer Kindeswohlgefährdung wird genauestens bearbeitet und in der Regel am gleichen Tag geklärt. Wenn es um Kinder geht, bei denen eine akute Gefährdung aufgrund von Gewalt oder Vernachlässigung vermutet wird, besuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch weiterhin die Familien im häuslichen Umfeld", sagt Elke Ricken-Melchert. Dies natürlich mit Beachtung der Regeln der Hygiene und des Abstands. Ebenso wie die vom Jugendamt eingesetzten ambulanten Hilfen, die weiterhin überwiegend im persönlichen Kontakt mit den Familien arbeiten. Bei dem Verdacht einer Infektion mit dem Coronavirus werden die Kontakte per Telefon, E-Mail oder Videochats weiterhin aufrecht erhalten. Die Unterstützung der Familien ist somit gesichert.

Erreichbarkeit auch am Wochenende
Ebenso sind die Frühen Hilfen für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Düren erreichbar. Insbesondere die Zeit vor und nach der Geburt eines Kindes stellt große Anforderungen an die jungen Eltern. Und das mehr denn je, wenn Großeltern derzeit wegen der Unterbrechung der Infektionsketten nicht zur Unterstützung bereitstehen. Die Familienkinderkrankenschwestern nehmen sich Zeit für ein unterstützendes Gespräch.

Das Jugendamt und die Frühen Hilfen sind wie folgt zu erreichen: Montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr über den Infocounter des Amtes für Demografie, Jugend, Familie und Senioren: 02421/22 1051 900 sowie per E-Mail an amt51@kreis-dueren.de.

Außerhalb der oben genannten Geschäftszeiten ist das Jugendamt über die Leitstelle des Kreises Düren erreichbar: 02421/5590.

Weitere Informationen:

[Stadt Jülich] Ziel aller Bemühungen ist es, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Nur so bleibt unser Gesundheitssystem in der Lage die erkrankten Menschen gut zu versorgen.

Regelungen gültig bis einschließlich 19.04.2020:

Die vom Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW erlassene „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO)“ finden Sie unter CoronaSchVO.

Ergänzende dringende Empfehlungen der Stadt Jülich zur CoronaSchVO zu kontaktreduzierenden Maßnahmen vom 31.03.2020.

Bei Rückkehr von Reisen ins Ausland ist die „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Bezug auf Ein- und Rückreisende (CoronaEinreiseVO)“ zu beachten.

Aktuelle Informationen finden Sie auf www.juelich.de/coronavirus.

Sie haben Fragen zum Thema? Wir sind für Sie erreichbar:

Hotline Stadt Jülich
E-Mail: Hotline@juelich.de
Tel.: 02461 63–605

Mo - Fr: 8.00-16.30 Uhr
Sa - So: 9.00-15.00 Uhr

[Kreis Düren] Seit Beginn der Corona-Krise vor gut einem Monat sind im Kreis Düren 269 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Einer von ihnen, ein 56 Jahre alter Mann, ist gestorben. Nach jetzigen Erkenntnissen litt er zwar an Vorerkrankungen, erfreute sich ansonsten vor der Infektion aber einer guten Gesundheit. Der Mann ist das dritte Corona-Todesopfer im Kreis Düren.

"Nach wie vor sterben in aller Regel nur vorerkrankte, ältere Menschen", sagt Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes. Das Durchschnittsalter der an COVID 19 Verstorbenen liege in Deutschland bei 79 Jahren. Bei mehreren Hundert an COVID 19 verstorbenen Menschen in Deutschland seien auch hin und wieder jüngere und ansonsten fast gesunde Personen dabei. "Wir alle sprechen der Familie und anderen Angehörigen unser tief empfundenes Mitgefühl aus", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Von den 269 bisher positiv getesteten Menschen im Kreis Düren sind mittlerweile 90 wieder gesund.

Die bisher insgesamt positiv getesteten Corona-Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen des Kreises Düren: Aldenhoven: 19; Düren: 75; Heimbach: 2; Hürtgenwald: 3; Inden: 10; Jülich: 44; Kreuzau: 12; Langerwehe: 25; Linnich: 29; Merzenich: 3; Nideggen: 9; Niederzier: 18; Nörvenich: 7; Titz: 5; Vettweiß: 8.

Für Rat und Hilfe bestehen folgende Kontaktmöglichkeiten:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0

Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900

Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999

Job-com: 02421/22-15 60 000

Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920 (montags bis freitags 8-16.30 Uhr, samstags und sonntags 9-15 Uhr). Am heutigen Montag suchten 240 Anrufer Rat und Hilfe.

Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214

[Kreis Düren] Angesichts der aktuellen Lage gibt es eine Menge Fragen, die sich rund um das Coronavirus drehen. Der Kreis Düren hat deshalb eine Bürger-Hotline geschaltet, die sich reger Nachfrage erfreut. Ergänzend macht Landrat Wolfgang Spelthahn nun das Angebot, mit ihm persönlich ins Gespräch zu kommen. Morgen (Mittwoch, 1. April) wird er von 17 bis 19 Uhr unter der Rufnummer 02421-/22 1000 900 für die Menschen im Kreis Düren zur Verfügung stehen.

Derzeit ist das Informationsbedürfnis der Bürger naturgemäß besonders hoch. Das zeigt zum Beispiel die große Resonanz auf die regelmäßigen Video-Botschaften des Landrates gemeinsam mit dem Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, Dr. Norbert Schnitzler. "Wir informieren sachlich, seriös und umfänglich", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn, der deshalb das ergänzende Angebot macht, mit ihm direkt ins Gespräch zu kommen.
Wer also mit dem Landrat über die Corona-Krise, die bisher getroffenen Maßnahmen und ihre Umsetzung sprechen möchte, wer Ein- und Ausblicke erhalten will, wie die Krise im Kreis Düren gemanagt wird, der ist eingeladen, morgen (Mittwoch / 17 bis 19 Uhr) zum Telefon zu greifen und Landrat Wolfgang Spelthahn anzurufen. Er freut sich auf Ihre Anliegen und Fragen.

[Kreis Düren] Aktuell sind 248 Menschen im Kreis Düren positiv auf das Coronavirus getestet worden, 2035 Testergebnisse waren bislang negativ. 78 Menschen sind inzwischen wieder vollkommen gesund. "Die Zahl der Gesundeten steigt langsam an, was äußerst erfreulich ist. Insgesamt sind wir mit unseren Maßnahmen auf einem guten Weg. Nichtsdestotrotz werden wir diese stetig neu bewerten und den Umständen entsprechend anpassen ", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

"Den meisten Corona-Patienten geht es nach wie vor soweit gut", sagt Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes. Dennoch gibt es einen weiteren Todesfall zu beklagen. Ein 84-jähriger Mann ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Kreis Düren auf zwei Menschen an.

Um weitere Transparenz zu schaffen, werden nun im Folgenden die Zahlen der Corona-Erkrankten nach Gemeinden und Städten aufgeführt: Aldenhoven: 18; Düren: 68; Heimbach: 2; Hürtgenwald: 3; Inden: 10; Jülich: 42; Kreuzau: 11; Langerwehe: 24; Linnich: 29; Merzenich: 1; Nideggen: 7; Niederzier: 18; Nörvenich: 7; Titz: 5; Vettweiß: 8.

Für Rat und Hilfe bestehen folgende Kontaktmöglichkeiten:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0

Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900

Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999

Job-com: 02421/22-15 60 000

Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920 (montags bis freitags 8-16.30 Uhr, samstags und sonntags 9-15 Uhr). Am heutigen Montag suchten 296 Anrufer Rat und Hilfe.

Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214

[Kreis Düren] Im Kreis Düren sind Stand heute 243 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 64 von ihnen sind inzwischen wieder vollkommen gesund.

Insgesamt sind bereits 2587 Abstriche in den mobilen Einheiten und im Abstrichzentrum in Kreuzau-Stockheim durchgeführt worden. 1949 Tests waren negativ, die weiteren Ergebnisse stehen derzeit noch aus. Zudem konnten von 33 stationär behandelten Patienten zehn wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Für Rat und Hilfe bestehen folgende Kontaktmöglichkeiten:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0
Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900
Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999
Job-com: 02421/22-15 60 000
Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920 (montags bis freitags 8-16.30 Uhr, samstags und sonntags 9-15 Uhr).
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214

[Kreis Düren] Die Zahl der Corona-Infizierten im Kreis Düren ist auf 232 Menschen angestiegen. 24 von ihnen werden stationär in einem Krankenhaus behandelt. Den meisten Patienten geht es soweit gut. "Viele haben nur relativ leichte Symptome, jedoch sind einige wenige auch sehr schwer erkrankt", sagt Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes.

Ein Grund für die zunehmende Zahl von Betroffenen, die in einem Krankenhaus behandelt werden müssen, ist die Tatsache, dass immer mehr ältere Menschen erkranken. Dies betrifft natürlich auch pflegebedürftige Menschen, die in aller Regel zu den Risikogruppen zählen. So gibt es zwischenzeitlich auch im Kreis Düren Erkrankungen in Pflegeeinrichtungen.

Gerade in diesen Fällen wird besonders sorgsam vorgegangen, um die Ansteckung weiterer Menschen zu vermeiden. Dies betrifft nicht nur die sorgfältige Ermittlung aller Kontaktpersonen, sondern auch großzügige Testungen auf Coronainfektionen im Umfeld solcher Erkrankungen. "Durch die akribische Umsetzung der diesbezüglichen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts sind die Einrichtungen im Kreis Düren auch auf solche Fälle gut vorbereitet.", so Dr. Schnitzler.

Hilfsangebote aus dem gesamten Kreisgebiet

Gut vorbereitet ist der Kreis Düren außerdem, weil immer mehr Menschen ihre Hilfe anbieten. Landrat Wolfgang Spelthahn ist äußerst erfreut über die Zahl der Rückmeldungen, die allein in den ersten 24 Stunden seit des Aufrufs zur Suche nach Menschen mit medizinischen oder pflegerischen Fachkenntnissen aus dem gesamten Kreisgebiet eingegangen sind. Sie sollen nach Möglichkeit hiesige Krankenhäuser, Pflegezentren und vergleichbare Einrichtungen unterstützen. "Es ist ein sehr ermutigendes Zeichen, dass sich in so kurzer Zeit bereits 85 Menschen gemeldet haben", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn, und hofft darauf, dass die Meldungen auch in den kommenden Tagen noch weiter ansteigen werden.

Zwischenzeitlich haben sich auch die Feuerwehren im Kreis Düren durch die Einrichtung einer "Technischen Einsatzleitung (TEL)" in Stockheim auf einen möglichen Einsatz vorbereitet, wie Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar dem Krisenstab des Kreises Düren am Samstag mitteilte.

Bei einer möglichen Ausweitung der Pandemie ist dies ein wichtiger Baustein. Landrat Spelthahn richtet in diesem Zusammenhang an alle Menschen im Kreis Düren, die sich in diesen schweren Zeiten außerordentlich für die Bevölkerung engagieren, ein herzliches Dankeschön. "Wir müssen in diesen schweren Zeiten Geduld haben und zusammenhalten; gemeinsam werden wir diese schwere Zeit meistern", so der Landrat.

Rat und Hilfe am Wochenende

Für Rat und Hilfe bestehen folgende Kontaktmöglichkeiten am Wochenende:

Corona-Hotline des Kreises Düren: 02421/22-10 53 920 (samstags und sonntags 9-15 Uhr). Am Samstag haben 75 Menschen das Angebot wahrgenommen.

NRW-Hotline für allgemeine Fragen: 0211/91 19 10 01

[Kreis Düren] Das Coronavirus stellt alle Menschen vor besondere Herausforderungen. Diese lassen sich nur gemeinsam meistern. Schon jetzt ist aufgrund der steigenden Fallzahlen absehbar, dass Krankenhäuser, Pflegezentren und vergleichbare Einrichtungen über einen längeren Zeitraum noch größere Leistungen für die Bevölkerung als bisher erbringen müssen. Darum folgt der Kreis Düren den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes (RKI) zur vorübergehenden personellen Kapazitätssteigerung im Bereich Gesundheit und richtet sich nunmehr mit einem Aufruf an die Menschen im Kreis Düren.

Um das medizinische Personal bei seinem unermüdlichen Einsatz fachkundig zu unterstützen, bittet der Kreis Düren alle Bürgerinnen und Bürger, die über medizinische oder pflegerische Fachkenntnisse verfügen, inständig um Hilfe. Demnach sind alle Betriebsärzte, Ärzte, die in der freien Wirtschaft tätig sind bzw. derzeit nicht (mehr) praktizieren, Medizinstudenten sowie Pflege- und Fachpersonal, welches nicht, nicht mehr oder anderweitig in Beschäftigung ist und Hilfe anbieten kann, aufgerufen, das Personal im Bereich Gesundheit zu verstärken und somit zur Entlastung und Aufrechterhaltung der Leistungen beizutragen.

"Wir möchten nach wie vor alles dafür tun, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Nichtsdestotrotz müssen wir uns jetzt für alle Fälle wappnen, damit wir im Fall eines drastischen Anstiegs gut aufgestellt sind. Dazu appellieren wir an alle Menschen im Kreis Düren, die sich in der Lage sehen, ihre medizinischen Fachkenntnisse einzubringen, sich jetzt bei uns zu melden", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Zur Koordination der Hilfsangebote hat der Kreis Düren eine Onlinedatenbank erstellt, in die sich Helferinnen und Helfer eintragen können: www.kreis-dueren.de/medpersonal

Zahl der Infizierten auf 209 gestiegen
Aktuell gibt es im Kreis Düren 209 Corona-Infizierte. 26 von ihnen befinden sich in stationärer Behandlung in einem Krankenhaus, vier sind in einem kritischeren Zustand. 57 Patienten konnten gesund aus der Quarantäne entlassen werden. 1676 Ergebnisse von über 2200 Tests waren bislang negativ. Weitere Ergebnisse stehen noch aus.

[Kreis Düren] Aktuell sind im Kreis Düren 190 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 22 der Erkrankten befinden sich in stationärer Behandlung in einem Krankenhaus. "Den meisten Patienten geht es gut", sagt Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes. Sie zeigen nur wenig Symptome. Einige wenige Fälle sind etwas kritischer. 47 der 190 Corona-Patienten sind aber inzwischen wieder völlig gesund.

In den mobilen Abstricheinheiten und im stationären Abstrichzentrum in Stockheim-Kreuzau sind inzwischen mehr als 2000 Abstriche genommen worden. 1465 davon waren negativ. Weitere Testergebnisse stehen noch aus. "Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Abstricheinheiten sorgen täglich dafür, dass die Tests fachgerecht ausgeführt und schnellstmöglich an die Labore weitergegeben werden. So arbeiten wir stetig weiter daran, das Virus einzudämmen", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Für Rat und Hilfe bestehen folgende Kontaktmöglichkeiten:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0

Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900

Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999

Job-com: 02421/22-15 60 000

Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920 (montags bis freitags 8-16.30 Uhr, samstags und sonntags 9-15 Uhr). Die Hotline wird rege genutzt. Am heutigen Mittwoch haben bis 16.30 Uhr 355 Menschen angerufen.

Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214

[Stadt Jülich] Ziel aller Bemühungen ist es, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Nur so bleibt unser Gesundheitssystem in der Lage die erkrankten Menschen gut zu versorgen.

Die vom Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW erlassene „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO)“ finden Sie unter CoronaSchVO.

Ergänzende Regelungen hierzu enthält die "Allgemeinverfügung der Stadt Jülich vom 25.03.2020 zum Erlass weiterer kontaktreduzierender Maßnahmen ab sofort".

Aktuelle Informationen finden Sie auf www.juelich.de/coronavirus.

Sie haben Fragen zum Thema? Wir sind für Sie erreichbar:

Hotline Stadt Jülich

E-Mail: Hotline@juelich.de

Tel.: 02461 63–605
Mo - Fr: 8.00-16.30 Uhr
Sa - So: 9.00-15.00 Uhr

[Kreis Düren] Die mobilen Abstricheinheiten und das Abstrichzentrum im Kreis Düren arbeiten derzeit auf Hochtouren. Insgesamt wurden bislang 1847 Abstriche im Kreis Düren vorgenommen, die durch das Gesundheitsamt veranlasst oder vom Gesundheitsamt weitergeleitet wurden. Von 1847 Abstrichen waren Stand 25. März 168 positiv und bislang 1298 negativ. Die weiteren Ergebnisse stehen noch aus.

Des Weiteren wurden bislang mehr als 1500 Menschen in Quarantäne geschickt, mehr als die Hälfte von ihnen als sogenannte Verdachtsfälle, also Menschen, die Kontakt zu einem bekannten Fall hatten oder Reiserückkehrer aus Risikogebieten mit Symptomen sind. Aus der Quarantäne entlassen werden konnten gut 800 Menschen. "Von den ehemals Erkrankten konnten bereits 33 Menschen gesund aus der Quarantäne entlassen werden", sagt Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes. 22 Menschen werden aktuell stationär in einem Krankenhaus behandelt, darunter ein Corona-Infizierter in kritischem Zustand.

Der Kreis Düren steht zudem in regelmäßigem und engem Austausch mit der Bezirksregierung Köln und dem Land NRW. Aus diesem Austausch ging hervor, dass die Labore landesweit an ihre Grenzen kommen. Ein Grund dafür sind Lieferengpässe bei den Reagenzien. Aber auch Personal und vorhandene Geräte arbeiten am Limit. "Diese Kapazitätsengpässe führen dazu, dass nicht jeder Mensch getestet werden kann, auch wenn wir uns dies wünschen würden", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Getestet wird streng nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts. Sind entsprechende Symptome sowie ein Kontakt zu einem Covid-19-Patienten vorhanden, wird sofort ein Abstrich angeordnet. "Es ist unsere Aufgabe, den Erkrankten bestmöglich zu helfen, die Menschen insgesamt zu schützen und die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Diese Aufgabe ist gewaltig. Aber wir werden alles unternehmen, was möglich ist", so Landrat Spelthahn weiter.

Für Rat und Hilfe bestehen folgende Kontaktmöglichkeiten:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0

Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900

Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999

Job-com: 02421/22-15 60 000

Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920 (montags bis freitags 8-16.30 Uhr, samstags und sonntags 9-15 Uhr). Die Hotline wird rege genutzt. Am heutigen Mittwoch haben bis 16.30 Uhr 402 Menschen angerufen.

Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214

[Kreis Düren] Für viele Familien und Alleinerziehende ist die Betreuung ihrer Kinder seit des Betretungsverbots von Kindertageseinrichtungen, der Kindertagespflege und der Schließung schulischer Einrichtungen am 13. März ein großes Thema. Denn auch die Betreuung durch die Großeltern soll möglichst vermieden werden. Für viele, aber nicht alle Eltern kommt Home Office infrage. Wieder andere arbeiten in sogenannten Kritischen Infrastrukturen, also in Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen.

Für Eltern, die in Kritischen Infrastrukturen arbeiten (Bereiche Energie, Wasser, Entsorgung, Ernährung, Hygiene, Telekommunikation und Informationstechnik, Gesundheit, Finanz- und Wirtschaftswesen, Transport und Verkehr, Medien, staatliche Verwaltung, Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe) wurden die Regelungen zur Notbetreuung gelockert. Nun muss nur ein Elternteil eine Schlüsselperson sein, um auf die Notbetreuung in Kitas zurückgreifen zu können. Diese Änderung hat bislang im Kreis Düren zu keiner wesentlichen Änderung der zu betreuenden Kinder geführt. Im Gegenteil, der Bedarf ist eher rückläufig:
"Es werden bisher nur vereinzelt Kinder in unseren Kitas betreut", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Vergangene Woche Freitag, 20. März, waren 166 Notplätze belegt. Am heutigen Dienstag waren es 130. Zudem sind die Kitas alle durchschnittlich ähnlich wenig frequentiert. Es gibt keine Kitas, die besonders stark beansprucht werden. "Ein geringer Anstieg könnte möglich sein, da sich einige Eltern bereits nach der Notbetreuung erkundigt haben. Die Eltern gehen aber sehr verantwortungsvoll mit dem Besuch ihrer Kinder in einer Kita um", so Landrat Spelthahn weiter.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schützen
Um das Personal ausreichend zu schützen, wurde für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich im fortgeschrittenen Alter befinden, Vorerkrankungen, chronische Erkrankungen oder Erkrankte im privaten Umfeld haben, Home Office angeboten. Von dort aus können beispielsweise Verwaltungstätigkeiten, Bildungsdokumentationen und Konzeptüberarbeitungen erledigt werden. Auch Mitarbeiter mit Kindern können weitestgehend von zuhause arbeiten. Die Mitarbeiter, die im regulären Dienst eingesetzt sind, wurden entsprechend auf die verstärkten Hygienevorschriften hingewiesen. Auch wird dem pädagogischen Personal geraten, Schutzkleidung, die gut waschbar ist, und einen Mundschutz zu tragen. Da diese derzeit nur schwer zu erhalten sind, sind die Erzieherinnen und Erzieher kreativ geworden und nähen selbst welche.

Zudem brauchen auch die Eltern mit einem Jahreseinkommen von über 120.000 Euro derzeit keine Kitagebühren zu zahlen. Somit werden aktuell im gesamten Kreis Düren keine Kitagebühren erhoben.

Derzeit gibt es 152 Corona-Infizierte im Kreis Düren. 15 von ihnen werden stationär behandelt, ein Fall ist derzeit kritisch.

Alle Service-Nummern auf einen Blick

Für Rat und Hilfe bestehen folgende Kontaktmöglichkeiten:
Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0

Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900

Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999

Job-com: 02421/22-15 60 000

Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920 (montags bis freitags 8-16.30 Uhr, samstags und sonntags 9-15 Uhr). Die Hotline wird rege genutzt. Am heutigen Dienstag haben bis 16.30 Uhr 480 Menschen angerufen.

Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214

Statement zu der Kita-Notbetreuung und den Corona-Tests

Video-Kreis 24.03.2020

 

[Stadt Jülich] Das gilt ab dem 23. März 2020 in Jülich!

Der Krisenstab der Stadt Jülich arbeitet mit Hochdruck daran, die gestern von der Landesregierung getroffenen Maßnahmen umzusetzen.

Die vom Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW erlassene Verordnung (CoronaSchVO) wird durch die von der Stadt Jülich ebenfalls gestern in einer Allgemeinverfügung getroffenen Regelungen ergänzt.

Ziel aller Bemühungen ist es, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Nur so bleibt unser Gesundheitssystem in der Lage die erkrankten Menschen gut zu versorgen.

„Darum kommt es auf jeden und jede von uns an! Helfen Sie mit! Reduzieren Sie den Kontakt zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum!“ wird Bürgermeister Axel Fuchs nicht müde, an die Jülicherinnen und Jülicher zu appelieren.

Das gilt ab heute in Jülich:

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, oder zu zweit gestattet.

Wesentliche Ausnahme hiervon: Wer in häuslicher Gemeinschaft zusammenlebt, darf auch gemeinsam in die Öffentlichkeit. Also z.B. Eltern mit ihren Kindern oder Lebenspartner.

Halten Sie in der Öffentlichkeit einen Mindestabstand von 2 m zu anderen Menschen ein und beachten Sie die Hygienemaßnahmen. Zu finden z.B. unter https://www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken.html. Dies gilt draußen, auf der Straße oder im Park genauso, wie z.B. vor oder in Geschäften und Gastronomiebetrieben.

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe sind zu schließen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Auch Hausbesuche zu diesen Zwecken sind nicht mehr erlaubt. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

Für Restaurants, Imbisse und ähnliches bleibt es bei der Regelung, dass ein Außer-Haus-Verkauf unter strengen Regeln erlaubt ist.

Die Regelungen im Einzelnen:

Die vom Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW erlassene „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO)“ finden Sie unter CoronaSchVO.

Ergänzende Regelungen hierzu enthält die ebenfalls gestern veröffentlichte „Allgemeinverfügung der Stadt Jülich vom 22.03.2020 zum Erlass weiterer kontaktreduzierender Maßnahmen“: https://www.juelich.de/bekanntmachungen/220320201938_Allgemeinverfuegung_Coronavirus_22032020.pdf

Die Ergänzungen sind in diesem Dokument zusammengefasst: Kontaktreduzierende Maßnahmen - Ergänzungen zur CoronaSchVO.pdf

Aktuelle Informationen finden Sie auf www.juelich.de/coronavirus.

Sie haben Fragen zum Thema? Wir sind für Sie erreichbar:

Hotline Stadt Jülich

E-Mail: Hotline@juelich.de

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[Kreis Düren] Der Kreis Düren, der Kreis Heinsberg, die Stadt Aachen und die Städteregion Aachen halten in Krisenzeiten zusammen. "In so einer außergewöhnlichen Situation den regionalen Weg zu gehen, kann nur die einzig richtige und wichtige Maßnahme sein", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Vor allem die Krankenhäuser in der Region müssen derzeit gut vernetzt sein und zusammenarbeiten.

Um dies bestmöglich und in kürzester Zeit umzusetzen, haben die Landräte Wolfgang Spelthahn, Stephan Pusch (Kreis Heinsberg), Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Marcel Philipp, sowie Vertreter einiger Klinik- und Krankenhausleitungen aus beiden Kreisen sowie Stadt und Städteregion Aachen am Montagmorgen gemeinsam in Aachen über die Koordinierung der Krankenhausplanung beraten.

"Wir tun das Menschenmögliche"

Außergewöhnliche Umstände fordern außergewöhnliche Maßnahmen: Denn das Coronavirus macht keinen Halt an Kreisgrenzen. Angesichts der kommenden Herausforderungen und Belastungen in der stationären Gesundheitsversorgung sind Maßnahmen erforderlich, um Gefährdungen für die Bevölkerung abzuwenden. Ganz oben auf der Agenda stehen daher das Vernetzen und gegenseitige Unterstützen. Die Krankenhäuser werden ab sofort jeden Morgen ein Update melden. Beatmungsplätze und Krankentransporte können so von einer gemeinsamen Plattform aus koordiniert werden. Ist in einem Krankenhaus die Kapazitätsgrenze erreicht, könnte ein anderes umgehend aushelfen. "Es ist erforderlich, dass wir alle an einem Strang ziehen", sagt OB Marcel Philipp. Daher sollen zudem die Kapazitäten im Intensivbereich verdoppelt werden. "Wir tun das Menschenmögliche, um vorbereitet zu sein. Wir arbeiten nicht nur in lokaler Sicht, sondern auch im regionalen Verbund", betont Landrat Spelthahn. Alle sollen auf die gleichen Datenbanken zurückgreifen können, denn kein Mensch solle unversorgt sein.

Das Erfassen der regionalen Daten und die gemeinsame Koordination können dazu dienen, Entwicklungen zu erkennen und darauf flexibel und frühzeitig zu reagieren. "Diese Zusammenarbeit ist ein Zeichen der Solidarität und für uns im Kreis Düren gelebte Praxis. Wir haben bereits 20 Menschen aus dem Kreis Heinsberg in unseren Krankenhäusern in Linnich und Jülich stationär aufgenommen", so Landrat Spelthahn weiter. Die Krisenstäbe in den einzelnen Kreisen und Städten werden nach wie vor auch vor Ort tagen. Doch zusätzlich wird die unkomplizierte Zusammenarbeit über die Kreisgrenzen hinaus erfolgen. "Kommunikation ist in diesen Tagen das Wichtigste", sagt Landrat des Kreises Heinsberg, Stephan Pusch. Und Dr. Tim Grüttemeier, Städteregionsrat, ergänzt: "Wir sind in der Region gut aufgestellt. Und wir können die Lage für beherrschbar erklären", "Wir stehen hier in der Region in dieser Krise zusammen."

Aktuell 150 Infizierte

Im Kreis Düren gibt es aktuell 150 Corona-Infizierte. 12 Menschen befinden sich in stationärer Behandlung. 12 ehemals positiv getestete Personen konnten mittlerweile die Quarantäne verlassen, sind also wieder völlig gesund.

Die Kreisverwaltung Düren bleibt aktuell für Besucher geschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen trotz Schließung aber telefonisch und per E-Mail als Ansprechpartner zur Verfügung und werden sich lösungsorientiert um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger kümmern. Alle Kontaktdaten der Ämter und Mitarbeiter gibt es auf der Homepage des Kreises Düren auf einen Blick. Darüber hinaus bestehen folgende Kontaktmöglichkeiten: Telefonzentrale: 02421/22-0 Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900 Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999 Job-com: 02421/22-15 60 000 Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920 (montags bis freitags 8-16.30 Uhr, samstags und sonntags 9-15 Uhr). Die Hotline wird rege genutzt. Am heutigen Montag haben bis 16.30 Uhr 705 Menschen angerufen und Rat und Hilfe ersucht. Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214.

Ein Video von der gemeinsamen Pressekonferenz gibt es hier: https://my.hidrive.com/share/35gy83crod

[Stadt Jülich] Der Krisenstab der Stadt Jülich trat umgehend zusammen, um die von der Bundeskanzlerin und Ministerpräsident Armin Laschet heute, am 22.03.2020, verkündeten Maßnahmen umzusetzen.

„Unsere Kontrollen am Wochenende haben gezeigt, dass die meisten Jülicherinnen und Jülicher die bisher getroffenen Regelungen beachten. Mit den nun ausgesprochenen verschärften Regelungen haben wir die notwendige Grundlage um gegen die Unbelehrbaren vorgehen zu können.“, so Bürgermeister Axel Fuchs am Sonntagnachmittag. „Wir werden diese Regelungen in Jülich umgehend umsetzen.

Die wichtigsten neuen Maßnahmen auf den Punkt gebracht:

Reduzieren Sie Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum.

Halten Sie in der Öffentlichkeit einen Mindestabstand von 2 m zu anderen Menschen ein.

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, oder zu zweit gestattet.

Wesentliche Ausnahme hiervon: Alle Angehörigen des eigenen Hausstands dürfen auch gemeinsam in die Öffentlichkeit.

Verboten sind insbesondere Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen oder privaten Einrichtungen.

Erlaubt bleiben Wege zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten.

Seit Freitag wurde es in Jülich dringend empfohlen, nun gilt das Verbot: Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe sind zu schließen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

Zum Schutz der Bevölkerung wird der Krisenstab der Stadt Jülich diese Maßnahmen schnellstmöglich umsetzen und deren Einhaltung kontrollieren. Eindringlich fordert Bürgermeister Fuchs alle Menschen in Jülich dazu auf, die genannten Regelungen zu befolgen. Insbesondere gegen feiernde Gruppen, in der Öffentlichkeit oder in privaten Gebäuden, wird die Stadt Jülich rigoros vorgehen. Auch den Verantwortlichen der Stadt Jülich ist sehr wohl bewusst, dass dies sehr einschneidende Maßnahmen sind. Aber die Gesundheit der Bevölkerung ist unter allen Umständen zu schützen. Mit dem nun ausgesprochenen Kontaktverbot ist eine wirksame aber verhältnismäßige Regelung getroffen worden.

„Mit diesen Regelungen bleiben der Spaziergang im engsten Familienkreis (Eltern und deren Kinder) oder die Runde mit dem Rad an der frischen Luft möglich. Bitte beachten Sie überall den Mindestabstand, so schützen Sie die anderen und sich selbst!“ bittet Bürgermeister Fuchs um Ihre Mithilfe.

Die Hotline der Stadt Jülich ist Montag ab 8 Uhr wieder für Sie erreichbar unter Tel.: 02461/63-605.

[Stadt Jülich] Gemäß §§ 16 Absatz 1, 28 Absatz 1 Satz 1, 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) ergeht, zunächst bis zum 19. April 2020, folgende Allgemeinverfügung (Änderungen gegenüber der Allgemeinverfügung vom 19.03.2020 sowie ihrer ergänzenden Regelung vom 20.03.2020 sind kursiv gesetzt)

  1. Alle Personen haben die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Hiervon eingeschlossen sind öffentliche und private Veranstaltungen sowie Versammlungen jeglicher Art.

Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen werden von der Stadt Jülich und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert. 

  1. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter Ziffer 1 genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 2 m einzuhalten. 
  1. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Hiervon ausgenommen sind:

a)  Unternehmen, Produktionsbetriebe und vergleichbare Einrichtungen
b)  
Zwingende berufliche oder dienstliche Gründe
c)  
Öffentlicher Personennahverkehr
d)  
Beerdigungen im engsten Familien- und Freundeskreis.

  1. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben weiter möglich. 
  1. In allen von der bisherigen Allgemeinverfügung nicht erfassten Betrieben (über Ziffer 11 bis 14 hinausgehend) und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr sind die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen. 
  1. Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten nach RKI-Klassifizierung gelten für den Zeitraum von 14 Tagen nach Aufenthalt Betretungsverbote für folgende Bereiche:

a)  Gemeinschaftseinrichtungen (Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen, „Kinderbetreuung in besonderen Fällen“, Schulen und Heime, in denen überwiegend minderjährige Personen betreut werden) sowie betriebserlaubte Einrichtungen nach § 45 SGB VIII (stationäre Erziehungshilfe)
b)  Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken
c)  stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe, besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen
d)  Berufsschule
e)  Hochschulen 

  1. Für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie für stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe, besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen gelten nachstehende Maßnahmen:

a)  Diese Einrichtungen haben Maßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag von Corona-Viren zu erschweren, Patienten und Personal zu schützen und persönliche Schutzausrüstung einzusparen.
b)  Sie haben Besuchsverbote oder restriktive Einschränkungen der Besuche auszusprechen; maximal ist aber ein registrierter Besucher pro Bewohner/ Patient pro Tag mit Schutzmaßnahmen und mit Hygieneunterweisung zuzulassen. Ausgenommen davon sind medizinisch oder ethisch-sozial angezeigte Besuche (z. B. Kinderstationen, Palliativpatienten).
c)  Kantinen, Cafeterien oder andere der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtungen für Patienten und Besucher sind zu schließen.
d)  Sämtliche öffentliche Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Informationsveranstaltungen etc. sind zu unterlassen.

  1. Folgende Einrichtungen, Begegnungsstätten und Angebote sind zu schließen beziehungsweise einzustellen:

a)  Alle sogenannten Amüsierbetriebe wie Bars (auch Shisha-Bars), Kneipen, (Eis-)Cafés und Cafébereiche in z.B. Bäckereien, Clubs, Diskotheken, Theater, Opern- und Konzerthäuser, Kinos und Museen und ähnliche Einrichtungen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen

b)  Alle Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (Innen- und Außenbereich), Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen

c)  Alle Fitness-Studios, Schwimmbäder und sogenannte „Spaßbäder“ sowie Saunen und ähnliche Einrichtungen
d)  Alle Spiel- und Bolzplätze sowie Skateranlagen, Bouleplätze, öffentliche Tischtennisplatten und ähnliche Angebote
e)  Alle Angebote in Volkshochschulen, in Musikschulen, in sonstigen öffentlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen
f)   Reisebusreisen
g)  Jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen, Sportvereinen sowie sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen
h)  Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnlichen Einrichtungen
i)    Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
j)    Friseure, Tattoo- und Piercing-Studios, Massagesalons, Kosmetiksalons, Nagelstudios und ähnliche Betriebe – auch in Form von Hausbesuchen, da in diesen Bereichen eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen sind hiervon nicht betroffen. 

  1. Der Zugang zu Bibliotheken außer Bibliotheken an Hochschulen ist nur unter strengen Auflagen (Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Tischen von 2 Metern, Aushänge mit Hinweisen zu richtigen (betrieblichen) Hygienemaßnahmen, allgemeine Aushänge zu Hygienemaßnahmen wie z.B. unter https://www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken.html, Hygienemaßnahmen etc.) gestattet. 

  1. Der Betrieb von Restaurants und Speisegaststätten sowie Hotels für die Bewirtung von Übernachtungsgästen ist ab sofort nur für den Außer-Haus-Verkauf und die Lieferung von Speisen, nicht aber für den unmittelbaren Verzehr vor Ort (im Umkreis von 50 m), gestattet. Bei Außer-Haus-Verkauf ist vorzugsweise telefonisch zu bestellen und eine Abholzeit zu vereinbaren, um die Kontaktmöglichkeiten einzuschränken. Es ist darauf zu achten, dass zwischen wartenden Personen ein Mindestabstand von 2 Metern sowie die unter 4. angegebenen Hygienemaßnahmen einzuhalten sind. Diese Regelungen sind von außen gut sichtbar am Lokal anzubringen.
  1. NICHT zu schließen ist der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte, Floristen sowie der Großhandel unter den in Ziffer 5 genannten Voraussetzungen. Alle anderen Verkaufsstellen des Einzelhandels sind zu schließen.

    Geschäfte, die ein Mischsortiment an Lebensmitteln, Drogerieartikeln und Non-Food-Artikeln (wie Dekorationsartikel oder Kleidung) anbieten, fallen nicht unter die in Ziffer 5 Satz 1 aufgezählten Einzelhandelsbetriebe. Hier ist der Schwerpunkt des Sortiments entscheidend, der in der Regel auf Non-Food-Artikeln liegt.

    Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen, sofern dies nicht den Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen verbundenen Waren betrifft. Dies sind insbesondere freie Berufe wie Rechtsanwälte, Steuerberater, Architekten und Ingenieure, aber auch Autowerkstätten sowie der Autohandel. Es sind jedoch folgende Auflagen einzuhalten:

    a)  Besucher müssen mit Kontaktdaten registriert werden.
    b)  
    Die Besucherzahl ist so zu beschränken, dass ein Mindestabstand zwischen den Personen von 2 Metern gewährleistet wird.
    c)  
    Geeignete Hygienemaßnahmen nach den Empfehlungen des RKI sind zu ergreifen (s. Ziffer 4).
    d)  
    Hinweise zu richtigen Hygienemaßnahmen nach RKI-Empfehlung sind gut sichtbar auszuhängen.

  1. Der Zugang zu Einkaufszentren, „Shopping Malls“ oder „Factory Outlets“ und vergleichbaren Einrichtungen ist nur gestattet, wenn sich dort nicht zu schließende Einrichtungen nach Nummer 5 Satz 1 befinden, und nur zu dem Zweck, diese Einrichtungen aufzusuchen.
  1. Geschäften des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken sowie Geschäfte des Großhandels ist bis auf weiteres auch die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von ; 13 bis 18 Uhr gestattet; dies gilt nicht für arfreitag, Ostersonntag und Ostermontag.

    Darüber hinaus dürfen diese Geschäfte im Rahmen der geltenden Ladenöffnungszeiten ihre eigenen Öffnungszeiten erweitern, um eine bessere Verteilung des Kundenaufkommens zu erreichen.
  1. Sämtliche Verkaufsstellen im Sinne des Ladenöffnungsgesetzes (LÖG NRW) haben die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen zu treffen (z.B. Abstand von 2 m zwischen Personen und gleichzeitige Anzahl von Kunden im Ladenlokal, Regelungen für die Wartenden, Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter, insbesondere Kassenpersonal). Die Regelungen für die Kundschaft sind von außen gut sichtbar am Ladenlokal anzubringen.
  1. Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt.
  1. Die Anordnungen unter 1 bis 15 sind sofortig vollziehbar.
  1. Die Anordnungen unter 1 bis 16 treten mit sofortiger Wirkung in Kraft.
  1. Diejenigen Punkte dieser Allgemeinverfügung, die in der Rechtsverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen eine andere Regelung erfahren, treten mit Inkrafttreten dieser Rechtsverordnung automatisch außer Kraft. 
  1. Auf die Strafbarkeit von Zuwiderhandlungen gegen diese wird hingewiesen.  Die Umsetzung der Maßnahmen kann, wo nötig, mit Zwangsmitteln durchgesetzt werden. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße von mindestens 200 bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt.

Die Allgemeinverfügung vom 19.03.2020 und ihre ergänzende Regelung vom 20.03.2020 verlieren mit Inkrafttreten dieser Allgemeinverfügung ihre Gültigkeit.

Begründung:
Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich in kurzer Zeit weltweit verbreitet. Auch in Deutschland und insbesondere in Nordrhein-Westfalen gibt es inzwischen zahlreiche Infektionen. Bei SARS-CoV-2 handelt es sich um einen Krankheitserreger im Sinne des § 2 Abs. 1 IfSG.

Der Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen. Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Die Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, erfolgen. Insofern erhöht sich das Risiko einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus beim Zusammentreffen vieler Menschen auf kleinen Raum potenziell und damit die Gefahr, dass sich Infektionen in der Bevölkerung weiterverbreiten.
Vor dem Hintergrund drastisch steigender Infektionszahlen in den vergangenen Tagen und der weiterhin dynamischen Entwicklung der SARS-CoV-2 Infektionen ist es erforderlich, weitere – über die in den bislang ergangenen Erlassen enthaltenen hinausgehende – kontaktreduzierende Maßnahmen zur Beeinflussung der Ausbreitungsdynamik zu ergreifen und Infektionsketten zu unterbrechen. Um insbesondere eine auskömmliche Versorgung mit Intensivbetten für schwerbehandlungsbedürftige Patienten aufrecht zu erhalten, ist es erforderlich, die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen oder zumindest zu verlangsamen.

Nach der Einschätzung des Robert-Koch-Institutes (RKI) sind zur Bewältigung der aktuellen Weiterverbreitung des SARS-CoV-2-Virus „massive Anstrengungen auf allen Ebenen des öffentlichen Gesundheitsdienstes erforderlich“.

Die zuständige Behörde hat die notwendigen Maßnahmen zur Abwendung der dem Einzelnen oder der Allgemeinheit drohenden Gefahren zu treffen (§§ 16 Abs. 1, Satz 1, 28 Abs. 1 Satz 2 IfSG).

Aufgrund des Erlasses des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales NRW vom 16.03.2020 und 17.03.2020 sollen nunmehr verschiedene Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten und zur Beeinflussung der Ausbreitungsdynamik ergriffen werden.

Mit dieser Allgemeinverfügung setzt die Stadt Jülich diesen Erlass als für die Maßnahmen nach §§ 16, 28 IfSG zuständige Behörde gemäß § 3 ZVO-IfSG um.

Die Entscheidung zu den vorgeschilderten ordnungsbehördlichen Maßnahmen liegt grundsätzlich in meinem pflichtgemäßen Ermessen. Nach dem o.g. Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales reduziert sich mein Ermessen dahingehend, dass die vorgenannten Maßnahmen anzuordnen sind.

Die Grundrechte der Freiheit der Person (Artikel 2, Absatz 2, Satz 2 Grundgesetz) und der Versammlungsfreiheit (Artikel 8 Grundgesetz) werden insoweit eingeschränkt; dies ist jedoch notwendig, damit sich das Virus deutlich langsamer verbreitet und das Gesundheitssystem nicht kollabiert.

Die getroffenen Anordnungen entsprechen auch dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Sie sind sowohl geeignet als auch erforderlich und angemessen, um den erstrebten Zweck, nämlich den Schutz der Gesundheit des Einzelnen und der Allgemeinheit, zu erreichen.

Sie sind geeignet, da durch sie die dringend erforderliche Verzögerung des Eintritts von weiteren Infektionen erreicht werden kann. Dadurch gelingt es, das Gesundheitswesen nicht zu überlasten und die erforderlichen Kapazitäten für die Behandlungen von Erkrankten sowie sonstigen Krankheitsfällen bereitzuhalten. Damit wird auch Zeit gewonnen, Therapeutika und Impfstoffe zu entwickeln.

Die getroffenen Anordnungen sind erforderlich, da mildere Mittel bei gleicher Zweckförderlichkeit für mich unter Berücksichtigung aller sachgerechten Erwägungen derzeit nicht ersichtlich sind.

Vor dem Hintergrund des bestehenden Infektionsrisikos sind die getroffenen Anordnungen auch angemessen, da Sie gemessen am Zweck dieser Allgemeinverfügung nicht unangemessen belastet werden.

Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage bei dem Verwaltungsgericht in Aachen, Adalbertsteinweg 92, 52070 Aachen schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle oder in elektronischer Form nach Maßgabe der Verordnung über den elektronischen Rechtsverkehr bei den Verwaltungs- und Finanzgerichten im Lande Nordrhein-Westfalen erhoben werden.

Die Klage kann auch durch Übertragung eines elektronischen Dokuments an die elektronische Poststelle des Gerichts erhoben werden. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht geeignet sein. Es muss mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg gemäß § 55a Absatz 4 VwGO eingereicht werden. Die für die Übermittlung und Bearbeitung geeigneten technischen Rahmenbedingungen bestimmen sich nach näherer Maßgabe der Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung - ERVV) vom 24. November 2017 (BGBl. I S. 3803).

Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung:
Eine Klage gegen diese Allgemeinverfügung hat gem. § 16 Abs. 8 IfSG keine aufschiebende Wirkung.

Auf Antrag kann das Verwaltungsgericht Aachen gem. § 80 Abs. 5 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) die aufschiebende Wirkung ganz oder teilweise anordnen.

 

Fuchs
(Bürgermeister)

[Stadt Jülich - 20.03.2020] 

Axel Fuchs Video

Videobotschaft des Bürgermeisters der Stadt Jülich Axel Fuchs zum Thema "Corona"


Hotline
der Stadt Jülich:

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Mo-Fr 8.00 – 16.30 Uhr
Sa-So 9.00 – 15.00 Uhr
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[Stadt Jülich 20.03.2020] Videobotschaft des Bürgermeisters Axel Fuchs

Hotline der Stadt Jülich:

Telefon
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Mo-Fr 8.00 – 16.30 Uhr
Sa-So 9.00 – 15.00 Uhr

E-Mail: hotline@juelich.de

  • Einkaufsservice für Jülicher Bürgerinnen und Bürger im Stadtkern und in den Stadtteilen

[Kreis Düren] An diesem Wochenende ist eine vorerkrankte über 90 Jahre alte Frau aus dem Kreis Düren infolge einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Die Zahl der positiv getesteten Menschen hat sich seit Anfang März, als der erste Fall bekannt wurde, kreisweit auf nunmehr 142 Infizierte erhöht. Das erste halbe Dutzend hat seine Quarantäne mittlerweile als genesen beendet.

"Wir bedauern den Tod der hochbetagten Dame sehr, unsere Anteilnahme gilt ihrer Familie und ihren Freunden. Ihr Tod ermahnt uns alle, die aktuellen Verhaltensregeln strikt zu befolgen", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. 

Am heutigen Sonntag war das Bürgertelefon des Kreises Düren wieder von 9 bis 15 Uhr besetzt. 165 Anrufer wandten sich mit ihren Fragen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises Düren. Das Bürgertelefon ist in dieser Woche bis einschließlich Freitag wieder von 8 bis 16.30 Uhr unter der Rufnummer 02421/221053920 zu erreichen.

Das NRW-Familienministerium hat die Betreuung der Kinder von Personen, die kritischer Infrastruktur tätig sind (Schlüsselpersonen), neu geregelt. Um den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, hat die Landesregierung entschieden, dass ab dem 23. März jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten hat, wenn die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann. Es reicht nun, wenn ein Elternteil eine entsprechende Bescheinigung vorlegt, es müssen nicht länger zwei Bescheinigungen vorgelegt werden.

Am Wochenende steht die NRW-Hotline (0211/91191001) wie stets für allgemeine Fragen zur Verfügung.

Sobald es Neuigkeiten gibt, informieren wir.

[Kreis Düren] Seit dem Ausbruch der Pandemie haben sich 127 Menschen aus dem Kreis Düren mit dem Coronavirus infiziert. Sechs werden zurzeit stationär im Krankenhaus behandelt.
Landrat Wolfgang Spelthahn hofft, dass der Appell von Dr. Norbert Schnitzler und ihm, der so viel positive Resonanz gefunden hat, tatsächlich Früchte trägt: "Jeder einzelne ist aufgerufen, durch sein Verhalten dazu beizutragen, dass die Zahl der Todesopfer so gering wie möglich bleibt. Beschränken Sie Ihre sozialen Kontakte auf das absolut notwendige. Nur so können wir der Ausbreitung des Coronavirus Einhalt gebieten."

Zum Informationsangebot des Kreises Düren gehört seit Beginn der Coronakrise auch das Bürgertelefon. Heute waren erneut Mitarbeiter des Kreises in der Zentrale im Einsatz. Sie beantworteten binnen sechs Stunden die Fragen von 228 Anrufern. Am morgigen Sonntag ist das Bürgertelefon (02421/221053920) wieder von 9 bis 15 Uhr besetzt.

Landrat Wolfgang Spelthahn und Dr. Norbert Schnitzler bedanken sich ausdrücklich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung Düren, den ehren- und hauptamtlichen Kräften im Rettungswesen sowie dem pflegerischen und medizinischen Personal im Kreis Düren für deren großes Engagement in diesen schwierigen Zeiten. "Alle leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass das Virus bei uns so wenig Schaden wie möglich anrichtet."
Am Wochenende steht die NRW-Hotline (0211/91191001) wie stets für allgemeine Fragen zur Verfügung.
Sobald es Neuigkeiten gibt, informieren wir.

[Stadt Jülich] Frisöre, Tattoo- und Piercing-Studios, Massagesalons, Kosmetiksalons, Nagelstudios und ähnliche Betriebe sollen ab sofort schließen.

Die Stadt Jülich wird nachstehende Regelung in ihre nächste Allgemeinverfügung aufnehmen und die Umsetzung kontrollieren. Die genannten Betriebe werden im Rahmen ihrer Eigenverantwortung jedoch jetzt schon eindringlich gebeten, so schnell wie möglich zu schließen.

  1. Frisöre, Tattoo- und Piercing-Studios, Massagesalons, Kosmetiksalons, Nagelstudios und ähnliche Betriebe, die keinen medizinischen Zwecken dienen bzw. anerkannten Heilberufen zuzuordnen sind und deren Tätigkeit einen zwingenden Körperkontakt erfordern, sind ab sofort zu schließen.
  2. Die Durchführung von Hausbesuchen durch in Ziffer 1. genannte Betriebe ist zu unterlassen.

  3. Die nicht unter Ziffer 1 fallenden Dienstleister und Handwerker dürfen den Betrieb samt Hausbesuchen unter den folgenden Auflagen weiter aufrechterhalten:

- Es erfolgt eine Besucherregistrierung mit Kontaktdaten

- Die Besucherzahl ist so zu beschränken, sodass ein Mindestabstand zwischen den Anwesenden von 2 Metern gewährleistet wird.

- Geeignete Hygienemaßnahmen nach RKI Empfehlung werden ergriffen.

- Hinweise zu richtigen Hygienemaßnahmen nach RKI Empfehlung sind auszuhängen.

[Kreis Düren] "Wir hatten eine ungemein hohe und positive Resonanz auf unseren Appell, die aktuelle Lage sehr ernst zu nehmen", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn heute (20.03.), nachdem er sich gestern gemeinsam mit Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, an die Öffentlichkeit gewandt hatte. Beide hatten eindringlich dazu aufgerufen, sich an die Regeln und Empfehlungen zu halten. "Wir müssen die sozialen Kontakte auf das absolut Notwendige reduzieren", unterstrich Landrat Wolfgang Spelthahn heute erneut. "Überall dort, wo Menschen zusammentreffen, ist die Gefahr einer Ansteckung gegeben", betonte der Landrat. Sein Eindruck aber sei, dass die Menschen mehr und mehr wahrnähmen, dass sie selbst entscheidend dazu beitragen, wie schnell sich das Coronavirus verbreitet. "Vom weiteren Verhalten von uns allen hängt ab, ob es zusätzliche drastische Maßnahmen wie eine Ausgangssperre geben muss", so Landrat Wolfgang Spelthahn.

Im Kreis Düren gibt es aktuell 111 Infizierte, sechs von ihnen werden stationär im Krankenhaus behandelt. Die entsprechenden Tests werden in mobilen Einheiten und im Abstrichzentrum in Kreuzau-Stockheim durchgeführt. Termine werden ausschließlich vom Gesundheitsamt vergeben. Von spontanen Besuchen ist bitte abzusehen.

Für Rat und Hilfe steht auch an diesem Wochenende wieder unsere Bürger-Hotline von 9 bis 15 Uhr unter der Rufnummer 02421/221053920 zur Verfügung. Heute gingen mehr als 600 Anrufe ein. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/91191001 für allgemeine Fragen zur Verfügung.

Sobald es Neuigkeiten gibt, informieren wir.

Bürgermeister Fuchs bittet um Mithilfe zur Eindämmung des Coronavirus

Aufgrund der Corona-Krise müssen aktuell zahlreiche Regelungen getroffen und teilweise täglich konkretisiert werden. Dies erfolgt in enger Absprache zwischen der Stadt Jülich, den übergeordneten Dienststellen wie Land NRW und Kreis Düren und den Nachbarkommunen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Jülich arbeiten mit Hochdruck daran, die betroffenen Betriebe über die neuen Regelungen zum Schutz von Kunden und Personal zu informieren. Auch die Betriebe brauchen etwas Zeit um die Maßnahmen umzusetzen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Jülich sind vor Ort um Fragen zu klären und die Einhaltung der Regelungen zu kontrollieren.

Bürgermeister Fuchs appelliert an alle Jülicherinnen und Jülicher: „Helfen Sie mit und bleiben Sie möglichst zuhause. Gehen Sie nur für notwendige Einkäufe in die Stadt und beachten Sie die grundsätzlichen Hygienevorschriften unabhängig davon, wie deutlich dies im einzelnen Betrieb ausgeschildert ist. Halten Sie z.B. beim Warten vor und in Geschäften immer einen Mindestabstand zu anderen von 2 Metern ein.“

Alle Regelungen werden auf juelich.de und auf der Facebook Seite der Stadt Jülich ständig aktualisiert. Dabei dient auch Facebook als reine Informationsplattform.

Die getroffenen Regelungen führen verständlicherweise zu vielen Detailfragen. Bürgermeister Fuchs weist darauf hin, dass es seitens der Stadt Jülich nicht leistbar ist Fragen, die auf der Facebook-Seite der Stadt Jülich oder des Bürgermeisters gestellt werden, zu beantworten.

Zur Bündelung Ihrer Fragen hat die Stadt Jülich eine Hotline eingerichtet. Die Hotline ist telefonisch montags bis freitags von 8.00 bis 16.30 Uhr sowie samstags und sonntags von 9.00 bis 15.00 Uhr erreichbar. Während dieser Sprechzeiten und zu allen übrigen Zeiten steht die E-Mail Hotline@juelich.de zur Verfügung.

Soweit möglich werden Ihre Fragen sofort beantwortet. Komplexere Fragen werden aufgenommen und kurzfristig intern geklärt, so dass die Anrufer schnellstmöglich eine Rückmeldung erhalten.

Hotline Stadt Jülich
E-Mail: Hotline@juelich.de
Tel.: 02461 63–605
Mo - Fr: 8.00-16.30 Uhr
Sa - So: 9.00-15.00 Uhr

Gemäß §§ 16 Absatz 1, 28 Absatz 1 Satz 1, 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) ergeht, zunächst bis zum 19. April 2020, folgende Allgemeinverfügung (Änderungen gegenüber der Allgemeinverfügung und ihrer ergänzenden Klarstellung vom 18.03.2020 sind kursiv gesetzt):

  1. Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten nach RKI-Klassifizierung gelten für den Zeitraum von 14 Tagen nach Aufenthalt Betretungsverbote für folgende Bereiche:

a) Gemeinschaftseinrichtungen (Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen, „Kinderbetreuung in besonderen Fällen“, Schulen und Heime, in denen überwiegend minderjährige Personen betreut werden) sowie betriebserlaubte Einrichtungen nach § 45 SGB VIII (stationäre Erziehungshilfe)

b) Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken

c) stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe, besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen

d) Berufsschulen

e) Hochschulen

 

  1. Für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie für stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe, besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen gelten nachstehende Maßnahmen:

a) Diese Einrichtungen haben Maßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag von Corona-Viren zu erschweren, Patienten und Personal zu schützen und persönliche Schutzausrüstung einzusparen.

b) Sie haben Besuchsverbote oder restriktive Einschränkungen der Besuche auszusprechen; maximal ist aber ein registrierter Besucher pro Bewohner/ Patient pro Tag mit Schutzmaßnahmen und mit Hygieneunterweisung zuzulassen. Ausgenommen davon sind medizinisch oder ethisch-sozial angezeigte Besuche (z. B. Kinderstationen, Palliativpatienten).

c) Kantinen, Cafeterien oder andere der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtungen für Patienten und Besucher sind zu schließen.

d) Sämtliche öffentliche Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Informationsveranstaltungen etc. sind zu unterlassen.

 

 

  1. Folgende Einrichtungen, Begegnungsstätten und Angebote sind zu schließen beziehungsweise einzustellen:

a) Alle sogenannten Amüsierbetriebe wie Bars (auch Shisha-Bars), Kneipen, (Eis-)Cafés und Cafébereiche in z.B. Bäckereien, Clubs, Diskotheken, Theater, Opern- und Konzerthäuser, Kinos und Museen und ähnliche Einrichtungen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen

b) Alle Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (Innen- und Außenbereich), Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen

c) Alle Fitness-Studios, Schwimmbäder und sogenannte „Spaßbäder“ sowie Saunen und ähnliche Einrichtungen

d) Alle Spiel- und Bolzplätze sowie Skateranlagen, Bouleplätze, öffentliche Tischtennisplatten und ähnliche Angebote

e) Alle Angebote in Volkshochschulen, in Musikschulen, in sonstigen öffentlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen

f)  Reisebusreisen

g) Jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen, Sportvereinen sowie sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen

h) Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnlichen Einrichtungen

i)  Gleiches gilt für Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen.

 

  1. Der Zugang zu Bibliotheken außer Bibliotheken an Hochschulen ist nur unter strengen Auflagen (Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Tischen von 2 Metern, Aushänge mit Hinweisen zu richtigen (betrieblichen) Hygienemaßnahmen, allgemeine Aushänge zu Hygienemaßnahmen wie z.B. unter https://www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken.html, Hygienemaßnahmen etc.) gestattet.

 

  1. Der Betrieb von Restaurants und Speisegaststätten sowie Hotels für die Bewirtung von Übernachtungsgästen ist ab sofort nur für den Außer-Haus-Verkauf und die Lieferung von Speisen, nicht aber für den unmittelbaren Verzehr vor Ort, gestattet. Bei Außer-Haus-Verkauf ist vorzugsweise telefonisch zu bestellen und eine Abholzeit zu vereinbaren, um die Kontaktmöglichkeiten einzuschränken. Es ist darauf zu achten, dass zwischen wartenden Personen ein Mindestabstand von 2 Metern sowie die unter 4. angegebenen Hygienemaßnahmen einzuhalten sind. Diese Regelungen sind von außen gut sichtbar am Lokal anzubringen.

 

  1. NICHT zu schließen ist der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel. Alle anderen Verkaufsstellen des Einzelhandels sind zu schließen.

Geschäfte, die ein Mischsortiment an Lebensmitteln, Drogerieartikeln und Non-Food-Artikeln (wie Dekorationsartikel oder Kleidung) anbieten, fallen nicht unter die in Ziffer 5 Satz 1 aufgezählten Einzelhandelsbetriebe. Hier ist der Schwerpunkt des Sortiments entscheidend, der in der Regel auf Non-Food-Artikeln liegt.

Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Dies sind insbesondere freie Berufe wie Rechtsanwälte, Steuerberater, Architekten und Ingenieure, aber auch Autowerkstätten sowie der Autohandel.

  1. Der Zugang zu Einkaufszentren, „Shopping Malls“ oder „Factory Outlets“ und vergleichbaren Einrichtungen ist nur gestattet, wenn sich dort nicht zu schließende Einrichtungen nach Nummer 5 Satz 1 befinden, und nur zu dem Zweck, diese Einrichtungen aufzusuchen.

 

  1. Geschäften des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken sowie Geschäfte des Großhandels ist bis auf weiteres auch die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet; dies gilt nicht für Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag.

Darüber hinaus dürfen diese Geschäfte im Rahmen der geltenden Ladenöffnungszeiten ihre eigenen Öffnungszeiten erweitern, um eine bessere Verteilung des Kundenaufkommens zu erreichen.

 

  1. Sämtliche Verkaufsstellen im Sinne des Ladenöffnungsgesetzes (LÖG NRW) haben die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen zu treffen (z.B. Abstand von 1,50 m zwischen Personen und gleichzeitige Anzahl von Kunden im Ladenlokal, Regelungen für die Wartenden). Diese Regelungen sind von außen gut sichtbar am Ladenlokal anzubringen.

10. Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt.

11. Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt. Das schließt grundsätzlich auch Verbote für Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen ein, die nach Durchführung einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung zugelassen werden können. Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und –vorsorge zu dienen bestimmt sind oder der Versorgung der Bevölkerung dienen (z.B. Wochenmärkte).

Versammlungen auch zur Religionsausübung unterbleiben. Kirchen, Islam-Verbände und jüdische Verbände haben entsprechende Erklärungen abgegeben.

Unter Veranstaltungen sind hier sowohl öffentliche wie auch private Veranstaltungen zu verstehen. Private Veranstaltungen wie Tauf- oder Hochzeitsfeiern dürfen nicht als geschlossene Gesellschaft in Lokalitäten stattfinden. Das gilt auch für die Zeiträume, in denen Restaurants öffnen dürfen.

Zudem sind Privatveranstaltungen in häuslicher Umgebung (wie Geburtstagsfeiern) nicht gestattet, da dies einer Kontaktvermeidung widerspricht.

 12.  Die Anordnungen unter 1 bis 10 sind sofortig vollziehbar.

13. Die Anordnungen unter 1 bis 11 treten mit sofortiger Wirkung in Kraft.

14. Auf die Strafbarkeit von Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnungen gemäß § 75 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 IfSG wird hingewiesen. Bei Zuwiderhandlungen drohen Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren oder Geldstrafen.

Die Allgemeinverfügung und ihre ergänzende Klarstellung vom 18.03.2020 verlieren mit Inkrafttreten dieser Allgemeinverfügung ihre Gültigkeit.

Begründung:
Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich in kurzer Zeit weltweit verbreitet. Auch in Deutschland und insbesondere in Nordrhein-Westfalen gibt es inzwischen zahlreiche Infektionen. Bei SARS-CoV-2 handelt es sich um einen Krankheitserreger im Sinne des § 2 Abs. 1 IfSG.

Der Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen. Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Die Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, erfolgen. Insofern erhöht sich das Risiko einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus beim Zusammentreffen vieler Menschen auf kleinen Raum potenziell und damit die Gefahr, dass sich Infektionen in der Bevölkerung weiterverbreiten.
Vor dem Hintergrund drastisch steigender Infektionszahlen in den vergangenen Tagen und der weiterhin dynamischen Entwicklung der SARS-CoV-2 Infektionen ist es erforderlich, weitere – über die in den bislang ergangenen Erlassen enthaltenen hinausgehende – kontaktreduzierende Maßnahmen zur Beeinflussung der Ausbreitungsdynamik zu ergreifen und Infektionsketten zu unterbrechen. Um insbesondere eine auskömmliche Versorgung mit Intensivbetten für schwerbehandlungsbedürftige Patienten aufrecht zu erhalten, ist es erforderlich, die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen oder zumindest zu verlangsamen.

Nach der Einschätzung des Robert-Koch-Institutes (RKI) sind zur Bewältigung der aktuellen Weiterverbreitung des SARS-CoV-2-Virus „massive Anstrengungen auf allen Ebenen des öffentlichen Gesundheitsdienstes erforderlich“.

Die zuständige Behörde hat die notwendigen Maßnahmen zur Abwendung der dem Einzelnen oder der Allgemeinheit drohenden Gefahren zu treffen (§§ 16 Abs. 1, Satz 1, 28 Abs. 1 Satz 2 IfSG).

Aufgrund des Erlasses des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales NRW vom 16.03.2020 und 17.03.2020 sollen nunmehr verschiedene Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten und zur Beeinflussung der Ausbreitungsdynamik ergriffen werden.

Mit dieser Allgemeinverfügung setzt die Stadt Jülich diesen Erlass als für die Maßnahmen nach §§ 16, 28 IfSG zuständige Behörde gemäß § 3 ZVO-IfSG um.

Die Entscheidung zu den vorgeschilderten ordnungsbehördlichen Maßnahmen liegt grundsätzlich in meinem pflichtgemäßen Ermessen. Nach dem o.g. Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales reduziert sich mein Ermessen dahingehend, dass die vorgenannten Maßnahmen anzuordnen sind.

Die Grundrechte der Freiheit der Person (Artikel 2, Absatz 2, Satz 2 Grundgesetz) und der Versammlungsfreiheit (Artikel 8 Grundgesetz) werden insoweit eingeschränkt; dies ist jedoch notwendig, damit sich das Virus deutlich langsamer verbreitet und das Gesundheitssystem nicht kollabiert.

Die getroffenen Anordnungen entsprechen auch dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Sie sind sowohl geeignet als auch erforderlich und angemessen, um den erstrebten Zweck, nämlich den Schutz der Gesundheit des Einzelnen und der Allgemeinheit, zu erreichen.

Sie sind geeignet, da durch sie die dringend erforderliche Verzögerung des Eintritts von weiteren Infektionen erreicht werden kann. Dadurch gelingt es, das Gesundheitswesen nicht zu überlasten und die erforderlichen Kapazitäten für die Behandlungen von Erkrankten sowie sonstigen Krankheitsfällen bereitzuhalten. Damit wird auch Zeit gewonnen, Therapeutika und Impfstoffe zu entwickeln.

Die getroffenen Anordnungen sind erforderlich, da mildere Mittel bei gleicher Zweckförderlichkeit für mich unter Berücksichtigung aller sachgerechten Erwägungen derzeit nicht ersichtlich sind.

Vor dem Hintergrund des bestehenden Infektionsrisikos sind die getroffenen Anordnungen auch angemessen, da Sie gemessen am Zweck dieser Allgemeinverfügung nicht unangemessen belastet werden.

Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage bei dem Verwaltungsgericht in Aachen, Adalbertsteinweg 92, 52070 Aachen schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle oder in elektronischer Form nach Maßgabe der Verordnung über den elektronischen Rechtsverkehr bei den Verwaltungs- und Finanzgerichten im Lande Nordrhein-Westfalen erhoben werden.

Die Klage kann auch durch Übertragung eines elektronischen Dokuments an die elektronische Poststelle des Gerichts erhoben werden. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht geeignet sein. Es muss mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg gemäß § 55a Absatz 4 VwGO eingereicht werden. Die für die Übermittlung und Bearbeitung geeigneten technischen Rahmenbedingungen bestimmen sich nach näherer Maßgabe der Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung - ERVV) vom 24. November 2017 (BGBl. I S. 3803).

Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung:
Eine Klage gegen diese Allgemeinverfügung hat gem. § 16 Abs. 8 IfSG keine aufschiebende Wirkung.
Auf Antrag kann das Verwaltungsgericht Aachen gem. § 80 Abs. 5 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) die aufschiebende Wirkung ganz oder teilweise anordnen.

 

Fuchs
(Bürgermeister)

Eine Übersichtliche Darstellung des Maßnahmenpakets der NRW Landesregierung finden Sie in dieser PDF-Datei.

Bürgertelefon Coronavirus: 0211 - 9119 1001 des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
Sie erreichen das Service Center der Landesregierung montags bis freitags zwischen 8:00 und 18:00 Uhr.

Wichtiger Hinweis: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass am Bürgertelefon keine medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden kann. Bitte kontaktieren Sie insbesondere bei Fragen zu einer möglichen Infektion Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Den Besuch in der Praxis oder im Krankenhaus sollten Sie vorher telefonisch ankündigen.

Die Hotline des Kreises Düren ist montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr unter 02421 -221053920 erreichbar.
Der Kreis Düren bietet aktuelle Informationen zum Thema Coronavirus unter:
https://www.kreis-dueren.de/aktuelles/presse/corona-aktuelles.php

Der Kreis Düren verweist in diesem Zusammenhang auf die 10 wichtigsten Hygienetipps:
https://www.kreis-dueren.de/kreishaus/amt/53/pdf/10-Hygiene-Tipps.pdf

zentrale Informationsplattform der Landesregierung:
https://www.land.nrw/corona

Das Bundesministerium für Gesundheit bietet aktuelle Informationen zum Coronavirus unter:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Das Robert Koch Institut informiert unter:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen informiert unter:
https://www.mags.nrw/coronavirus

Mehrsprachige Informationen stellt das Robert Koch Institut zur Verfügung unter:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Transport/Info_Reisende_Tab.html

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert unter:
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Informationen zum Thema Schule und Coronavirus bietet das Bildungsportal des Landes Nordrhein-Westfalen unter:
https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html

Neue Leitlinie bestimmt Personal kritischer Infrastrukturen MAGS

https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/ll_kritische_infrastruktur_20_02_15_003.pdf

Video Kreis Düren

[Kreis Düren] Der Höhepunkt der Corona-Infektionen ist noch nicht erreicht. Darüber stimmen Experten überein. "Und wenn wir jetzt nichts tun, dann kann die Anzahl der infizierten Menschen in Deutschland die Zehnmillionen-Grenze erreichen", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Jetzt bestünde noch die Chance, dies zu verhindern. Aber nur, "wenn sich alle Menschen solidarisch zeigen", so der Landrat weiter.

Restaurants und Bars sind bereits geschlossen. Ebenso viele Geschäfte. Auch die Verwaltungen und Ämter nehmen nur noch dringende Termine nach vorheriger Vereinbarung an. Die gesellschaftliche Struktur ist bewusst zurückgefahren worden - für viele Menschen eine Herausforderung. Doch nun gilt es, diese Einschränkungen in Kauf zu nehmen, sie anzunehmen und einzuhalten. Denn nur dann können Menschenleben gerettet werden. "Hier steht das Gemeinwohl auf dem Spiel. Bitte beachten Sie die Verhaltensregeln, halten sie Abstand, achten Sie auf Ihre Handhygiene und verzichten Sie auf Corona-Partys, Picknicks im Park oder andere vergleichbare Zusammenkünfte", betont Landrat Wolfgang Spelthahn. Denn nur jetzt könne die Ausgangssperre noch verhindert werden. Allerdings nur, wenn alle am selben Strang ziehen.

Um die Wichtigkeit dieser Maßnahmen zu unterstreichen, findet auch Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, klare Worte: "Wird die Verbreitung des Virus nicht verlangsamt, erwarten wir im Kreis Düren rund 30.000 Betroffene. Rund 6000 von ihnen müssten im Krankenhaus behandelt werden. Hunderte, wenn nicht einige Tausend intensivmedizinisch betreut werden. Und wenn das auf einmal geschieht, dann ist das leistungsfähigste System nicht in der Lage, damit umzugehen." Diese Situation kann noch verhindert werden. Mit vereinten Kräften. "Wenn wir zusammenstehen, können wir alle gemeinsam Großes bewegen", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Im Kreis Düren gibt es aktuell 80 Corona-Infizierte, sechs von ihnen werden stationär im Krankenhaus behandelt. Die entsprechenden Tests werden in mobilen Einheiten und im Abstrichzentrum in Kreuzau-Stockheim durchgeführt. Termine werden ausschließlich vom Gesundheitsamt vergeben. Von spontanen Besuchen ist bitte abzusehen.

Bürger-Hotline

Für Rat und Hilfe steht nach wie vor von montags bis freitags die Bürger-Hotline von 8 bis 16.30 Uhr unter der Rufnummer 02421/221053920 zur Verfügung.

Hinzu kommt die Service-Nummer für Unternehmen: 02421/221061-214.
Die Service-Nummer ist zu den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung Düren besetzt.

Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/91191001 für allgemeine Fragen zur Verfügung.

Sobald es Neuigkeiten gibt, informieren wir.

die von der Landesregierung ergriffenen und von der Stadt Jülich umzusetzenden Maßnahmen werden seit heute Mittag vom Ordnungsamt kontrolliert. Die Situation erfordert es, dass die Maßnahmen restriktiv umgesetzt werden zum Wohle der Allgemeinheit.

Natürlich ist es allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Jülich bewusst, dass es sich hierbei um einschneidende Eingriffe in den Alltag aller handelt.

Aber nur mit Solidarität und Rücksichtnahme, werden wir es schaffen, das Virus zu bekämpfen und Menschenleben zu retten. Angesichts der stetig steigenden Infektionszahlen gibt es zu den jetzt getroffenen Maßnahmen keine Alternative. Nachbarschaftshilfe, gegenseitige Unterstützung und Rücksichtnahme sind jetzt besonders gefragt, damit auch die Menschen mit höherem Risiko gut versorgt bleiben. Jederzeit sollten die Verhaltensregeln des Robert-Koch-Institutes befolgt werden.

Aktuelle Informationen finden Sie auf www.juelich.de/coronavirus.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Bürgermeister

Axel Fuchs

Aufgrund der §§ 3 Absatz 1, 7 Absatz 3, 9 Absatz 1 Ordnungsbehördengesetz (OBG NRW) in Verbindung mit §§ 28 Absatz 1 Satz 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) ergeht, zunächst bis zum 19. April 2020, folgende Allgemeinverfügung (Änderungen gegenüber der Allgemeinverfügung vom 17.03.2020 sind kursiv gesetzt):

  1. Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten nach RKI-Klassifizierung gelten für den Zeitraum von 14 Tagen nach Aufenthalt Betretungsverbote für folgende Bereiche:

a)  Gemeinschaftseinrichtungen (Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen, „Kinderbetreuung in besonderen Fällen“, Schulen und Heime, in denen überwiegend minderjährige Personen betreut werden) sowie betriebserlaubte Einrichtungen nach § 45 SGB VIII (stationäre Erziehungshilfe)

b)  Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken

c)  stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe, besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen

d)  Berufsschulen

e)  Hochschulen

  1. Für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie für stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe, besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen gelten nachstehende Maßnahmen:

a)  Diese Einrichtungen haben Maßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag von Corona-Viren zu erschweren, Patienten und Personal zu schützen und persönliche Schutzausrüstung einzusparen.

b)  Sie haben Besuchsverbote oder restriktive Einschränkungen der Besuche auszusprechen; maximal ist aber ein registrierter Besucher pro Bewohner/ Patient pro Tag mit Schutzmaßnahmen und mit Hygieneunterweisung zuzulassen. Ausgenommen davon sind medizinisch oder ethisch-sozial angezeigte Besuche (z. B. Kinderstationen, Palliativpatienten).

c)  Kantinen, Cafeterien oder andere der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtungen für Patienten und Besucher sind zu schließen.

d)  Sämtliche öffentliche Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Informationsveranstaltungen etc. sind zu unterlassen.

  1. Folgende Einrichtungen, Begegnungsstätten und Angebote sind zu schließen beziehungsweise einzustellen:

a)  Alle sogenannten Amüsierbetriebe wie Bars (auch Shisha-Bars), Kneipen, (Eis-)Cafés und Cafébereiche in z.B. Bäckereien, Clubs, Diskotheken, Theater, Opern- und Konzerthäuser, Kinos und Museen und ähnliche Einrichtungen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen

b)  Alle Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (Innen- und Außenbereich), Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen

c)  Alle Fitness-Studios, Schwimmbäder und sogenannte „Spaßbäder“ sowie Saunen und ähnliche Einrichtungen

d)  Alle Spiel- und Bolzplätze sowie Skateranlagen, Bouleplätze, öffentliche Tischtennisplatten und ähnliche Angebote

e)  Alle Angebote in Volkshochschulen, in Musikschulen, in sonstigen öffentlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen

f)  Reisebusreisen

g)  Jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen, Sportvereinen sowie sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen

h) Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnlichen Einrichtungen

i)  Gleiches gilt für Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen.

 

  1. Der Zugang zu Angeboten der nachstehenden Einrichtungen ist nur unter strengen Auflagen (Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Tischen von 2 Metern, Aushänge mit Hinweisen zu richtigen (betrieblichen) Hygienemaßnahmen, allgemeine Aushänge zu Hygienemaßnahmen wie z.B. unter https://www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken.html, Hygienemaßnahmen etc.) für den Innenbereich gestattet:

a)  Bibliotheken außer Bibliotheken an Hochschulen und

b)  Mensen, Restaurants und Speisegaststätten (hierzu zählen auch Imbissbuden und Schnellrestaurants) sowie Hotels für die Bewirtung von Übernachtungsgästen.

Restaurants und Speisegaststätten sind zudem frühestens ab 6 Uhr zu öffnen und spätestens ab 15 Uhr zu schließen. Über diesen Zeitraum hinaus wird Außer-Haus-Verkauf ausschließlich als Lieferdienst unter strenger Beachtung der Hygienemaßnahmen zugelassen. Theken- und Schankbetrieb sind ebenso wie Außengastronomie nicht zulässig.

 

  1. NICHT zu schließen ist der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel. Alle anderen Verkaufsstellen des Einzelhandels sind zu schließen.

Geschäfte, die ein Mischsortiment an Lebensmitteln, Drogerieartikeln und Non-Food-Artikeln (wie Dekorationsartikel oder Kleidung) anbieten, fallen nicht unter die in Ziffer 5 Satz 1 aufgezählten Einzelhandelsbetriebe. Hier ist der Schwerpunkt des Sortiments entscheidend, der in der Regel auf Non-Food-Artikeln liegt.

Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Dies sind insbesondere freie Berufe wie Rechtsanwälte, Steuerberater, Architekten und Ingenieure, aber auch Autowerkstätten sowie der Autohandel.

Praktischer Fahrunterricht (Fahrstunden) in Fahrschulen darf als Dienstleistung weiterhin durchgeführt werden. Der Theorieunterricht darf jedoch nur noch einzeln stattfinden; einer Unterrichtung in Kleingruppen steht Ziffer 10 dieser Verfügung entgegen.

  1. Der Zugang zu Einkaufszentren, „Shopping Malls“ oder „Factory Outlets“ und vergleichbaren Einrichtungen ist nur gestattet, wenn sich dort nicht zu schließende Einrichtungen nach Nummer 5 Satz 1 befinden, und nur zu dem Zweck, diese Einrichtungen aufzusuchen.
  1. Geschäften des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken sowie Geschäfte des Großhandels ist bis auf weiteres auch die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet; dies gilt nicht für Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag.

Darüber hinaus dürfen diese Geschäfte im Rahmen der geltenden Ladenöffnungszeiten ihre eigenen Öffnungszeiten erweitern, um eine bessere Verteilung des Kundenaufkommens zu erreichen.

  1. Sämtliche Verkaufsstellen im Sinne des Ladenöffnungsgesetzes (LÖG NRW) haben die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen zu treffen (z.B. Abstand von 1,50 m zwischen Personen und gleichzeitige Anzahl von Kunden im Ladenlokal, Regelungen für die Wartenden). Diese Regelungen sind von außen gut sichtbar am Ladenlokal anzubringen.
  1. Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt.

  2. Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt. Das schließt grundsätzlich auch Verbote für Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen ein, die nach Durchführung einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung zugelassen werden können. Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und –vorsorge zu dienen bestimmt sind oder der Versorgung der Bevölkerung dienen (z.B. Wochenmärkte).

Versammlungen auch zur Religionsausübung unterbleiben. Kirchen, Islam-Verbände und jüdische Verbände haben entsprechende Erklärungen abgegeben.

Unter Veranstaltungen sind hier sowohl öffentliche wie auch private Veranstaltungen zu verstehen. Private Veranstaltungen wie Tauf- oder Hochzeitsfeiern dürfen nicht als geschlossene Gesellschaft in Lokalitäten stattfinden. Das gilt auch für die Zeiträume, in denen Restaurants öffnen dürfen.

Zudem sind Privatveranstaltungen in häuslicher Umgebung (wie Geburtstagsfeiern) nicht gestattet, da dies einer Kontaktvermeidung widerspricht.

11. Die Anordnungen unter 1 bis 10 sind sofortig vollziehbar.

12. Die Anordnungen unter 1 bis 11 treten mit sofortiger Wirkung in Kraft.

13. Auf die Strafbarkeit von Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnungen gemäß § 75 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 IfSG wird hingewiesen.

Die Allgemeinverfügung vom 18.03.2020 verliert mit Inkrafttreten dieser Allgemeinverfügung ihre Gültigkeit.

Begründung:
Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich in kurzer Zeit weltweit verbreitet. Auch in Deutschland und insbesondere in Nordrhein-Westfalen gibt es inzwischen zahlreiche Infektionen. Bei SARS-CoV-2 handelt es sich um einen Krankheitserreger im Sinne des § 2 Abs. 1 IfSG.

Der Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen. Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Die Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, erfolgen. Insofern erhöht sich das Risiko einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus beim Zusammentreffen vieler Menschen auf kleinen Raum potenziell und damit die Gefahr, dass sich Infektionen in der Bevölkerung weiterverbreiten.
Vor dem Hintergrund drastisch steigender Infektionszahlen in den vergangenen Tagen und der weiterhin dynamischen Entwicklung der SARS-CoV-2 Infektionen ist es erforderlich, weitere – über die in den bislang ergangenen Erlassen enthaltenen hinausgehende – kontaktreduzierende Maßnahmen zur Beeinflussung der Ausbreitungsdynamik zu ergreifen und Infektionsketten zu unterbrechen. Um insbesondere eine auskömmliche Versorgung mit Intensivbetten für schwerbehandlungsbedürftige Patienten aufrecht zu erhalten, ist es erforderlich, die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen oder zumindest zu verlangsamen.

Nach der Einschätzung des Robert-Koch-Institutes (RKI) sind zur Bewältigung der aktuellen Weiterverbreitung des SARS-CoV-2-Virus „massive Anstrengungen auf allen Ebenen des öffentlichen Gesundheitsdienstes erforderlich“.

Die zuständige Behörde hat die notwendigen Maßnahmen zur Abwendung der dem Einzelnen oder der Allgemeinheit drohenden Gefahren zu treffen (§§ 16 Abs. 1, Satz 1, 28 Abs. 1 Satz 2 IfSG).

Aufgrund des Erlasses des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales NRW vom 16.03.2020 und 17.03.2020 sollen nunmehr verschiedene Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten und zur Beeinflussung der Ausbreitungsdynamik ergriffen werden.

Mit dieser Allgemeinverfügung setzt die Stadt Jülich diesen Erlass als für die Maßnahmen nach §§ 16, 28 IfSG zuständige Behörde gemäß § 3 ZVO-IfSG um.

Die Entscheidung zu den vorgeschilderten ordnungsbehördlichen Maßnahmen liegt grundsätzlich in meinem pflichtgemäßen Ermessen. Nach dem o.g. Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales reduziert sich mein Ermessen dahingehend, dass die vorgenannten Maßnahmen anzuordnen sind.

Die Grundrechte der Freiheit der Person (Artikel 2, Absatz 2, Satz 2 Grundgesetz) und der Versammlungsfreiheit (Artikel 8 Grundgesetz) werden insoweit eingeschränkt; dies ist jedoch notwendig, damit sich das Virus deutlich langsamer verbreitet und das Gesundheitssystem nicht kollabiert.

Die getroffenen Anordnungen entsprechen auch dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Sie sind sowohl geeignet als auch erforderlich und angemessen, um den erstrebten Zweck, nämlich den Schutz der Gesundheit des Einzelnen und der Allgemeinheit, zu erreichen.

Sie sind geeignet, da durch sie die dringend erforderliche Verzögerung des Eintritts von weiteren Infektionen erreicht werden kann. Dadurch gelingt es, das Gesundheitswesen nicht zu überlasten und die erforderlichen Kapazitäten für die Behandlungen von Erkrankten sowie sonstigen Krankheitsfällen bereitzuhalten. Damit wird auch Zeit gewonnen, Therapeutika und Impfstoffe zu entwickeln.

Die getroffenen Anordnungen sind erforderlich, da mildere Mittel bei gleicher Zweckförderlichkeit für mich unter Berücksichtigung aller sachgerechten Erwägungen derzeit nicht ersichtlich sind.

Vor dem Hintergrund des bestehenden Infektionsrisikos sind die getroffenen Anordnungen auch angemessen, da Sie gemessen am Zweck dieser Allgemeinverfügung nicht unangemessen belastet werden.

Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage bei dem Verwaltungsgericht in Aachen, Adalbertsteinweg 92, 52070 Aachen schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle oder in elektronischer Form nach Maßgabe der Verordnung über den elektronischen Rechtsverkehr bei den Verwaltungs- und Finanzgerichten im Lande Nordrhein-Westfalen erhoben werden.

Die Klage kann auch durch Übertragung eines elektronischen Dokuments an die elektronische Poststelle des Gerichts erhoben werden. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht geeignet sein. Es muss mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg gemäß § 55a Absatz 4 VwGO eingereicht werden. Die für die Übermittlung und Bearbeitung geeigneten technischen Rahmenbedingungen bestimmen sich nach näherer Maßgabe der Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung - ERVV) vom 24. November 2017 (BGBl. I S. 3803).

Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung:
Eine Klage gegen diese Allgemeinverfügung hat gem. § 16 Abs. 8 IfSG keine aufschiebende Wirkung.
Auf Antrag kann das Verwaltungsgericht Aachen gem. § 80 Abs. 5 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) die aufschiebende Wirkung ganz oder teilweise anordnen.

 

Fuchs
(Bürgermeister)

[Stadt Jülich] Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stellen für viele Unternehmen eine wirtschaftliche Herausforderung dar. 

Als kurzfristige Entlastungsmaßnahme bietet die Stadt Jülich den betroffenen Unternehmen an, die Gewerbe- und Grundsteuerzahlungen vorerst bis zum 30.06.2020 zinslos zu stunden.

Diese Maßnahme soll einen Beitrag dazu leisten, möglichst viele Arbeitsplätze und Existenzen zu erhalten und einen zeitlichen Übergang bis zum Einsetzen von Hilfsmaßnahmen durch Bund und Land ermöglichen.

Unternehmen die von dem Angebot der Stundung Gebrauch machen wollen können dies durch formlose Mail an kaemmerei@juelich.de mit Angabe des Kassenzeichens und einer entsprechenden Begründung (z.B. Umsatzeinbußen aufgrund Schließung etc.).

Nach Eingang der Mail erfolgt zeitnah eine Bestätigung ebenfalls per Mail.

Es wird darauf hingewiesen, dass diese Regelung lediglich für die Grund- und Gewerbesteuer gilt, da hierfür die Zuständigkeit bei der Stadt Jülich liegt. Für alle anderen Steuerarten, wie beispielsweise die Einkommens- oder Körperschaftssteuer, Lohn- und Umsatzsteuer bleibt es bei den zuständigen Ansprechpartnern im örtlichen Finanzamt.

[Kreis Düren] Der Kreis Düren hat am Mittwoch (18.3.) den Betrieb im neu eingerichteten Abstrichzentrum in Kreuzau-Stockheim auf dem Gelände eines ehemaligen Baumarktes aufgenommen. 61 Tests sind dort gemacht worden. Im Schnitt wären rund 250 Abstriche am Tag möglich. Neben dem Team, das in Stockheim arbeitet, sind aber nach wie vor auch mobile Einheiten unterwegs, um Abstriche zu nehmen. "Wir sind derzeit gut aufgestellt und können durch das Abstrichzentrum die Anzahl an möglichen Tests nun deutlich erhöhen", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Das Gesundheitsamt leitet eine Liste der Menschen, bei denen ein Abstrich erforderlich ist, an den Rettungsdienst Kreis Düren AöR weiter. Von dort aus werden die Abstriche koordiniert sowie weitere Informationen zum Ablauf an die Betroffenen weitergeleitet.

Währenddessen ist die Anzahl der Corona-Infizierten im Kreis Düren auf 74 Menschen gestiegen. Drei von ihnen werden stationär im Krankenhaus behandelt. Nach wie vor wird alles daran gesetzt, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Daher ist auch die Kreisverwaltung für Besucher ohne Termin geschlossen. Dringende Termine können nun auch mithilfe von Online-Formularen vereinbart werden. Allgemeine Termine sind unter folgendem Link möglich: https://www.kreis-dueren.de/terminwunsch. Termine, die das Straßenverkehrsamt betreffen (Zulassungsstelle und Führerscheinstelle), können hier vereinbart werden: https://www.kreis-dueren.de/terminanfrage. Natürlich sind auch nach wie vor telefonische Auskünfte möglich.

Elternbrief der Landesregierung
Die Landesregierung hat heute zudem einen Brief veröffentlicht, der sich an Eltern richtet, deren Kinder keinen Anspruch auf Betreuung in einer Kita haben. Es wird darum gebeten, trotz der immensen Herausforderungen hinsichtlich der Betreuung, keine Betreuungsgruppen am Arbeitsplatz und auch keine größeren Gruppen im privaten Rahmen zu organisieren. Auch neue Kontaktnetze, sprich wechselnde Betreuer, und Großeltern als Betreuer sollten vermieden werden. Das betont auch der Kreis Düren. "Wir wissen, dass derzeit viele Menschen vor große Herausforderungen gestellt werden. Sie müssen ihr soziales, privates und berufliches Leben gravierend einschränken. Wir möchten daher allen Menschen danken, die mit viel Verständnis auf diese außergewöhnliche Situation reagieren und gleichermaßen an ihre Vernunft appellieren, sich an die Verhaltensregeln zu halten", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Bei Unsicherheiten steht nach wie vor von montags bis freitags die Bürger-Hotline von 8 bis 16.30 Uhr unter der Rufnummer 02421/221053920 zur Verfügung. Heute suchten 665 Menschen Rat und Hilfe. Hinzu kommt die Service-Nummer für Unternehmen unter 02421/221061-214. Die Service-Nummer ist zu den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung Düren besetzt. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/91191001 für allgemeine Fragen zur Verfügung. Sobald es Neuigkeiten gibt, informieren wir.

Aufgrund der §§ 3 Absatz 1, 7 Absatz 3, 9 Absatz 1 Ordnungsbehördengesetz (OBG NRW) in Verbindung mit §§ 28 Absatz 1 Satz 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) ergeht, zunächst bis zum 19. April 2020, folgende Allgemeinverfügung (Änderungen gegenüber der Allgemeinverfügung vom 17.03.2020 sind kursiv gesetzt):

  1. Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten nach RKI-Klassifizierung gelten für den Zeitraum von 14 Tagen nach Aufenthalt Betretungsverbote für folgende Bereiche:

a)  Gemeinschaftseinrichtungen (Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen, „Kinderbetreuung in besonderen Fällen“, Schulen und Heime, in denen überwiegend minderjährige Personen betreut werden) sowie betriebserlaubte Einrichtungen nach § 45 SGB VIII (stationäre Erziehungshilfe)

b)  Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken

c)  stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe, besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen

d)  Berufsschulen

e)  Hochschulen

  1. Für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie für stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe, besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen gelten nachstehende Maßnahmen:

a) Diese Einrichtungen haben Maßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag von Corona-Viren zu erschweren, Patienten und Personal zu schützen und persönliche Schutzausrüstung einzusparen.

b) Sie haben Besuchsverbote oder restriktive Einschränkungen der Besuche auszusprechen; maximal ist aber ein registrierter Besucher pro Bewohner/ Patient pro Tag mit Schutzmaßnahmen und mit Hygieneunterweisung zuzulassen. Ausgenommen davon sind medizinisch oder ethisch-sozial angezeigte Besuche (z. B. Kinderstationen, Palliativpatienten).

c)  Kantinen, Cafeterien oder andere der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtungen für Patienten und Besucher sind zu schließen.

d)  Sämtliche öffentliche Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Informationsveranstaltungen etc. sind zu unterlassen.

  1. Folgende Einrichtungen, Begegnungsstätten und Angebote sind zu schließen beziehungsweise einzustellen:

a) Alle sogenannten Amüsierbetriebe wie Bars, Kneipen, (Eis-)Cafés und Cafébereiche in z.B. Bäckereien, Clubs, Diskotheken, Theater, Opern- und Konzerthäuser, Kinos und Museen und ähnliche Einrichtungen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen

b) Alle Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (Innen- und Außenbereich), Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen

c) Alle Fitness-Studios, Schwimmbäder und sogenannte „Spaßbäder“ sowie Saunen und ähnliche Einrichtungen

d) Alle Spiel- und Bolzplätze

e) Alle Angebote in Volkshochschulen, in Musikschulen, in sonstigen öffentlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen

f)  Reisebusreisen

g) Jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen, Sportvereinen sowie sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen

h) Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnlichen Einrichtungen

i)  Gleiches gilt für Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen.

  1. Der Zugang zu Angeboten der nachstehenden Einrichtungen ist nur unter strengen Auflagen (Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Tischen von 2 Metern, Aushänge mit Hinweisen zu richtigen (betrieblichen) Hygienemaßnahmen, allgemeine Aushänge zu Hygienemaßnahmen wie z.B. unter https://www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken.html, Hygienemaßnahmen etc.) für den Innenbereich gestattet:

a) Bibliotheken außer Bibliotheken an Hochschulen und

b) Mensen, Restaurants und Speisegaststätten sowie Hotels für die Bewirtung von Übernachtungsgästen.

Restaurants und Speisegaststätten sind zudem frühestens ab 6 Uhr zu öffnen und spätestens ab 15 Uhr zu schließen. Über diesen Zeitraum hinaus wird Außer-Haus-Verkauf ausschließlich als Lieferdienst unter strenger Beachtung der Hygienemaßnahmen zugelassen. Theken- und Schankbetrieb sind ebenso wie Außengastronomie nicht zulässig.

  1. NICHT zu schließen ist der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel. Alle anderen Verkaufsstellen des Einzelhandels sind zu schließen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.
  1. Der Zugang zu Einkaufszentren, „Shopping Malls“ oder „Factory Outlets“ und vergleichbaren Einrichtungen ist nur gestattet, wenn sich dort nicht zu schließende Einrichtungen nach Nummer 5 Satz 1 befinden, und nur zu dem Zweck, diese Einrichtungen aufzusuchen.
  1. Geschäften des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken sowie Geschäfte des Großhandels ist bis auf weiteres auch die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet; dies gilt nicht für Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag.

Darüber hinaus dürfen diese Geschäfte im Rahmen der geltenden Ladenöffnungszeiten ihre eigenen Öffnungszeiten erweitern, um eine bessere Verteilung des Kundenaufkommens zu erreichen.

  1. Sämtliche Verkaufsstellen im Sinne des Ladenöffnungsgesetzes (LÖG NRW) haben die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen zu treffen (z.B. Abstand von 1,50 m zwischen Personen und gleichzeitige Anzahl von Kunden im Ladenlokal, Regelungen für die Wartenden). Diese Regelungen sind von außen gut sichtbar am Ladenlokal anzubringen.
  1. Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt.

  2. Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt. Das schließt grundsätzlich auch Verbote für Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen ein, die nach Durchführung einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung zugelassen werden können. Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und –vorsorge zu dienen bestimmt sind oder der Versorgung der Bevölkerung dienen (z.B. Wochenmärkte).

  3. Versammlungen auch zur Religionsausübung unterbleiben. Kirchen, Islam-Verbände und jüdische Verbände haben entsprechende Erklärungen abgegeben.Die Anordnungen unter 1 bis 10 sind sofortig vollziehbar.

  4. Die Anordnungen unter 1 bis 11 treten am Tage nach der öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.

  5. Auf die Strafbarkeit von Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnungen gemäß § 75 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 IfSG wird hingewiesen.

Die Allgemeinverfügung vom 17.03.2020 verliert mit Inkrafttreten dieser Allgemeinverfügung ihre Gültigkeit.

Begründung:
Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich in kurzer Zeit weltweit verbreitet. Auch in Deutschland und insbesondere in Nordrhein-Westfalen gibt es inzwischen zahlreiche Infektionen. Bei SARS-CoV-2 handelt es sich um einen Krankheitserreger im Sinne des § 2 Abs. 1 IfSG.

Der Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen. Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Die Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, erfolgen. Insofern erhöht sich das Risiko einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus beim Zusammentreffen vieler Menschen auf kleinen Raum potenziell und damit die Gefahr, dass sich Infektionen in der Bevölkerung weiterverbreiten.
Vor dem Hintergrund drastisch steigender Infektionszahlen in den vergangenen Tagen und der weiterhin dynamischen Entwicklung der SARS-CoV-2 Infektionen ist es erforderlich, weitere – über die in den bislang ergangenen Erlassen enthaltenen hinausgehende – kontaktreduzierende Maßnahmen zur Beeinflussung der Ausbreitungsdynamik zu ergreifen und Infektionsketten zu unterbrechen. Um insbesondere eine auskömmliche Versorgung mit Intensivbetten für schwerbehandlungsbedürftige Patienten aufrecht zu erhalten, ist es erforderlich, die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen oder zumindest zu verlangsamen.

Nach der Einschätzung des Robert-Koch-Institutes (RKI) sind zur Bewältigung der aktuellen Weiterverbreitung des SARS-CoV-2-Virus „massive Anstrengungen auf allen Ebenen des öffentlichen Gesundheitsdienstes erforderlich“.

Die zuständige Behörde hat die notwendigen Maßnahmen zur Abwendung der dem Einzelnen oder der Allgemeinheit drohenden Gefahren zu treffen (§§ 16 Abs. 1, Satz 1, 28 Abs. 1 Satz 2 IfSG).

Aufgrund des Erlasses des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales NRW vom 16.03.2020 und 17.03.2020 sollen nunmehr verschiedene Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten und zur Beeinflussung der Ausbreitungsdynamik ergriffen werden.

Mit dieser Allgemeinverfügung setzt die Stadt Jülich diesen Erlass als für die Maßnahmen nach §§ 16, 28 IfSG zuständige Behörde gemäß § 3 ZVO-IfSG um.

Die Entscheidung zu den vorgeschilderten ordnungsbehördlichen Maßnahmen liegt grundsätzlich in meinem pflichtgemäßen Ermessen. Nach dem o.g. Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales reduziert sich mein Ermessen dahingehend, dass die vorgenannten Maßnahmen anzuordnen sind.

Die Grundrechte der Freiheit der Person (Artikel 2, Absatz 2, Satz 2 Grundgesetz) und der Versammlungsfreiheit (Artikel 8 Grundgesetz) werden insoweit eingeschränkt; dies ist jedoch notwendig, damit sich das Virus deutlich langsamer verbreitet und das Gesundheitssystem nicht kollabiert.

Die getroffenen Anordnungen entsprechen auch dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Sie sind sowohl geeignet als auch erforderlich und angemessen, um den erstrebten Zweck, nämlich den Schutz der Gesundheit des Einzelnen und der Allgemeinheit, zu erreichen.

Sie sind geeignet, da durch sie die dringend erforderliche Verzögerung des Eintritts von weiteren Infektionen erreicht werden kann. Dadurch gelingt es, das Gesundheitswesen nicht zu überlasten und die erforderlichen Kapazitäten für die Behandlungen von Erkrankten sowie sonstigen Krankheitsfällen bereitzuhalten. Damit wird auch Zeit gewonnen, Therapeutika und Impfstoffe zu entwickeln.

Die getroffenen Anordnungen sind erforderlich, da mildere Mittel bei gleicher Zweckförderlichkeit für mich unter Berücksichtigung aller sachgerechten Erwägungen derzeit nicht ersichtlich sind.

Vor dem Hintergrund des bestehenden Infektionsrisikos sind die getroffenen Anordnungen auch angemessen, da Sie gemessen am Zweck dieser Allgemeinverfügung nicht unangemessen belastet werden.

Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage bei dem Verwaltungsgericht in Aachen, Adalbertsteinweg 92, 52070 Aachen schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle oder in elektronischer Form nach Maßgabe der Verordnung über den elektronischen Rechtsverkehr bei den Verwaltungs- und Finanzgerichten im Lande Nordrhein-Westfalen erhoben werden.

Die Klage kann auch durch Übertragung eines elektronischen Dokuments an die elektronische Poststelle des Gerichts erhoben werden. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht geeignet sein. Es muss mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg gemäß § 55a Absatz 4 VwGO eingereicht werden. Die für die Übermittlung und Bearbeitung geeigneten technischen Rahmenbedingungen bestimmen sich nach näherer Maßgabe der Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung - ERVV) vom 24. November 2017 (BGBl. I S. 3803).

Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung:
Eine Klage gegen diese Allgemeinverfügung hat gem. § 16 Abs. 8 IfSG keine aufschiebende Wirkung.
Auf Antrag kann das Verwaltungsgericht Aachen gem. § 80 Abs. 5 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) die aufschiebende Wirkung ganz oder teilweise anordnen.

 

Fuchs
(Bürgermeister)

[Stadt Jülich] „Wir werden das nur gemeinsam schaffen, dieses Virus zu bekämpfen, wenn jetzt alle mitmachen und helfen, Menschenleben zu retten.“

Mit eindringlichen Worten gab Ministerpräsident Laschet am 17.03.2020 weitere Verschärfungen der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bekannt: „Die Entwicklung der Infektion mit dem Coronavirus in Nordrhein-Westfalen ist nicht nur dynamisch, sondern dramatisch. Es muss nun der Letzte verstehen, wir befinden uns in einer schweren Krise, für die Gesundheit, für den Wohlstand und für den Zusammenhalt in unserem Land.“ Und weiter sagte er: „Wir werden das nur gemeinsam schaffen, dieses Virus zu bekämpfen, wenn jetzt alle mitmachen und helfen Menschenleben zu retten. Es geht um Leben und Tod. So einfach ist das und auch so schlimm.“ Er wiederholte seinen dringenden Appell an alle: „Bleiben Sie zuhause und helfen mit, das Virus einzudämmen.“

Die am 16.03.2020 von der Stadt Jülich hierzu erlassene Allgemeinverfügung wurde umgehend an die neuen Vorgaben angepasst. Demnach sind ab sofort auch alle Kinderspielplätze und Bolzplätze gesperrt. Kneipen und Cafés sind ebenfalls geschlossen. Restaurants und Speisegaststätten dürfen unter den bereits gestern genannten strengen Auflagen nur bis maximal 15.00 Uhr öffnen.

 „Mir ist klar, dass diese Regelungen den Lebensalltag vieler Menschen massiv einschränken. Kinderbetreuung und Berufstätigkeit ohne Schule und Kita zu organisieren ist eine große Herausforderung und nicht wenige machen sich berechtigte Sorgen um ihre berufliche Existenz. Angesichts der steigenden Infektionszahlen gibt es zu den jetzt getroffenen Maßnahmen aber keine Alternative.“ so Bürgermeister Axel Fuchs. „Mehr denn je ist jetzt gesellschaftlicher Zusammenhalt gefragt, um diese schwere Herausforderung zu bewältigen“, appelliert er an die Jülicherinnen und Jülicher ihre sozialen Kontakte auf das absolut notwendige Minimum zu reduzieren. Nachbarschaftshilfe, gegenseitige Unterstützung und Rücksichtnahme sind jetzt besonders gefragt, damit auch die Menschen mit höherem Risiko gut versorgt bleiben. Jederzeit sollten die Verhaltensregeln des Robert-Koch-Institutes befolgt werden.

 

Die vollständige Allgemeinverfügung finden Sie nachfolgend. Änderungen und Konkretisierungen der Vorgaben der übergeordneten Behörden sind auch in den nächsten Stunden und Tagen zu erwarten. Die Stadt Jülich wird auch diese schnellstmöglich umsetzen und entsprechend informieren.

Aufgrund der §§ 3 Absatz 1, 7 Absatz 3, 9 Absatz 1 Ordnungsbehördengesetz (OBG NRW) in Verbindung mit §§ 28 Absatz 1 Satz 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) ergeht, zunächst bis zum 19. April 2020, folgende Allgemeinverfügung (Änderungen gegenüber der Allgemeinverfügung vom 16.03.2020 sind kursiv gesetzt):

1. Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten nach RKI-Klassifizierung gelten für den Zeitraum von 14 Tagen nach Aufenthalt Betretungsverbote für folgende Bereiche:

a)      Gemeinschaftseinrichtungen (Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen, „Kinderbetreuung in besonderen Fällen“, Schulen und Heime, in denen überwiegend minderjährige Personen betreut werden) sowie betriebserlaubte Einrichtungen nach § 45 SGB VIII (stationäre Erziehungshilfe)

b)      Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken

c)      stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe, besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen

d)      Berufsschulen

e)      Hochschulen

2. Für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie für stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe, besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen gelten nachstehende Maßnahmen:

a)      Diese Einrichtungen haben Maßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag von Corona-Viren zu erschweren, Patienten und Personal zu schützen und persönliche Schutzausrüstung einzusparen.

b)      Sie haben Besuchsverbote oder restriktive Einschränkungen der Besuche auszusprechen; maximal ist aber ein registrierter Besucher pro Bewohner/ Patient pro Tag mit Schutzmaßnahmen und mit Hygieneunterweisung zuzulassen. Ausgenommen davon sind medizinisch oder ethisch-sozial angezeigte Besuche (z. B. Kinderstationen, Palliativpatienten).

c)      Kantinen, Cafeterien oder andere der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtungen für Patienten und Besucher sind zu schließen.

d)      Sämtliche öffentliche Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Informationsveranstaltungen etc. sind zu unterlassen.

3. Folgende Einrichtungen, Begegnungsstätten und Angebote sind zu schließen beziehungsweise einzustellen:

a)      Alle sogenannten Amüsierbetriebe wie Bars, Kneipen, (Eis-)Cafés und Cafébereiche in z.B. Bäckereien, Clubs, Diskotheken, Theater, Opern- und Konzerthäuser, Kinos und Museen und ähnliche Einrichtungen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen

b)      Alle Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (Innen- und Außenbereich), Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen

c)      Alle Fitness-Studios, Schwimmbäder und sogenannte „Spaßbäder“ sowie Saunen und ähnliche Einrichtungen

d)      Alle Spiel- und Bolzplätze

e)      Alle Angebote in Volkshochschulen, in Musikschulen, in sonstigen öffentlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen

f)       Reisebusreisen

g)      Jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen, Sportvereinen sowie sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen

h)      Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnlichen Einrichtungen

i)        Gleiches gilt für Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen.

4. Der Zugang zu Angeboten der nachstehenden Einrichtungen ist nur unter strengen Auflagen (Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Tischen von 2 Metern, Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen, Hygienemaßnahmen etc.) sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich gestattet:

a)      Bibliotheken außer Bibliotheken an Hochschulen und

b)      Mensen, Restaurants und Speisegaststätten sowie Hotels für die Bewirtung von Übernachtungsgästen.

Restaurants und Speisegaststätten sind zudem frühestens ab 6 Uhr zu öffnen und spätestens ab 15 Uhr zu schließen. Theken- und Schankbetrieb sind nicht zulässig.

5. Geschäften des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken sowie Geschäfte des Großhandels ist bis auf weiteres auch die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet; dies gilt nicht für Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag.

6. Sämtliche Verkaufsstellen im Sinne des Ladenöffnungsgesetzes (LÖG NRW) haben die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen zu treffen.

7. Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt

8. Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt. Das schließt grundsätzlich auch Verbote für Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen ein, die nach Durchführung einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung zugelassen werden können. Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und –vorsorge zu dienen bestimmt sind oder der Versorgung der Bevölkerung dienen (z.B. Wochenmärkte).

Versammlungen auch zur Religionsausübung unterbleiben. Kirchen, Islam-Verbände und jüdische Verbände haben entsprechende Erklärungen abgegeben.

9. Die Anordnungen unter 1 bis 8 sind sofortig vollziehbar.

10.  Die Anordnungen unter 1 bis 9 treten am Tage nach der öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.

11. Auf die Strafbarkeit von Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnungen gemäß § 75 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 IfSG wird hingewiesen.

Die Allgemeinverfügung vom 16.03.2020 verliert mit Inkrafttreten dieser Allgemeinverfügung ihre Gültigkeit.

Begründung:
Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich in kurzer Zeit weltweit verbreitet. Auch in Deutschland und insbesondere in Nordrhein-Westfalen gibt es inzwischen zahlreiche Infektionen. Bei SARS-CoV-2 handelt es sich um einen Krankheitserreger im Sinne des § 2 Abs. 1 IfSG.

Der Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen. Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Die Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, erfolgen. Insofern erhöht sich das Risiko einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus beim Zusammentreffen vieler Menschen auf kleinen Raum potenziell und damit die Gefahr, dass sich Infektionen in der Bevölkerung weiterverbreiten.
Vor dem Hintergrund drastisch steigender Infektionszahlen in den vergangenen Tagen und der weiterhin dynamischen Entwicklung der SARS-CoV-2 Infektionen ist es erforderlich, weitere – über die in den bislang ergangenen Erlassen enthaltenen hinausgehende – kontaktreduzierende Maßnahmen zur Beeinflussung der Ausbreitungsdynamik zu ergreifen und Infektionsketten zu unterbrechen. Um insbesondere eine auskömmliche Versorgung mit Intensivbetten für schwerbehandlungsbedürftige Patienten aufrecht zu erhalten, ist es erforderlich, die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen oder zumindest zu verlangsamen.

Nach der Einschätzung des Robert-Koch-Institutes (RKI) sind zur Bewältigung der aktuellen Weiterverbreitung des SARS-CoV-2-Virus „massive Anstrengungen auf allen Ebenen des öffentlichen Gesundheitsdienstes erforderlich“.

Die zuständige Behörde hat die notwendigen Maßnahmen zur Abwendung der dem Einzelnen oder der Allgemeinheit drohenden Gefahren zu treffen (§§ 16 Abs. 1, Satz 1, 28 Abs. 1 Satz 2 IfSG).

Aufgrund des Erlasses des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales NRW vom 16.03.2020 und der Regelungen der Landesregierung vom 17.03.2020 sollen nunmehr verschiedene Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten und zur Beeinflussung der Ausbreitungsdynamik ergriffen werden.

Mit dieser Allgemeinverfügung setzt die Stadt Jülich diesen Erlass als für die Maßnahmen nach §§ 16, 28 IfSG zuständige Behörde gemäß § 3 ZVO-IfSG um.

Die Entscheidung zu den vorgeschilderten ordnungsbehördlichen Maßnahmen liegt grundsätzlich in meinem pflichtgemäßen Ermessen. Nach dem o.g. Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales reduziert sich mein Ermessen dahingehend, dass die vorgenannten Maßnahmen anzuordnen sind.

Die Grundrechte der Freiheit der Person (Artikel 2, Absatz 2, Satz 2 Grundgesetz) und der Versammlungsfreiheit (Artikel 8 Grundgesetz) werden insoweit eingeschränkt; dies ist jedoch notwendig, damit sich das Virus deutlich langsamer verbreitet und das Gesundheitssystem nicht kollabiert.

Die getroffenen Anordnungen entsprechen auch dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Sie sind sowohl geeignet als auch erforderlich und angemessen, um den erstrebten Zweck, nämlich den Schutz der Gesundheit des Einzelnen und der Allgemeinheit, zu erreichen.

Sie sind geeignet, da durch sie die dringend erforderliche Verzögerung des Eintritts von weiteren Infektionen erreicht werden kann. Dadurch gelingt es, das Gesundheitswesen nicht zu überlasten und die erforderlichen Kapazitäten für die Behandlungen von Erkrankten sowie sonstigen Krankheitsfällen bereitzuhalten. Damit wird auch Zeit gewonnen, Therapeutika und Impfstoffe zu entwickeln.

Die getroffenen Anordnungen sind erforderlich, da mildere Mittel bei gleicher Zweckförderlichkeit für mich unter Berücksichtigung aller sachgerechten Erwägungen derzeit nicht ersichtlich sind.

Vor dem Hintergrund des bestehenden Infektionsrisikos sind die getroffenen Anordnungen auch angemessen, da Sie gemessen am Zweck dieser Allgemeinverfügung nicht unangemessen belastet werden.

Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage bei dem Verwaltungsgericht in Aachen, Adalbertsteinweg 92, 52070 Aachen schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle oder in elektronischer Form nach Maßgabe der Verordnung über den elektronischen Rechtsverkehr bei den Verwaltungs- und Finanzgerichten im Lande Nordrhein-Westfalen erhoben werden.

Die Klage kann auch durch Übertragung eines elektronischen Dokuments an die elektronische Poststelle des Gerichts erhoben werden. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht geeignet sein. Es muss mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg gemäß § 55a Absatz 4 VwGO eingereicht werden. Die für die Übermittlung und Bearbeitung geeigneten technischen Rahmenbedingungen bestimmen sich nach näherer Maßgabe der Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung - ERVV) vom 24. November 2017 (BGBl. I S. 3803).

Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung:
Eine Klage gegen diese Allgemeinverfügung hat gem. § 16 Abs. 8 IfSG keine aufschiebende Wirkung.

Auf Antrag kann das Verwaltungsgericht Aachen gem. § 80 Abs. 5 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) die aufschiebende Wirkung ganz oder teilweise anordnen.

 

Fuchs
(Bürgermeister)

... hat Bundeskanzlerin Merkel nachfolgende Vereinbarung zwischen 

der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland vorgestellt:

Die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer haben am 16. März 2020 folgende Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland vereinbart:

I. Ausdrücklich NICHT geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Vielmehr sollten für diese Bereiche die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden. Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

II. Für den Publikumsverkehr zu schließen sind
 - Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
 - Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen
 - Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
 - Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
 - der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
 - alle weiteren, nicht an anderer Stelle dieses Papiers genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center
  - Spielplätze.

III. Zu verbieten sind
 - Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen
 - Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.

IV. Zu erlassen sind
 - Besuchsregelungen für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeheime und besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen, um den Besuch zu beschränken (zB Besuch einmal am Tag, für eine Stunde, allerdings nicht von Kinder unter 16 Jahren, nicht von Besuchern mit Atemwegsinfektionen, etc.)
 - in den vorgenannten Einrichtungen sowie in Universitäten, Schulen und Kindergärten, soweit deren Betrieb nicht gänzlich eingestellt wird, ein generelles Betretungsverbot für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten im Ausland oder besonders betroffenen Regionen im Inland nach RKI-Klassifizierung aufgehalten haben
 - Auflagen für Mensen, Restaurants, Speisegaststätten und Hotels, das Risiko einer Verbreitung des Corona-Virus zu minimieren, etwa durch Abstandsregelung für die Tische, Reglementierung der Besucherzahl, Hygienemaßnahmen und –hinweise
 - Regelungen, dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können,
 - Regelungen, dass Restaurants und Speisegaststätten generell frühestens ab 6 Uhr zu öffnen und spätestens ab 18 Uhr zu schließen sind.

Die heute von der Stadt Jülich erlassene Allgemeinverfügung enthält bereits einen großen Teil der hier genannten Regelungen. Weitere Details und Vorgaben der übergeordneten Behörden werden in den nächsten Stunden und Tagen erwartet. Die Stadt Jülich wird diese schnellstmöglich umsetzen und entsprechend informieren.

Ebenfalls seit heute bietet die Wirtschaftsförderung des Kreises Düren unter Tel.: 02421 / 22 10 61 - 214 Hilfsangebote für Unternehmen an.

[Stadt Jülich] Aufgrund der §§ 3 Absatz 1, 7 Absatz 3, 9 Absatz 1 Ordnungsbehördengesetz (OBG NRW) in Verbindung mit §§ 28 Absatz 1 Satz 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) ergeht, zunächst bis zum 19. April 2020, folgende Allgemeinverfügung:

1. Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gelten für den Zeitraum von 14 Tagen nach Aufenthalt Betretungsverbote für folgende Bereiche:

a) Gemeinschaftseinrichtungen (Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen, „Kinderbetreuung in besonderen Fällen“, Schulen und Heime, in denen überwiegend minderjährige Personen betreut werden) sowie betriebserlaubte Einrichtungen nach § 45 SGB VIII (stationäre Erziehungshilfe)

b) Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken

c) stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe

d) Berufsschulen

e) Hochschulen

2. Für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie für stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe gelten nachstehende Maßnahmen:

- Diese Einrichtungen haben Maßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag von Corona-Viren zu erschweren, Patienten und Personal zu schützen und persönliche Schutzausrüstung einzusparen.

- Sie haben Besuchsverbote oder restriktive Einschränkungen der Besuche auszusprechen; maximal ist aber ein registrierter Besucher pro Bewohner/ Patient pro Tag mit Schutzmaßnahmen und mit Hygieneunterweisung zuzulassen. Ausgenommen davon sind medizinisch oder ethisch-sozial angezeigte Besuche (z. B. Kinderstationen, Palliativpatienten).

- Kantinen, Cafeterien oder andere der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtungen für Patienten und Besucher sind zu schließen

- Sämtliche öffentliche Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Informationsveranstaltungen etc. sind zu unterlassen.

3. Folgende Einrichtungen, Begegnungsstätten und Angebote sind ab dem 17.03.2020 zu schließen beziehungsweise einzustellen:

- Alle sogenannten Amüsierbetriebe wie Bars (nicht Gaststätten gem. Ziffer 4 b) dieser Ordnungsverfügung), Clubs, Diskotheken, Theater, Kinos und Museen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen

- Alle Fitness-Studios, Schwimmbäder und sogenannte „Spaßbäder“, Saunen

- Alle Angebote in Volkshochschulen, in Musikschulen, in sonstigen öffentlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen

- Zusammenkünfte in Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen

- Zusammenkünfte in Spielhallen, Spielbanken und Wettbüros

- Gleiches gilt für Prostitutionsbetriebe

4. Der Zugang zu Angeboten der nachstehenden Einrichtungen ist ab dem 17.03.2020 nur unter strengen Auflagen (Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Tischen von 2 Metern, Aushänge mit Hinweisen zur richtigen Hygienemaßnahmen etc.) gestattet:

a) Bibliotheken außer Bibliotheken an Hochschulen und

b) Restaurants und Gaststätten (hierzu zählen z.B. auch Shisha-Bars, Kneipen und Cafés) sowie Hotels für die Bewirtung von Übernachtungsgästen

5. Alle öffentlichen Veranstaltungen sind untersagt. Das schließt grundsätzlich auch Verbote für Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen ein, die nach Durchführung einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung durch die Kreispolizeibehörde zugelassen werden können. Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -Vorsorge zu dienen bestimmt sind oder der Versorgung der Bevölkerung dienen (z. B. Wochenmärkte).

6. Bis zum 19.04.2020 findet für private Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, zu denen zwischen 50 und 250 Besucher/Teilnehmer erwartet werden, eine individuelle Risikobewertung durch die örtliche Ordnungsbehörde statt. Aus diesem Grund sind alle privaten Veranstaltungen vorgenannter Art dem Ordnungsamt der Stadt Jülich unter Angabe der Veranstaltungsart, der zu erwartenden Besucherzahl, der hierfür vorgesehenen Räumlichkeiten und des Veranstalters spätestens sieben Tage vor Beginn der Veranstaltung anzumelden. Hierbei sind Kontaktdaten zur ständigen Erreichbarkeit des Veranstalters anzugeben. Für entsprechende Veranstaltungen, deren Anmeldung ab Inkrafttreten dieser Verfügung nicht mehr rechtzeitig erfolgen kann, hat die Anmeldung unverzüglich zu erfolgen.

7. Die Anordnungen unter 1 bis 6 sind sofortig vollziehbar.

8. Die Anordnungen unter 1 bis 7 treten am Tage nach der öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.

Begründung:

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich in kurzer Zeit weltweit verbreitet. Auch in Deutschland und insbesondere in Nordrhein-Westfalen gibt es inzwischen zahlreiche Infektionen. Bei SARS-CoV-2 handelt es sich um einen Krankheitserreger im Sinne des § 2 Abs. 1 IfSG.

Der Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen. Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Die Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, erfolgen. Insofern erhöht sich das Risiko einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus beim Zusammentreffen vieler Menschen auf kleinen Raum potenziell und damit die Gefahr, dass sich Infektionen in der Bevölkerung weiter verbreiten.
Vor dem Hintergrund drastisch steigender Infektionszahlen in den vergangenen Tagen und der weiterhin dynamischen Entwicklung der SARS-CoV-2 Infektionen ist es erforderlich, weitere – über die in den bislang ergangenen Erlassen enthaltenen hinausgehende – kontaktreduzierende Maßnahmen zur Beeinflussung der Ausbreitungsdynamik zu ergreifen und Infektionsketten zu unterbrechen. Um insbesondere eine auskömmliche Versorgung mit Intensivbetten für schwerbehandlungsbedürftige Patienten aufrecht zu erhalten, ist es erforderlich, die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen oder zumindest zu verlangsamen.

Nach der Einschätzung des Robert-Koch-Institutes (RKI) sind zur Bewältigung der aktuellen Weiterverbreitung des SARS-CoV-2-Virus „massive Anstrengungen auf allen Ebenen des öffentlichen Gesundheitsdienstes erforderlich“.

Die zuständige Behörde hat die notwendigen Maßnahmen zur Abwendung der dem Einzelnen oder der Allgemeinheit drohenden Gefahren zu treffen (§§ 16 Abs. 1, Satz 1, 28 Abs. 1 Satz 2 IfSG).

Aufgrund des Erlasses des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales NRW vom 15.03.2020 sollen nunmehr verschiedene Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten und zur Beeinflussung der Ausbreitungsdynamik ergriffen werden.

Mit dieser Allgemeinverfügung setzt die Stadt Jülich diesen Erlass als für die Maßnahmen nach §§ 16, 28 IfSG zuständige Behörde gemäß § 3 ZVO-IfSG um.

Die Entscheidung zu den vorgeschilderten ordnungsbehördlichen Maßnahmen liegt grundsätzlich in meinem pflichtgemäßen Ermessen. Nach dem o.g. Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales reduziert sich mein Ermessen dahingehend, dass die vorgenannten Maßnahmen anzuordnen sind.

Die Grundrechte der Freiheit der Person (Artikel 2, Absatz 2, Satz 2 Grundgesetz) und der Versammlungsfreiheit (Artikel 8 Grundgesetz) werden insoweit eingeschränkt; dies ist jedoch notwendig, damit sich das Virus deutlich langsamer verbreitet und das Gesundheitssystem nicht kollabiert.

Die getroffenen Anordnungen entsprechen auch dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Sie sind sowohl geeignet als auch erforderlich und angemessen, um den erstrebten Zweck, nämlich den Schutz der Gesundheit des Einzelnen und der Allgemeinheit, zu erreichen.

Sie sind geeignet, da durch sie die dringend erforderliche Verzögerung des Eintritts von weiteren Infektionen erreicht werden kann. Dadurch gelingt es, das Gesundheitswesen nicht zu überlasten und die erforderlichen Kapazitäten für die Behandlungen von Erkrankten sowie sonstigen Krankheitsfällen bereitzuhalten. Damit wird auch Zeit gewonnen, Therapeutika und Impfstoffe zu entwickeln.

Die getroffenen Anordnungen sind erforderlich, da mildere Mittel bei gleicher Zweckförderlichkeit für mich unter Berücksichtigung aller sachgerechten Erwägungen derzeit nicht ersichtlich sind.
Vor dem Hintergrund des bestehenden Infektionsrisikos sind die getroffenen Anordnungen auch angemessen, da Sie gemessen am Zweck dieser Allgemeinverfügung nicht unangemessen belastet werden.

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage bei dem Verwaltungsgericht in Aachen, Adalbertsteinweg 92, 52070 Aachen schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle oder in elektronischer Form nach Maßgabe der Verordnung über den elektronischen Rechtsverkehr bei den Verwaltungs- und Finanzgerichten im Lande Nordrhein-Westfalen erhoben werden.

Die Klage kann auch durch Übertragung eines elektronischen Dokuments an die elektronische Poststelle des Gerichts erhoben werden. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht geeignet sein. Es muss mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg gemäß § 55a Absatz 4 VwGO eingereicht werden. Die für die Übermittlung und Bearbeitung geeigneten technischen Rahmenbedingungen bestimmen sich nach näherer Maßgabe der Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung - ERVV) vom 24. November 2017 (BGBl. I S. 3803).

Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung:

Eine Klage gegen diese Allgemeinverfügung hat gem. § 16 Abs. 8 IfSG keine aufschiebende Wirkung.
Auf Antrag kann das Verwaltungsgericht Aachen gem. § 80 Abs. 5 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) die aufschiebende Wirkung ganz oder teilweise anordnen.

 

Fuchs
(Bürgermeister)

[Stadt Jülich] In einer gemeinsamen Sitzung mit dem Bürgermeister und den Leitungen der Schulen, sowohl in städtischer als auch in privater Trägerschaft, wurde heute Bezug nehmend auf Ziffer 2. der Schulmail Nr. 4 vom 13.03.2020 (https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html), vorbehaltlich später angekündigter Regelungen, folgende einheitliche Regelung für alle Schulen beschlossen:

  1. Übergangsregelung für Montag, 16.03. und Dienstag 17.03.2020:

    Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit (inkl. Übermittagsbetreuung und OGS) eine Betreuung sicher.

    Bereits in diesem Zeitraum sollte die Inanspruchnahme auf das absolut notwendigste Maß reduziert sein.

  2. Ab Mittwoch, 18.03. bis zunächst 03.04.2020 gibt es ein Not-Betreuungsangebot, ebenfalls während der üblichen Unterrichtszeit (inkl. Übermittagsbetreuung und OGS).

    Dieses Angebot kann in analoger Anwendung der aufsichtlichen Weisung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (https://www.mkffi.nrw/200313_erlass_betretungsverbot_gemeinschaftseinrichtungen-kita.pdf) jedoch ausschließlich nur für Kinder, deren Erziehungsberechtigte bzw. Betreuungspersonen eine unentbehrliche Schlüsselperson sind, gelten.

    Wichtig: Die Not-Betreuung kann nur in Anspruch genommen werden, wenn ALLE Erziehungsberechtigten bzw. Betreuungspersonen unentbehrliche Schlüsselperson sind.
     
    „… Schlüsselpersonen sind Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient.

Dazu zählen insbesondere:

Alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsvorsorge und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Die Unentbehrlichkeit ist der betreffenden Einrichtung gegenüber durch eine schriftliche Bestätigung der jeweiligen Arbeitgeber bzw. Dienstvorgesetzten nachzuweisen. …“

Hier finden Sie einen entsprechenden Mustervordruck zur Beantragung einer Notbetreung vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Neue Leitlinie bestimmt Personal kritischer Infrastrukturen - MAGS NRW
https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/ll_kritische_infrastruktur_20_02_15_003.pdf

Wichtige ergänzende Hinweise:

  1. Ab Mittwoch, 18.03. bis zunächst 19.04.2020 gibt es keinen Schülerspezialverkehr, d.h.: die Erziehungsberechtigten bzw. Betreuungspersonen müssen ihr Kind / ihre Kinder selber zur Schule bringen bzw. abholen.

  2. Alle Schulen bitten darum, den Betreuungsbedarf möglichst zeitnah per E-Mail oder telefonisch anzuzeigen, damit vorbehaltlich der Vorlage der Unentbehrlichkeitsbescheinigung ein angepasstes aber auch möglichst geringfügiges Not-Betreuungsangebot organisiert werden kann.

„… Der Nachweis der Unentbehrlichkeit ist erforderlich, um die Zahl der zu betreuenden Kinder so gering wie möglich zu halten, damit eine weitere Verbreitung von SARS-CoV-2 entgegengewirkt werden kann. Anderenfalls wäre die Maßnahme des Betretungsverbotes von Schulen nicht effektiv, wenn sich Kinder in unveränderter Anzahl dort zu Betreuungszwecken aufhalten würden….“

Dem Bürgermeister und den verantwortlich handelnden Schulleitungen ist bewusst, dass auch diese Maßnahme einen massiven Eingriff darstellt und weitreichende Folgen haben kann.

Der Bürgermeister und die Schulleitungen appellieren an die Eigenverantwortung der Erziehungsberechtigten bzw. Betreuungspersonen und stellen auch bei dieser Maßnahme die Verantwortung für die Gesundheit, insbesondere von Risikogruppen, über alles in den Vordergrund.

Keinesfalls sollte die Betreuung durch Risikogruppen, wie z.B. Großeltern erfolgen. Auch wenn dies aufgrund besonders inniger familiärer Bindungen schwierig ist.

 

 

Informationen des Schulministeriums NRW vom 13.03.2020

Alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen werden zum 16.03.2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen. Dies bedeutet, dass bereits am Montag der Unterricht in den Schulen ruht.

Für Schülerinnen und Schüler in der dualen Ausbildung sowie in Praktika beschränkt sich die Maßnahme auf den Ausfall des Unterrichts.

Die Schulen haben Kommunikationsmöglichkeiten mit den Eltern in den kommenden Wochen in geeigneter Weise sicherzustellen.

ÜBERGANGSREGELUNG

Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17.03.) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher. Die Einzelheiten regelt die Schulleitung.

Für Lehrerinnen und Lehrer gilt, dass am Montag (16.03.) und Dienstag (17.03.) eine Anwesenheit in der Schule erforderlich ist, um im Kollegium die notwendigen Absprachen zu treffen. Einzelheiten regelt die Schulleitung auf der Grundlage ihres Weisungsrechts (§ 59 Abs. 1 Satz 2 SchulG). Zu einer darüber hinaus gehend erforderlichen Anwesenheit vgl. Ziff. 4.

Die vollständige Pressemitteilung des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen vom 13. März 2020:

Coronavirus: Unterricht in allen Schulen wird bis zu den Osterferien ausgesetzt

Ministerin Gebauer: Die landesweite Einstellung des Unterrichtsbetriebs ist eine Vorsichtsmaßnahme zur Eindämmung des Coronavirus

Das Landeskabinett hat heute die Entscheidung getroffen, den Unterrichtsbetrieb an den Schulen in Nordrhein-Westfalen im ganzen Land ab einschließlich Montag, dem 16. März 2020, vorerst bis zum Ende der Osterferien am 19. April 2020 einzustellen. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Die Landesregierung hat heute einen für den Alltag vieler Familien bedeutsamen Entschluss gefasst. Die Einstellung des Unterrichtsbetriebs ist eine weitreichende Entscheidung nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern vor allem für die Eltern sowie für unsere Lehrkräfte und Schulleitungen. Dieser Schritt ist nach derzeitigen Erkenntnissen richtig und angemessen. Durch diese Vorsichtsmaßnahme soll ein weiterer Beitrag zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus geleistet werden. Ein verlässliches Betreuungsangebot für Kinder von Eltern in Berufen, die für die Daseinsvorsorge insbesondere im Gesundheitswesen besonders wichtig sind, wird sichergestellt. Dadurch soll die Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems im Besonderen sowie weiterer Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge erhalten und unterstützt werden.“

Über die Ausgestaltung dieses Betreuungsangebots sowie über alle weiteren Entwicklungen mit dem Coronavirus werden sämtliche Schulen in Nordrhein-Westfalen durch das Schulministerium kontinuierlich informiert, auch über den Umgang mit den anstehenden Prüfungsverfahren. Grundsätzlich gilt zum jetzigen Zeitpunkt:

Die Einstellung des Unterrichts ab dem 16. März bis zum Ende der Osterferien hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Terminsetzungen bei den bevorstehenden Abiturprüfungen, da an der weitaus überwiegenden Zahl der Schulen die Schülerinnen und Schüler bis zu diesem Zeitpunkt die notwendigen Vorabiturklausuren für die Zulassung zur Abiturprüfung geschrieben werden konnten. Durch flexible Regelungen und Nachschreibtermine ist darüber hinaus sichergestellt, dass alle Schülerinnen und Schüler ihre Prüfungen ablegen können.

Über den Umgang mit anderen Prüfungsformaten – zum Beispiel Zentrale Prüfungen in Klasse 10 (ZP 10), zentrale Klausuren in der Einführungsphase (ZKE), Feststellungsprüfungen, Prüfungen an Berufskollegs – werden die Schulen zeitnah informiert.

Die Bemühungen des Schulministeriums sind darauf ausgerichtet, dass den Schülerinnen und Schülern aus den getroffenen Entscheidungen keine Nachteile hinsichtlich ihrer weiteren Schullaufbahn bzw. Prüfungen entstehen.

„Alle Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus werden regelmäßig überprüft und die Lage fortlaufend neu bewertet. Entscheidungsleitend ist die jeweils aktuelle Einschätzung der Lage durch das Robert-Koch-Institut und die Gesundheitsbehörden. Sie verfügen über die nötige Expertise und informieren regelmäßig über die Gefährdungslage für die gesamte Bevölkerung. Das Ministerium für Schule und Bildung ist darauf vorbereitet, zeitnah auf neue Entwicklungen zu reagieren“, erklärte Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Die Schulmail, mit der das Schul- und Bildungsministerium heute sämtliche Schulen und Schulträger in Nordrhein-Westfalen über die aktuellen Entwicklungen informiert hat, finden Sie unter

Das Schulministerium NRW hat diese Pressemitteilung, in insgesamt zehn Sprachen übersetzen lassen. Dies sind: Arabisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Türkisch, Kurmanci, Bulgarisch, Rumänisch, Persisch-Farsi. Sobald diese Übersetzungen vorliegen, werden sie auf dem Bildungsportal der Landesregierung NRW nach und nach veröffentlicht.

Schulmails, Übersetzungen und weitere Informationen des Schulministeriums NRW unter:
https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html

Stadt Jülich und Schulleitungen der Jülicher Schulen kommen auch am Wochenende zusammen um notwendige Absprachen zu treffen und Einzelheiten zu regeln. Bitte haben Sie Verständnis, dass dies einige Zeit in Anspruch nimmt. Aktuelle Informationen werden schnellstmöglich auf juelich.de/Coronavirus, auf der Facebook-Seite der Stadt Jülich und auf den Internet-Seiten der Schulen veröffentlicht.

[Stadt Jülich] Vorsichtsmaßnahmen sollen eine Verbreitung des Coronavirus eindämmen

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat am 13.03.2020 weitreichende Entscheidungen getroffen, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Ministerpräsiden Laschet sprach dabei die dringende Empfehlung aus, alle nicht zwingend notwendigen sozialen Kontakte zu vermeiden und von dem Besuch sämtlicher Veranstaltungen abzusehen.

Laut Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zur Durchführung von Veranstaltungen ab dem 14.März 2020 sind auch Veranstaltungen mit weniger als 1.000 erwarteten Besuchern/Teilnehmern abzusagen oder zu verschieben. Ausgenommen hiervon sind notwendige Veranstaltungen, insbesondere solche, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und –vorsorge zu dienen bestimmt sind.

Insoweit sind die am 12.03.2020 seitens der Stadt Jülich veröffentlichten Handlungsempfehlungen für öffentliche Veranstaltungen hinfällig.

Die Stadt Jülich hat deshalb beschlossen, alle städtischen Veranstaltungen zunächst bis zum 19.04.2020 abzusagen.

Lediglich dringend notwendige Veranstaltungen, wie z.B. Sitzungen der Ausschüsse und des Rates der Stadt Jülich werden unter strenger Beachtung der Hygiene-Vorschriften des Robert Koch-Institutes voraussichtlich stattfinden.

Dritte Veranstalter z.B. in angemieteten öffentlichen Gebäuden, auf öffentlichen Straßen und Plätzen, auf Sportstätten, in Sporthallen, Bürgerhallen etc. werden aufgefordert, unverzüglich die Absage bzw. Verschiebung der geplanten Veranstaltung zu prüfen.

Die Stadt Jülich behält sich vor im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten und zur Gefahrenabwehr insbesondere für die Risikogruppen geeignete Maßnahmen zu ergreifen, Auflagen zu erteilen etc.

Bitte wenden Sie sich diesbezüglich kurzfristig (möglichst 10 Tage vor Veranstaltungsbeginn) an die genehmigende bzw. vermietende Stelle bei der Stadt Jülich. Die Fachbereiche sind angewiesen die Veranstalter entsprechend aufzufordern.

Den Empfehlungen der Landesregierung folgend sollten Sie auch die Durchführung oder den Besuch privater Veranstaltungen kritisch überdenken.

Diese Grundsätze gelten ab sofort und bis auf Weiteres und können jederzeit aufgrund der aktuellen Entwicklungen angepasst und verschärft werden.

Dem Bürgermeister und den verantwortlich handelnden Personen bei der Stadt Jülich sowie allen Beteiligten bzw. handelnden Behörden ist bewusst, dass diese Grundsätze einen massiven Eingriff in den Veranstaltungsbereich darstellen und weitreichende Folgen haben können.

Die Stadt Jülich appelliert an die Eigenverantwortung jeden Veranstalters und stellt in dieser Krisensituation die Verantwortung für die Gesundheit ihrer Einwohnerinnen und Einwohner über alles in den Vordergrund.

Im Zusammenhang mit solchen Veranstaltungen durch die Stadt Jülich erhobene Gebühren werden nach Absprache mit dem zuständigen Fachbereich erstattet bzw. auf eine spätere Veranstaltung angerechnet. Dies ist im Einzelfall zwischen Veranstalter und zuständigem Fachbereich abzustimmen.

Die Stadt Jülich hofft auf ihr Verständnis und bittet dringend um Beachtung der Handlungsempfehlungen.

Den o.g. Erlass und weitere Informationen des MAGS finden Sie unter:
https://www.mags.nrw/coronavirus

 

Handlungsleitfaden fuer öffentliche Veranstaltungen Checkliste Kreis Düren
(Checkliste für Indoor-Veranstaltungen)

Handlungsleitfaden für öffentliche Veranstaltungen RKI
(Allgemeine Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlung für Großveranstaltungen)

[Stadt Jülich] Grundsätzliches:

Auf der heutigen Pressekonferenz sagte Ministerpräsident Armin Laschet:

„Nordrhein-Westfalen steht vor einer großen und ernsten Bewährungsprobe. Die Landesregierung handelt entschieden und konsequent. Zugleich ist aber auch klar: Diese Krise erfordert einen besonderen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Jetzt geht es darum, dass wir alle zusammenhalten, um die weitere Verbreitung des Coronavirus möglichst zu verlangsamen, krankheitsanfällige Menschen zu schützen und Leben zu retten.“

Leitlinie für die Entscheidungen der Landesregierung war es, die Anzahl sozialer Kontakte in den kommenden Wochen zu reduzieren, um so die dynamische Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Insbesondere gelte es die Arbeitsfähigkeit kritischer Infrastrukturen zu sichern.

Vor diesem Hintergrund setzt die Stadt Jülich in einem ersten Schritt die Eckpunkte der Landesregierung wie folgt um:

Grundschulen und weiterführende Schulen

Auch die Schulen in der Stadt Jülich werden durch das Vorziehen des Beginns der Osterferien ab Montag, 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 geschlossen. Die Schulen werden aber am Montag (16.03.) und Dienstag (17.03.) für eine Betreuung von nicht versorgten Schülerinnen und Schülern sorgen. Diese Tage sollen genutzt werden, um ein Betreuungsangebot ab dem 18.03.2020 in Absprache mit den Schulleitungen und Eltern zu organisieren.

Dies jedoch ausschließlich für Kinder deren Eltern in kritischen Infrastrukturen zur Aufrechterhaltung der Grundversorgung arbeiten. Beispielhaft sind dies Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und weiteres Personal, das notwendig ist, um intensivpflichtige Menschen zu behandeln, Hilfs- und Rettungsdienste, Bereiche der öffentlichen Ordnung (Polizei, Feuerwehr, Justiz u.a.).

Keinesfalls sollte die Betreuung durch Risikogruppen, wie z.B. Großeltern erfolgen. Auch wenn dies aufgrund besonders inniger familiärer Bindungen schwierig ist.

Im Rahmen Ihrer Eigenverantwortung werden die Eltern gebeten, ihre gesellschaftlichen, nachbarschaftlichen, freundschaftlichen und sozialen Kontakte zu nutzen, um die Betreuung ihrer Kinder sicherzustellen.

In den weiterführenden Schulen wird für die aktuellen Abschlussjahrgänge sichergestellt, dass geplante nötige Prüfungen abgelegt werden können.

Offene Ganztagsschule (OGS) und Übermittagsbetreuung

Das Angebot der OGS und die Angebote der Übermittagsbetreuung werden ab Dienstag, 17.03.2020 bis zunächst 19.04.2020 ebenfalls eingestellt.

Kindertageseinrichtungen

Laut Ministerpräsident Armin Laschet dürfen ebenfalls ab Montag, 16.03.2020, Kinder im Alter bis zur Einschulung keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen oder „Kinderbetreuung in besonderen Fällen“ betreten. Die Eltern sind verpflichtet, ihre Aufgabe zur Erziehung der Kinder wahrzunehmen. Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kinder die Kindertagesbetreuungsangebote nicht nutzen.

Informationen hierzu erhalten Sie bei den zuständigen Trägern Ihrer Kindertageseinrichtung.

Veranstaltungen

Die Landesregierung rät, sämtliche nicht zwingend notwendigen sozialen Kontakte zu vermeiden und von dem Besuch sämtlicher Veranstaltungen abzusehen.

Die Stadt Jülich hat deshalb beschlossen, alle städtischen Veranstaltungen zunächst bis zum 19.04.2020 abzusagen. Insoweit sind die gestern veröffentlichten Handlungsempfehlungen für öffentliche Veranstaltungen hinfällig.

Den Empfehlungen der Landesregierung folgend sollten Sie die Durchführung oder den Besuch privater Veranstaltungen kritisch überdenken.

Städtische Einrichtungen

Alle städtischen Einrichtungen

  • Stadtbücherei
  • Volkshochschule Jülicher Land
  • Musikschule
  • Stadtgeschichtliches Museum/Museum Zitadelle
  • Stadtarchiv
  • sämtliche Sportstätten (Sportplätze und Sporthallen)
  • Bürgerhallen
  • Städtisches Jugendheim und Einrichtungen der Mobilen Jugendarbeit
  • Stadtteilzentrum Nord
  • und ähnliche

sind ab sofort und zunächst bis zum 19.04.2020 geschlossen. 

Bis auf weiteres können keine neuen Vermietungen angeboten werden.

Stadtverwaltung

Das Rathaus der Stadt Jülich bleibt für Publikum ab Montag, 16. März 2020, auch zunächst bis zum 19.04.2020, geschlossen.

Sofern Sie einen Termin vereinbart hatten, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt zu Ihrem Ansprechpartner auf.

Bitte nutzen Sie für Ihre Anliegen die sonstigen Kontaktmöglichkeiten:

Telefon: 02461/63-0

Fax: 02461/63-362

E-Mail: info@juelich.de

Sofern bekannt, nutzen Sie gerne die direkten Kontaktdaten Ihrer gewünschten Ansprechpartner.

Für Notfälle, die über die o.g. Kontaktwege ein persönliches Erscheinen abgestimmt haben, ist das Rathaus ausschließlich über den Haupteingang an der Großen Rurstraße betretbar.

Vorstehende Regelungen gelten ab sofort und zunächst bis zum Osterferienende am 19.04.2020. Vor Ablauf dieser Frist wird die Landesregierung auf Basis einer dann aktuellen Risikoeinschätzung in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut das weitere Vorgehen festlegen.

Bürgermeister Fuchs bittet gerade in diesen schwierigen Zeiten alle Jülicherinnen und Jülicher um ein solidarisches Miteinander, hofft auf ihr Verständnis und bittet dringend um Beachtung dieser Regelungen.

Das Finanzamt Jülich verzichtet vorübergehend auf den Publikumsverkehr.

In dringenden Ausnahmefällen kann ausnahmsweise nach vorheriger Terminvereinbarung ein Termin im Finanzamt stattfinden.

Wir stehen Ihnen gerne während der gewohnten Öffnungszeiten telefonisch unter 02461-685 0 zur Verfügung.

Steuererklärungen und Anträge können fristwahrend in den Hausbriefkasten geworfen werden. Sie werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet.

Vordrucke erhalten Sie in unserem Foyer beziehungsweise Sie können diese auch auf den Internetseiten des Bundesfinanzministeriums online downloaden.
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Wir bedanken uns für Ihr Verständnis!

Ihr Finanzamt Jülich

[Kreis Düren] Der Kreis Düren hat heute (17.3.) sein stationäres Abstrichzentrum für Menschen eingerichtet, die als Corona-Verdachtsfälle gelten. Auf dem Gelände eines ehemaligen Baumarktes in Kreuzau-Stockheim wurde die Infrastruktur geschaffen, um ab morgen (18.3.) pro Stunde bis zu 100 Abstriche vorzunehmen.

Betrieben wird das Abstrichzentrum vom Deutschen Roten Kreuz Düren mit Unterstützung des Malteserhilfsdienstes Düren. Die Koordination des Zentrums liegt in den Händen der Rettungsdienst Kreis Düren AöR. Personen, bei denen ein Abstrich erforderlich ist, werden wie bisher vom Gesundheitsamt ermittelt und informiert. Das Gesundheitsamt leitet eine Liste dieser Menschen an den Rettungsdienst Kreis Düren AöR zur Koordination der Abstriche weiter. Von dort erhält man weitere Informationen zum Ablauf sowie einen Termin.

Ohne einen solchen Termin werden keine Abstriche vorgenommen. Die Abstriche der Rachenschleimhaut werden vor Ort mit einem Wattestäbchen entnommen. Dafür fahren die Besucher mit ihrem Auto bis zu einem der vier Abstrichplätze. Durch das geöffnete Fenster wird ihnen dann die Probe entnommen, die anschließend in einem Kölner Labor analysiert wird. "Mit dem neuen Abstrichzentrum haben wir unverzüglich auf die neue Lage der vermehrt zu erwartenden Tests reagiert", betont Landrat Wolfgang Spelthahn.

Für gebrechliche Menschen besteht nach wie vor das Angebot, die Probe bei ihnen da-heim vom mobilen Dienst der Rettungsdienst Kreis Düren AöR entnehmen zu lassen. Aktuell sind 54 Menschen im Kreis Düren positiv auf COVID-19 getestet worden. 390 Tests waren negativ.

Um Unternehmen zu unterstützen, die wegen der Maßnahmen und Regelungen im Zu-sammenhang mit dem Coronavirus Rat oder Hilfestellung wünschen, stehen Mitarbeiter der Kreis-Wirtschaftsförderung unter der Rufnummer 02421/221061-214 zur Verfügung.

Von montags bis freitags ist unsere Bürger-Hotline wieder von 8 bis 16.30 Uhr unter der Rufnummer 02421/221053920 erreichbar. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/91191001 für allgemeine Fragen zur Verfügung. Sobald es Neuigkeiten gibt, informieren wir.

Videobotschaft

[Kreis Düren] Die Corona-Krise hält den Kreis Düren weiter in Atem. Angesichts zu erwartender weiter steigender Fallzahlen wird der Kreis im Lauf der Woche eine weitere Möglichkeit für Corona-Tests schaffen, indem ein stationäres Center eingerichtet wird. Zudem bietet der Kreis allen Unternehmen, die durch die Corona-Krise Beratungsbedarf haben, eine telefonische Service-Nummer an. Die Zahl der positiven Fälle ist unterdessen auf 46 gestiegen.

Bisher werden die Tests im Kreisgebiet von vier mobilen Einheiten direkt vor Ort bei den Menschen, die getestet werden, vorgenommen. Einsatzwagen des Rettungsdienstes des Kreises Düren fahren zu den potenziellen Patienten, Notfallsanitäter nehmen die Abstriche vor.

Da davon auszugehen ist, dass die Zahl der Tests in nächster Zeit erheblich steigt, wird nun ergänzend zu den mobilen Einheiten ein festes Zentrum eingerichtet, in dem die Tests vorgenommen werden - allerdings immer nur nach einer medizinischen Bewilligung durch einen Arzt oder das Gesundheitsamt des Kreises Düren, das auch die Tests in der neuen zentralen Einrichtung koordiniert. "Mit dem neuen Abstrichzentrum reagieren wir unverzüglich auf die neue Lage der nun vermehrt zu erwartenden Tests", betonte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Service-Nummer für Unternehmen

Um Unternehmen zu unterstützen, die wegen der Maßnahmen und Regelungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus Rat oder Hilfestellung wünschen, stehen Mitarbeiter der Kreis-Wirtschaftsförderung unter der Rufnummer 02421/221061-214 zur Verfügung. "Wir möchten damit ein weiteres Angebot für Firmen und Unternehmen schaffen, von denen sich viele derzeit in einer schwierigen Lage befinden", so der Landrat.

Um Wartezeiten und Menschenansammlungen zu vermeiden, kann die Kreisverwaltung ihre Dienstleistungen nur noch nach vorheriger Vereinbarung (telefonisch, per Mail oder schriftlich) anbieten. Dies betrifft alle Ämter und Abteilungen mit Publikumsverkehr. Es wird dringend darum gebeten, nur noch Termine wahrzunehmen, die nicht aufzuschieben sind. In diesem Zusammenhang weist die Jobcom darauf hin, dass sich Kunden für eine Erstantragstellung vorab unter der Rufnummer 02421/22-1560000 melden sollen. Wenn jetzt Termine entfallen oder ein persönlicher Kontakt nicht möglich ist, entstehen den Kunden keine Nachteile. Die Versorgung der Menschen, die auf Geldleistungen des Jobcenters angewiesen sind, ist sichergestellt.

Weitere Einzelheiten zu Terminvereinbarungen insgesamt werden derzeit in der Kreisverwaltung erarbeitet. Das Gesundheitsamt des Kreises Düren, das derzeit vollauf mit der Koordination der Corona-Krise ausgelastet ist, kann derzeit - bis auf den sozialpsychiatrischen Dienst - keine weiteren Dienstleistungen anbieten.

"Ausbreitung des Virus verlangsamen"

Seit gestern ist die Zahl der positiven Corona-Fälle im Kreis von 24 auf 46 gestiegen. Den Betroffenen geht es soweit gut, sagte Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes. Allein 12 der neuen positiven Fälle haben sich nach jetzigen Erkenntnissen in den österreichischen Alpen angesteckt. Wie immer wurden und werden die Kontaktpersonen ermittelt. "Es geht weiterhin vor allem darum, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Von montags bis freitags ist unsere Bürger-Hotline wieder von 8 bis 16.30 Uhr unter der Rufnummer 02421/221053920 erreichbar. Heute suchten 730 Menschen Rat und Hilfe. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/91191001 für allgemeine Fragen zur Verfügung. Sobald es Neuigkeiten gibt, informieren wir.

[Kreis Düren] Die Zahl der Neu-Infektionen mit dem Coronavirus ist im Kreis Düren seit gestern um eine auf nun 24 bestätigte Fälle gestiegen. 22 Betroffene befinden sich in häuslicher Quarantäne, sie seien soweit wohlauf, sagte der Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, Dr. Norbert Schnitzler. Zwei Patienten liegen zur Beobachtung im Krankenhaus. Auch ihnen gehe es den Umständen entsprechend gut.

Wie immer wurden und werden die Kontaktpersonen ermittelt. Das wichtigste Ziel, so Landrat Wolfgang Spelthahn, sei es, eine Ausbreitung des Virus' so weit wie möglich einzudämmen und die besonders gefährdeten Personen, nämlich alte und kranke Menschen zu schützen." Je langsamer sich das Virus verbreite, desto länger sei die gute Qualität unseres Gesundheitssystems sichergestellt, betonte der Landrat. Bisher wurden im Kreis Düren 250 Verdachtspersonen negativ getestet. Sie waren also nicht mit dem Coronavirus infiziert. Bei knapp 200 steht das Testergebnis noch aus. 122 Menschen konnten die Quarantäne bereits wieder verlassen, darunter zwei der ehemals positiv Getesteten.

Von montags bis freitags ist unsere Bürger-Hotline wieder von 8 bis 16.30 Uhr unter der Rufnummer 02421/221053920 erreichbar. Heute suchten 250 Menschen Rat und Hilfe. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/91191001 für allgemeine Fragen zur Verfügung. Sobald es Neuigkeiten gibt, informieren wir.

[Kreis Düren] Um Menschenansammlungen im Wartebereich zu vermeiden, werden die Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde des Straßenverkehrsamtes ihre Dienstleistungen nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung anbieten. Diese Regelung gilt ab sofort und ist notwendig, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Termine können ab heute (15.3.) von 14 Uhr an auf der Homepage des Kreises Düren vereinbart werden:

In Ausnahmefällen ist es auch möglich, während der Dienstzeiten Termine für Privatkunden unter der Rufnummer 02421/222920 zu buchen. Autohäuser und Zulassungsdienste werden gebeten, sich wegen einer Terminvereinbarung per E-Mail unter geschützte E-Mail-Adresse als Grafik mit dem Straßenverkehrsamt unter Angabe einer Rückrufnummer in Verbindung zu setzen.
Trotz einer Terminvereinbarung kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Wir bitten um Verständnis. Schließung der Kitas (Betretungsverbot) Angesichts der Kita-Schließungen (Betretungsverbot) ab dem morgigen Montag (16.3.) hat das Ministerium für Kinder, Familien, Flüchtlinge und Integration eine nochmals aktualisierte Informationsschrift herausgegeben. Aufgelistet ist, welche Eltern unter bestimmten Umständen ihre Kinder betreuen lassen können. Dabei geht es um sogenannte "Schlüsselpersonen", also Menschen, die einem Beruf nachgehen, der der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung dient. Außerdem geht es um Menschen, die den Erhalt zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens sicherstellen. Wann dürfen Kinder auch von Schlüsselpersonen nicht zur Betreuung gebracht werden? Unter anderem dann, wenn sie selbst Krankheitssymptome zeigen oder sie wissentlich Kontakt zu einer infizierten Person hatten (es sei denn, seit dem Kontakt sind 14 Tage vergangen und sie weisen keine Symptome auf). Weitere Infos gibt es hier:

Bürger-Hotline Heute ist unsere Bürger-Hotline noch bis 15 Uhr unter der Rufnummer 02421/221053920 erreichbar (werktags 8 bis 16.30 Uhr). Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/91191001 für allgemeine Fragen zur Verfügung. Sobald es Neuigkeiten gibt, informieren wir.

[Kreis Düren] Der Kreis Düren meldet seit gestern sieben neue Corona-Infizierungen. Es handelt sich um vier Frauen und drei Männer aus dem Kreisgebiet. Sie sind isoliert, es geht ihnen den Umständen entsprechend gut. Damit steigt die Zahl der positiven Fälle im Kreis auf 23. Die Kontaktpersonen der sieben neuen Patienten wurden und werden ermittelt und informiert. Wie immer werden vom Kreis-Gesundheitsamt alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um eine weitere Ausbreitung des Virus' einzudämmen beziehungsweise zu verlangsamen. "Das ist immer unser oberstes Ziel", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Das gilt auch mit Blick auf einen medizinischen Mitarbeiter, der außerhalb des Kreises Düren lebt und im Krankenhaus Düren arbeitet. Nach seinem positiven Testergebnis befindet sich der Mann in Quarantäne, seine Kontaktpersonen wurden ermittelt und informiert. Sie sind ebenfalls isoliert. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt wurden alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Patienten, des Personals und der Betroffenen getroffen.

Morgen ist die Bürger-Hotline des Kreises Düren wieder von 9 bis 15 Uhr unter der Rufnummer 02421/221053920 erreichbar. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/91191001 für allgemeine Fragen zur Verfügung. Sobald es Neuigkeiten gibt, informieren wir.

[Kreis Düren] Kitas und Schulen im Kreis Düren stellen ihren Betrieb nach einem Erlass der Landesregierung ab Montag, 16. März, bis zum Ende der Osterferien (19. April) weitgehend ein. Nur in Ausnahmefällen werden Betreuungsangebote vorgehalten. Wie ist der weitere Betrieb geregelt? Eine Zusammenfassung.

Für alle Kitas im Kreis Düren, aber auch die Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Einrichtungen gilt nach einer Weisung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales ein "Betretungsverbot". Nur in absoluten Ausnahmefällen werden Kinder betreut, deren Eltern in einem Beruf arbeiten, der zwingend ausgeübt werden muss. Dazu zählen zum Beispiel Ärzte, Pflegepersonal, weiteres Personal, das notwendig ist, um intensivpflichtige Menschen zu behandeln. Zudem gehören Eltern dazu, die im Bereich der öffentlichen Ordnung oder in anderen für die Allgemeinheit wichtigen Bereichen arbeiten (z. B.: Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Lebensmittelversorgung). Väter und Mütter, die in dieser sogenannten "kritischen Infrastruktur" arbeiten, müssen einen schriftlichen Nachweis ihres Arbeitgebers vorlegen, damit ihre Kinder betreut werden (Einzelfragen werden von der jeweiligen Kita-Leitung beantwortet). Ausdrücklich sei nochmals darauf hingewiesen, dass Eltern, die in zwingend notwendigen Berufen tätig sind, ihre Kinder nur dann in die Kita zur Betreuung bringen, wenn es nicht anders geht. Die vom Land verfügten Vorsichtsmaßnahmen greifen nur, wenn so wenig wie möglich Jungen und Mädchen überhaupt betreut werden müssen.

Wenn nur ein Elternteil in einem Job tätig ist, der zwingend ausgeübt werden muss, der andere aber nicht, kann das Kind nicht betreut werden. Somit werden alle Erzieherinnen und Erzieher sowie Tagespflegekräfte nach dem Erlass der Landesregierung am Montag arbeiten.

"Diese Maßnahmen sind wichtig, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen beziehungsweise zu verlangsamen", betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. "Es sind für sehr viele Familien einschneidende Maßnahmen. Das ist uns bewusst, und wir bedauern das. Aber im Moment muss die Gesundheit aller an allererster Stelle stehen." Ausdrücklich weisen das Land und der Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, Dr. Norbert Schnitzler, darauf hin, dass die Kinder nun nicht von Personen betreut werden, die laut Robert Koch-Institut als besonders gefährdet gelten, also zum Beispiel ältere Menschen wie die Großeltern.

Der Betrieb in Schulen ist ähnlich geregelt wie der in den Kitas. Die Schulen sind vom 16. März an bis nach den Osterferien grundsätzlich geschlossen. Damit Eltern die Möglichkeit haben, sich auf die Situation einzustellen, können sie entscheiden, ihre Kinder bis einschließlich Dienstag (17.3.) zur Schule zu schicken. Sie werden betreut, der Unterricht ruht bereits. Ab Mittwoch werden wie in den Kitas nur noch Schüler betreut, deren Eltern in Berufen arbeiten, die zwingend ausgeübt werden müssen. Das NRW-Schulministerium schreibt auf seiner Homepage: "Die Einstellung des Schulbetriebes darf nicht dazu führen, dass Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen - insbesondere im Gesundheitswesen - arbeiten, wegen der Betreuung ihrer Kinder im Dienst ausfallen. Deshalb muss in den Schulen während der gesamten Zeit des Unterrichtsausfalls ein entsprechendes Betreuungsangebot vorbereitet werden. Hiervon werden insbesondere die Kinder in den Klassen 1 bis 6 erfasst."

Unterdessen hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Besuchseinschränkungen für Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie für Seniorenheime verfügt. Danach sind Besuche ab sofort auf das Notwendigste zu beschränken (je Bewohner im Regelfall eine Person pro Tag / maximal 1 Stunde).

Weitere Informationen hierzu:

Morgen ist die Bürger-Hotline des Kreises wieder von 9 bis 15 Uhr unter 02421/221053920 erreichbar. Heute gingen 235 Anrufe ein. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/91191001 für allgemeine Fragen zur Verfügung. Sobald es etwas Neues gibt, informieren wir.

Video-Botschaft von Landrat Wolfgang Spelthahn und Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes

[Kreis Düren] Landrat Wolfgang Spelthahn begrüßt die Entscheidung, alle Schulen und Kitas ab Montag zu schließen als "klares Signal der Landesregierung". Der Landrat sprach von einer "ernsten Lage". Die Eingriffe ins öffentliche Leben fielen nun "gravierender aus als zunächst angenommen".

"Wir müssen nun alle Kräfte bündeln und uns solidarisch zeigen", betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. Oberstes Gebot sei es, eine weitere Ausbreitung des Virus' einzudämmen beziehungsweise zu verlangsamen. Dies unterstrich auch Dr. Norbert Schnitzler. Der Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes betonte, das Coronavirus sei nun nicht plötzlich gefährlicher. Es ginge aber darum, Zeit zu gewinnen. Je langsamer sich das Virus ausbreite, desto leistungsfähiger bleibe das Gesundheitswesen insgesamt und natürlich auch im Kreis Düren. Vor allem unterstrich Dr. Schnitzler, dass Eltern ihre Kinder jetzt nicht zur Betreuung zu den Großeltern bringen sollten.

Ältere Menschen schützen.

Gerade ältere Menschen müssten besonders geschützt werden.

"Wir wissen, dass diese Maßnahmen zu erheblichen Einschnitten und an vielen Stellen zu Problemen führen", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Er bedauere dies sehr, aber derzeit sei dieses Vorgehen geboten, um eine weitere Ausbreitung des Virus' einzudämmen.

So auch mit Blick auf den 16. positiven Fall, den der Kreis heute melden muss. Es geht um einen Mann aus dem Stadtgebiet Düren, der sich nach jetzigen Erkenntnissen in Österreich angesteckt hat. Ihm geht es soweit gut. Seine Kontaktpersonen wurden und werden ermittelt. Der Mann befindet sich häuslicher Quarantäne.

Heute suchten 340 Menschen Rat und Hilfe bei der werktäglichen Hotline des Kreises. Auch am Wochenende ist die Rufbereitschaft wieder von 9 bis 15 Uhr unter 02421/221053920 erreichbar. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/91191001 für allgemeine Fragen zur Verfügung. Sobald es etwas Neues gibt, informieren wir.

[Kreis Düren] Im Kreis Düren gibt es sechs weitere bestätigte Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl auf insgesamt 15 Infizierte. Betroffen sind eine 59-jährige Frau sowie zwei Männer im Alter von 41 und 46 Jahren und drei Frauen, die 42, 62 und 71 Jahre alt sind. "Allen Patienten geht es soweit gut, sie weisen kaum Symptome auf", sagt Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes.

Die 59-jährige Frau arbeitet in der Städteregion und hat sich dort auch infiziert, hatte aber zuletzt nur Kontakt im familiären Bereich und befindet sich nun in häuslicher Quarantäne.
So auch die anderen fünf Betroffenen im Alter von 41 bis 71 Jahren, die sich bei einer Verwandten angesteckt haben. Sie stammt nicht aus NRW. Mit Bekanntwerden des positiven Ergebnisses dieser Verwandten sind alle fünf Kontaktpersonen zu Hause geblieben. Die weiteren Kontaktpersonen werden nun ermittelt und informiert. "Vorrangiges Ziel ist nach wie vor, die Verbreitung des Virus so gut es geht einzudämmen", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Darüber hinaus hat das Krankenhaus Linnich als Versorger im Gesundheitswesen zur Entlastung einen COVID-19-Fall aus Heinsberg übernommen, da die Situation im Kreis Heinsberg nach wie vor sehr angespannt ist. Seit Donnerstag wird der Patient stationär auf der Intensivstation des Linnicher Krankenhauses versorgt. Im Vorfeld wurde der Patient bereits mit dem Verdacht auf eine Corona-Infektion angekündigt, so dass alle Hygienerichtlinien eingehalten worden sind und die Mitarbeiter entsprechend agieren konnten. Zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter wird jedoch das Besuchsrecht auf der Intensivstation zunächst unterbunden. Auf den Normalstationen wird die zeitgleiche Besucheranzahl auf einen Angehörigen pro Patient reduziert.

Auch heute war die Hotline des Kreises wieder von 8 bis 16.30 Uhr unter 02421/221053920 erreichbar. Rund 225 Menschen suchten Rat oder informierten sich. Die Hotline ist auch morgen wieder geschaltet. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/91191001 für allgemeine Fragen zur Verfügung. Sobald es etwas Neues gibt, informieren wir.

[Kreis Düren] Der Kreis Düren meldet zwei weitere bestätigte Corona-Fälle. Es handelt sich um einen 54-Jährigen aus Düren und einen 24 Jahre alten Mann aus Linnich. Beide befinden sich in häuslicher Quarantäne. "Sie zeigen nur leichte Symptome und sind soweit wohlauf", sagte Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes.

Damit gibt es zur Stunde neun bestätigte Infektionen. Wie bei allen anderen Fällen auch wurden und werden die Kontaktpersonen ermittelt. Wichtigstes Ziel sei es, eine Ausbreitung des Virus' so weit wie möglich einzudämmen, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Nach jetzigen Erkenntnissen hat sich der 54 Jahre alte Dürener in Südtirol angesteckt. Seit seiner Rückkehr ist er zuhause isoliert. Der 24-Jährige hatte Kontakte in den Kreis Heinsberg und nach Österreich. Auch er hat sich nach seiner Rückkehr sofort in Quarantäne begeben.

Auch heute war die Hotline des Kreises wieder von 8 bis 16.30 Uhr unter 02421/221053920 erreichbar. Rund 250 Menschen suchten Rat oder informierten sich. Die Hotline ist auch morgen wieder geschaltet. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/91191001 für allgemeine Fragen zur Verfügung. Sobald es etwas Neues gibt, informieren wir.

Video-Botschaft von Landrat Wolfgang Spelthahn und Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes.

[Kreis Düren] Bis auf Weiteres werden landesweit alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen abgesagt. Dies ist Konsequenz eines Erlasses, den das NRW-Gesundheitsministerium am Nachmittag veröffentlicht hat. Betroffen sind in den nächsten Tagen auch Veranstaltungen im Kreis Düren.

Zum Beispiel morgen Abend das Volleyball-Bundesliga-Spiel zwischen den Powervolleys Düren und dem TV Bühl in der Arena Kreis Düren sowie eine karnevalistische Tanzveranstaltung am Wochenende, ebenfalls in der Arena. Zu beiden Veranstaltungen werden mehr als 1000 Besucher erwartet. Das Volleyballspiel könnte auch ohne Zuschauer als "Geisterspiel" stattfinden. Die Entscheidung liegt bei der Stadt Düren als zuständige Behörde, genau wie auch bei der karnevalistischen Tanzveranstaltungen und alle weiteren Events, die zum Beispiel in der Arena stattfinden.

Für Veranstaltungen unter 1000 Besuchern empfiehlt der Kreis Düren diese Regelung: Alle Events, die innerhalb von geschlossenen Räumen mit mehr als 250 Besuchern stattfinden würden, sollten abgesagt werden oder - wie bei Sportveranstaltungen möglich - ohne Zuschauer stattfinden. Veranstaltungen mit unter 250 Besuchern können stattfinden, allerdings nur unter strenger Beachtung der Hygiene-Vorschriften des Robert Koch-Institutes (u.a. Abstand zum Nachbarn, gute Belüftung der Räume usw.). Die 15 Kommunen des Kreises Düren entscheiden, ob sie die Empfehlungen des Kreis-Gesundheitsamtes annehmen und umsetzen.

Veranstaltungen, die draußen stattfinden, fallen nicht unter diese Empfehlung und können stattfinden, wenn nicht mehr als 1000 Besucher teilnehmen.

"Diese Vorsichtsmaßnahmen sollen dazu führen, dass eine Verbreitung des Virus eingedämmt wird", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. "Ich bedauere sehr, dass damit vielen Menschen und Veranstaltern Unannehmlichkeiten oder große Nachteile entstehen. Aber die Gesundheit von uns allen muss in dieser Zeit absoluten Vorrang haben."

200 Verdachtsfälle, 136 negativ getestet

Unterdessen ist am späten Nachmittag der siebte positive Corona-Fall gemeldet worden. Es handelt sich um einen 1955 geborenen Dürener, der sich in Österreich angesteckt hat. Er befindet sich in häuslicher Quarantäne und es geht ihm soweit gut. "Nun werden wie immer sehr sorgfältig seine Kontaktpersonen ermittelt, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern", sagte Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes.

Bisher gab es im Kreisgebiet 200 Verdachtsfälle, die getestet wurden. Bei 136 liegt ein negatives Ergebnis vor, sie sind nicht infiziert. Bei 57 Menschen steht das Resultat noch aus, sieben wurden - wie erwähnt - positiv getestet.

474 Personen sind aktuell in Quarantäne. Auch heute war die Hotline des Kreises wieder von 8 bis 16.30 Uhr unter 02421/221053920 erreichbar. Knapp 200 Menschen suchten Rat oder informierten sich. Die Hotline ist auch morgen wieder geschaltet. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/91191001 für allgemeine Fragen zur Verfügung. Sobald es etwas Neues gibt, informieren wir.

 

[Kreis Düren] Im Kreis Düren gibt es den 6. bestätigten Fall einer Corona-Infektion. Es handelt sich um eine 38-Jährige aus Echtz, die in Eschweiler arbeitet und sich nun in häuslicher Quarantäne befindet. "Ihr geht es gut", sagt Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes.
Zudem bleibt die Heinrich-Böll-Gesamtschule bis einschließlich 16. März geschlossen.

Derzeit werden alle Kontaktpersonen der Frau ermittelt und informiert. "Oberstes Ziel, so Landrat Wolfgang Spelthahn, "ist es, eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern." Aus diesem Grund bleibt auch die Heinrich-Böll-Gesamtschule in Düren bis einschließlich Montag, 16. März, geschlossen. Noch liegen nicht alle Testergebnisse der Verdachtspersonen vor. An der Schule unterrichtet eine Lehrkraft aus dem Kreis Heinsberg; sie war positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Zunächst weiter offen ist die Frage, ob in den nächsten Tagen Veranstaltungen mit 1000 Besuchern und mehr abgesagt werden. Der Kreis Düren wartet noch auf einen Erlass aus dem NRW-Gesundheitsministerium, der das weitere Vorgehen beschreiben und regeln soll.

Auch heute ist die Hotline des Kreises wieder von 8 bis 16.30 Uhr unter 02421/221053920 erreichbar. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/8554774 für allgemeine Fragen zur Verfügung. Sobald es etwas Neues gibt, informieren wir.

Das Bürgertelefon der Landesregierung zum Corona-Virus hat eine neue Rufnummer: 0211 91191001.
Wegen der großen Nachfrage musste die Telefonnummer aus technischen Gründen geändert werden.

Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 08.00 bis 18.00 Uhr geschaltet. Die Ansprechpartner beantworten allgemeine Fragen zum Corona-Virus und zur Vorbeugung.

Bei medizinischen Fragen sollten sich die Bürgerinnen und Bürger an ihre Hausarztpraxis wenden.

[Kreis Düren] Zur Stunde gibt es keinen weiteren bestätigten Corona-Fall im Kreis Düren. Es bleibt somit bei fünf Personen, die im Kreisgebiet leben und mit dem Virus infiziert sind. Ihnen geht es nach wie vor soweit gut.

Derzeit stehen noch die Testergebnisse von 70 Verdachtsfällen aus. Dabei handelt es sich um Menschen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten und zudem Krankheitssymptome entwickelt haben. Sie sind in häuslicher Quarantäne.

In diesem Zusammenhang ein Hinweis über Regelungen, die einen Verdienstausfall oder eine Entschädigung für Arbeitgeber und Selbstständige betreffen. Gesunde Arbeitnehmer, die wegen einer (möglichen) Infektionsgefahr zum Nichtstun gezwungen sind, erhalten grundsätzlich eine Entschädigung. Ihr Arbeitgeber ist verpflichtet, ihnen bis zu sechs Wochen Geld in der Höhe ihres Verdienstausfalls zu überweisen. Ab der siebten Woche erhalten Arbeitnehmer eine Zahlung in Höhe des Krankengeldes der gesetzlichen Krankenkasse. Arbeitgeber und Selbstständige können sich ihrerseits die an ihre Belegschaft ausgezahlten Beträge vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) erstatten lassen. Dazu müssen sie spätestens binnen drei Monaten nach der Anordnung eines Tätigkeitsverbots oder einer Quarantäneanordnung einen Antrag stellen.

Die Formulare dazu stellt der LVR auf seiner Homepage bereit (https://bit.ly/333Be8d). Auch morgen ist die Hotline des Kreises wieder von 8 bis 16.30 Uhr unter 02421/221053920 erreichbar. Bis heute Nachmittag gingen 330 Anrufe von Bürgern in der Kreisverwaltung ein. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/8554774 für allgemeine Fragen zur Verfügung. Sobald es etwas Neues gibt, informieren wir.

[Kreis Düren] Ein Schüler (21) des Berufskollegs Jülich ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der junge Mann kommt aus dem Kreis Heinsberg und fühlt sich soweit gut, wie Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, sagte. Der junge Mann, der die Berufsschule zwei Mal in der Woche besucht, befindet sich in häuslicher Quarantäne (bis 17. März). Kontakt hatte er nur zu einer Fachklasse und zwei Lehrern. Am 3. März war er zuletzt in der Schule. Die Schüler der Klasse und die Lehrer sind informiert und befinden sich ebenfalls bis zum 17. März zuhause in Quarantäne. Da die Kontakte des jungen Mannes in der Schule konkret eingegrenzt werden können und sich auf die eine Klasse und die beiden Pädagogen beschränken, kann der Schulbetrieb - abgesehen von den beschriebenen Maßnahmen - weiterlaufen.

Am Nachmittag ist ein weiteres positives Testergebnis beim Kreis Düren eingetroffen. Es handelt sich um einen 38-Jährigen aus dem Stadtgebiet Düren. Der Mann, der in Köln arbeitet und sich dort auch angesteckt hat, ist soweit wohlauf. Da er im Kreisgebiet lebt, ist er der 5. bestätigte Fall im Kreis Düren. Wie in allen anderen Fällen auch, wurde und wird das berufliche und private Umfeld des Mannes intensiv überprüft. Die Kontaktpersonen werden ermittelt und informiert. Der 38-Jährige befindet sich in häuslicher Quarantäne. "Oberstes Ziel unseres Handelns ist immer die bestmögliche Sicherheit der Menschen", betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. Zur Stunde stehen noch die Testergebnisse von 48 Verdachtsfällen aus. Dabei handelt es sich um Menschen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten und zudem Krankheitssymptome entwickelt haben.

Von Montag bis Freitag ist die Hotline des Kreises wieder von 8 bis 16.30 Uhr unter 02421/221053920 erreichbar. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/8554774 für allgemeine Fragen zur Verfügung. Sobald es etwas Neues gibt, informieren wir.

Videobotschaft von Landrat Wolfgang Spelthahn und Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Geundheitsamtes

[Kreis Düren] Es gibt einen weiteren positiven Corona-Fall, der Auswirkungen auf den Kreis Düren hat. Eine Lehrerin, die an der Heinrich Böll-Gesamtschule in Düren unterrichtet, ist positiv getestet worden. Der Frau, die aus dem Kreis Heinsberg kommt, gehe es soweit gut, sagt Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreisgesundheitsamtes.

Die Schule wird nun zunächst am morgigen Montag und Dienstag geschlossen. Derzeit werden die Kontaktpersonen der Pädagogin ermittelt und informiert. Die Frau war zuletzt nur am 28. Februar und 2. März in der Schule. Sie befindet sich in häuslicher Quarantäne. Schüler, Kollegium und Eltern sind informiert. "Wie immer ist es unser erstes Ziel, eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern", betonte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Die Klassen und Kurse, mit denen die Lehrkraft direkten Kontakt hatte, müssen bis zum 16. März in häusliche Quarantäne. Die Betroffenen sind und werden alle zeitnah informiert. Auch alle Lehrerinnen und Lehrer, die am 28. Februar oder 2. März mindestens 10 Minuten Kontakt zu der Lehrerin hatten, werden ebenfalls bis zum 16. März isoliert. Die Menschen, die sich in Quarantäne befinden und Krankheitsanzeichen zeigen, werden sofort getestet. Die Schule wird an den nächsten beiden Tagen komplett geschlossen, um sorgfältig alle Kontaktpersonen ausfindig machen zu können. Ob die Gesamtschule über den 10. März hinaus geschlossen bleibt, steht derzeit noch nicht fest.

Auch heute ist die Hotline des Kreises bis 15 Uhr unter 02421/221053920 erreichbar. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/8554774 für allgemeine Fragen zur Verfügung. Sobald es etwas Neues gibt, informieren wir.

[Kreis Düren] Im Kreis Düren bleibt es zur Stunde bei vier bestätigten Corona-Fällen. 46 Testergebnisse von Verdachtspersonen, also Menschen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten und Krankheitssymptome zeigen, stehen noch aus. Natürlich arbeiten die Labore auch über das Wochenende, so dass weitere Ergebnisse beim Gesundheitsamt des Kreises Düren eintreffen können.
Auch am morgigen Sonntag ist die Hotline des Kreises wieder von 9 bis 15 Uhr unter 02421/221053920 erreichbar. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/8554774 für allgemeine Fragen zur Verfügung. Sobald es etwas Neues gibt, informieren wir. Allen ein schönes Wochenende.

[Kreis Düren] Zwei weitere bestätigte Corona-Fälle strahlen in den Kreis Düren aus. Ein 20-Jähriger aus dem Kreis Heinsberg ist positiv auf das Virus getestet worden. Der junge Mann ist beim Forschungszentrum Jülich (FZJ) beschäftigt; ihm gehe es soweit gut, sagte Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Zudem ist ein weiterer Mann (35) aus dem Kreis Heinsberg betroffen. Er arbeitet für ein Unternehmen in Düren; auch ihm geht es soweit gut.

"Wie immer versuchen wir nun alles, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern", betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. Im FZJ wurden alle Kontaktpersonen des jungen Mannes ermittelt. Sie befinden sich nun in Quarantäne. Dies ist auch bei dem Beschäftigten aus dem Dürener Unternehmen der Fall. Die Menschen, mit denen er Kontakt hatte, wurden informiert. Auch sie sind in häuslicher Quarantäne. Erst, wenn die Kontaktpersonen Krankheitssymptome zeigen, werden sie auf das Virus getestet, weil sie dann zu Verdachtspersonen werden.

Davon gibt es zur Stunde im gesamten Kreis Düren 46. Ihr Testergebnis steht noch aus.

Um alle Fragen von Bürgern zu beantworten, hat der Kreis Düren auch an diesem Wochenende wieder seine Hotline geschaltet, die von 9 bis 15 Uhr unter 02421/221053920 erreichbar ist. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/8554774 für allgemeine Fragen zur Verfügung.

Wir informieren, sobald sich Neuigkeiten ergeben.

Video-Botschaft von Landrat Wolfgang Spelthahn und Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes

[Kreis Düren] Eine 30-jährige Frau aus Aldenhoven ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Ihr geht es gut, sie befindet sich in häuslicher Quarantäne. "Auch die drei anderen bisherigen Corona-Patienten sind soweit wohlauf", sagt Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes.

Die Aldenhovenerin hat sich nach jetzigen Erkenntnissen in Gangelt (Kreis Heinsberg) angesteckt. Sie arbeitet in einer Dialysepraxis in Jülich. "Ihre Kontaktpersonen wurden und werden ermittelt, um eine weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Nach sorgfältiger Abwägung aller vorliegenden Informationen hat sich das Gesundheitsamt des Kreises Düren dazu entschlossen, die Praxis nicht zu schließen. Die Aldenhovenerin war zuletzt am 29. Februar an ihrem Arbeitsplatz. Sie habe immer einen Mundschutz getragen, der vor allem andere vor einer Ansteckung schützt, betonte Dr. Norbert Schnitzler. Zudem habe sie sehr streng auf die Regeln der Handhygiene geachtet. "Auf Basis dieser Informationen ist das Risiko für die von ihr betreuten Patientinnen und Patienten eher gering", sagt Dr. Schnitzler.

Auch die Arbeitskollegen weisen derzeit keine Symptome einer Infektion auf.

Da derzeit keine Möglichkeit besteht, die Dialysepatienten anderweitig zu versorgen, wird die Praxis zum Wohl der zu betreuenden Patienten, für die eine regelmäßige Dialyse überlebenswichtig ist, unter strengen Auflagen weiter betrieben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterziehen sich regelmäßig einer Temperaturmessung vor Schichtbeginn, das Tragen eines Mundschutzes ist absolute Pflicht, zudem werden alle Kontaktpersonen der Aldenhovenerin als weitere Vorsichtsmaßnahme getestet. Die Beschäftigten müssen bei geringsten Infektionszeichen zuhause bleiben. "Es ist sehr wichtig, dass die medizinische Versorgung der Dialysepatienten sichergestellt ist, aber auch, dass sich das Virus möglichst nicht weiter verbreiten kann", betonte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Um alle Fragen von Bürgern zu beantworten, hat der Kreis Düren selbstverständlich weiter seine Hotline geschaltet, die von 8 bis 16.30 Uhr unter 02421/221053920 erreichbar ist. Auch heute haben wieder mehr als 100 Menschen angerufen. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/8554774 für allgemeine Fragen zur Verfügung.

Wir informieren, sobald sich Neuigkeiten ergeben. Weitere ausführliche Informationen auch auf www.kreis-dueren.de.

[Kreis Düren]. Im Kreis Düren gibt es einen dritten bestätigten Corona-Fall. Die 18-jährige Frau wohnt in Linnich und arbeitet in einer Arztpraxis in Geilenkirchen. Die Praxis ist geschlossen, die entsprechenden Kontaktpersonen ermittelt. Der jungen Frau gehe es soweit gut, sagte der Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, Dr. Norbert Schnitzler. Sie befindet sich in häuslicher Quarantäne.

Zur Stunde gibt es 86 Verdachtsfälle, also Menschen, die Kontakt hatten zu bestätigten Fällen und selbst Krankheitssymptome zeigen. Sie sind alle zuhause in Quarantäne – wie auch weitere 111 sogenannte Kontaktpersonen. Sie sind mit Corona-Betroffenen zusammengetroffen, haben aber keine Krankheitsanzeichen. "Alle drei Coronapatienten aus dem Kreis Düren sind junge Menschen, und es geht ihnen gut. Sie weisen als Symptome lediglich Husten und Schnupfen auf", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.
Da die meisten Tests von Verdachtsfällen negativ ausfallen, ist "die Ansteckungsgefahr im Kreis Düren aktuell niedrig", betont Dr. Norbert Schnitzler. Auch sind insbesondere Kinder sehr selten betroffen. Das Virus sei für Kinder genauso harmlos ist wie eine banale Erkältung.

Der Kreis Düren bespricht in regelmäßigen Sitzungen des Krisenstabs alle Maßnahmen, die mit den aktuellen Erkenntnissen zusammenhängen. Heute wurde erneut die Frage diskutiert, ob im Kreisgebiet Veranstaltungen abgesagt werden sollten. Aus Sicht des Krisenstabs besteht dazu derzeit kein Grund, so lange es nicht konkrete Anhaltspunkte einer Gefährdung gibt. "Nach jetzigen Erkenntnissen ist für alle bestätigten Fälle im Kreis Düren klar, wo sie sich angesteckt haben und welche Verdachts- bzw. Kontaktpersonen es gibt. "Auch das zeigt, dass die Ansteckungsgefahr im Kreis Düren aktuell niedrig ist", so Dr. Schnitzler.
"Wir gehen davon aus, dass jeder eigenverantwortlich handelt und entscheidet", sagt der Landrat. Handhygiene und -desinfektion seien absoluter Standard. "Letztlich liegt es im Ermessen eines jeden, ob eine Veranstaltung aus gesundheitlichen Gründen besucht wird oder nicht", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Wichtig sind zudem nach wie vor folgende Hinweise: Keine Arztpraxen und vor allem keine Krankenhausambulanzen aufsuchen, wenn ein Kind nicht schwer erkrankt ist. Und selbst das, so Dr. Schnitzler, würde wieder gegen eine Infektion mit dem COVID-19 sprechen, da es absolut ungewöhnlich sei, dass Kinder aus diesem Grund schwer erkranken. Landrat Wolfgang Spelthahn betonte nochmals, dass der Kreis Düren seit Tagen mit vielen freiwilligen Helfern aus der Belegschaft rund um die Uhr daran arbeite, die möglichst größte Sicherheit der Menschen im Kreis und darüber hinaus sicherzustellen.

Um alle Fragen von Bürgern zu beantworten, hat der Kreis Düren selbstverständlich weiter seine Hotline geschaltet, die von 8 bis 16.30 Uhr unter 02421/221053920 erreichbar ist. Allein heute nahmen dieses Angebot wieder rund 200 Menschen wahr. Außerdem steht die NRW-Hotline 0211/8554774 für allgemeine Fragen zur Verfügung.

Wir informieren, sobald sich Neuigkeiten ergeben. Ausführliche Informationen auch auf www.kreis-dueren.de.

Video-Botschaft von Landrat Wolfgang Spelthahn und Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes

[Kreis Düren] Die Johannesschule in Aldenhoven-Siersdorf bleibt bis zum 13. März geschlossen. Das entschied der Kreis Düren heute, nachdem gestern Abend das positive Testergebnis einer Lehrkraft (25) aus der Städteregion bekannt geworden war. "Wir wollen und müssen verhindern, dass sich das Coronavirus weiter verbreitet", betonte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Die Lehrkraft kommt aus der Städteregion Aachen und unterrichtet an der Grundschule in Siersdorf. Sie ist am 28. Februar zum letzten Mal im Unterricht gewesen. Da die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen einer möglichen Ansteckung und dem Ausbruch einer Krankheit, beim Coronavirus zwischen 2 und 14 Tagen liegt, hat der Kreis entschieden, die Schule bis zum 13. März zu schließen, da dann die 14 Tage verstrichen sind.

Der 25-Jährigen geht es soweit gut, bestätigt der Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, Dr. Norbert Schnitzler. Sie befindet sich in häuslicher Quarantäne. Seit gestern Abend werden alle Kontaktpersonen ermittelt, um eine weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen. In der Siersdorfer Grundschule sind zwei Klassen betroffen. Dr. Schnitzler betont nochmals, dass das Virus für Kinder genauso harmlos ist wie eine banale Erkältung. Nochmals die Bitte: Keine Arztpraxen und vor allem keine Krankenhausambulanzen aufsuchen, wenn ein Kind nicht schwer erkrankt ist. Auch das, so Dr. Schnitzler, würde wieder gegen eine Infektion mit dem COVID-19 sprechen, da es absolut ungewöhnlich sei, dass Kinder aus diesem Grund schwer erkranken. Landrat Wolfgang Spelthahn betonte nochmals, dass der Kreis Düren seit Tagen mit vielen freiwilligen Helfern aus der Belegschaft rund um die Uhr daran arbeite, die möglichst größte Sicherheit der Menschen im Kreis und darüber hinaus sicherzustellen.

Um alle Fragen von Bürgern zu beantworten, hat der Kreis Düren selbstverständlich weiter seine Hotline geschaltet, die von 8 bis 16.30 Uhr unter 02421/221053920 erreichbar ist. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/8554774 für allgemeine Fragen zur Verfügung.

Wir informieren, sobald sich Neuigkeiten ergeben.
Weitere ausführliche Informationen auf: www.kreis-dueren.de

[Kreis Düren] Heute Abend (3.3.) erreicht uns die Nachricht, dass es einen dritten bestätigten Corona-Fall im Kreis Düren gibt. Betroffen ist eine Lehrkraft aus der Städteregion, die an der Johannes-Schule in Aldenhoven-Siersdorf unterrichtet.

Ihr gehe es soweit gut, sie ist in häuslicher Quarantäne, sagte der Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, Dr. Norbert Schnitzler. Die Grundschule wird zunächst am morgigen Mittwoch vorsichtshalber geschlossen. "Wir werden nun mit Hochdruck die Kontaktpersonen der Lehrkraft ermitteln, um eine weitere Verbreitung so weit wie möglich zu verhindern", sagte am Abend Landrat Wolfgang Spelthahn. Lehrer, Eltern und Schüler sind und werden informiert. Sie müssen zunächst den morgigen Tag zur Vorsicht zuhause verbringen. Zur Stunde liegen noch keine weiteren Informationen vor. Wir informieren, sobald wir Neuigkeiten haben.

[Kreis Düren] Nach wie vor gibt es ein sehr hohes Interesse an Informationen zum Coronavirus im Kreis Düren. Deshalb melden wir uns immer gleich, sobald es etwas Neues gibt. Aktuell gibt es keinen weiteren bestätigten Fall im Kreis. Den beiden jungen Männern, bei denen eine Infektion nachgewiesen wurde, geht es soweit gut, sie sind in häuslicher Quarantäne - so wie weitere 163 Menschen derzeit.

Darunter sind auch 24 sogenannte Verdachtspersonen, also Menschen, die Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten und selbst Krankheitssymptome aufweisen, und 139 Kontaktpersonen, die keine Symptome zeigen, aber Kontakt zu einem Menschen hatten, der infiziert ist.
Das über die gesamte Woche geschaltete Bürgertelefon der Kreisverwaltung wurde auch heute wieder rege genutzt. Insgesamt gingen bei den Kollegen 240 Anrufe ein. Unter der Nummer 02421-221053920 ist die Hotline von 8 bis 16.30 Uhr geschaltet.
Sobald es Neues gibt, werden wir weiter informieren.

[Kreis Düren] Im Kreis Düren sind bislang zwei Fälle einer Corona-Erkrankung bestätigt worden. Beiden Betroffenen geht es gut, sie befinden sich in häuslicher Quarantäne. Da bei bislang 22 Verdachtsfällen im Labor keine Corona-Viren nachgewiesen werden konnten, sank die Zahl der Verdachtsfälle auf aktuell 19 bei insgesamt 145 ermittelten Kontaktpersonen. Das zeigt, dass selbst von den Verdachtsfällen, also den Menschen, die einen direkten Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten und Symptome aufweisen, nur relativ wenige das Virus in sich tragen.<

Dennoch kursieren derzeit viele unterschiedliche Informationen im Netz, die bei einigen Menschen Ängste hervorrufen. Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, fasst daher noch einmal wichtige Informationen gebündelt zusammen. "COVID-19 ist für sonst gesunde Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene nichts weiter als eine weitere Erkältungskrankheit", betont Dr. Schnitzler.

Bei vorerkrankten und alten Menschen kann COVID-19, wie eine Influenza, zu schwerwiegenden Erkrankungen führen. Die aktuellen Maßnahmen zielen darauf ab, die Verbreitung der Erkrankung zu verhindern oder zumindest zu verzögern, damit die gefährdeten Menschen möglichst nicht gleichzeitig oder in einem relativ kurzen Zeitraum erkranken. Dies hat zum Ziel, dass diejenigen, die schwerer erkranken, gut versorgt werden können. Die eigentliche aktuelle Gefährdung von COVID-19 beruht auf der möglichen Fehlleitung medizinischer Ressourcen, so dass für andere schwer erkrankte Menschen der Zugang zu ärztlicher Hilfe blockiert werden könnte.

Kinderklinik nicht unnötig belasten

"Deshalb bitte ich nochmals dringend darum, dass Menschen mit einfachen Erkältungssymptomen keine medizinischen Einrichtungen aufsuchen und auch nicht zum Besuch medizinischer Einrichtungen aufgefordert werden", sagt Dr. Schnitzler weiter. Die Indikation für einen Arztbesuch sei an der Schwere der Erkrankung zu orientieren. An Ärzte appelliert er, Patienten mit einfachen Erkältungssymptomen zu sagen, dass eine ärztliche Behandlung nicht erforderlich ist und dass eine Ansteckung mit COVID-19 aktuell (bis auf die bekannten Menschen mit konkretem Kontakt) eher unwahrscheinlich und für die eigene Gesundheit selbst unerheblich ist. Hinzu kommt, dass in überfüllten Wartezimmern grundsätzlich die Ansteckungsgefahr gegeben ist mit zum Teil gefährlicheren Erkrankungen wie einer Influenza. "Ganz besonders bitte ich darum, unsere Kinderklinik in Birkesdorf nicht unnötig zu belasten. Schicken Sie bitte keine erkälteten Kinder dorthin", so Dr. Schnitzler.

Sollte es darüber hinaus noch offene Fragen geben, so können sich Bürgerinnen und Bürger montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr unter der Kreis-Hotline 02421/221053920 informieren. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/8554774 für allgemeine Fragen zur Verfügung.

[Kreis Düren] Im Kreis Düren gibt es eine zweite bestätigte Infektion mit dem Coronavirus. Betroffen ist ein 23-Jähriger aus dem Stadtgebiet Nideggen, der sich in häuslicher Quarantäne befindet. Ihm geht es soweit gut, sagt Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes.

"Alle Kontaktpersonen des jungen Mannes sind oder werden nun ermittelt", betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. Entscheidend sei, dass alles versucht würde, damit sich das Virus nicht weiter verbreitet. Als wahrscheinlich gilt, dass sich der Nideggener vor etwa einer Woche bei einer Person aus Broichweiden angesteckt hat. Am 27. Februar zeigte der 23-Jährige Symptome (Husten, Schnupfen, kein Fieber), hielt sich aber schon seit dem 25. Februar überwiegend zuhause auf. Der Mann besucht eine Berufsschule in Kall (Kreis Euskirchen), war aber vor Karnevalsbeginn am 19. Februar zum letzten Mal im Unterricht. Da er am 27. Februar Symptome entwickelte, könne er nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen nur maximal zwei Tage vorher selbst ansteckend gewesen sein, sagt Dr. Norbert Schnitzler. Daher sei er während der Schulzeit vor Karneval mit Sicherheit noch nicht infektiös gewesen, betont der Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes. Der Kreis Euskirchen ist entsprechend informiert.

Coronavirus: Aktuelle Einschätzung der Situation im Kreis Düren (Stand 2.3.2020)

Unterdessen hat sich die Zahl der Verdachtsfälle auf 31 erhöht. Dies sind Menschen, die Krankheitssymptome zeigen und zu einem bestätigten Fall Kontakt hatten. Zudem gibt es 135 sogenannte Kontaktpersonen, also Menschen, die keine Symptome zeigen, aber Kontakt hatten zu einer infizierten Person. Sie sind alle in häuslicher Quarantäne. Die Verdachtsfälle werden getestet. Noch liegen keine weiteren Ergebnisse vor.

"In den überwiegenden Fällen nimmt die Krankheit zum Glück einen milden Verlauf", betonte der Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, Dr. Schnitzler. Risikopatienten sind vor allem ältere Menschen mit Vorerkrankungen, deren Immunsystem bereits belastet ist. Sehr wichtig sei, vorbeugend auf eine intensive Handhygiene zu achten und bei den kleinsten Anzeichen einer Erkältung zuhause zu bleiben. Kinder seien kaum betroffen. Um Fragen der Menschen zu beantworten, hat der Kreis Düren weiter eine Hotline geschaltet, die montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr erreichbar ist (Tel.: 02421/221053920). Das Bürgertelefon wird wie schon am Wochenende gut angenommen. Allein am Montag riefen 300 Menschen an. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/8554774 für allgemeine Fragen zur Verfügung. Wir informieren, sobald es weitere Neuigkeiten gibt.

weitere Videobotschaft von Landrat Wolfgang Spelthahn und Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes

[Kreis Düren] Die Telefone unserer Bürgerhotline stehen nicht still (02421/221053920, montags bis freitags, 8 - 16.30 Uhr). Die Kollegen haben alle Hände voll zu tun, Fragen rund um das Coronavirus zu beantworten. Warum werden im Kreis Düren nach dem ersten bestätigten Fall keine Kitas und Schulen geschlossen? Wie kann man sich vor einer Infektion schützen? Wann sollte ein Arzt kontaktiert werden? Welche Bedeutung haben Vorerkrankungen für Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind? Landrat Wolfgang Spelthahn und Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, fassen das Wichtigste für Sie in diesem Video zusammen.
Aktuell gibt es im Kreis Düren keinen weiteren bestätigten Fall und noch 17 Verdachtsfälle. Diese Zahlen können sich aber schnell ändern, wenn weitere noch ausstehende Laborergebnisse vorliegen.
Wir halten Sie wie immer über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden.

[Kreis Düren] aktuell: Nun nochmals Informationen über die aktuellen Entwicklungen. Aus den rund 20 Verdachtsfällen, die derzeit im Kreis Düren verzeichnet werden, hat sich bisher keine weitere Corona-Infizierung ergeben. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gingen beim Kreis Düren keine zusätzlichen positiven Testergebnisse ein. Die Labore sind mehr als ausgelastet und arbeiten die Tests ab so schnell es geht.

- Die Zahl der Verdachtsfälle und vor allem die der sogenannten Kontaktpersonen (derzeit ca. 100), ist immer eine Momentaufnahme und kann sich schnell ändern. Verdachtsfälle sind Menschen, die mit einem nachgewiesenen Corona-Patienten mindestens 10 Minuten Gesprächskontakt hatten und Symptome aufweisen, Kontaktpersonen sind Menschen, die mit nachgewiesenen Corona-Infizierten Kontakt hatten, aber keine Krankheitssymptome zeigen.

- Seit heute gibt es im Kreisgebiet den ersten Fall einer Corona-Infektion. Dem 24-Jährigen aus dem Stadtgebiet Düren gehe es soweit gut, sagt Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er sich über einen Arbeitskollegen in Köln, der Kontakte in den Kreis Heinsberg hatte, angesteckt hat. "Seine Kontaktpersonen sind ermittelt und informiert. Der Mann ist in häuslicher Quarantäne", betont Landrat Wolfgang Spelthahn.

- Auch heute war die Hotline des Kreises Düren geschaltet und wurde wie gestern schon sehr rege genutzt. Mitarbeiter der Kreisverwaltung standen über das Wochenende mit Rat und Tat bei Anfragen zur Seite. Von Montag bis Freitag ist die Hotline des Kreises von 8 bis 16.30 Uhr unter 02421/221053920 für Sie da. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/8554774 für allgemeine Fragen zur Verfügung.

- Dr. Norbert Schnitzler, Leiter unseres Gesundheitsamtes, weist nochmals darauf hin, dass eine Corona-Infizierung in der Regel einen relativ milden Verlauf nimmt. Wichtig seien die Möglichkeiten, die jeder zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer hat. Unter anderem mit einer sorgfältigen Händehygiene kann eine Verbreitung des Virus eingedämmt werden. Dr. Schnitzler weist überdies darauf hin, dass das Coronavirus für Kinder nur sehr selten gefährlich werden kann.

- Der Krisenstab des Kreises, der zuletzt heute Morgen zusammenkam, hat nach dem ersten bestätigten Corona-Fall zunächst beschlossen, keine Kitas und Schulen zu schließen oder Veranstaltungen abzusagen. Der Grund: Es ist offensichtlich, wie und wo sich der junge Mann aus Düren infiziert hat. Nach jetzigem Stand sind auch die Menschen aus seinem unmittelbaren Umfeld und die Personen, mit denen er sonst zusammengetroffen ist, nicht in sensiblen Bereichen (Schulen, Kitas, Altenheime, Arztpraxen etc.) tätig oder beschäftigt. Mit Blick auf größere Veranstaltungen zeichnet sich derzeit keine Beteiligung von Protagonisten aus Gebieten ab, die vom Corona-Virus betroffen wären. Letztlich aber muss jeder Einzelne für sich entscheiden, inwieweit er Veranstaltungen besucht.
Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir informieren.

Video-Botschaft von Landrat Wolfgang Spelthahn und Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreisgesundheitsamtes

[Kreis Düren] Nun gibt es auch im Kreis Düren den ersten bestätigten Fall einer Coroanavirus-Infektion. Es handelt sich um einen 24-Jährigen aus dem Stadtgebiet Düren, der sich in häuslicher Quarantäne befindet.

Heute Morgen ist sofort der Krisenstab des Kreises Düren zusammengetreten, um das weitere Vorgehen zu beraten. "Entscheidend ist nun, eine weitere Ausbreitung soweit es geht zu verhindern", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreisgesundheitsamtes, sagte, dass es dem 24-Jährigen soweit gut ginge und er derzeit nicht im Krankenhaus behandelt werden müsse. Nun würde schnellstmöglich ermittelt, zu wem der Erkrankte Kontakte hatte.

Der Mann ist in Köln beschäftigt und hat sich dort wohl bei einem Arbeitskollegen angesteckt. Dieser Kollege war in Gangelt (Kreis Heinsberg) auf der Karnevalssitzung, die auch weitere Menschen besucht haben, die positiv getestet wurden. Der Dürener selbst hat, wie er sagt, in letzter Zeit nicht viel in der Öffentlichkeit unterwegs. Karneval habe er nicht gefeiert. Nach Auftreten erster Symptome sei er sofort zuhause geblieben. Da sich relativ deutlich eingrenzen lässt, wie sich der 24-Jährige infiziert hat, entschied der Krisenstab des Kreises Düren, weder Schulen noch Kitas zu schließen. Alle Kontaktpersonen und der Arbeitgeber werden informiert.

Wichtig ist eine intensive Handhygiene
Die Zahl der Verdachtsfälle ist im Kreis Düren unterdessen auf rund 20 gestiegen. Darunter versteht das Robert Koch-Institut Menschen, die mit einer positiv getesteten Person Kontakt hatten und gleichzeitig Symptome aufweisen. Zudem gibt es ca. 70 Kontaktpersonen, also Personen, die zu Corona-Patienten Kontakt hatten, aber keine Krankheitssymptome zeigen. Sie befinden sich alle in häuslicher Quarantäne. "In den überwiegenden Fällen nimmt die Krankheit zum Glück einen milden Verlauf", betonte der Leiter des Kreisgesundheitsamtes, Dr. Schnitzler. Kinder seien kaum betroffen. Risikopatienten sind vor allem ältere Menschen mit Vorerkrankungen, die das Immunsystem bereits belastet haben.

Sehr wichtig sei, vorbeugend auf eine intensive Handhygiene zu achten und bei den kleinsten Anzeichen einer Erkältung zuhause zu bleiben. Um Fragen der Menschen zu beantworten, hat der Kreis Düren auch wieder eine Hotline geschaltet, die zunächst bis 15 Uhr erreichbar ist. Die Nummer: 02421/221053920. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/8554774 für allgemeine Fragen zur Verfügung. Wir informieren, sobald es weitere Neuigkeiten gibt.

 

[Kreis Düren] Kreis Düren aktuell: Es gibt zur Stunde keine bestätigte Corona-Infizierung im Kreis Düren. Das Laborergebnis des noch offenen Verdachtsfalls wird wohl erst am Montag vorliegen.

Die betroffene Frau aus Jülich befindet sich zuhause in Quarantäne. Fest steht, dass sie sich nur kurz zusammen mit einem bestätigten Fall in einem Raum aufgehalten hat.
Derzeit gibt es im Kreis ca. 40 Personen, die Kontakt zu mit Corona infizierten Menschen aus Heinsberg, Aachen und Bergheim hatten. Sie sind alle in häuslicher Quarantäne. Tests werden bei den Kontaktpersonen gemacht, die Symptome aufweisen. Familienangehörige müssen nur dann zuhause bleiben, wenn sie selbst Symptome zeigen oder in einem sensiblen Bereich arbeiten oder eine Schule oder Kita besuchen.
Ob Veranstaltungen abgeagt werden, wird seitens des Kreises Düren geprüft. Wir werden umgehend informieren und erneuern den dringenden Appell, dass niemand, der Erkältungssymptome zeigt, an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen soll. Sobald es Neuigkeiten gibt, informieren wir.

Nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden kann die reine Vorsichtsmaßnahme der vorübergehenden Schließung der Katholischen Grundschule der Stadt Jülich (KGS Jülich) aufgehoben werden und die KGS öffnet am Montag, den 02.03.2020, wieder ihre Türen.

Unterricht findet nach Plan statt, auch die Betreuungsangebote können wieder genutzt werden.

Es wird empfohlen, Kinder, die grippeähnliche Symptome aufweisen, vorsichtshalber zu Hause zu lassen.

Die Stadt Jülich hat als Schulträger beschlossen, die Katholische Grundschule der Stadt Jülich (KGS Jülich) am Freitag, den 28.02.2020 zu schließen, da eine an der Schule arbeitende Kollegin an ihrem Wohnort unter Quarantäne gestellt wurde.

Es handelt sich dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Weder die betroffene Kollegin noch sonst jemand an der Schule ist bisher positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Bitte lassen Sie also Ihre Kinder zunächst am Freitag, den 28.02.2020, zu Hause. Über die weitere Vorgehensweise werden wir schnellstmöglich informieren.

Der Kreis Düren ist als untere Gesundheitsbehörde für das öffentliche Gesundheitswesen im Kreis Düren zuständig. Also auch für Maßnahmen und Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus COVID-19.

[Kreis Düren] Das Corona-Virus (COVID-19) ist in Nordrhein-Westfalen angekommen. Die erste nachgewiesene Infektion wurde bei einem 47-jährigen Mann aus der Gemeinde Selfkant bei Heinsberg diagnostiziert. Der Kreis Heinsberg hat aus diesem Grund einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Kitas und Schulen bleiben in Heinsberg heute geschlossen, auch die Kreisverwaltung empfängt heute kein Publikum. Im Kreis Düren ist nach aktuellen Erkenntnissen keine Infektion nachgewiesen, dennoch werden auch bei uns Vorsichtsmaßnahmen getroffen.

Vor allem vorerkrankte Menschen sollten derzeit einige Verhaltensregeln beachten. "Bei Zeichen einer Erkältung, eines grippalen Infektes oder einer Grippe sollte bitte jeder zuhause bleiben und den Kontakt zu anderen Menschen meiden", sagt Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Düren. Es empfiehlt sich als reine Vorsichtsmaßnahme, in einem solchen Fall den Hausarzt gegebenenfalls anzurufen und die Symptome zu schildern. Der Aufenthalt in einem Risikogebiet (China: Provinz Hubei und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo und Taizhouin; Iran: Provinz Ghom; Italien: Provinz Lodi in der Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua; Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do) beziehungsweise mögliche Kontakte zu Corona-Patienten sollten unbedingt erwähnt werden.

Das Gesundheitsamt des Kreises Düren weist zudem darauf hin, dass Patienten nicht ohne Absprache mit dem Hausarzt in die Praxis fahren sollten. Vorerkrankte und ältere Menschen sind eher gefährdet, deshalb sollten Besuche in Pflegeheimen bei geringsten

Erkältungszeichen vermieden werden. Zu den Symptomen des Coronavirus zählen starker Husten, Fieber und Atemnot. Diese Symptome könnten allerdings auch durch die Grippe ausgelöst werden. "Aktuell gibt es keine Hinweise darauf, dass das Virus gefährlicher ist als eine echte Grippe", sagt Dr. Schnitzler. Generell gelten daher die üblichen Hygieneregeln wie regelmäßiges Händewaschen mit Seife und warmem Wasser, husten und niesen nur in ein Taschentuch oder die Armbeuge und Abstand zu Erkrankten halten.

Bei Fragen speziell zum Corona-Virus rufen Sie bitte nicht die 110 oder 112 an, sondern wenden sich an die eingerichteten Hotlines.

Allgemeine Fragen zum Corona-Virus werden unter folgender Hotline beantwortet: 0211/8554774.

Das Gesundheitsamt des Kreises Düren steht ebenfalls in der Zeit von 8 bis 16.30 Uhr für Fragen zur Verfügung unter 02421/2210532-41 oder -42.

Quelle: https://www.kreis-dueren.de/aktuelles/index.php?pm=/aktuelles/presse/2020/Coronavirus_NEU.php

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