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28.01.2026 | Pressestelle (allgemein)

Neuland Hambach: Aussichtsturm Rheinisches Revier

Bild: Siegerentwurf des neuen - 40 m hohen mit versetzten und leicht gedrehten Holzlamellen - Turms.
Bild: „OKF Architekten“

Neue Landmarke für die Sophienhöhe: Siegerentwurf steht fest

Auf der Sophienhöhe entsteht ein neuer Aussichtsturm, der als markanter Orientierungspunkt den Wandel im Rheinischen Revier sichtbar und erlebbar macht. Der rund 40 Meter hohe Turm wird am höchsten Punkt der Sophienhöhe errichtet und ermöglicht einen Panoramablick über die rekultivierte Landschaft sowie die künftigen Tagebauseen. Als neues Wahrzeichen der Sophienhöhe soll er zudem den Tourismus stärken und die Attraktivität der Sophienhöhe als Naherholungsziel weiter schärfen.

Architektur im Zeichen des Wandels

Die Sophienhöhe gilt als Symbol für den Strukturwandel in der Region. Jahrzehntelang vom Tagebau Hambach geprägt, entsteht hier Schritt für Schritt eine neue Landschaft für Natur, Freizeit und Tourismus. Der Aussichtsturm soll diesen Wandel sichtbar machen – nicht nur funktional, sondern auch architektonisch.

„Der Aussichtsturm ist als Teil der Landschaft gedacht. Von hier aus lassen sich die Dimensionen und Zusammenhänge in ihrer Gesamtheit erfassen. Er schafft Orientierung und Ausblicke, ohne sich in den Vordergrund zu drängen“, sagt Marie Schuler, Projektleiterin der NEULAND HAMBACH GmbH.

Der ausgewählte Entwurf von OKF Architekten aus Osnabrück setzt auf eine eigenständige, dynamische Formensprache mit offenen und geschlossenen Elementen. Charakteristisch sind versetzte und leicht gedrehte Holzlamellen, die dem Turm eine bewegte, fast tänzerische Erscheinung verleihen. Gleichzeitig fügt sich der Baukörper in die Topografie der rekultivierten Landschaft ein – beinahe so, als wachse er aus ihr heraus.

Nachhaltige Konstruktion mit hoher Aufenthaltsqualität

Die Konstruktion des Turms basiert auf einer tragenden Holzstruktur mit hohem Vorfertigungsgrad, dies ermöglicht eine wirtschaftliche Umsetzung sowie eine lange Nutzungsdauer. Zugleich steht Holz als nachhaltiges Baumaterial für den Anspruch, ökologische Verantwortung und zeitgemäßes Bauen miteinander zu verbinden.

Auch der Aufstieg ist Teil des architektonischen Konzepts: Auf dem Weg nach oben wechseln sich Ausblicke, Durchblicke und geschützte Bereiche ab. Zwischengeschosse laden zum Verweilen ein und informieren mit Tafeln über den Strukturwandel im Rheinischen Revier. Der Bereich rund um den Aussichtsturm wird als Rastplatz gestaltet und stärkt den Standort als Aufenthaltsort. Die Zuwegung erfolgt weiterhin über die bestehenden Wege. Zudem wird der Turm eine zentrale

Station der sogenannten Gipfelroute, die als ausgeschilderter Rundweg das geplante Besucher- und Informationszentrum mit den Hochpunkten Aussichtsturm, Höller Horn und Jülicher Kopf verbindet.

Nächste Planungsschritte

In den kommenden Monaten wird der Entwurf weiter ausgearbeitet und präzisiert. Konstruktion, Materialität und Nutzung werden im Detail weiterentwickelt, um eine langfristig tragfähige und qualitätsvolle Umsetzung sicherzustellen. Der bestehende Römerturm kann aufgrund technischer und sicherheitsrelevanter Einschränkungen nicht dauerhaft erhalten werden. Der Neubau ermöglicht hingegen eine langfristige, sichere und öffentlich zugängliche Nutzung des Standorts.

Bereits im November 2025 hatte ein Preisgericht aus 14 eingereichten Arbeiten drei Entwürfe für die engere Wahl ausgewählt. Nach der anschließenden Verhandlungsphase steht mit der „Waldtänzerin“ nun der finale Entwurf fest. Aktuell laufen Artenschutzuntersuchungen, um das Projekt während der Bauphase und im späteren Betrieb möglichst schonend in die Umgebung einzufügen.

Teil des Förderprojekts „Naturerlebnis Sophienhöhe“

Der Aussichtsturm ist Teil des Projekts „Naturerlebnis Sophienhöhe“, mit dem die rekultivierte Halde des Tagebaus Hambach schrittweise für neue Freizeit- und Naherholungsangebote geöffnet wird. Gleichzeitig sollen durch dezentrale Angebote andere Bereiche beruhigt und geschützt werden. Für die vorinvestiven Planungen stehen rund 660.000 Euro Fördermittel bereit. Die nächste Förderphase soll bis Mitte 2026 beantragt werden, die Umsetzung ist – vorbehaltlich der Bewilligung – bis 2029 vorgesehen.

Mehr zu dem Projekt finden Sie hier: https://www.neuland-hambach.de/planung/projekte

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28.01.2026 | Pressestelle (allgemein)

Neuland Hambach: Aussichtsturm Rheinisches Revier

Bild: Siegerentwurf des neuen - 40 m hohen mit versetzten und leicht gedrehten Holzlamellen - Turms.
Bild: „OKF Architekten“

Neue Landmarke für die Sophienhöhe: Siegerentwurf steht fest

Auf der Sophienhöhe entsteht ein neuer Aussichtsturm, der als markanter Orientierungspunkt den Wandel im Rheinischen Revier sichtbar und erlebbar macht. Der rund 40 Meter hohe Turm wird am höchsten Punkt der Sophienhöhe errichtet und ermöglicht einen Panoramablick über die rekultivierte Landschaft sowie die künftigen Tagebauseen. Als neues Wahrzeichen der Sophienhöhe soll er zudem den Tourismus stärken und die Attraktivität der Sophienhöhe als Naherholungsziel weiter schärfen.

Architektur im Zeichen des Wandels

Die Sophienhöhe gilt als Symbol für den Strukturwandel in der Region. Jahrzehntelang vom Tagebau Hambach geprägt, entsteht hier Schritt für Schritt eine neue Landschaft für Natur, Freizeit und Tourismus. Der Aussichtsturm soll diesen Wandel sichtbar machen – nicht nur funktional, sondern auch architektonisch.

„Der Aussichtsturm ist als Teil der Landschaft gedacht. Von hier aus lassen sich die Dimensionen und Zusammenhänge in ihrer Gesamtheit erfassen. Er schafft Orientierung und Ausblicke, ohne sich in den Vordergrund zu drängen“, sagt Marie Schuler, Projektleiterin der NEULAND HAMBACH GmbH.

Der ausgewählte Entwurf von OKF Architekten aus Osnabrück setzt auf eine eigenständige, dynamische Formensprache mit offenen und geschlossenen Elementen. Charakteristisch sind versetzte und leicht gedrehte Holzlamellen, die dem Turm eine bewegte, fast tänzerische Erscheinung verleihen. Gleichzeitig fügt sich der Baukörper in die Topografie der rekultivierten Landschaft ein – beinahe so, als wachse er aus ihr heraus.

Nachhaltige Konstruktion mit hoher Aufenthaltsqualität

Die Konstruktion des Turms basiert auf einer tragenden Holzstruktur mit hohem Vorfertigungsgrad, dies ermöglicht eine wirtschaftliche Umsetzung sowie eine lange Nutzungsdauer. Zugleich steht Holz als nachhaltiges Baumaterial für den Anspruch, ökologische Verantwortung und zeitgemäßes Bauen miteinander zu verbinden.

Auch der Aufstieg ist Teil des architektonischen Konzepts: Auf dem Weg nach oben wechseln sich Ausblicke, Durchblicke und geschützte Bereiche ab. Zwischengeschosse laden zum Verweilen ein und informieren mit Tafeln über den Strukturwandel im Rheinischen Revier. Der Bereich rund um den Aussichtsturm wird als Rastplatz gestaltet und stärkt den Standort als Aufenthaltsort. Die Zuwegung erfolgt weiterhin über die bestehenden Wege. Zudem wird der Turm eine zentrale

Station der sogenannten Gipfelroute, die als ausgeschilderter Rundweg das geplante Besucher- und Informationszentrum mit den Hochpunkten Aussichtsturm, Höller Horn und Jülicher Kopf verbindet.

Nächste Planungsschritte

In den kommenden Monaten wird der Entwurf weiter ausgearbeitet und präzisiert. Konstruktion, Materialität und Nutzung werden im Detail weiterentwickelt, um eine langfristig tragfähige und qualitätsvolle Umsetzung sicherzustellen. Der bestehende Römerturm kann aufgrund technischer und sicherheitsrelevanter Einschränkungen nicht dauerhaft erhalten werden. Der Neubau ermöglicht hingegen eine langfristige, sichere und öffentlich zugängliche Nutzung des Standorts.

Bereits im November 2025 hatte ein Preisgericht aus 14 eingereichten Arbeiten drei Entwürfe für die engere Wahl ausgewählt. Nach der anschließenden Verhandlungsphase steht mit der „Waldtänzerin“ nun der finale Entwurf fest. Aktuell laufen Artenschutzuntersuchungen, um das Projekt während der Bauphase und im späteren Betrieb möglichst schonend in die Umgebung einzufügen.

Teil des Förderprojekts „Naturerlebnis Sophienhöhe“

Der Aussichtsturm ist Teil des Projekts „Naturerlebnis Sophienhöhe“, mit dem die rekultivierte Halde des Tagebaus Hambach schrittweise für neue Freizeit- und Naherholungsangebote geöffnet wird. Gleichzeitig sollen durch dezentrale Angebote andere Bereiche beruhigt und geschützt werden. Für die vorinvestiven Planungen stehen rund 660.000 Euro Fördermittel bereit. Die nächste Förderphase soll bis Mitte 2026 beantragt werden, die Umsetzung ist – vorbehaltlich der Bewilligung – bis 2029 vorgesehen.

Mehr zu dem Projekt finden Sie hier: https://www.neuland-hambach.de/planung/projekte

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