Interkulturelle Woche
„Längste Tafel Jülichs – für Vielfalt und Zusammenhalt“ am 19. September |
Lesung „Ein Leben zwischen zwei Welten“ am 30. September
Interkulturelle Woche 2026 in Jülich | Motto „dafür!"
Jährlich wird Ende September deutschlandweit in vielen Kommunen die „Interkulturelle Woche“ veranstaltet. Als in Deutschland einzigartige Plattform für Begegnung, Austausch und Verständigung setzt sich die Interkulturelle Woche immer nachdrücklich für eine Verbesserung der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen des Zusammenlebens aller Menschen in Deutschland ein. In 2026 lautet das Motto der IKW "dafür!" Es ist ein klares Statement für eine offene, plurale und demokratische Gesellschaft. In einer Zeit, die von Polarisierung und gesellschaftlichen Spaltungen geprägt ist, genügt es nicht, nur "dagegen" zu sein. Wir müssen aktiv "dafür!" einstehen – für jeden einzelnen Menschen, für Menschlichkeit und für ein respektvolles Miteinander. Quelle: www.interkulturellewoche.de/tagung2026).
Die Interkulturelle Woche nehmen die Stadt Jülich und ihre Kooperationspartner wiederholt zum Anlass, sich zu engagieren für ein offenes, tolerantes und respektvolles Zusammenleben in unserer von Vielfalt geprägten Stadt.
Am Samstag, den 19. September 2026 laden die städtische Integrationsbeauftragte und der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration gemeinsam ein zur Veranstaltung „Längste Tafel Jülichs – für Vielfalt und Zusammenhalt“ von 10 – 14 Uhr in der Fußgängerzone der Kölnstrasse. Im Mittelpunkt stehen das Zusammenkommen, das gegenseitige Kennenlernen, das Netzwerken, der Austausch miteinander im Gespräch und das Teilen von mitgebrachten Speisen. Alle am Austausch interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen und gemeinsam ein paar schöne Stunden miteinander zu verbringen. Jülich lebt als Stadt von der Vielfalt der hier lebenden Menschen unterschiedlicher Herkunftskulturen. Die Veranstaltung versteht sich als niederschwellige Plattform des Zusammenkommens. Es ist keine gewerbliche Veranstaltung. Die Veranstalterin hofft auf schönes Spätsommerwetter ohne Regen, damit die Veranstaltung unter freiem Himmel stattfinden kann.
Am Donnerstag, den 30. September 2026 laden die städtische Integrationsbeauftragte und die Stadtbücherei Jülich gemeinsam ein zur Autorenlesung „Ein Leben zwischen zwei Welten“ um 18 Uhr in der Stadtbücherei Jülich, Kleine Rurstr. 20. Eintritt frei.
Der in Jülich aufgewachsene Autor Mo Khomassi erzählt die Geschichte seiner Familie: vom Leben im Bürgerkrieg im Libanon, von seiner Flucht als Kind nach Deutschland, dem Ankommen und Aufwachsen in der neuen Heimat in Jülich. Er spricht darüber, welche Rahmenbedingungen und Menschen zur gelingenden Integration beitragen können und wie Vorurteile abgebaut werden. Eine packende Fluchtgeschichte, die bei allem Schrecklichen viel Anlass zur Hoffnung gibt. Im Anschluss an die Lesung gibt es ein Gespräch mit dem Autor. Um Anmeldung wird gebeten bei der Stadtbücherei mit E-Mail an: stadtbuecherei@juelich.de oder Telefon: 02461 936363.
Informationen zu den Veranstaltungen sind zu erhalten im Fachbereich für Sozialplanung, Demografie, Inklusion und Integration, Frau Lenzen, Tel.: 02461 63-239, E-Mail: Blenzen@juelich.de.
„Längste Tafel Jülichs – für Vielfalt und Zusammenhalt“
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