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21.12.2021 | Pressestelle (allgemein)

„Spontan und unkompliziert!“

Bild: In den Stadtteilen und in der Innenstadt werden derzeit Mitnahmebänke installiert, die eine Möglichkeiten bieten, von anderen Menschen in deren Fahrzeugen das gemeinsame Ziel zu erreichen. Foto: Stadt Jülich
In den Stadtteilen und in der Innenstadt werden derzeit Mitnahmebänke
installiert, die eine Möglichkeiten bieten, von anderen Menschen in deren
Fahrzeugen das gemeinsame Ziel zu erreichen. Fotos: Stadt Jülich

Mitnahmebänke werden in der Innenstadt und in den Stadtteilen installiert

Mit einem neuen Projekt wird die Mobilität der Menschen, die in der Stadt und auf den umliegenden Dörfern leben, erleichtert. Insgesamt 20 Mitnahmebänke werden derzeit durch den Bauhof der Stadt Jülich installiert.

„Oft gestalten sich alltägliche Besorgungen und Termine ohne Auto eher problematisch. Vor allem Familien, die sich kein Auto leisten können sowie Senioren haben Probleme von A
nach B zu kommen. Kommunikation mit Freunden und Familie bleibt oftmals wegen eingeschränkter Mobilität auf der Strecke“, so Claudia Tonic-Cober als Mobilitätsbeauftragte der Stadt Jülich. „Die Mitnahmebank ermöglicht eine spontane unkomplizierte Mitnahme und lässt Menschen aus der Nachbarschaft kennenlernen.“

An der Umsetzung der Idee wird in Jülich bereits seit dem vergangenen Jahr von verschiedenen Initiatoren gearbeitet. Das Bündnis 90/Die Grünen und die UWG Jül hatten im Januar 2020 einen Antrag auf Installation von Mitnahmebänken für die Standorte Welldorf, Barmen, Kirchberg, Schlossplatz eingereicht. Die Stadt Jülich erweiterte die Bedarfsabfrage auf das gesamte Stadtgebiet unter Einbeziehung der Ortsvorsteher und der Bürgerschaft mit Besichtigungen aller Ortsteile für geeignete Standorte.

Die Bänke, die derzeit an verschiedenen Stellen in den Stadtteilen und in der Innenstadt aufgestellt werden, sind blau angestrichen, damit sie gut erkennbar sind – sowohl für die Wartenden als auch für diejenigen, die Menschen mitnehmen möchten. Jede Bank ist mit dem Schild „Mitnahmebank“ bestückt. Dieses ersetzt den ausgestreckten Daumen des ähnlichen Prinzips „Trampens“. Wer mitgenommen werden möchte, kann dort einfach Platz nehmen und darauf warten, ob jemand anhält und in die gewünschte Richtung fährt.

Das Nutzen und Besetzen dieser Bänke ist freiwillig und eigenverantwortlich. Es sind keine Regressforderungen möglich. Kommt der Mitgenommene durch einen Verkehrsunfall zu Schaden, greift die Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters.

„Die Mitfahrerbank löst dabei nicht nur das primäre Mobilitätsproblem vieler Leute, denen kein Auto zur Verfügung steht, sondern trägt ebenso einen großen wertvollen Beitrag zum Schutz der Umwelt bei. Bereits seit 1995 ist die Stadt Jülich Mitglied des Klimabündnisses und hat sich damit verpflichtet, CO2 einzusparen. Die Idee der Mitnahmebank passt in diese Verpflichtung“, gibt Bürgermeister Axel Fuchs mit auf den Weg. Er hofft gemeinsam mit Claudia Tonic-Cober auf rege Nutzung dieses Angebotes.

Für weitere Anregungen und auch Erfahrungsberichte steht Frau Tonic-Cober unter Tel. 02461-63268 oder per Email unter Ctonic-Cober@juelich.de zur Verfügung.

Die Standorte (Änderungen vorbehalten):

Altenburg: Oberdorf, Vans-Gils-Straße

Selgersdorf: Zeltplatz - Altenburger Straße, gegenüber Kita Hausnummer 10

Mersch: Am Driesch/Alte Reichsstraße

Pattern: Bretzelbäcker Straße

Daubenrath: Kasterstraße, vor dem Schützenplatz

Stetternich: Ecke Grüner Weg/Auf der Klause, auf der Kirmeswiese

Kirchberg: Kreuzung Wymarstraße/Teichstraße/Fronhofstraße, auf dem Dorfplatz

Koslar: vor der Bürgerhalle

Broich: Alte Dorfstraße, An der Feuerwehr

Barmen: Kirchstraße / AM Dorfladen

Merzenhausen: An der Bürgerhalle – Prämienstraße / Streitgasse

Güsten: vor der Kirche, auf dem Johannesplatz

Bourheim: "Adenauerstraße", Einmündung Fußgängerweg zur "Rosenstraße"

Lich-Steinstraß: Matthiasplatz gegenüber Kindergarten

Innenstadt: u.a. Jülich-West Linzenicher Straße, Wartehäuschen, weitere Positionen werden festgelegt

Bilder (PDF)

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21.12.2021 | Pressestelle (allgemein)

„Spontan und unkompliziert!“

Bild: In den Stadtteilen und in der Innenstadt werden derzeit Mitnahmebänke installiert, die eine Möglichkeiten bieten, von anderen Menschen in deren Fahrzeugen das gemeinsame Ziel zu erreichen. Foto: Stadt Jülich
In den Stadtteilen und in der Innenstadt werden derzeit Mitnahmebänke
installiert, die eine Möglichkeiten bieten, von anderen Menschen in deren
Fahrzeugen das gemeinsame Ziel zu erreichen. Fotos: Stadt Jülich

Mitnahmebänke werden in der Innenstadt und in den Stadtteilen installiert

Mit einem neuen Projekt wird die Mobilität der Menschen, die in der Stadt und auf den umliegenden Dörfern leben, erleichtert. Insgesamt 20 Mitnahmebänke werden derzeit durch den Bauhof der Stadt Jülich installiert.

„Oft gestalten sich alltägliche Besorgungen und Termine ohne Auto eher problematisch. Vor allem Familien, die sich kein Auto leisten können sowie Senioren haben Probleme von A
nach B zu kommen. Kommunikation mit Freunden und Familie bleibt oftmals wegen eingeschränkter Mobilität auf der Strecke“, so Claudia Tonic-Cober als Mobilitätsbeauftragte der Stadt Jülich. „Die Mitnahmebank ermöglicht eine spontane unkomplizierte Mitnahme und lässt Menschen aus der Nachbarschaft kennenlernen.“

An der Umsetzung der Idee wird in Jülich bereits seit dem vergangenen Jahr von verschiedenen Initiatoren gearbeitet. Das Bündnis 90/Die Grünen und die UWG Jül hatten im Januar 2020 einen Antrag auf Installation von Mitnahmebänken für die Standorte Welldorf, Barmen, Kirchberg, Schlossplatz eingereicht. Die Stadt Jülich erweiterte die Bedarfsabfrage auf das gesamte Stadtgebiet unter Einbeziehung der Ortsvorsteher und der Bürgerschaft mit Besichtigungen aller Ortsteile für geeignete Standorte.

Die Bänke, die derzeit an verschiedenen Stellen in den Stadtteilen und in der Innenstadt aufgestellt werden, sind blau angestrichen, damit sie gut erkennbar sind – sowohl für die Wartenden als auch für diejenigen, die Menschen mitnehmen möchten. Jede Bank ist mit dem Schild „Mitnahmebank“ bestückt. Dieses ersetzt den ausgestreckten Daumen des ähnlichen Prinzips „Trampens“. Wer mitgenommen werden möchte, kann dort einfach Platz nehmen und darauf warten, ob jemand anhält und in die gewünschte Richtung fährt.

Das Nutzen und Besetzen dieser Bänke ist freiwillig und eigenverantwortlich. Es sind keine Regressforderungen möglich. Kommt der Mitgenommene durch einen Verkehrsunfall zu Schaden, greift die Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters.

„Die Mitfahrerbank löst dabei nicht nur das primäre Mobilitätsproblem vieler Leute, denen kein Auto zur Verfügung steht, sondern trägt ebenso einen großen wertvollen Beitrag zum Schutz der Umwelt bei. Bereits seit 1995 ist die Stadt Jülich Mitglied des Klimabündnisses und hat sich damit verpflichtet, CO2 einzusparen. Die Idee der Mitnahmebank passt in diese Verpflichtung“, gibt Bürgermeister Axel Fuchs mit auf den Weg. Er hofft gemeinsam mit Claudia Tonic-Cober auf rege Nutzung dieses Angebotes.

Für weitere Anregungen und auch Erfahrungsberichte steht Frau Tonic-Cober unter Tel. 02461-63268 oder per Email unter Ctonic-Cober@juelich.de zur Verfügung.

Die Standorte (Änderungen vorbehalten):

Altenburg: Oberdorf, Vans-Gils-Straße

Selgersdorf: Zeltplatz - Altenburger Straße, gegenüber Kita Hausnummer 10

Mersch: Am Driesch/Alte Reichsstraße

Pattern: Bretzelbäcker Straße

Daubenrath: Kasterstraße, vor dem Schützenplatz

Stetternich: Ecke Grüner Weg/Auf der Klause, auf der Kirmeswiese

Kirchberg: Kreuzung Wymarstraße/Teichstraße/Fronhofstraße, auf dem Dorfplatz

Koslar: vor der Bürgerhalle

Broich: Alte Dorfstraße, An der Feuerwehr

Barmen: Kirchstraße / AM Dorfladen

Merzenhausen: An der Bürgerhalle – Prämienstraße / Streitgasse

Güsten: vor der Kirche, auf dem Johannesplatz

Bourheim: "Adenauerstraße", Einmündung Fußgängerweg zur "Rosenstraße"

Lich-Steinstraß: Matthiasplatz gegenüber Kindergarten

Innenstadt: u.a. Jülich-West Linzenicher Straße, Wartehäuschen, weitere Positionen werden festgelegt

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