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05.12.2023 | Pressestelle (allgemein)

Jülich hat den Heimatpreis vergeben

Bild: De Preisträger stehen mit Herrn Bürgermeister Fuchs (l) und Frau Weiland (r) auf der Treppe im Neuen Rathaus.
Foto: Stadt Jülich / Katrin Goertz

Drei Preisträger erhielten den Heimat-Preis

Die Stadt Jülich hat den Heimat-Preis des Landes Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2023 vergeben. „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ heißt das Landesprogramm, dessen Ziel es ist, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern und die positiv gelebte Vielfalt in Nordrhein-Westfalen deutlich sichtbar werden zu lassen. Ein Element dieses Förderprogramms ist der „Heimat-Preis“.

Insgesamt sind sechs Bewerbungen für den Heimat-Preis eingegangen.Die Bewerber waren der Freundeskreis Stadtarchiv e.V., der Angelsportverein Jülich 1923 e.V., der Verein zur Pflege des heimatlichen Brauchtums Kirchberg e.V., der Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V.-Arbeitsgruppe Mundartfreunde, Mohamad Mo Khomassi und das Bürgerforum Broich.

„Die Entscheidung, die Preisträger festzulegen, ist der Jury nicht leichtgefallen. Jeder Antrag hat es verdient, mit dem Heimatpreis ausgezeichnet zu werden.“, so Bürgermeister Axel Fuchs in seiner Ansprache zur Preisverleihung. Die Jury setzt sich aus Bürgermeister Axel Fuchs, den Fraktionsvorsitzenden sowie den Dezernenten der Stadt Jülich zusammen.

Um die Tätigkeit aller zu würdigen, verkündet Bürgermeister Axel Fuchs, dass auch die übrigen Bewerber eine Anerkennung in Höhe von 250 € erhalten werden.

Am 30. November erhielten drei Preisträger den Heimat-Preis:

3. Preis: Bürgerforum Broich

Die Bürgerinitiative setzt sich für den Erhalt der Heimat Broich ein.

In 2023 hat sich die Initiative unter anderem mit zwei großen Projekten beschäftigt.

Durch eine Arbeitsgruppe wurden das Feldkreuz sowie die umliegende gärtnerische Anlage am Wirtschaftsweg von Broich nach Boslar instandgesetzt.

Das um die Jahrhundertwende erbaute Pfarrhaus wurde im Sommer 2023 abgerissen. Um die Erinnerung an dieses architektonisch besondere Bauwerk aufrechtzuerhalten, wurden in Eigenregie umfangreiche Restaurierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen umgesetzt. Der Platz rund um das Kreuz lädt Vorbeikommende zum Verweilen ein und erhält ein Stück Geschichte von Broich. Hierdurch konnte ein neuer Ort der Begegnung in der Naherholung von Jülich-Broich geschaffen.

Eine weitere Projektgruppe hat durch freiwilliges Engagement das LEADER Projekt „Revitalisierung Kreuzweg mit Hauptkreuz an der Schwedenschanze in Jülich“ in vielerlei Hinsicht unterstützt.

Das Bodendenkmal der Sternschanze, genannt Schwedenschanze, entstand in den Jahren 1610-1622 in Folge der kriegerischen Auseinandersetzung während des Jülich-Klevischen Erbfolgestreits.

Die Schwedenschanze ist ein weit über Jülich hinaus bekanntes Denkmal und wird in der Denkmalliste des Landes NRW aufgeführt. Intensive geschichtliche Recherchen und Sammlungen von alten Bildmaterial waren die Grundlage zur Revitalisierung.

Durch die Projektumsetzung soll wieder ein zentraler Ort des Miteinanders für die Bevölkerung im Dorf geschaffen werden.

2. Preis: Geschichtsverein Jülich 1923 e.V. – Arbeitsgruppe Mundartfreunde

Die Jülicher Mundartfreunde pflegen seit 1968 das Jülicher Platt und verfolgen das Ziel die Sprache lebendig zu halten.

Es finden monatliche Treffen statt, die dem Gedankenaustausch und Auseinandersetzen mit mundartlichen Texten dienen. Darüber hinaus etablierte sich eine Theatergruppe, die zeitweilen auf Veranstaltungen und in Altenheimen auftrat. Seit über 25 Jahr wird jährlich ein Mundartnachmittag- bzw. Abend veranstaltet, durch den auch zahlreiche Besucherinnen und Besucher außerhalb des Vereins angesprochen werden.  

Im „HERZOG“ werden monatlich einzelne Begriffe aus dem Jülicher Platt vorgestellt.

Jülicher Platt soll als spezifische Form regionaler Mundart und identitätsstiftendes Element der Heimat für folgende Generationen erhalten werden.

1. Preis: Angelsportverein Jülich 1923 e.V.

Der Angelsportverein Jülich 1923 e.V. unterstützt die Förderung des Naturschutzes- und der Landschaftspflege, des Tier- und Artenschutzes, der Kultur und des Gesundheitswesens sowie die Förderung der Jugend, des Sports und einer waidgerechten Ausübung des Angelns.

Durch die Projekte sollen Erholungsmöglichkeiten geschaffen werden. Darüber hinaus wird der Erwerb und Erhalt von Gewässern angestrebt. Dies erfolgt durch Beobachtung und Kontrolle zur Abwehr, Bekämpfung und Früherkennung schädlicher Einflüsse auf den Fischbestand, die Gewässer und die Landschaft.

Regelmäßig wird Unrat aus den Jülicher Gewässern durch den ASV entfernt, um der Verschmutzung entgegenzuwirken.

Weiterhin werden Laichplätze errichtet bzw. festgelegt, um den Fischbestand zu schützen.

Durch die Maßnahmen zur Erhaltung des Landschaftsbildes und natürlicher Wasserläufe, kann die innere Verbundenheit und Liebe zur Natur gefördert werden.

In 2023 feierte der ASV Jülich sein 100-jähriges Jubiläum.

Schwertransporte durch Mersch

in mehreren Nächten im März

„Gemeinsam für unsere Nachbarschaft“

Einladung zum Runden-Tisch im Nordviertel und im Heckfeld

Blickpunktführung „Tierisch was los“ – Internationaler Frauentag – Künstlerinnen im Focus

8. März 19:00 Uhr

Quiz für Tierkenner zur Ausstellung „Tierisch was los“

Vom 17. Februar bis 15. Dezember | samstags + sonntags

Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses

29.02.2024, 18 Uhr Großer Saal im Neuen Rathaus

Veranstaltungskalender

März 2024

Gedächtnis der Stadt – Einblicke ins Stadtarchiv

Stadtarchiv Jülich öffnet am Tag der Archive

Kino: 791 km

26. & 27.02.2024, jeweils um 20 Uhr, Kuba

Konzert: 6 aus 49

Die Band "6 aus 49" wieder zu Gast auf der KuBa-Bühne

Lärmaktionsplan (Stufe 4) der Stadt Jülich

2. Öffentlichkeitsbeteiligung


05.12.2023 | Pressestelle (allgemein)

Jülich hat den Heimatpreis vergeben

Bild: De Preisträger stehen mit Herrn Bürgermeister Fuchs (l) und Frau Weiland (r) auf der Treppe im Neuen Rathaus.
Foto: Stadt Jülich / Katrin Goertz

Drei Preisträger erhielten den Heimat-Preis

Die Stadt Jülich hat den Heimat-Preis des Landes Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2023 vergeben. „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ heißt das Landesprogramm, dessen Ziel es ist, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern und die positiv gelebte Vielfalt in Nordrhein-Westfalen deutlich sichtbar werden zu lassen. Ein Element dieses Förderprogramms ist der „Heimat-Preis“.

Insgesamt sind sechs Bewerbungen für den Heimat-Preis eingegangen.Die Bewerber waren der Freundeskreis Stadtarchiv e.V., der Angelsportverein Jülich 1923 e.V., der Verein zur Pflege des heimatlichen Brauchtums Kirchberg e.V., der Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V.-Arbeitsgruppe Mundartfreunde, Mohamad Mo Khomassi und das Bürgerforum Broich.

„Die Entscheidung, die Preisträger festzulegen, ist der Jury nicht leichtgefallen. Jeder Antrag hat es verdient, mit dem Heimatpreis ausgezeichnet zu werden.“, so Bürgermeister Axel Fuchs in seiner Ansprache zur Preisverleihung. Die Jury setzt sich aus Bürgermeister Axel Fuchs, den Fraktionsvorsitzenden sowie den Dezernenten der Stadt Jülich zusammen.

Um die Tätigkeit aller zu würdigen, verkündet Bürgermeister Axel Fuchs, dass auch die übrigen Bewerber eine Anerkennung in Höhe von 250 € erhalten werden.

Am 30. November erhielten drei Preisträger den Heimat-Preis:

3. Preis: Bürgerforum Broich

Die Bürgerinitiative setzt sich für den Erhalt der Heimat Broich ein.

In 2023 hat sich die Initiative unter anderem mit zwei großen Projekten beschäftigt.

Durch eine Arbeitsgruppe wurden das Feldkreuz sowie die umliegende gärtnerische Anlage am Wirtschaftsweg von Broich nach Boslar instandgesetzt.

Das um die Jahrhundertwende erbaute Pfarrhaus wurde im Sommer 2023 abgerissen. Um die Erinnerung an dieses architektonisch besondere Bauwerk aufrechtzuerhalten, wurden in Eigenregie umfangreiche Restaurierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen umgesetzt. Der Platz rund um das Kreuz lädt Vorbeikommende zum Verweilen ein und erhält ein Stück Geschichte von Broich. Hierdurch konnte ein neuer Ort der Begegnung in der Naherholung von Jülich-Broich geschaffen.

Eine weitere Projektgruppe hat durch freiwilliges Engagement das LEADER Projekt „Revitalisierung Kreuzweg mit Hauptkreuz an der Schwedenschanze in Jülich“ in vielerlei Hinsicht unterstützt.

Das Bodendenkmal der Sternschanze, genannt Schwedenschanze, entstand in den Jahren 1610-1622 in Folge der kriegerischen Auseinandersetzung während des Jülich-Klevischen Erbfolgestreits.

Die Schwedenschanze ist ein weit über Jülich hinaus bekanntes Denkmal und wird in der Denkmalliste des Landes NRW aufgeführt. Intensive geschichtliche Recherchen und Sammlungen von alten Bildmaterial waren die Grundlage zur Revitalisierung.

Durch die Projektumsetzung soll wieder ein zentraler Ort des Miteinanders für die Bevölkerung im Dorf geschaffen werden.

2. Preis: Geschichtsverein Jülich 1923 e.V. – Arbeitsgruppe Mundartfreunde

Die Jülicher Mundartfreunde pflegen seit 1968 das Jülicher Platt und verfolgen das Ziel die Sprache lebendig zu halten.

Es finden monatliche Treffen statt, die dem Gedankenaustausch und Auseinandersetzen mit mundartlichen Texten dienen. Darüber hinaus etablierte sich eine Theatergruppe, die zeitweilen auf Veranstaltungen und in Altenheimen auftrat. Seit über 25 Jahr wird jährlich ein Mundartnachmittag- bzw. Abend veranstaltet, durch den auch zahlreiche Besucherinnen und Besucher außerhalb des Vereins angesprochen werden.  

Im „HERZOG“ werden monatlich einzelne Begriffe aus dem Jülicher Platt vorgestellt.

Jülicher Platt soll als spezifische Form regionaler Mundart und identitätsstiftendes Element der Heimat für folgende Generationen erhalten werden.

1. Preis: Angelsportverein Jülich 1923 e.V.

Der Angelsportverein Jülich 1923 e.V. unterstützt die Förderung des Naturschutzes- und der Landschaftspflege, des Tier- und Artenschutzes, der Kultur und des Gesundheitswesens sowie die Förderung der Jugend, des Sports und einer waidgerechten Ausübung des Angelns.

Durch die Projekte sollen Erholungsmöglichkeiten geschaffen werden. Darüber hinaus wird der Erwerb und Erhalt von Gewässern angestrebt. Dies erfolgt durch Beobachtung und Kontrolle zur Abwehr, Bekämpfung und Früherkennung schädlicher Einflüsse auf den Fischbestand, die Gewässer und die Landschaft.

Regelmäßig wird Unrat aus den Jülicher Gewässern durch den ASV entfernt, um der Verschmutzung entgegenzuwirken.

Weiterhin werden Laichplätze errichtet bzw. festgelegt, um den Fischbestand zu schützen.

Durch die Maßnahmen zur Erhaltung des Landschaftsbildes und natürlicher Wasserläufe, kann die innere Verbundenheit und Liebe zur Natur gefördert werden.

In 2023 feierte der ASV Jülich sein 100-jähriges Jubiläum.

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