Pressemitteilungen
Das Brainergy Forum in Jülich nimmt Gestalt an
Wrede-Melschede vom Büro KRAFT.RAUM
Foto: Stadt Jülich/Starke Projekte GmbH/Damla Yasar
Die Ergebnisse des Wettbewerbs liegen nun vor – Ausstellung der Entwürfe vom 16. bis 30. Oktober
Die Stadt Jülich hat einen Wettbewerb zur Errichtung eines multifunktionalen Kongress-, Veranstaltungs- und Bürgerschaftszentrums unter Einbeziehung von Teilen des denkmalgeschützten Neuen Rathauses durchgeführt. Die Entwürfe werden vom 16. bis zum 30. Oktober 2026 im Jülicher Rathaus ausgestellt.
Die Stadt Jülich beabsichtigt, das bestehende Rathausareal sowie Teile des denkmalgeschützten Neuen Rathauses zukunftsorientiert weiterzuentwickeln und im Rahmen des Strukturwandels einen architektonischen und städtebaulich sowie funktional bedeutenden Impuls zu setzen. Mit dem „Brainergy Forum“ soll ein multifunktionales Bürger-, Veranstaltungs- und Kongresszentrum realisiert werden, das den Anforderungen einer modernen, partizipativen Stadtgesellschaft gerecht wird und die Begegnung und den Dialog von Wirtschaft und Forschung fördert.
Mit einem hochbaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb sollte ein qualitätsvoller Entwurf gefunden werden, der die städtebauliche Situation stärkt, architektonische und funktionale Lösungen hoher Güte bietet und ein hohes Maß an Flexibilität gewährleistet. Der Wettbewerb wurde durch die Starke Projekte GmbH und durch das Büro ISR - Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH begleitet und aus STARK-Mitteln vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.
Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der vielfältige Nutzungen ermöglicht: von Bürger-versammlungen über kulturelle Formate bis hin zu Kongressen und damit einen zentralen, identitätsstiftenden Treffpunkt für die Stadt bildet. Ebenso sollte der Wettbewerb innovative Konzepte für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz hervorbringen, die den modellhaften Anspruch des Projekts unterstützen.
Der Wettbewerb diente damit der Auswahl eines zukunftsfähigen und tragfähigen Gesamtkonzepts, das als Grundlage für die weitere Planung genutzt wird und den Wandel der Stadt aktiv und offen mitgestaltet. Die Umsetzung der Maßnahme soll im Rahmen des Strukturwandels im Rheinischen Revier durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung (MHKBD) des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert werden.
Das Preisgericht unter dem Vorsitz von Prof. Johannes Ringel aus Düsseldorf hat am 13. Oktober 2026 über die Prämierung der elf eingereichten Entwürfe entschieden. Der erste Preis geht an Lorber Paul Architekten aus Köln mit KRAFT.RAUM. aus Düsseldorf, der zweite Preis an trint+kreuder d.n.a. architekten aus Köln mit GREENBOX Landschaftsarchitekten aus Köln und der dritte Preis an QUERFELDEINS | Landschaft | Städtebau | Architektur aus Dresden. Zusätzlich erhalten BJW Broghammer Jana Wohlleber Freie Architekten aus Zimmern o.R. mit faktorgruen Landschafsarchitekten aus Rottweil sowie studio coda aus München mit sc34 Landschaftsarchitektur aus Kassel eine Anerkennung.
„Die Vielfalt der Entwürfe zeigt uns spannende und unterschiedliche Ansätze“ erklären die Strukturwandelmanagerinnen Karen Steffens und Petra Dören-Delahaye, denn „eine besondere Herausforderung bei dem Projekt ist das Thema Denkmalschutz. Zum einen ist das Neue Rathaus ein Zeugnis der Architekturgeschichte des Wiederaufbaus in Jülich, zum anderen gehört das gesamte Grundstück zum Bodendenkmal der Stadtbefestigung Jülichs inklusive der Überreste der Bastion Eleonore entlang der Großen Rurstraße.“ Bürgermeister Axel Fuchs, der als Sachpreisrichter im Preisgericht mitgewirkt hat, führt fort „Die Aufgabenstellung war äußerst komplex. Am meisten mitgerissen hat uns letztendlich der Entwurf des Büros Lorber Paul Architekten aus Köln in Zusammenarbeit mit KRAFT.RAUM. aus Düsseldorf, die den 1. Preis erhalten haben. Ausschlaggebend für das Preisgericht war das Zusammenspiel aus Freiraumplanung und Hochbau. Die geschaffenen räumlichen Qualitäten haben uns sowohl in den Innenräumen als auch in den Außenanlagen überzeugt“.
Die Ausstellung der Entwürfe kann vom 16. bis zum 30. Oktober 2026 im Kleinen Sitzungssaal (1. OG) des Neuen Rathauses in Jülich (Große Rurstraße 17, 52428 Jülich) während der Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.„Ich lade alle herzlich ein, sich die Entwürfe anzuschauen und sich ein Bild davon zu machen, wie sich Jülich in Zukunft weiterentwickeln wird“ so Fuchs.
Bild:
Annette Paul vom Büro Lorber Paul Architekten und Oscar Wrede-Melschede vom Büro KRAFT.RAUM stellen bei der Preisverleihung zum Wettbewerb des Brainergy Forums in Jülich ihren Entwurf vor. Foto: Stadt Jülich/Starke Projekte GmbH/Damla Yasar
Bilder (PDF)
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Wrede-Melschede vom Büro KRAFT.RAUM
Foto: Stadt Jülich/Starke Projekte GmbH/Damla Yasar
Die Ergebnisse des Wettbewerbs liegen nun vor – Ausstellung der Entwürfe vom 16. bis 30. Oktober
Die Stadt Jülich hat einen Wettbewerb zur Errichtung eines multifunktionalen Kongress-, Veranstaltungs- und Bürgerschaftszentrums unter Einbeziehung von Teilen des denkmalgeschützten Neuen Rathauses durchgeführt. Die Entwürfe werden vom 16. bis zum 30. Oktober 2026 im Jülicher Rathaus ausgestellt.
Die Stadt Jülich beabsichtigt, das bestehende Rathausareal sowie Teile des denkmalgeschützten Neuen Rathauses zukunftsorientiert weiterzuentwickeln und im Rahmen des Strukturwandels einen architektonischen und städtebaulich sowie funktional bedeutenden Impuls zu setzen. Mit dem „Brainergy Forum“ soll ein multifunktionales Bürger-, Veranstaltungs- und Kongresszentrum realisiert werden, das den Anforderungen einer modernen, partizipativen Stadtgesellschaft gerecht wird und die Begegnung und den Dialog von Wirtschaft und Forschung fördert.
Mit einem hochbaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb sollte ein qualitätsvoller Entwurf gefunden werden, der die städtebauliche Situation stärkt, architektonische und funktionale Lösungen hoher Güte bietet und ein hohes Maß an Flexibilität gewährleistet. Der Wettbewerb wurde durch die Starke Projekte GmbH und durch das Büro ISR - Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH begleitet und aus STARK-Mitteln vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.
Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der vielfältige Nutzungen ermöglicht: von Bürger-versammlungen über kulturelle Formate bis hin zu Kongressen und damit einen zentralen, identitätsstiftenden Treffpunkt für die Stadt bildet. Ebenso sollte der Wettbewerb innovative Konzepte für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz hervorbringen, die den modellhaften Anspruch des Projekts unterstützen.
Der Wettbewerb diente damit der Auswahl eines zukunftsfähigen und tragfähigen Gesamtkonzepts, das als Grundlage für die weitere Planung genutzt wird und den Wandel der Stadt aktiv und offen mitgestaltet. Die Umsetzung der Maßnahme soll im Rahmen des Strukturwandels im Rheinischen Revier durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung (MHKBD) des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert werden.
Das Preisgericht unter dem Vorsitz von Prof. Johannes Ringel aus Düsseldorf hat am 13. Oktober 2026 über die Prämierung der elf eingereichten Entwürfe entschieden. Der erste Preis geht an Lorber Paul Architekten aus Köln mit KRAFT.RAUM. aus Düsseldorf, der zweite Preis an trint+kreuder d.n.a. architekten aus Köln mit GREENBOX Landschaftsarchitekten aus Köln und der dritte Preis an QUERFELDEINS | Landschaft | Städtebau | Architektur aus Dresden. Zusätzlich erhalten BJW Broghammer Jana Wohlleber Freie Architekten aus Zimmern o.R. mit faktorgruen Landschafsarchitekten aus Rottweil sowie studio coda aus München mit sc34 Landschaftsarchitektur aus Kassel eine Anerkennung.
„Die Vielfalt der Entwürfe zeigt uns spannende und unterschiedliche Ansätze“ erklären die Strukturwandelmanagerinnen Karen Steffens und Petra Dören-Delahaye, denn „eine besondere Herausforderung bei dem Projekt ist das Thema Denkmalschutz. Zum einen ist das Neue Rathaus ein Zeugnis der Architekturgeschichte des Wiederaufbaus in Jülich, zum anderen gehört das gesamte Grundstück zum Bodendenkmal der Stadtbefestigung Jülichs inklusive der Überreste der Bastion Eleonore entlang der Großen Rurstraße.“ Bürgermeister Axel Fuchs, der als Sachpreisrichter im Preisgericht mitgewirkt hat, führt fort „Die Aufgabenstellung war äußerst komplex. Am meisten mitgerissen hat uns letztendlich der Entwurf des Büros Lorber Paul Architekten aus Köln in Zusammenarbeit mit KRAFT.RAUM. aus Düsseldorf, die den 1. Preis erhalten haben. Ausschlaggebend für das Preisgericht war das Zusammenspiel aus Freiraumplanung und Hochbau. Die geschaffenen räumlichen Qualitäten haben uns sowohl in den Innenräumen als auch in den Außenanlagen überzeugt“.
Die Ausstellung der Entwürfe kann vom 16. bis zum 30. Oktober 2026 im Kleinen Sitzungssaal (1. OG) des Neuen Rathauses in Jülich (Große Rurstraße 17, 52428 Jülich) während der Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.„Ich lade alle herzlich ein, sich die Entwürfe anzuschauen und sich ein Bild davon zu machen, wie sich Jülich in Zukunft weiterentwickeln wird“ so Fuchs.
Bild:
Annette Paul vom Büro Lorber Paul Architekten und Oscar Wrede-Melschede vom Büro KRAFT.RAUM stellen bei der Preisverleihung zum Wettbewerb des Brainergy Forums in Jülich ihren Entwurf vor. Foto: Stadt Jülich/Starke Projekte GmbH/Damla Yasar
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