Pressemitteilungen
Herausragende medizinische Leistungen
(2.v.l.) durfte Dr. Dan mon O‘Dey (2.v.r.) das Bundesverdienstkreuz
überreichen. Foto: Kreis Düren
Dr. Dan mon O‘Dey erhält das Bundesverdienstkreuz
Kreis Düren. Ferdinand Aßhoff, Beauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen, hat stellvertretend für den Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz an Dr. Dan mon O’Dey im Jülicher Rathaus überreicht. Es ist das erste Verdienstkreuz, das in diesem Jahr im Kreis Düren vergeben wurde.
Dr. Dan mon O’Dey erhält das Bundesverdienstkreuz für sein herausragendes Engagement im medizinischen Bereich. Der Jülicher ist Deutschlands erster Plastischer Chirurg, der genital verstümmelten Frauen mit eigens entwickelten, rekonstruktiven Operationstechniken hilft. Sein Ziel ist es, neben der Rekonstruktion des Genitals den betroffenen Frauen auch die Empfindungsfähigkeit zurückzugeben und auch psychische und physische Belastungen zu mindern.
„Es ist mir eine Ehre, dass ich Ihnen diese Auszeichnung überreichen darf. Sie schaffen eine hohe Sensibilität für das Thema und haben die Spitzenmedizin mitentwickelt“, sagt Ferdinand Aßhoff. „Die Themen Genitalverstümmelung und Rekonstruktion gewinnen somit weiter an Öffentlichkeit. Es ist wichtig, mehr darüber zu sprechen, damit sich etwas ändert. Für Ihre Verdienste gelten mein großer Dank und Anerkennung.“
Dr. Dan man O’Dey hält zudem viele Vorträge, sensibilisiert und inspiriert andere Ärztinnen und Ärzte für das Thema und veröffentlichte zahlreiche Publikationen. Er studierte Humanmedizin an der RWTH Aachen, wo er ebenfalls promovierte. Von 2000 bis 2014 war als Arzt in der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Hand- und Verbrennungschirurgie am Uniklinikum Aachen tätig. Danach wechselte er zum Luisenhospital Aachen. 2014 gründete und leitete er bis 2024 das Zentrum für Rekonstruktive Chirurgie weiblicher Geschlechtsmerkmale. Jetzt arbeitet er an einer privaten Klinik in Heidelberg.
„Sie schaffen die Voraussetzung dafür, dass Frauen Lebensqualität und Würde zurückerhalten und sich wieder mit ihrem Geschlecht identifizieren können“, sagt Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs. Vor zahlreichen Gästen aus ganz Deutschland und seiner Familie nahm er die Ehrung und anerkennende Worte entgegen. „Vielen Dank, dass es dich gibt. Mit deiner vertrauensvollen Art schaffst du es, Ängste zu nehmen. Es ist nicht in Worte zu fassen, welch große Bedeutung deine Arbeit hat“, sprach Fadumo Korn, die selbst betroffen ist und sich in einem Verein für andere Frauen einsetzt.
„Ich empfinde es als großes Unrecht, was den Frauen widerfahren ist, und sehe es als großes Recht an, die körperliche Integrität wiederzuerlangen. Durch das Zusammenwirken vieler Menschen kann ich heute hier stehen und zusammen tragen wir auch diese Auszeichnung. Vielen Dank“, sagt Dr. Dan mon O’Dey.
Bildunterschrift:
Ferdinand Aßhoff, Beauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen (2.v.l.), durfte Dr. Dan mon O‘Dey (2.v.r.) im Beisein von vielen Gästen, seiner Frau Kira O’Dey sowie Bürgermeister Axel Fuchs das Bundesverdienstkreuz überreichen. Foto: Kreis Düren
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überreichen. Foto: Kreis Düren
Dr. Dan mon O‘Dey erhält das Bundesverdienstkreuz
Kreis Düren. Ferdinand Aßhoff, Beauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen, hat stellvertretend für den Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz an Dr. Dan mon O’Dey im Jülicher Rathaus überreicht. Es ist das erste Verdienstkreuz, das in diesem Jahr im Kreis Düren vergeben wurde.
Dr. Dan mon O’Dey erhält das Bundesverdienstkreuz für sein herausragendes Engagement im medizinischen Bereich. Der Jülicher ist Deutschlands erster Plastischer Chirurg, der genital verstümmelten Frauen mit eigens entwickelten, rekonstruktiven Operationstechniken hilft. Sein Ziel ist es, neben der Rekonstruktion des Genitals den betroffenen Frauen auch die Empfindungsfähigkeit zurückzugeben und auch psychische und physische Belastungen zu mindern.
„Es ist mir eine Ehre, dass ich Ihnen diese Auszeichnung überreichen darf. Sie schaffen eine hohe Sensibilität für das Thema und haben die Spitzenmedizin mitentwickelt“, sagt Ferdinand Aßhoff. „Die Themen Genitalverstümmelung und Rekonstruktion gewinnen somit weiter an Öffentlichkeit. Es ist wichtig, mehr darüber zu sprechen, damit sich etwas ändert. Für Ihre Verdienste gelten mein großer Dank und Anerkennung.“
Dr. Dan man O’Dey hält zudem viele Vorträge, sensibilisiert und inspiriert andere Ärztinnen und Ärzte für das Thema und veröffentlichte zahlreiche Publikationen. Er studierte Humanmedizin an der RWTH Aachen, wo er ebenfalls promovierte. Von 2000 bis 2014 war als Arzt in der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Hand- und Verbrennungschirurgie am Uniklinikum Aachen tätig. Danach wechselte er zum Luisenhospital Aachen. 2014 gründete und leitete er bis 2024 das Zentrum für Rekonstruktive Chirurgie weiblicher Geschlechtsmerkmale. Jetzt arbeitet er an einer privaten Klinik in Heidelberg.
„Sie schaffen die Voraussetzung dafür, dass Frauen Lebensqualität und Würde zurückerhalten und sich wieder mit ihrem Geschlecht identifizieren können“, sagt Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs. Vor zahlreichen Gästen aus ganz Deutschland und seiner Familie nahm er die Ehrung und anerkennende Worte entgegen. „Vielen Dank, dass es dich gibt. Mit deiner vertrauensvollen Art schaffst du es, Ängste zu nehmen. Es ist nicht in Worte zu fassen, welch große Bedeutung deine Arbeit hat“, sprach Fadumo Korn, die selbst betroffen ist und sich in einem Verein für andere Frauen einsetzt.
„Ich empfinde es als großes Unrecht, was den Frauen widerfahren ist, und sehe es als großes Recht an, die körperliche Integrität wiederzuerlangen. Durch das Zusammenwirken vieler Menschen kann ich heute hier stehen und zusammen tragen wir auch diese Auszeichnung. Vielen Dank“, sagt Dr. Dan mon O’Dey.
Bildunterschrift:
Ferdinand Aßhoff, Beauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen (2.v.l.), durfte Dr. Dan mon O‘Dey (2.v.r.) im Beisein von vielen Gästen, seiner Frau Kira O’Dey sowie Bürgermeister Axel Fuchs das Bundesverdienstkreuz überreichen. Foto: Kreis Düren
