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20.08.2026 | Pressestelle (allgemein)

LEADER bringt Ideen ins Rollen

Bild: Ein Mädchen hält lächeln ein Plakat in die Luft mit der Aufschrift: Für die Zukunft
Abschlusspräsentation Zukunftsatelier 26, Rechte K.Piesch

Jetzt Fördermittel für Projekte im Rheinischen Revier sichern

19.08.2026. Eschweiler, Inden, Jülich, Langerwehe, Linnich, Merzenich, Niederzier, Titz, Erkelenz und Aldenhoven – Noch bis zum 24. September 2026 können Projektideen für eine LEADER-Förderung eingereicht werden. Für engagierte Vereine, Initiativen, Kommunen und einzelne Akteure ist dies eine der letzten Chancen, sich in der aktuellen Förderperiode finanzielle Unterstützung für innovative Vorhaben zu sichern.

Ideen willkommen!

Ob Klimaanpassung, Jugendarbeit, Dorfentwicklung oder lokale Geschichte: Das Förderprogramm LEADER zeigt seit Jahren, wie vielfältig die Entwicklung des ländlichen Raums gestaltet werden kann. „LEADER lebt von den Ideen der Menschen vor Ort. Es gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Region aktiv mitzugestalten. Oft sind es gerade die Ideen von Vereinen, Initiativen oder engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die das Leben vor Ort nachhaltig verbessern. Ohne die Förderung könnten viele dieser Projekte nicht umgesetzt werden“, betont Regionalmanagerin Karin Piesch.

Mit Fördersätzen von bis zu 70 Prozent stehen für ausgewählte Projekte EU- und Landesmittel von bis zu 250.000 Euro zur Verfügung.

„Gerade jetzt ist ein guter Zeitpunkt, Projekte auf den Weg zu bringen. Die anstehende Projektauswahlsitzung im Herbst ist bereits die vor-vor-letzte Möglichkeit, Fördergelder zu beantragen. Wer eine Idee hat, sollte nicht zögern und frühzeitig Kontakt mit uns aufnehmen.“, sagt Karin Piesch. Wichtig sei, dass die Projekte einen öffentlichen Mehrwert haben und öffentlich zugänglich sind und eine Neuerung für die Region darstellen. Sie sollen den ländlichen Raum stärken und dem Gemeinwohl dienen.

LEADER: Vielfältige Fördermöglichkeiten – aus der Region für die Region

Wie unterschiedlich LEADER-Projekte sein können, zeigen zahlreiche bereits erfolgreich umgesetzte Beispiele aus der Region:

Das Projekt Digitale Rundgänge in Inden macht die regionale Geschichte digital erlebbar. Einheimische und Gäste erhalten dadurch neue Zugänge zur Vergangenheit des Ortes und ein attraktives Freizeitangebot.

Dass häufig gerade die vermeintlich kleinen Dinge für das Leben im Dorf unverzichtbar sind, zeigt die Sanierung der Sanitäranlage in der Gaststätte Bruns in Venrath. Eine funktionierende, barrierefreie Sanitäranlage mag zunächst selbstverständlich erscheinen. Fehlt sie jedoch in der Dorfinfrastruktur, wird schnell deutlich, wie wichtig solche Einrichtungen sind. In diesem Jahr wurde das LEADER-geförderte barrierefreie „stille Örtchen“ in der Gaststätte Bruns eröffnet. Die Gaststätte hat zudem eine besondere Bedeutung für Venrath: In der Gastwirtschaft bildete sich einst der lokale Widerstand gegen den Braunkohletagebau.

Mit dem LEADER-Projekt Zukunftsdörfer wurden gleich mehrere Herausforderungen des Strukturwandels aufgegriffen. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort setzte die Biologische Station im Kreis Düren verschiedene Maßnahmen zur Klimaanpassung und zur Förderung der Biodiversität um.

Auch junge Menschen gestalten die Region aktiv mit. Im Zukunftsatelier – Erste Generation, das von der Lokalen Aktionsgruppe in Kooperation mit dem Science College Jülich umgesetzt wird, entwickeln Jugendliche eigene Ideen für die Zukunft des Rheinischen Reviers und bringen ihre Perspektiven in die Gestaltung ihrer Heimat ein. Das stärkt nicht nur die Selbstwirksamkeit der Jugendlichen und die Stimme der jungen Generation, sondern zeigt auch, wie Beteiligung gelingen kann.

„Die Bandbreite der Projekte zeigt, wie flexibel LEADER ist. Es geht nicht nur um große Bauvor-haben. Manchmal macht ein digitales Freizeitangebot den Unterschied, manchmal eine moderne Sanitäranlage im Dorfmittelpunkt oder eine Zukunftswerkstatt, das Jugendliche und ihre Ideen in den Fokus rückt“, blickt Karin Piesch auf die bereits abgeschlossenen Projekte zurück.

Einreichungsfrist naht: Jetzt für eine Beratung melden

Die LEADER-Region Rheinisches Revier an Inde und Rur ruft alle Interessierten dazu auf, sich frühzeitig bei Regionalmanagerin Karin Piesch und Kollegen für eine Beratung zu melden: E-Mail: leader@inde-rur.de, Telefon: 02461 801 81 65.

Plausible Antragsunterlagen müssen spätestens bis zum 24. September 2026 beim Regionalmanagement eingereicht werden. „Viele Interessierte glauben, dass der Weg zur Förderung kompliziert ist. Unsere Erfahrung zeigt aber: Wer frühzeitig das Gespräch mit uns sucht, kann viele Fragen schnell klären. Wir begleiten die Projektträgerinnen und Projektträger Schritt für Schritt“, erklärt Karin Piesch.

Dazu bietet die LEADER-Region im Vorfeld Informationsveranstaltungen an. Dort erhalten Interessierte einen Überblick über die Fördermöglichkeiten und können ihre Projektideen bereits kurz ansprechen.

Infoveranstaltung „Was kann LEADER?“:

Mi. 02. September 2026 um 17:00 Uhr, online

Link auf der Webseite im Kalender www.inde-rur.de

Blick in die Zukunft

Wer die Zukunft des Rheinischen Reviers aktiv mitgestalten möchte, sollte diese Förderchance jetzt nutzen. „Denn gute Ideen verdienen die Unterstützung, die sie brauchen, um Wirklichkeit zu werden. LEADER hat in den vergangenen Jahren viele wichtige Projekte im Rheinischen Revier ermöglicht. Gleichzeitig ist aktuell noch nicht abschließend geklärt, wie die Förderung nach der aktuellen EU-Förderperiode ab 2028 aussehen wird. Umso wichtiger ist es, die Chancen zu nutzen, die uns jetzt zur Verfügung stehen“, resümiert Karin Piesch.

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Hinweise und Informationen

LEADER bringt Ideen ins Rollen

Jetzt Fördermittel für Projekte im Rheinischen Revier sichern

Stelle im Amt für Kinder, Jugend, Schule und Sport zu besetzen

Bewerbungen möglich bis 02.09.2026

Rheinisches-Revier-RTF führt rund um die Tagebaue

06.09.2026

Albanisch lernen

Eine neue Sprache entdecken

LANUK vergibt 1 Million Euro Preisgeld

Als Mitglied der Jury freut Bürgermeister Fuchs sich auf Ideen aus Jülich

Open Air Kino: Ein fast perfekter Antrag

28.08.2026, 21 Uhr, Brückenkopf-Park Jülich

Parkdeck Zitadelle wird gesperrt

24.08. bis voraussichtlich 07.09.2026

Türkisch lernen mit der VHS Jülicher Land

Ab 15.09.2026

Wegen Betriebsveranstaltung geschlossen

28.08.2026 - ganztags


20.08.2026 | Pressestelle (allgemein)

LEADER bringt Ideen ins Rollen

Bild: Ein Mädchen hält lächeln ein Plakat in die Luft mit der Aufschrift: Für die Zukunft
Abschlusspräsentation Zukunftsatelier 26, Rechte K.Piesch

Jetzt Fördermittel für Projekte im Rheinischen Revier sichern

19.08.2026. Eschweiler, Inden, Jülich, Langerwehe, Linnich, Merzenich, Niederzier, Titz, Erkelenz und Aldenhoven – Noch bis zum 24. September 2026 können Projektideen für eine LEADER-Förderung eingereicht werden. Für engagierte Vereine, Initiativen, Kommunen und einzelne Akteure ist dies eine der letzten Chancen, sich in der aktuellen Förderperiode finanzielle Unterstützung für innovative Vorhaben zu sichern.

Ideen willkommen!

Ob Klimaanpassung, Jugendarbeit, Dorfentwicklung oder lokale Geschichte: Das Förderprogramm LEADER zeigt seit Jahren, wie vielfältig die Entwicklung des ländlichen Raums gestaltet werden kann. „LEADER lebt von den Ideen der Menschen vor Ort. Es gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Region aktiv mitzugestalten. Oft sind es gerade die Ideen von Vereinen, Initiativen oder engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die das Leben vor Ort nachhaltig verbessern. Ohne die Förderung könnten viele dieser Projekte nicht umgesetzt werden“, betont Regionalmanagerin Karin Piesch.

Mit Fördersätzen von bis zu 70 Prozent stehen für ausgewählte Projekte EU- und Landesmittel von bis zu 250.000 Euro zur Verfügung.

„Gerade jetzt ist ein guter Zeitpunkt, Projekte auf den Weg zu bringen. Die anstehende Projektauswahlsitzung im Herbst ist bereits die vor-vor-letzte Möglichkeit, Fördergelder zu beantragen. Wer eine Idee hat, sollte nicht zögern und frühzeitig Kontakt mit uns aufnehmen.“, sagt Karin Piesch. Wichtig sei, dass die Projekte einen öffentlichen Mehrwert haben und öffentlich zugänglich sind und eine Neuerung für die Region darstellen. Sie sollen den ländlichen Raum stärken und dem Gemeinwohl dienen.

LEADER: Vielfältige Fördermöglichkeiten – aus der Region für die Region

Wie unterschiedlich LEADER-Projekte sein können, zeigen zahlreiche bereits erfolgreich umgesetzte Beispiele aus der Region:

Das Projekt Digitale Rundgänge in Inden macht die regionale Geschichte digital erlebbar. Einheimische und Gäste erhalten dadurch neue Zugänge zur Vergangenheit des Ortes und ein attraktives Freizeitangebot.

Dass häufig gerade die vermeintlich kleinen Dinge für das Leben im Dorf unverzichtbar sind, zeigt die Sanierung der Sanitäranlage in der Gaststätte Bruns in Venrath. Eine funktionierende, barrierefreie Sanitäranlage mag zunächst selbstverständlich erscheinen. Fehlt sie jedoch in der Dorfinfrastruktur, wird schnell deutlich, wie wichtig solche Einrichtungen sind. In diesem Jahr wurde das LEADER-geförderte barrierefreie „stille Örtchen“ in der Gaststätte Bruns eröffnet. Die Gaststätte hat zudem eine besondere Bedeutung für Venrath: In der Gastwirtschaft bildete sich einst der lokale Widerstand gegen den Braunkohletagebau.

Mit dem LEADER-Projekt Zukunftsdörfer wurden gleich mehrere Herausforderungen des Strukturwandels aufgegriffen. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort setzte die Biologische Station im Kreis Düren verschiedene Maßnahmen zur Klimaanpassung und zur Förderung der Biodiversität um.

Auch junge Menschen gestalten die Region aktiv mit. Im Zukunftsatelier – Erste Generation, das von der Lokalen Aktionsgruppe in Kooperation mit dem Science College Jülich umgesetzt wird, entwickeln Jugendliche eigene Ideen für die Zukunft des Rheinischen Reviers und bringen ihre Perspektiven in die Gestaltung ihrer Heimat ein. Das stärkt nicht nur die Selbstwirksamkeit der Jugendlichen und die Stimme der jungen Generation, sondern zeigt auch, wie Beteiligung gelingen kann.

„Die Bandbreite der Projekte zeigt, wie flexibel LEADER ist. Es geht nicht nur um große Bauvor-haben. Manchmal macht ein digitales Freizeitangebot den Unterschied, manchmal eine moderne Sanitäranlage im Dorfmittelpunkt oder eine Zukunftswerkstatt, das Jugendliche und ihre Ideen in den Fokus rückt“, blickt Karin Piesch auf die bereits abgeschlossenen Projekte zurück.

Einreichungsfrist naht: Jetzt für eine Beratung melden

Die LEADER-Region Rheinisches Revier an Inde und Rur ruft alle Interessierten dazu auf, sich frühzeitig bei Regionalmanagerin Karin Piesch und Kollegen für eine Beratung zu melden: E-Mail: leader@inde-rur.de, Telefon: 02461 801 81 65.

Plausible Antragsunterlagen müssen spätestens bis zum 24. September 2026 beim Regionalmanagement eingereicht werden. „Viele Interessierte glauben, dass der Weg zur Förderung kompliziert ist. Unsere Erfahrung zeigt aber: Wer frühzeitig das Gespräch mit uns sucht, kann viele Fragen schnell klären. Wir begleiten die Projektträgerinnen und Projektträger Schritt für Schritt“, erklärt Karin Piesch.

Dazu bietet die LEADER-Region im Vorfeld Informationsveranstaltungen an. Dort erhalten Interessierte einen Überblick über die Fördermöglichkeiten und können ihre Projektideen bereits kurz ansprechen.

Infoveranstaltung „Was kann LEADER?“:

Mi. 02. September 2026 um 17:00 Uhr, online

Link auf der Webseite im Kalender www.inde-rur.de

Blick in die Zukunft

Wer die Zukunft des Rheinischen Reviers aktiv mitgestalten möchte, sollte diese Förderchance jetzt nutzen. „Denn gute Ideen verdienen die Unterstützung, die sie brauchen, um Wirklichkeit zu werden. LEADER hat in den vergangenen Jahren viele wichtige Projekte im Rheinischen Revier ermöglicht. Gleichzeitig ist aktuell noch nicht abschließend geklärt, wie die Förderung nach der aktuellen EU-Förderperiode ab 2028 aussehen wird. Umso wichtiger ist es, die Chancen zu nutzen, die uns jetzt zur Verfügung stehen“, resümiert Karin Piesch.

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