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22.03.2019 | Pressestelle (allgemein)

Rußrindenkrankheit in Jülich

Bild: Rußrindenkrankheit an Ahornbäumen
Rußrindenkrankheit an Ahornbäumen

Aufgrund der vielen falschen Behauptungen, die derzeit insbesondere in sozialen Netzwerken kursieren, stellt die Stadt Jülich folgendes klar

Leider ist die Stadt Jülich bei einigen Grundstücken mit Ahornbaumbestand von der Rußrindenkrankheit betroffen. Ähnliche Probleme haben auch andere Kommunen, die Flächen bis zu 20 ha mit einem Bestand von rund 30.000 Bäumen roden müssen. Die Rußrindenkrankheit kann zu Gesundheitsproblemen insbesondere Lungenerkrankungen führen. Bei Befunden in unmittelbarer Nachbarschaft zu Kindergärten oder Kinderspielplätzen sind die Handlungsoptionen der Stadt stark reduziert. Der Schutz der Gesundheit der Mitbürger steht hier vor allen anderen Belangen. Die Verdachtsfälle wurden durch Untersuchungen der Landwirtschaftskammer bestätigt.

Die Fläche in der Bertastraße war so großflächig betroffen, dass sie komplett gerodet werden musste. Sie wird zunächst als Blühwiese eingesät. Ein Baugebiet ist hier nicht geplant. Voraussichtlich wird hier und auch im Bereich der Aachener Landstraße im Herbst eine Aufforstung erfolgen.

Das Holz kann aufgrund der durch die Rußrindenkrankheit darin enthaltenen Sporen nicht als Kaminholz verwendet werden. Es wird daher auch nicht verkauft, sondern entsorgt – sofern möglich kann es in bestimmten Verbrennungsanlagen sinnvoll zur Wärmegewinnung eingesetzt werden.

Nach derzeitigem Kenntnisstand ist die Rußrindenkrankheit nicht heilbar und führt über einen kurzen Zeitraum zum vollständigen Absterben des Baums. Dies führt wiederum zu einer Verkehrsgefährdung durch herabstürzende Äste. Zwar gilt auch für die Stadt die Brut und Setzzeit, allerdings müssen hier verschiedene Schutzgüter gegeneinander abgewogen werden, wobei der Schutz der Gesundheit überwiegt. Nachdem die Verdachtsfälle bestätigt wurden, musste die Stadt Jülich daher umgehend handeln und schnellst möglich die befallenen Flächen räumen lassen.

Informationen konnten daher leider nur sehr kurzfristig herausgegeben werden, sind aber so schnell wie möglich über Anschreiben an die Anwohner, Pressemitteilungen und Soziale Medien erfolgt. Am Freitag, 22.03.2019 hat die Jülicher Zeitung ausführlich über die Hintergründe berichtet.

Für Rückfragen steht die Stadt Jülich gerne zur Verfügung. Bitte wenden sie sich an den Leiter des Immobilienmanagements, Herrn Mülheims, Telefon 63 337 oder per Mail an tmuelheims@juelich.de.

Der Countdown läuft

In Jülich beginnt am 1. Mai die Freibad-Saison

Kino: Die Berufung

23. April, 20 Uhr, Kuba

Kino: Was uns nicht umbringt

Filmfrühstück, 25. April, 9.30 Uhr, Kuba

Philipp Oebel: Kölsche Krätzjer Kunst zum 3. Mal in Jülich im KUBA

3. Mai, 20 Uhr, Kuba

RWE Power AG: Kranke Ahornbäume bei Jülich müssen gefällt werden

Wieder Rußrindenkrankheit festgestellt

Startschuss zu Bürgerbeteiligung gefallen

Auftaktveranstaltung zum Integrierten Handlungskonzept ein voller Erfolg

Deckel gegen Polio – 500 Deckel für 1 Leben ohne Kinderlähmung

Sammeltonne steht im Foyer des Neuen Rathauses bereit

Kino: Drachenzähmen leichtgemacht 3: Die geheime Welt

15. & 16. April, jew. 17 Uhr, Kuba

Kino: Kirschblüten & Dämonen

15. & 16. April, jew. 20 Uhr, Kuba

Sitzung des Stadtrates

11. April, 18 Uhr, Großer Saal im Neuen Rathaus


22.03.2019 | Pressestelle (allgemein)

Rußrindenkrankheit in Jülich

Bild: Rußrindenkrankheit an Ahornbäumen
Rußrindenkrankheit an Ahornbäumen

Aufgrund der vielen falschen Behauptungen, die derzeit insbesondere in sozialen Netzwerken kursieren, stellt die Stadt Jülich folgendes klar

Leider ist die Stadt Jülich bei einigen Grundstücken mit Ahornbaumbestand von der Rußrindenkrankheit betroffen. Ähnliche Probleme haben auch andere Kommunen, die Flächen bis zu 20 ha mit einem Bestand von rund 30.000 Bäumen roden müssen. Die Rußrindenkrankheit kann zu Gesundheitsproblemen insbesondere Lungenerkrankungen führen. Bei Befunden in unmittelbarer Nachbarschaft zu Kindergärten oder Kinderspielplätzen sind die Handlungsoptionen der Stadt stark reduziert. Der Schutz der Gesundheit der Mitbürger steht hier vor allen anderen Belangen. Die Verdachtsfälle wurden durch Untersuchungen der Landwirtschaftskammer bestätigt.

Die Fläche in der Bertastraße war so großflächig betroffen, dass sie komplett gerodet werden musste. Sie wird zunächst als Blühwiese eingesät. Ein Baugebiet ist hier nicht geplant. Voraussichtlich wird hier und auch im Bereich der Aachener Landstraße im Herbst eine Aufforstung erfolgen.

Das Holz kann aufgrund der durch die Rußrindenkrankheit darin enthaltenen Sporen nicht als Kaminholz verwendet werden. Es wird daher auch nicht verkauft, sondern entsorgt – sofern möglich kann es in bestimmten Verbrennungsanlagen sinnvoll zur Wärmegewinnung eingesetzt werden.

Nach derzeitigem Kenntnisstand ist die Rußrindenkrankheit nicht heilbar und führt über einen kurzen Zeitraum zum vollständigen Absterben des Baums. Dies führt wiederum zu einer Verkehrsgefährdung durch herabstürzende Äste. Zwar gilt auch für die Stadt die Brut und Setzzeit, allerdings müssen hier verschiedene Schutzgüter gegeneinander abgewogen werden, wobei der Schutz der Gesundheit überwiegt. Nachdem die Verdachtsfälle bestätigt wurden, musste die Stadt Jülich daher umgehend handeln und schnellst möglich die befallenen Flächen räumen lassen.

Informationen konnten daher leider nur sehr kurzfristig herausgegeben werden, sind aber so schnell wie möglich über Anschreiben an die Anwohner, Pressemitteilungen und Soziale Medien erfolgt. Am Freitag, 22.03.2019 hat die Jülicher Zeitung ausführlich über die Hintergründe berichtet.

Für Rückfragen steht die Stadt Jülich gerne zur Verfügung. Bitte wenden sie sich an den Leiter des Immobilienmanagements, Herrn Mülheims, Telefon 63 337 oder per Mail an tmuelheims@juelich.de.

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