Herzlich Willkommen in Jülich. Rathaus, Bürgerinformationen

Pressemitteilungen


23.06.2026 | Pressestelle (allgemein)

„Demokratischer Abend“

Demokratischer Abend
Demokratischer Abend
Foto: Stadt Jülich / Fotografie_Lißy

Rückblick auf die Abendveranstaltung am 09. Juni im Rahmen des Projektes „Demokratie weltweit gestalten“

Im Rahmen des Projektes „Demokratie weltweit gestalten“ fand gestern der „Demokratische Abend“ im PZ der Zitadelle in Jülich statt. Der Abend bot die Möglichkeit, vielfältige Perspektiven auf das Thema Demokratie kennenzulernen und zu erleben.

 

In der Begrüßungsrede durch die Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik/Nachhaltigkeit, Hannah Lüsgen wurde einerseits das Projekt vorgestellt und der Wert der Demokratie auf lokaler Ebene durch Abende wie diesen aufgezeigt. Andererseits wurde auch deutlich gemacht, was die Themen Demokratie und Nachhaltigkeit miteinander verbindet. Denn Nachhaltigkeit bezieht sich nicht nur auf ökologische Themen. Demokratie, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Teilhabe sind wichtige Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung. Ebenso macht der Blick auf die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen sichtbar, dass Nachhaltigkeit sowohl ökologische, wie auch ökonomische und soziale Themenfelder adressiert.

 

Im Anschluss hatte die Künstlerin Veronika Hüpgen die Möglichkeit, ein paar Wort zu Ihrem Kunstwerk „Demokratie“ zu sagen, welches gerade noch rechtzeitig zum Demokratischen Abend fertig wurde. Das Bild ist ein Bekenntnis zur Demokratie und ein Aufruf zum Eintreten für die Demokratie.

 

Es folgte der erste von drei Vorträgen an diesem Abend mit Serge Palasie, Fachpromotor für Entwicklungspolitische Bildungsarbeit mit Fokus Afrika, Eine Welt Netz NRW. Unter dem Titel „Zwischen universellen Ansprüchen und selektiver Realität – Ein historischer Blick auf Demokratie“ gab er dem Publikum einen spannenden, aber zugleich auch nachdenklich machenden Einblick in die Historik der Demokratie, die trotz ihrer Erfolgsgeschichte einen faden Beigeschmack hat.

 

Linus Adler, Koordinator für Kommunale Entwicklungspolitik des Kreis Düren, zeigte mit seinem Vortrag „Global Verantwortung übernehmen: Verbesserung der medizinischen Versorgung von Schwangeren durch Zusammenarbeit zwischen Village d´Assikoi (Côte d’Ivoire) und dem Kreis Düren“, einen praktischen Einblick in die entwicklungspolitische Arbeit des Kreises Düren. Dabei wurde das aktuelle Projekt zur Errichtung einer Geburtshilfestation in Assikoi vorgestellt.

 

Im dritten Vortrag von Dorothée Schenk, Chefredakteurin des HERZOG Kultur- & Stadtmagazin, sprach diese unter dem Titel „Demokratie ist eine Frage der Haltung - auch vor Ort“ über die Unbequemlichkeit der Demokratie, die nicht, wie sie sagte, wie ein Sessel vor 70 Jahre Einzug in unsere Haushalte gefunden hat, sondern sie ist jeden Tag eine Aufforderung an die Menschen, demokratisch zu handeln. Als lokale Jülicher Journalistin wurde dem Publikum der Blick auf die vierte Gewalt der Demokratie gewehrt, indem Dorothée Schenk auf die Tücken und Potenziale des Journalismus im digitalen und KI-affinen Zeitalter aufmerksam machte.

 

Nach der Pause begann die Podiumsdiskussion mit Bürgermeister Axel Fuchs (parteilos), Sybille Hausmann, Dezernentin für Arbeit und Bildung vom Kreis Düren, Karl-Philipp Gawel (CDU), Alexander Eckert (UWG Jül), Harald Garding (SPD), Dr. Andreas Janssen (AfD) und Christine Klein (Bündnis 90/Die Grünen). Das Thema Demokratie auf lokaler Ebene war dabei das leitende Thema und wo die größten Chancen, von Seiten der Politik gesehen werden, um die Demokratie in Jülich voranzubringen. Stichworte, die in der Diskussion immer wieder benannt wurden waren Transparenz, Öffentlichkeit und Nahbarkeit.

Auch bot der Abend die Möglichkeit das fertige 3D-Kunstwerk der Künstlerin Lydia Hitzfeld auszuprobieren. Das Bild zeigt ein Schachbrett, wobei die Figuren unterschiedliche Elemente des demokratischen Zusammenlebens symbolisieren. Mit einer kleinen Einweisung zur richtigen Positionierung gibt es den Zuschauenden die Möglichkeit, den 3D-Effekt des Bildes auf einem Foto festzuhalten und ein kleines Zeichen für die Demokratie auf lokaler Ebene zu setzen.

 

Der Abend zeigte insgesamt, dass Demokratie kein abgeschlossenes Projekt ist oder gar ein Sessel, in dem man sich zurücklehnen kann. Demokratie ist anstrengend und eine Aufgabe für alle, aber, das zeigte dieser Abend auch, alle können etwas beitragen und wirksam sein. Denn Demokratie „Das sind wir“.

 

Über das Projekt

Die Stadt Jülich, federführend hier die Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik/Nachhaltigkeit, führt das Projekt gemeinsam mit dem Eine Welt Netz NRW e.V. und dem Eine Welt Forum Aachen e.V durch. Vor dem Hintergrund des sinkenden Vertrauens in demokratische Institutionen und in die Politik im Allgemeinen, sowie damit einhergehend das Erstarken von populistischen bis extremistischen Strömungen weltweit, wurden neun Städte in NRW für das Projekt ausgewählt, um die Demokratie auf lokaler Ebene erlebbar zu machen.

Das Ziel des Projektes ist es einerseits aufzuzeigen, dass Demokratie auch auf lokaler Ebene stattfindet und stattfinden kann, denn Demokratie „Das sind Wir“. Andererseits soll auch Aufmerksamkeit auf die globale Demokratiekrise weltweit gelegt werden, vor dem Hintergrund, dass lokales Handeln vor Ort globale Wirkungen entfalten kann. Hierbei ist es wichtig, das individuelle Handeln in den Blick zu nehmen und aufzuzeigen, dass alle etwas zum Gelingen einer Demokratie auf lokaler Ebene beitragen können.

„Demokratischer Abend“

Rückblick auf die Abendveranstaltung am 09. Juni im Rahmen des Projektes „Demokratie weltweit gestalten“

Besser älter werden in Jülich

Informationstag im Brückenkopf-Park am 23. August

Lerntreff Lesen und Schreiben

Neues Angebot von VHS Jülicher Land und Stadtteilzentrum Nordviertel

„Gemeinsam Nachbarschaft gestalten“

Einladung zum Runden Tisch im Nordviertel

Lesesaal Stadtarchiv geschlossen

Lesesaal geschlossen

Midnight Sun Festival

03.07.2026 – Brückenkopf-Park

Neue Hochwasserbarrieren in Broich

Ordnungsamt, Bauhof und Feuerwehr Jülich nutzen gemeinsam mit dem Wasserverband Eifel-Rur erstmals neues System

19. indeland-Triathlon mit Rekordzahl an Teilnehmenden

Veranstalter Kreis Düren informiert:

Bundesfreiwilligendienst im Museum Zitadelle

Bufdis in der Kultur- und Denkmalpflege. 

Das gesellschaftlich akzeptierte Gift

Forum im Krankenhaus Jülich klärt über die Folgen von Alkoholkonsum auf und stellt ein eng geknüpftes Unterstützungsnetzwerk vor.


23.06.2026 | Pressestelle (allgemein)

„Demokratischer Abend“

Demokratischer Abend
Demokratischer Abend
Foto: Stadt Jülich / Fotografie_Lißy

Rückblick auf die Abendveranstaltung am 09. Juni im Rahmen des Projektes „Demokratie weltweit gestalten“

Im Rahmen des Projektes „Demokratie weltweit gestalten“ fand gestern der „Demokratische Abend“ im PZ der Zitadelle in Jülich statt. Der Abend bot die Möglichkeit, vielfältige Perspektiven auf das Thema Demokratie kennenzulernen und zu erleben.

 

In der Begrüßungsrede durch die Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik/Nachhaltigkeit, Hannah Lüsgen wurde einerseits das Projekt vorgestellt und der Wert der Demokratie auf lokaler Ebene durch Abende wie diesen aufgezeigt. Andererseits wurde auch deutlich gemacht, was die Themen Demokratie und Nachhaltigkeit miteinander verbindet. Denn Nachhaltigkeit bezieht sich nicht nur auf ökologische Themen. Demokratie, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Teilhabe sind wichtige Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung. Ebenso macht der Blick auf die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen sichtbar, dass Nachhaltigkeit sowohl ökologische, wie auch ökonomische und soziale Themenfelder adressiert.

 

Im Anschluss hatte die Künstlerin Veronika Hüpgen die Möglichkeit, ein paar Wort zu Ihrem Kunstwerk „Demokratie“ zu sagen, welches gerade noch rechtzeitig zum Demokratischen Abend fertig wurde. Das Bild ist ein Bekenntnis zur Demokratie und ein Aufruf zum Eintreten für die Demokratie.

 

Es folgte der erste von drei Vorträgen an diesem Abend mit Serge Palasie, Fachpromotor für Entwicklungspolitische Bildungsarbeit mit Fokus Afrika, Eine Welt Netz NRW. Unter dem Titel „Zwischen universellen Ansprüchen und selektiver Realität – Ein historischer Blick auf Demokratie“ gab er dem Publikum einen spannenden, aber zugleich auch nachdenklich machenden Einblick in die Historik der Demokratie, die trotz ihrer Erfolgsgeschichte einen faden Beigeschmack hat.

 

Linus Adler, Koordinator für Kommunale Entwicklungspolitik des Kreis Düren, zeigte mit seinem Vortrag „Global Verantwortung übernehmen: Verbesserung der medizinischen Versorgung von Schwangeren durch Zusammenarbeit zwischen Village d´Assikoi (Côte d’Ivoire) und dem Kreis Düren“, einen praktischen Einblick in die entwicklungspolitische Arbeit des Kreises Düren. Dabei wurde das aktuelle Projekt zur Errichtung einer Geburtshilfestation in Assikoi vorgestellt.

 

Im dritten Vortrag von Dorothée Schenk, Chefredakteurin des HERZOG Kultur- & Stadtmagazin, sprach diese unter dem Titel „Demokratie ist eine Frage der Haltung - auch vor Ort“ über die Unbequemlichkeit der Demokratie, die nicht, wie sie sagte, wie ein Sessel vor 70 Jahre Einzug in unsere Haushalte gefunden hat, sondern sie ist jeden Tag eine Aufforderung an die Menschen, demokratisch zu handeln. Als lokale Jülicher Journalistin wurde dem Publikum der Blick auf die vierte Gewalt der Demokratie gewehrt, indem Dorothée Schenk auf die Tücken und Potenziale des Journalismus im digitalen und KI-affinen Zeitalter aufmerksam machte.

 

Nach der Pause begann die Podiumsdiskussion mit Bürgermeister Axel Fuchs (parteilos), Sybille Hausmann, Dezernentin für Arbeit und Bildung vom Kreis Düren, Karl-Philipp Gawel (CDU), Alexander Eckert (UWG Jül), Harald Garding (SPD), Dr. Andreas Janssen (AfD) und Christine Klein (Bündnis 90/Die Grünen). Das Thema Demokratie auf lokaler Ebene war dabei das leitende Thema und wo die größten Chancen, von Seiten der Politik gesehen werden, um die Demokratie in Jülich voranzubringen. Stichworte, die in der Diskussion immer wieder benannt wurden waren Transparenz, Öffentlichkeit und Nahbarkeit.

Auch bot der Abend die Möglichkeit das fertige 3D-Kunstwerk der Künstlerin Lydia Hitzfeld auszuprobieren. Das Bild zeigt ein Schachbrett, wobei die Figuren unterschiedliche Elemente des demokratischen Zusammenlebens symbolisieren. Mit einer kleinen Einweisung zur richtigen Positionierung gibt es den Zuschauenden die Möglichkeit, den 3D-Effekt des Bildes auf einem Foto festzuhalten und ein kleines Zeichen für die Demokratie auf lokaler Ebene zu setzen.

 

Der Abend zeigte insgesamt, dass Demokratie kein abgeschlossenes Projekt ist oder gar ein Sessel, in dem man sich zurücklehnen kann. Demokratie ist anstrengend und eine Aufgabe für alle, aber, das zeigte dieser Abend auch, alle können etwas beitragen und wirksam sein. Denn Demokratie „Das sind wir“.

 

Über das Projekt

Die Stadt Jülich, federführend hier die Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik/Nachhaltigkeit, führt das Projekt gemeinsam mit dem Eine Welt Netz NRW e.V. und dem Eine Welt Forum Aachen e.V durch. Vor dem Hintergrund des sinkenden Vertrauens in demokratische Institutionen und in die Politik im Allgemeinen, sowie damit einhergehend das Erstarken von populistischen bis extremistischen Strömungen weltweit, wurden neun Städte in NRW für das Projekt ausgewählt, um die Demokratie auf lokaler Ebene erlebbar zu machen.

Das Ziel des Projektes ist es einerseits aufzuzeigen, dass Demokratie auch auf lokaler Ebene stattfindet und stattfinden kann, denn Demokratie „Das sind Wir“. Andererseits soll auch Aufmerksamkeit auf die globale Demokratiekrise weltweit gelegt werden, vor dem Hintergrund, dass lokales Handeln vor Ort globale Wirkungen entfalten kann. Hierbei ist es wichtig, das individuelle Handeln in den Blick zu nehmen und aufzuzeigen, dass alle etwas zum Gelingen einer Demokratie auf lokaler Ebene beitragen können.

Die Internetpräsenz Juelich.de verwendet Cookies. Weitere Information
OK