Pressemitteilungen
Blühende Beete statt grauem Pflaster
Biologischen Station und Wilfried Krieger vom städtischen Bauhof.
Foto: Stadt Jülich / Gisa Stein
Bürgerinitiative und Bauhof bringen gemeinsam Farbe auf die Große Rurstraße
In dieser Woche wurde ein kleines, aber feines Projekt umgesetzt, das zeigt, wie viel Lebensfreude in ein Stück Straße gebracht werden kann – wenn alle gemeinsam anpacken.
Wo zuvor eintönige Baumscheiben das Bild bestimmten, blüht es bald in bunten Farben: Einheimische Gewächse wie Schafgarbe, Johanniskraut, Bibernellrose und Glockenblume zieren die neu entstandenen Beete.
Möglich wurde das Projekt durch die tatkräftige Unterstützung des Bauhofs, der die Flächen rund um die Baumscheiben aufbrach und mit Muttererde verfüllte. Anschließend setzte die Bürgerinitiative Stadtbäume die Pflanzen ein – quasi getauft mit der Gießkanne und liebevoll unter Patenschaft gestellt. Der Pflegeplan steht: Gegossen wird abwechselnd, ganz nach dem Motto „Gemeinsam wachsen“.
Ein besonderer Dank gilt der Biologischen Station Düren, die die Pflanzen im Rahmen des LEADER-Projektes Zukunftsdörfer im Rheinischen Revier an Inde und Rur finanzierte. In den Projekten wird mit qualifizierter Beratung, gezielter Förderung und Vernetzung eine vielfältige Unterstützung angeboten. Dr. Henrike Körber war für die Station vor Ort und zeigte sich erfreut über das Engagement: „Das ist genau die Art von Projekt, die wir gern unterstützen.“ Auch Wilfried Krieger vom Bauhof begleitete die Aktion zum Start mit fachkundigen Tipps. Die Bürgerinitiative wird sich ab sofort um die Beete am Straßenrand kümmern – die ebenfalls bepflanzten Verkehrsinseln übernimmt der Bauhof Jülich.
Die Aktion ist kein Einzelfall der Projekte der Bürgerinitiative, die ohnehin für ihren Zusammenhalt und viele gemeinsame Aktivitäten bekannt ist. Der Kontakt zur Biologischen Station entstand durch den Wunsch, etwas gegen die zunehmende Versiegelung und für die Begrünung leerer Flächen zu tun und die Möglichkeit der Vernetzung für Insekten zu schaffen. Am liebsten hätte diese Bäume gepflanzt, was jedoch an diesen Stellen nicht möglich ist, da ihre Wurzeln die dort reichlich verlaufenden Leitungen im Boden beschädigen würden.
Jetzt aber heißt es: „Irgendetwas blüht immer.“ Und vielleicht ist dieses blühende Beispiel ja ein Anstoß für andere, dem grauen Pflaster ebenfalls den Kampf anzusagen.
Bilder (PDF)
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Biologischen Station und Wilfried Krieger vom städtischen Bauhof.
Foto: Stadt Jülich / Gisa Stein
Bürgerinitiative und Bauhof bringen gemeinsam Farbe auf die Große Rurstraße
In dieser Woche wurde ein kleines, aber feines Projekt umgesetzt, das zeigt, wie viel Lebensfreude in ein Stück Straße gebracht werden kann – wenn alle gemeinsam anpacken.
Wo zuvor eintönige Baumscheiben das Bild bestimmten, blüht es bald in bunten Farben: Einheimische Gewächse wie Schafgarbe, Johanniskraut, Bibernellrose und Glockenblume zieren die neu entstandenen Beete.
Möglich wurde das Projekt durch die tatkräftige Unterstützung des Bauhofs, der die Flächen rund um die Baumscheiben aufbrach und mit Muttererde verfüllte. Anschließend setzte die Bürgerinitiative Stadtbäume die Pflanzen ein – quasi getauft mit der Gießkanne und liebevoll unter Patenschaft gestellt. Der Pflegeplan steht: Gegossen wird abwechselnd, ganz nach dem Motto „Gemeinsam wachsen“.
Ein besonderer Dank gilt der Biologischen Station Düren, die die Pflanzen im Rahmen des LEADER-Projektes Zukunftsdörfer im Rheinischen Revier an Inde und Rur finanzierte. In den Projekten wird mit qualifizierter Beratung, gezielter Förderung und Vernetzung eine vielfältige Unterstützung angeboten. Dr. Henrike Körber war für die Station vor Ort und zeigte sich erfreut über das Engagement: „Das ist genau die Art von Projekt, die wir gern unterstützen.“ Auch Wilfried Krieger vom Bauhof begleitete die Aktion zum Start mit fachkundigen Tipps. Die Bürgerinitiative wird sich ab sofort um die Beete am Straßenrand kümmern – die ebenfalls bepflanzten Verkehrsinseln übernimmt der Bauhof Jülich.
Die Aktion ist kein Einzelfall der Projekte der Bürgerinitiative, die ohnehin für ihren Zusammenhalt und viele gemeinsame Aktivitäten bekannt ist. Der Kontakt zur Biologischen Station entstand durch den Wunsch, etwas gegen die zunehmende Versiegelung und für die Begrünung leerer Flächen zu tun und die Möglichkeit der Vernetzung für Insekten zu schaffen. Am liebsten hätte diese Bäume gepflanzt, was jedoch an diesen Stellen nicht möglich ist, da ihre Wurzeln die dort reichlich verlaufenden Leitungen im Boden beschädigen würden.
Jetzt aber heißt es: „Irgendetwas blüht immer.“ Und vielleicht ist dieses blühende Beispiel ja ein Anstoß für andere, dem grauen Pflaster ebenfalls den Kampf anzusagen.
Bilder (PDF)
