Pressemitteilungen
Thema Alkohol: Risiken erkennen, Wege finden
der Aktionswoche Alkohol
Das Krankenhaus Jülich lädt mit Partnern zum Informationsabend am 16. Juni ein
Was macht Alkohol eigentlich mit unserem Körper? Ab wann wird der Konsum zur Gefahr? Und wo finden Betroffene oder Angehörige unkomplizierte Unterstützung, wenn Gewohnheiten zur Last werden? Antworten auf diese Fragen liefert eine Informationsveranstaltung des Krankenhauses Jülich, der Selbsthilfe-gruppe „Harmonie“ e.V. und der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen NRW im Kreis Düren. Am Dienstag, 16. Juni, laden sie im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche Alkohol ab 18 Uhr ins Kranken-haus Jülich (großer Gruppenraum der Physiotherapie, Eingang Neußer Straße) ein.
Medizinische Fakten und starke Netzwerke
Unter dem Titel „Risiken erkennen, Wege finden: Was Alkohol mit dem Körper macht“ richtet sich der Abend nicht nur an Menschen, die ihr eigenes Konsumverhalten hinterfragen möchten, sondern ausdrücklich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Er verbindet medizinische Expertise mit praktischer Lebenshilfe. Dr. Christoph Walter, Chefarzt der Inneren Medizin im Krankenhaus Jülich, erklärt in einem anschaulichen Vortrag, welche vielfältigen Folgeschäden Alkoholkonsum im Körper verursachen kann und ab wann die Gesundheit akut gefährdet ist. „In Deutschland sterben jährlich fast 50.000 Menschen an den Folgen von Alkoholmissbrauch. Dazu gehören direkte organische Schäden wie Leberzirrhose oder Krebserkrankungen, aber auch alkoholbedingte Unfälle und Suizide“, berichtet Dr. Walter.
„Das zeigt, welche massive Gefahr mit einem ‚Genuss‘ verbunden ist, der gesellschaftlich bis zu einem gewissen Punkt vollkommen akzeptiert und sogar gefördert wird.“
Ingrid Frieda Buchkremer, Vorsitzende der Selbsthilfegruppe „Harmonie“, stellt die Arbeit ihrer Gruppe vor. Sie zeigt auf, wie der Austausch mit Gleichgesinnten in einem geschützten Raum neue Perspektiven und Halt bieten kann. Die Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen NRW ist mit einem Infostand vor Ort. Ansprechpartnerin Anja Jahn präsentiert dort ein breites Netzwerk an regionalen Hilfsangeboten für den Kreis. Diplom-Sozialarbeiterin Petra Schmitz-Blankertz wird in einem kurzen Beitrag die Arbeit des Sozial-psychiatrischen Dienstes im Kreis Düren vorstellen.
Raum für Fragen – auch im persönlichen Gespräch
Nach dem Vortrag von Dr. Walter haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, in einer offenen Runde Fragen zu stellen. Wer ein persönliches Anliegen lieber im privaten Rahmen besprechen möchte, hat dazu im Anschluss an die Veranstaltung Gelegenheit: Alle Beteiligten stehen für diskrete und vertrauliche Gespräche bereit.
Der Eintritt zum Informationsabend ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Krankenhaus Jülich: https://www.krankenhaus-juelich.de/
Bild:
Sie organisieren und veranstalten den Informationsabend im Rahmen der Aktionswoche Alkohol (von links): Anja Jahn vom Paritätischen, Chefarzt Dr. Christoph Walter, Ingrid Frieda Buchkremer von der Selbsthilfegruppe „Harmonie“ und Josa Jansen-Stankewitz, Betriebsratsvorsitzende des Krankenhauses Jülich. Foto: C. Lammertz / ZieL.media
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Das Krankenhaus Jülich lädt mit Partnern zum Informationsabend am 16. Juni ein
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Medizinische Fakten und starke Netzwerke
Unter dem Titel „Risiken erkennen, Wege finden: Was Alkohol mit dem Körper macht“ richtet sich der Abend nicht nur an Menschen, die ihr eigenes Konsumverhalten hinterfragen möchten, sondern ausdrücklich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Er verbindet medizinische Expertise mit praktischer Lebenshilfe. Dr. Christoph Walter, Chefarzt der Inneren Medizin im Krankenhaus Jülich, erklärt in einem anschaulichen Vortrag, welche vielfältigen Folgeschäden Alkoholkonsum im Körper verursachen kann und ab wann die Gesundheit akut gefährdet ist. „In Deutschland sterben jährlich fast 50.000 Menschen an den Folgen von Alkoholmissbrauch. Dazu gehören direkte organische Schäden wie Leberzirrhose oder Krebserkrankungen, aber auch alkoholbedingte Unfälle und Suizide“, berichtet Dr. Walter.
„Das zeigt, welche massive Gefahr mit einem ‚Genuss‘ verbunden ist, der gesellschaftlich bis zu einem gewissen Punkt vollkommen akzeptiert und sogar gefördert wird.“
Ingrid Frieda Buchkremer, Vorsitzende der Selbsthilfegruppe „Harmonie“, stellt die Arbeit ihrer Gruppe vor. Sie zeigt auf, wie der Austausch mit Gleichgesinnten in einem geschützten Raum neue Perspektiven und Halt bieten kann. Die Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen NRW ist mit einem Infostand vor Ort. Ansprechpartnerin Anja Jahn präsentiert dort ein breites Netzwerk an regionalen Hilfsangeboten für den Kreis. Diplom-Sozialarbeiterin Petra Schmitz-Blankertz wird in einem kurzen Beitrag die Arbeit des Sozial-psychiatrischen Dienstes im Kreis Düren vorstellen.
Raum für Fragen – auch im persönlichen Gespräch
Nach dem Vortrag von Dr. Walter haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, in einer offenen Runde Fragen zu stellen. Wer ein persönliches Anliegen lieber im privaten Rahmen besprechen möchte, hat dazu im Anschluss an die Veranstaltung Gelegenheit: Alle Beteiligten stehen für diskrete und vertrauliche Gespräche bereit.
Der Eintritt zum Informationsabend ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Krankenhaus Jülich: https://www.krankenhaus-juelich.de/
Bild:
Sie organisieren und veranstalten den Informationsabend im Rahmen der Aktionswoche Alkohol (von links): Anja Jahn vom Paritätischen, Chefarzt Dr. Christoph Walter, Ingrid Frieda Buchkremer von der Selbsthilfegruppe „Harmonie“ und Josa Jansen-Stankewitz, Betriebsratsvorsitzende des Krankenhauses Jülich. Foto: C. Lammertz / ZieL.media
