Pressemitteilungen
True Crime trifft Zeitgeschichte
Jülicher, dann ließen sie sich selber begeistern von der Geschichte
der Stadt rund um die Zitadelle und trugen sich ins Goldene Buch
der Stadt ein. Fotos: Gisa Stein
Ensemble trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Jülich ein
Ein außergewöhnlicher Konzertabend zog am Montag zahlreiche Besucher in die Schlosskapelle der Zitadelle Jülich: Mit der NRW-Premiere von „Es war Mord!“ präsentierten Roman Knižka und das Ensemble OPUS 45 ein Format, das klassische Musik, True Crime und politische Zeitgeschichte eindrucksvoll miteinander verknüpft.
Vier Menschen, vier Schicksale, vier Verbrechen - im Zentrum des Abends standen reale Fälle aus dem 20. und 21. Jahrhundert, die bis heute nachwirken. Erzählt wurde vom Mord am Reichsfinanzminister Matthias Erzberger, vom Schicksal des von den Nationalsozialisten verfolgten Anwalts Hans Litten, vom rätselhaften Tod der Grünen-Politikerin Petra Kelly sowie von der Ermordung der russischen Journalistin Anna Politkowskaja. Die Fälle stehen exemplarisch für politische Gewalt, ideologische Radikalisierung und den hohen Preis von Zivilcourage.
Gemeinsam mit Schauspieler Roman Knižka wurden die Geschichten nicht nur nacherzählt, sondern in ihren historischen und menschlichen Dimensionen erfahrbar gemacht. Die Musik spielte dabei eine tragende Rolle: Werke unter anderem von Johann Sebastian Bach, Pjotr Iljitsch Tschaikowski oder Astor Piazzolla traten in einen intensiven Dialog mit den Texten und verliehen dem Abend eine besondere emotionale Tiefe.
„Es war Mord!“ versteht sich bewusst nicht als reines Konzert, sondern als künstlerische Auseinandersetzung mit zentralen Fragen unserer Gesellschaft: Mut und Verantwortung, Demokratie und ihre Feinde, Erinnerung und Gegenwart.
Auch abseits der Bühne zeigte sich die enge Verbindung zwischen Ensemble und Stadt: Vor dem Auftritt erkundeten die Musiker die Zitadelle Jülich im Rahmen einer Sonderführung durch Kasematten, Bastionen und Renaissancegarten. Guido von Büren vom Museum Zitadelle vermittelte die historischen Hintergründe anschaulich und beantwortete zahlreiche Fragen.
Zuvor waren die Künstler im Rathaus von Bürgermeister Axel Fuchs empfangen worden. Dort erhielten sie Einblicke in die Geschichte und Symbolik der Stadt - von Wappen bis zu Kunstwerken. Ein besonderer Moment folgte mit dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt. Sichtlich beeindruckt von den Grußworten früherer Gäste, insbesondere von Bundespräsidenten, würdigte Knižka die langjährige Unterstützung durch Jülich.
„Mit großer Dankbarkeit tragen wir uns stellvertretend für unser gemeinsames Projekt in das goldene Buch der Stadt Jülich ein - einer Stadt, die unsere Arbeit seit vielen Jahren begleitet und trägt. Wir versuchen, Zeitgeschichte nicht nur zu erzählen, sondern mit Literatur, Musik und der Kraft der Erinnerung sinnlich erfahrbar zu machen. Für die langjährige Verbundenheit der Stadt Jülich mit unserem Projekt danken wir von Herzen.“
Bilder (PDF)
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True Crime trifft Zeitgeschichte
Ensemble trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Jülich ein
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Jülicher, dann ließen sie sich selber begeistern von der Geschichte
der Stadt rund um die Zitadelle und trugen sich ins Goldene Buch
der Stadt ein. Fotos: Gisa Stein
Ensemble trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Jülich ein
Ein außergewöhnlicher Konzertabend zog am Montag zahlreiche Besucher in die Schlosskapelle der Zitadelle Jülich: Mit der NRW-Premiere von „Es war Mord!“ präsentierten Roman Knižka und das Ensemble OPUS 45 ein Format, das klassische Musik, True Crime und politische Zeitgeschichte eindrucksvoll miteinander verknüpft.
Vier Menschen, vier Schicksale, vier Verbrechen - im Zentrum des Abends standen reale Fälle aus dem 20. und 21. Jahrhundert, die bis heute nachwirken. Erzählt wurde vom Mord am Reichsfinanzminister Matthias Erzberger, vom Schicksal des von den Nationalsozialisten verfolgten Anwalts Hans Litten, vom rätselhaften Tod der Grünen-Politikerin Petra Kelly sowie von der Ermordung der russischen Journalistin Anna Politkowskaja. Die Fälle stehen exemplarisch für politische Gewalt, ideologische Radikalisierung und den hohen Preis von Zivilcourage.
Gemeinsam mit Schauspieler Roman Knižka wurden die Geschichten nicht nur nacherzählt, sondern in ihren historischen und menschlichen Dimensionen erfahrbar gemacht. Die Musik spielte dabei eine tragende Rolle: Werke unter anderem von Johann Sebastian Bach, Pjotr Iljitsch Tschaikowski oder Astor Piazzolla traten in einen intensiven Dialog mit den Texten und verliehen dem Abend eine besondere emotionale Tiefe.
„Es war Mord!“ versteht sich bewusst nicht als reines Konzert, sondern als künstlerische Auseinandersetzung mit zentralen Fragen unserer Gesellschaft: Mut und Verantwortung, Demokratie und ihre Feinde, Erinnerung und Gegenwart.
Auch abseits der Bühne zeigte sich die enge Verbindung zwischen Ensemble und Stadt: Vor dem Auftritt erkundeten die Musiker die Zitadelle Jülich im Rahmen einer Sonderführung durch Kasematten, Bastionen und Renaissancegarten. Guido von Büren vom Museum Zitadelle vermittelte die historischen Hintergründe anschaulich und beantwortete zahlreiche Fragen.
Zuvor waren die Künstler im Rathaus von Bürgermeister Axel Fuchs empfangen worden. Dort erhielten sie Einblicke in die Geschichte und Symbolik der Stadt - von Wappen bis zu Kunstwerken. Ein besonderer Moment folgte mit dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt. Sichtlich beeindruckt von den Grußworten früherer Gäste, insbesondere von Bundespräsidenten, würdigte Knižka die langjährige Unterstützung durch Jülich.
„Mit großer Dankbarkeit tragen wir uns stellvertretend für unser gemeinsames Projekt in das goldene Buch der Stadt Jülich ein - einer Stadt, die unsere Arbeit seit vielen Jahren begleitet und trägt. Wir versuchen, Zeitgeschichte nicht nur zu erzählen, sondern mit Literatur, Musik und der Kraft der Erinnerung sinnlich erfahrbar zu machen. Für die langjährige Verbundenheit der Stadt Jülich mit unserem Projekt danken wir von Herzen.“
Bilder (PDF)
